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sind das schon erste Erfolge? (Meditation )

  • Nuna
  • 16. Januar 2012 um 03:31
  • Zum letzten Beitrag
  • Nuna
    Themenautor
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    16. Januar 2012
    • 16. Januar 2012 um 03:31
    • #1

    Vorweg sollte ich evtl noch folgendeserzählen:

    Ich wollte schon immer mal meditieren - habe mich nur nie da ran getraut.
    Zu viele unterschiedlich Meinungen.

    Doch neulich hatte ich das gefühl es einfach mal versuchen zu müßen.
    Darum habe ich mich vor meinen kleinen improvisierten Altar gesetzt.
    Ich habe eine Kerze angezündet, die Augen geschloßen, die Hände mit den Handflächen nach oben locker auf die Knie gelegt, mich aufgerichtet so gut es eben ging und mich auf meinen Atem konzentriert.
    Seit dem mache ich es fast Täglich.
    Ich gehöre auch zu den Menschen, die mit einem Schweinehund zu kämpfen haben - darum mache ich es einfach immer dann, wenn ich grade Lust dazu habe.
    Auch die Dauer variiert von nur ca 5 min - ? ... habe ich eigentlich schon mal 15 geschafft?
    Egal.
    Wenn ich die Kerze angezündet habe blicke ich zuerst immer auf meine Buddha Figur und denke dann immer "Buddha bitte führe mich auf meinem Weg zu mir Selbst. Bitte stehe mir mit deiner Weisheit und Geduld, Licht und Liebe, Güte und Großzügigkeit zur Seite. Ich danke Dir " (nur ein inetwa Wortlaut - denn das ändert sich auch Täglich und verfassung)

    Nun zur Geschichte :
    (beim Arbeitsamt)
    Ich war grade, nach dem ich einige Zeit in der Warteschlange gestanden habe an der Reihe - und nach nur sehr wenigen Minuten fertig.
    Als ich rausging fiel mir ein, das ich was vergessen hatte. Darum fragte ich den, der als nächstes dran war, ob ich bitte ganz kurz vor dürfte.
    Ganz hinten ind Reihe stand eine junge Frau und meint meie Frage mit den Worten "Boha, wie assig ist das denn?!" Komentieren zu müßen.
    Und in den Millisekunden danach passierte plötzlich folgendes:
    Ich fühlte mich irgend wie leer und unglaublich stark (gefästigt).
    Habe mich langsam umgedreht und sie einfach nur angelächelt.
    Als ich mich zurück drehte habe ich jeden angeschaut.
    ...
    Als ich das Arbeitsamt verlassen habe ist mir erst aufgefallen, was passiert ist.
    Normalerweise bin ich solchen Situationen sonnst immer auf Krawall gebürstet - hätte dem Weib sonstwas erzählt.
    Vorallem das ganze persöhnlich genommen und mich Tage lang damit rum gequält.
    ...
    Als ich zuhause an kam war alles Weg, was passiert ist.
    Ich mein, ich konnte mich noch genau erinern - aber es war mir egal.


    Sind das evtl schon erste, kleine Auswirkungen vom Meditieren gewesen ?

  • wusheng
    Gast
    • 16. Januar 2012 um 09:21
    • #2

    Hallo Nuna

    Nuna:


    Und in den Millisekunden danach passierte plötzlich folgendes:
    Ich fühlte mich irgend wie leer und unglaublich stark (gefästigt).
    Habe mich langsam umgedreht und sie einfach nur angelächelt.
    Normalerweise bin ich solchen Situationen sonnst immer auf Krawall gebürstet - hätte dem Weib sonstwas erzählt.
    Vorallem das ganze persöhnlich genommen und mich Tage lang damit rum gequält.
    ...
    Sind das evtl schon erste, kleine Auswirkungen vom Meditieren gewesen ?

    Alles anzeigen


    Gefühl von Stärke, Gefühl auf Krawall gebürstet, Gefühl es persönlich zu nehmen...alles Konstrukt des Gistes.
    Schön zu sehen, dass du etwas ändern kannst, was in dieser Situation sicher heilsamer war...für alle Anwesenden. Ob das durch die Meditation kam, wird niemand exakt sagen können. Was meinst Du?
    Wenn Du Deine Meditation als nützlich empfindest, wiederholst Du sie doch sicher...
    Gruß, ;)
    Wusheng

  • Nuna
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    16. Januar 2012
    • 16. Januar 2012 um 09:54
    • #3

    Hey Wusheng

    Sicher wiederhole ich meine Meditation - wenn man das so nennen kann.
    Wie gesagt, ich übe noch.
    Mh, du hast wohl recht, sicher kann das keiner sagen.
    Ich denke aber, das dem so ist.

    Naja, egal wer oder was "schld" war, das ich so ruhig geblieben bin - es hat gut getan.

    LG

  • wusheng
    Gast
    • 16. Januar 2012 um 10:58
    • #4
    Nuna:

    Hey Wusheng

    Sicher wiederhole ich meine Meditation - wenn man das so nennen kann.
    Wie gesagt, ich übe noch.
    Mh, du hast wohl recht, sicher kann das keiner sagen.
    Ich denke aber, das dem so ist.

    Naja, egal wer oder was "schld" war, das ich so ruhig geblieben bin - es hat gut getan.

    LG


    Ersetze das Wort "Schuld" durch das Wort "Verantwortung", ist näher dran an der Praxis im buddhistischen Sinn. Ich denke, dass Du Dich einfach anders entschieden hast, aus was für Gründen (= Bedingungen) auch immer.
    Eine interessante Erfahrung, wofür wir uns so täglich entscheiden...und vor allem, wofür wir uns entscheiden können.
    Viel Erfolg dabei
    Wusheng

  • Grund
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    • 16. Januar 2012 um 13:04
    • #5
    Nuna:

    Naja, egal wer oder was "schld" war, das ich so ruhig geblieben bin - es hat gut getan.

    Das ist das Wichtigste: Erfahrung. Du siehst was besser ist und das ist dir dann Ansporn weiterzumachen. Dass so etwas passiert, hat sicher was mit deiner Meditation zu tun. Jedes Sitzen hinterlässt eine Spur ... die muss nicht sofort eine Wirkung zeigen, aber irgendwann passierts ganz sicher, mal kleiner und mal größer, mal fast unbemerkt aber zunehmend nimmst du die Dinge besser wahr.
    Hüte dich dabei aber vor Stolz und Überheblichkeit ("Mann bin ich toll". "Ha ich check das besser wie die/der"), denn der wird dich sonst in die falsche Richtung führen und du merkst das dann erst wenn's zu spät ist und dann kann das sehr weh tun. Besser du übst immer Wohlwollen anderen gegenüber mit ein. Grade denen gegenüber, die dir "an Karren fahren wollen". 8)

  • Nuna
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    16. Januar 2012
    • 16. Januar 2012 um 15:44
    • #6
    wusheng:


    Ersetze das Wort "Schuld" durch das Wort "Verantwortung", ist näher dran an der Praxis im buddhistischen Sinn.
    ... Eine interessante Erfahrung, wofür wir uns so täglich entscheiden...und vor allem, wofür wir uns entscheiden können.

    Stimmt - Verantwortung klingt erheblich besser.
    Nur ist das ein zimmlich neutrales wort und fällt bei mir in die "Grau-Zone"
    Aber ich kann ja jetzt einfach mal mein Leben in die eigene Hand nehmen
    und üben die Verantwortung für mich selbst, mein Handeln und mein Denken zu übernehmen.

    Ui, das tut grade echt gut :o
    Da ich öffters mal negativ belastete Worte benutze - dürft ihr mir gerne Änderungsvorschläge schiken.
    Es stimmt schon - es ist leicht zu sagen jemad ander sei Schlud für das was uns passiert.
    Aber zu sagen, ich übernehme die Verantwortung für mich - mein denken und handeln. Was mich "berührt"
    oder nicht - das gibt einem sogar die Möglichkeit zu entscheiden ob wir eine Situation nehmen wie sie ist
    oder ob wir etwas ändern.

    Danke

  • wusheng
    Gast
    • 16. Januar 2012 um 15:47
    • #7
    Nuna:
    wusheng:


    Ersetze das Wort "Schuld" durch das Wort "Verantwortung", ist näher dran an der Praxis im buddhistischen Sinn.
    ... Eine interessante Erfahrung, wofür wir uns so täglich entscheiden...und vor allem, wofür wir uns entscheiden können.

    ...
    Aber ich kann ja jetzt einfach mal mein Leben in die eigene Hand nehmen
    und üben die Verantwortung für mich selbst, mein Handeln und mein Denken zu übernehmen.

    ...
    ich übernehme die Verantwortung für mich - mein denken und handeln. Was mich "berührt"
    oder nicht - das gibt einem sogar die Möglichkeit zu entscheiden ob wir eine Situation nehmen wie sie ist
    oder ob wir etwas ändern.
    Danke

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    Genau das ist buddhistische Praxis!!! ;)

  • Nuna
    Themenautor
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    16. Januar 2012
    • 16. Januar 2012 um 16:01
    • #8

    Na, schau mal einer an - ich hab das Lernen doch nich verlernt :lol:
    Also, wenn das Ganze so einfach ist und so gut tut sollte ich öffters
    (und mehr) Verantwortung für mich selbst übernehmen.

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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