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Citta, Sunnata

  • nibbuti
  • 14. März 2012 um 12:33
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  • nibbuti
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    • 14. März 2012 um 12:33
    • #1

    Hi

    Das Gedachte, der Geist oder das Herz (citta) wird manchmal als Ursprung von allem was ist gesehen.

    Einige betonen hier chorknabenhaft, dass dieser Citta "leer leer" ist oder, dass da "nichts nichts" ist. ;)

    Aber wovon ist der Geist leer? Worauf bezieht sich Sunnata?

    Was denken wir?

    :?:

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • Maybe Buddha
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    • 14. März 2012 um 12:56
    • #2

    leer von einem Ich. Nur bedingtes Entstehen (von Dukkha). Wird die leere erkannt, gibts kein bedingtes entstehen mehr (von Dukkha). Nur noch eine Anhäufung von Aggregaten. Weises Handeln...

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • hedin
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    • 14. März 2012 um 13:01
    • #3
    Maybe Buddha:

    leer von einem Ich. Nur bedingtes Entstehen (von Dukkha). Wird die leere erkannt, gibts kein bedingtes entstehen mehr (von Dukkha). Nur noch eine Anhäufung von Aggregaten. Weises Handeln...

    Nein, die "bedingte Entstehung", die Unbeständigkeit ist gleich Leerheit.

    hedin

  • Maybe Buddha
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    • 14. März 2012 um 13:23
    • #4
    hedin:
    Maybe Buddha:

    leer von einem Ich. Nur bedingtes Entstehen (von Dukkha). Wird die leere erkannt, gibts kein bedingtes entstehen mehr (von Dukkha). Nur noch eine Anhäufung von Aggregaten. Weises Handeln...

    Nein, die "bedingte Entstehung", Unbeständigkeit, ist gleich Leerheit.

    hedin


    Das mag sein. Doch wenn es nicht gesehn wird, das dieses bedingtge entstehen nur leere ist, entsteht ebend das Ich und das erleidet dann Dukkha, aufgrund des bedingten Enttehens. Wird aber erkannt das das bedingte entstehen leer (von einem Ich) ist, findet auch kein bedingtes Entstehen (von Dukkha) mehr statt.

    Also ist das bedingte Entstehen (und all seine Bestandteile) zwar leer, aber dies wird nicht erkannt. Wenn es erkannt wird ist es weg.

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • hedin
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    • 14. März 2012 um 14:56
    • #5
    Maybe Buddha:


    Das mag sein. Doch wenn es nicht gesehn wird, das dieses bedingtge entstehen nur leere ist, entsteht ebend das Ich und das erleidet dann Dukkha, aufgrund des bedingten Enttehens. Wird aber erkannt das das bedingte entstehen leer (von einem Ich) ist, findet auch kein bedingtes Entstehen (von Dukkha) mehr statt.
    Also ist das bedingte Entstehen (und all seine Bestandteile) zwar leer, aber dies wird nicht erkannt. Wenn es erkannt wird ist es weg.

    Intellektuelles oder erlerntes Wissen um die bedingte Entstehung, ist nicht mit der Erkenntnis/Erfahrung der letztendlichen Wirklichkeit (Leerheit) gleichzusetzen. Dieses intellektuelle Wissen um die Unbeständigkeit ist nicht tief greifend und von Befleckungen und Verblendung stark getrübt.

    Mittels des 8fachen Pfades können bei entsprechender Praxis diese Befleckungen Zug um Zug getilgt werden.

    Da „Dukkha“ karmisch bedingt ist und Karma nicht getilgt, sondern lediglich dessen Tendenz hin zum Heilsamen beeinflusst werden kann, wird "Dukkha" bei entsprechenden Bedingungen noch erlebt; auch bei vollständiger Tilgung der Befleckungen und damit einhergehender tief greifender, letztendlicher Erkenntnisse der Leerheit.

    Durch die tief greifende, letztendliche Erkenntnis der Leerheit findet allerdings keinerlei Ergreifen/Anhaften mehr statt und somit auch keine neuerliche Anhäufung von karmischen Ursachen.

    hedin

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    • 14. März 2012 um 20:22
    • #6
    nibbuti:

    Hi

    Das Gedachte, der Geist oder das Herz (citta) wird manchmal als Ursprung von allem was ist gesehen.

    Einige betonen hier chorknabenhaft, dass dieser Citta "leer leer" ist oder, dass da "nichts nichts" ist. ;)

    Aber wovon ist der Geist leer? Worauf bezieht sich Sunnata?

    Was denken wir?

    :?:

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  • nibbuti
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    • 14. März 2012 um 20:28
    • #7
    Maybe Buddha:

    leer von einem Ich. Nur bedingtes Entstehen (von Dukkha). Wird die leere erkannt, gibts kein bedingtes entstehen mehr (von Dukkha). Nur noch eine Anhäufung von Aggregaten. Weises Handeln...


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    • 15. März 2012 um 07:02
    • #8
    Maybe Buddha:

    leer von einem Ich.


    Zuallererst ist Geist leer von Geist. Denn es ist gerade "ich", das nichts [Bestimmbares] als "Geist" bestimmen will um sich Halt zu schaffen. "Bestimmen als" ist "Anhaften der Aggregate an sich selbst" (Fessel Nr. 1). 8)

  • Maybe Buddha
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    • 15. März 2012 um 08:20
    • #9
    TMingyur:
    Maybe Buddha:

    leer von einem Ich.


    Zuallererst ist Geist leer von Geist. Denn es ist gerade "ich", das nichts [Bestimmbares] als "Geist" bestimmen will um sich Halt zu schaffen. "Bestimmen als" ist "Anhaften der Aggregate an sich selbst" (Fessel Nr. 1). 8)


    Kann dir grad nicht folgen. Kannst du das anders umschreiben? Das Geist nur eine Umschreibung der 4 Aggregate ausser des Körpers ist, ist ja klar. Danach komm ich nicht mehr so ganz mit. Willst du sagen das das bestimmen, der Geist wäre leer von einem "Ich", das "Ich" unterstützt?

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    • 15. März 2012 um 08:24
    • #10

    Bestimmen von nichts [Bestimmbarem] als ... [in diesem Falle] "Geist".

    Bestimmen ist Wahrnehmung.
    Wahrnehmen ist Bewußtsein.
    Bewußtsein entsteht abhängig aus Unwissenheit.

  • Maybe Buddha
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    • 15. März 2012 um 08:32
    • #11
    TMingyur:

    Bestimmen von nichts [Bestimmbarem] als ... [in diesem Falle] "Geist".

    Bestimmen ist Wahrnehmung.
    Wahrnehmen ist Bewußtsein.
    Bewußtsein entsteht abhängig aus Unwissenheit.


    Du hast es doch damit bestimmt. Also ist es doch nicht "nicht bestimmbar".

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

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    • 15. März 2012 um 08:34
    • #12
    Maybe Buddha:
    TMingyur:

    Bestimmen von nichts [Bestimmbarem] als ... [in diesem Falle] "Geist".

    Bestimmen ist Wahrnehmung.
    Wahrnehmen ist Bewußtsein.
    Bewußtsein entsteht abhängig aus Unwissenheit.


    Du hast es doch damit bestimmt. Also ist es doch nicht "nicht bestimmbar".

    Da ist nichts. Alles was mein Geplapper sagt ist: schau!

  • Maybe Buddha
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    • 15. März 2012 um 08:42
    • #13

    Na sag das doch gleich und plapper nich so viel 8)

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

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    • 15. März 2012 um 08:52
    • #14
    Maybe Buddha:

    Na sag das doch gleich und plapper nich so viel 8)


    Ja. Oft lass ich mich zu unrechter Rede hinreissen, wenn ich den Buddha zitiere oder sinngemäß zitiere.
    Finger heben oder an den Ohren ziehen ist schlecht möglich im Forum.
    Woanders hier im Forum habe ich geschrieben, dass der Buddha genialen Blödsinn erzählt hat (woran natürlich dann prompt jemand Anstoß genommen hat). Diese Aussage ist bei allem was ich aus dem Suttapitaka zitiere implizit. Ich will sie nicht als Kleingedrucktes aufnehmen müssen. 8)
    Bevor nun jemand "schäumt" wg "Blödsinn" ... bitte den Fokus auf "genial" richten. Die Genialität ist nämlich nicht zu überbieten. :D

  • Onda
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    • 15. März 2012 um 09:47
    • #15
    TMingyur:


    Ja. Oft lass ich mich zu unrechter Rede hinreissen, wenn ich den Buddha zitiere oder sinngemäß zitiere.

    Den ersten Teilsatz möchte ich voll unterstreichen und begrüße die klare Sicht in dieser Frage. Ob dieser Sachverhalt allerdings nur dann zutrifft, wenn der Buddha zitiert wird, darf bezweifelt werden und obendrein auch, ob in solchen Fällen der Buddha denn "sinngemäß" zitiert wird.

    C.

    "Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es." (Erich Kästner)
    "Dharma books and tapes are valuable, but the true dharma is revealed through our life and practice." (Thich Nhat Hanh)

  • Maybe Buddha
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    • 15. März 2012 um 10:20
    • #16
    Charlie:
    TMingyur:


    Ja. Oft lass ich mich zu unrechter Rede hinreissen, wenn ich den Buddha zitiere oder sinngemäß zitiere.

    Den ersten Teilsatz möchte ich voll unterstreichen und begrüße die klare Sicht in dieser Frage. Ob dieser Sachverhalt allerdings nur dann zutrifft, wenn der Buddha zitiert wird, darf bezweifelt werden und obendrein auch, ob in solchen Fällen der Buddha denn "sinngemäß" zitiert wird.

    C.

    Es sind doch fast immer die selben Zitate und die sind extrem sinngemäß, da sie die Lehre auf den Punkt bringen.
    Ich habe mittlerweile festgestellt das man bei der Lehre des Buddha gar nicht viel rumdiskutiern/philosophieren brauch, denn im Endeffekt zielt alles auf das selbe ab. Es gibt 6 Sinne und es spinnt sich daraus durch bedingtes Entstehen ein illusorisches Ich. Erkennt man die Dinge wie sie sind, nämlich leer und lässt einfach losm ist der Hokus Pokus aus...

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • hedin
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    • 15. März 2012 um 10:57
    • #17

    Erkenntnis der Leerheit, im Hinblick auf die zwei Wirklichkeiten.

    Bei Betrachtung eines Apfels müsste es im Kontinuum eines Aharat eine gültige Erkenntnis geben, welche den Apfel als leer von wahrer Existenz erkennt.
    Außerdem müsste es auch eine gültige Erkenntnis geben, welche die Leerheit des Apfels von wahrer Existenz, als essenziell verschieden von dem Apfel erkennt.

    hedin

  • Onda
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    • 15. März 2012 um 11:34
    • #18

    Was ist denn "wahre Existenz"?
    C.

    "Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es." (Erich Kästner)
    "Dharma books and tapes are valuable, but the true dharma is revealed through our life and practice." (Thich Nhat Hanh)

  • nibbuti
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    • 15. März 2012 um 11:39
    • #19
    TMingyur:

    Zuallererst ist Geist leer von Geist. Denn es ist gerade "ich", das nichts [Bestimmbares] als "Geist" bestimmen will um sich Halt zu schaffen. "Bestimmen als" ist "Anhaften der Aggregate an sich selbst" (Fessel Nr. 1). 8)

    TMingyur:

    Da ist nichts. Alles was mein Geplapper sagt ist: schau!


    "Geist leer von Geist"

    "Bestimmen ist Anhaften"

    "Da ist nichts"

    Hier ist ein Feststecken in einem meditativen Zustand vorhanden.

    Metta-Grüße

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
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  • nibbuti
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    • 15. März 2012 um 11:47
    • #20

    Der historische Buddha lehrte Leerheit (sunnata) als "leer von einem Selbst", nicht "leer von Geist". ;)

    Bestimmen ist nicht immer Anhaften. Unweises Bestimmen ist Anhaften, weises Bestimmen führt zu Loslassen.

    Da ist nicht nichts, da sind natürliche Elemente, Vorgänge und Zustände.

    zB ein natürlicher Vorgang ist Papanca oder Geplapper.

    Oder zB ein Zustand ist ein Geist der soweit konzentriert ist, dass er 'nichts' wahrnimmt.

    Aber das ist nicht Leerheit, das ist die Ebene der Nichtsheit (ākiñcaññâyatana jhana).

    In der Buddhalehrte ein weiterer Bewusstseinszustand der zu überwinden gilt.

    Metta-Gruß

    :)

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  • monikamarie
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    • 15. März 2012 um 12:04
    • #21
    nibbuti:

    Hi

    Das Gedachte, der Geist oder das Herz (citta) wird manchmal als Ursprung von allem was ist gesehen.

    Einige betonen hier chorknabenhaft, dass dieser Citta "leer leer" ist oder, dass da "nichts nichts" ist. ;)

    Aber wovon ist der Geist leer? Worauf bezieht sich Sunnata?

    Was denken wir?

    :?:

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    Ebenso Hi :D ,
    ich verstehe unter Sunnata: leer von Begrifflichkeit, leer von begrifflichem Denken, leer von Berührung, leer von Wahrnehmung und dadurch leer von Fühlen. Wenn jemand einen Namen sagt, den ich mit jemandem verbinde, den ich liebe, so ist dieser Name nicht leer. Es besteht eine Ver-Bindung. Genau so geschieht es mit Gerüchen, Geschmäcken, Geräuschen usw. - sie sind solange nicht leer, als ich damit gleich eine Verbundenheit fühle. An sich aber sind sie leer. Und darauf zielt ja die Übung hin, sich von diesen Bindungen zu befreien. So jedenfalls verstehe ich das.

    Wer eine spezielle Speise nicht kennt und nur ihren Namen hört, für den hat sie keine Bedeutung. Bei einem anderen kann sie Ekel auslösen oder den Speichelfluss anregen. Die Ursache der Bedeutung liegt immer in unserem Geist bzw. wie Buddha es auch ausdrückt im Herzen. "Da wo das Herz ist, da wird Dein Schatz sein" Zitat Jesus.

    _()_ Monika

  • hedin
    Gast
    • 15. März 2012 um 12:14
    • #22
    Charlie:

    Was ist denn "wahre Existenz"?
    C.

    "ICH" mit all seinen Attributen.

    Im Samsara, der relativen Wirklichkeit hat der Apfel als "ICH" seine Gültigkeit.

    hedin

  • nibbuti
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    • 15. März 2012 um 12:57
    • #23
    monikamarie:

    ich verstehe unter Sunnata: leer von Begrifflichkeit, leer von begrifflichem Denken, leer von Berührung, leer von Wahrnehmung und dadurch leer von Fühlen.


    Hi Monika

    'leer von Begrifflichkeit, leer von begrifflichem Denken, leer von Berührung, leer von Wahrnehmung und leer von Fühlen’

    Das ist eine weitere (wenn auch feinere) Wahrnehmung.

    Auch bekannt als Ebene der Nichtsheit (ākiñcaññâyatana) oder 'da ist nichts'.

    Der Unterschied zu Buddhas Sunnata ist, dass die Ebene der Nichtsheit wie jede andere Wahrnehmung entsteht und vergeht.

    Was bleibt sind natürliche Elemente, Vorgänge, Zustände und das Wissen 'was entsteht, vergeht' und 'da ist kein Selbst'.

    Aber das geht über 'da ist nichts' hinaus und lässt sich weder allein mit logischem Denken, noch allein mit meditativem Abspäcen verwirklichen.

    Das geschieht wenn es passt.

    Nur meine Meinung.

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  • nibbuti
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    • 15. März 2012 um 13:59
    • #24
    nibbuti:

    Das geschieht wenn es passt.


    ...nur um Dhamma-Schwester Kusala zu zitieren. Oder: wenn die Wegfaktoren ausgereift sind.

    :)

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  • Onda
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    • 15. März 2012 um 14:58
    • #25
    monikamarie:


    ich verstehe unter Sunnata: leer von Begrifflichkeit, leer von begrifflichem Denken, leer von Berührung, leer von Wahrnehmung und dadurch leer von Fühlen. Wenn jemand einen Namen sagt, den ich mit jemandem verbinde, den ich liebe, so ist dieser Name nicht leer. Es besteht eine Ver-Bindung. Genau so geschieht es mit Gerüchen, Geschmäcken, Geräuschen usw. - sie sind solange nicht leer, als ich damit gleich eine Verbundenheit fühle. An sich aber sind sie leer. Und darauf zielt ja die Übung hin, sich von diesen Bindungen zu befreien. So jedenfalls verstehe ich das.

    Im Gegenteil, die Übung besteht darin, sich dieser Bindungen bewusst zu werden, sie zu erfahren (Bedingtes Entstehen). Leerheit ist Leerheit von einem Ich. Wo diese Leerheit erfahren wird (nibbana), wird Allverbundenheit erfahren.

    Wenn wir über Leerheit sprechen, muss uns klar sein: "leer wovon?". Und hier gibt es nur eine korrekte Antwort: leer von einem dauerhaften, autonomen Ich-Kern.

    Charlie

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Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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