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  1. Buddhaland Forum
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gewalt aus buddhistischer perspektive‏‏

  • darkwave
  • 4. Januar 2012 um 12:30
  • Zum letzten Beitrag
  • darkwave
    Gast
    • 4. Januar 2012 um 12:30
    • #1

    liebe forenmitglieder

    der buddhismus ist eine religion die sich zumindest teilweise gegen diskursives denken sperrt, oft werden gedanken als illusionär, vergänglich oder als persöhnliche wahnvorstellung beschrieben, man wird angehalten es nicht ernst zu nehmen, unberührt zu beobachten, ignorieren. das denken selbst steht in der kritik.

    und das nicht ohne grund, bevor ein krieg angefangen wird, war da der gedanke, den krieg zu führen, es sind die verschiedenen ansichten, religiöse, politische , persöhnliche, die ständig zu auseinandersetzungen führen.anderst ausgedrückt, es sind all diese ideen die man auch als kultur oder weltkulturen bezeichnet, die ihre grundlage im denken, und im weitergeben der gedanken an weitere generationen haben, die zu immer neuem auseinandersetzungen, und schliesslich zu krieg und zerstörung führen.

    jede idee, jedes lied, jeder film, transporiert ja eine ansicht, ein muslimisches volkslied, wird kaum einem amerikanischen ähneln. all dies sind ja persönliche werte, die zu den werten ganzer gruppen werden, landeswerte, nationalwerte.

    kodo sawaki drückte es folgendermassen aus: "auch wenn die ganze welt komunistisch würde, würde alles beim alten bleiben, solange die streiterei in unseren köpfen nicht aufhört, wird es nie frieden geben".

    religion: die idee das es einen schöpfergott gibt, oder eben nicht, gewalt!
    politik: verschiedene wertvorstellungen die sich gegenseit bekämpfen, gewalt!

    ist das was wir kultur oder ansicht oder tradition nennen aus buddhistischer sicht die wurzel der gewalt? brauchen wir einen kulturlosen menschen, der nicht mehr "sklave" seiner vorstellungen ist, um endlich frieden zu haben. muss man wie sawaki sagt:" dieser menschheit erst mal den hals umdrehen und sie alle zu buddhas machen"?


    gruss zenbo

  • monikamarie
    Gast
    • 4. Januar 2012 um 12:45
    • #2

    Da dies einer Anfängerfrage entspricht, werde ich sie auch dort hin plazieren.
    _()_ Monika

  • nagarjuna2
    Punkte
    180
    Beiträge
    35
    Mitglied seit
    9. Dezember 2011
    • 4. Januar 2012 um 12:52
    • #3

    Hass fuhrt zu Hass und zu unsagbaren Leid.Als Buddhist sollte man sich von Gewalt und deren vorläufern,nämlich die gedanken frei machen.Verwirklichung des bodhicittas.
    Grüße nagar

  • Ji'un Ken
    Gast
    • 4. Januar 2012 um 13:40
    • #4

    Eine von vielen Meinungen
    http://www.buddhanetz.org/texte/gewalt.htm

    Ich bin der Meinung, Verblendung führt zu Gewalt.

  • TheNoOneOne
    Gast
    • 4. Januar 2012 um 14:32
    • #5

    Ich meine, Ich-Wahn führt zu Gewalt. Da dieser allerdings zwangsläufig durch eine Bewusstseinsspaltung entsteht, welche während der Entwicklung zwischen Empfängnis und Erwachsenem stattfindet, bleibt der Menschheit nichts anderes übrig, als Wege in der Erziehung und im Zusammenleben zu gehen, welche die Umstände so optimal schaffen, sodass dieser überwunden werden kann. Da dies ein zu grosses Unterfangen ist, die Welt ändern zu wollen, verbleibt nichts anderes, als sich selbst zu ändern und dies kund zu tun, vielleicht will ja noch jemand mitmachen.

  • sumedhâ
    Gast
    • 4. Januar 2012 um 14:55
    • #6
    TheNoOneOne:

    verbleibt nichts anderes, als sich selbst zu ändern und dies kund zu tun


    die Änderung braucht nicht kungetan zu werden.
    Sie wird sichtbar und ist eine Realität wenn die anderen das erkennen

    Zitat

    vielleicht will ja noch jemand mitmachen.


    wobei mitmachen?

    _()_

  • TheNoOneOne
    Gast
    • 4. Januar 2012 um 15:45
    • #7
    sumedhâ:
    TheNoOneOne:

    verbleibt nichts anderes, als sich selbst zu ändern und dies kund zu tun


    die Änderung braucht nicht kungetan zu werden.
    Sie wird sichtbar und ist eine Realität wenn die anderen das erkennen

    Zitat

    vielleicht will ja noch jemand mitmachen.


    wobei mitmachen?

    _()_

    Ja, richtig, war schlecht formuliert. Dies kund zu tun, dabei meinte ich den voher geschriebenen Teil und beim Mitmachen habe ich auch an diesen gedacht.
    Also den Teil, den Du nicht zitiert hast.

    TheNoOneOne:

    Ich meine, Ich-Wahn führt zu Gewalt. Da dieser allerdings zwangsläufig durch eine Bewusstseinsspaltung entsteht, welche während der Entwicklung zwischen Empfängnis und Erwachsenem stattfindet, bleibt der Menschheit nichts anderes übrig, als Wege in der Erziehung und im Zusammenleben zu gehen, welche die Umstände so optimal schaffen, sodass dieser überwunden werden kann.


    und dann kam dazu

    TheNoOneOne:

    Da dies ein zu grosses Unterfangen ist, die Welt ändern zu wollen, verbleibt nichts anderes, als sich selbst zu ändern und dies kund zu tun, vielleicht will ja noch jemand mitmachen.

    Also nicht dies, sondern das andere dies.

  • darkwave
    Gast
    • 4. Januar 2012 um 16:19
    • #8

    aber die frage die ich interessant finde ist: führen ideen, die wir ja alle haben zu konflikten. währe eine welt in der man das diskursive denken "ablehnen" würde vieleicht besser?

    gruss zenbo

  • Ji'un Ken
    Gast
    • 4. Januar 2012 um 16:28
    • #9

    Nein, Zenbo, meiner Meinung nach führen Ideen nicht zu Konflikten, sondern der Umgang mit ihnen, z.B. der Gedanke, diese Idee ist richtig und alles andere ist falsch. Ideen sind einfach Gedankenspiele, in einem bestimmten Kontext vielleicht wichtig, in einem anderen vielleicht völlig fehl am Platz. Eine Idee ist nicht immer identisch mit dem, was daraus gemacht wird.

  • darkwave
    Gast
    • 4. Januar 2012 um 16:34
    • #10
    Ji'un Ken:

    Nein, Zenbo, meiner Meinung nach führen Ideen nicht zu Konflikten, sondern der Umgang mit ihnen, z.B. der Gedanke, diese Idee ist richtig und alles andere ist falsch. Ideen sind einfach Gedankenspiele, in einem bestimmten Kontext vielleicht wichtig, in einem anderen vielleicht völlig fehl am Platz. Eine Idee ist nicht immer identisch mit dem, was daraus gemacht wird.

    ja vieleicht hast du recht, trotzdem ein faszinierender gedanke, eine welt ohne philosophien, ohne kultur, das denken wäre eine gefährliche sache, der einfache mensch das ideal. man muss sich vor augen halten das bei entsprechender veränderung der wertvorstellungen buchstäblich jede gemeinschaftsform möglich ist, ich meine nordkorea hat ja mit logisch auch nichts zu tun, trotzdem existiert es. die kritik am diskursiven denken könnte auch radikale formen annehmen,..

    gruss zenbo

  • Ji'un Ken
    Gast
    • 4. Januar 2012 um 16:47
    • #11

    Nein, Zenbo, das Denken ist keine gefährliche Sache sondern die Funktion des Gehirns. Gedanken sind die Frucht, das Ergebnis, des Denkens. Und hier gilt, was ich schon gesagt habe.

  • TheNoOneOne
    Gast
    • 4. Januar 2012 um 17:17
    • #12

    Denken:
    In absoluter Finsternis die Sonne brennt und Asche erstrahlt in gleissendem Grau (Silber).

  • Matthias65
    Gast
    • 4. Januar 2012 um 18:04
    • #13
    Ji'un Ken:

    Nein, Zenbo, das Denken ist keine gefährliche Sache sondern die Funktion des Gehirns. Gedanken sind die Frucht, das Ergebnis, des Denkens. Und hier gilt, was ich schon gesagt habe.


    Ganz genau. Und wer weiß wie dieses Gehirn "funktioniert", der kann es auch manipulieren. DAS ist für mich auch Gewalt: Wenn ich nur an die heimtückische Werbeindustrie denke, die mit ihren Methoden versucht, das Unterbewußtsein zu manipulieren mit dem Zweck, eine Kaufentscheidung zu beeinflussen.

    Liebe Grüße
    Matthias

  • accinca
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    • 7. Januar 2012 um 03:53
    • #14
    Frank1:

    ich habe für mich da eine Lösung nicht im Buddhismus, aber in der naheliegenden Religion des Daoismus gefunden. Frank


    Ein Glück das ich mir darüber keine Gedanken machen muß. :)

  • Grund
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    • 7. Januar 2012 um 07:41
    • #15
    accinca:
    Frank1:

    ich habe für mich da eine Lösung nicht im Buddhismus, aber in der naheliegenden Religion des Daoismus gefunden. Frank


    Ein Glück das ich mir darüber keine Gedanken machen muß. :)


    Und ein anderer wähnt sich glücklich weil er deine Gedanken nicht hat 8)

  • Lauscher
    Gast
    • 7. Januar 2012 um 07:43
    • #16
    TMingyur:
    accinca:


    Ein Glück das ich mir darüber keine Gedanken machen muß. :)


    Und ein anderer wähnt sich glücklich weil er deine Gedanken nicht hat 8)


    Und ein anderer wähnt sich glücklich weil er DEINE Gedanken nicht hat 8)

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    • 7. Januar 2012 um 07:45
    • #17
    Lauscher:
    TMingyur:


    Und ein anderer wähnt sich glücklich weil er deine Gedanken nicht hat 8)


    Und ein anderer wähnt sich glücklich weil er DEINE Gedanken nicht hat 8)


    So können wir sehen, dass also jeder Grund zum Glücklichsein hat 8)

  • Lauscher
    Gast
    • 7. Januar 2012 um 07:46
    • #18
    TMingyur:

    So können wir sehen, dass also jeder Grund zum Glücklichsein hat 8)


    Ob ich es an deiner Stelle wäre? - hmmm.... 8)

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    • 7. Januar 2012 um 07:47
    • #19
    Lauscher:
    TMingyur:

    So können wir sehen, dass also jeder Grund zum Glücklichsein hat 8)


    Ob ich es an deiner Stelle wäre? - hmmm.... 8)


    Du kannst es ja nur an deiner Stelle sein oder nicht sein 8)

  • Lauscher
    Gast
    • 7. Januar 2012 um 07:48
    • #20
    TMingyur:
    Lauscher:


    Ob ich es an deiner Stelle wäre? - hmmm.... 8)


    Du kannst es ja nur an deiner Stelle sein oder nicht sein 8)


    Nicht mal das! 8)

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    • 7. Januar 2012 um 07:49
    • #21
    Lauscher:
    TMingyur:


    Du kannst es ja nur an deiner Stelle sein oder nicht sein 8)


    Nicht mal das! 8)


    Deine Entscheidung ... oder auch nicht 8)

  • Lauscher
    Gast
    • 7. Januar 2012 um 07:50
    • #22
    TMingyur:


    Deine Entscheidung ... oder auch nicht 8)


    Tja, wieder nicht begriffen! 8)

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    • 7. Januar 2012 um 07:53
    • #23
    Lauscher:
    TMingyur:


    Deine Entscheidung ... oder auch nicht 8)


    Tja, wieder nicht begriffen! 8)


    Da kann ich dir nicht helfen 8)

  • Lauscher
    Gast
    • 7. Januar 2012 um 07:54
    • #24
    TMingyur:
    Lauscher:


    Tja, wieder nicht begriffen! 8)


    Da kann ich dir nicht helfen 8)


    Du meinst DIR nicht helfen. 8)

  • Grund
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    • 7. Januar 2012 um 07:55
    • #25
    Lauscher:
    TMingyur:


    Da kann ich dir nicht helfen 8)


    Du meinst DIR nicht helfen. 8)


    Das auch 8)

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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