Hi,
ich hatte auch schonmal geschrieben, dass ich wärend eines Retreats sehr starke körperliche Zuckungen hatte, und wußte damit nicht viel anzufangen. Soviel ich weiß, hier im Forum auch niemand so recht.
Ich hab jetzt bei Daniel M. Ingram gelesen, dass das eine normale (unangenehme) Stufe auf dem Weg ist, was ich sehr erleichternd fand.
ZitatAlles anzeigenEs können seltsame körperliche Verdrehungen, fixe Ideen mit
Körperhaltungen und schmerzhafte Verspannungen oder seltsame
andere Empfindungen, besonders im Rücken, Hals, Kiefer und den
Schultern auftreten. Diese Spannungen können auch andauern, wenn
man nicht meditiert und sehr stark verunsichern und auch schwächen.
Die rhombischen und die Trapezmuskeln sind am meisten betroffen.
Es ist normal, zu versuchen in einer guten Haltung zu sitzen,
um sich dann in einer verdrehten und schmerzhaften Position wieder
zu finden. Ihr streckt euch aus und bald ist es wieder dasselbe. Dies
ist ein typisches Muster der Stufe der „Drei Daseinsmerkmale“ Die
Leute beschreiben diese Gefühle als eine mächtige blockierte
Energie, die herauskommen oder durchbrechen möchte.
Hitzegefühle und solche, die bei Fieber auftreten, begleiten manchmal
diese Stufe. Der Hals und der Rücken kann auf einer oder
beiden Seiten sehr steif werden. Die rechte und die linke Körperhälfte
fühlen sich manchmal völlig anders an. Der einfachste Weg
damit diese unangenehmen körperlichen Gefühle weggehen, ist
dabeizubleiben die Drei Daseinsmerkmale zu untersuchen, entweder
an ihnen selbst oder was auch immer ihr für ein primäres Objekt
gewählt habt.
Wer mehr über diese Bewusstseinskarten lesen will, kann es hier tun: http://www.zeh-verlag.de/download/meisterungingram.pdf
Eine Tabellarische Übersicht gibt es hier: http://www.zeh-verlag.de/download/vipassananyanasingram.pdf
Mein Interesse & Vertrauen in diese Karten ist, verständlicherweise, aufjedenfall geweckt.
Er schreibt auch interessanterweise über Kundalini Phänomene - etwas, was ich auch beobachten konnte. Mir ging die Energie in den Kopf und öffnete sozusagen mein Kronenchakra. Mir war aufjedenfall, als ob mein Bewusstsein von oben aus den Kopf hinaus und wieder hinein konnte. Ich konnte dann auch eine innere Stimme vernehmen (also real hören, nicht so undeutlich wie die innere gedankenstimme) und hab dann ziemlich interessante "selbstgespräche" geführt.
Naja letztendlich hat das der Achtsamkeitspraxis natürlich nicht gut getan - aber immerhin weiß ich jetzt, dass sowas "normal" ist.
Und die Beschreibung der Bewusstseinszustände mit Frequenzen ist auch eine Sache, die ich zum ersten mal irgendwo sehe. Ich hatte auch schon immer die Idee, dass man die Frequenzen messen müssen könnte, die man so erlebt während des meditierens