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Wie soll es funktionieren

  • Myae
  • 11. September 2011 um 04:51
  • Zum letzten Beitrag
  • Kusala
    Gast
    • 13. September 2011 um 09:59
    • #51

    Kleine Korrektur lieber Zenbo.

    Meditation dient dem Ruhiger werden (Samadhi). Das ist richtig.
    Aber da hat der Buddha nicht halt gemacht.

    Im Dhamma und in der buddhistischen Meditation geht es darum, die Dinge nicht nur anzuschauen sondern zu durchschauen (Samatha+Vipassana).

    Sieht man die Dinge dann wie sie wirklich sind, trägt dies auch über die formale Meditation hinaus im Alltag.

    Und darum geht es. Aus eigener Erkenntnis heraus sich gen Heilsames (das was gesund macht) hin zu verändern.

    Liebe Grüße
    Kusala

  • GaliDa68
    Gast
    • 13. September 2011 um 10:03
    • #52

    Hallo Myae,

    da Dein Umfeld "nicht gerade förderlich ist", gehe ich davon aus, dass Du noch nicht volljährig bist. Dann musst Du eben noch ein wenig warten. Bis dahin kannst immerhin Bücher lesen und einfach nachdenken. Vielleicht gibt es keine Gruppe in Deiner unmittelbaren Nähe und Du musst weiter fahren. Das ist aber nicht schlimm, da Du ja nicht alle Tage dorthin musst. Viele haben nichts in ihrer Nähe und gehen dann eben z.B. auf mehrtägige Veranstaltungen einmal im Jahr. Sie sparen oftmals darauf und günstige Übernachtungsmöglichkeiten findet man auch, wenn man sich erkundigt.

    Du fragst wie Dich das praktisch trösten kann. Wohl gar nicht. Das ist eben in dem Moment sehr schmerzhaft. Aber das Wissen um die Vergänglichkeit hilft dabei diesen Schmerz zu ertragen. Außerdem gibt es viele Übungen, auch für Nicht-Buddhisten, die einem helfen die schwierigsten Momente zu überstehen. Da gibt es z.B. MBSR. Wenn ich unerträglich Kopfweh habe, dann nehme ich übrigens eine Tablette.

    Dankbarkeit.
    Der sichere Weg zum Unglücklich-werden ist sich mit anderen zu vergleichen. Wenn schon vergleichen, dann so, dass Du froh bist, dass Du das nicht auch mitmachen musst, was Andere Schlimmes erleiden. Aber diese Technik hilft nicht jedem weiter. Ich sprach auch nicht davon, dass Du für die Kopfschmerzen dankbar sein musst. Du konzentrierst Dich jedoch auf die Kopfschmerzen und blendest aus, dass es so viele Dinge für Dich gibt, die gut sind, und dass das nur vorübergehend ist. Die Übung besteht darin sich nicht von ein paar unangenehmen Dingen alles vermiesen zu lassen, sondern den Blick zu weiten. Also, wenn Du Kopfweh hast, dann tu was dagegen, nimm z.B. eine Tablette. Aber klage nicht darüber, dass Dein Leben so mies ist, nur weil Du gerade Kopfschmerzen hast. Wie wichtig die wirklich sind, würdest Du in dem Moment erkennen, in dem Dich jemand mit einem Messer verfolgt. Glaub mir, da sind die Schmerzen sofort weg.
    Du fragst mich nach Gründen für Dankbarkeit. Ich kann Dir für mich unzählige Gründe aufzählen. Du musst bei Dir selbst nachforschen für was Du dankbar sein kannst. Mir fällt für Dich sofort ein: dass Du eine Katze hast, mit der Dich Liebe verbindet. Dass Du einen Freund hast. Dass Du einen Computer hast und in einem Forum posten kannst. Dass Du zu Essen hast, und zu Trinken, dass Du Dir Gedanken um das Leben machen kannst, dass Du auf den Buddhadharma gestossen bist, dass Du (vermutlich) keinen Kriege kennst usw. Trotz Verletzungen und Schwierigkeiten gibt es auch unzählige Gründe, weshalb Du dankbar sein könntest. Du musst Dir nur vorstellen, was Du vielleicht alles nicht mehr hättest.
    Es gibt eine Geschichte in der ein Novize darüber jammert, was denn diese Atemmeditation sei und warum das so wichtig sein soll. Darauf hin drückt ihn der Meister mit dem Kopf unter Wasser und der Junge zappelt wie blöd, weil er denkt, jetzt ertrinkt er. Der Meister lässt ihn nach einer Weile los und fragt ihn, ob er immer noch findet, dass der Atem so unwichtig sei.

    Wenn Dein Freund fremdgeht, dann tut das einfach weh. Da gibt es eine Menge Gefühle, die auftauchen und die man aushalten muss. Keine Frage. Tut er das den? Wenn ja, dann überleg Dir, ob Du damit leben kannst oder nicht und treffe eine Entscheidung. Wenn er das nicht tut und Du nur darüber nachdenkst, es fürchtest, dann hast Du einfach Kopfkino. Damit kann man sich das Leben vermiesen. Und zwar total. Schalte das Kopfkino aus. Das ist die wichtigste aller Übungen. Sollte er es einmal tun, dann wirst Du schon angemessen reagieren. Aber sich vorher darüber den Kopf zu zerbrechen, das ist Unsinn. Es ist wichtig zu lernen, dass man unterscheidet was wichtig ist und was nicht. Es könnte sein, dass Deine Befürchtungen Ausdruck einer Ahnung sind, die Du Dir selbst nicht eingestehen willst. Das musst Du dann selbst herausfinden. Aber nur dazustehen und es einfach befürchten, bringt Dich nicht weiter. Hinschauen und dann handeln oder den Gedanken aufgeben.

    Mit der Leerheit würde ich ganz vorsichtig sein. Das gehört eigentlich zu den wirklich fortgeschrittenen Erkenntnissen und kann dazu führen, dass Du einfach nur verdrängst oder den Boden unter den Füssen verlierst. Um damit richtig umgehen zu können braucht man viel Erdung. Ich hoffe Du denkst nicht, ich traue Dir nichts zu. Das tue ich schon und ich lese, dass Du viel nachdenkst und den wichtigen Dingen auf der Spur bist. Nur vor diesen philosophischen Fragen möchte ich warnen. Nicht umsonst gehört es in meiner Tradition zu denn großen Vergehen, wenn man Leuten die Leerheit darlegt, die dafür nicht bereit sind. Nicht, weil das esoterischer Zauberkram ist, sondern weil man wirklich schon über eine Stabilität und viel Erfahrung verfügen sollte. Das ist ungefähr so, als wenn Du einem schwer Depressiven sagen würdest, er sei selber verantwortlich für seine Situation. Das kann gefährlich sein, auch wenn es die Wahrheit ist. Man braucht einen guten Boden um so eine Wahrheit zu verkraften und was Heilsames damit anzufangen.

    Liebe Grüße
    Knochensack

  • zenbo
    Gast
    • 13. September 2011 um 10:05
    • #53
    Kusala:

    Kleine Korrektur lieber Zenbo.

    Meditation dient dem Ruhiger werden (Samadhi). Das ist richtig.
    Aber da hat der Buddha nicht halt gemacht.

    Im Dhamma und in der buddhistischen Meditation geht es darum, die Dinge nicht nur anzuschauen sondern zu durchschauen (Samatha+Vipassana).

    Sieht man die Dinge dann wie sie wirklich sind, trägt dies auch über die formale Meditation hinaus im Alltag.

    Und darum geht es. Aus eigener Erkenntnis heraus sich gen Heilsames (das was gesund macht) hin zu verändern.

    Liebe Grüße
    Kusala

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    ja klar, ich wollte einfach mal den "wohlfühleffekt" hervorheben.

    lg zenbo

  • Ryonin
    Gast
    • 13. September 2011 um 10:13
    • #54
    Myae:

    Ich kann mir aber keine Buddhistengruppe im RL suchen,da gibt es nichts in meiner Umgebung; außer ein Gruppe die nicht so mein's ist.Ich war doch nie und werde da auch nciht hingehen.Namen nenne ich jetzt aber nicht.Ich bin da wirklich auf mich allein gestellt.Und mein Umfeld (auch wenn ich es mag) ist da auch nicht gerade förderlich.Vorsichtig ausgedrückt.

    Klar das mit der Veränderlichkeit aller Dinge, kann man so sehen.Ohne Veränderung gäbe es Nichts.Dann wäre immer noch Urknall.Aber wie kann mich das praktisch trösten; wenn meine Katze stirbt? Oder wenn mein Freund fremdgeht? Ich könnte mir sagen; inn zehn Jahren spielt das bestimmt keine Rolle mehr für meine Gefühle.Aber was ändert das im Moment. Wenn ich jetzt Kopfshmerzen habe tut es weh; egal ob es noch in 2h weh tun wird; jetzt tut es weh.

    Dankbarkeit? Das ist eine Frage des Standpunkts.Wenn ich mir so manche Schicksale anschaue; dann könnte ich wirklich glatt dankbar sein; dass es mir nur mies geht ; aber nicht so mies wie den Menschen.Aber ist das ein grund dankbar zu sein? Kann ich für schlimme Kopfschmerzen dankbar sein; weil andere noch schlimmere Kopfschmerzen haben? Denn darauf läuft es ja hinaus.

    Ich stelle die Frage wegen der Meditation nocheinmal: Also wenn ich mir ein Sutra suche.Irgendein Passendes und das dann Gedanklich immer und immer wieder widerhole; ist das doch auch Meditation? Führt das dazu; dass man die Dinge irgendwann positiver betrachtet?Gelassener? Und gibt es für diese Art der Meditation eine Anleitung? Gut gefällt mir das:

    Alle Dinge sind in Wahrheit leer.
    Nichts entsteht und nichts vergeht.
    Nichts ist unrein, nichts ist rein.
    Nichts vermehrt sich und nichts verringert sich.
    Es gibt in der Leere keine Form, keine Empfindung, Wahrnehmung, geistige Formkraft und kein Bewußtsein, keine Augen, Ohren, Nase, Zunge, Körper oder Geist; es gibt nichts zu sehen, hören, riechen,
    schmecken, fühlen oder denken, keine Unwissenheit und auch kein Ende der Unwissenheit,
    kein Altern und keinen Tod, noch deren Aufhebung, kein Leiden und keine Ursache des
    Leidens, kein Auslöschen und keinen Weg der Erlösung, keine Erkenntnis und auch kein
    Erreichen.

    Alles anzeigen

    Das ist aus dem Herzsutra? Wenn, dann würde ich es komplett nehmen (und auch einige Übersetzungen vergleichen). Die Rezitation des Herzsutras ist tägliche Praxis in einigen Schulen. Also aus meiner Sicht schon sinnvoll.Du kannst es ja einige Zeit lang probieren. (Da es ein Mahayanasutra ist, wird es aber einigen Theravadis und Neopalibuddhisten nicht so gefallen, aber auch aus ihrer Sicht gibt es Texte, die man rezitieren kann).

    Dankbarkeit, wenn es mich schlecht geht und ich Depressionen habe oder Schmerzen (nur mal als Beispiel): Ich finde da: Anderen geht es noch schlechter wenig hilfreich. Buddhisten sind freilich für Buddhas Lehre dankbar. Und ich bin auch dankbar für kleine Dinge. Den Baum vor meinem Fenster, das jemand Brötchen gebacken hat und Marmelade hergestellt hat, das das Leben mich trägt, das die Sonne scheint, das es regnet. Das ich ein gemütliches bett hab. Das ich ein Medikissen hab. Das mir meine Wohnung gefällt. Das ich Shinrans Interpretation von Buddhas Lehre und manchen tollen Menschen begegnen durfte und sie Freunde nennen. Das es das Internet gibt. Irgendwie hab ich auch in der Depression so ne Hintergrundstrahlung an Dankbarkeit und meine Praxis, die mich trägt. Und dann ist das so, daß ich das andere, die paar persönlichen Probleme, nicht mehr ganz so ernst nehmen kann.

  • Elliot
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    • 13. September 2011 um 10:22
    • #55
    Myae:
    Zitat

    Darüber hinaus ist er energetisch beim Überwinden unheilsamer Geisteszustände und beim Übernehmen heilsamer Geisteszustände, er ist gefestigt, er entfaltet sein Bemühen mit Festigkeit und Beharrlichkeit im Entwickeln heilsamer Geisteszustände."


    Das klingt ja schön; aber wie wird macht man das so? Geht das überhaupt?

    Ja, klar.

    Myae:

    Um ein wirkliches Beispiel zu nehmen: Wenn meine Katze dieses oder nächstes Jahr sterben wird; dann werde ich voll traurig sein.Und ich werde auch absolut nichts dagegen tun können, das ich traurig bin.

    Also ich meine nicht, dass Trauer als unheilsamer Geisteszustand gemeint ist. Unheilsamer Geisteszustand wäre, wenn Du Dich wegen Deiner Katze betrinken würdest, Drogen nehmen würdest, zuviel oder zuwenig essen würdest, aggressiv gegenüber anderen oder Dich selbst werden würdest und so weiter. Oder eben weiter solche Atemexperimente machst:

    Myae:

    Aus' m Buch.Und am Anfang war das auch voll stark. ... Und so nach zwei Monaten konnte ich aufeinmal kaum noch normal atmen. Und dann war's eben nicht mehr schön.

    Myae:

    Aber der Buddha sagt es doch irgendwo im Palikanon (die Textstelle finde ich jetzte nicht) doch auch: Das er im Unterschied zu einem König absolut nichts braucht um zufrieden (also glücklich) zu sein.Ganz allein in einem Raum; oder so.

    Vielleicht meinst Du das hier:

    Zitat

    "'Dann, Freunde, werde ich euch eine Gegenfrage stellen. Antwortet nach Belieben. Was meint ihr, Freunde? Kann König Seniya Bimbisāra von Māgadha verweilen, ohne seinen Körper zu bewegen und ohne ein Wort zu sprechen, und dabei sieben Tage und Nächte lang höchstes Glück empfinden?' - 'Nein, Freund.' ... "'Aber, Freunde, ich kann verweilen, ohne meinen Körper zu bewegen und ohne ein Wort zu sprechen, und dabei einen Tag und eine Nacht lang höchstes Glück empfinden. ..." (http://www.palikanon.com/majjhima/zumwinkel/m014z.html)

    Aber in der gleichen Rede heisst es auch:

    Zitat

    "Mahānāma, da ist ein Geisteszustand, der von dir innerlich noch immer nicht aufgegeben wurde, der Schuld daran ist, daß gelegentlich Geisteszustände der Gier, des Hasses und der Verblendung in deinen Geist eindringen und dort verbleiben; denn wäre jener Geisteszustand bereits von dir innerlich aufgegeben, würdest du nicht das Leben zu Hause führen, du würdest nicht in Sinnesvergnügen schwelgen. Weil jener Geisteszustand von dir innerlich noch nicht aufgegeben wurde, führst du das Leben zu Hause und schwelgst in Sinnesvergnügen."
    "Sogar wenn ein edler Schüler der Wirklichkeit entsprechend mit angemessener Weisheit deutlich gesehen hat, wie wenig Befriedigung die Sinnesvergnügen bieten, aber wieviel Leid und wieviel Verzweiflung, und wie groß die Gefahr ist, die in ihnen steckt; solange er nicht die Verzückung und Glückseligkeit erlangt, die von Sinnesvergnügen abgetrennt sind, abgetrennt von unheilsamen Geisteszuständen, oder etwas noch friedvolleres [2], so lange mag er noch zu Sinnesvergnügen hingezogen werden. Aber wenn ein edler Schüler der Wirklichkeit entsprechend mit angemessener Weisheit deutlich gesehen hat, wie wenig Befriedigung die Sinnesvergnügen bieten, aber wieviel Leid und wieviel Verzweiflung, und wie groß die Gefahr ist, die in ihnen steckt; und wenn er die Verzückung und Glückseligkeit erlangt, die von Sinnesvergnügen abgetrennt sind, abgetrennt von unheilsamen Geisteszuständen, oder etwas noch friedvolleres, dann wird er nicht mehr zu Sinnesvergnügen hingezogen." (http://www.palikanon.com/majjhima/zumwinkel/m014z.html)

    Myae:

    Das sind moralische Richtlinien; ich bin immer noch auf der Suche nch einer passenden Meditationsform.

    Ohne anständiges Verhalten ("moralische Richtlinien") wird das halt nichts mit der Meditation:

    Zitat

    "Der Erhabene, Brahmane, pries nicht jede Art der Meditation, noch verdammte er jede Art der Meditation. Welche Art der Meditation pries der Erhabene nicht? Brahmane, da verweilt jemand mit einem Herzen, besessen von Sinnesbegierde, eine Beute der Sinnesbegierde, und er versteht das Entkommen von der Sinnesbegierde nicht der Wirklichkeit entsprechend. Während er Sinnesbegierde in sich beherbergt, meditiert er, grübelt er, denkt er nach und überlegt er. Er verweilt mit einem Herzen, besessen von Übelwollen, eine Beute des Übelwollens, und er versteht das Entkommen vom Übelwollen nicht der Wirklichkeit entsprechend. Während er Übelwollen in sich beherbergt, meditiert er, grübelt er, denkt er nach und überlegt er. Er verweilt mit einem Herzen, besessen von Trägheit und Mattheit, eine Beute von Trägheit und Mattheit, und er versteht das Entkommen von Trägheit und Mattheit nicht der Wirklichkeit entsprechend. Während er Trägheit und Mattheit in sich beherbergt, meditiert er, grübelt er, denkt er nach und überlegt er. Er verweilt mit einem Herzen, besessen von Rastlosigkeit und Gewissensunruhe, eine Beute von Rastlosigkeit und Gewissensunruhe, und er versteht das Entkommen von Rastlosigkeit und Gewissensunruhe nicht der Wirklichkeit entsprechend. Während er Rastlosigkeit und Gewissensunruhe in sich beherbergt, meditiert er, grübelt er, denkt er nach und überlegt er. Er verweilt mit einem Herzen, besessen von Zweifel, eine Beute des Zweifels, und er versteht das Entkommen vom Zweifel nicht der Wirklichkeit entsprechend. Während er Zweifel in sich beherbergt, meditiert er, grübelt er, denkt er nach und überlegt er. Der Erhabene pries jene Art der Meditation nicht." (http://www.palikanon.com/majjhima/zumwinkel/m108z.html)

    Myae:

    Zu den Silas: Der Versuch zählt? Der ehrliche Wille?

    Die richtige Absicht ist wichtig:

    Zitat

    "Körperliche Handlung ist eine, Tapassī, sprachliche Handlung ist eine andere, und geistige Handlung ist wieder eine andere.""Von diesen drei Arten von Handlung, Freund Gotama, die so analysiert und unterschieden wurden, welche Art von Handlung beschreibst du als die verwerflichste für die Durchführung übler Taten, für die Verübung übler Taten?" "Von diesen drei Arten von Handlung, Tapassī, die so analysiert und unterschieden wurden, beschreibe ich geistige Handlung als die verwerflichste für die Durchführung übler Taten, für die Verübung übler Taten, und nicht so sehr die körperliche Handlung und die sprachliche Handlung [3]." (http://www.palikanon.com/majjhima/zumwinkel/m056z.html)

    Myae:

    Punkt 3 Was ist unheilsam? Müsste ich jetzt heiraten?

    Heiraten musst Du nicht unbedingt:

    Zitat

    "Und was ist das Heilsame? Enthaltung vom Töten von Lebewesen ist heilsam; Enthaltung vom Nehmen, was nicht gegeben wurde, ist heilsam; Enthaltung vom Fehlverhalten bei Sinnesvergnügen ist heilsam; Enthaltung von unwahrer Rede ist heilsam; Enthaltung von böswilliger Rede ist heilsam; Enthaltung vom Gebrauch grober Worte ist heilsam; Enthaltung von Geschwätz ist heilsam; Nicht-Habgier ist heilsam; Nicht-Übelwollen ist heilsam; Richtige Ansicht ist heilsam. Dies nennt man das Heilsame." (http://www.palikanon.com/majjhima/zumwinkel/m009z.html)

    Myae:

    "... Nichts ist unrein, nichts ist rein. ..."

    Da würde ich also nochmal drüber nachdenken. Und darüber auch:

    Myae:

    Und mein Umfeld (auch wenn ich es mag) ist da auch nicht gerade förderlich.Vorsichtig ausgedrückt.

    Viele Grüße
    Elliot

    Viele Grüße

    Elliot

  • Myae
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    11. September 2011
    • 13. September 2011 um 10:49
    • #56
    Zitat

    Dann, Freunde, werde ich euch eine Gegenfrage stellen. Antwortet nach Belieben. Was meint ihr, Freunde? Kann König Seniya Bimbisāra von Māgadha verweilen, ohne seinen Körper zu bewegen und ohne ein Wort zu sprechen, und dabei sieben Tage und Nächte lang höchstes Glück empfinden?' - 'Nein, Freund.' ... "'Aber, Freunde, ich kann verweilen, ohne meinen Körper zu bewegen und ohne ein Wort zu sprechen, und dabei einen Tag und eine Nacht lang höchstes Glück empfinden. ..."


    Genau das habe ich gemeint.Und da will doch jeder Buddhist hinkommen?Oder liege ich da falsch? Also ich würde das gerne können.

    Zitat

    Lern es auswendig und kontempliere darüber wann immer es passt.


    Soll ich darüber nachdenken; oder es einfach nur gedanklich immer und imer wiederholen?

    Zitat

    ich weiss ganz genau was du meinst, was passiert wenn ich mich ununterbrochen auf eine sache konzentriere? kann ich dadurch etwas verändern? die antwort ist nein. durch solche hammerübungen verdrängst du nur deine gefühle, und die kommen dann doppelt so stark zurück. wenn du achtsam sein willst, musst du den gefühlen mehr raum lassen, ich habe lange die übung gemacht ,das ich mir einmal pro stunde so 2-3 minuten aktiv über positive sachen gedanken gemacht habe, das reicht vollkommen, dann hab ich die gefühle für denn rest der stunde sein lassen. mein tip an dich, unterdrück niemals deine gefühle, lerne sie sanft zu begleiten, dann stellt sich langsam eine änderung ein.

    Dann würde eine regelmäßige Suttramedi von 30 min aber nichts bringen.Ihr seid hier nicht immer einer Meinung.Oder? :D

    Zitat

    buddhismus funktioniert, wenn man es aufgibt ,sich eine andere welt zu wünschen, innerlich hört man auf dagegen anzukämpfen, deshalb stellt sich ein wohlgefühl ein.


    Die Welt ist aber nicht in Ordnung so wie sie ist.Jedenfalls nicht nach meiner Meinung.Da braucht man doch bloss 5 mi Nachrichten zu sehen,um sich einer andere Welt zu wünschen.

    Zitat

    Meditation dient dem Ruhiger werden (Samadhi). Das ist richtig.
    Aber da hat der Buddha nicht halt gemacht.

    Im Dhamma und in der buddhistischen Meditation geht es darum, die Dinge nicht nur anzuschauen sondern zu durchschauen (Samatha+Vipassana).

    Das mit dem Durchschauen können wir auf später verschieben? Konzentration reicht ersteinmal?

    Zitat

    da Dein Umfeld "nicht gerade förderlich ist", gehe ich davon aus, dass Du noch nicht volljährig bist.


    Doch bin ich.

    Zitat

    Du fragst mich nach Gründen für Dankbarkeit. Ich kann Dir für mich unzählige Gründe aufzählen. Du musst bei Dir selbst nachforschen für was Du dankbar sein kannst. Mir fällt für Dich sofort ein: dass Du eine Katze hast, mit der Dich Liebe verbindet. Dass Du einen Freund hast. Dass Du einen Computer hast und in einem Forum posten kannst. Dass Du zu Essen hast, und zu Trinken, dass Du Dir Gedanken um das Leben machen kannst, dass Du auf den Buddhadharma gestossen bist, dass Du (vermutlich) keinen Kriege kennst usw. Trotz Verletzungen und Schwierigkeiten gibt es auch unzählige Gründe, weshalb Du dankbar sein könntest. Du musst Dir nur vorstellen, was Du vielleicht alles nicht mehr hättest.


    Das mit der Dankbarkeit lasse ich erstmal.Sorry, aber für mich ist das echt so als wenn sich ein Einäugiger darüber freut, das er nicht blind ist.Und die Leerheit (also Alles ist unbeständig) kriege ich sowieso nicht aus dem Kopf.Das find ich ja so schlimm.

    Zitat

    Schalte das Kopfkino aus.


    Geht in dem Fall nicht; weil es auf reale Ursachen hat.Aber egal; den schieß ich nachher in den Wind.

    Zitat

    Das ist aus dem Herzsutra? Wenn, dann würde ich es komplett nehmen (und auch einige Übersetzungen vergleichen). Die Rezitation des Herzsutras ist tägliche Praxis in einigen Schulen. Also aus meiner Sicht schon sinnvoll.Du kannst es ja einige Zeit lang probieren. (Da es ein Mahayanasutra ist, wird es aber einigen Theravadis und Neopalibuddhisten nicht so gefallen, aber auch aus ihrer Sicht gibt es Texte, die man rezitieren kann).


    Ist das mit den Schulen so wichtig? Bis auf ein zwei Ausnahmen scheint es mir nicht so.^Also ich kann doch ne' Weile ein Zen Suttra nehmen ,und dann ein Theravada Suttra; je nachdem was mir gerade passend erscheint.Oder nicht? Muss ich mich da festlegen?

    [

  • wusheng
    Gast
    • 13. September 2011 um 11:11
    • #57
    Myae:
    Zitat

    Dann, Freunde, werde ich euch eine Gegenfrage stellen. Antwortet nach Belieben. Was meint ihr, Freunde? Kann König Seniya Bimbisāra von Māgadha verweilen, ohne seinen Körper zu bewegen und ohne ein Wort zu sprechen, und dabei sieben Tage und Nächte lang höchstes Glück empfinden?' - 'Nein, Freund.' ... "'Aber, Freunde, ich kann verweilen, ohne meinen Körper zu bewegen und ohne ein Wort zu sprechen, und dabei einen Tag und eine Nacht lang höchstes Glück empfinden. ..."


    Genau das habe ich gemeint.Und da will doch jeder Buddhist hinkommen?Oder liege ich da falsch? Also ich würde das gerne können.
    [

    Will das jeder Buddhist? Mmmmmh,sieben Tage und sieben Nächte, einen Tag und eine Nacht lang???? Mal ehrlich: Was kann dieser Text denn praktisch in deinem Leben bedeuten? Mir persönlich sagt das nicht viel. Aber vielleicht bin ich dann ja auch kein Buddhist ;) .
    Und was ist Glück? So etwas wie ein Dauer-Trip? Mir sagte mal ein buddhistischer Mönch, er sei jeden Morgen dankbar für die Zahnschmerzen, die er nicht habe. Er sagte dies, nachdem er nen heftig vereiterten Backenzahn hatte, eine neue Erfahrung für ihn...
    Mein persönliches Fazit ist, dass ich mein Leben glücklicher empfinde, seit ich versuche, Dinge erst einmal wertfreier anzunehmen. Durch mein jetziges Verständnis des Herz-Sutras und der Interdependenz gelingt es mir immer besser. In Worte gefasst, versuche ich nach diesen 4 Regeln zu leben:
    1. Nimm nichts persönlich
    2. Stelle keine Mutmassungen an
    3. Versuche, deine Taten mit deinen Worten übereinstimmen zu lassen
    4. Tu immer dein Bestes
    Klingt einfach, ist es aber nicht. Je mehr es mir gelingt, desto mehr Seelenfrieden empfinde ich.
    Gruß, Wusheng

  • Elliot
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    5. Oktober 2010
    • 13. September 2011 um 11:14
    • #58
    Myae:

    Genau das habe ich gemeint.Und da will doch jeder Buddhist hinkommen?

    Möglicherweise.

    Myae:

    Oder liege ich da falsch? Also ich würde das gerne können.

    Dann würdest Du wohl auch etwas dafür tun oder eher lassen müssen:

    Zitat

    "Aggivessana, wie ist es möglich, daß Prinz Jayasena, der inmitten von Sinnesvergnügen lebt, der Sinnesvergnügen genießt, der von Gedanken an Sinnesvergnügen zerfressen wird, der vom Fieber der Sinnesvergnügen verbrannt wird, der auf die Suche nach Sinnesvergnügen erpicht ist, jenes wissen, sehen, verwirklichen oder ausüben könnte, was durch Entsagung gewußt, durch Entsagung gesehen, durch Entsagung erlangt, durch Entsagung verwirklicht werden muß? Das ist unmöglich." (http://www.palikanon.com/majjhima/zumwinkel/m125z.html)

    Denn wer geht für Dich arbeiten, während Du tagelang glückselig herumsitzt?

    VIele Grüße
    Elliot

    Viele Grüße

    Elliot

  • Onda
    Gast
    • 13. September 2011 um 11:27
    • #59
    Myae:


    Die Welt ist aber nicht in Ordnung so wie sie ist.Jedenfalls nicht nach meiner Meinung.Da braucht man doch bloss 5 mi Nachrichten zu sehen,um sich einer andere Welt zu wünschen.

    Natürlich ist die Welt überhaupt nicht in Ordnung. Die war noch nie in Ordnung.

    Da gibt es jetzt zwei Möglichkeiten
    a) du regst dich den ganzen Tag darüber auf und bläst Trübsal
    b) du nimmst die Welt, wie sie ist, und lässt dir die Laune nicht verderben.

    An der Welt konnte man schon immer verzweifeln. Das ist heute nicht anders als früher.
    Das bringt nur nichts.

    Die Welt kümmert sich nicht darum, ob du an ihr verzweifelst.
    Und sie tut dir auch nicht den Gefallen, sich zu ändern, bloß weil du sie anders haben willst.

    Also mach dir am besten nicht zuviel Gedanken über den Zustand der "Welt".

    LG
    Onda

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (13. September 2011 um 11:39)

  • Onda
    Gast
    • 13. September 2011 um 11:28
    • #60
    Myae:

    Ihr seid hier nicht immer einer Meinung.Oder? :D

    Beileibe nein. Darum ist das Forum als Ratgeber nur bedingt geeignet.
    LG
    Onda

  • GaliDa68
    Gast
    • 13. September 2011 um 11:42
    • #61
    Zitat

    Das mit der Dankbarkeit lasse ich erstmal.Sorry, aber für mich ist das echt so als wenn sich ein Einäugiger darüber freut, das er nicht blind ist.Und die Leerheit (also Alles ist unbeständig) kriege ich sowieso nicht aus dem Kopf.Das find ich ja so schlimm.

    Hmm, ich vermute, dass Deine Schwierigkeiten noch ganz woanders liegen. In Deiner Lebenssituation? In Dingen, die Du erlebt hast?
    Ich bin jetzt ganz besserwisserisch sage mal, dass es womöglich wichtig wäre, erst einmal diese Dinge zu klären. Das ist es, was ich meinte mit "Boden unter den Füssen kriegen". Dann schreckt einen die Unbeständigkeit als Gesetzmäßigkeit nicht mehr so.

    Das mit der Dankbarkeit kannst Du natürlich lassen. Ich selbst habe das in meiner schlimmsten Lebenskrise, die der Höhepunkt einer jahrelangen Depression war als äußerst hilfreich empfunden. Eben genau, weil ich merkte, dass ich noch ein Auge habe und nicht völlig blind und verratzt bin, nur angeschlagen. Da ging es nicht um Verdrängen von Schmerzen und Problemen sondern um schieres Überleben. Das war eine flankierende Maßnahme, die mir die Kraft verlieh, mich meiner Probleme zu stellen und sie anzupacken, ein Kraftquell. Du gibst damit Deinen negativen Gedanken eine andere Dynamik, raus aus dem Kreislauf von Schmerz und Selbstmitleid, hinein in Aktivität. Ich wurde handlungsfähig. Aber das musste ich täglich anwenden, wieder und wieder, oft mehrere Stunden. Das löschte nicht aus, was unangenehm war und mich quälte, aber es gab Kraft und machte Mut. Heute ist es Basis meines Lebens, ohne irgendein Zutun. Es gehört nicht nur Mut dazu sich seinen Problemen und dem Schmerz zu stellen, es gehört auch Mut dazu aufzuhören mit der Schwarz-Weiß-Malerei. Manchmal wollen wir den Schmerz gar nicht aufgeben und uns einfach nur schlecht fühlen, uns richtig darin suhlen und wälzen. Ich habe damals für mich entdeckt, dass der Schmerz – ich mein das nicht ironisch oder abwertend - auch einen gewissen Lustfaktor hat: "Ich fühl mich jetzt schlecht und ich will das jetzt so richtig auskosten. Basta!" Jeden Versuch Anderer mir da rauszuhelfen habe ich als ein Nicht-ernst-genommen-werden empfunden. Das ist auch oftmals so. Aber manchmal eben nicht. Ich musste erst vom Schmerz loslassen können, bereit werden darauf, auf ihn zu verzichten, als Erklärung meiner Welt. Zu lange hatte ich mich mit ihm identifiziert. Heute interveniere ich sofort, wenn dieses gefährliche Kopfkino einsetzt, denn bin ich da einmal eingestiegen, dann fährt es mit mir Achterbahn. Das kann man lernen. Nichts anderes lehrt der Buddha. Es gibt viele Methoden dazu.

    Ich wünsche mir, dass Du jetzt nicht denkst, ich wolle Dich glattbügeln. Ich weiß auch nicht, ob ich Dein Anliegen wirklich verstehe.

    Liebe Grüße
    Knochensack

  • Ryonin
    Gast
    • 13. September 2011 um 12:00
    • #62

    Ich bin mir nicht sicher, ob das, was wir gemeinhin mit Glück bezeichnen, und das was Buddha unter Glück versteht, das selbe ist. Das was wir gemeinhin unter Glück verstehen, ist ein wohliges Gefühl (und auch eins, das wir mit einer Ich-Empfindung verbinden). Aber Buddha versteht ja meines Wissens unter Glück, wenn da kein Gefühl ist. Auch kein wohliges.

  • Myae
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    11. September 2011
    • 13. September 2011 um 12:06
    • #63
    Zitat

    Will das jeder Buddhist? Mmmmmh,sieben Tage und sieben Nächte, einen Tag und eine Nacht lang???? Mal ehrlich: Was kann dieser Text denn praktisch in deinem Leben bedeuten?


    Es wäre schön es einfach zu können.Tatsächlich und wirklich unabhängig von den äußeren Umständen zu sein. Egal was passiert; nichts kann einem den Seelenfrieden rauben.Abzuschalten egal was ist, egal was man erleben muss.Ist halt nur ein Ideal und in echt vermutlich nicht erreichbar.

    Zitat

    Denn wer geht für Dich arbeiten, während Du tagelang glückselig herumsitzt?


    Es geht ja weniger um's tun; als ums können. Zu wissen das man immer und unter allen Umständen zufrieden sein kann.Egal wie schlimm sie auch sind. Das würde mich sehr beruhigen.

    Zitat

    Natürlich ist die Welt überhaupt nicht in Ordnung. Die war noch nie in Ordnung. Da gibt es jetzt zwei Möglichkeiten
    a) du regst dich den ganzen Tag darüber auf und bläst Trübsal
    b) du nimmst die Welt, wie sie ist, und lässt dir die Laune nicht verderben.


    Funktioniert halt nur; wenn die Welt nicht "beschließt" einem die Laune zu verderben.

    Zitat

    Mir sagte mal ein buddhistischer Mönch, er sei jeden Morgen dankbar für die Zahnschmerzen, die er nicht habe


    Das klingt für mich gar nicht gut.Warum hat er dann all die Jahre praktiziert; wenn er Zahnschmerzen genausowenig mag wie ich? Genau sowas habe ich gemeint. Das man lernt solche Dinge einfach abzuschalten; wenn man lange genug Meditation praktiziert hat.Und wenn der Mönch das nicht gelernt hat; wie soll ich das dann lernen? Da bin ich wieder bei meinem " wie soll das funktionieren?"

    Zitat

    Das mit der Dankbarkeit kannst Du natürlich lassen. Ich selbst habe das in meiner schlimmsten Lebenskrise, die der Höhepunkt einer jahrelangen Depression war als äußerst hilfreich empfunden

    Zitat

    [Hmm, ich vermute, dass Deine Schwierigkeiten noch ganz woanders liegen. In Deiner Lebenssituation? In Dingen, die Du erlebt hast?


    Sicher ich bin kein kleines trotziges Mädchen, dass über die Welt schimpft; weil der blöse Freund fremdgegangen ist.Ich hab' schon mehr Mist erlebt.Viel mehr Mist.Bei weitem mehr als es in meinem Alter normalerweise der Fall ist.Und damit dann auch gut.Muss ich euch und mir nicht antun. Schwamm drüber.

    Aber jetzt noch einmals zu der Meditation: Den Text also stur einfach immer und immer wiede gedanklich wiederholen.Ist das so richtig?

  • Onda
    Gast
    • 13. September 2011 um 12:10
    • #64
    Myae:
    Zitat

    Natürlich ist die Welt überhaupt nicht in Ordnung. Die war noch nie in Ordnung. Da gibt es jetzt zwei Möglichkeiten
    a) du regst dich den ganzen Tag darüber auf und bläst Trübsal
    b) du nimmst die Welt, wie sie ist, und lässt dir die Laune nicht verderben.


    Funktioniert halt nur; wenn die Welt nicht "beschließt" einem die Laune zu verderben.

    "Die Welt" verdirbt dir nicht die Laune.
    DU "beschließt", dir die Laune verderben zu lassen, du allein.
    Das ist der Unterschied.

    LG
    Onda

  • Elliot
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    • 13. September 2011 um 12:12
    • #65
    Ryonin:

    Ich bin mir nicht sicher, ob das, was wir gemeinhin mit Glück bezeichnen, und das was Buddha unter Glück versteht, das selbe ist. Das was wir gemeinhin unter Glück verstehen, ist ein wohliges Gefühl (und auch eins, das wir mit einer Ich-Empfindung verbinden). Aber Buddha versteht ja meines Wissens unter Glück, wenn da kein Gefühl ist. Auch kein wohliges.

    Glück kann durchaus angenehmes Gefühl bedeuten:

    Zitat

    "Ānanda, es gibt diese fünf Stränge sinnlichen Vergnügens. Was sind die fünf? Formen, die mit dem Auge erfahrbar sind, die erwünscht, begehrt, angenehm und liebenswert sind, die mit Sinnesgier verbunden sind und Begierde hervorrufen. Klänge, die mit dem Ohr erfahrbar sind, die erwünscht, begehrt, angenehm und liebenswert sind, die mit Sinnesgier verbunden sind und Begierde hervorrufen. Gerüche, die mit der Nase erfahrbar sind, die erwünscht, begehrt, angenehm und liebenswert sind, die mit Sinnesgier verbunden sind und Begierde hervorrufen. Geschmäcker, die mit der Zunge erfahrbar sind, die erwünscht, begehrt, angenehm und liebenswert sind, die mit Sinnesgier verbunden sind und Begierde hervorrufen. Berührungsobjekte, die mit dem Körper erfahrbar sind, die erwünscht, begehrt, angenehm und liebenswert sind, die mit Sinnesgier verbunden sind und Begierde hervorrufen. Dies sind die fünf Stränge sinnlichen Vergnügens. Das Glück und die Freude, die in Abhängigkeit von diesen fünf Strängen sinnlichen Vergnügens entsteht, nennt man das Glück der Sinnesvergnügen."

    "Sollte jemand sagen: 'Das ist das äußerste an Glück und Freude, das Lebewesen erleben', so würde ich ihm das nicht zugestehen. Warum ist das so? Weil es noch eine andere Art von Glück gibt, höher und erhabener als jenes Glück. Und was ist jene andere Art von Glück? Ānanda, da tritt ein Bhikkhu ganz abgeschieden von Sinnesvergnügen, abgeschieden von unheilsamen Geisteszuständen, in die erste Vertiefung ein, die von anfänglicher und anhaltender Hinwendung des Geistes begleitet ist, und verweilt darin, mit Verzückung und Glückseligkeit, die aus der Abgeschiedenheit entstanden sind. Dies ist jene andere Art von Glück, höher und erhabener als das vorhergehende Glück." (http://www.palikanon.com/majjhima/zumwinkel/m059z.html)

    Aber Glück weist auch über Gefühl hinaus:

    Zitat

    "... Sollte jemand sagen: 'Das ist das äußerste an Glück und Freude, das Lebewesen erleben', so würde ich ihm das nicht zugestehen. Warum ist das so? Weil es noch eine andere Art von Glück gibt, höher und erhabener als jenes Glück. Und was ist jene andere Art von Glück? Ānanda, mit dem völligen Überwinden des Gebiets von Weder-Wahrnehmung-Noch-Nichtwahrnehmung tritt der Bhikkhu in das Aufhören von Wahrnehmung und Gefühl ein und verweilt darin. Dies ist jene andere Art von Glück, höher und erhabener als das vorhergehende Glück."

    16. "Es ist möglich, daß Wanderasketen anderer Sekten so sprechen könnten: 'Der Mönch Gotama spricht vom Aufhören von Wahrnehmung und Gefühl und er beschreibt das als Glück. Was ist dies und wie ist dies möglich?' Den Wanderasketen anderer Sekten, die so sprechen, sollte gesagt werden: 'Freunde, der Erhabene beschreibt Glück nicht nur in Bezug auf angenehme Gefühle; Freunde, der Tathāgata beschreibt vielmehr jegliche Art von Glück als Glück, wo und wie es auch immer angetroffen wird [3].'" (http://www.palikanon.com/majjhima/zumwinkel/m059z.html)

    Und schliesslich:

    Zitat

    "Das größte Gut ist die Gesundheit,
    Nibbāna ist das größte Glück,
    Der beste Pfad ist der Achtfache,
    Der sicher zum Todlosen führt."
    (http://www.palikanon.com/majjhima/zumwinkel/m075z.html)

    Viele Grüße
    Elliot

    Viele Grüße

    Elliot

  • accinca
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    • 13. September 2011 um 12:17
    • #66
    Onda:
    Myae:


    Funktioniert halt nur; wenn die Welt nicht "beschließt" einem die Laune zu verderben.

    "Die Welt" verdirbt dir nicht die Laune.
    DU "beschließt", dir die Laune verderben zu lassen, du allein.
    Das ist der Unterschied. Onda

    Das Elend der Welt mit Alter, Krankheit und Tod wird sich
    natürlich trotzdem nicht ändern.

  • Ryonin
    Gast
    • 13. September 2011 um 12:25
    • #67
    Onda:
    Myae:


    Funktioniert halt nur; wenn die Welt nicht "beschließt" einem die Laune zu verderben.

    "Die Welt" verdirbt dir nicht die Laune.
    DU "beschließt", dir die Laune verderben zu lassen, du allein.
    Das ist der Unterschied.

    LG
    Onda

    Hm, klingt für mich nach The Secret. Mal abgesehn, das man dann an so was absurdes wie freien Willen glauben müsste.
    Du existierst nicht getrennt von der Welt. Wenn du beschliesst keine Zahnschmerzen zu haben, aber der Zahn vereitert ist. wird er trotzdem wehtun.
    Alles entsteht bedingt voneinander, nicht weil ich das beschliesse.

  • GaliDa68
    Gast
    • 13. September 2011 um 12:29
    • #68
    Zitat

    Sicher ich bin kein kleines trotziges Mädchen, dass über die Welt schimpft; weil der blöse Freund fremdgegangen ist.Ich hab' schon mehr Mist erlebt.Viel mehr Mist.Bei weitem mehr als es in meinem Alter normalerweise der Fall ist.

    Das dachte ich mir. Und das hab ich deutlich gespürt.

    Liebe Grüße
    Knochensack

  • christiane72
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    • 13. September 2011 um 12:30
    • #69
    Zitat

    Weil ich keine andere Wahl habe.Gefühle kommen eben.Da kann man nicht viel dagegen tun.Das ist ja genau das; warum ich oft glaube das das ganze System nicht funktioniert.Wenn was Schlimmes passiert, ist man traurig, wenn was Lustiges passiert muss man lachen, wenn man angegriffen wird , ärgert man sich.Da kann man nicht viel gegen tun.Ich weiß Meditation soll das ändern.War bei mir bis jetzt nicht so.

    Stell dir mal vor es gäbe keine Gefühle mehr. Dass ist so als wenn du z.B. in Amerika durch die Salzwüste fährst. Und zwar unendlich. Es passiert rein gar nichts. Natürlich hast du keinen Schmerz/Leid mehr. Du hast aber auch keine Freude mehr. Und das ist doch das was das Leben interessant und schön macht.

    Ich habe das Gefühl, dass du im Moment in einer blöden Lebenssituation bist. Zudem siehst du auch nur das Negative was vielleicht eintritt. Versuch dich an den kleinen Dingen zu erfreuen. Man muß aus jeder Lebenssituation das Beste machen. Das klingt leicht, ist es natürlich nicht. Aber es geht.
    Ich will dir einen kleinen Auszug aus meinem Leben geben, damit du siehst dass ich weiß wovon ich rede:
    Im Frühjahr letzten Jahres starb meine Oma, sie hat mich großgezogen und ich liebte sie sehr. In der Woche darauf nahm sich ein guter Freund das Leben. Völlig überraschend. 2 Monate später bekam meine Geschäftspartnerin einen Burn-Out und ist seitdem krank. Ich stand mit allem alleine da (jede Menge Probleme und finanzielle Schwierigkeiten). Über Monate gab es Gespräche über den Ausstieg meiner Partnerin aus der gemeinsamen Firma und sie stellte Forderungen über Forderungen. Die finanziellen Schwierigkeiten wurden immer schlimmer. Es gibt bis heute keine Einigung. Vor knapp 3 Monaten mußte ich Insolvenz anmelden. Für die Firma wie auch privat. 2 Wochen vorher habe ich mich mit meiner (privaten) Krankenkasse so gezofft das sie mich rausgeschmissen haben. Seitdem versuche ich verzweifelt irgendwo und irgendwie in eine andere Krankenkasse zu kommen, was immer wieder an irgendwelchen völlig idiotischen Richtlinien scheitert. Zudem bewältige ich Berge von Papier für den Insolvenzverwalter und das Arbeitsamt.
    Ich könnte auch sagen das alles scheiße ist. Aber ich sehe die Zeit danach und wer weiß wofür diese Dinge und Erfahrungen gut sind. Ach ja: kurz vor Weihnachten letzten Jahres starb unsere Katze Sammy. Wir hatten sie 10 Jahre. Durch einen Zufall bekamen wir 2 Wochen später einen kleinen Notfall Kater. Er ist die tollste Katze die ich kenne und wir lieben ihn abgöttisch. Wenn Sammy nicht gestorben wäre, wäre in unserer Katzenbande (wir haben noch 2 andere) kein Platz frei gewesen und unser Katerchen hätte jemand anderen glücklich gemacht. Natürlich werden wir unsere Sammy nie vergessen.
    Ach und was den Freund angeht. Ich hatte meine "große Liebe" gefunden. Wir waren 7 Jahre zusammen. Dann hat er mich verlassen. Er hat mich auch mehrfach betrogen. Nun bin ich seit schon fast 15 Jahren in einer neuen Beziehung. Mein Ex ist heute mein bester Freund. Ich liebe ihn sehr, aber ich bin froh dass ich nicht mehr mit ihm leben muß, da mein jetziger Lebensgefährte viel besser zu mir passt. Es war also alles Leid der Trennung und Betruges absolut vergänglich und danach wurde alles gut. Vielleicht wird auch diese Beziehung irgendwann auseinander gehen. Aber wer weiß, wen ich danach treffe? Ich bin gespannt. Das Leben ist und bleibt spannend. Man muß nur aufgeschlossen sein und nicht resignieren oder sich von Ängsten einengen lassen.
    So. Ich hoffe mein Roman kann dich etwas motivieren.

  • Onda
    Gast
    • 13. September 2011 um 12:42
    • #70
    Ryonin:

    Hm, klingt für mich nach The Secret. Mal abgesehn, das man dann an so was absurdes wie freien Willen glauben müsste.


    Daran musst du nicht glauben. Den gibt es einfach. Absurd ist es, die Existenz eines freien Willens zu leugnen. Das ist modischer Neuro-Schnickschnack oder religiöser Unsinn. Die Existenz eines freien Willens kann ich dir bei Bedarf jederzeit beweisen.

    Zitat

    Du existierst nicht getrennt von der Welt. Wenn du beschliesst keine Zahnschmerzen zu haben, aber der Zahn vereitert ist. wird er trotzdem wehtun.


    Schmerz und Leiden sind nicht dasselbe. Man kann mit mit Schmerz sehr unterschiedlich umgehen.

    Zitat

    Alles entsteht bedingt voneinander, nicht weil ich das beschliesse.


    Siehe oben: Die Existenz eines freien Willens steht völlig außer Zweifel. Absolut frei ist er natürlich nicht. Nur bedingt frei. Aber dadurch wird er nicht unfrei.

    Wir reden hier von buddhistischen Basics. Es gibt keine Zwangsläufigkeit, mit der wir auf Äußeres reagieren müssten. Die buddhistische Geistesschulung versucht ja gerade, vorhandene Automatismen und Gewohnheit zu durchschauen und damit zu durchbrechen.

    LG
    Onda

    2 Mal editiert, zuletzt von Anonymous (13. September 2011 um 13:37)

  • Elliot
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    • 13. September 2011 um 12:44
    • #71
    Myae:

    Es wäre schön es einfach zu können.Tatsächlich und wirklich unabhängig von den äußeren Umständen zu sein. Egal was passiert; nichts kann einem den Seelenfrieden rauben.Abzuschalten egal was ist, egal was man erleben muss.Ist halt nur ein Ideal und in echt vermutlich nicht erreichbar.

    Zitat

    Denn wer geht für Dich arbeiten, während Du tagelang glückselig herumsitzt?


    Es geht ja weniger um's tun; als ums können. Zu wissen das man immer und unter allen Umständen zufrieden sein kann.Egal wie schlimm sie auch sind. Das würde mich sehr beruhigen.

    "Immer und unter allen Umständen" ist wohl wirklich ein sehr hoch gestecktes Ziel:

    Zitat

    "Wenn nun andere jenen Bhikkhu auf ein Weise angreifen, die unerwünscht, nicht begehrt und unangenehm ist, wobei er mit Fäusten, Erdklumpen, Stöcken oder Messern in Kontakt kommt, versteht er folgendermaßen: 'Dieser Körper ist von solcher Natur, daß Kontakt mit Fäusten, Erdklumpen, Stöcken oder Messern auf ihn zukommt. Aber dies wurde vom Erhabenen in seinem Ratschlag vom Gleichnis von der Säge gesagt: >Ihr Bhikkhus, sogar wenn Banditen euch barbarisch Glied für Glied mit einer Doppelgriffsäge in Stücke teilen würden, würde derjenige, der einen verdorbenen Geist ihnen gegenüber entstehen ließe, meine Lehre nicht befolgen.< Also soll unerschöpfliche Energie in mir hervorgebracht werden, und ununterbrochene Achtsamkeit soll gegenwärtig sein, mein Körper soll still und unbeschwert sein, mein Geist soll konzentriert und einspitzig sein. Und nun mag Kontakt mit Fäusten, Erdklumpen, Stöcken oder Messern auf diesen Körper zukommen; denn dies ist einfach nur das Befolgen der Lehre des Buddha.'" (http://www.palikanon.com/majjhima/zumwinkel/m028z.html)

    Und da macht halt - wie so oft - Übung den Meister:

    Zitat

    „Ihr Bhikkhus, wenn die Achtsamkeit auf den Körper immer wieder gepflegt, entfaltet, geübt, als Fahrzeug verwendet, als Grundlage benutzt, verankert, gefestigt und gut ausgeübt worden ist, können diese zehn Vorteile davon erwartet werden. Welche zehn?“

    (I) „Man wird ein Sieger über Unzufriedenheit und Hingerissenheit, und Unzufriedenheit besiegt einen nicht; man verweilt, indem man Unzufriedenheit überwindet, wann immer sie erscheint.“

    (II) „Man wird ein Sieger über Furcht und Schrecken, und Furcht und Schrecken besiegen einen nicht; man verweilt, indem man Furcht und Schrecken überwindet, wann immer sie erscheinen.“

    (III) „Man erträgt Kälte und Hitze, Hunger und Durst, und Kontakt mit Bremsen, Moskitos, Wind, Sonne und Kriechtieren; man erträgt böswillig gesprochene, unwillkommene Worte und aufgekommene körperliche Gefühle, die schmerzhaft, scharf, hart, peinigend, unangenehm, unerfreulich und lebensbedrohlich sind.“

    (IV) „Man erlangt nach Belieben, ohne Probleme oder Schwierigkeiten die vier Vertiefungen, die die höhere Geistigkeit ausmachen und für ein angenehmes Verweilen hier und jetzt sorgen.“ (http://www.palikanon.com/majjhima/zumwinkel/m119z.html)

    Viele Grüße
    Elliot

    Viele Grüße

    Elliot

  • Ryonin
    Gast
    • 13. September 2011 um 13:17
    • #72
    Myae:

    Aber jetzt noch einmals zu der Meditation: Den Text also stur einfach immer und immer wiede gedanklich wiederholen.Ist das so richtig?

    Es ist als fortwährende Rezitation denkbar, aber auch als Kontemplation (also ein Stück Rezitieren, dann es sacken lassen). Aber die gedankliche Wiederholung ist nur eine Variante, man kann es auch laut rezitieren (oder in traditioneller Form singen).

    http://www.kwanumeurope.org/dlfiles/chants…utradeutsch.mp3 (deutsch)
    http://www.buddhaweg.de/PraxisLehre/Praxis/Audios/dSdGW.mp3 (deutsch)
    http://www.youtube.com/watch?v=qzS_uJWNtSo (japanisch)
    http://www.youtube.com/watch?v=hYqLBkMrodg (koreanisch)
    http://www.youtube.com/watch?v=Dz59yKyxNuU (tibetisch)
    http://www.youtube.com/watch?v=_eX-IcL00Gg (vietnamesisch)

  • ORCA
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    • 13. Oktober 2011 um 20:30
    • #73

    Hallo Myae
    Habe gerade deinen beitrag gelesen und musste erst mal schmunzeln.
    Ich denke nicht das du ärger kriegst wegen deiner frage!!
    Ich selbst beschäftige mich schon lange mit Buddhismus und habe mich für den Nichirin entschieden.
    Aber auch mit dem Tibetischen und mit dem was der Dalai Lama sagt, habe ich mich beschäftigt und
    überall wird man ermutigt fragen zu stellen!!
    Ja manchmal erscheinen die äusseren Umstände sehr schwer oder traurig oder aussichtslos.
    Aber denke immer daran das alles im leben mehr als nur eine seite hat, manchmal muss man erst das
    eine (traurige) gefühl zulassen , um es zu verarbeiten und zu verstehen. Danach kannst du auch wieder lachen.
    Auf Regen folgt immer wieder Sonnenschein.
    Ich selber chante und damit geht es mir besser.
    Hoffe das hilft dir weiter.
    Alles liebe Orca

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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