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Wie historisch/real war die Erleuchtung des Buddhas?

  • Asienfan
  • 23. September 2011 um 23:36
  • Zum letzten Beitrag
  • Asienfan
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    • 23. September 2011 um 23:36
    • #1

    Ein Bekannter schrieb mir im Internet die folgenden Worte - und ich würde gerne mal wissen, was Buddhisten von diesem skeptischen Ansatz halten, der auch ihrem Idol am Lack kratzt:

    "Was ist Erleuchtung?
    Wenn sich Siddharta unter einen Baum setzt und 40 Tage nichts isst,
    wenn Jesus 40 Tage in der Wüste sich der Sonne aussetzt,
    wenn Mohammed in den Bergen die Einsamkeit sucht -
    all diese Entbehrungen führen zu Wahnvorstellungen, Stress und Suggestion.
    Jesus und Siddharta sprachen mit dem Teufel, Mohammed mit einem Engel.
    Das resultiert aus den Wahnvorstellungen stressgeplagter Gehirne.
    Es handelt sich ergo um Entbehrungen die dazu führen, dass der menschliche Geist
    sich in Irritationen verliert.
    Es handelt sich also nicht um Erleuchtungen, sondern um Vorspiegelungen des menschlichen Gehirnes.

    Alle Schamanen, Orakel Priester und andere Scharlatane setzten Mittel der Trance ein.
    Dann behaupteten sie, Erleuchtungen oder Offenbarungen gehabt zu haben.
    Damit beeinflussten und manipulierten sie dann ihre Mitmenschen."


    Was ist die überlieferte Erleuchtung für euch als Buddhisten? Eine historische Tatsache? Ein inspirierender Mythos? Oder noch etwas anderes?

  • Raphy
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    • 24. September 2011 um 11:47
    • #2

    Hallo Asienfan,

    genau das macht für mich den Unterschied zwischen einem Jesus oder Buddha und einem unreifen Menschen aus.
    Der unreife Mensch nimmt diese Wahnvorstellungen, Irritationen ernst, hält sie für wahr, reagiert darauf und wird verrückt.
    Ein Buddha weiß, dass diese Vorstellungen nichts mit ihm zu tun haben, nicht wahr sind und kann es aushalten, ohne darauf reagieren zu müssen. Er ist frei von den Vorspiegelungen des Geistes.
    Vielleicht sind ja diese Erfahrungen gemeint, wenn man vom "Kampf mit dem Teufel" spricht.
    Und wo sich die Spreu vom Weizen trennt.
    Deswegen sollte man, meiner Meinung nach, auch keine Praxis ausüben, die einen zur Zeit überfordert.

    Liebe Grüße

    2 Mal editiert, zuletzt von Raphy (24. September 2011 um 16:09)

  • accinca
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    • 24. September 2011 um 14:18
    • #3
    Asienfan:

    Es handelt sich ergo um Entbehrungen die dazu führen, dass der menschliche Geist
    sich in Irritationen verliert.


    Es hat im und nach dem 2. Weltkrieg aber auch vor und später immer wieder
    in der Welt Erlebnissüchtige Menschen gegeben die extremste Entbehrungen
    mitgemacht hatten bis zum Tode oder kurz vor dem Tode durch Hunger
    oder weil sie durch Erdbeben oder sonstige Katastrophen heimgesucht
    wurden ohne das von ihnen Gespräche mit höheren Lebensformen,
    "Götter" genannt, oder anderen Geistern bekannt geworden sind.
    Ich halte daher solche primitiv-psychologische "Erklärungsversuche" für
    reine Spekulationen.
    Vom Buddha gar nicht erst zu reden, der ja alles Begehren überwunden hatte.

  • Maybe Buddha
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    • 24. September 2011 um 19:25
    • #4
    Raphy:

    Hallo Asienfan,

    genau das macht für mich den Unterschied zwischen einem Jesus oder Buddha und einem unreifen Menschen aus.
    Der unreife Mensch nimmt diese Wahnvorstellungen, Irritationen ernst, hält sie für wahr, reagiert darauf und wird verrückt.
    Ein Buddha weiß, dass diese Vorstellungen nichts mit ihm zu tun haben, nicht wahr sind und kann es aushalten, ohne darauf reagieren zu müssen. Er ist frei von den Vorspiegelungen des Geistes.
    Vielleicht sind ja diese Erfahrungen gemeint, wenn man vom "Kampf mit dem Teufel" spricht.

    Und wo sich die Spreu vom Weizen trennt.
    Deswegen sollte man, meiner Meinung nach, auch keine Praxis ausüben, die einen zur Zeit überfordert.

    Liebe Grüße

    Ich sehe das ähnlich wie du (wobei ich von Jesus zu wenig gehört/gelesen habe). Grade das mit dem Teufel (Mara) ist mMn ganz klar als Erscheinung des Geistes gemeint, das letzte aufbegehren der "Ich"-Illusion seine Existenz zu retten...

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • crazy-dragon
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    • 24. September 2011 um 20:02
    • #5
    Asienfan:

    Ein Bekannter schrieb mir im Internet die folgenden Worte - und ich würde gerne mal wissen, was Buddhisten von diesem skeptischen Ansatz halten, der auch ihrem Idol am Lack kratzt:

    Ein Idol habe ich nicht: " Wenn Du Buddha siehst, dann töte ihn..." :P Schönen Gruß an Deinen schlauen Bekannten.

    _()_ c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • Maybe Buddha
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    • 24. September 2011 um 20:20
    • #6
    crazy-dragon:
    Asienfan:

    Ein Bekannter schrieb mir im Internet die folgenden Worte - und ich würde gerne mal wissen, was Buddhisten von diesem skeptischen Ansatz halten, der auch ihrem Idol am Lack kratzt:

    Ein Idol habe ich nicht: " Wenn Du Buddha siehst, dann töte ihn..." :P Schönen Gruß an Deinen schlauen Bekannten.

    _()_ c.d.


    Übrigens, auch wenns nur metaphorisch bzwauf geistiger Ebene gemeint ist, ein schlimmer Rat. Du solltest schon dazu schreiben das es sich nur um ein Gleichnis handelt.

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • sumedhâ
    Gast
    • 24. September 2011 um 20:24
    • #7
    Maybe Buddha:
    crazy-dragon:

    Ein Idol habe ich nicht: " Wenn Du Buddha siehst, dann töte ihn..." :P Schönen Gruß an Deinen schlauen Bekannten.

    _()_ c.d.


    Übrigens, auch wenns nur metaphorisch bzwauf geistiger Ebene gemeint ist, ein schlimmer Rat. Du solltest schon dazu schreiben das es sich nur um ein Gleichnis handelt.


    Maybeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee....

    *schmunzel*

  • Maybe Buddha
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    • 24. September 2011 um 20:30
    • #8
    sumedhâ:
    Maybe Buddha:


    Übrigens, auch wenns nur metaphorisch bzwauf geistiger Ebene gemeint ist, ein schlimmer Rat. Du solltest schon dazu schreiben das es sich nur um ein Gleichnis handelt.


    Maybeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee....

    *schmunzel*

    Schrei doch nicht so, bin ja schon da *schmunzel*

    Was gibts? MIR ist der Sinn schon ersichtlich, aber das ist hier ein Forum für JEDEN einsehbar, deshalb mag ich diesen Vergleich nicht... In einem 4 Augen Gespröäch wo beide wissen wovon sie reden ist das ja ok, aber hier...

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    Buddha

  • crazy-dragon
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    • 24. September 2011 um 20:36
    • #9
    Maybe Buddha:


    MIR ist der Sinn schon ersichtlich, aber das ist hier ein Forum für JEDEN einsehbar, deshalb mag ich diesen Vergleich nicht... In einem 4 Augen Gespröäch wo beide wissen wovon sie reden ist das ja ok, aber hier...

    Ohh, ein Zartbesaiteter, der für andere denkt... :oops: Bist Du der neue Mod?
    _()_ c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • sumedhâ
    Gast
    • 24. September 2011 um 20:39
    • #10
    Maybe Buddha:

    MIR ist der Sinn schon ersichtlich, aber das ist hier ein Forum für JEDEN einsehbar, deshalb mag ich diesen Vergleich nicht... In einem 4 Augen Gespröäch wo beide wissen wovon sie reden ist das ja ok, aber hier...


    bist du Mutter Theresa oder was? echt..... alle sind bekloppt nur Maybe ist helle *grins*
    *schmunzel* ²

    PS. du erinnerst mich an meine mutter: ".... kind, wenn es regnet suche ein unterschlupf...." :grinsen:

  • Maybe Buddha
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    • 24. September 2011 um 21:53
    • #11
    sumedhâ:
    Maybe Buddha:

    MIR ist der Sinn schon ersichtlich, aber das ist hier ein Forum für JEDEN einsehbar, deshalb mag ich diesen Vergleich nicht... In einem 4 Augen Gespröäch wo beide wissen wovon sie reden ist das ja ok, aber hier...


    bist du Mutter Theresa oder was? echt..... alle sind bekloppt nur Maybe ist helle *grins*
    *schmunzel* ²

    PS. du erinnerst mich an meine mutter: ".... kind, wenn es regnet suche ein unterschlupf...." :grinsen:

    Was du wieder interpretierst.... Das ist hier aber immer noch der Anfänger Thread... "Töte Buddha" gehört hier mMn nicht rein... Im Zen thread ist das wieder ne ganz andere Sache... Mutter Theresa war übrigens auch eine tolle Frau btw

    PS: Ist doch ein guter Rat deiner Mutter :D

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • nyalaana
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    • 26. September 2011 um 09:35
    • #12

    Wer einen Menschen tötet schafft viel schlechtes Karma für sich. Wer seine Mutter oder Vater tötet schafft sehr sehr viel schlechtes Karma für sich. Wer einen Arhat verletzt schaff wirklich extrem viel schlechtes Karma für sich, also wirklich extremst übel. Und Du empfielst einen Buddha zu töten. Ich glaube das schafft unvorstellbar, extremst viel extremst starkes übermäßig schlechtes Karma...
    Bitte wenn ihr Buddha trefft, bitte tötet ihn nicht, höhrt ihm zu und lernt.

  • monikamarie
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    • 26. September 2011 um 10:55
    • #13

    Es handelt sich hierbei um einen Buchtitel:

    "Triffst Du Buddha unterwegs, töte ihn" Psychotherapie und Selbsterfahrung von Sheldon B. Kopp.

    Als ich damals diesen Titel sah, war ich auch ganz entrüstet, der Inhalt des Buches gibt aber Aufschluss darüber und das hat nichts mit Mord zu tun, sondern lediglich mit dem Töten von Illusionen und Vorstellunge. Nichts weiter!
    _()_ Monika

  • crazy-dragon
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    • 26. September 2011 um 13:25
    • #14

    Das ist eine typische Aussage des Zen, die Psycho-Fuzzis haben da viel abgekupfert und wie ich sehe, sogar daraus ein Buch gemacht zwecks Geldverdienen. :oops:

    _()_ c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • Maybe Buddha
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    • 27. September 2011 um 00:42
    • #15
    monikamarie:

    Es handelt sich hierbei um einen Buchtitel:

    "Triffst Du Buddha unterwegs, töte ihn" Psychotherapie und Selbsterfahrung von Sheldon B. Kopp.

    Als ich damals diesen Titel sah, war ich auch ganz entrüstet, der Inhalt des Buches gibt aber Aufschluss darüber und das hat nichts mit Mord zu tun, sondern lediglich mit dem Töten von Illusionen und Vorstellunge. Nichts weiter!
    _()_ Monika


    Das es nicht um einen Menschen geht bei dem Zitat ist MIR und auch einigen andern schon klar, aber mir ging es einfach darum das man das, grade als Anfänger, auch ganz schnell falsch auffassen kann... Und Nyalaana hat es anscheinend auch gleich danach falsch verstanden.

    Danke dir für die Erklärung...

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • zenbo
    Gast
    • 27. September 2011 um 13:00
    • #16
    Asienfan:

    Was ist die überlieferte Erleuchtung für euch als Buddhisten? Eine historische Tatsache? Ein inspirierender Mythos? Oder noch etwas anderes?

    das kann man nicht vergleichen, christentum ist gottesreligion, buddhismus ist weg-religion, buddha hat einen weg gefunden, eine methode, jesus hat die liebe zu gott gepredigt, keine methode. erleuchtung ist nachvollziehbar, buddha ist wer den geist erkennt.

    lg zenbo

  • monikamarie
    Gast
    • 27. September 2011 um 14:56
    • #17
    zenbo:

    ... jesus hat die liebe zu gott gepredigt, keine methode. erleuchtung ist nachvollziehbar, buddha ist wer den geist erkennt.

    lg zenbo

    Das stimmt aber so nicht, denn Jesus hat vorgelebt, wie die Methode aussieht. Er zeigte Zivilcourage, Nächstenliebe, kritisierte bestimmte Gesetze der Juden und räumte mit falschen Vorstellungen auf. Aber vor allem lebte er vor, dass er sich bis zur letzten Konsequenz nicht von seiner Erkenntnis abbringen lässt. Es ist halt ein anderer Weg und aus meiner heutigen Sicht auch nicht die höchste Stufe, die zeigt m. W. Buddha auf. Aber auch Jesus sah sich nicht mehr als Teil der Welt, er sagte: "Ich habe die Welt besiegt." Leider haben die Mächtigen dieser Welt diese Lehre zu ihrer eigenen gemacht und entsprechend ausgelegt, so dass das einfache Volk bis Luther noch nicht darüber lesen konnte. Das kann heutzutage (u. a. dank Luther) jemand, der offen genug ist, herauskristallisieren und den Unterschied zur Amtskirche erkennen.
    Die Quelle unterscheidet sich offensichtlich immer von der Organisation. Da gibt es eine kleine Geschichte:

    Gott und der Teufel gehen spazieren, da hebt Gott etwas auf. Der Teufel fragt danach, Gott sagt: "ich habe die Wahrheit gefunden". Der Teufel sogleich: "Oh, darf ich die für Dich organisieren?"

    _()_ Monika

  • Raphy
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    • 27. September 2011 um 15:05
    • #18
    monikamarie:

    [
    Gott und der Teufel gehen spazieren, da hebt Gott etwas auf. Der Teufel fragt danach, Gott sagt: "ich habe die Wahrheit gefunden". Der Teufel sogleich: "Oh, darf ich die für Dich organisieren?"

    _()_ Monika

    :D Kannte ich noch nicht, danke. :D

  • zenbo
    Gast
    • 27. September 2011 um 15:42
    • #19
    monikamarie:

    Das stimmt aber so nicht, denn Jesus hat vorgelebt, wie die Methode aussieht. Er zeigte Zivilcourage, Nächstenliebe, kritisierte bestimmte Gesetze der Juden und räumte mit falschen Vorstellungen auf. Aber vor allem lebte er vor, dass er sich bis zur letzten Konsequenz nicht von seiner Erkenntnis abbringen lässt. Es ist halt ein anderer Weg und aus meiner heutigen Sicht auch nicht die höchste Stufe, die zeigt m. W. Buddha auf. Aber auch Jesus sah sich nicht mehr als Teil der Welt, er sagte: "Ich habe die Welt besiegt." Leider haben die Mächtigen dieser Welt diese Lehre zu ihrer eigenen gemacht und entsprechend ausgelegt, so dass das einfache Volk bis Luther noch nicht darüber lesen konnte. Das kann heutzutage (u. a. dank Luther) jemand, der offen genug ist, herauskristallisieren und den Unterschied zur Amtskirche erkennen.
    Die Quelle unterscheidet sich offensichtlich immer von der Organisation. Da gibt es eine kleine Geschichte:

    Gott und der Teufel gehen spazieren, da hebt Gott etwas auf. Der Teufel fragt danach, Gott sagt: "ich habe die Wahrheit gefunden". Der Teufel sogleich: "Oh, darf ich die für Dich organisieren?"

    _()_ Monika

    ja ok, jesus hat einen weg vorgelebt, eine mentalität oder überzeugung, aber ich denke das es keine detailierte methode so wie im buddhadharma gibt. deshalb laufen der kirche doch die leute davon, oder?

    lg zenbo

  • Maybe Buddha
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    • 27. September 2011 um 15:46
    • #20
    zenbo:
    monikamarie:

    Das stimmt aber so nicht, denn Jesus hat vorgelebt, wie die Methode aussieht. Er zeigte Zivilcourage, Nächstenliebe, kritisierte bestimmte Gesetze der Juden und räumte mit falschen Vorstellungen auf. Aber vor allem lebte er vor, dass er sich bis zur letzten Konsequenz nicht von seiner Erkenntnis abbringen lässt. Es ist halt ein anderer Weg und aus meiner heutigen Sicht auch nicht die höchste Stufe, die zeigt m. W. Buddha auf. Aber auch Jesus sah sich nicht mehr als Teil der Welt, er sagte: "Ich habe die Welt besiegt." Leider haben die Mächtigen dieser Welt diese Lehre zu ihrer eigenen gemacht und entsprechend ausgelegt, so dass das einfache Volk bis Luther noch nicht darüber lesen konnte. Das kann heutzutage (u. a. dank Luther) jemand, der offen genug ist, herauskristallisieren und den Unterschied zur Amtskirche erkennen.
    Die Quelle unterscheidet sich offensichtlich immer von der Organisation. Da gibt es eine kleine Geschichte:

    Gott und der Teufel gehen spazieren, da hebt Gott etwas auf. Der Teufel fragt danach, Gott sagt: "ich habe die Wahrheit gefunden". Der Teufel sogleich: "Oh, darf ich die für Dich organisieren?"

    _()_ Monika

    ja ok, jesus hat einen weg vorgelebt, eine mentalität oder überzeugung, aber ich denke das es keine detailierte methode so wie im buddhadharma gibt. deshalb laufen der kirche doch die leute davon, oder?

    lg zenbo

    Ich denke dafür gibt es reichlich andere Gründe, das denen die Leute wegrennen!

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • zenbo
    Gast
    • 27. September 2011 um 15:48
    • #21
    Maybe Buddha:
    zenbo:

    ja ok, jesus hat einen weg vorgelebt, eine mentalität oder überzeugung, aber ich denke das es keine detailierte methode so wie im buddhadharma gibt. deshalb laufen der kirche doch die leute davon, oder?

    lg zenbo

    Ich denke dafür gibt es reichlich andere Gründe, das denen die Leute wegrennen!

    aber das selbstfindungs-ding ist natürlich schon der joker für den buddhismus, muss man meiner meinung nach ganz klar sehen, gerade hier im westen.

    lg zenbo

  • Mirco
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    • 27. September 2011 um 18:39
    • #22

    Hi Asienfan,

    Asienfan:

    Ein Bekannter schrieb mir im Internet die folgenden Worte - und ich würde gerne mal wissen, was Buddhisten von diesem skeptischen Ansatz halten, der auch ihrem Idol am Lack kratzt:

    "Was ist Erleuchtung? Wenn sich Siddharta unter einen Baum setzt und 40 Tage nichts isst, [...] all diese Entbehrungen führen zu Wahnvorstellungen, Stress und Suggestion. Jesus und Siddharta sprachen mit dem Teufel, Mohammed mit einem Engel. Das resultiert aus den Wahnvorstellungen stressgeplagter Gehirne. Es handelt sich ergo um Entbehrungen die dazu führen, dass der menschliche Geist sich in Irritationen verliert. Es handelt sich also nicht um Erleuchtungen, sondern um Vorspiegelungen des menschlichen Gehirnes.


    Interessante Vorstellung. Ob er es den so erlebt habe (40 Tage fasten, dann Wahnvorstellungen seines stressgeplagten Gehirnes), oder woher er es denn sonst wüßte, wäre eine nicht ganz höfliche Gegenfrage ;)

    Nun, das der Buddha nach einer neunundvierzigtägigen Fastenzeit an einem Tag nach dem Verwerfen des Fastens als Methode und der Einnahme eine Mahlzeit zum Erwachen kam, wird so überliefert.

    Aber auch, das er die Methode des extremen Fastens, wie alle Extreme, ihm nicht weiterhalfen. Gelehrt hat er es nie und auch nicht mehr angewendet.

    Zitat

    Was ist die überlieferte Erleuchtung für euch als Buddhisten? Eine historische Tatsache? Ein inspirierender Mythos? Oder noch etwas anderes?


    Die Vorstellung vollständiger Leidfreiheit ist es für mich Leidenden eine sehr inspirirende Überlieferung.

    Alles Gute :)

  • Mirco
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    • 27. September 2011 um 18:45
    • #23
    zenbo:

    buddha hat einen weg gefunden, eine methode, jesus hat die liebe zu gott gepredigt, keine methode.


    Die Liebe zu Gott ist auch eine Methode. Und Jesus hat angeblich mehr gelehrt als nur das.
    Da gibt's 'ne Menge Praxisanweisungen für den Alltag, so weit ich mich erinnere.

    Alles Gute (:

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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