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  1. Buddhaland Forum
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"Wenn du Buddha triffst, töte ihn."

  • Onda
  • 23. November 2011 um 09:34
  • Zum letzten Beitrag
  • sumedhâ
    Gast
    • 26. November 2011 um 19:02
    • #26
    Maybe Buddha:
    sumedhâ:


    wenn man die dinge nicht versteht sollte man die finger (greifen) davon lassen.
    ich glaube eher das problem liegt darin das die überlieferungen "wortwörtlich" abgebetet werden.
    dieser satz alleine beinhaltet alles was man für das "erwachen" braucht.....

    *schmunzel*

    LOL, du bist witzig.


    Danke :)

    Zitat

    Und wer entscheidet was "richtig" verstanden ist und was "falsch" verstanden ist?

    ich habe nichts von falsch oder richtig geschrieben, nur davon das man sich dazu lieber nicht (wertend) äussern sollte wenn man sie nicht vrsteht. ich halte es so mit dingen die ich nicht verstehe, bis zu dem zeitpunkt wo sich das ändert.

    Zitat

    Würden die Leute von Dingen die sie nicht verstehen die Finger lassen, würden sie nie etwas verstehen. Sehr merkwürdiger Ansatz, Sumedha. Bevor du nicht meditierst, verstehst du (das "Du" soll nicht dich persönlich meinen, nur um missverständnissen vorzubeugen) auch nichts von meditieren. Erst wenn du meditierst und die Erfahrung machst, kannst du ein wirkliches Verständnis davon bekommen.

    siehe vorigen abschnitt

    Zitat

    Ich sage nur das man den Spruch auch wörtlich verstehen kann (und nicht als Gleichnis).


    da hast du recht, aber nur dann wenn man nicht im thema ist und weil man nicht im thema ist sollte man sich zuerst damit beschäftigen bevor man vorschnell ein urteil fällt

    Zitat

    Bei einem Gleichnis sollte man halt vorallem auch den Bezug angeben auf das sich das Gleichnis bezieht.


    du liebst wohl vorgekautes....

    Zitat

    Sicher "kann" dieser Satz reichen um zum erwachen zu führen. Genauso kann das beobachten eines Baums zum erwachen reichen.


    meine ich auch

    Zitat

    Das was mir bei diesem Satz auffällt, ist, das er oft ohne Bezug in den Raum geworfen wird und von seiner wortwörtlichen deutung einen negativen Beigeschmack hat.


    mag ja sein das es bei dir das beschrieben hervorbringt... dagegen hilft sich erstmal wertfrei damit auseinandezusetzen.
    z.b. hab ich probleme mit abkürzungen und scheue nicht davor einfach zu fragen bevor ich mir irgendwas selbst ausmale was deren bedeutung sein könnte.

    kurz um:
    erst fragen, dann verstehen, dann wenns nicht anders geht ein vorläufiges urteil über eine sache fällen. nur eine beschreibung wie ich es handhabe ;O)

    LG_()_

  • Maybe Buddha
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    6. August 2011
    • 26. November 2011 um 20:33
    • #27

    Liebe Sumedha,
    ich spreche hier auch nicht von dir oder mir. Das du erst handelst (dich zu etwas äusserst oder danach handelst), wenn du es verstehst, glaub ich dir gerne. Ich bezog mich dabei aber eher auf Menschen die weniger weitsicht haben und schnell zu anderen Schlüssen kommen könnten.
    Ich halte es für wichtig genau darauf zu achten was man sagt und wie es verstanden werden könnte.
    Das ist alles worum es mir dabei geht. Man könnte auch 100 andere Zitate machen, die es auf den Punkt bringen, aber bei wortwörtlichem Verständnis nicht zu einem Mord führen ;).

    Ich meine, hier sind wir im Zen Forum. Da ist eine Ausseinandersetzung mit dem Zitat ja völlig ok und ich will euch hier auch gar nicht den Spaß daran verderben. Ich wollte nur mal anmerken, das es ebend auch schnell nach hinten losgehen kann wenn man den falschen gegenüber so ein Zitat äussert. Am Ende halten sie sich selbst für Buddha und dann... *schmunzel*

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • sumedhâ
    Gast
    • 26. November 2011 um 20:43
    • #28
    Maybe Buddha:

    Liebe Sumedha,
    ich spreche hier auch nicht von dir oder mir. Das du erst handelst (dich zu etwas äusserst oder danach handelst), wenn du es verstehst, glaub ich dir gerne. Ich bezog mich dabei aber eher auf Menschen die weniger weitsicht haben und schnell zu anderen Schlüssen kommen könnten.
    Ich halte es für wichtig genau darauf zu achten was man sagt und wie es verstanden werden könnte.
    Das ist alles worum es mir dabei geht. Man könnte auch 100 andere Zitate machen, die es auf den Punkt bringen, aber bei wortwörtlichem Verständnis nicht zu einem Mord führen ;).

    Ich meine, hier sind wir im Zen Forum. Da ist eine Ausseinandersetzung mit dem Zitat ja völlig ok und ich will euch hier auch gar nicht den Spaß daran verderben. Ich wollte nur mal anmerken, das es ebend auch schnell nach hinten losgehen kann wenn man den falschen gegenüber so ein Zitat äussert. Am Ende halten sie sich selbst für Buddha und dann... *schmunzel*

    OH, Maybe Buddha... jetzt verstehe ich ......

    *schmunzel*

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 26. November 2011 um 20:48
    • #29
    Maybe Buddha:

    Liebe Sumedha,
    ich spreche hier auch nicht von dir oder mir. Das du erst handelst (dich zu etwas äusserst oder danach handelst), wenn du es verstehst, glaub ich dir gerne. Ich bezog mich dabei aber eher auf Menschen die weniger weitsicht haben und schnell zu anderen Schlüssen kommen könnten.
    Ich halte es für wichtig genau darauf zu achten was man sagt und wie es verstanden werden könnte.
    Das ist alles worum es mir dabei geht. Man könnte auch 100 andere Zitate machen, die es auf den Punkt bringen, aber bei wortwörtlichem Verständnis nicht zu einem Mord führen ;).

    Ich meine, hier sind wir im Zen Forum. Da ist eine Ausseinandersetzung mit dem Zitat ja völlig ok und ich will euch hier auch gar nicht den Spaß daran verderben. Ich wollte nur mal anmerken, das es ebend auch schnell nach hinten losgehen kann wenn man den falschen gegenüber so ein Zitat äussert. Am Ende halten sie sich selbst für Buddha und dann... *schmunzel*


    Naja, so ist es eben, wenn sich die Verständnislosen im falschen Forum herumtreiben. ;)

    Ich bin mir sicher, dass alle ehrwürdigen Vorredner den Sinn dieses berühmten Satzes wunderbar auf den Punkt gebracht haben, aber - nennt mich Ketzer, nennt mich "zu doof" - ich mag das nicht verstehen, "den Buddha töten". Nee, nee, nee. Alle Erklärungen, so gut sie auch klingen, erinnern mich nur an das Märchen von des Kaisers neuen Kleidern. Ich sehe nur einen Nackten - bzw. einen hässlichen Satz, der auch durch allerbeste Erklärungen für mich nicht schöner wird.

    Aber eigentlich ist das nur meine persönliche Anmerkung. Ich hab ja auch keinen richtigen Draht zum Zen. Also, macht ruhig weiter so. :)

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • sumedhâ
    Gast
    • 26. November 2011 um 21:04
    • #30
    Losang Lamo:

    Naja, so ist es eben, wenn sich die Verständnislosen im falschen Forum herumtreiben. ;)


    breites grinsen

    Zitat

    Ich bin mir sicher, dass alle ehrwürdigen Vorredner den Sinn dieses berühmten Satzes wunderbar auf den Punkt gebracht haben, aber - nennt mich Ketzer, nennt mich "zu doof" - ich mag das nicht verstehen, "den Buddha töten"

    .
    der historische Buddha ist ja schon tot, jetzt musst du nur das konzept töten... das kann allerdings anstrengend sein....

    Zitat

    Nee, nee, nee. Alle Erklärungen, so gut sie auch klingen, erinnern mich nur an das Märchen von des Kaisers neuen Kleidern. Ich sehe nur einen Nackten - bzw. einen hässlichen Satz, der auch durch allerbeste Erklärungen für mich nicht schöner wird.


    es geht eben nicht um hässlich und schön und makellos und eden und was weiss ich.....

    Zitat

    Also, macht ruhig weiter so. :)

    eben gleich ;O)

    LG _()_

  • Onyx9
    Gast
    • 26. November 2011 um 23:41
    • #31
    Bakram:
    Zitat

    Nur: wenn man Satorie erfährt, erfährt man das was Buddha erfahren und gelehrt hat,
    damit tritt der "Angebetete", die Leitfigur, die Rituale, die Religion, in den Hintergrund und Bodhi , das Erwacht-Sein, in den Vordergrund.

    Mag sein, dass man so denkt, wenn man glaubt man sei erwacht. Aber wenn sich das Koan auf diese Erfahrung beziehen würde müsste es passiv formuliert sein: Wenn du Buddha triffst, wird er getötet.

    Es handelt sich aber um eine aktive Formulierung, die sagt was zu tun ist, wenn das Ereignis des 'Buddhatreffens' eintrifft.

    Ich beobachte eine wahre Epidemie des Erwachens in meinem Umfeld. Es scheint nur so von Erwachten zu wimmeln ( Vgl Link zu Buddha ad the gas pump, Satsang etc), so dass ich bald annehmen muss es gehöre in gewissen Kreisen zum guten Ton sich als Solcher/ Solche zu bezeichnen.

    Oft verfallen diese sogenannt Erwachten in eine Art 'Devarealm' und fühlen sich genötigt ihre Weisheiten via Bücher, Vorträge und Internet unter alle möglichen Leute zu bringen.
    Ich würde das Koan deshalb eher so interpretieren den eigenen scheinbaren inneren Buddha zu töten, wenn er dann plötzlich auftaucht. Nur so ist es möglich bescheiden den Dhamma weitergehen zu können um irgendeinmal später vielleicht wirklich Buddha zu verwirklichen. Eben im Sinne von: Im Sitzen(bleiben) tötest Du den Buddha.

    Gruss Bakram

    Alles anzeigen

    Es gibt eine Menge "Zen-Versteher ", was sagt das aus ? Nur dass Zen benutzt wird um intellektuell glänzen zu können.
    Man würde aber Rinzai Gigen (chin.:Lin-Chi) (866 - 67), chinesischer Zen-Meister, Schüler und Dharmanachfolger von Obaku Kiun (Huang-po) als Begründer der Rinzai-Schule das Erwacht-Sein nicht absprechen. Und der Spruch soll von ihm stammen.
    Wenn du in einem originalen Zen-Kloster so etwas sagen würdest ohne Bestätigung zuvor erlangt zu haben, würde man dich schlichtweg ignorieren oder dir die Tür weisen, weil es anscheinend an Respekt mangelt und an Übungswillen.

  • Onyx9
    Gast
    • 26. November 2011 um 23:55
    • #32
    monikamarie:

    Für mich bedeutet dieser Text: "nicht den Finger anzubeten, der zum Mond zeigt".

    Im übrigen sind Sartoris mehr oder weniger kleine Einblicke, aber noch keine Erleuchtung. Da der Vorhang hinterher wieder zugeht, übernimmt sofort der Verstand wieder die Regie und bastelt daraus ein System, wie es am besten in sein derzeitiges Denkvermögen passt. Desto mehr Hindernisse ausgeräumt sind, desto klarer werden auch bestimmte Aussagen - bis hin zur Gleich-Gültigkeit - "nicht dies, nicht das".
    _()_ Monika

    Satorie oder Kensho kann "klein" sein, kann "groß" sein. Ist es ein großes, geht der Vorhang nicht mehr vollständig zu, ist es ein kleines wird der Schüler angehalten alles daran zu setzen,
    dass die Verwirklichung sich "ausbreiten" kann.
    Der Karmapa Trinley Dorje sagt dazu: ein Gewohnheitsmuster für wahres Glück anlegen; eben einen Seins-Zustand zu erlangen indem die Trübung des Geistes nicht mehr Fuß fassen kann.
    Es gibt einige Geschichten von Schülern- z.b. von Hakuin - die ein kleines oder mittleres Satorie erfuhren und selber bemerkten, dass das Gleichgewicht noch nicht stimmte; kurz darauf , durch eine winzigen "Auslöser" erlangten sie Verwirklichung.

    2 Mal editiert, zuletzt von Anonymous (28. November 2011 um 01:13)

  • Ji'un Ken
    Gast
    • 27. November 2011 um 02:02
    • #33
    Onda:
    Onyx9:

    Buddha ist im Zen kein komplexer Begriff. Man versteht Buddha weder mehrdeutig und schon gar nicht als blutleeren Begriff.
    Er wird auch nicht als Synonym verstanden, von niemandem im Zen.
    Buddha bezeichnet im Zen, so wie in allen Schulen, die Person, den Lehrer, der das Rad der Lehre in Gang gesetzt hat, den Verwirklichten.

    Lies mal das, liebe Onyx, dann siehst du das vielleicht anders:
    http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?…&hilit=Huang+Po

    LG
    Onda


    Moin Onda

    http://www.youtube.com/watch?v=XHLz9P…player_embedded ab ca 06:15 Min

  • monikamarie
    Gast
    • 27. November 2011 um 08:25
    • #34

    :D Guten Morgen miteinander
    _()_ Monika

  • Joy
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    • 27. November 2011 um 14:05
    • #35
    Bakram:

    Ich beobachte eine wahre Epidemie des Erwachens in meinem Umfeld.


    Ist doch prima. Die Lehre lebt.

    Zitat

    Es scheint nur so von Erwachten zu wimmeln


    Das ist falsch, denn im Erwachen bleibt kein real Erwachter übrig. Da ist nur noch Wachheit und in dieser Wachheit gibt es keine Unterscheidung mehr zwischen Erwachten und Unerwachten. Beides sind Erscheinungen und in diesem Sinne phänomenal. Die Unerwachten sind nicht mehr unerwacht als die Erwachten erwacht sind. Es gibt beides nicht.

    Zitat

    Oft verfallen diese sogenannt Erwachten in eine Art 'Devarealm' und fühlen sich genötigt ihre Weisheiten via Bücher, Vorträge und Internet unter alle möglichen Leute zu bringen.


    Es wird soviel Blödsinn geschrieben im Internet den ganzen Tag, da kann ein wenig Philosophierei über Erwachen doch nicht wirklich störend sein. :)

    Ich verstehe diesen Ort hier als einen Ort, wo Erwachte über Erwachen reden dürfen, weil es ihnen Freude macht. Wenn hier nur Unerwachte reden dürfen, dann dürfte es ja eigentlich nicht "Buddhaland" heißen. :)

    Zitat

    Im Sitzen(bleiben) tötest Du den Buddha.

    Im Sitzen(bleiben) tötest Du auch den Nicht-Buddha. Töte beide.

    Aber bitte in dir selbst und ohne Raketen, Bomben und Flugzeuge. :)

    _()_

  • crazy-dragon
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    • 27. November 2011 um 19:38
    • #36
    Joy:


    Ich verstehe diesen Ort hier als einen Ort, wo Erwachte über Erwachen reden dürfen, weil es ihnen Freude macht.
    _()_


    :D
    _()_ c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • GaliDa68
    Gast
    • 27. November 2011 um 20:23
    • #37

    Ja, reden dürfen sie schon über das Erwachen, aber die Erwachten schweigen.
    Reden tun die Schläfer, und die reden während sie schlafen über das Erwachen.

  • crazy-dragon
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    • 27. November 2011 um 21:00
    • #38

    _()_ GaliDa68-san:

    Du nimmst mir die Worte aus dem Mund... :P

    _()_ c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • Dorje Sema
    Gast
    • 27. November 2011 um 22:25
    • #39
    GaliDa68:

    Ja, reden dürfen sie schon über das Erwachen, aber die Erwachten schweigen.
    Reden tun die Schläfer, und die reden während sie schlafen über das Erwachen.

    Deswegen sagt Dein Lehrer Khenchen Könchog Gyaltsen Rinpoche ja auch:
    Alle fühlenden Wesen sind schon Bodhisattvas & Buddhas, ob sie es wissen oder nicht. [?]
    „Ein wahrhaft schweigsamer still-lautender Wach träumender Erwachter!“


    añjalī अञ्जलि
    ࿅Dorje Sema࿄

  • Onyx9
    Gast
    • 28. November 2011 um 01:17
    • #40
    Dorje Sema:
    GaliDa68:

    Ja, reden dürfen sie schon über das Erwachen, aber die Erwachten schweigen.
    Reden tun die Schläfer, und die reden während sie schlafen über das Erwachen.

    Deswegen sagt Dein Lehrer Khenchen Könchog Gyaltsen Rinpoche ja auch:
    Alle fühlenden Wesen sind schon Bodhisattvas & Buddhas, ob sie es wissen oder nicht. [?]
    „Ein wahrhaft schweigsamer still-lautender Wach träumender Erwachter!“


    añjalī अञ्जलि
    ࿅Dorje Sema࿄

    Es kommt vor, dass Erwachte "radikal" klingende Sätze von sich geben
    um zu lehren- und dann zu schweigen.

  • Dorje Sema
    Gast
    • 28. November 2011 um 01:37
    • #41
    Onyx9:
    Dorje Sema:

    Deswegen sagt Dein Lehrer Khenchen Könchog Gyaltsen Rinpoche ja auch:
    Alle fühlenden Wesen sind schon Bodhisattvas & Buddhas, ob sie es wissen oder nicht. [?]
    „Ein wahrhaft schweigsamer still-lautender Wach träumender Erwachter!“


    añjalī अञ्जलि
    ࿅Dorje Sema࿄

    Es kommt vor, dass Erwachte "radikal" klingende Sätze von sich geben
    um zu lehren- und dann zu schweigen.

    „Eventuell wär`s günstiger gewesen hätte ich keine Worte benützt “ :lol:

    añjalī अञ्जलि
    ࿅Dorje Sema࿄

  • Joy
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    • 28. November 2011 um 10:41
    • #42
    GaliDa68:

    die Erwachten schweigen


    Darum hat Buddha auch 40 Jahre lang nach seinem Erwachen über Erwachen geredet. Die Schreiberlinge sind dann abends immer nach Hause gelaufen und haben das in Palmblätter gekritzelt, was er erzählt hat.

    :lol:

    _()_

  • monikamarie
    Gast
    • 28. November 2011 um 11:07
    • #43
    Joy:
    GaliDa68:

    die Erwachten schweigen


    Darum hat Buddha auch 40 Jahre lang nach seinem Erwachen über Erwachen geredet. Die Schreiberlinge sind dann abends immer nach Hause gelaufen und haben das in Palmblätter gekritzelt, was er erzählt hat.

    :lol:

    _()_

    Ja und dabei haben sie hoffentlich geschwiegen :lol:
    _()_

  • GaliDa68
    Gast
    • 28. November 2011 um 11:22
    • #44

    Buddha ließ sich bitten, er tat es nicht ungefragt. :grinsen:

  • Joy
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    • 28. November 2011 um 11:58
    • #45
    monikamarie:
    Joy:

    Die Schreiberlinge sind dann abends immer nach Hause gelaufen und haben das in Palmblätter gekritzelt, was er erzählt hat.


    Ja und dabei haben sie hoffentlich geschwiegen :lol:


    Ja, wie wir, die Foren-Schreiberlinge, immer in Stille.

    :roll::lol:

    _()_

    GaliDa68:

    Buddha ließ sich bitten, er tat es nicht ungefragt.


    Das Forum hier ist eben sehr einladend.

    Es macht sogar Werbung auf Google: "Auf ihr Buddhas, kommt zu uns ins Buddhaland."

    :lol:

    _()_

  • GaliDa68
    Gast
    • 28. November 2011 um 12:05
    • #46
    Zitat

    Das Forum hier ist eben sehr einladend.

    Das kann man verschieden erleben. Ich fühle mich nicht angetörnt. Jedoch fühle ich mich auch nicht angesprochen, da ich mit Erwachen nichts mehr zu tun habe.

  • Joy
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    • 28. November 2011 um 12:08
    • #47
    GaliDa68:

    Jedoch fühle ich mich auch nicht angesprochen, da ich mit Erwachen nichts mehr zu tun habe.

    Ach, dann bist du das, der da liegt ...

    Na dann ... Ruhe in Frieden. ;)

    _()_

  • GaliDa68
    Gast
    • 28. November 2011 um 12:18
    • #48

    Nein, das Bild dient nur der Meditation.
    Ich bin ein Camelus ferus :grinsen::grinsen::grinsen:

  • sumedhâ
    Gast
    • 28. November 2011 um 13:06
    • #49
    GaliDa68:

    Nein, das Bild dient nur der Meditation.
    Ich bin ein Camelus ferus :grinsen::grinsen::grinsen:


    du meinst ein TRAMPELTIER ?

    Quelle

  • _溯源_
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    13. Dezember 2011
    • 13. Dezember 2011 um 14:28
    • #50

    Die meisten kennen diesen Spruch wohl allenfalls aus Mumons Kommentar zum Koan 'Mu' (1. Präzedenzfall des Mumonkan): "Triffst du den Buddha, wirst du ihn töten. Begegnest du einem Patriarchen, wirst du ihn töten."

    Natürlich zitiert Mumon hier Rinzai, und wenn man Mumons Kommentar verstehen will, sollte man die zitierte Stelle im Zusammenhang kennen. Dann beantworten sich viele Fragen von selbst und man kann sich einiges an überflüssigen Spekulationen sparen. Ich zitiere hier Rinzai Roku Abschnitt 20 und 21:

    Zitat

    Ihr, die ihr dem Weg folgt - wer in die Hauslosigkeit geht, muss den Weg studieren. Ich selbst war früher am Vinaya interessiert und studierte eifrig die Sutras und Shastras. Dann verstand ich, dass das nur Arzneien waren, um die Übel der Welt zu lindern; nur relativ gültige Theorien. Mit einem Streich warf ich sie fort, machte mich daran, den Weg zu erlernen, begann Zen zu üben und begegnete großen Lehrern.

    Erst da begann mein Weg-Auge klar zu sehen und ich war in der Lage, all die alten Meister zu verstehen und das Falsche vom Wahren zu unterscheiden. Ein als Mensch Geborener weiss dies nicht von Natur aus. Aber nach langer und schmerzhafter Übung wird es eines Morgens im eigenen Körper verwirklicht.

    Ihr, die ihr dem Weg folgt - wenn ihr diesen Dharma klar sehen wollt, dann lasst euch nicht täuschen. Ob ihr euch nach Außen wendet oder nach Innen - was auch immer ihr antrefft, tötet es. Trefft ihr den Buddha an, tötet den Buddha; trefft ihr die Patriarchen an, tötet die Patriarchen; trefft ihr Arhats an, tötet Arhats; trefft ihr eure Eltern an, tötet eure Eltern; dann werdet ihr zum ersten Mal klar sehen. Wo ihr nicht von Dingen abhängt, da ist Erlösung, da ist Freiheit.

    Unter denen, die dem Weg folgen und von überall her kommen, um den Weg zu erlernen, gibt es nicht einen, der nicht von Dingen abhinge. Was auch immer sie mir vorbringen, ich schlage es sofort nieder. Wenn es in den Händen ist, schlage ich es in den Händen; wenn es aus dem Mund kommt, schlage ich es dort; wenn aus den Augen, schlage ich es in den Augen.

    Bislang gab es nicht Einen, der auf eigenen Füßen hätte stehen können. Alle plumpsen in die Fallen der alten Meister. Ich habe keinen Dharma, ihn den Menschen zu geben; ich heile nur Krankheiten und knüpfe Knoten auf. Die ihr dem Weg folgt und von überall her kommt - versucht, nicht von irgendetwas abhängig zu sein. Nur diese Angelegenheit will ich mit euch erwägen.

    Schaut - zehn oder fünfzehn Jahre lang habe ich nicht einen einzigen Menschen gefunden. Alle sind wie Dämonen, die im Dickicht oder auf Bäumen lauern, wilde Fuchsgeister. Dreckklumpen, die die Lippen bewegen, strampeln sie sich in Verwirrung ab. Blinde, alte Schurken, die schamlos die Almosen verschleudern, die sie von den Gläubigen erhalten und lauthals deklarieren: "ich bin in die Hauslosigkeit gegangen!" So sehen sie es.

    Ich sage euch: da ist kein Buddha, kein Dharma, keine Übung und keine Verwirklichung. Was jagt ihr da so begierig? Eurem eigenen Kopf noch einen aufsetzen, ihr blinden Narren? Euer Kopf ist genau da, wo er sein soll. Was fehlt euch?

    Ihr, die ihr dem Weg folgt - der, der da direkt vor euren Augen funktioniert, er unterscheidet sich nicht von den Buddhas und Patriarchen. Aber ihr glaubt es nicht und wendet euch zur Suche nach Außen. Lasst euch nicht täuschen. Wenn ihr euch nach Außen wendet, dann ist da kein Dharma; noch wäre irgend etwas von Innen zu erlangen. Statt euch an meine Worte zu hängen solltet ihr euch besser beruhigen und nicht weiter suchen. Klammert euch nicht an das, was geworden ist und sehnt euch nicht nach dem, was noch nicht geworden ist. Das ist besser als zehn Jahre Pilgerfahrt.

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    _()_

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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