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Ablegen der Robe

  • Bambus
  • 11. März 2012 um 13:14
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  • xxx
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    • 22. März 2012 um 07:47
    • #76
    Zitat

    .......Und er nahm seine frühere Frau am Arm und verschwand mit ihr im Wald. Da eine Übungsregel noch nicht erlassen war, sah er die üblen Folgen auf dem Gebiet der Tugend nicht und hatte dreimal mit seiner früheren Frau Geschlechtsverkehr. Sie wurde schwanger.....

    Aus der gleichen Gesichte. Auf was ich hinaus wollte.


    Gruss Bakram

  • Kusala
    Gast
    • 22. März 2012 um 08:23
    • #77

    Es ging doch aber darum, dass Du sagtest, heute gäbe es Verhütungsmittel.

    Bakram:

    Heute gäbe es ja Empfängnisverhütung.

    Es ging aber dabei nicht ums Kinder zeugen, sondern um den Akt an sich, den der Buddha tadelte.

    Den Erben zeugen war das Druckmittel der Eltern in diesem Fall.

    Demnächst kommt eine neue Übersetzung des Mahavagga raus. Kann ich jedem empfehlen, der sich mit dem Ursprung der Vinayaregeln befassen und ein wenig tiefer in die geschichtlichen Hintergründe eintauchen möchte.
    Da kann man recht schnell erkennen, dass sich in 2500 nicht sehr viel geändert hat und dass der Buddha sehr wohl auch Möglichkeiten der Regeländerung für andere z.B. kältere Gebiete erlassen hat. ;)

    Liebe Grüße
    Kusala

  • xxx
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    • 22. März 2012 um 09:40
    • #78

    Liebe Kusala

    Ja das ist so eioe Sache mit dem Sexualtrieb, den Beziehungen, der Brutpflege etc.
    Ähnlich wie sunnyata. Man kann es drehen und wenden wie man will, irgendwie oder irgendwo bleibt immer etwas störendes übrig. :cry:

    Gruss Bakram

  • accinca
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    • 22. März 2012 um 10:38
    • #79
    Kusala:
    accinca:


    Im Palikanon steht davon garantiert nichts.
    Weder in den Lehrreden noch im Vinaya.
    Mönch mit Frau gibt es nicht. Schon das Wort
    "Mönch" kommt von Mono und das heißt: weder Stereo noch Duo.

    In den Jatakas gibt es tatsächlich so eine Geschichte, soweit ich mich erinnere, wo ein Mann in die Waldeinsamkeit zieht, das Asketenleben leben möchte und seine Frau baut eine Hütte in seiner Nähe um ihm gegebenenfalls Hilfe sein zu können.
    Aber das war ja nicht zu Buddhas Zeiten und seinem Orden, sondern als er noch nicht erwacht war.

    Daran dachte ich auch schon als ich das obige schrieb.
    Hatte mich aber entschlossen darauf nicht einzugehen,
    da es sich nicht um einen Buddha handelte der einem
    seiner Mönche sowas erlaubt hatte.

  • Noreply
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    • 22. März 2012 um 11:18
    • #80
    Bakram:

    Liebe Kusala

    Ja das ist so eine Sache mit dem Sexualtrieb, den Beziehungen, der Brutpflege etc.
    Ähnlich wie sunnyata. Man kann es drehen und wenden wie man will, irgendwie oder irgendwo bleibt immer etwas störendes übrig. :cry:

    Gruss Bakram

    Es bleiben immer die gleichen Störer über: Gier, Abneigung, Glaube, nicht Körper sein wollen.
    Es wäre ja vielleicht mal ganz nützlich Sexualität, Beziehungen, Brutpflege mal ohne Gier zu betreiben/beschreiben.
    Nur das geht nicht!!!
    Diese Gebiete des Menschsein müssen mit ein wenig Gier, Hass und Verblendung betrieben werden, ohne dieses Bisschen ist Liebe und/oder Mitgefühl nicht möglich.
    Der Weg des Buddha verfehlt!
    Wenn nicht würden Menschen nur noch Gefühllose Roboter sein. (Schöne neue Welt)hat also schon mal jemand durchdacht.
    Ehrlich: mir ist ein verheirateter Pastor wesentlich lieber als ein scheinbar zölibatärer Pfarrer/Mönch.
    !?!?Es könnte sein das ich auch deshalb am Zen hänge.

    LG Helmut

    Ach so: Ein Mensch der andere Menschen als Vorbild im Zölibat leben will und erwischt wird das er nur ein Mensch ist MUSS sofort die Robe ablegen, ohne Aufforderung.

  • Kusala
    Gast
    • 22. März 2012 um 15:26
    • #81
    Ellviral:

    Es wäre ja vielleicht mal ganz nützlich Sexualität, Beziehungen, Brutpflege mal ohne Gier zu betreiben/beschreiben.
    Nur das geht nicht!!!

    Stimmt

    Ellviral:

    Diese Gebiete des Menschsein müssen mit ein wenig Gier, Hass und Verblendung betrieben werden, ohne dieses Bisschen ist Liebe und/oder Mitgefühl nicht möglich.

    Stimmt nicht. Die Brahmaviharas haben eine ganz andere Qualität. Diese gehen über das Gier-behaftete hinaus.

    (Jetzt aber nicht falsch verstehen. Vor allem die Tantriker unter uns. Manche Dinge macht man dann tatsächlich nicht mehr. Sex z.B. Auch nicht aus Mitgefühl oder sonstwas. Geht ja auch gar nicht. Ohne Gier geht da nämlich nichts, vor allem beim Mann.)

    Ellviral:

    Wenn nicht würden Menschen nur noch Gefühllose Roboter sein. (Schöne neue Welt)hat also schon mal jemand durchdacht.

    Wie angenehm. Nur Metta, Mudita, Karuna und Upekkhā.
    Kein Neid, Missgunst, Eifersucht, traurig sein wenn man von Lieben getrennt ist, keine Trauer ..... kein dukkha.

    Ellviral:

    Ehrlich: mir ist ein verheirateter Pastor wesentlich lieber als ein scheinbar zölibatärer Pfarrer/Mönch.

    Mir auch.
    Aber es gibt ja noch ein paar aufrichtige Menschen die ernsthaft an der Befreiung arbeiten.

    Ellviral:

    Es könnte sein das ich auch deshalb am Zen hänge.

    Ganz wie es beliebt und wo die Neigung hin geht lieber Helmut :)

    Ellviral:


    Ach so: Ein Mensch der andere Menschen als Vorbild im Zölibat leben will und erwischt wird das er nur ein Mensch ist MUSS sofort die Robe ablegen, ohne Aufforderung.

    Habe ich jetzt nicht verstanden. War das eine Frage? :)

    Liebe Grüße
    Kusala

  • Noreply
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    • 22. März 2012 um 21:48
    • #82

    Hallo Kusala
    Nein das war keine Frage.
    Es ist nur das Verlangen die Rolle die man sich ausgekuckt hat auch ganz und gar zu erfüllen.
    Brahmaviharas: musste ich erstmal nachschlagen.
    Auch die kommen ohne Absicht nicht zurecht, sie mögen frei von Gier sein, doch wer will das denn schon wirklich?
    LG Helmut

  • accinca
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    • 22. März 2012 um 22:25
    • #83
    Ellviral:

    sie mögen frei von Gier sein, doch wer will das denn schon wirklich?
    LG Helmut


    Selbst wenn man es wirklich will, so ist es meist
    trotzdem nicht so einfach in einem Leben möglich.
    Da müssen erst einmal die Bedingungen bzw. Voraussetzungen
    vorhanden sein oder geschaffen werden. Aber je mehr das Glück
    im inneren Frieden, bzw, das Unglück im inneren Unfrieden erkannt wird,
    je mehr wird die Befreiung von äußerlichen Begehren auch angestrebt.

  • Noreply
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    • 23. März 2012 um 17:34
    • #84
    accinca:
    Ellviral:

    sie mögen frei von Gier sein, doch wer will das denn schon wirklich?
    LG Helmut


    Selbst wenn man es wirklich will, so ist es meist
    trotzdem nicht so einfach in einem Leben möglich.
    Da müssen erst einmal die Bedingungen bzw. Voraussetzungen
    vorhanden sein oder geschaffen werden. Aber je mehr das Glück
    im inneren Frieden, bzw, das Unglück im inneren Unfrieden erkannt wird,
    je mehr wird die Befreiung von äußerlichen Begehren auch angestrebt.

    Alles anzeigen

    Ich habe es soweit geschafft das ich mich nicht von den äußeren Bedingungen befreien muss.
    Sie machen mir keine Probleme mehr doch kann ich meiner Umwelt zeigen das ich immer noch gierig, hassend und nicht wissen wollend bin.
    Buddha sein kann ich immer noch wenn mein Mann tot ist. Oder ich werde es nie weil ich vor ihm zerfalle.
    Jedenfalls bin ich jetzt im Frieden und Unfrieden mit mir und meiner Umwelt. Es ist einfach nur Leben ohne Vergewaltigungen.

  • accinca
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    • 23. März 2012 um 19:55
    • #85
    Ellviral:
    accinca:


    Selbst wenn man es wirklich will, so ist es meist
    trotzdem nicht so einfach in einem Leben möglich.
    Da müssen erst einmal die Bedingungen bzw. Voraussetzungen
    vorhanden sein oder geschaffen werden. Aber je mehr das Glück
    im inneren Frieden, bzw, das Unglück im inneren Unfrieden erkannt wird,
    je mehr wird die Befreiung von äußerlichen Begehren auch angestrebt.

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    Ich habe es soweit geschafft das ich mich nicht von den äußeren Bedingungen befreien muss. Sie machen mir keine Probleme mehr doch kann ich meiner Umwelt zeigen das ich immer noch gierig, hassend und nicht wissen wollend bin.

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    Dann wollen wir mal hoffen, das es lange so bleiben möge.
    Allerdings war hier was anderes gemeint.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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