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  1. Buddhaland Forum
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  3. Allgemeines zum Buddhismus

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  • Raphy
  • 21. September 2011 um 21:20
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  • accinca
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    • 26. September 2011 um 11:01
    • #76
    Bishafu_2:

    Mahayana sieht das eher so, dass der Mensch seine immer bestehende Buddhanatur erkennen muß.
    Der Unterschied besteht darin, dass im Mahayana nur die Sichtweise auf das eigene Wesen verändert werden muß, nicht der Mensch selbst. Vom Ansatz ist da schon ein Unterschied. Bishafu


    Das ist genau die Bhramanische Lehre die der Buddha ablehnte.
    Ein solches "selbst im Mensch" gibt es beim Buddha eben nicht.
    Und Lehren bei denen es ein solches Selbst (versteckt oder offen)
    gibt sind nicht die Lehre des Buddha.

  • Bishafu_2
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    • 26. September 2011 um 11:02
    • #77
    Lauscher:

    [
    Das nenne ich „Weg des Buddhas“. – Selbst erfahren.
    Und wenn ich was ergänzen darf: Wir wissen gar nicht wie viel von dem Geschriebenen und Buddha zugeordnet wird, wirklich von Buddha stammte. Ein Grund mehr sich an der eigenen Erfahrung zu orientieren, wissend, dass auch diese Orientierung, mangelhaft sein kann und ihre Schwächen hat.

    _()_


    Das geht nicht lieber Lauscher, der Buddha ist seinen Weg gegangen und ich kann nicht seinen Weg gehen. Ich gehe quasi den "Weg des Bishafu" - auch du mußt den "Weg des Lauscher" gehen und auch accina muß den "Weg des accina" gehen.
    Wir haben gar keine andere Wahl, denn wir sind nicht der Buddha und unser Weg verläuft anders.
    Es erfordert Mut die Orientierungen der Religionen und Konzepte aufzugeben - mehr aber auch nicht. Sobald man gesprungen ist, trägt dann das Leben ganz von selbst.
    Gruß
    Bishafu

  • accinca
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    • 26. September 2011 um 11:03
    • #78
    wusheng:
    accinca:

    So eine Lehre des Buddha kenne ich nicht und eine immer schon
    vorhandene "Buddhanatur" habe ich nicht


    Ohne unsere wahre Natur, die die Fähigkeit zur Buddhaschaft besitzt,
    macht Buddhadharma doch gar keinen Sinn. Gruß, Wusheng


    Ich will ja nicht bestreiten, daß es manche Fähigkeiten bedarf alles Anhaften
    aufzugeben, das Leiden zu Überwinden und damit ein Arahat zu werden.
    Aber diese Fähigkeiten müssen eben erst entwickelt werden und sind
    nicht immer schon vorhanden. Eine "Buddhanatur" ist dazu aber nicht
    erforderlich!!! Dazu muß man nur den edlen rechten Pfad gehen. Und
    auch das kann natürlich nicht jeder zu jeder Zeit.

  • Bishafu_2
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    • 26. September 2011 um 11:09
    • #79
    accinca:
    Bishafu_2:

    Mahayana sieht das eher so, dass der Mensch seine immer bestehende Buddhanatur erkennen muß.
    Der Unterschied besteht darin, dass im Mahayana nur die Sichtweise auf das eigene Wesen verändert werden muß, nicht der Mensch selbst. Vom Ansatz ist da schon ein Unterschied. Bishafu


    Das ist genau die Bhramanische Lehre die der Buddha ablehnte.
    Ein solches "selbst im Mensch" gibt es beim Buddha eben nicht.
    Und Lehren bei denen es ein solches Selbst (versteckt oder offen)
    gibt sind nicht die Lehre des Buddha.


    :D Natürlich ist das das Argument des Theravada, warum sie den Weg des Mahayana nicht mitgegangen sind.
    Wen interessieren noch solche historischen Diskussionen?

  • Bishafu_2
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    • 26. September 2011 um 11:15
    • #80
    accinca:
    wusheng:


    Ohne unsere wahre Natur, die die Fähigkeit zur Buddhaschaft besitzt,
    macht Buddhadharma doch gar keinen Sinn. Gruß, Wusheng


    Ich will ja nicht bestreiten, daß es manche Fähigkeiten bedarf alles Anhaften
    aufzugeben, das Leiden zu Überwinden und damit ein Arahat zu werden.
    Aber diese Fähigkeiten müssen eben erst entwickelt werden und sind
    nicht immer schon vorhanden. Eine "Buddhanatur" ist dazu aber nicht
    erforderlich!!! Dazu muß man nur den edlen rechten Pfad gehen. Und
    auch das kann natürlich nicht jeder zu jeder Zeit.

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    Accina,
    alter Wein in alten Schläuchen. Die Argumentation führst du seit gefühlten 1.000.000.000.000.000 Posts und Generationen von Mönchen haben dieselbe Diskussion geführt.
    Die Diskussion ist genauso akademisch wie vor 2000 Jahren. Erspare uns doch das weitere Geplänkel
    Gruß
    Bishafu

  • Lauscher
    Gast
    • 26. September 2011 um 11:20
    • #81
    Bishafu_2:
    Lauscher:

    [
    Das nenne ich „Weg des Buddhas“. – Selbst erfahren.
    Und wenn ich was ergänzen darf: Wir wissen gar nicht wie viel von dem Geschriebenen und Buddha zugeordnet wird, wirklich von Buddha stammte. Ein Grund mehr sich an der eigenen Erfahrung zu orientieren, wissend, dass auch diese Orientierung, mangelhaft sein kann und ihre Schwächen hat.

    _()_


    Das geht nicht lieber Lauscher, der Buddha ist seinen Weg gegangen und ich kann nicht seinen Weg gehen. Ich gehe quasi den "Weg des Bishafu" - auch du mußt den "Weg des Lauscher" gehen und auch accina muß den "Weg des accina" gehen.
    Wir haben gar keine andere Wahl, denn wir sind nicht der Buddha und unser Weg verläuft anders.
    Es erfordert Mut die Orientierungen der Religionen und Konzepte aufzugeben - mehr aber auch nicht. Sobald man gesprungen ist, trägt dann das Leben ganz von selbst.
    Gruß
    Bishafu

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    Ei, ist ja lustig - "Weg des Bishafu", "Weg des Lauscher" - das ist ja letztendlich "Weg des Buddhas", wenn man die Texte/Lehre die der Buddha hinterlassen hat, als HINWEISE auf dem eigenen Weg nimmt und für sich überprüft . . .
    Buddha hat genau das gemacht – ist zu Lehrer gegangen, hat deren Anweisungen befolgt, um für sich dann zu erkennen, dass es mehr gibt, als das was sie lehren und dann hat er SELBER seine Entdeckungen/Weg darauf aufgebaut.

    Ob wir soweit kommen werden wie der Buddha, oder woanders landen werden, wird sich noch zeigen, aber "Weg des Bishafu", "Weg des Lauscher" . . . . das ist ja letztendlich "Weg des Buddhas".

    Ja, es stimmt, meine Aussagen sind nicht "Wasserdicht" - jetzt können die Proteste kommen ;)

    _()_

  • Bishafu_2
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    • 26. September 2011 um 11:49
    • #82
    Lauscher:


    Ei, ist ja lustig - "Weg des Bishafu", "Weg des Lauscher" - das ist ja letztendlich "Weg des Buddhas", wenn man die Texte/Lehre die der Buddha hinterlassen hat, als HINWEISE auf dem eigenen Weg nimmt und für sich überprüft . . .
    Buddha hat genau das gemacht – ist zu Lehrer gegangen, hat deren Anweisungen befolgt, um für sich dann zu erkennen, dass es mehr gibt, als das was sie lehren und dann hat er SELBER seine Entdeckungen/Weg darauf aufgebaut.

    Ob wir soweit kommen werden wie der Buddha, oder woanders landen werden, wird sich noch zeigen, aber "Weg des Bishafu", "Weg des Lauscher" . . . . das ist ja letztendlich "Weg des Buddhas".

    Ja, es stimmt, meine Aussagen sind nicht "Wasserdicht" - jetzt können die Proteste kommen ;)

    _()_


    Ach je, nun denn! Beschimpf mirch nur als Buddhisten ;) Ich bin allerdings bereits ein wenig vom Buddhakurs abgekommen und woanders unterwegs. Vielleicht ist das ja auch nur ein Problem der Bezeichnung und der Gruppenzugehörigkeit.
    In jedem Fall möchte ich meine Ansichten nicht mehr nach einem Gruppenverständnis anpassen müssen.
    Gruß
    Bishafu

  • accinca
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    • 26. September 2011 um 12:07
    • #83
    Bishafu_2:
    accinca:


    Ich will ja nicht bestreiten, daß es manche Fähigkeiten bedarf alles Anhaften
    aufzugeben, das Leiden zu Überwinden und damit ein Arahat zu werden.
    Aber diese Fähigkeiten müssen eben erst entwickelt werden und sind
    nicht immer schon vorhanden. Eine "Buddhanatur" ist dazu aber nicht
    erforderlich!!! Dazu muß man nur den edlen rechten Pfad gehen. Und
    auch das kann natürlich nicht jeder zu jeder Zeit.

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    Accina, alter Wein in alten Schläuchen. Die Argumentation führst du seit
    gefühlten 1.000.000.000.000.000 Posts und Generationen von Mönchen
    haben dieselbe Diskussion geführt. Die Diskussion ist genauso akademisch
    wie vor 2000 Jahren. Erspare uns doch das weitere Geplänkel.Gruß Bishafu

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    Da kannst du man sehen, schon so oft gehört und noch immer
    an der Idee von einer "Buddhanatur" festgehalten. Wenn das kein Anhangen ist....

    Hätte der Buddha aber eine Lehre mit "Buddhanatur" gelehrt, dann
    hätte er davon auch gesprochen: "Leute es gibt eine Buddhanatur die
    alles Wesen seit undenklichen Zeiten besitzen und dahin sollt ihr euch
    wieder entwickeln". Hätte er dann sicher gelehrt. Aber so ist es nin mal nicht.

  • Bishafu_2
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    • 26. September 2011 um 13:05
    • #84
    accinca:


    Da kannst du man sehen, schon so oft gehört und noch immer
    an der Idee von einer "Buddhanatur" festgehalten. Wenn das kein Anhangen ist....


    Es gibt einfach Dinge, die werden einfach als unrichtig verworfen - nicht mehr und nicht weniger. Andere mögen daran festhalten, was ihnen überlassen bleibt.

    accinca:

    Hätte der Buddha aber eine Lehre mit "Buddhanatur" gelehrt, dann
    hätte er davon auch gesprochen: "Leute es gibt eine Buddhanatur die
    alles Wesen seit undenklichen Zeiten besitzen und dahin sollt ihr euch
    wieder entwickeln". Hätte er dann sicher gelehrt. Aber so ist es nin mal nicht.


    Hätte der Buddha sich da geirrt, so wäre es auch nicht mein Problem, denn die Worte des Buddhas sind für mich nicht relevant.
    Du bist derjenige, der den Buddhaworten eine Bedeutung für sein Leben einräumt!
    Mir ist das schlicht wurst egal :D

  • accinca
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    • 26. September 2011 um 14:55
    • #85
    Bishafu_2:
    accinca:


    Da kannst du man sehen, schon so oft gehört und noch immer
    an der Idee von einer "Buddhanatur" festgehalten. Wenn das kein Anhangen ist....


    Es gibt einfach Dinge, die werden einfach als unrichtig verworfen - nicht mehr und nicht weniger. Andere mögen daran festhalten, was ihnen überlassen bleibt.


    Na, dann werfen wir sie weg.

    Bishafu_2:
    accinca:

    Hätte der Buddha aber eine Lehre mit "Buddhanatur" gelehrt, dann
    hätte er davon auch gesprochen: "Leute es gibt eine Buddhanatur die
    alles Wesen seit undenklichen Zeiten besitzen und dahin sollt ihr euch
    wieder entwickeln". Hätte er dann sicher gelehrt. Aber so ist es nin mal nicht.


    Hätte der Buddha sich da geirrt, so wäre es auch nicht mein Problem, denn die Worte des Buddhas sind für mich nicht relevant.
    Du bist derjenige, der den Buddhaworten eine Bedeutung für sein Leben einräumt!
    Mir ist das schlicht wurst egal :D

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    In der Tat, wohl mehr als du.

  • wusheng
    Gast
    • 26. September 2011 um 15:12
    • #86
    accinca:
    wusheng:


    Ohne unsere wahre Natur, die die Fähigkeit zur Buddhaschaft besitzt,
    macht Buddhadharma doch gar keinen Sinn. Gruß, Wusheng


    Ich will ja nicht bestreiten, daß es manche Fähigkeiten bedarf alles Anhaften
    aufzugeben, das Leiden zu Überwinden und damit ein Arahat zu werden.
    Aber diese Fähigkeiten müssen eben erst entwickelt werden und sind
    nicht immer schon vorhanden. Eine "Buddhanatur" ist dazu aber nicht
    erforderlich!!! Dazu muß man nur den edlen rechten Pfad gehen. Und
    auch das kann natürlich nicht jeder zu jeder Zeit.

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    Mmmh, ich denke dass wir evtl. ähnliche Ansichten in diesem Punkt haben. Das der edle rechte Pfad der Weg ist, meinen wir beide. Gut!
    Die "schon vorhandene Buddhanatur in jedem Menschen" war gemeint als ein Hinweis auf das Potential in jedem Menschen. Denn keinem Menschen ist ist es grundsätzlich unmöglich, Buddhaschaft zu erlangen.
    Gruß, Wusheng

  • Bishafu_2
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    • 26. September 2011 um 16:00
    • #87
    accinca:
    Bishafu_2:


    Es gibt einfach Dinge, die werden einfach als unrichtig verworfen - nicht mehr und nicht weniger. Andere mögen daran festhalten, was ihnen überlassen bleibt.


    Na, dann werfen wir sie weg.

    Bishafu_2:


    Hätte der Buddha sich da geirrt, so wäre es auch nicht mein Problem, denn die Worte des Buddhas sind für mich nicht relevant.
    Du bist derjenige, der den Buddhaworten eine Bedeutung für sein Leben einräumt!
    Mir ist das schlicht wurst egal :D


    In der Tat, wohl mehr als du.

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    Na wenn das kein Anhangen ist ... :lol:

  • accinca
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    • 26. September 2011 um 19:06
    • #88
    Bishafu_2:


    Na wenn das kein Anhangen ist ... :lol:


    Anhangen kann verschieden sein. Man kann an
    heilsamen Dingen anhangen und man kann an
    unheilsamen Dingen anhangen.

  • brigittefoe
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    • 26. September 2011 um 23:29
    • #89
    accinca:
    Bishafu_2:

    Mahayana sieht das eher so, dass der Mensch seine immer bestehende Buddhanatur erkennen muß.
    Der Unterschied besteht darin, dass im Mahayana nur die Sichtweise auf das eigene Wesen verändert werden muß, nicht der Mensch selbst. Vom Ansatz ist da schon ein Unterschied. Bishafu


    Das ist genau die Bhramanische Lehre die der Buddha ablehnte.
    Ein solches "selbst im Mensch" gibt es beim Buddha eben nicht.
    Und Lehren bei denen es ein solches Selbst (versteckt oder offen)
    gibt sind nicht die Lehre des Buddha.

    In der buddhistischen Lehre existiert kein Selbst
    wer bin ich dann ?

    LG

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

  • accinca
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    • 26. September 2011 um 23:37
    • #90
    brigittefoe:

    In der buddhistischen Lehre existiert kein Selbst
    wer bin ich dann ?


    Es gibt kein ewig schon immer bestehendes Selbst.

  • brigittefoe
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    • 27. September 2011 um 00:47
    • #91
    accinca:
    brigittefoe:

    In der buddhistischen Lehre existiert kein Selbst
    wer bin ich dann ?


    Es gibt kein ewig schon immer bestehendes Selbst.

    Sehe ich auch so !
    Trotzdem frage ich mich,
    wer und was ich bin !

    Bin ich nicht Geist -
    undefinierbar ohne Form, Farbe
    immateriel, nicht fassbar -
    und doch ständig in meinem Kopf !
    Lenkt nicht der Geist mein Gehirn und Körper.
    Bin ich nicht am Ende eine Gefangene des Geistes ?

    Oh je, jetzt kommen auch noch Gedanken dazu,
    die letztlich wohl dem Geiste entspringen . . .

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

  • Lauscher
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    • 27. September 2011 um 06:42
    • #92
    brigittefoe:

    In der buddhistischen Lehre existiert kein Selbst
    wer bin ich dann ?


    Die Frage gebe ich dir gerne zurück:
    Definiere dich, wer bist du?
    Was macht dich aus?
    Bist du dein Körper?
    Deine Gedanken?
    Deine Gefühle?
    Deine Meinungen?

    Wer bist du WIRKLICH?

    _()_

  • accinca
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    • 27. September 2011 um 07:56
    • #93
    brigittefoe:

    Trotzdem frage ich mich, wer und was ich bin !


    Und das ist ja auch der Fehler.
    In dem die Frage gestellt wird:
    Ich frage mich, werIch bin.
    Werden ja schon die Ergebnisse dieser Frage mit der
    Frage vorausgesetzt und zwar ohne ihre konzeptionelle
    Vorstellung zu erkennen. Die Leerheit wird nicht erkannt.
    Das Konzept "Ich" und "mein" wird mit dieser Frage aufrecht erhalten.
    Und das war wohl auch ihr Sinn.

  • Bishafu_2
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    • 27. September 2011 um 09:18
    • #94

    Wer ich bin?
    Aus der Praxis gesprochen, halten wir an unseren falschen Vorstellungen von der Welt fest, weil wir Angst haben vor dem "Danach". D.h. wenn ich meine falschen Vorstellungen loslasse, falle ich ins Nichts, denn da ist nichts mehr dahinter. An meinen falschen Vorstellungen kann ich mich wenigstens noch festhalten, der Schmerz der damit verbunden ist, läßt mich wenigstens spüren, dass ich noch da bin.
    Ich denke die Ichlosigkeit des Buddhas sollte auf diese Angst vorm Loslassen der alten Vorstellungen vorbereiten. Die Ichlosikeit soll keine tatsächliche Erklärung unseres Wesens und unserer Natur sein.
    Alles Handeln und alle Worte des Buddha waren darauf gerichtet seinen Schülern die Überwindung von falschen Vorstellungen zu erleichtern alles andere war für ihn nicht wichtig.
    Daher kann man die Frage für sich durchaus anders beantworten als der Buddha sie gelehrt hat. Ich bin beispielsweise der Ansicht, daß wir lediglich aus Resonanzen bestehen. Alles in unserem Leben folgt den Resonanzen, die wir aussenden. Damit kann man dann auch das Thema Karma ganz gut erklären. Die Ansicht des Buddhas alle überflüssigen Spekulationen wegzulassen und sich nur auf die Befreiung von falschen Vorstellungen zu konzentrieren ist überholt, denn die Fragen nach unserer Natur werden immer drängender und wichtiger.
    Gruß
    Bishafu

  • Lauscher
    Gast
    • 27. September 2011 um 09:39
    • #95
    Bishafu_2:

    Wer ich bin?

    Deine Antwort ist voller Konzepte/Vorstellungen:
    „Aus der Praxis gesprochen“
    „wenn ich meine falschen Vorstellungen loslasse, falle ich ins Nichts“
    „da ist nichts mehr dahinter“
    „läßt mich wenigstens spüren, dass ich noch da bin.“
    „Ich denke die Ichlosigkeit des Buddhas sollte auf diese Angst vorm Loslassen der alten Vorstellungen vorbereiten.“
    „Die Ichlosikeit soll keine tatsächliche Erklärung unseres Wesens und unserer Natur sein.“
    „Alles Handeln und alle Worte des Buddha waren darauf gerichtet seinen Schülern die Überwindung von falschen Vorstellungen zu erleichtern alles andere war für ihn nicht wichtig.“
    „Daher kann man . . .“

    Genau diesen Konzepte/Vorstellungen, hat der Buddha als Täuschung „entlarvt“.
    Was bleibt, wenn man nicht mehr antwortet, wenn man nicht mehr schreibt/spricht?
    Wenn man nicht mehr denkt?
    Und das wichtigste: Wenn man keine Meinungen hat?

    Da bleibt nur die Stille übrig.

    Das ist der Anfang von „die Sachen sehen wie sie wirklich sind“.

    _()_

  • brigittefoe
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    22. September 2010
    • 27. September 2011 um 10:47
    • #96
    Lauscher:
    Bishafu_2:

    Wer ich bin?

    Deine Antwort ist voller Konzepte/Vorstellungen:
    „Aus der Praxis gesprochen“
    „wenn ich meine falschen Vorstellungen loslasse, falle ich ins Nichts“
    „da ist nichts mehr dahinter“
    „läßt mich wenigstens spüren, dass ich noch da bin.“
    „Ich denke die Ichlosigkeit des Buddhas sollte auf diese Angst vorm Loslassen der alten Vorstellungen vorbereiten.“
    „Die Ichlosikeit soll keine tatsächliche Erklärung unseres Wesens und unserer Natur sein.“
    „Alles Handeln und alle Worte des Buddha waren darauf gerichtet seinen Schülern die Überwindung von falschen Vorstellungen zu erleichtern alles andere war für ihn nicht wichtig.“
    „Daher kann man . . .“

    Genau diesen Konzepte/Vorstellungen, hat der Buddha als Täuschung „entlarvt“.
    Was bleibt, wenn man nicht mehr antwortet, wenn man nicht mehr schreibt/spricht?
    Wenn man nicht mehr denkt?
    Und das wichtigste: Wenn man keine Meinungen hat?

    Da bleibt nur die Stille übrig.
    Das ist der Anfang von „die Sachen sehen wie sie wirklich sind“.

    _()_

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    Ja, werter Lauscher, daß stimmt;
    jedoch bin ich immer noch da !
    (ich bewußt klein geschrieben)
    allerdings ein Lauscher, ein Beobachter, ein Seher,
    ein Fühler. ...ich bin nicht ins Nichts gefallen -
    betrachte mich eher als BEWUSSTHEIT !

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

  • Lauscher
    Gast
    • 27. September 2011 um 12:07
    • #97
    brigittefoe:

    jedoch bin ich immer noch da !
    (ich bewußt klein geschrieben)
    allerdings ein Lauscher, ein Beobachter, ein Seher,
    ein Fühler. ...ich bin nicht ins Nichts gefallen -
    betrachte mich eher als BEWUSSTHEIT !

    Dann gehen wir eine Etage tiefer ;)

    Es wird erkannt (von wem auch immer), dass „Bewusstheit“ da ist.
    Es gibt also ein Beobachter, oder besser gesagt, eine „Beobachtung“, die erkennt: „Bewusstheit ist da.“
    Also kannst „du“ (was immer du sein mögest), nicht die „Bewusstheit“ sein, da auch die „Bewusstheit“ „nur“ ein „beobachtetes Phänomen“ ist.

    Was ist das was erkennt, dass „Bewusstheit“ da ist?
    Kann dieser Beobachter, beobachtet werden?

    Ich werde es wieder mit anderen Worten beschreiben, da es nicht einfach zu erkennen ist:

    Die Körper, Gefühle und Gedanken werden beobachtet. Also können Körper, Gefühle und Gedanken, nicht „Ich“ sein, da „Ich“ sie ja beobachte.
    Auch das was die Körper, Gefühle und Gedanken beobachtet, wird beobachtet, denn sonst könnte man darüber nicht berichten, dass Beobachtung vorhanden ist.

    Kann der „Beobachter“ der Beobachtung beobachtet werden? (eine ganz wichtige Kontemplation!)

    _()_

  • brigittefoe
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    • 27. September 2011 um 12:10
    • #98

    Zitat von Lauscher
    Kann der „Beobachter“ der Beobachtung beobachtet werden? (eine ganz wichtige Kontemplation!)

    WHOW

    :idea:

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

  • monikamarie
    Gast
    • 27. September 2011 um 12:16
    • #99
    Lauscher:


    ...
    Was ist das was erkennt, dass „Bewusstheit“ da ist?
    Kann dieser Beobachter, beobachtet werden?
    ...

    Ich behaupte: Nein, kann nicht lokalisiert werden. Wer sollte das denn sein? Ich kann ja auch nicht meine Augen sehen, mit denen ich diese Zeilen sehe.
    _()_ Monika

  • Bishafu_2
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    Mitglied seit
    30. März 2010
    • 27. September 2011 um 12:28
    • #100

    Hallo Lauscher,
    natürlch mußte sich der Buddha mit Konzepten an die Menschen wenden, denn die Menschen sind nunmal so gestrickt, daß sie durch Konzepte kommunizieren. Sprache ist beispielsweise ein solches Konzept. Der Buddha hat gesprochen, oder?
    Bereits durch die Verwendung von Sprache wird die Wahrheit gebrochen.
    Mit Schweigen und Stille mag der eine oder andere verstehen, aber der Rest?
    Die vier edlen Wahrheiten, der edle achtfache pfad?
    Alles Konzepte um die Wahrheit den Menschen näher zu bringen, aber (wie du dich ausdrückst) eigentlich alles nur Täuschungen.

    Der Buddha war genauso in dieser dualen Welt gefangen wie du und ich!
    ...und ja auch ich muß mich verschiedener Konzepte bedienen um die Wahrheit meines Erlebens zu kommunizieren
    Bleib mal auf dem Teppich
    Gruß
    Bishafu

    Lauscher:
    Bishafu_2:

    Wer ich bin?

    Deine Antwort ist voller Konzepte/Vorstellungen:
    „Aus der Praxis gesprochen“
    „wenn ich meine falschen Vorstellungen loslasse, falle ich ins Nichts“
    „da ist nichts mehr dahinter“
    „läßt mich wenigstens spüren, dass ich noch da bin.“
    „Ich denke die Ichlosigkeit des Buddhas sollte auf diese Angst vorm Loslassen der alten Vorstellungen vorbereiten.“
    „Die Ichlosikeit soll keine tatsächliche Erklärung unseres Wesens und unserer Natur sein.“
    „Alles Handeln und alle Worte des Buddha waren darauf gerichtet seinen Schülern die Überwindung von falschen Vorstellungen zu erleichtern alles andere war für ihn nicht wichtig.“
    „Daher kann man . . .“

    Genau diesen Konzepte/Vorstellungen, hat der Buddha als Täuschung „entlarvt“.
    Was bleibt, wenn man nicht mehr antwortet, wenn man nicht mehr schreibt/spricht?
    Wenn man nicht mehr denkt?
    Und das wichtigste: Wenn man keine Meinungen hat?

    Da bleibt nur die Stille übrig.

    Das ist der Anfang von „die Sachen sehen wie sie wirklich sind“.

    _()_

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Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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