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  1. Buddhaland Forum
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körperliche Bewegungen wärend des intensiven Sitzens

  • raterZ
  • 14. Dezember 2011 um 19:26
  • Zum letzten Beitrag
  • raterZ
    Gast
    • 14. Dezember 2011 um 19:26
    • #1

    Hi,
    ich hatte auch schonmal geschrieben, dass ich wärend eines Retreats sehr starke körperliche Zuckungen hatte, und wußte damit nicht viel anzufangen. Soviel ich weiß, hier im Forum auch niemand so recht.
    Ich hab jetzt bei Daniel M. Ingram gelesen, dass das eine normale (unangenehme) Stufe auf dem Weg ist, was ich sehr erleichternd fand.

    Zitat

    Es können seltsame körperliche Verdrehungen, fixe Ideen mit
    Körperhaltungen und schmerzhafte Verspannungen oder seltsame
    andere Empfindungen, besonders im Rücken, Hals, Kiefer und den
    Schultern auftreten. Diese Spannungen können auch andauern, wenn
    man nicht meditiert und sehr stark verunsichern und auch schwächen.
    Die rhombischen und die Trapezmuskeln sind am meisten betroffen.
    Es ist normal, zu versuchen in einer guten Haltung zu sitzen,
    um sich dann in einer verdrehten und schmerzhaften Position wieder
    zu finden. Ihr streckt euch aus und bald ist es wieder dasselbe. Dies
    ist ein typisches Muster der Stufe der „Drei Daseinsmerkmale“ Die
    Leute beschreiben diese Gefühle als eine mächtige blockierte
    Energie, die herauskommen oder durchbrechen möchte.
    Hitzegefühle und solche, die bei Fieber auftreten, begleiten manchmal
    diese Stufe. Der Hals und der Rücken kann auf einer oder
    beiden Seiten sehr steif werden. Die rechte und die linke Körperhälfte
    fühlen sich manchmal völlig anders an. Der einfachste Weg
    damit diese unangenehmen körperlichen Gefühle weggehen, ist
    dabeizubleiben die Drei Daseinsmerkmale zu untersuchen, entweder
    an ihnen selbst oder was auch immer ihr für ein primäres Objekt
    gewählt habt.

    Alles anzeigen

    Wer mehr über diese Bewusstseinskarten lesen will, kann es hier tun: http://www.zeh-verlag.de/download/meisterungingram.pdf
    Eine Tabellarische Übersicht gibt es hier: http://www.zeh-verlag.de/download/vipassananyanasingram.pdf

    Mein Interesse & Vertrauen in diese Karten ist, verständlicherweise, aufjedenfall geweckt.

    Er schreibt auch interessanterweise über Kundalini Phänomene - etwas, was ich auch beobachten konnte. Mir ging die Energie in den Kopf und öffnete sozusagen mein Kronenchakra. Mir war aufjedenfall, als ob mein Bewusstsein von oben aus den Kopf hinaus und wieder hinein konnte. Ich konnte dann auch eine innere Stimme vernehmen (also real hören, nicht so undeutlich wie die innere gedankenstimme) und hab dann ziemlich interessante "selbstgespräche" geführt.
    Naja letztendlich hat das der Achtsamkeitspraxis natürlich nicht gut getan - aber immerhin weiß ich jetzt, dass sowas "normal" ist.

    Und die Beschreibung der Bewusstseinszustände mit Frequenzen ist auch eine Sache, die ich zum ersten mal irgendwo sehe. Ich hatte auch schon immer die Idee, dass man die Frequenzen messen müssen könnte, die man so erlebt während des meditierens :D

  • Erdmaus
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    18. Januar 2010
    • 14. Dezember 2011 um 19:38
    • #2
    Zitat

    dass ich wärend eines Retreats sehr starke körperliche Zuckungen hatte, und wußte damit nicht viel anzufangen.

    --> ich würde mal zum Arzt gehen. Das kann ja alles Mögliche sein.

    lg
    maus

  • raterZ
    Gast
    • 14. Dezember 2011 um 20:09
    • #3

    :lol:

    ganz sicher nicht. es trat ja nur in der meditation auf. nicht außerhalb, wie im bett liegend oder so.

  • Onyx9
    Gast
    • 14. Dezember 2011 um 21:58
    • #4

    Es können alle möglichen geistige und körperliche Phänomene auftreten, auch emotionale.
    Im Zen nennt man das Makyo. Es gibt erschreckende, aber auch anziehende.
    Es ist wichtig, dass man einen sehr erfahrenen Lehrer hat.

  • Onyx9
    Gast
    • 14. Dezember 2011 um 22:01
    • #5

    Ich glaub, die Frequenzen von denen du sprichst kann man nicht messen;
    das geschieht auf der feinststofflichen Ebene.
    Wäre auch nicht sinnvoll.

  • raterZ
    Gast
    • 14. Dezember 2011 um 23:14
    • #6

    sie treten aber anscheinend so regelmäßig auf, und auch in bestimmter reihenfolge, so dass man das im theravada notiert hat.
    im zen gibt es diese karten nicht - aber nur, weil es eben zen-untypisch ist. der theravada ist da anders. für leute, die aber ohne lehrer praktizieren ist so eine karte sicherlich von großem wert.

    zu den frequenzen: messen kann man es nicht, das ist klar - höchstens schätzen. fakt ist halt, dass die frequenzen in den jhanas niedriger wird, und man so das entstehen und vergehen der erscheinungen genau erkennen kann.
    lustigerweise gibt es halt diese schätzungen. ich finds gut :roll:

  • Onyx9
    Gast
    • 17. Dezember 2011 um 00:48
    • #7

    Hmm, ich finde das schon sehr interessant, aber woran macht man nun fest was der rechte Geisteszustand ( der Sammlung ) ist und was nicht.
    Was ist noch Täuschung, was nicht ? Ergibt sich das von alleine ?

  • Kusala
    Gast
    • 18. Dezember 2011 um 08:07
    • #8

    Habe mal ein paar Beiträge hier http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?f=15&t=8174 hin verschoben.

    Liebe Grüße :)
    Kusala

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    • 18. Dezember 2011 um 08:18
    • #9
    Onyx9:

    Hmm, ich finde das schon sehr interessant, aber woran macht man nun fest was der rechte Geisteszustand ( der Sammlung ) ist und was nicht.
    Was ist noch Täuschung, was nicht ? Ergibt sich das von alleine ?

    Aus der Praxis ergibt sich "von alleine" (durch bloße Achtsamkeit zu eruieren), ob Hindernisse abnehmen ("Hemmungen") und Fesseln weniger werden.

    Zitat

    2. Nīvaraṇa Sutta

    (64) Fünf Hemmungen gibt es, ihr Mönche:

    Sinnenlust,
    Haß,
    Starrheit und Mattigkeit,
    Aufgeregtheit und Gewissensunruhe und
    Zweifelsucht.

    http://palikanon.com/angutt/a09_042-093.html#a_ix63

    Zitat

    A.X.13 Die zehn Fesseln - 3. Saṃyojana Sutta

    Zehn Fesseln gibt es, ihr Mönche. Welche zehn? Die fünf niederen Fesseln und die fünf höheren Fesseln.

    Welches aber sind die fünf niederen Fesseln?

    Persönlichkeitsglaube,
    Zweifelsucht,
    Hängen an Regeln und Riten,
    Sinnenlust und
    Haß.

    Welches aber sind die fünf höheren Fesseln?

    Begehren nach feinkörperlichem Dasein,
    Begehren nach unkörperlichem Dasein.
    Dünkel,
    Aufgeregtheit und
    Unwissenheit.

    http://palikanon.com/angutt/a10_001_020.html#a_x13

    Alles anzeigen

    8)

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    • 18. Dezember 2011 um 08:40
    • #10
    TMingyur:
    Onyx9:

    Hmm, ich finde das schon sehr interessant, aber woran macht man nun fest was der rechte Geisteszustand ( der Sammlung ) ist und was nicht.
    Was ist noch Täuschung, was nicht ? Ergibt sich das von alleine ?

    Aus der Praxis ergibt sich "von alleine" (durch bloße Achtsamkeit zu eruieren), ob Hindernisse abnehmen ("Hemmungen") und Fesseln weniger werden.

    Zitat

    2. Nīvaraṇa Sutta

    (64) Fünf Hemmungen gibt es, ihr Mönche:

    Sinnenlust,
    Haß,
    Starrheit und Mattigkeit,
    Aufgeregtheit und Gewissensunruhe und
    Zweifelsucht.

    http://palikanon.com/angutt/a09_042-093.html#a_ix63

    Zitat

    A.X.13 Die zehn Fesseln - 3. Saṃyojana Sutta

    Zehn Fesseln gibt es, ihr Mönche. Welche zehn? Die fünf niederen Fesseln und die fünf höheren Fesseln.

    Welches aber sind die fünf niederen Fesseln?

    Persönlichkeitsglaube,
    Zweifelsucht,
    Hängen an Regeln und Riten,
    Sinnenlust und
    Haß.

    Welches aber sind die fünf höheren Fesseln?

    Begehren nach feinkörperlichem Dasein,
    Begehren nach unkörperlichem Dasein.
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    http://palikanon.com/angutt/a10_001_020.html#a_x13

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    Das Problem hierbei ist nun aber das falsche "Festmachen". Dabei gibt es kein richtiges Festmachen, sondern "falsch" gehört zu "Festmachen" wie Feuchtigkeit zu Wasser gehört, wenn man sagt "feuchtes Wasser".

    Warum ist das so?

    Weil es nichts nützt wenn versucht wird, das Abnehmen der Hindernisse "festzumachen" und/oder das Wenigerwerden der Fesseln.

    Warum?

    Weil es nichts gibt, das "festgemacht" werden könnte und der Versuch des Festmachens also Ausfluss von Nichtwissen ist.

    Deshalb lehrte der Buddha für die, welche die Kapazität haben, erst gar nicht zu versuchen etwas festzumachen:

    Zitat

    "Ihr Bhikkhus, sowohl früher wie auch jetzt ist das, was ich verkünde, Dukkha und das Aufhören von Dukkha.
    ...
    "Daher, ihr Bhikkhus, was immer nicht euer ist, gebt es auf; wenn ihr es aufgegeben habt, wird das lange zu eurem Wohlergehen und Glück beitragen. Was ist es, was nicht euer ist? Form ist nicht euer. Gebt sie auf. Wenn ihr sie aufgegeben habt, wird das lange zu eurem Wohlergehen und Glück beitragen. Gefühl ist nicht euer. Gebt es auf. Wenn ihr es aufgegeben habt, wird das lange zu eurem Wohlergehen und Glück beitragen. Wahrnehmung ist nicht euer. Gebt sie auf. Wenn ihr sie aufgegeben habt, wird das lange zu eurem Wohlergehen und Glück beitragen. Gestaltungen sind nicht euer. Gebt sie auf. Wenn ihr sie aufgegeben habt, wird das lange zu eurem Wohlergehen und Glück beitragen. Bewußtsein ist nicht euer. Gebt es auf. Wenn ihr es aufgegeben habt, wird das lange zu eurem Wohlergehen und Glück beitragen."

    http://palikanon.com/majjhima/zumwinkel/m022z.html

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    • 18. Dezember 2011 um 09:19
    • #11

    Habs mir nochmal durchgelesen und muss abschließend doch staunend hinzufügen:

    Was tisch ich heute bloß wieder für Lügenmärchen auf ... :lol:

  • Kali999
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    • 4. Januar 2012 um 20:56
    • #12
    TMingyur:

    Habs mir nochmal durchgelesen und muss abschließend doch staunend hinzufügen:

    Was tisch ich heute bloß wieder für Lügenmärchen auf ... :lol:

    wenn man die meditationshaltung einnimmt, nimmt man den kleinstmöglichen kern als ausgangssitzung in relation zum körper

    jeder meditierende sollte das beachten und auch auf sein körper eingehen

    das körperbewusstsein ist was wichtiges, es ist deine hülle in der du in dieser realität durch karma wechselwirkung überhaupt erst existieren kannst.

    also nimmst du die bequemste aller bequemen haltungen ein beim meditieren, um spätere schmerzen zu vermeiden.

    ich finde es auffällig das du in der meditation deine muskelzuckungen wahr nimmst...

    hast du schon mal was von atemübung während der meditation gehört? sie wirken wie ein muskelrelaxant auf gehirn und körper, das hirn ist auch einmuskel, es verursacht diese zuckungen

    in der medizinischen welt kann das vieles bedeuten, für mich bedeutet es nur, das deine muskel deinem gehirn die nachricht sendet das sie überlastet sind, das gehirn so absolut wie es ist tut was dagegen, für dich in form von zuckungen...

    wenn du in die transendente, oder "leere" meditation eingehst, weil du dein körper leicht abkapseln kannst wirst du schnell merken das meditation ein stufensystem ist und das gehirn der schlüssel...
    ich mag rätselspass, und bin effizient =)

    lg!

    Die Suche missglückt, wenn du wirklich meinst, dass du suchen müsstest,
    das ist der Trick, wir sind ungetrennt von dem Schmerz der Anderen
    Du hast es geblickt und jetzt beginnt es langsam in dein Herz zu wandern...

  • bel
    Gast
    • 5. Januar 2012 um 01:07
    • #13

    Ich will mal nur was zu den körperlichen Sachen sagen - und nur auf Bezug auf Zazen. Meistens liegt es daran, daß von Anfang an die Sitzposition falsch ist - muß Dir gezeigt und immer wieder korrigiert werden. Aber auch wenn die Position für Zazen optimal ist, ist das Sitzen trotzdem meistens nicht besonders komfortabel - irgendwas zwickt immer. Und jetzt kommt der Punkt: man ist geneigt dem auszuweichen - was die ganze Sache nur noch schlimmer macht.
    Im Zazen gibts im Normalbetrieb nach spätestens einer Stunde 15min Gehen - da kann man das wieder einrenken.
    Für diese Sache braucht man auch keine Karte.

    _()_

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    • 5. Januar 2012 um 19:36
    • #14
    bel:

    Ich will mal nur was zu den körperlichen Sachen sagen - und nur auf Bezug auf Zazen. Meistens liegt es daran, daß von Anfang an die Sitzposition falsch ist - muß Dir gezeigt und immer wieder korrigiert werden. Aber auch wenn die Position für Zazen optimal ist, ist das Sitzen trotzdem meistens nicht besonders komfortabel - irgendwas zwickt immer. Und jetzt kommt der Punkt: man ist geneigt dem auszuweichen - was die ganze Sache nur noch schlimmer macht.
    Im Zazen gibts im Normalbetrieb nach spätestens einer Stunde 15min Gehen - da kann man das wieder einrenken.
    Für diese Sache braucht man auch keine Karte.

    _()_

    Sone Besessenheit kann man natürlich auch entwickeln 8)

  • bel
    Gast
    • 5. Januar 2012 um 19:48
    • #15
    TMingyur:

    Sone Besessenheit kann man natürlich auch entwickeln 8)


    Hö, worauf beziehst Du das?
    _()_

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    • 5. Januar 2012 um 19:54
    • #16

    Ach egal ... jedem Tierchen sein Pläsierchen 8)

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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