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  1. Buddhaland Forum
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Erwartungen

  • Matthias65
  • 17. Februar 2012 um 18:04
  • Zum letzten Beitrag
  • monikamarie
    Gast
    • 18. Februar 2012 um 20:02
    • #51
    Matthias65:


    ...
    Hi Monikamarie,
    Das macht nichts, es geht mir nun genauso :oops:
    Hast Du erwartet, ich könnte Dir meinen Senf erklären ? :lol:
    LG
    Matthias

    Alles anzeigen

    Ach so, Du bist ein Fallensteller? :lol: Na dann erwarte ich von Dir nix mehr - falls ich das irrtümlicherweise doch tat.
    Vielen Dank für das Geschreib.
    _()_

  • Matthias65
    Gast
    • 18. Februar 2012 um 20:10
    • #52
    Bakram:
    Matthias65:

    Freude-Liebe-Mitgefühl etc. Das ist doch schon etwas ! Wenn Du Freude-Liebe-Mitgefühl "praktizierst", dann erwartest Du doch auch von Dir selbst, dass Du versuchst, diese Werte zu verinnerlichen, oder ?

    Lieber Matthias

    Die Werte sind doch schon drinnen, da gibts nichts zu verinnerlichen. Man muss einfach nur sich selbst sein, d.h. sich nicht ablenken lassen von gelerntem, konditionierten.

    Der Mensch ist von Grund auf gut und will nicht Schaden, wenn er sich nur nicht dauernd bedroht fühlen würde.

    Gruss Bakram

    Hi Bakram,

    dass diese Werte schon im (erwachsenen) Menschen "drinnen" sind ist für mich etwas anderes als sie (intuitiv) zu verinnerlichen. Im Tibetischen Buddhismus spricht man in diesem Zusammenhang von "intuitiver Weisheit".
    LG
    Matthias

  • Matthias65
    Gast
    • 18. Februar 2012 um 20:14
    • #53
    monikamarie:
    Matthias65:


    ...
    Hi Monikamarie,
    Das macht nichts, es geht mir nun genauso :oops:
    Hast Du erwartet, ich könnte Dir meinen Senf erklären ? :lol:
    LG
    Matthias

    Alles anzeigen

    Ach so, Du bist ein Fallensteller? :lol: Na dann erwarte ich von Dir nix mehr - falls ich das irrtümlicherweise doch tat.
    Vielen Dank für das Geschreib.
    _()_

    Alles anzeigen

    Nein - kein Fallensteller. Das unterstellt, dass ich beim Schreiben bewußt dachte, ich würde Senf schreiben.
    Da ich damals aber davon ausging, es hätte irgend einen (intelligenten) Zusammenhang mit dem was Du geschrieben hast, habe ich die Falle höchstens unbewußt aufgestellt. Und bin dann gleich mit reingetappst :lol:

    LG
    Matthias

  • SpringMode5708
    Gast
    • 18. Februar 2012 um 22:40
    • #54
    Charlie:

    "Wie du es auch drehst und wendest. Und ob du das Glas nun als halbvoll bezeichnest oder als halbleer. Es ist dukkha. Es ist anicca. Es ist anatta."

    Oder:
    "Sowohl die obere (leere) als auch die untere (volle) Hälfte des Glases sind von Leerheit gekennzeichnet. Insofern sind sie beide leer."


    Von was leer?

    Gruß :)

  • xxx
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    11. Mai 2011
    • 18. Februar 2012 um 22:48
    • #55
    Matthias65:

    dass diese Werte schon im (erwachsenen) Menschen "drinnen" sind ist für mich etwas anderes als sie (intuitiv) zu verinnerlichen. Im Tibetischen Buddhismus spricht man in diesem Zusammenhang von "intuitiver Weisheit".
    Matthias

    Nun die sind schon im Neugeborenen drin. Je nach Erziehung/Erlebnisse(Konditionierung) fällt es später (als Erwachsener) leichter oder schwerer diese wieder auszugraben.

    Was Du mit intuitiv verinnerlichen und intuitiver Weisheit meinst verstehe ich nicht. Nun vom Tibetischen Buddhismus halte nicht so viel, ist mir zu abergläubisch. :| habe mich deshalb noch nicht gross damit befasst.

    Beim googeln fand ich diese Seite zum Thema "intuitive Weisheit":
    http://yudoblog-b.blogspot.com/2008/01/die-gr…it-die-das.html Es spricht in etwa aus was ich meine, zumindest das kursiv geschriebene. Ich frage mich wieso so viele Autoren immer ihren Senf( d.h. eigene Interpretationen) zu den historischen Texten geben müssen. Man kann es nicht intellektuell erklären, wer es trozdem versucht hat noch wenig verstanden.

    Zen gefällt mir eben deshalb besser, da ich hier nichts verstehen oder mit dem Intellekt "nachdenken" oder durch "fleissiges praktizieren" verinnerlichen muss, alles was ich im Zen aufschnappe ist mir sogleich klar, eindeutig und macht Sinn. Ich habe das Gefühl als wäre alles schon lange da und es müsste einfach von jemandem ausgesprochen werden damit es für den Verstand geordnet und so bewusst wird. Wenn nicht bin ich halt noch nicht so weit.

    Ich praktiziere ZEN nicht. Ich habe mir aber vorgenommen nächste Woche mal ein Dojo zu besuchen mit Einführung ins Zazen. Ich erwarte nichts ;) . Bin aber mal gespannt ob sich mir der Sinn der Zen Praxis genau so leicht erschliesst wie die Zen Philosophie. :) Wenn nicht auch egal, dann lass ichs eben sein und warte bis ich reif genug bin. Niemals werde ich mich aus einer Erwartung heraus etwas bestimmtes zu sein oder zu werden zu irgendwas zwingen.

    Gruss Bakram

  • accinca
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    • 18. Februar 2012 um 23:25
    • #56
    monikamarie:

    Ja, Accinca, insofern muss ich mich auch korrigieren, denn ich erwarte mit absoluter Sicherheit, dass sich bei Befolgen der Lehre Buddhas auch die entsprechenden Ergebnisse zeigen werden. Schon allein deshalb, weil ich das Gesetz von Ursache und Wirkung begriffen habe.
    Insofern ist da eine Erwartung, obwohl ich mich dieser nicht gedanklich hingebe, denn meine Erwartung bezeichne ich als Gewissheit.
    _()_ Monika


    Genau! Was der Buddha auch damit sagen wollte war ja, das
    auch dann wenn man Erwartungen hat, diese alleine, noch nicht
    ausreichend sind. Entscheidend sei das rechte Vorgehen, der rechte
    achtfache Pfad.
    Es gibt vom Buddha mehrere Beispiele diesen Sachverhalt zu
    verdeutlichen versuchen. Ein Beispiel ist das von dem Menschen
    der Milch von einer Kuh haben möchte und sich zu diesem Zweck
    an den Hörnern der Kuh versucht.
    Er hätte keinen Erfolg, selbst wenn er die Hoffnung hegte dort Milch
    zu bekommen. Nur bei rechtem Vorgehen würde man erfolgreich zu
    Milch kommen, selbst dann wenn man keine Erwartung nach Mich hätte.

  • Dana
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    • 19. Februar 2012 um 07:40
    • #57

    Hallo Matthias,
    unter passivem Tun meine ich das einfache Leben, ohne immer kämpfen,oder gegen dem Strom schwimmen müssen/wollen/möchten, damit meine Meinung in der Gesellschaft zählt, meine Erwartungen sich erfühlen, meine Wünsche wahr werden, usw.., usw..
    Ich meine das innere, reine, einfache Leben ohne den ganzen Illusion- Kram.

    Unter der bedienungslosen Liebe ( Ich bin noch ein Neuling im Buddhismus, und daher weiß ich nicht was Meta ist ) meine ich eine Liebe dir man den Mitmenschen, Tieren, der ganzen Natur schenkt, ohne dafür etwas zu erwarten, ohne zu werten, ohne zu verurteilen.
    Das habe ich angefangen zu praktizieren.
    Der Anfang war nicht leicht. Es war mir nicht leicht aus dem alten, gewöhnten Trott rauszukommen.
    Auch heute, obwohl nur kurz, kommt manchmal das alte zur Vorschein. Das ist aber nicht schlimm, weil es mir erlaubt weiter an mir zu arbeiten.
    Ich bin noch nicht so weit, wie Ihr hier seid. Das macht aber nichts. Ich freue mich, dass Euch gibt.
    Und ich werde mich von Euch jetzt ganz verabschieden.
    Ich habe mir vorgenommen alles, was ich über Buddhismus erfahren habe, und erfahre, nicht zu analisieren, sondern in der Praxis zu leben, und schauen, was damit passiert.
    Ich wünsche Allen hier Alles Gute, und Danke dass es Euch gibt.
    Liebe Grüsse.
    Dana

    Namaste
    Dana :sunny:

  • Onda
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    12. Januar 2012
    • 19. Februar 2012 um 07:53
    • #58
    Mirco:
    Charlie:

    "
    "Sowohl die obere (leere) als auch die untere (volle) Hälfte des Glases sind von Leerheit gekennzeichnet. Insofern sind sie beide leer."


    Von was leer?

    Gruß :)

    leer von autonomer Eigennatur = es ist bedingt = es ist allverbunden = es ist durch "Intersein" (TNH) gekennzeichnet = Nicht-Selbst = anatta = sunatta

    LG
    Charlie

    "Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es." (Erich Kästner)
    "Dharma books and tapes are valuable, but the true dharma is revealed through our life and practice." (Thich Nhat Hanh)

  • Grund
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    • 19. Februar 2012 um 07:57
    • #59
    Matthias65:


    @ TMingyur: Wie meinst Du das wenn Du schreibst, dass Erwartungen für Dich wie eine Krankheit sind ?


    Die Krankheit ist schlicht und einfach dukkha. 8)

    Zitat

    6. Durch Aufsuchen, Erfassen und Dabeiverbleiben [29] ist ja, Kaccāyana, diese Welt zumeist gefesselt. Wenn nun jemand [30], Kaccāyana, dieses Aufsuchen und Erfassen, das Wollen des Denkens, sein Eindringen und Darinbeharren nicht aufsucht, nicht erfaßt, nicht dazu den Willen hat in dem Gedanken: es ist in mir kein Ich [31], - und wenn er dann daran, daß Leiden alles ist, was entsteht und Leiden alles ist, was vergeht, nicht zweifelt und kein Bedenken hat und infolge seines ausschließlichen Vertrauens [32] schon das Wissen hievon besitzt - in so weit, Kaccāyana, gibt es rechte Einsicht.
    ...
    8. Aus dem Nichtwissen als Ursache entstehen die Gestaltungen; aus den Gestaltungen als Ursache entsteht das Bewußtsein usw. usw. Auf solche Art kommt der Ursprung der ganzen Masse des Leidens zu stande. Aus dem restlosen Verschwinden aber und der Aufhebung des Nichtwissens folgt Aufhebung der Gestaltungen; aus der Aufhebung der Gestaltungen folgt Aufhebung des Bewußtseins usw., usw. Auf solche Art kommt die Aufhebung der ganzen Masse des Leidens zustande."


    http://palikanon.com/samyutta/sam12_20.html#s12_15

  • SpringMode5708
    Gast
    • 19. Februar 2012 um 21:36
    • #60
    Charlie:

    [ein mit Wasser gefülltes Glas ist]
    leer von autonomer Eigennatur =
    es ist bedingt = es ist allverbunden =
    es ist durch "Intersein" (TNH) gekennzeichnet =
    Nicht-Selbst = anatta = sunatta


    Wie kann denn ein Glas Wasser frei von Ich-Glauben sein?

  • SpringMode5708
    Gast
    • 20. Februar 2012 um 03:58
    • #61
    Frank1:

    Es gibt 3 Zeitzustände: Vergangenheit, Hier und Jetzt, Zukunft.
    Ich bin einer der in der Zukunft lebt und der aus seinen Erwartungen der Zukunft, die Gegenwart steuert


    Ein Zeitreisender. Herzlich Willkommen. :) Bleibst Du lange?

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 20. Februar 2012 um 08:45
    • #62
    Mirco:
    Losang Lamo:

    Bitteschön, mein Lieber. Dann kannst Du eben nicht nachempfinden, dass der Druck, den Leute wie accinca hier manchmal aufbauen, auch wieder gern irgendwo hin möchte. Für mich ist Humor ein wichtiges Ventil, für Dich hohles Geschwätz. Das ist in Ordnung, weil ich nicht erwarte, dass jeder mein hohles Geschwätz verstehen muss. :grinsen:


    Druck entsteht nur in einem selbst. Denn kann niemand von außen machen.


    Ja. Das ist aber letztendlich nur Theorie. Wenn Druck da ist, ist er halt erstmal da.

    Zitat

    Zudem gibt es ja auch noch andere Möglichkeiten dem zu begegnen, z.B. mit Verständnis, Mitgefühl und/oder liebender Güte.
    Re-Agieren ist meist nicht der heilsame Weg, geht mir jedenfalls so.

    Gruß, :)


    Da wird es eben haarig, wenn Scherze bierernst aufgenommen werden.
    Verständis, liebende Güte und Mitgefühl ist von mir aus alles da. Das heißt ja nicht, dass es deshalb auch gesehen wird.
    Ich habe nicht gekämpft, sondern gescherzt.
    Macht nichts. Das muss ja nicht jeder verstehen.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • SpringMode5708
    Gast
    • 20. Februar 2012 um 09:24
    • #63
    Losang Lamo:
    Mirco:

    Druck entsteht nur in einem selbst. Denn kann niemand von außen machen.


    Ja. Das ist aber letztendlich nur Theorie. Wenn Druck da ist, ist er halt erstmal da.


    Genau. Dann ist er erstmal da. Nehme ich ihn nun persönlich? Oder ist es ein unpersönlichner Vorgang?

    Losang Lamo:
    Zitat

    Zudem gibt es ja auch noch andere Möglichkeiten dem zu begegnen,
    z.B. mit Verständnis, Mitgefühl und/oder liebender Güte. Re-Agieren ist meist nicht der heilsame Weg,
    geht mir jedenfalls so.

    Da wird es eben haarig, wenn Scherze bierernst aufgenommen werden.
    Verständis, liebende Güte und Mitgefühl ist von mir aus alles da. Das heißt ja nicht, dass es deshalb
    auch gesehen wird. Ich habe nicht gekämpft, sondern gescherzt. Macht nichts. Das muss ja nicht jeder verstehen.


    Verstehe. Für mich ist ein Scherz über eine Sache meistens schon wieder ein Schritt weg von der
    Gelassenheit. Vielleicht fehlt mir manchmal aber auch die Gelassenheit und ich erkenne den in mir
    steckenden ernst garnicht, der mir die Sicht verstellt. Werde das mal ernsthaft beobachten. ;)
    Die Heiligen, die Ich bislang so getroffen hatte jedenfalls, hatten zwar Humor, sie lachten aber meist
    nur über die Wahrheit.

    Gruß :)

  • Lirum Larum
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    • 20. Februar 2012 um 10:06
    • #64
    Mirco:


    Genau. Dann ist er erstmal da. Nehme ich ihn nun persönlich? Oder ist es ein unpersönlichner Vorgang?


    :) Ein unpersönlicher. Das vergesse ich leicht. Dann bin ich draußen. Die Übung ist also, sich immer wieder dran zu erinnern, dass sehr viel Täuschung da ist.

    Mirco:


    Die Heiligen, die Ich bislang so getroffen hatte jedenfalls, hatten zwar Humor, sie lachten aber meist
    nur über die Wahrheit.


    :) Ja, schlau von ihnen. Die Heiligen sind schon toll. :)

    Danke, dass wir nochmal drüber sprechen konnten.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • accinca
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    • 20. Februar 2012 um 12:40
    • #65
    Losang Lamo:
    Mirco:


    Die Heiligen, die Ich bislang so getroffen hatte jedenfalls, hatten zwar Humor, sie lachten aber meist nur über die Wahrheit.


    :) Ja, schlau von ihnen. Die Heiligen sind schon toll. :)
    Danke, dass wir nochmal drüber sprechen konnten.

    Ich fange auch gleich über so eine "Wahrheit" zu lachen an.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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