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  1. Buddhaland Forum
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personelle Wiedergeburt

  • Bambus
  • 21. November 2011 um 09:09
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    • 7. Dezember 2011 um 08:26
    • #26
    Kainer Wahr:

    Hi TMingyur

    Zitat

    wenn man […] Weisheit voraussetzt


    ... schön und gut. Woran erkenne ich, daß er es weise ist?

    Man hat immer die Wahl das Vorteilhafte oder das Unvorteilhafte vom anderen anzunehmen.

  • Onda
    Gast
    • 7. Dezember 2011 um 09:18
    • #27
    TMingyur:


    Man hat immer die Wahl das Vorteilhafte oder das Unvorteilhafte vom anderen anzunehmen.

    Bitte voten Sie hier:
    http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?f=15&t=8045

    LG
    Onda

  • nagarjuna2
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    • 10. Dezember 2011 um 11:05
    • #28

    Ohne Wiedergeburt kein samsara.Ohne samsara keine wiedergeburt.Da samsara vorhanden ist Und wir schlechtes oder gutes karma ansammeln gibt es auch ein wiedererscheinen des Geistes.
    Grüße nagarjuna

  • Benkei
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    • 10. Dezember 2011 um 13:40
    • #29

    Namaste!

    Kainer Wahr:

    Ein wesentlicher Punkt in der Argumentationskette ist, daß das Bewusstsein vorangegangene Ursachen von gleicher Art braucht. Bewußtsein kann sich nach dieser Auffassung nur aus Bewußtsein entwickeln und nicht aus Materie. Darauf fußt dann das Argument der Theorie der Bewußtseinsmomente. Jedem Bewußtseinsmoment muß ein anderer Bewußtseinsmoment vorangegangen sein. In einer Art Induktionsschluss wird dadurch auf einen endlosen Bewußtseinsstrom geschlossen. Zusätzlich wird argumentiert, daß "[d]er Buddha […] die Vorstellung von einem unveränderlichen Selbst [ablehnte], während er gleichzeitig von der Kontinuität der Person ausging." (2) In dieser „Person“ findet das „Erkennen“ von „Subjekten“ statt – das ist der Komplex an Vorgängen der Bewußtsein genannt wird. Es gibt dann noch verschiedene Bewußtseinszustände, von denen die feineren weniger bis garnicht mehr von körperlichen Gegebenheiten abhängen. (3)


    Als ich mich eingehender mit den "Vier Großen Gelübden" des ostasiatischen Mahayana-Buddhismus befasst habe, habe ich darin für mich persönlich ein plausibles Erklärungs-Modell zum Tulku-Phänomen "gefunden".

    Durch einen Herzenswunsch und ein entsprechendes Bodhisattva-Gelübde [vgl. hier] erzeugt der Bodhisattva den Wunsch, über den persönlichen Tod hinaus weiterzuwirken.
    Es ist dabei keine Person, die fortbesteht, sondern eher der Wunsch / das Gelübde selbst, bzw. der Wille oder das Bewusstsein, welches diesem Gelübde zu Grunde liegt. Da dieser Wille allerdings auch eine {natürlich sehr positive] Form des Begehrens ist, kommt auch ein "Nachtodliches Erlöschen" [Parinirvana] nicht in Frage.
    Der Tulku-Bodhisattva [bzw. der ihm/ihr zu Grunde liegende Wunsch] verweilt, bis sein Gelübde erfüllt ist oder bis er/sie das Gelübde zurückgibt / aufgibt [siehe auch hier].

    Ist natürlich nur ein Konzept, bzw. ein "Gedanken-Furz".

    Für mich spielen Tulkus keine große Rolle.
    Deshalb: Nichts für ungut!

    Zitat

    [...] in der er für sich das alleinige Recht reklamiert die nächste Manifestation Tschenresis, der tibetischen Schutzgottheit, den 15. Dalai Lama zu bestimmen.


    Der Dalai Lama ist natürlich nicht die einzige Manifestation Avalokiteshvaras / Chenrezigs / Guanyins / Kannons.

    < gasshô >

    Benkei

    "Allmorgendlich beginne ich meinen Tag damit, den Spiegel zu polieren;
    Täglich türme ich neue Staubschichten auf;
    Allabendlich beende ich meinen Tag damit, weiter zu polieren;
    Und scheinbar wirbelt auch ein Schlafender noch Staub auf."
    HôShin

  • Maybe Buddha
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    • 10. Dezember 2011 um 14:47
    • #30
    Benkei:

    Namaste!

    Kainer Wahr:

    Ein wesentlicher Punkt in der Argumentationskette ist, daß das Bewusstsein vorangegangene Ursachen von gleicher Art braucht. Bewußtsein kann sich nach dieser Auffassung nur aus Bewußtsein entwickeln und nicht aus Materie. Darauf fußt dann das Argument der Theorie der Bewußtseinsmomente. Jedem Bewußtseinsmoment muß ein anderer Bewußtseinsmoment vorangegangen sein. In einer Art Induktionsschluss wird dadurch auf einen endlosen Bewußtseinsstrom geschlossen. Zusätzlich wird argumentiert, daß "[d]er Buddha […] die Vorstellung von einem unveränderlichen Selbst [ablehnte], während er gleichzeitig von der Kontinuität der Person ausging." (2) In dieser „Person“ findet das „Erkennen“ von „Subjekten“ statt – das ist der Komplex an Vorgängen der Bewußtsein genannt wird. Es gibt dann noch verschiedene Bewußtseinszustände, von denen die feineren weniger bis garnicht mehr von körperlichen Gegebenheiten abhängen. (3)


    Als ich mich eingehender mit den "Vier Großen Gelübden" des ostasiatischen Mahayana-Buddhismus befasst habe, habe ich darin für mich persönlich ein plausibles Erklärungs-Modell zum Tulku-Phänomen "gefunden".

    Durch einen Herzenswunsch und ein entsprechendes Bodhisattva-Gelübde [vgl. hier] erzeugt der Bodhisattva den Wunsch, über den persönlichen Tod hinaus weiterzuwirken.
    Es ist dabei keine Person, die fortbesteht, sondern eher der Wunsch / das Gelübde selbst, bzw. der Wille oder das Bewusstsein, welches diesem Gelübde zu Grunde liegt. Da dieser Wille allerdings auch eine {natürlich sehr positive] Form des Begehrens ist, kommt auch ein "Nachtodliches Erlöschen" [Parinirvana] nicht in Frage.
    Der Tulku-Bodhisattva [bzw. der ihm/ihr zu Grunde liegende Wunsch] verweilt, bis sein Gelübde erfüllt ist oder bis er/sie das Gelübde zurückgibt / aufgibt [siehe auch hier].

    Ist natürlich nur ein Konzept, bzw. ein "Gedanken-Furz".

    Für mich spielen Tulkus keine große Rolle.
    Deshalb: Nichts für ungut!

    Zitat

    [...] in der er für sich das alleinige Recht reklamiert die nächste Manifestation Tschenresis, der tibetischen Schutzgottheit, den 15. Dalai Lama zu bestimmen.


    Der Dalai Lama ist natürlich nicht die einzige Manifestation Avalokiteshvaras / Chenrezigs / Guanyins / Kannons.

    < gasshô >

    Benkei

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    Diese Erklärung hab ich auch mal gehört. Also ist ein Bodhisatva, kein Erleuchteter...!?

    Ich dachte der Dalai Lama wäre ein Bodhisatva und sei die Wiedergeburt von Chenresig (einem Buddha, einem Erleuchteten). Und das ergibt für mich keinen Sinn. Wenn ein Bodhisatva, keine Erleuchteter ist und auf die Erleuchtung verzichtet um alle Wesen zur Erleuchtung zu führen würde es ja schon etwas mehr Sinn machen. Allerdings wäre dann das paradoxe, wer bringt die ganzen Bodhisatva's zur Erleuchtung? Und wie wollen die Bodhisatva's jemanden zur Erleuchtung bringen, wenn sie das selbst nicht erreicht haben?

    (Kenn mich nicht so gut mit Mahayana aus, deshalb verbessert mich bitte, was nicht stimmt bzw wie das funktionieren soll...)

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • Benkei
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    • 11. Dezember 2011 um 19:08
    • #31

    Namaste!

    Ein Bodhisattva ist noch nicht vollständig erleuchtet.

    Es gibt den Buddha Avalokiteshvara und den Bodhisattva Avalokiteshvara.
    Soweit ich weiß ist fast immer vom Bodhisattva Avalokiteshvara die Rede, und dieser ist auch das Hauptobjekt der Verehrung [zumindest was den ostasiatischen Mahayana angeht - bei der Himalaya-Region, sprich bei den Tibetern - bin ich mir nicht ganz so sicher]. Vom Buddha Avalokiteshvara habe ich bislang nur im Bardo Thödol und im Shurangama-Sutra gelesen.
    In letzterem wird berichtet, dass der Bodhisattva Avalokiteshvara ein Schüler des Buddha Avalokiteshvara war.

    Auf wen sich S. H. der XIV. Dalai Lama nun bezieht, wissen unsere hiesigen "Tibeter" sicher besser.

    Beziehen sich die Karmapas nicht auch auf Avalokiteshvara?

    < gasshô >

    Benkei

    PS: Benutze hier mal den Sanskrit-Namen anstelle des Tibetischen Chenrezig.

    "Allmorgendlich beginne ich meinen Tag damit, den Spiegel zu polieren;
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    HôShin

  • nagarjuna2
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    • 11. Dezember 2011 um 21:43
    • #32

    Kommt auch drauf an auf welcher Bodhisattvastufe derjenige ist.So weit ich weiß´sind es 10 an der Zahl.wenn man diese Zustände,nenn ich sie mal durchlaufen hat, dann ist man unerschütterlich,erleuchtet.
    Grüße nagarjuna

  • Kainer Wahr
    Gast
    • 18. Januar 2012 um 08:57
    • #33

    Lieber Bambus,

    ich habe das Heft auf das ich mich damals bezog doch noch. Ich kann dir einen Scan machen, wenn du noch willst.

    Beste Grüße, Matthias

  • Onyx9
    Gast
    • 18. Januar 2012 um 09:31
    • #34
    Kainer Wahr:

    Lieber Bambus,

    ich habe das Heft auf das ich mich damals bezog doch noch. Ich kann dir einen Scan machen, wenn du noch willst.

    Beste Grüße, Matthias

    He Rainer Kahr ! Die Ecke Ungläubige verstaubt, alle in ungläubigen Staunen hängengeblieben.
    Kümmerst du dich drum? Bei euch drüben ist eh grad nix los. :grinsen:

  • GaliDa68
    Gast
    • 18. Januar 2012 um 09:38
    • #35

    Demut und Respekt …

  • brigittefoe
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    • 20. Januar 2012 um 01:44
    • #36

    ich glaube an eine personelle Wiedergeburt
    :|

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

  • Lauscher
    Gast
    • 20. Januar 2012 um 06:48
    • #37
    brigittefoe:

    ich glaube an eine personelle Wiedergeburt
    :|


    „Glauben“ ist so ne Sache. Vielleicht stimmt es, aber vielleicht auch nicht.
    Bei der Idee der „persönliche Wiedergeburt“, würde ich die Frage nachgehen/kontemplieren, was ein „Person“ sei, um zu begreifen, was eine „persönliche Wiedergeburt“ wohl sein könnte.

    Wenn man solche Gedanken nicht zu Ende denkt, kann man genau so an das Spagettimonster glauben. Wieso soll das Spagettimonster weniger „glaubenswürdig“ als die „persönliche Wiedergeburt“ sein? Nur weil es einem in dem Kram besser passt? ;)

    _()_

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    • 20. Januar 2012 um 07:23
    • #38
    brigittefoe:

    ich glaube an eine personelle Wiedergeburt
    :|

    Klar, du glaubst ja auch an "ich" und "mein"

  • GaliDa68
    Gast
    • 20. Januar 2012 um 08:52
    • #39
    TMingyur:
    brigittefoe:

    ich glaube an eine personelle Wiedergeburt
    :|

    Klar, du glaubst ja auch an "ich" und "mein"


    Das glauben noch mehr hier … :D

  • Grund
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    • 20. Januar 2012 um 09:10
    • #40
    GaliDa68:
    TMingyur:

    Klar, du glaubst ja auch an "ich" und "mein"


    Das glauben noch mehr hier … :D

    Guter Hinweis. Daraus kann man vielleicht ableiten, dass der Glaube an "ich" und "mein" eine notwendige aber nicht hinreichende Bedingung für den Glauben an personelle Wiedergeburt ist. 8)

  • GaliDa68
    Gast
    • 20. Januar 2012 um 09:35
    • #41

    Nun, ich will den Menschen ihren Glauben nicht nehmen. Davon habe ich nichts. Ich kann auch nicht darüber urteilen, wer Recht hat und wer nicht.
    Ich weiß nur, was ich bei mir sehe: Da ist viel "mein" und "ich". Aber hin und wieder auch nicht …
    Würde ich was anderes behaupten, dann würde ich nur Lehren verkünden, aber eben unehrlich, da noch nicht von mir verwirklicht. Das wäre "mir" sehr peinlich, wenn "mir" dann "jemand" auf die Schliche käme :D
    Daher lasse ich das mal lieber offen …

  • Lauscher
    Gast
    • 20. Januar 2012 um 09:42
    • #42
    GaliDa68:

    Ich weiß nur, was ich bei mir sehe: Da ist viel "mein" und "ich". Aber hin und wieder auch nicht …


    "mein" und "ich" als Illusion, als "Gefühlsregungen", werden wohl für immer(?) bleiben. Als Wahrhaftiges gab es sie nie und wird es sie nie geben.

    _()_

  • Nuna
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    • 20. Januar 2012 um 21:15
    • #43

    Ich weiß ja nicht, ob das jetzt wirklich hier her passt - aber was ich mich schon länger frage
    Wenn der Mensch jetzt stirbt, "geht" er dann als "ganzes" oder werden Seele und Geist auch getrennt?
    Der Körper bleibt ja auf der erde zurück.
    ...
    Und könnte mir bitte mal einer versuchen, zu erklären, was das mit dem "mir, mich, mein" usw auf sich hat?
    Da steige ich grade irgendwie überhaupt nicht durch.

  • Lauscher
    Gast
    • 20. Januar 2012 um 21:29
    • #44
    Nuna:

    Ich weiß ja nicht, ob das jetzt wirklich hier her passt - aber was ich mich schon länger frage
    Wenn der Mensch jetzt stirbt, "geht" er dann als "ganzes" oder werden Seele und Geist auch getrennt?
    Der Körper bleibt ja auf der erde zurück.
    ...
    Und könnte mir bitte mal einer versuchen, zu erklären, was das mit dem "mir, mich, mein" usw auf sich hat?
    Da steige ich grade irgendwie überhaupt nicht durch.

    Alles anzeigen


    Hier ein Text, ca. 12 Seiten, die dir helfen könnten das Thema "Ich" und "Wiedergeburt" im buddhistischen Sinn etwas besser zu verstehen.
    Nicht alle sind mit den Aussagen einverstanden, eine Hilfe ist der Text aber auf jeden Fall:

    http://www.hdamm.de/buddha/dl/ajah…iedergeburt.pdf

    Viel Spaß beim lesen :)

    _()_

  • Nuna
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    • 21. Januar 2012 um 02:36
    • #45

    Ui, ist der Text lang.
    Na, da bin ich mal gespannt, was drin steht.

    Wenn ich mal was nicht verstehe (und das wird bestimmt öffters vorkommen :roll: )
    Weiß ich ja, wen ich fragen kann ;)

  • GaliDa68
    Gast
    • 21. Januar 2012 um 09:56
    • #46

    Nuna,
    ich kann dir nur raten, dich erst mal gar nicht um diese Dinge zu kümmern, wenn Du noch nicht lange praktizierst.
    Das kommt im Laufe der Zeit. Es gibt erst mal grundlegende Dinge zu üben.
    Mag schon sein, dass Du es schlagartig erfährst, soll vorkommen. Aber wenn Du hier mal liest, dann sind sich die Leute hier nicht einig und in den verschiedenen Linien gibt es noch dazu verschiedene Auslegungen und Erklärungen usw. Es verwirrt nur. Wenn Du Dich jetzt schon damit beschäftigen willst, dann rate ich Dir, Dich an Lehrer zu wenden.

    Liebe Grüße
    Knochensack

  • Onyx9
    Gast
    • 22. Januar 2012 um 01:39
    • #47
    GaliDa68:

    Demut und Respekt …

    ....und Humor.

    muss ich sofort ändern :D
    sonst kommt ihr mir imma wieder mit der moralpeitsche :D

  • Grund
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    • 22. Januar 2012 um 09:25
    • #48

    Hab heute morgen in BB's SN eine Sutte gelesen, die gut hierher passt 8)

    Zitat

    18. Wann nun aber, ihr Bhikkhus, ein edler Jünger diese ursächliche Entstehung und diese ursächlich entstandenen Dinge, wie sie in Wirklichkeit sind, mit richtiger Erkenntnis wohl durchschaut hat, wird er da wohl zurück in die Vergangenheit schweifen (und fragen): ,bin ich denn nun ins Dasein getreten in der Vergangenheit oder bin ich nicht ins Dasein getreten in der Vergangenheit? Als was bin ich ins Dasein getreten in der Vergangenheit? In welcher Gestalt bin ich ins Dasein getreten in der Vergangenheit? Aus welcher Daseinsform kommend bin ich denn nun ins Dasein getreten in der Vergangenheit [56]?' -


    19. Oder wird er voraus in die Zukunft schweifen (und fragen): ,werde ich nun wohl ins Dasein treten in der Zukunft oder werde ich nicht ins Dasein treten in der Zukunft? Als was werde ich ins Dasein treten in der Zukunft? In welcher Gestalt werde ich ins Dasein treten in der Zukunft? Aus welcher Daseinsform kommend werde ich ins Dasein treten in der Zukunft?' -


    20. Oder wird er jetzt in der Gegenwart hin und her erwägen (und fragen:) ,bin ich denn nun da oder bin ich nicht da? Als was bin ich denn nun da? In welcher Gestalt bin ich denn nun da? Ich, dieses Wesen, woher ist es denn nun gekommen und wohin wird es gehen?' Nein, dieser Fall tritt nicht ein. [57]


    21. Und zwar weshalb? Es hat ja der edle Jünger, ihr Bhikkhus, diese ursächliche Entstehung und diese ursächlich entstandenen Dinge, wie sie in Wirklichkeit sind, mit richtiger Erkenntnis wohl durchschaut."


    http://palikanon.com/samyutta/sam12_20.html#s12_20

    Alles anzeigen
  • Echo7
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    29. Januar 2012
    • 21. Februar 2012 um 21:16
    • #49

    Es gibt die Wiedergeburt.Der Geist ist immer schon da gewesen,nur der Körper stirbt.Das Bewußtsein oder Geist sucht sich entsprechend seinem angesammelten Karma einen neuen Körper.Man kann es auch wiedererscheinen nennen,trifft es vielleicht besser.
    LG echo7

  • Matthias65
    Gast
    • 7. April 2012 um 12:06
    • #50

    Aus aktuellem Anlaß (Ostern) habe ich mich nochmal mit dem Thema "personelle Wiedergeburt" auseinandergesetzt.

    Kann man die personelle Wiedergeburt nicht auch vergleichen mit der Auferstehung von Jesus (als "Tulku") ?

    Sicher, in der Bibel steht -soweit ich das beurteilen kann - nichts von den 5 Skandhas u.s.w.

    Aber wenn man mal die Unterchiede in der buddhistischen und christlichen Terminologie vernachlässigt, ist die Auferstehung, sofern man denn an sie "glaubt", nicht auch eine Art personelle Wiedergebut (wenn ich mich erinnere, haben die Jünger Jesus erst gar nicht wiedererkannt als "auferstandenen Bodhisattva") ?

    Wenn es tatsächlich Parallelen zu diesen "beiden Formen der Wiedergeburt" geben sollte, frage ich mich weiter, warum die christlichen Kirchen das Konzept der Wiedergeburt ablehnen wo sie es im Falle von Jesus sogar als Feiertag feiern. Klingt für mich widersprüchlich.

    LG
    Matthias

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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