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  1. Buddhaland Forum
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Eure buddhistischen Erkenntnisse...

  • Maybe Buddha
  • 6. November 2011 um 11:22
  • Zum letzten Beitrag
  • brigittefoe
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    • 14. Februar 2012 um 12:49
    • #51
    Losang Lamo:

    Ich vermute, das wird nichts, dass hier mehrere Leute ihre "buddhistischen Erkenntnisse" ausbreiten, oder?

    Was ich erfahren habe, was der Buddha lehrte, ist kurz gesagt:
    Geburt, Krankheit, Alter und Tod sind leidvoll, auch wenn uns die Frühstückshonig-Reklame gern etwas anderes weißmachen würde.
    Und in der Stille steckt so tiefer Frieden, dass es sich wie Versöhnung anfühlt.

    Fühle mich sehr mit Dir verbunden, werte Losang Lamo.
    Genau das habe ich aus der buddhistischen Lehre erkannt und mit-
    hinübergenommen in mein christliches Dasein.

    Meine Erkenntnis:
    Du wirst das ernten, was Du säst

    .... und mittlerweile kommt noch die Erfahrung dazu,
    dieses hundertfach.
    Ich pflanze einen Apfelbaum, bekomme aber zig Äpfel !


    LG

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 14. Februar 2012 um 13:32
    • #52

    Soooooo viiiiiieeeele Apfelkerne aus einem einzigen!!!!!!! Toll !!!!!!!! :lol::lol::lol:

    Herzliche Grüße

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • karmahain
    Gast
    • 24. März 2012 um 17:51
    • #53

    Die erkenntnis, die ich ohne Zweifel nicht nur erfahren habe sondern immer erfahre (auch wenn ich mir dessen nicht immer voll bewusst bin) ist der jetzige augenblick, der immer da ist. Alles andere kommt und geht wie Bilder im Spiegel. Sich ständig dieses jetzt bewusst zu sein ist dabei aber kein intellektueller akt sondern es ist einfach wahrnehmbar. immer und überall. Buddhas Lehre genau darauf ab ständig im hier und jetzt mühelos zu verweilen. Auch die Vergangenheit und Zukunft die im jetzt erscheint gehört dazu. Genau wie alle GEdanken und Emotionen. Allerdings ändern die sich eben ständig während das jetzt immer da ist. Die Stille ist das gleiche wie das jetzt. Sie ist immer da aber meist verdeckt von den ganzen GEdanken und Emotionen und äußeren Wahrnehmungen...

  • dream
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    • 3. April 2012 um 22:35
    • #54

    Was ich erfahren habe?

    Das sich das was du darstellst und die Tendenzen und deren Auswirkungen sich verstärkt haben nach einer Woche Vipassana in Nepal.
    Ich habe noch intensiver das empfunden was vorher durch Ablenkung überdeckt gewesen ist.Dunke Räume waren noch dunkler,allein-sein wurde zu einsamkeit,das was im Leben um mich herum stattfand verlor seinen Wert gänslich..

    am liebsten hätte ich mich an die Brust einer Hure geflüchtet ...schade ,ich war da gerade nicht in der Lage dazu und greifbar waren auch keine!

    grauslich diese Erfahrung ..

  • Simo
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    • 4. April 2012 um 23:39
    • #55
    dream:

    Was ich erfahren habe?

    Das sich das was du darstellst und die Tendenzen und deren Auswirkungen sich verstärkt haben nach einer Woche Vipassana in Nepal.
    Ich habe noch intensiver das empfunden was vorher durch Ablenkung überdeckt gewesen ist.Dunke Räume waren noch dunkler,allein-sein wurde zu einsamkeit,das was im Leben um mich herum stattfand verlor seinen Wert gänslich..

    am liebsten hätte ich mich an die Brust einer Hure geflüchtet ...schade ,ich war da gerade nicht in der Lage dazu und greifbar waren auch keine!

    grauslich diese Erfahrung ..

    Hat man dir nie gesagt, dass Meditationen wie Vipassana auch eine Art psychologisch reinigende Wirkung haben ? Ich denke, du hast da so etwas in der Art erlebt, eine Reinigung. Diese Sachen sind aber auf dem Weg hinaus :D

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • dream
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    • 5. April 2012 um 08:15
    • #56
    Simo:
    dream:

    Diese Sachen sind aber auf dem Weg hinaus :D

    Was meinst du damit ?

  • xxx
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    • 5. April 2012 um 14:30
    • #57

    Hallo dream

    Vielleicht warst Du einfach nur einsam in einem fremden Land mit fremder Sprache, vielleicht hast du aber auch sehr tief meditiert und dabei erlebt, was andere auch erleben, die dies tun.
    Beschrieben wurde es erstmals von Johannes vom Kreuz einem christlichen Mystiker, er nannte es "die dunkle Nacht der Seele".

    Vielleicht hilft Dir das weiter:

    http://www.ocarm.org/books/sites/de…z-C.G.Jung_.pdf

    Gruss Bakram

    p.s. du kannst den Begriff Gott auch mit Thataghata übersetzen.

  • ekkhi
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    22. Februar 2012
    • 5. April 2012 um 16:13
    • #58
    Bakram:

    Hallo dream

    Vielleicht warst Du einfach nur einsam in einem fremden Land mit fremder Sprache, vielleicht hast du aber auch sehr tief meditiert und dabei erlebt, was andere auch erleben, die dies tun.
    Beschrieben wurde es erstmals von Johannes vom Kreuz einem christlichen Mystiker, er nannte es "die dunkle Nacht der Seele".

    Vielleicht hilft Dir das weiter:

    http://www.ocarm.org/books/sites/de…z-C.G.Jung_.pdf

    Gruss Bakram

    p.s. du kannst den Begriff Gott auch mit Thataghata übersetzen.

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    Es ist normal, dass man sich auf seinem ersten längeren Schweigeretreat zeitweise einsam fühlt,
    schließlich schweigt man ja, und da werden alte Muster bedient. Es ist keine mystische, sondern eine
    ganz menschliche Erfahrung. Normalerweise hat man Einzelgespräche, bei denen man Hinweise kriegt,
    wie man damit umgehen kann. Ich habe allerdings nur Erfahrung mit Retreats in Deutschland.
    Ich kann mir denken, dass es in Asien, wenn man sich nicht verständlich machen kann oder sich
    nicht traut darüber zu sprechen, schwieriger ist.
    Es ist auch normal, dass auch später immer mal wieder sehr schwierige Phasen auf Retreats hat.
    Spirituelle Entwicklung ist kein Spaziergang, es ist wichtig, sich gute Begleiter zu suchen.

    _()_ ekkhi

  • dream
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    • 5. April 2012 um 17:26
    • #59
    Bakram:

    Hallo dream

    Vielleicht warst Du einfach nur einsam in einem fremden Land mit fremder Sprache, vielleicht hast du aber auch sehr tief meditiert und dabei erlebt, was andere auch erleben, die dies tun.
    Beschrieben wurde es erstmals von Johannes vom Kreuz einem christlichen Mystiker, er nannte es "die dunkle Nacht der Seele".

    Vielleicht hilft Dir das weiter:

    http://www.ocarm.org/books/sites/de…z-C.G.Jung_.pdf

    Gruss Bakram

    p.s. du kannst den Begriff Gott auch mit Thataghata übersetzen.

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    Danke , in dieser Zeit des Meditierens waren eher die allgemeinen Probleme von Belang.Erstmaliges Langes Sitzen und die damit verbundene Gewöhnungsphase bin hin zur Beschäftigung mit seinen Gedanken.Was halt sehr Anstrengend ist.Ich hab das damals ohne große Vorbereitung gemacht und war eher durch die Logik der Denkweise des Budhismus in seiner Ursprünglichkeit (mal abgesehen von den Geistergeschichten,Sekten oder ähnlichem meinem Denken fernen Mustern)angetan und meine Phantasie und Vorstellung hat mich dan dort hin geführt ,auch Zufall da ich es dort von irgendjemanden den ich kennengelernt hatte gehört hab.

    In dem Lehrgang selbst hab ich natürlich (schlechtes Englisch) nur 1/3 wenn überhaupt verstanden und dementsprechend hab ich wahrscheinlich auch nicht alles so umsetzen können wie es gewollt war.
    Mir ist im eigentlichen mein Karma "scheißegal" ,ich weiß nichts davon und eine religiös entwickelte Angst vor irgendetwas das nicht das hier und jetzt bedeutet scheint mir eher hinderlich.Lieber bin ich gedanklich frei und Anarchist als mich durch Dogmen (zum Glück bin ich Dumm genug diese als Einschränkung wahrzunehmen) Im wahren Leben bin ich jedoch zu Dumm um durch effektives schnell reagierendes Denken Anarchisch Lebend in allem Möglichkeiten zu sehen.Daher muß ich mehr übel als gewollt meine Grenzen akzeptieren und mich der Gesellschaft anpassen! Da ich mich in Gruppen eh nicht restlos integrieren kann ist das nicht reden eher ein segen für mich als ein Fluch.Den dadurch fallen sehr viele Gedanklichen Hindernisse und die "Produktion" derer durch Konversation weg.Mann akzeptiert sich schneller so wie man ist und ein Lächeln des anderen genügt "damit die Sonne an diesem Tag aufgeht".

    Wozu mich mit Karma beschäftigen ?
    Wozu mich mit Dogmen einschränken ?
    Wozu ein Schiff auf dem Land herumschleppen wenn ich eh weiß das ich es dort nicht mehr gebrauchen kann.

  • Simo
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    • 5. April 2012 um 17:29
    • #60
    dream:
    Simo:

    Was meinst du damit ?

    Ich meine damit, dass du die gereinigten Sachen loswirst, oder sie zumindest schwächer werden. Du siehst die Hintern von den komischen Tieren wenn sie durch die Tür gehen :lol:

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • dream
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    • 5. April 2012 um 17:52
    • #61
    Bakram:

    er nannte es "die dunkle Nacht der Seele".

    Vielleicht hilft Dir das weiter:

    http://www.ocarm.org/books/sites/de…z-C.G.Jung_.pdf

    Gruss Bakram

    p.s. du kannst den Begriff Gott auch mit Thataghata übersetzen.

    Ich habs mal überflogen...So viel Intellektuelles ist nicht meine Welt.Da komm ich durcheinander. :)

    Mit wichtigste Satz : weil der Mensch zunächst einmal sich selbst und alles, was ihn bindet und gefangenhält, loslassen muss

    Es gibt alles in allem glaub drei Möglichkeiten.(mein Denken)

    1.) Der Glaube an ein Höeres Wesen und der daraus folgenden Hingabe dem zusichkommen aufgrund des Verlustes ders Egon da man die Konzentation auf etwas anderes legt und durch Abgabe der Verantwortung der Blick auf das Notwendig Handeln frei wird. Das Denken(die vorgaben und Handlungsaufforderung übernimmt dan der "Gott")
    Dazu gehört auch ein Guru ..durch das Blinde Vertrauen entsteht die Möglichkeit das er einen "Blind" ans Ziel führt ,da die Basis der Mangel an sich selbst ist!
    Birgt aber auch eine Gefahr,Sektierertum,Ameisenähnliches Handeln,Wahn wenn es ein falsche Guru ist

    2.) Suche in sich selbst durch Praksis ..starke Persönlichkeit,Willen u.s.w.
    3.) Den Intellekt so weit ausreizen das letztendlich die Logik als "Machtinstrument" und "Ausrede" ad absurdum geführt wird mit dem Ergebniss des zu sich selbst findens

    Bei allen dreien Ist jedoch letztendlich trotzdem auf irgendeine Weise jemand notwendig der diesen Weg schon einmal beschritten hat!!!!!!!

    Ich selbst bin für das erste zu schlau,für das zweite zu schwach und für das dritte zu dumm.

    Jetzt hab ich wohl n Problem!? :?:lol:

    2.)

  • dream
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    • 5. April 2012 um 18:00
    • #62
    Simo:
    dream:

    Hab ich nicht den Eindruck.... das was ich immer wieder mitbekomme.Egal wa du tust ,was deine Ziele sind,wie du lebst oder wen du liebst ...ohne andere Menschen und ihrer Bestätigung ist das alles Ohne Wert!

  • xxx
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    • 5. April 2012 um 18:43
    • #63

    Hallo dream

    Da würd ich dir zu Punkt 2 raten.. Alltägliche Praxis im Sinne von Dana, Sila, Bhavana.
    (Freigiebigkeit, ethisches Handeln, Entwicklung des Geistes)

    Ich gehe mal davon aus zu verwechselst Schwäche mit Faulheit ;)

    Gruss Bakram

  • dream
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    • 5. April 2012 um 19:37
    • #64
    Bakram:

    Hallo dream

    Da würd ich dir zu Punkt 2 raten.. Alltägliche Praxis im Sinne von Dana, Sila, Bhavana.
    (Freigiebigkeit, ethisches Handeln, Entwicklung des Geistes)

    Ich gehe mal davon aus zu verwechselst Schwäche mit Faulheit ;)

    Gruss Bakram

    Ist Faulheit nicht ebenso eine Schwäche ? Und nicht ebenso schwer in geregelte Bahnen zu lenken wie alle anderen ?
    Was ist den die grundlage für das gegenteilige Handeln ?

  • xxx
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    • 5. April 2012 um 19:53
    • #65

    Hallo dream

    Nun ich würde sagen Faulheit ist ein hinnehmen der Schwäche, sozusagen ein Entschuldigen der Schwäche mit Schwäche. Ein Neurowisssenschaftler würde sagen es sei ein Mangel an aktivierenden Neurotransmitter (Dopamin, Serotonin, Noradrenalin), ein Psychologe wird sagen es sei ein Mangel an Motivation, ein Buddhist wir sagen es sei eine der fünf Hemmungen. Alle drei werden Dir raten etwas dagegen zu unternehmen.

    Hier die Ratschläge aus budddhistischer Sicht, manchmal ein bisschen zum Schmunzeln:

    von http://www.palikanon.com/diverses/satip…/satikom05a.htm

    Zitat

    3. Starrheit und Müdigkeit

    Zur Entstehung von Starrheit und Müdigkeit kommt es, wenn man sich unweisen Geistes einem Unlust-Gefühl hingibt, dem faulen Ausrecken des Körpers, der Schlaffheit nach dem Mahle oder geistiger Trägheit. "Unlust" bedeutet Unzufriedenheit; "Faulheit" ist körperliche Trägheit; "Ausrecken" ist das Dehnen des Körpers; "Schlaffheit nach dem Mahle" ist die durch das Mahl entstandene Benommenheit und Erhitzung; "geistige Trägheit" ist der träge Zustand des Geistes.

    Wenn man aber das Element des Sichaufraffens, der Anstrengung und des beharrlichen Weiterstrebens weise betrachtet, dann schwindet Starrheit und Müdigkeit. Das Element des Sichaufraffens (ārambha-dhātu) ist die anfängliche Willenskraft; das Element der Anstrengung (nikkama-dhātu) ist die stärkere Willenskraft, weil sie sich nämlich von der Trägheit entfernt; das Element des beharrlichen Weiterstrebens (parakkama-dhātu) ist die noch stärkere Willenskraft, weil sie immer weiter fortschreitet. Wenn man diese dreifache Willenskraft häufig weise betrachtet, dann schwindet Starrheit und Müdigkeit.

    Sechs Dinge führen zum Aufgeben von Starrheit und Müdigkeit:

    Zu reichliches Essen als Ursache dafür kennen,
    Wechseln der Körperstellung,
    Betrachtung der Vorstellung des Lichtes,
    Aufenthalt im Freien,
    edle Freundschaft,
    geeignetes Gespräch.

    (Dies ist die Erklärung im Einzelnen:)

    1. Wenn man übermäßig gegessen hat, sich dann am Orte seines Tages- oder Nacht-Aufenthaltes niedersetzt, um sein Asketenwerk zu tun, dann wird man von Starrheit und Müdigkeit wie von einem mächtigen Elefanten zu Boden gedrückt. Nicht aber ist es so bei einem Mönch, der sein Mahl vier oder fünf Bissen vor der völligen Sättigung mit einem Schluck Wasser beendet und sich damit begnügt. Wer zu reichliches Essen in solcher Weise als eine Ursache für Starrheit und Müdigkeit kennt, dem schwinden diese;

    2. Ferner einem, der eine Körperhaltung ändert, in der ihn Starrheit und Müdigkeit befallen haben;

    3. einem, der nachts das Licht des Mondes, einer Lampe oder einer Fackel, tags das Sonnenlicht betrachtet oder der das am Tage aufgenommene Bild des Sonnenlichts sich nachts vergegenwärtigt;

    4. einem, der sich im Freien aufhält;

    5. der mit edlen Freunden Umgang pflegt, welche, wie der Ordensältere Mahā-Kassapa, Starrheit und Müdigkeit überwunden haben;

    6. durch ein geeignetes, auf die strengen Läuterungsübungen (dhūtanga) bezügliches Gespräch.

    Als weitere Hilfe für den Übenden seien hier kurz, dem Inhalt nach, jene acht Mittel erwähnt, welche der Buddha dem Ehrw. Mahākaccāyana zur Überwindung der Schläfrigkeit empfahl:

    Vermeiden desjenigen Gedankens, bei dem die Müdigkeit auftrat;
    Nachdenken über die Lehre;
    Auswendiglernen bzw. Rezitieren von Lehrtexten;
    Schütteln der Ohren und Reiben der Glieder;
    Aufstehen vom Sitz; die Augen mit Wasser befeuchten und dann nach allen Richtungen in die Ferne und aufwärts zum bestimmten Himmel blicken;
    Wahrnehmung oder Vergewärtigung des Lichtes;
    Auf- und Abgehen mit nach innen gekehrten Sinnen, ohne den Geist nach außen schweifen zu lassen;
    falls die ersten sieben Mittel versagen: klar bewußtes Einschlafen, der Zeit des Aufwachens gedenkend; ohne sich dem Genuß des Liegens und Sichreckens zu überlassen.
    (Siehe Anguttara-Nikāya., Achter-Buch, Nr. 58)

    Alles anzeigen

    Gruss Bakram

  • dream
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    • 5. April 2012 um 20:26
    • #66
    Bakram:

    Hallo dream

    Nun ich würde sagen Faulheit ist ein hinnehmen der Schwäche, sozusagen ein Entschuldigen der Schwäche mit Schwäche. Ein Neurowisssenschaftler würde sagen es sei ein Mangel an aktivierenden Neurotransmitter (Dopamin, Serotonin, Noradrenalin), ein Psychologe wird sagen es sei ein Mangel an Motivation, ein Buddhist wir sagen es sei eine der fünf Hemmungen. Alle drei werden Dir raten etwas dagegen zu unternehmen.

    Hier die Ratschläge aus budddhistischer Sicht, manchmal ein bisschen zum Schmunzeln:

    von http://www.palikanon.com/diverses/satip…/satikom05a.htm

    Gruss Bakram

    Danke ... dan werd ich mal nur noch ein letztes mal mich dieser Schwache nach einem Tag freiwilliger Arbeit hingeben. :lol:
    Sag mal kennst du einen Ort die oben genannte 2 die du mir empfohlen hast praktiziert wird?

    Wenn das mit der Faulheit auch mit dabei ist ist es auch nicht schlimm! ;)

    Denkst das es was bringt wen man das mal einen Monat macht ? irgendwie bin ich mir da nach meinem letzten Tripp nicht wirklich sicher...

  • xxx
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    • 5. April 2012 um 20:44
    • #67

    Da kann ich Dir leider keinen Rat geben. Ich kenne mich in der "Szene" zu wenig aus.

    Dana, Sila kannst Du gut allein für dich selber praktizieren. Für Bhavana, d.h geistig-spirituelle Entwicklung ist Anleitung empfehlenswert. Hier musst Du einfach verschiedene Orte, Tempel etc. quasi ausprobieren. Ich würde aber nicht unbedingt auf den Mainstream setzen. Die Empfehlung (Dana, Sila, Bhavana) entspricht der Laienpraxis (d.h für nicht Mönche) der Theravada Richtung.

    Gruss Bakram

  • dream
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    • 5. April 2012 um 21:14
    • #68
    Bakram:

    Da kann ich Dir leider keinen Rat geben. Ich kenne mich in der "Szene" zu wenig aus.

    Dana, Sila kannst Du gut allein für dich selber praktizieren. Für Bhavana, d.h geistig-spirituelle Entwicklung ist Anleitung empfehlenswert. Hier musst Du einfach verschiedene Orte, Tempel etc. quasi ausprobieren. Ich würde aber nicht unbedingt auf den Mainstream setzen. Die Empfehlung (Dana, Sila, Bhavana) entspricht der Laienpraxis (d.h für nicht Mönche) der Theravada Richtung.

    Gruss Bakram

    Versteh ich jetzt nicht. Du gibst mir Tipps und die sind nicht mal schlecht.Ich denke du bist einer der wirklich gut in der Tematik ist ...
    Das du dich in der Szene zu wenig auskennst läßt mich Schlußfolgern das ich dem Mainstream zwar nicht folgen soll aber letztendlich du der bist der es auch NICHT tut.

    Was ist der Mainstream und was ist er nicht ??

    Bist du jemand der den Budismus

    studiert hat ?
    studiert hat und Mönch ist oder ?
    Mönch ist ?
    Welchem Weg folgst du ?

    Du gibst mir spezifisch Tipps FÜR den Leienweg .Du hast mir mehrere Antworten bezüglich einer Thematik aus dem Blickwinkel verschiedener Sichtweisen gegen .Deine Vorgehensweise auch aufgrund deiner Antworten ist systematisch und breitgefächert.Hast also einen relativ hohen Intellekt.

    Das Karma hat uns zusammengeführt ! Das was Buddha vereint hat soll der Mensch nicht scheiden! :D;)

  • xxx
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    • 5. April 2012 um 21:55
    • #69

    Lieber dream

    Ich bin ein ganz normaler 08/15 Mensch. Familienvater mit Frau und Kinder, der einer normalen Berufstätigkeit ausübt. Mag sein, dass ich ein offener Geist habe, mag sein das mein Intellekt gut arbeitet aber das hebt mich nicht speziel von anderen ab.

    Das meiste habe ich aus meiner Lebenserfahrung gelernt, zum Buddhismus bin ich erst viel später gestossen. Ich habe festgestellt, dass sich die buddhistische Lehre ziemlich genau mit meiner Lebeserfahrung deckt und habe mich deshalb auch etwas eingelesen. Vor allem aber habe ich von den Inputs profitiert die ich aus diesem Forum erhielt. Es hat ein paar wirklich gute Leute hIer, die sich auch im Buddhismus ausgezeichnet auskennen, viel besser als ich. Auch Mönche verschiedener Traditionen.

    Du kannst Dich deshalb nicht auf mich verlassen, ich könnte Dir hier ja den grössten Blödsinn erzählen. Überhaupt solltest Du immer ein heilsame Portion kritischen Geist bewahren bis Du Dir einer Sache ganz sicher bist.

    Ich glaube wir sind beide insofern Karmabrüder (wenn man es so ausdrücken will), dass uns das Schicksal in dieses Forum führte.
    Wenn Du Fragen hast werden sie hier prompt beantwortet. Meistens erhälst Du verschiedene Antworten manchmal geraten sich die Antwortenden auch in die Haare. Aber genau dies macht die Qualität dieses Forums aus. :D
    Du kriegst keine Einheitsantworten ( auch wenn gewisse sich über zensur beschweren habe ich davon bisher nichts gespürt) und es herrscht keine Doktrin. Allerding sprechen wir hier meistens über buddhistische Themen, (manchmal aber auch über Frauen, zur Strafe wird die Diskussion dann in die Plauderecke verschoben.)

    Allerdings kannst Bibts hier nur Theorie zu lernen. Etwas Praxis ist schon auch nötig. Aber eben Du musst Deine Lehrer gut und sorgfältig aussuchen und dich nicht gleich an den ersten hängen, denn es gibt solche und solche.

    Auch Du hast mir etwas gegeben. Die Erkenntnis mich in der Szene etwas umzuschauen um sie besser kennenzulernen auch dort wo ich Vorurteile habe.

    Viel Glück und Willkommen im Forum

    Gruss Bakram

  • dream
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    • 5. April 2012 um 22:30
    • #70
    Bakram:

    Auch Du hast mir etwas gegeben. Die Erkenntnis mich in der Szene etwas umzuschauen um sie besser kennenzulernen auch dort wo ich Vorurteile habe.

    Viel Glück und Willkommen im Forum

    Gruss Bakram

    Nichts zu Danken :)

    Danke ... Lehrer ..schlecht wärs schon net jemanden zu haben der ohne Vorurteile und Gier auf einen selbst bezogen ehrlich das zeigt was sein Innerstes ihn gelehrt hat.

    In erster Linie bin ich selbst mein Lehrer.Wenn er mir hilft ok... ;)

    in diesem Sinne eine schönen Abend ..

  • Hanzze.
    Gast
    • 6. April 2012 um 16:21
    • #71
    Zitat

    Unangebrachte [andere übersetzen es als Unangenehme] Gespräche

    Verkehrt [andere übersetzen es als unangenehm] ist es, ihr Mönche, zu fünf Menschen zu sprechen mit Anspielung auf ihre Person. Zu welchen fünf Menschen?

    Verkehrt ist es, einem Vertrauenslosen von Vertrauen zu sprechen, einem Sittenlosen von Sittlichkeit, einem Unwissenden von großem Wissen, einem Geizigen von Freigebigkeit und einem Toren von Weisheit. Und warum?

    Spricht man, ihr Mönche, zu einem Vertrauenslosen über Vertrauen, so wird er ärgerlich und erregt, wird verstimmt und eigensinnig, und legt Zorn, Haß und Mißtrauen an den Tag. Und warum? Weil er eben kein Vertrauen in sich bemerkt und darum kein Gefallen und keine Freude daran hat. Darum ist es verkehrt, einem Vertrauenslosen von Vertrauen zu sprechen.

    Spricht man über Sittlichkeit zu einem Sittenlosen - über großes Wissen zu einem Unwissenden - über Freigebigkeit zu einem Geizigen - über Weisheit zu einem Toren, so werden diese ärgerlich und erregt, verstimmt und eigensinnig, und legen Zorn, Haß und Mißtrauen an den Tag. Und warum? Weil sie merken, daß sie diese Eigenschaften nicht besitzen, und darum haben sie keinen Gefallen und keine Freude an ihnen. Darum ist es verkehrt, davon zu ihnen zu sprechen.

    Angebracht [andere übersetzen es als angenehm] ist es jedoch, ihr Mönche, zu fünf Menschen mit Anspielung auf ihre Person zu sprechen. Zu welchen fünf?

    Angebracht ist es, einem Vertrauensvollen von Vertrauen zu sprechen, einem Sittenreinen von Sittlichkeit, einem Wissensreichen von großem Wissen, einem Freigebigen von Freigebigkeit, einem Einsichtigen von Weisheit. Und warum? Spricht man, ihr Mönche, zu einem Vertrauensvollen von Vertrauen, so wird er weder ärgerlich noch erregt, weder verstimmt noch eigensinnig und legt auch keinerlei Zorn, Haß oder Mißtrauen an den Tag. Und warum? Weil er bei sich das Vorhandensein von Vertrauen merkt und daher Gefallen und Freude daran hat. Darum ist es angebracht, zu einem Vertrauensvollen von Vertrauen zu sprechen.

    Spricht man über Sittlichkeit zu einem Sittenreinen - über großes Wissen zu einem Wissensreichen - über Freigebigkeit zu einem Freigebigen - über Weisheit zu einem Einsichtigen, so werden diese weder ärgerlich noch erregt, weder mißgestimmt noch eigensinnig und legen auch keinerlei Zorn, Haß oder Mißtrauen an den Tag. Und warum? Weil sie merken, daß sie diese Eigenschaften besitzen, und darum haben sie daran Gefallen und Freude. Darum ist es angebracht, davon zu ihnen zu sprechen.

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    *schmunzel*

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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