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  1. Buddhaland Forum
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Achtsamkeit und gewaltfreie Kommunikation

  • TheNoOneOne
  • 31. Dezember 2011 um 08:10
  • Zum letzten Beitrag
  • monikamarie
    Gast
    • 4. Januar 2012 um 09:29
    • #51

    Lieber TNOO,
    mein Beitrag entstammt der Erfahrung aus dem weltlichen Bereich, und ich bin froh, dass es möglich ist, weltlichen Menschen mit buddhistischer Achtsamkeit und daraus folgender Einsicht und Wahrnehmung zu begegnen.
    Wenn Du mich kennen würdest, wüsstest Du, dass ich weder samtweich noch weltflüchtig bin. Ganz im Gegenteil, ich habe viel zu viel gekämpft und immer noch eine scharfe Zunge. Aber vielleicht hast Du Recht, vielleicht muss jemand erstmal ordentlich seine Messer wetzen, bevor er begreift, dass das nicht die richtigen Mittel sind, um dann kraftlos und völlig desillusioniert zu Boden zu sinken.
    Deine Beispiele von Waldbrand und Mönchsmörder zeigen jedoch, wie unangemessen sie sind, dreht es sich hier doch wohl eher um harmlose Auswüchse von Anerkennung und Geltungssucht.
    _()_ Monika

  • sumedhâ
    Gast
    • 4. Januar 2012 um 09:40
    • #52

    Wenn ich bei einem 19Zoll Bildschirm, 3-4 mal scrollen muss um einen kompakt geschriebenen Beitrag zu Ende zu lesen, ist es für mich überaus schwer noch achtsam zu sein.
    Ist es aber von dem Autor des Beitrages Achtsam ellelange Lappen zu posten?
    Vielleicht stehe ich alleine mit dem "Problem", ich wollte es dennoch zu bedenken geben.
    Ich will damit niemand persönlich auf die Füße treten, denn mittlerweile sind es ja einige die so schreiben :D

    _()_

  • TheNoOneOne
    Gast
    • 4. Januar 2012 um 10:00
    • #53
    monikamarie:

    Lieber TNOO,
    mein Beitrag entstammt der Erfahrung aus dem weltlichen Bereich, und ich bin froh, dass es möglich ist, weltlichen Menschen mit buddhistischer Achtsamkeit und daraus folgender Einsicht und Wahrnehmung zu begegnen.


    Genau und da gehört sich dem weltlichen anzunehmen auch mit dazu.

    monikamarie:

    Wenn Du mich kennen würdest, wüsstest Du, dass ich weder samtweich noch weltflüchtig bin. Ganz im Gegenteil, ich habe viel zu viel gekämpft und immer noch eine scharfe Zunge. Aber vielleicht hast Du Recht, vielleicht muss jemand erstmal ordentlich seine Messer wetzen, bevor er begreift, dass das nicht die richtigen Mittel sind, um dann kraftlos und völlig desillusioniert zu Boden zu sinken.


    Wie Du bist, das habe ich nicht dargestellt, sondern, was der Text auf mich für einen Eindruck gemacht hat. Du, als Person bist für mich wegen eines Textes alleine nicht fassbar, weswegen ich mir über Dich keine Gedanken gemacht habe.

    monikamarie:

    Deine Beispiele von Waldbrand und Mönchsmörder zeigen jedoch, wie unangemessen sie sind, dreht es sich hier doch wohl eher um harmlose Auswüchse von Anerkennung und Geltungssucht.


    Harmlose Auswüchse von Geltungssucht ist eine Ansicht, welche für manche so ist und für andere sind es nicht harmlose Auswüchse, sondern grosse Probleme. Dann gibt es noch Ansichten dazwischen und ausserhalb. Wenn Du es so siehst, wie Du es "objektiv" für Dich ersiehst, gerne.
    Extrembeispiele sind für manche unangemessen und dies entspricht ihrem Massstab. Würden sie weitere Massstäbe in Betracht ziehen, dann liesse dies auch andere Ansichten zu. Sie hätten auch andere Massstäbe, lehnen diese aber aus ihnen innewohnenden Gründen ab. Zum Beispiel, dass man an Extrembeispielen sehr gut Dinge verdeutlichen kann, ohne zu meinen, dass der vorliegende Fall genauso extrem sei. Da würden sie auf einmal zu angemessenen Beispielen. Das liegt aber auch an der Feinfühligkeit der Wahrnehmung. So lassen sich Machtmenschen, welche dauernd schikanieren und dominieren, durchaus mit Waldbränden vergleichen und harmlosere Penetranten mit einem Küchenbrand.
    Es gibt auch im palikanon eine Menge solcher Beispiele, z.B. hier:
    "Oder gleichwie, o König, bei einem ausgebrochenen Waldbrand nicht einmal tausend Eimer Wasser das Feuer zu löschen vermögen, sondern das Feuer allein die Macht hat und gebietet, eben wegen der Heftigkeit der Glut; ebenso auch, o König, ist von jenen beiden unerfaßbaren Dingen der Einfluß des früheren Wirkens am stärksten und mächtigsten." Als wären das Wirken und die Wirkungen immer Waldbrandgleich... und nur eine lineare Sicht der Kraftverhältnisse
    ein angemessenes Beispiel ergebend...
    Wenn ich zu jemandem, der sich verfolgt fühlt und deshalb andere verfolgt sage, du hast etwas Paranoides an dir, dann ist das nicht so klar zu verstehen, als wenn ich sage, dein Verhalten lässt sich mit dem, eines paranoiden Nazis vergleichen. Das ist dann deutlich, doch heisst das nicht, dass diese Person ein Nazi ist, vielleicht sogar bei weitem nicht, doch eine Tendenz liegt vor, welche den Vergleich zulässt und schon ist alles ein bischen klarer, sofern die Person versteht. Je nach ihrer Neigung (Beugung) fühlt sie sich aber gebeutelt und behauptet "Du hast mich als Nazi beschimpft !".
    So mag es halt unangemessen sein, - für Dich, - und wen auch sonst noch.

  • GaliDa68
    Gast
    • 4. Januar 2012 um 10:20
    • #54

    Ich weiß nicht …
    Das ist mir alles um viel zu viel Ecken gedacht. Da sind so viele Vorstellungen dabei wie die Dame "sein könnte", was sie denkt und meint.
    Es gibt doch einen ganz direkten Weg. Nämlich sie anzusprechen.
    "Hallo XY. Ich komme gerne hierher um zu meditieren. Jedoch fühle mich gestört, wenn ständig jemand in den Raum rauscht und darin herumgruscht.
    Du kannst das sicher verstehen, wo Du doch auch meditierst. Ich bitte Dich darum leiser zu sein, wenn Du den Raum betrittst?
    Am liebsten ist mir, wenn Du erst dann herein kommst, wenn ich mit der Meditation fertig bin. Mir liegt sehr viel daran meine Meditation ungestört abhalten zu können."

    Das ist einfach, Du äußerst ganz klar Deine Bedürfnisse, ohne irgendeinen Anteil von Ironie und Angriff.

    Das mit den ironischen und schlagfertigen Antworten hilft nicht.
    Ich bin sehr schlagfertig, aber als ich über drei Jahren zwei Kollegen hatte, die mich gemobbt hatte, half mir das nichts. Zwei Jahre lang habe ich versucht durch Schlagfertigkeit deren Verhalten Einhalt zu gebieten. Das war absolut sinnlos. Es war nur Krieg und hat mich viel Kraft gekostet. Die anderen haben sich köstlich amüsiert und unseren Dialogen gerne zugehört. Aber MEIN Bedürfnis, meine Not, meine Anstrengung ging völlig unter.

    Ich sehe in dem ganzen zu viel Gegenseitigkeit, das ist ein Spiel, das Spaß macht. Machtspiel: alter Hirsch gegen neuen Hirschen. Das spürt das Gegenüber auch. Ich kann es deutlich herauslesen:
    Fuchtel, Furie, rumgeraschelt, Dampflok, Abfuhr, Platzhirsch … Sehr sehr viel Bewertung. Und dann: Trotz. Kinder nennt man trotzig.
    Die Frau wird bewertet und entwertet. Wie kann daraus eine effektive Kommunikation, ein angenehmer Umgang resultieren?

    In der Gewaltfreien Kommunikation verzichtet man gänzlich auf Spiele. Da geht es um das Äußern von Bedürfnissen in einer klaren und mitfühlenden Form.

    Liebe Grüße
    Knochensack

  • monikamarie
    Gast
    • 4. Januar 2012 um 10:25
    • #55

    Daumen hoch, Knochi,
    handfester Tipp und offen und ehrlich.
    _()_ Monika

  • monikamarie
    Gast
    • 4. Januar 2012 um 10:28
    • #56

    Hi, Onyx,
    hast ja schon selbst die entsprechende Verhaltensweise erprobt. :D:D:D

    Zitat

    Das Überwinden des Leidens geht nur mit Selbstaufgabe. Darum schreit so mancher Roshi im Zendo: Hier wird nicht geschlafen, sondern gestorben !

    Das Leben ist ein Geschenk, der menschliche Körper ein Privileg, grenzenloses Mitgefühl ist eine Erfahrung im Erwachen, man kann auch wundertätig werden durch das Dhamma, heilerisch fähig z.B., sogar die Umgebung kann man verändern, weil die Umgebung Karma ist und Karma Geist. Es kommt aber nicht "von uns", sondern dort wo ICH immer "weniger" werde.

    http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?…=146282#p146282

    _()_ Monika

  • GaliDa68
    Gast
    • 4. Januar 2012 um 10:30
    • #57

    Liebe Monikamarie,

    manchmal ist das Vorbereiten von Sätzen sehr wichtig.
    Gerade wenn Menschen sehr eingeschüchtert sind und z.B. am Arbeitsplatz ständig hinterhältigen Attacken ausgeliefert sind. Allerdings empfehle ich dann die Strategie der Verwirrung. Also auf Angriffe mit Sätzen zu antworten, die den Angreifer verblüfft zurücklassen, weil sie nichts mit dem Thema zu tun haben, z.B. irgendein völlig deplatziertes Sprichwort.
    Das kann im Vorfeld verhindern, dass eine Situation eskaliert und dass weitere Sticheleien unterlassen werden. Gehen die Probleme aber tiefer, dann wäre jede weitere Strategie in meinen Augen das Aufnehmen des Fehdehandschuhs und die Situation wird sich immer weiter aufbauen. Da muss dann anders gehandelt werden.

    Bei dem oben geschilderten Kleinkrieg halte ich vorbereitete Sätze allerdings nicht für hilfreich. Der Krieg scheint mir in vollem Gange zu sein und beide Parteien schießen schon mit scharfer Munition. Da wären solche Sätze nur eine weitere Aufrüstung.

    Liebe Grüße
    Knochensack

  • monikamarie
    Gast
    • 4. Januar 2012 um 10:32
    • #58

    Ja, sach ich doch.
    _()_ Monika

  • GaliDa68
    Gast
    • 4. Januar 2012 um 10:34
    • #59

    Eben
    :D

  • TheNoOneOne
    Gast
    • 4. Januar 2012 um 11:08
    • #60

    Jenachdem.
    Hängt von Umständen ab. Z.B. auch vom Grad der Ausbildung von Charaktereigenschaften des Gegenübers. Habe bereits mit verschiedenen Methoden gute und auch schlechte Erfahrungen gemacht. Je nach dem, ob ich die Situation und das Gegenüber richtig eingeschätzt habe, oder nicht.
    Onyx9 wird schon den Teil herauslesen, den sie braucht, muss ja zu ihr passen und zu ihrer Einschätzung der Situation und des Gegenübers.
    Nicht jeder Schuh passt jedem und das ist ein glücklicher Umstand, aus dem eigenen heraus zu wachsen noch ein glücklicherer und vor allem, wenn man der Meinung ist, der eigene müsste allen anderen doch auch passen, denn aus diesem wächst man schwer hinaus.

    .....
    ·schließlich tadelt der Buddha, mit den folgenden Worten – oder noch heftigeren, wie bei den schweren Verstößen (Pārājika- oder Sanghādisesā)
    ....
    Daraufhin tadelte der Erhabene Buddha den Mönch:
    „Wie kannst du törichter Mensch Essen zu Munde führen, das (dir) nicht gegeben wurde! Du törichter Mensch, dies dient nicht denen, die (noch) nicht (von der Lehre) begeistert sind zur Begeisterung, oder denen, die bereits begeistert sind, zum Wachsen und Gedeihen ihrer Begeisterung. Vielmehr, du törichter Mensch, bewirkt es in denen, die vollkommen unbegeistert von der Lehre sind, das Gegenteil von Begeisterung und in denen, die (von der Lehre) begeistert sind, dass (ihre) Begeisterung schwindet.
    .....

  • GaliDa68
    Gast
    • 4. Januar 2012 um 11:41
    • #61
    Zitat

    Onyx9 wird schon den Teil herauslesen, den sie braucht, muss ja zu ihr passen und zu ihrer Einschätzung der Situation und des Gegenübers.

    Genau das ist der springende Punkt.
    So kann man keine gewaltfreie Kommunikation führen.
    Wie die Frau ist, was sie denkt und fühlt, wie es ihr geht, was sie bezweckt, das wird Onyx erst durch ein offenes Gespräch herausfinden, nicht durch ihr Kopfkino.

    Ich kann in der Beschreibung der Frau keinen Anhaltspunkt dafür herauslesen, dass Onyx einen wohlwollenden Blick auf die Frau hat. Sie beschreibt ihr Empfinden, aber das muss mit dem Verhalten der Frau nichts zu tun haben. Es muss auch mit den Bedürfnissen der Frau nichts zu tun haben. Die Beschreibung der Frau ist stark emotional gefärbt und abwertend. Das ist Krieg, es ist die übliche Kriegsstrategie, den Gegner zu entwerten. Damit soll bewirkt werden, dass wir uns auf die Seite von Onyx schlagen. Ist es nicht auch das, was Du als Ziel formuliert hast: dass sich andere auf die Seite von Onyx schlagen sollen? Damit unterstützt Du die Frontenbildung. Die Frau soll bloßgestellt und isoliert werden. Glaubst Du, dass sie sich dann wohlfühlt und einlenkt? Wenn jemand um sein Territorium kämpft, – sofern es sich tatsächlich darum handelt – dann wird er nicht einfach aufgeben. Man kann ihn nur schlagen und vertreiben. Aber das bedeutet jeweils, dass sie das Gesicht verliert. Toll … Es muss möglich sein, eine Win-Win-Situation herzustellen.

    Warum nicht die Arbeit der Anderen anerkennen? Vielleicht braucht sie nur ein bisschen Anerkennung, weil sie unsicher ist. Was ist so schwer daran Anerkennung zu zollen für die Arbeit, die jemand tut? Da sind zwei Frauen, die beide Einiges geleistet haben und leisten. Es ist möglich, dass sie das gegenseitig anerkennen und dies auch ausdrücken.

    (Tut mir leid Onyx, ich habe jetzt über Dich, statt mit Dir kommuniziert.)

    Liebe Grüße
    Knochensack

  • monikamarie
    Gast
    • 4. Januar 2012 um 12:40
    • #62
    TheNoOneOne:

    Jenachdem.
    .....
    ·schließlich tadelt der Buddha, mit den folgenden Worten – oder noch heftigeren, wie bei den schweren Verstößen (Pārājika- oder Sanghādisesā)
    ....
    Daraufhin tadelte der Erhabene Buddha den Mönch:
    „Wie kannst du törichter Mensch Essen zu Munde führen, das (dir) nicht gegeben wurde! Du törichter Mensch, dies dient nicht denen, die (noch) nicht (von der Lehre) begeistert sind zur Begeisterung, oder denen, die bereits begeistert sind, zum Wachsen und Gedeihen ihrer Begeisterung. Vielmehr, du törichter Mensch, bewirkt es in denen, die vollkommen unbegeistert von der Lehre sind, das Gegenteil von Begeisterung und in denen, die (von der Lehre) begeistert sind, dass (ihre) Begeisterung schwindet.
    .....

    Alles anzeigen

    Wiederum ein unangebrachtes Beispiel, denn

    1. ist Onyx kein Buddha, noch nicht einmal Nonne und
    2. hat Onyx - wenn ihre Beiträge ernstzunehmen sind - durchaus genug von der Lehre erfahren und erfasst, um gewaltlose Empfehlungen auch zu erkennen (s. hier http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?…tart=45#p146315, nochmal für Dich, lieber TNOO).

    Wenn Du, lieber TNOO, unsere Beiträge mit entsprechender Aufmerksamkeit liest, wirst Du erkennen, dass sie keineswegs nur aus buddhistischer Einsicht stammen, meine Einsichten sind fast 10 Jahre her - ich bin seit 6 Jahren im Ruhestand - und da wusste ich noch nicht, was ich jetzt schon weiß, habe aber - wie Du hier erkennen kannst

    Zitat

    Und da erkannte ich dann z. B., dass ich nicht mehr in Konkurrenz zu jemandem stehe, weil ich seine Fähigkeiten endlich uneingeschränkt anerkannt hatte oder aber auch sein Leiden und den Wunsch nach Anerkennung sah und/oder meinen eigenen Wunsch nach Anerkennung endlich losgelassen hatte. Plötzlich tut es nicht mehr weh, wenn diese Person vom Chef gelobt wurde, nein, ich konnte dem sogar zustimmen und mich mitfreuen. Das hat einen lebenslangen Kampf im Büro beendet und nicht nur zu innerlichem Frieden, sondern sogar zu Frieden bei der anderen Person geführt.

    bereits entsprechend gedacht und gehandelt. Also keineswegs weltfremd. Deine Methoden werden schon seit 20 Jahren in großen Unternehmen nicht mehr im Mitarbeiter-Chef-Training empfohlen, was natürlich aber nicht bedeutet, dass das jeder auch umsetzen kann.

    Liebe Onyx,
    ich halte Dich für gut bewandert in der Lehre, ich traue Dir zu, dass Du die Beiträge auch unterscheidend erwägen willst.
    Ich wünsche Dir viel Kraft, um die Titanic vom Eisberg wegzudrehen und wieder "freie Fahrt" zu erhalten. :D
    _()_ Monika

  • TheNoOneOne
    Gast
    • 4. Januar 2012 um 12:49
    • #63

    @GaliDa68

    Weisst Du, das ist nun Dein Kopfkino.
    Wenn Du meine Beiträge nicht einseitig gelesen hättest, hättest Du bemerkt, dass ich sehrwohl auch freundliche und einfühlende Tips gegeben und auf Metta und Karuna hingewiesen habe. Darauf gab es eine entsprechende Antwort von Onyx9.
    Und im Endeffekt sorge ich nicht für Frontenbildung, denn ich stehe auf keiner Seite und rate auch nicht, sich auf Onyx9 Seite zu schlagen, genausowenig rate ich ebenso nicht, sich nicht auf ihre Seite zu schlagen. Genauso hatte ich geschrieben, dass ich zu weit weg bin, um die Sache richtig beurteilen zu können. Und heh, einfach so tun, als wäre der Satz nie dagewesen und mir schreiben, ich würde Frontenbildung betreiben, was treibt Dich denn dazu ?
    So hat sie von mir zwei verschiedene Ratschläge erhalten, zwischen zwei Extremen.
    Demjenigen, der einfach mal unbedacht eine verletzende Äusserung macht, kann man nicht mit Brachialgewalt begegnen, wenn man fair ist, genausowenig kann man als KZ-Insasse vom KZ-Wächter erwarten, dass er doch genauso mitfühlend ist, wie man selbst und seine Leistung anerkennen.
    Doch eines wird sein. Onyx9 hat aus ihren Vorstellungen erzählt und die können nicht 100 prozentig falsch sein. Meistens liegt die Wahrheit in der Mitte *schmunzel*.
    So warten wir doch einmal die Antwort von Onyx9 ab und ersehen was sie dazu meint.

  • TheNoOneOne
    Gast
    • 4. Januar 2012 um 13:13
    • #64
    monikamarie:
    TheNoOneOne:

    Jenachdem.
    .....
    ·schließlich tadelt der Buddha, mit den folgenden Worten – oder noch heftigeren, wie bei den schweren Verstößen (Pārājika- oder Sanghādisesā)
    ....
    Daraufhin tadelte der Erhabene Buddha den Mönch:
    „Wie kannst du törichter Mensch Essen zu Munde führen, das (dir) nicht gegeben wurde! Du törichter Mensch, dies dient nicht denen, die (noch) nicht (von der Lehre) begeistert sind zur Begeisterung, oder denen, die bereits begeistert sind, zum Wachsen und Gedeihen ihrer Begeisterung. Vielmehr, du törichter Mensch, bewirkt es in denen, die vollkommen unbegeistert von der Lehre sind, das Gegenteil von Begeisterung und in denen, die (von der Lehre) begeistert sind, dass (ihre) Begeisterung schwindet.
    .....

    Alles anzeigen

    Wiederum ein unangebrachtes Beispiel, denn

    Alles anzeigen

    Angebracht aufzuzeigen, dass auch Buddha "noch heftigere Worte" benutzt hat, nicht aufzuzeigen, wie Du das in Deinen Vorstellungen er-wähnst in Sätzen, welche ich nicht geschrieben habe und durch Auzfzeigen von Ansicht bzgl. Onyx9 und Buddha, welche sowieso jeder weiss.

    Zitat

    Wenn Du, lieber TNOO, unsere Beiträge mit entsprechender Aufmerksamkeit liest, wirst Du erkennen, dass sie keineswegs nur aus buddhistischer Einsicht stammen, meine Einsichten sind fast 10 Jahre her - ich bin seit 6 Jahren im Ruhestand - und da wusste ich noch nicht, was ich jetzt schon weiß, habe aber - wie Du hier erkennen kannst


    Aha, Lebenserfahrung, wie jeder irgendwie.

    Zitat

    Und da erkannte ich dann z. B., dass ich nicht mehr in Konkurrenz zu jemandem stehe, weil ich seine Fähigkeiten endlich uneingeschränkt anerkannt hatte oder aber auch sein Leiden und den Wunsch nach Anerkennung sah und/oder meinen eigenen Wunsch nach Anerkennung endlich losgelassen hatte. Plötzlich tut es nicht mehr weh, wenn diese Person vom Chef gelobt wurde, nein, ich konnte dem sogar zustimmen und mich mitfreuen. Das hat einen lebenslangen Kampf im Büro beendet und nicht nur zu innerlichem Frieden, sondern sogar zu Frieden bei der anderen Person geführt.


    Ja, Dein Schuh passt allen anderen, oder soll es, glaubst Du. Welch Paradebeispiel. Klappt wohl immer und in jedem Fall. Ich meine das nicht und habe sowohl, dass es klappt, als auch, dass es nicht klappt, erlebt. Habe doch geschrieben, das hängt vom Grade der Verseuchung des Gegenübers ab, wenn auch mit anderen Worten.

    Zitat

    bereits entsprechend gedacht und gehandelt. Also keineswegs weltfremd. Deine Methoden werden schon seit 20 Jahren in großen Unternehmen nicht mehr im Mitarbeiter-Chef-Training empfohlen, was natürlich aber nicht bedeutet, dass das jeder auch umsetzen kann.


    Sehr modern gerade in der Schweiz ist es seit 5 Jahren wieder da. Mein Bruder berichtete mir, in Deutschland hält es auch wieder Einzug. Ach so, Du bist im Ruhestand, da wundert es mich nicht, dass Du es für veraltet hältst.
    Die Methode an sich ist gut, an der Umsetzung hapert es allerdings. Nur, die Methode ist diejenige, welche zur Situation passt und das kann dann ganz anders aussehen, als die von mir zuletzt geschilderte.

    Zitat

    Liebe Onyx,
    ich halte Dich für gut bewandert in der Lehre, ich traue Dir zu, dass Du die Beiträge auch unterscheidend erwägen willst.
    Ich wünsche Dir viel Kraft, um die Titanic vom Eisberg wegzudrehen und wieder "freie Fahrt" zu erhalten. :D


    _()_ Monika[/quote]

    Dito, zudem bist Du Onyx9 ein Mensch, der auch noch diese Welt mit in Betracht zieht und die Lehre soll ja mit dieser verbunden werden, damit sie nicht nur ein abstraktes Theoretikum bleibt.
    _()_ TheNoOneOne

  • monikamarie
    Gast
    • 4. Januar 2012 um 13:20
    • #65

    Ja, Deine Beiträge passen gut zum Thema. :lol:
    _()_ Monika

  • GaliDa68
    Gast
    • 4. Januar 2012 um 13:36
    • #66
    TheNoOneOne:

    @GaliDa68

    Weisst Du, das ist nun Dein Kopfkino.
    Wenn Du meine Beiträge nicht einseitig gelesen hättest, hättest Du bemerkt, dass ich sehrwohl auch freundliche und einfühlende Tips gegeben und auf Metta und Karuna hingewiesen habe. Darauf gab es eine entsprechende Antwort von Onyx9.
    Und im Endeffekt sorge ich nicht für Frontenbildung, denn ich stehe auf keiner Seite und rate auch nicht, sich auf Onyx9 Seite zu schlagen, genausowenig rate ich ebenso nicht, sich nicht auf ihre Seite zu schlagen. Genauso hatte ich geschrieben, dass ich zu weit weg bin, um die Sache richtig beurteilen zu können. Und heh, einfach so tun, als wäre der Satz nie dagewesen und mir schreiben, ich würde Frontenbildung betreiben, was treibt Dich denn dazu ?
    So hat sie von mir zwei verschiedene Ratschläge erhalten, zwischen zwei Extremen.
    Demjenigen, der einfach mal unbedacht eine verletzende Äusserung macht, kann man nicht mit Brachialgewalt begegnen, wenn man fair ist, genausowenig kann man als KZ-Insasse vom KZ-Wächter erwarten, dass er doch genauso mitfühlend ist, wie man selbst und seine Leistung anerkennen.
    Doch eines wird sein. Onyx9 hat aus ihren Vorstellungen erzählt und die können nicht 100 prozentig falsch sein. Meistens liegt die Wahrheit in der Mitte *schmunzel*.
    So warten wir doch einmal die Antwort von Onyx9 ab und ersehen was sie dazu meint.

    Alles anzeigen

    Lieber NOO,

    natürlich ist es mein Kopfkino. Etwas anderes haben wir alle nicht zur Verfügung stehen, auch kein Buddha hat was anderes als Kopfkino.
    Wir können aber unser Filme miteinander abgleichen, indem wir offen sind und einander befragen. Das ist in meinen Augen die erste Ausübung von Mitgefühl: Fragen.

    Den Vergleich mit einem KZ würde ich mal weglassen. Das hat mit der geschilderten Situation nichts zu tun und macht nur die Diskussion kaputt. Das ist auch keineswegs mit dem von Onyx geschilderten Fall zu vergleichen.

    Ich traue Onyx nicht zu zu wissen, was in der anderen Frau vorgeht. Das weiß keiner von uns. Wir können sie allerdings befragen. Das ist der direkteste Weg.
    Erst wenn die Frau sagt: "Ja, ich kann Onyx nicht leiden. Ich trample gerne herein, wenn sie meditiert, weil ich sie stören will; ja, ich empfinde sie als Konkurrenz; ja, ich bin hier der Platzhirsch und will sie vertreiben usw." dann wissen wir, ob Onyx die Situation richtig einschätzt.
    Wir wissen nur, wie Onyx die Situation erlebt. Nichts weiter. Der Rest ist Spekulation, das möchte ich auf alle Fälle vermeiden.

    Wenn das dann der Fall ist, kann ein Gespräch stattfinden, um die Situation zu bereinigen.
    Dann kann man die zweite Stufe von Mitgefühl zünden: Sich zurücknehmen, versuchen sich einzufühlen in die Situation und (weil man sich auch selbst gegenüber Mitgefühl zeigen kann) noch einmal verstärkt die eigenen Bedürfnisse formulieren. Erst danach kann man über weitere Schritte nachdenken.

    Liebe Grüße
    Knochensack

  • TheNoOneOne
    Gast
    • 4. Januar 2012 um 14:11
    • #67
    monikamarie:

    Ja, Deine Beiträge passen gut zum Thema. :lol:
    _()_ Monika

    Ja, und Deine erst...

  • TheNoOneOne
    Gast
    • 4. Januar 2012 um 14:20
    • #68

    Liebe GaliDa68.

    GaliDa68:

    Den Vergleich mit einem KZ würde ich mal weglassen. Das hat mit der geschilderten Situation nichts zu tun und macht nur die Diskussion kaputt. Das ist auch keineswegs mit dem von Onyx geschilderten Fall zu vergleichen.


    Habe ich doch geschrieben, Extrembeispiel. Und das andere passt übrigens genausowenig zu dem Fall von Onyx9, weil eben das andere Extrem. So liegt Onyx9's Fall irgendwo dazwischen.
    Akzeptiere doch einmal Geschriebenes als geschrieben und ersehe auch, dass ich von Extremfällen geschrieben habe, Ebenso von Grenzwertigkeit innerhalb der gewaltfreien Kommunikation. Dass da jeder seine Grenzen anders abwägt, ist auch klar.

    Zitat

    Ich traue Onyx nicht zu zu wissen, was in der anderen Frau vorgeht. Das weiß keiner von uns.


    Aha, Du traust also Onyx9 zu, sich hier völlig alles nur eingebildet zu haben. Das habe ich auch schon ähnlich in einem post von monikamarie gelesen.
    Ich traue Onyx9 zu, dass an der Sache, so wie sie es schildert, auch ein Funke Wahrheit ist und nicht nur einer.
    Bleibt aber Theorie.

    Zitat

    Wenn das dann der Fall ist, kann ein Gespräch stattfinden, um die Situation zu bereinigen.
    Dann kann man die zweite Stufe von Mitgefühl zünden: Sich zurücknehmen, versuchen sich einzufühlen in die Situation und (weil man sich auch selbst gegenüber Mitgefühl zeigen kann) noch einmal verstärkt die eigenen Bedürfnisse formulieren. Erst danach kann man über weitere Schritte nachdenken.


    Onyx9 wird schon mehr wissen als wir und dann schon das tun, was sie für richtig hält.

    Liebe Grüße
    TheNoOneOne

  • GaliDa68
    Gast
    • 4. Januar 2012 um 14:31
    • #69

    Lieber NOO,

    lauter Befehle, lauter Verteidigung …

    Zitat

    Onyx9 wird schon mehr wissen als wir und dann schon das tun, was sie für richtig hält.


    Dan muss sie uns nicht fragen.
    Und was jemand für richtig hält, muss der Andere nicht für richtig halten, kann diesem sogar sehr schaden, dazu möchte ich jetzt kein Extrembeispiel anbringen.

    Ein kurze Antwort zu all dem Geschilderten:
    Wenn ich meditiere, dann meditiere ich. Wenn da ein Vogel singt, dann schieß ich den auch nicht ab, wenn die Dielen knarzen, reisse ich sie auch nicht aus.
    Es gibt keinen Grund was Anderes dran zu hängen.

    Liebe Grüße
    Knochensack

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 4. Januar 2012 um 14:58
    • #70
    Onyx9:

    Sehr gute Geschichte, Herr Schnaps ! Es sind nur nicht alle geisteskrank die einen anmachen :D


    Naja, in dem Sinne doch: es heißt ja im übertragenen Sinne, das jeder seinen eigenen Rucksack hat, von dem die anderen wiederum nichts sehen. Sie macht Dich, Onyx, also aufgrund ihrer eigenen Probleme an.
    Sie zu ignorieren, finde ich eine super Strategie. Wenn das sie wahnsinnig macht, ist es ihr Problem, das Du nicht zu lösen brauchst, aber ich würd noch mehr versuchen auszuweichen. Wenn man's nicht lösen kann, find ich Rückzug die beste Möglichkeit. Ich lasse Leute, die ich ignoriere, auch nichtmal das großartig wissen.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • TheNoOneOne
    Gast
    • 4. Januar 2012 um 15:09
    • #71

    Liebe GaliDa68.

    GaliDa68:

    lauter Befehle, lauter Verteidigung …


    Kann man so glauben und hat in einer Hinsicht auch einen solchen Zweck, allerdings hat der primär nichts mit mir zu tun. Doch nur der Verteidigungsteil, die Befehle sind nicht als solche gedacht, doch ich erkenne, als solche empfunden, pardon.

    Zitat

    Onyx9 wird schon mehr wissen als wir und dann schon das tun, was sie für richtig hält.

    Zitat

    Dan muss sie uns nicht fragen.


    Hat sie aber und nun kann sie überlegen, was sie annimt, wieviel, oder auch nichts und mit dem Mehrwissen ob der Situation, dann schon das tun, was sie für richtig hält. ;)

    Zitat

    Und was jemand für richtig hält, muss der Andere nicht für richtig halten, kann diesem sogar sehr schaden, dazu möchte ich jetzt kein Extrembeispiel anbringen.


    Sehr richtig. Deshalb schrieb ich auch, dass ich zu weit entfernt bin, um die Sache richtig beurteilen zu können. Dies war genau deshalb als Warnung gedacht. Und so mancher Weg der gewaltfreien Kommunikation ist ein schmaler Grat, da kann man leicht abstürzen, eben gerade im Grenzbereich.
    Wehe man verlässt dabei den rechten Weg und überschaut nicht mehr den Wahrheitsgehalt der zugrundeliegenden Fakten.
    Und ein Denk-Mal zu setzen, ist nicht immer verkehrt, kann aber auch nach hinten losgehen, eben wenn es verkehrt war. Deshalb ist ja Vorsicht geboten. Schrieb ich auch als Warnung gedacht: "Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste."

    Zitat

    Ein kurze Antwort zu all dem Geschilderten:
    Wenn ich meditiere, dann meditiere ich. Wenn da ein Vogel singt, dann schieß ich den auch nicht ab, wenn die Dielen knarzen, reisse ich sie auch nicht aus.
    Es gibt keinen Grund was Anderes dran zu hängen.


    Gut so, beim meditieren, im Feuer der Welt ist Löschen angesagt, damit man zum Meditieren kommen kann. Doch da wo es brennt, da brennt es erst einmal, solange Nahrung dafür vorhanden ist und da sollte man nicht nebendran sitzen und meditieren, sonst verbrennt man gar noch.

    Liebe Grüße und alles Gute
    TheNoOneOne

  • Askan
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    18. Dezember 2011
    • 4. Januar 2012 um 16:23
    • #72

    @Onyx9:

    Onyx9:


    [...] Mein Problem ist, dass ich generell ein Problem habe mit Machtmenschen habe; ich hatte hier mal einen Thread dazu,
    der sehr ergiebig war und mir auch sehr weitergeholfen hat. Es fällt mir sehr schwer Mitgefühl für solche Leute zu entwickeln,
    obwohl ich natürlich weiß, das sie ein Selbstwertproblem haben, nur reflektieren sie es eben nie. [...]

    Früher war ich auch ein Mensch, der seinen Sinn in der Macht gesucht hatte. Ich habe sehr viele Bücher gelesen in diesem Themenbereich. Von Rhetorik, über Körpersprache bis hin zur Manipulation. Einige Menschen habe ich sogar durch mein manipulatives Wissen sogar sehr verletzt. Aber nicht weil ich sie verletzen wollte. Mein Ego wollte einfach nur unangreifbar werden. Glücklicherweise halte ich heute von Macht nichts. Ich lehne jegliche Manipulation ab, genauso wie ich jede Art von politischen Ämtern und Modellen ablehne. Gleiches gilt für Politik. Letztendens ist es ein Streben des Egos, das in unserer Welt ein Samen für viel Leid ist. Ich bin froh über diese Erfahrungen. Heute sehe ich in den Fernseher und sehe diese Gesichter, die sich Politiker nennen. In diesem Moment überkommt mich in leichtes Schmunzeln und Lächeln. Nichtsdestrotz ist es schön zu sehen, wie manche Menschen sich in der Politik für Frieden einsetzen.

    @Smirnoff: Zum Thema gewaltfreie Kommunikation:

    Du sprichst dich für gewaltfreie Kommunikation aus, aber betreibst selbst Werbung für eine Droge? Eine Droge ist eine Substanz,die die Physilogie des Gehirns angreift. Da kann doch etwas nicht stimmen. Muss man das verstehen?

    Der Zen-Buddhismus greift die Lehren des Buddha auf um sie dann wider zu verwerfen.
    Für einen Schüler ist der lehrreichste Meister er selbst.
    "Ich bin der Geist, dein Freund. Warum hälst du Ausschau nach jemand anderem?" ( Rumi, ein Sufi)

  • Smirnoff
    Gast
    • 4. Januar 2012 um 16:32
    • #73
    Askan:

    [@Smirnoff: Zum Thema gewaltfreie Kommunikation:
    Du sprichst dich für gewaltfreie Kommunikation aus, aber betreibst selbst Werbung für eine Droge? Eine Droge ist eine Substanz,die die Physilogie des Gehirns angreift. Da kann doch etwas nicht stimmen. Muss man das verstehen?

    Nein, muss man nicht verstehen, doch schaue einmal auf meine Signatur. wenn es auch Mundart ist.

  • Smirnoff
    Gast
    • 4. Januar 2012 um 16:36
    • #74

    Ansichten und ihre Tücken, sicherlich nicht auf Achtsamkeit und gewaltfreie Kommunikation zurückzuführen :

    Dateien

    Haitzinger-1.jpg 39,41 kB – 0 Downloads
  • Onyx9
    Gast
    • 5. Januar 2012 um 01:21
    • #75
    GaliDa68:
    Zitat

    Onyx9 wird schon den Teil herauslesen, den sie braucht, muss ja zu ihr passen und zu ihrer Einschätzung der Situation und des Gegenübers.

    Genau das ist der springende Punkt.
    So kann man keine gewaltfreie Kommunikation führen.
    Wie die Frau ist, was sie denkt und fühlt, wie es ihr geht, was sie bezweckt, das wird Onyx erst durch ein offenes Gespräch herausfinden, nicht durch ihr Kopfkino.

    Ich kann in der Beschreibung der Frau keinen Anhaltspunkt dafür herauslesen, dass Onyx einen wohlwollenden Blick auf die Frau hat. Sie beschreibt ihr Empfinden, aber das muss mit dem Verhalten der Frau nichts zu tun haben. Es muss auch mit den Bedürfnissen der Frau nichts zu tun haben. Die Beschreibung der Frau ist stark emotional gefärbt und abwertend. Das ist Krieg, es ist die übliche Kriegsstrategie, den Gegner zu entwerten. Damit soll bewirkt werden, dass wir uns auf die Seite von Onyx schlagen. Ist es nicht auch das, was Du als Ziel formuliert hast: dass sich andere auf die Seite von Onyx schlagen sollen? Damit unterstützt Du die Frontenbildung. Die Frau soll bloßgestellt und isoliert werden. Glaubst Du, dass sie sich dann wohlfühlt und einlenkt? Wenn jemand um sein Territorium kämpft, – sofern es sich tatsächlich darum handelt – dann wird er nicht einfach aufgeben. Man kann ihn nur schlagen und vertreiben. Aber das bedeutet jeweils, dass sie das Gesicht verliert. Toll … Es muss möglich sein, eine Win-Win-Situation herzustellen.

    Warum nicht die Arbeit der Anderen anerkennen? Vielleicht braucht sie nur ein bisschen Anerkennung, weil sie unsicher ist. Was ist so schwer daran Anerkennung zu zollen für die Arbeit, die jemand tut? Da sind zwei Frauen, die beide Einiges geleistet haben und leisten. Es ist möglich, dass sie das gegenseitig anerkennen und dies auch ausdrücken.

    (Tut mir leid Onyx, ich habe jetzt über Dich, statt mit Dir kommuniziert.)

    Liebe Grüße
    Knochensack

    Alles anzeigen

    Kannste mal sehen: Kopfkino :lol:

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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