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  1. Buddhaland Forum
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  3. Allgemeines zum Buddhismus

Sprache und Tat

  • Onyx9
  • 9. November 2011 um 16:17
  • Zum letzten Beitrag
  • Onyx9
    Gast
    • 9. November 2011 um 16:17
    • #1

    Wäre der verbale Ausdruck als Tat anzusehen ? Ein Wort als Handlung ?
    Ist eine körperliche Attacke mit einer verbalen gleichzusetzen ?

  • zenbo
    Gast
    • 9. November 2011 um 16:23
    • #2
    Onyx9:

    Wäre der verbale Ausdruck als Tat anzusehen ? Ein Wort als Handlung ?
    Ist eine körperliche Attacke mit einer verbalen gleichzusetzen ?

    kommt ein bischen auf das ausmass drauf an, eine kolegin bemerkte einmal :"psychoterror ist schlimmer als physische gewalt"!

    vor den hexenverfolgungen kam der hexenhammer, worte können auch den weg bereiten.

    lg zenbo

  • Onyx9
    Gast
    • 9. November 2011 um 16:57
    • #3

    Das stimmt, Psychoterror zermürbt und zerstört das Selbstwertgefühl, und das Vertrauen zu Menschen.

    Sprache und Tat: im karmischen Sinn ?!

  • Elliot
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    5. Oktober 2010
    • 9. November 2011 um 17:18
    • #4
    Zitat

    "Also, Freund Gotama, wieviele Arten von Handlung beschreibst du dann, wenn es um die Durchführung übler Taten, die Verübung übler Taten geht?"

    " Tapassī, ich beschreibe drei Arten von Handlung, wenn es um die Durchführung übler Taten, die Verübung übler Taten geht; das sind körperliche Handlung, sprachliche Handlung und geistige Handlung."

    "Wie ist das, Freund Gotama, ist körperliche Handlung eine, sprachliche Handlung eine andere und geistige Handlung wieder eine andere?"

    "Körperliche Handlung ist eine, Tapassī, sprachliche Handlung ist eine andere, und geistige Handlung ist wieder eine andere."

    "Von diesen drei Arten von Handlung, Freund Gotama, die so analysiert und unterschieden wurden, welche Art von Handlung beschreibst du als die verwerflichste für die Durchführung übler Taten, für die Verübung übler Taten?"

    "Von diesen drei Arten von Handlung, Tapassī, die so analysiert und unterschieden wurden, beschreibe ich geistige Handlung als die verwerflichste für die Durchführung übler Taten, für die Verübung übler Taten, und nicht so sehr die körperliche Handlung und die sprachliche Handlung [3]."

    (http://www.palikanon.com/majjhima/zumwinkel/m056z.html)

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    Viele Grüße
    Elliot

    Viele Grüße

    Elliot

  • Onda
    Gast
    • 9. November 2011 um 17:21
    • #5
    Onyx9:

    Wäre der verbale Ausdruck als Tat anzusehen ? Ein Wort als Handlung ?
    Ist eine körperliche Attacke mit einer verbalen gleichzusetzen ?

    Sprechen ist ein Sprechakt = eine Handlung.
    Alles, was im Buddhismus über heilsame und unheilsame Handlungen gesagt wird, gilt selbstverständlich auch für Sprechakte. Die Rechte Rede steht im Achtfachen Pfad an erster Stelle der Sittlichkeitsglieder. Sie ist eines der "5 silas."

    Sprachliche Kommunikation ist für die meisten Menschen in den modernen Industrienationen eine der zentralen Handlungsformen.
    Zwischen dem Beibringen von verbalen oder körperlichen Verletzungen gibt es in der Essenz keinen Unterschied.

    LG
    Onda

    P.S.

    Die vierte Achtsamkeitsübung: aufmerksames Zuhören und liebevolles Sprechen (Thich Nhat Hanh)
    Im Bewusstsein des Leidens, das durch unachtsame Rede und aus der Unfähigkeit, anderen zuzuhören, entsteht, bin ich entschlossen, liebevolles Sprechen und tiefes Zuhören zu kultivieren,um anderen Freude und Glück zu bereiten und ihr Leiden lindern zu helfen. Im Wissen, dass Worte sowohl Glück als auch Leiden hervorrufen können, bin ich entschlossen, nichts Unwahres zu sagen und Worte zu gebrauchen, die Selbstvertrauen, Freude und Hoffnung fördern. Ich werde keine Nachrichten verbreiten, ohne ganz sicher zu sein, das sie der Wahrheit entsprechen und werde nichts kritisieren oder verurteilen, worüber ich nichts Genaues weiß. Ich will Äußerungen unterlassen, die Uneinigkeit oder Zwietracht verursachen können oder die dazu führen können, dass Familien oder Gemeinschaften zerbrechen. Ich bin entschlossen, alle Anstrengungen zur Versöhnung und Lösung aller Konflikte, so klein sie auch sein mögen, zu unternehmen.

  • monikamarie
    Gast
    • 9. November 2011 um 17:54
    • #6

    Danke, Onda, für das Zitat von THN. Danach will auch ich mich immer mehr ausrichten, so weit ich es erkenne.
    _()_ Monika

  • Noreply
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    24. Juni 2011
    • 9. November 2011 um 18:38
    • #7
    Onyx9:

    Wäre der verbale Ausdruck als Tat anzusehen ? Ein Wort als Handlung ?
    Ist eine körperliche Attacke mit einer verbalen gleichzusetzen ?

    Vielleicht hilft Dir meine Assoziation weiter:
    Hitler, Goebbels und Konsorten haben fast nur geredet. Sie haben Taten ausgelöst, die wahrscheinlich ohne diese Worte nicht zur Wirkung gekommen wären. Auch kann ich nicht sagen ob Hitler wirklich auch nur einen Mord begangen hat, doch seine Worte haben unvorstellbare Morde erzeugt.
    Auch ich weiss das so manche Worte die ich bewusst als Handlung gesagt habe Wirkungen erzeugt haben die ich über Jahre beobachten konnte.
    Der ausgesprochene Gedanke ist Handlung, genau wie der Gedanke der in Handlung umgesetzt wird eben Handlung wird.

  • Aska
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    8. November 2011
    • 9. November 2011 um 19:07
    • #8

    Wäre der verbale Ausdruck als Tat anzusehen ?
    Nicht ein reines Spiel der Sprache?
    Je nach dem wie du Tat definierst, kann jede Form des 'Ausdruck-geben' eine Tat sein.
    Wie wichtig ist das überhaupt? Also, wofür die Definition?

    Ist eine körperliche Attacke mit einer verbalen gleichzusetzen ?
    Wir können es ja mal aus einer eher kühlen Metaebene betrachten:
    Da sind zwei Erleber, die das freie Spiel des Raumes nutzen, um Informationen auszutauschen.
    Aus dem Blickwinkel kannst du es sehr wohl gleichsetzen.
    Prinzipiell kannst du alles gleichsetzen.

    Deine Frage ist eben, was schlimmere Reaktionen provoziert:
    Ein Fausthieb oder die verbale Kränkung.
    Kränken, verletzen, schaden, zerstören und schwächen tun wohl beide Dinge.
    Jetzt kann man jemanden natürlich unterschiedlich starkes Leid zufügen. Auch mit ein und dem selben Mittel.
    Ist die Frage auf eine allgemeine Regel damit überhaupt beantwortbar, weil die Situationen doch immer anders sind?

    Es hängt doch von jedem selbst ab, wo gegen man eher gewappnet ist.

  • monikamarie
    Gast
    • 9. November 2011 um 19:46
    • #9

    Noch ein anderer Gedanke dazu. Allein verbale Aussagen können bewirken, dass ganze Unternehmen oder sogar Staaten durch den nachfolgenden Sturz an der Börse ruiniert werden.
    Ein Mensch, der des Mordes verdächtigt wurde, und aus Mangel an Beweisen freigesprochen wird, ist dieser Mensch so frei wie davor?
    ... ... ...
    _()_ Monika

  • Onyx9
    Gast
    • 9. November 2011 um 21:02
    • #10

    Ist die Tat der Effekt/Affekt und die Handlung eine Haltung, ein Entwickeln von Vorstellungen, ein Ergreifen, ein Beabsichtigen ( mit und ohne folgende Tat ) ?

    Im zitierten PK-Ausschnitt wird vorallem die Schädlichkeit einer geistigen Handlung hervorgehoben, die zu schädlichen Taten führt.
    Ist das schon schädlich - für jemanden anders - auch wenn es nicht geäußert/ verbal / physisch getan wird ?

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (9. November 2011 um 21:54)

  • zenbo
    Gast
    • 9. November 2011 um 21:27
    • #11
    monikamarie:

    Noch ein anderer Gedanke dazu. Allein verbale Aussagen können bewirken, dass ganze Unternehmen an der Börse ruiniert werden.

    _()_ Monika

    das wird auch :"trash and cash", genannt.man verbreitet das gerücht das eine firma pleite geht, und spekuliert dann so das man im fall einer pleite geld bekommt.

    lg zenbo

  • milarepa15
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    2. Januar 2011
    • 9. November 2011 um 22:05
    • #12

    Erst folgt der Gedanke dann die Handlung.Wenn jemand im Geiste eine schlechte Handlung vollbringt,sie aber aufgrund von Einsicht nicht körperlich oder verbal ausführt.Ist er dann auch karmisch belastet?Die Gedanken sind doch frei.
    Grüße milarepa

  • wusheng
    Gast
    • 9. November 2011 um 22:21
    • #13
    milarepa15:

    Erst folgt der Gedanke dann die Handlung.Wenn jemand im Geiste eine schlechte Handlung vollbringt,sie aber aufgrund von Einsicht nicht körperlich oder verbal ausführt.Ist er dann auch karmisch belastet?Die Gedanken sind doch frei.
    Grüße milarepa


    Natürlich sind unsere Gedanken der Ursprung unserer Taten. Darum muss man sich darin üben, mit Gedanken "recht" umzugehen. Unsere Gedanken kennenzulernen und zu beobachten kann in der Meditation stattfinden. Der 8-fache Pfad setzt eben die rechte Erkenntnis und die rechte Gesinnung vor die rechte Rede. Die Gedanken sind in einem gewissen Sinne (dem des Volksmunds) frei, aber karmisch günstiger ist es, frei von seinen Gedanken zu sein. Denn unsere Gedanken sind nur ein Phänomen und bedingt entstanden.
    Gruß,
    Wusheng

  • Onyx9
    Gast
    • 9. November 2011 um 23:38
    • #14
    wusheng:
    milarepa15:

    Erst folgt der Gedanke dann die Handlung.Wenn jemand im Geiste eine schlechte Handlung vollbringt,sie aber aufgrund von Einsicht nicht körperlich oder verbal ausführt.Ist er dann auch karmisch belastet?Die Gedanken sind doch frei.
    Grüße milarepa


    Natürlich sind unsere Gedanken der Ursprung unserer Taten. Darum muss man sich darin üben, mit Gedanken "recht" umzugehen. Unsere Gedanken kennenzulernen und zu beobachten kann in der Meditation stattfinden. Der 8-fache Pfad setzt eben die rechte Erkenntnis und die rechte Gesinnung vor die rechte Rede. Die Gedanken sind in einem gewissen Sinne (dem des Volksmunds) frei, aber karmisch günstiger ist es, frei von seinen Gedanken zu sein. Denn unsere Gedanken sind nur ein Phänomen und bedingt entstanden.
    Gruß,
    Wusheng

    Wovon bedingt entstanden ? Sind sie dann noch "frei" ? Schaffen sie nicht auch Bedingungen ? Das ist ja meine Frage.
    Da ist z.B. jemand, der mich beständig lächelnd angrient und ich fühle doch, das Grienen ist nur eine Maske. Aus Furcht vor karmischen Konsequenzen,
    äußert er das Ablehnende nicht offen. Sein Grienen kommt daher, weil er sich freut Kontrolle zu haben, moralisch vorgestellte Höherwertigkeit. Trotzdem fühle ich das Ablehnende, die Aggression, ja den Hass. Hat so etwas nicht auch schon eine Qualität im Sinne von Bedingung ?
    Hat es eine Qualität weil es in dessem Hirn schwelt oder weil ich es bereits empfinde, ergo aufgenommen habe ?

  • Onyx9
    Gast
    • 9. November 2011 um 23:42
    • #15
    milarepa15:

    Erst folgt der Gedanke dann die Handlung.Wenn jemand im Geiste eine schlechte Handlung vollbringt,sie aber aufgrund von Einsicht nicht körperlich oder verbal ausführt.Ist er dann auch karmisch belastet?Die Gedanken sind doch frei.
    Grüße milarepa

    Sie sind nur frei wenn ich sie nicht zu einem Konstrukt, zu einer Vorstellung reifen lasse. Sobald das geschieht- Handlung - im Geiste- haben sie dann Auswirkung ?

  • wusheng
    Gast
    • 9. November 2011 um 23:50
    • #16

    Nichts was entsteht ist ohne Ursache, und nichts vergeht ohne Wirkung...
    Wusheng

  • Onyx9
    Gast
    • 10. November 2011 um 00:05
    • #17
    wusheng:

    Nichts was entsteht ist ohne Ursache, und nichts vergeht ohne Wirkung...
    Wusheng

    Und wenn es nur Wirkung auf mich hat- und sich erschöpft ?
    Wenn ich Scheiße denke, aber imgrunde ein guter Typ bin, dIe Emphatie trotz allem überwiegt,
    hat die Scheiße dann Auswirkung auf mein Gegenüber ?
    Und wenn wir mal weglassen, ob mein Gegenüber besonders empfindsam ist- ist da trotzdem eine Wirkung ?
    Sicherheitshalber sollte man annehmen: ja!
    Denn man weiß ja von keiner Grenze, die man einhalten könnte ?!

  • wusheng
    Gast
    • 10. November 2011 um 00:19
    • #18
    Onyx9:
    wusheng:

    Nichts was entsteht ist ohne Ursache, und nichts vergeht ohne Wirkung...
    Wusheng

    Und wenn es nur Wirkung auf mich hat- und sich erschöpft ?
    Wenn ich Scheiße denke, aber imgrunde ein guter Typ bin, dIe Emphatie trotz allem überwiegt,
    hat die Scheiße dann Auswirkung auf mein Gegenüber ?
    Und wenn wir mal weglassen, ob mein Gegenüber besonders empfindsam ist- ist da trotzdem eine Wirkung ?
    Sicherheitshalber sollte man annehmen: ja!
    Denn man weiß ja von keiner Grenze, die man einhalten könnte ?!

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    Wie soll sich die Wirkung denn erschöpfen? Und wenn sie nur Wirkung auf dich hat, gilt aus buddhistischer Sicht doch in jedem Fall die Gesetzmässigkeit der Interdependenz, also kann die Wirkung ja nicht auf ein "Ich" begrenzt sein. Ich habe eine Ahnung, aus welchem Gedankenspiel heraus deine Frage entstanden sein mag, ob ich damit aber richtig liege, ist egal.
    Interdependenz ist sehr komplex, oft überlagert von Phänomenen, und doch stets eine gültige Gesetzmässigkeit, die Gedankenspiele einfach Gedankenspiele sein lässt, denn sie werden keine andere Erkenntnis bringen.
    Gruß und Guts Nächtle,
    Wusheng

  • monikamarie
    Gast
    • 10. November 2011 um 08:03
    • #19
    Onyx9:


    ...
    Wovon bedingt entstanden ? Sind sie dann noch "frei" ? Schaffen sie nicht auch Bedingungen ? Das ist ja meine Frage.
    Da ist z.B. jemand, der mich beständig lächelnd angrient und ich fühle doch, das Grienen ist nur eine Maske. Aus Furcht vor karmischen Konsequenzen,
    äußert er das Ablehnende nicht offen. Sein Grienen kommt daher, weil er sich freut Kontrolle zu haben, moralisch vorgestellte Höherwertigkeit. Trotzdem fühle ich das Ablehnende, die Aggression, ja den Hass. Hat so etwas nicht auch schon eine Qualität im Sinne von Bedingung ?
    Hat es eine Qualität weil es in dessem Hirn schwelt oder weil ich es bereits empfinde, ergo aufgenommen habe ?

    Guten Morgen liebe Onyx,
    um bei dem Beispiel zu bleiben, kann es sein, dass Du Deine eigene Konditionierung wahrnimmst und deshalb hineininterpretierst, was nicht ist.
    Es kann aber auch genau so sein, wie Du es fühlst.
    In beiden Fällen sind Gedanken die Urheber der Gefühle und insofern haben sie das Geistestor bereits verlassen und Reaktionen hervorgerufen. Deshalb ist es ja so wichtig, bereits am Geistestor den "Wächter" zum Einsatz kommen zu lassen und den Fokus davon wegzunehmen, so dass keinerlei Reaktionen möglich sind.
    Sollte der aus Furcht vor karmischen Folgen Lächelnde unheilsame Gedanken "pflegen", nützt ihm das Lächeln nix, aber Du kannst Dich, wenn Du ohne Groll auf ihn re-agierst, friedvoll abwenden oder - wenn Du stark genug bist - friedvoll zuwenden.

    _()_ Monika

  • monikamarie
    Gast
    • 10. November 2011 um 08:04
    • #20

    "Die Gedanken sind frei" - ist ein schönes deutsches Lied, geboren in einer Zeit, in der Menschen anfingen, sich von der Obrigkeit nicht mehr gängeln zu lassen und so eine eigene Sichtweise zu erlauben, z. B. in einem christlichen Land buddhistisches Denken gesellschaftsfähig werden zu lassen (zunächst nur in Gedanken). ALLES, was in dieser Welt erforscht und entwickelt und erfunden wurde, geschah zunächst in Gedanken. Wie also kann jemand ernsthaft annehmen, sie hätten keine Auswirkungen?
    _()_ Monika

  • monikamarie
    Gast
    • 10. November 2011 um 08:13
    • #21
    Onyx9:


    ...
    Und wenn es nur Wirkung auf mich hat- und sich erschöpft ?
    Wenn ich Scheiße denke, aber imgrunde ein guter Typ bin, dIe Emphatie trotz allem überwiegt,
    hat die Scheiße dann Auswirkung auf mein Gegenüber ?
    Und wenn wir mal weglassen, ob mein Gegenüber besonders empfindsam ist- ist da trotzdem eine Wirkung ?
    Sicherheitshalber sollte man annehmen: ja!
    Denn man weiß ja von keiner Grenze, die man einhalten könnte ?!

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    Nein, das hätte keine Auswirkungen, wenn Du Dich nicht da hineinziehen lässt, sondern sehr achtsam bleibst.
    _()_ Monika

  • milarepa15
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    2. Januar 2011
    • 10. November 2011 um 11:03
    • #22

    Bei der Auswirkung von Gedanken,die in Handlungen münden,spielt da nicht auch das Karma desjenigen eine Rolle,den die Handlung betrifft.Alles hat sein Ursache und Wirkung.
    Ich glaube,so schnell kommt man aus der Karmafalle nicht raus.
    Grüße mila

  • Maybe Buddha
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    6. August 2011
    • 10. November 2011 um 11:07
    • #23

    Darum sollte man ja den Geist schulen, das gewisse Gedanken, erst selten und irgendwann gar nicht auftreten. Tauchen gewisse Gedanken gar nicht mehr auf, kommen auch unheilsame Handlungen (körperl. wie sprachlich) nicht mehr zustande.

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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