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  1. Buddhaland Forum
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Ziemlich durcheinander...

  • Romme
  • 28. Oktober 2011 um 16:05
  • Zum letzten Beitrag
  • Romme
    Themenautor
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    Beiträge
    6
    Mitglied seit
    28. Oktober 2011
    • 28. Oktober 2011 um 16:05
    • #1

    Hallo Zusammen,

    ich möchte erstmal anmerken das ich dieses Forum als sehr hochwertig empfinde und das ich denke das ich hier kompetente und ehrlich Antworten auf all meine Fragen erhalte.

    Mit dem Thema Buddhismus bin ich das erste Mal vor drei Jahren in Berührung gekommen. Seit dem lässt es mich nicht mehr los und ich habe viel Bücher gelesen, mich mit der Biographie des Dalai Lama beschäftigt, mich mir den Lehren beschäftigt.

    Nur empfinde ich das Thema Buddhismus als sehr komplex.
    Ich schreib einfach mal drauf los und hoffe das mir jemand helfen kann irgendwie mehr Klarheit in meine Denkweise zu bekommen, bzw. das mir jemand hilft dir Dinge aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten.

    Der Buddhismus hat ja seine Grundregeln: Die vier edlen Wahrheiten und die acht Pfade.
    Das ist sozusagen das Grundgerüst.

    Was mich jetzt einfach durcheinander bringt ist die Frage: Kann sich jeder den Buddhismus so auslegen wie er möchte? Warum gibt es so viele verschiedene Linien des Buddhismus und wie finde ich heraus welche für mich die Richtige ist?

    Zudem rauche ich, ich esse Fleisch und ich als Frau fühle mich zu Frauen hingezogen.

    Ich merke das mir die Denkweise und die Lehren mir sehr gut tun, nur weiss ich nicht wo und wie ich anfangen soll die Dinge so umzusetzten das ich sagen kann ich lebe als Buddhist.

    Ich bin jederzeit für konstruktive Kritik, positiven Anmerkungen und Hilfestellungen offen und sehr dankbar.

    Es grüßt

    Romme

  • monikamarie
    Gast
    • 28. Oktober 2011 um 19:08
    • #2

    Herzlich Willkommen Romme, :D

    Romme:


    ich möchte erstmal anmerken das ich dieses Forum als sehr hochwertig empfinde und das ich denke das ich hier kompetente und ehrlich Antworten auf all meine Fragen erhalte.

    Ich wünsche Dir, dass Du nicht enttäuscht wirst, aber sicher wirst Du hier auch beim Surfen fündig.

    Zitat

    Was mich jetzt einfach durcheinander bringt ist die Frage: Kann sich jeder den Buddhismus so auslegen wie er möchte? Warum gibt es so viele verschiedene Linien des Buddhismus und wie finde ich heraus welche für mich die Richtige ist?

    Die verschiedenen Linien haben sich durch die verschiedenen Kulturen und Traditionen entwickelt und sind mit religiösen Gegebenheiten auch vermischt worden, wie es auch z.B. im Christentum geschah (s. Ostern und Weihnachten). Es sind Methoden, die sich aufgrund der späteren Interpretationen der Lehre des Buddha geformt haben. Sie mögen hilfreich sein. Jeder wird die Lehre des Buddha, die sich im Palikanon niederschlägt, aufgrund seiner Möglichkeiten auslegen.
    Aus meiner Sicht ist es am besten, wenn Gruppen in Deiner Nähe sind, diese aufzusuchen und mal reinzuspüren. Auch hier im Forum findest Du ja die verschiedenen Linien und vielleicht wird es Dir da schon etwas klarer. Empfehlen kann ich das Buch "Der Buddha auf dem Bücherschrank".

    Zitat

    Zudem rauche ich, ich esse Fleisch und ich als Frau fühle mich zu Frauen hingezogen.

    Wir fangen da an, wo wir stehen. Ich rauche seit 3 Jahren nicht mehr, beschäftige mich aber schon Jahrzehnte mit Buddhismus. Außerdem esse ich (leider) immer noch Fleisch (s. auch dazu diesen Thread http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?f=1&t=7638). Ich bin verheiratet, kenne aber auch Frauen, die sich zu Frauen hingezogen fühlen, da sehe ich keinen Unterschied, denn es heisst ja "sexueller Missbrauch ist zu meiden". Was die Sinnesbegierden anbelangt kann ich auch nur betonen, Step by Step oder so wie Kusala immer schreibt: Jeder gemäß seinen Möglichkeiten.

    Zitat

    Ich merke das mir die Denkweise und die Lehren mir sehr gut tun, nur weiss ich nicht wo und wie ich anfangen soll die Dinge so umzusetzten das ich sagen kann ich lebe als Buddhist.

    Warum musst Du Dich definieren. Ich selbst habe mich davon distanziert, mich irgendwie zu benennen. Geh einfach weiter, schau Dich um, reflektiere und lese entsprechende Literatur (s. auch die weiteren Buchempfehlungen, z.B. "Geistestrainung durch Achtsamkeit" http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?f=3&t=6421#p116781).

    Ich wünsche Dir viel Erfolg
    _()_ Monika

  • Maybe Buddha
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    Mitglied seit
    6. August 2011
    • 28. Oktober 2011 um 19:33
    • #3

    Das mit dem "als Buddhist definieren" ist so eine witzige Sache....

    Weiss man noch nicht genug, möchte man sich definieren bzw sehen was es braucht um sich als Buddhist zu definieren. Weiss man dann genug um sich als Buddhist zu definieren, ist das gar nicht mehr nötig und relativ unintressant... So war es zumindest bei mir.

    Ich rauche auch und esse auch Fleisch. Um zu erkennen das beides nicht heilsam ist, brauch man ja kein Buddhist zu sein. Da muss man sich nur mal die Fleisch produktionen anschauen oder die grossen Drucke auf Zigarretten-schachteln lesen . Wie schnell man was angeht und was man zuerst angeht, oder ob man alles göleichzeitig angeht oder ob man das maß langsam absenkt, das muss jeder für sich selbst herausfinden und schauen wie gut man es kann/schafft. Der erste Schritt ist erstmal überhaupt zu wissen bzw zu erkennen was heilsam und was unheilsam ist und dann den Willen entwickeln und das unheilsame abzubauen (bzw es je nach den eigenen Kräften zu versuchen) und das heilsame zu kultivieren....

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • Onda
    Gast
    • 28. Oktober 2011 um 20:09
    • #4
    Romme:


    Nur empfinde ich das Thema Buddhismus als sehr komplex.


    Das geht mir immer noch so. Nach 20 Jahren.

    Zitat

    Was mich jetzt einfach durcheinander bringt ist die Frage: Kann sich jeder den Buddhismus so auslegen wie er möchte?


    Im Prinzip ja. Die Frage dabei: Wieviel von den Kernlehren bleibt dabei übrig, so dass man noch von Buddhismus reden kann. Es gibt viele Arten den Buddhismus zu interpretieren.

    Zitat

    Warum gibt es so viele verschiedene Linien des Buddhismus und wie finde ich heraus welche für mich die Richtige ist?


    Ausprobieren. Den Neigungen und Instinkten folgen. Den gesunden Menschenverstand beachten. Der Buddhismus ist sehr anpassungsfähig. Darum hat er in den verschiedenen Kulturkreisen andere Formen angenommen.

    Zitat

    Zudem rauche ich, ich esse Fleisch und ich als Frau fühle mich zu Frauen hingezogen.


    Rauchen - nobody is perfect.
    Fleisch - schwieriges Thema, oft behandelt hier. Nur soviel: es gibt auch Buddhisten, die Fleisch essen. Der Dalai Lama etwa (Hähnchen).
    Frauen, die Frauen lieben - steht nicht im Widerspruch zur buddhistischen Sexualethik

    Zitat

    Ich merke das mir die Denkweise und die Lehren mir sehr gut tun, nur weiss ich nicht wo und wie ich anfangen soll die Dinge so umzusetzten das ich sagen kann ich lebe als Buddhist.


    Es ist nicht nötig, dass du dir einen Zettel anheftest. Wenn du merkst, dass es dir gut tut, behalte es bei. In eine buddhistisch orientierte Lebensweise wächst man langsam hinein, da kann man nicht von Montag auf Dienstag einen Schalter umlegen.

    Viel Erfolg, viel Freude und frag uns Löcher in den Bauch.
    Onda

  • Romme
    Themenautor
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    28. Oktober 2011
    • 28. Oktober 2011 um 21:29
    • #5

    Ich danke Euch für die Antworten und Denkanstöße.

    :)

  • accinca
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    31. Dezember 2007
    • 28. Oktober 2011 um 22:16
    • #6
    Onda:

    Im Prinzip ja. Die Frage dabei: Wieviel von den Kernlehren bleibt dabei übrig, so dass man noch von Buddhismus reden kann. Es gibt viele Arten den Buddhismus zu interpretieren.

    Ja, von ganz richtig bis zu ganz falsch gibt es tausend Möglichkeiten.

  • Onda
    Gast
    • 28. Oktober 2011 um 22:22
    • #7
    accinca:
    Onda:

    Im Prinzip ja. Die Frage dabei: Wieviel von den Kernlehren bleibt dabei übrig, so dass man noch von Buddhismus reden kann. Es gibt viele Arten den Buddhismus zu interpretieren.

    Ja, von ganz richtig bis zu ganz falsch gibt es tausend Möglichkeiten.

    Genau genommen: 84 000!

  • crazy-dragon
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    • 29. Oktober 2011 um 00:33
    • #8

    _()_Romme-san:

    Schau Dich in Ruhe um, welche Richtung Dir zusagt. Im Buddhismus ist man eigenverantwortlich für sich- also kein Grund, in Streß zu kommen.
    Dann- hast Du die Richtung- beginne mit dem Praktizieren. Am besten bei einem kompententen Lehrer, in einer Gruppe.

    Und Deine Frauen, Fleisch und Paffen- das sind keine " Sünden ", das verliert sich mit dem Praktizieren oder auch nicht. Das heißt, wenn Du konsequent den Buddha-Weg gehst, erledigt sich das von selber. Du entscheidest, was und wann Du aufgibst. Wichtig ist nur, zu beginnen und sich nicht entmutigen zu lassen.

    _()_ c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • Aska
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    8. November 2011
    • 8. November 2011 um 21:13
    • #9

    Esse auch Fleisch. Wirkt sich halt auf's Karma aus.
    Rauchen übrigens auch. Tue ich seit gestern abend nicht mehr.
    In einer halben Stunden wieder, schätze ich.
    Ist halt 'ne miese Lobby. Man kann ja Anfangen, weniger fatale Ursachen loszutreten.
    Vielleicht Tabak kaufen, der dich zwar auch mitunter umbringt, aber nicht gleich mit seltsam parfümierten Zusätzen in eine Art Cracksucht treibt?
    In unserem Zentrum ziehen die ganzen Ex-Raucher Schnupftabak :D Vielleicht sowas?
    Gibt viele Möglichkeiten das Leid, das wir schaffen, zu minimieren.
    Dein Werkzeug wird's dir danken.
    Ist halt einfach 'ne Sache, die du entscheiden kannst.
    Ist ja das geniale am Dasein.
    Große Spielwiese und du bist der Chef.
    Aber alles was du tust hat Konsequenten.
    Muss man halt sehen.
    Ich geh mir jetzt Kippen kaufen obwohl das schlecht für meine Neurodermitis ist und die mich mitunter leiden lässt.
    Wenn ich sie ernst nehme..
    Bringt mich auf eine ganz andere Frage:
    Wieviel Raum hat mein Karma im Augenblick?
    Regional? Global? Oder gar über unseren kleinen Planeten hinaus?
    Sollte bei meinem Körper anfangen.
    Eigentlich.
    Tja Aska, mehr Meditation, mehr Meditation..

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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