1 . Ich bin dem Altern unterworfen, ich kann dem Altern nicht entgehen.
2. Ich bin der Krankheit unterworfen, ich kann der Krankheit nicht entgehen.
3. Ich bin dem Tode unterworfen, ich kann dem Tode nicht entgehen.
4. Alles, was mein ist und mir lieb, wird sich ändern und vergehen.
5. Ich bin der Eigentümer meines Wirkens,
geboren aus meinem Wirken,
umgeben von meinem Wirken,
getragen von meinem Wirken.
Wie immer mein Wirken sein wird, dessen Erbe werde ich sein.
Die Fünf Betrachtungen
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Onda:Alles anzeigen
1 . Ich bin dem Altern unterworfen, ich kann dem Altern nicht entgehen.
2. Ich bin der Krankheit unterworfen, ich kann der Krankheit nicht entgehen.
3. Ich bin dem Tode unterworfen, ich kann dem Tode nicht entgehen.
4. Alles, was mein ist und mir lieb, wird sich ändern und vergehen.
5. Ich bin der Eigentümer meines Wirkens,
geboren aus meinem Wirken,
umgeben von meinem Wirken,
getragen von meinem Wirken.
Wie immer mein Wirken sein wird, dessen Erbe werde ich sein.Genau "Onda" das hat der Buddha gelehrt und genau das glauben
manch Unverständige als Widerspruch zur anatta-Lehre dermaßen
sehen zu müssen als wenn nur eine Lehre gelehrt sein könnte.
Auf einen Nenner gebracht bedeutet das:Wie kann einer alles als anatta verstehen wenn es ihn doch gar
nicht gibt und vermengen dabei beide Ebenen der Betrachtung.Denn der Buddha lehrte ja in anderem Zusammenhang:
"Der Körper (das Gefühl usw.) ist nicht dein Selbst -
wie als wenn jemand altes Laub verbrennen würde ja
auch nicht denkt 'uns verbrennt er'." (M 22) -
Aber wie kann man alles als nicht "mein" betrachten, aber dann Taten als "eigene" betrachten, das versteh ich nicht.
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Mabuttar:
Aber wie kann man alles als nicht "mein" betrachten,
aber dann Taten als "eigene" betrachten, das versteh ich nicht.Genau das ist das Problem das viele zu haben scheinen und
daher können sie sich nicht vorstellen, das der Buddha beides
gelehrt hat nur weil sie Wiedergeburt und die Folgen der Taten mit
anatta nicht überein bekommen. Die Lehre insofern gar nicht verstehen. -
Es ist insofern meine Welt die ich durch Wirkkraft erschaffe.
Aber die Wirkkraft hab ich nicht erschaffen und auch nicht ihre Gesetzmäßigkeit. -
Onyx9:
Es ist insofern meine Welt die ich durch Wirkkraft erschaffe.
Aber die Wirkkraft hab ich nicht erschaffen und auch nicht ihre Gesetzmäßigkeit.
Hierbei sollte Welt deutlich unterstrichen werden
Ich stimme da zu. Es geht dabei um etliche karmische Impulse die man in etlichen Leben ausgesendet hat.
Dieses Karma geht auf Urzeiten zurück und aus Wikipedia stammt:ZitatBuddha diskutierte dies in einem Gespräch mit einem Brahmanen. Es ist demnach lediglich der karmische Impuls, der die Verbindung zwischen den einzelnen Leben herstellt. Es gibt keine Substanz, die übertragen wird.
Wenn wir also annehmen das die karmischen Impulse die wir in die Welt hinausgesandt haben (Ursache Wirkung) nach unserem Tod nicht von der Welt getilgt werden sondern sich weiter wie in einem Netzwerk von Objekt zu Objekten schieben um irgendwann wieder bei uns anzukommen, dann ist dieser "karmische Impuls" (Wikipedia) wohl einerseits das was unsere nächste wiedergeborene Form bestimmt, als auch das Karma was wir aus etlichen Leben in die Welt gesetzt haben (Onyx9) die sich nach deren Gesetzmäßigkeiten (Ursache -> Wirkung) den Weg zu uns suchen.
denke ich -
Sunlfower:Zitat
Buddha diskutierte dies in einem Gespräch mit einem Brahmanen. Es ist demnach lediglich der karmische Impuls, der die Verbindung zwischen den einzelnen Leben herstellt. Es gibt keine Substanz, die übertragen wird.
Hast du einen Link für dieses Sutta? Würde ich gerne lesen...