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  1. Buddhaland Forum
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  3. Allgemeines zum Buddhismus

buddhismus und ur-angst

  • zenbo
  • 2. September 2011 um 10:27
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  • Grund
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    • 12. September 2011 um 13:25
    • #76
    zenbo:

    hab auf dem philosophie forum gefragt, hier die antwort von Existenzphilosoph:

    »Die drei Fragen lauten: „Wo komme ich her?“, „Wer bin ich?“, „Wo gehe ich hin?“. Solange wir auf diese Fragen keine Antwort finden, herrscht die Urangst. «

    Jean Gebser, URANGST UND URVERTRAUEN in «Ursprung und Gegenwart», Band 5,2 Vorlesungen und Reden zu „Ursprung und Gegenwart“ ISBN 3-907160-061

    und nun kann die diskussion eigentlich losgehen, beantwortet der buddhismus diese fragen mit endgültiger, oder wenigstens, nachvollziehbarer autorität?

    lg zenbo

    ich bin zwar nicht der Buddhismus, aber mit autorität beantworte ich das allemal:

    „Wo komme ich her?“, „Wer bin ich?“, „Wo gehe ich hin?“

    weiß nicht, weiß nicht, weiß nicht ... in genau dieser Reihenfolge :lol:

    zenbo:


    Solange wir auf diese Fragen keine Antwort finden, herrscht die Urangst. «


    Ah ich verstehe, dann ist der Begriff "Urangst" die Kurzform für "Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß" :lol:


    Grüße
    TM

  • Maybe Buddha
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    • 12. September 2011 um 13:27
    • #77
    zenbo:

    hab auf dem philosophie forum gefragt, hier die antwort von Existenzphilosoph:

    »Die drei Fragen lauten: „Wo komme ich her?“, „Wer bin ich?“, „Wo gehe ich hin?“. Solange wir auf diese Fragen keine Antwort finden, herrscht die Urangst. «

    Jean Gebser, URANGST UND URVERTRAUEN in «Ursprung und Gegenwart», Band 5,2 Vorlesungen und Reden zu „Ursprung und Gegenwart“ ISBN 3-907160-061

    und nun kann die diskussion eigentlich losgehen, beantwortet der buddhismus diese fragen mit endgültiger, oder wenigstens, nachvollziehbarer autorität?

    lg zenbo

    Ja tut der Buddhismus... Durch die Erkenntnis und Einsicht wie die Dinge wirklich sind, fallen diese Fragen weg!
    "wo komme ich her?" Antwort: Es gibt kein ich. Das ich kommt vom Geist, der das Ich als Konzept entwirft.
    "wer bin ich?" Antwort: Es gibt immer noch kein Ich. Das ich ist eine Ansammlung von Vorstellungen, Ideen, Meinungen und Konzepten aus deren Gesamtansammlung die Vorstellung, das Konzept eines Ichs entsteht.
    "Wo gehe ich hin?" Antwort: Hmm... Immer noch kein Ich da. Wo du hingehst kommt drauf an was wie du in der Gegenwart und in der Zukunft handelst. Folgst du der Lehre des Buddha, löst sich das Ich auf und somit auch das ständige Fragen und Suchen.
    Tut man das nicht dreht man sich warscheinlich weiter im Kreis und sucht nach Antworten auf Fragen, die selbst wenn sie für den Verstand begreifbar beantwortet würden, dennoch das Ich nicht befriedigen würden.

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • zenbo
    Gast
    • 12. September 2011 um 14:08
    • #78
    Maybe Buddha:

    Ja tut der Buddhismus... Durch die Erkenntnis und Einsicht wie die Dinge wirklich sind, fallen diese Fragen weg!
    "wo komme ich her?" Antwort: Es gibt kein ich. Das ich kommt vom Geist, der das Ich als Konzept entwirft.
    "wer bin ich?" Antwort: Es gibt immer noch kein Ich. Das ich ist eine Ansammlung von Vorstellungen, Ideen, Meinungen und Konzepten aus deren Gesamtansammlung die Vorstellung, das Konzept eines Ichs entsteht.
    "Wo gehe ich hin?" Antwort: Hmm... Immer noch kein Ich da. Wo du hingehst kommt drauf an was wie du in der Gegenwart und in der Zukunft handelst. Folgst du der Lehre des Buddha, löst sich das Ich auf und somit auch das ständige Fragen und Suchen.
    Tut man das nicht dreht man sich warscheinlich weiter im Kreis und sucht nach Antworten auf Fragen, die selbst wenn sie für den Verstand begreifbar beantwortet würden, dennoch das Ich nicht befriedigen würden.

    quatsch

    wo komme ich her, heisst, wo kommt alles her.
    wer bin ich, ok.
    wohin gehe ich, das heisst nach dem leben, du helmi! :D

    also zwei von drei unbeantwortet.

    lg zenbo

  • Maybe Buddha
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    • 12. September 2011 um 14:17
    • #79
    zenbo:
    Maybe Buddha:

    Ja tut der Buddhismus... Durch die Erkenntnis und Einsicht wie die Dinge wirklich sind, fallen diese Fragen weg!
    "wo komme ich her?" Antwort: Es gibt kein ich. Das ich kommt vom Geist, der das Ich als Konzept entwirft.
    "wer bin ich?" Antwort: Es gibt immer noch kein Ich. Das ich ist eine Ansammlung von Vorstellungen, Ideen, Meinungen und Konzepten aus deren Gesamtansammlung die Vorstellung, das Konzept eines Ichs entsteht.
    "Wo gehe ich hin?" Antwort: Hmm... Immer noch kein Ich da. Wo du hingehst kommt drauf an was wie du in der Gegenwart und in der Zukunft handelst. Folgst du der Lehre des Buddha, löst sich das Ich auf und somit auch das ständige Fragen und Suchen.
    Tut man das nicht dreht man sich warscheinlich weiter im Kreis und sucht nach Antworten auf Fragen, die selbst wenn sie für den Verstand begreifbar beantwortet würden, dennoch das Ich nicht befriedigen würden.

    quatsch

    wo komme ich her, heisst, wo kommt alles her.
    wer bin ich, ok.
    wohin gehe ich, das heisst nach dem leben, du helmi! :D

    also zwei von drei unbeantwortet.

    lg zenbo

    Alles anzeigen

    :roll:

    Du hasts immer noch nicht verstanden... alle drei beantwortet... Denk doch erstmal drüber nach bevor du solche Antworten schreibst...

    Wenn kein Ich da ist, wer soll die Frage stellen (oder stellen wollen), wo alles herkommt?
    Wenn keiner da ist (kein Ich) wohin soll ein nichtvorhandenes Ich schon gehn? nirgends. Ungeboren, Todlos...

    Aber es macht anscheinend keinen Sinn... Du willst das Dharma nicht verstehen, du willst fragen, suchen und rumphilosophiern... Ist ja auch Ok, nix für ungut :D

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • zenbo
    Gast
    • 12. September 2011 um 14:33
    • #80

    deine terror-logik in ehren, aber nur weil kein ich da ist heisst das noch lange nicht das wir nirgends herkommen, oder hingehen.
    hast du es immer noch nicht kapiert, dein: "der buddha beantwortet alle fragen", sing-sang funktioniert nur solange bis du mal mit einem christ redest, der sagt dann ganz locker:"ja aber woher kommt diese energie?"

    der buddha sprach nur von dieser welt, ob es ausserhalb dieser welt noch andere realitäten gibt weiss leider niemand, auch du nicht.

    lg zenbo

  • Maybe Buddha
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    • 12. September 2011 um 15:03
    • #81
    zenbo:

    deine terror-logik in ehren, aber nur weil kein ich da ist heisst das noch lange nicht das wir nirgends herkommen, oder hingehen.
    hast du es immer noch nicht kapiert, dein: "der buddha beantwortet alle fragen", sing-sang funktioniert nur solange bis du mal mit einem christ redest, der sagt dann ganz locker:"ja aber woher kommt diese energie?"

    der buddha sprach nur von dieser welt, ob es ausserhalb dieser welt noch andere realitäten gibt weiss leider niemand, auch du nicht.

    lg zenbo

    Ja du hast recht ich weiss es nicht... Und ich will und brauch es auch nicht wissen. Was intressiert mich was irgend ein christ, oder Moslem oder Akademiker, oder wissenschaftler oder oder oder sagt...?

    Das ich ist ein Konzept des Geistes... da komme "Ich" (da kommt das "Ich") her.... der körper den "ich" habe, in dem gehirn und geist sind... wo der herkommt? Vater und Mutter...

    Die Suche und das ausbrüten von solchen fragen die du dir stellst stärkt nur das Ego...
    und das ist das gegenteil von dem was der Buddha lehrt. Siehst du das anders? Oder denkst du das stimmt nicht, was der Buddha sagt bzw hast du etwa andere Erfahrungen gemacht?

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • zenbo
    Gast
    • 12. September 2011 um 15:15
    • #82
    Maybe Buddha:

    Das ich ist ein Konzept des Geistes... da komme "Ich" (da kommt das "Ich") her.... der körper den "ich" habe, in dem gehirn und geist sind... wo der herkommt? Vater und Mutter...

    Die Suche und das ausbrüten von solchen fragen die du dir stellst stärkt nur das Ego...
    und das ist das gegenteil von dem was der Buddha lehrt. Siehst du das anders? Oder denkst du das stimmt nicht, was der Buddha sagt bzw hast du etwa andere Erfahrungen gemacht?

    bin eben nur dreiviertelbuddhist.

    lg zenbo

  • Maybe Buddha
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    • 12. September 2011 um 15:35
    • #83
    zenbo:
    Maybe Buddha:

    Das ich ist ein Konzept des Geistes... da komme "Ich" (da kommt das "Ich") her.... der körper den "ich" habe, in dem gehirn und geist sind... wo der herkommt? Vater und Mutter...

    Die Suche und das ausbrüten von solchen fragen die du dir stellst stärkt nur das Ego...
    und das ist das gegenteil von dem was der Buddha lehrt. Siehst du das anders? Oder denkst du das stimmt nicht, was der Buddha sagt bzw hast du etwa andere Erfahrungen gemacht?

    bin eben nur dreiviertelbuddhist.

    lg zenbo

    Jetzt keinen Rückzieher machen ;).... Du stellst ständig fragen und jetzt kommen mal 2 Gegenfragen von mir und du antwortest nicht.

    Bevor du die nöchsten 3-4 neuen Threads mit Fragen eröffnest denk wenigstens mal über meine 2 konkreten Fragen ernsthaft nach... Musstja keine Antwort posten, aber denk zumindest mal drüber nach... Bzw überprüf doch mal deine Erfahrungen in Bezug auf die von mir gestellten Fragen...

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • monikamarie
    Gast
    • 12. September 2011 um 15:55
    • #84
    zenbo:

    deine terror-logik in ehren, aber nur weil kein ich da ist heisst das noch lange nicht das wir nirgends herkommen, oder hingehen.
    hast du es immer noch nicht kapiert, dein: "der buddha beantwortet alle fragen", sing-sang funktioniert nur solange bis du mal mit einem christ redest, der sagt dann ganz locker:"ja aber woher kommt diese energie?"

    der buddha sprach nur von dieser welt, ob es ausserhalb dieser welt noch andere realitäten gibt weiss leider niemand, auch du nicht.

    lg zenbo

    Hi zenbo,
    Deine flapsige Form der Beantwortung von ernsthaften Beiträgen in letzter Zeit zeigt nur Deine Un-Kenntnis (Dreiviertelbuddhist wie Du selbst schreibst).

    Es ist wie mit dem Klavierspielen. Desto besser Du spielst, desto besser kannst Du auch andere Klavierspieler beurteilen.
    (Quelle: Hanzze, Übersetzung eines Textes in einem anderen Forum)

    Also üb doch erstmal. Und mäßige Dich bitte mal in Deiner Wortwahl. Oder kommt da Deine Ur-Angst drin zum Ausdruck?
    _()_ Monika

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    • 12. September 2011 um 16:07
    • #85
    zenbo:

    bin eben nur dreiviertelbuddhist.

    einfach mit vier Drittel multiplizieren, dann stimmts :lol:


    Grüße
    TM

  • zenbo
    Gast
    • 12. September 2011 um 16:09
    • #86
    Maybe Buddha:

    Jetzt keinen Rückzieher machen ;).... Du stellst ständig fragen und jetzt kommen mal 2 Gegenfragen von mir und du antwortest nicht.

    Bevor du die nöchsten 3-4 neuen Threads mit Fragen eröffnest denk wenigstens mal über meine 2 konkreten Fragen ernsthaft nach... Musstja keine Antwort posten, aber denk zumindest mal drüber nach... Bzw überprüf doch mal deine Erfahrungen in Bezug auf die von mir gestellten Fragen...

    nein nein, ich hab es doch schon erklärt,ich bin mir einfach noch nicht über alles imklaren, ich versteh deine logik schon.

    lg zenbo

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    • 12. September 2011 um 17:55
    • Offizieller Beitrag
    • #87
    zenbo:

    hab auf dem philosophie forum gefragt, hier die antwort von Existenzphilosoph:

    »Die drei Fragen lauten: „Wo komme ich her?“, „Wer bin ich?“, „Wo gehe ich hin?“. Solange wir auf diese Fragen keine Antwort finden, herrscht die Urangst. «

    und nun kann die diskussion eigentlich losgehen, beantwortet der buddhismus diese fragen mit endgültiger, oder wenigstens, nachvollziehbarer autorität?

    Es ist umgekehrt. Zuerst ist da die Urangst, das heisst ein Gefühl der Haltlosigkeit und der Ungeborgenheit. Und aus dieser Urangst entspringen dann unter Fragen. Aus der Hoffnung heraus, sich auf die Antworten gründen und sichern zu können. Wer die Ungeborgenheit nicht empfindet der braucht die Fragen nicht. Für die Philosophie, als die Disziplin die sich mit dem menschlichen Denken und Wissen beschäftigt, sind natürlich die Fragestellungen zentral.

    Aber eigentlich gehen die Existenzphiloophen alle von einer konkreten Begegnung, mit Angst, Verlorensein, Hoffnungslosigkeit aus. Bei Sartre war das beispielsweise das Gefühl des "Überzähligsein" im Haus seines Grossvaters, bei Camus Todeserfahrungen wegens eine Krankheit, bei Nietzsche der Tod seines Vaters. Die gewohnte Realität bricht zusammen und man stellt sich schon früh die Sinnfrage.

    Für viele buddhitische Lehrer war die Begegnung mit dem Tod die zentrale Erfahrung, die diese den Mönchweg einschlagen liess. Aber nicht um theoretische Fragen mit theretischen Antworten zu begegnen sondern um Angesichts der so hautnah drohnenden Vergänglichkeit Friede im Herzen zu finden.

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  • zenbo
    Gast
    • 12. September 2011 um 18:24
    • #88
    void:

    Es ist umgekehrt. Zuerst ist da die Urangst, das heisst ein Gefühl der Haltlosigkeit und der Ungeborgenheit. Und aus dieser Urangst entspringen dann unter Fragen. Aus der Hoffnung heraus, sich auf die Antworten gründen und sichern zu können. Wer die Ungeborgenheit nicht empfindet der braucht die Fragen nicht. Für die Philosophie, als die Disziplin die sich mit dem menschlichen Denken und Wissen beschäftigt, sind natürlich die Fragestellungen zentral.

    Aber eigentlich gehen die Existenzphiloophen alle von einer konkreten Begegnung, mit Angst, Verlorensein, Hoffnungslosigkeit aus. Bei Sartre war das beispielsweise das Gefühl des "Überzähligsein" im Haus seines Grossvaters, bei Camus Todeserfahrungen wegens eine Krankheit, bei Nietzsche der Tod seines Vaters. Die gewohnte Realität bricht zusammen und man stellt sich schon früh die Sinnfrage.

    Für viele buddhitische Lehrer war die Begegnung mit dem Tod die zentrale Erfahrung, die diese den Mönchweg einschlagen liess. Aber nicht um theoretische Fragen mit theretischen Antworten zu begegnen sondern um Angesichts der so hautnah drohnenden Vergänglichkeit Friede im Herzen zu finden.

    so gesehen ist die urangst, eine wichtige triebfeder für die religion.

    lg zenbo

  • accinca
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    • 12. September 2011 um 23:27
    • #89
    zenbo:

    so gesehen ist die urangst, eine wichtige triebfeder für die religion. zenbo


    Was ist denn "die Urangst"? Der Tod, Angst vor Leiden oder was soll das sein?

  • zenbo
    Gast
    • 12. September 2011 um 23:32
    • #90
    accinca:


    Was ist denn "die Urangst"? Der Tod, Angst vor Leiden oder was soll das sein?


    hab auf dem philosophie forum gefragt, hier die antwort von Existenzphilosoph:

    »Die drei Fragen lauten: „Wo komme ich her?“, „Wer bin ich?“, „Wo gehe ich hin?“. Solange wir auf diese Fragen keine Antwort finden, herrscht die Urangst. «

    Jean Gebser, URANGST UND URVERTRAUEN in «Ursprung und Gegenwart», Band 5,2 Vorlesungen und Reden zu „Ursprung und Gegenwart“ ISBN 3-907160-061

    und nun kann die diskussion eigentlich losgehen, beantwortet der buddhismus diese fragen mit endgültiger, oder wenigstens, nachvollziehbarer autorität?

    lg zenbo

  • accinca
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    • 13. September 2011 um 00:09
    • #91
    zenbo:
    accinca:


    Was ist denn "die Urangst"? Der Tod, Angst vor Leiden oder was soll das sein?


    hab auf dem philosophie forum gefragt, hier die antwort von Existenzphilosoph:
    »Die drei Fragen lauten: „Wo komme ich her?“, „Wer bin ich?“, „Wo gehe ich hin?“.
    Solange wir auf diese Fragen keine Antwort finden, herrscht die Urangst. « zenbo


    Was es alles auf der Welt für Vorstellungen gibt......

  • Mabuttar
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    • 13. September 2011 um 10:14
    • #92
    zenbo:
    accinca:


    Was ist denn "die Urangst"? Der Tod, Angst vor Leiden oder was soll das sein?


    hab auf dem philosophie forum gefragt, hier die antwort von Existenzphilosoph:

    »Die drei Fragen lauten: „Wo komme ich her?“, „Wer bin ich?“, „Wo gehe ich hin?“. Solange wir auf diese Fragen keine Antwort finden, herrscht die Urangst. «

    Jean Gebser, URANGST UND URVERTRAUEN in «Ursprung und Gegenwart», Band 5,2 Vorlesungen und Reden zu „Ursprung und Gegenwart“ ISBN 3-907160-061

    und nun kann die diskussion eigentlich losgehen, beantwortet der buddhismus diese fragen mit endgültiger, oder wenigstens, nachvollziehbarer autorität?

    lg zenbo

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    Nun nach der heutigen Naturwissenschaft wären die Antworten vielleicht so
    Woher?: Urknall, Materie, Chemie und Informationsbildungen, oder: von den Eltern.
    Wer bin ich ?: Säugetier, ein biologischer Körper
    Wo gehe ich hin?: Einkaufen :lol: oder : nach einigen körperlichen und geistigen betätigungen verfallen alle körperlichen Teile und gehen später wieder neue Formen ein.

    Aber wäre damit die Urangst gelöst ? Vielleicht erst, wenn man es wie im Buddhismus, akzeptiert und einen gewissen Gleichmut entwickelt.

    eine buddhistische Antwort auf die 3 Fragen könnte sein, 1. Woher? Entstehen und Vergehen von Welten und Wesen
    2. Es gibt 5 Skhandas aber mit deren Identifikation entsteht Leiden. 3. Wo gehe ich hin?: Ins ständige Entstehen und Vergehen.

    Nibbana:..Befreit von der Zuordnung durch Form, Vaccha, ist der Tathagata tief, grenzenlos, hart auszuloten, wie die See. 'Wiedererscheinen', ist nicht anwendbar. 'Nicht wiedererscheinen',ist nicht anwendbar... MN72 (http://zugangzureinsicht.org/)

  • Maybe Buddha
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    • 13. September 2011 um 14:16
    • #93
    Mabuttar:
    zenbo:

    hab auf dem philosophie forum gefragt, hier die antwort von Existenzphilosoph:

    »Die drei Fragen lauten: „Wo komme ich her?“, „Wer bin ich?“, „Wo gehe ich hin?“. Solange wir auf diese Fragen keine Antwort finden, herrscht die Urangst. «

    Jean Gebser, URANGST UND URVERTRAUEN in «Ursprung und Gegenwart», Band 5,2 Vorlesungen und Reden zu „Ursprung und Gegenwart“ ISBN 3-907160-061

    und nun kann die diskussion eigentlich losgehen, beantwortet der buddhismus diese fragen mit endgültiger, oder wenigstens, nachvollziehbarer autorität?

    lg zenbo

    Nun nach der heutigen Naturwissenschaft wären die Antworten vielleicht so
    Woher?: Urknall, Materie, Chemie und Informationsbildungen, oder: von den Eltern.
    Wer bin ich ?: Säugetier, ein biologischer Körper
    Wo gehe ich hin?: Einkaufen :lol: oder : nach einigen körperlichen und geistigen betätigungen verfallen alle körperlichen Teile und gehen später wieder neue Formen ein.

    Aber wäre damit die Urangst gelöst ? Vielleicht erst, wenn man es wie im Buddhismus, akzeptiert und einen gewissen Gleichmut entwickelt.

    eine buddhistische Antwort auf die 3 Fragen könnte sein, 1. Woher? Entstehen und Vergehen von Welten und Wesen
    2. Es gibt 5 Skhandas aber mit deren Identifikation entsteht Leiden. 3. Wo gehe ich hin?: Ins ständige Entstehen und Vergehen.

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    Ich denke Zenbo's "Problem" mit diesen Fragen ist, das er an ein dauerhaftes Ich glaub, an eine Seele, die schon vor der Geburt da war und auch nach dem Tod überdauert (korrigier mich wenn ich dich falsch einschätze, aber durch deine Fragen und antworten macht das für mich am meißten sinn).

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • zenbo
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    • 13. September 2011 um 15:16
    • #94
    Maybe Buddha:

    Ich denke Zenbo's "Problem" mit diesen Fragen ist, das er an ein dauerhaftes Ich glaub, an eine Seele, die schon vor der Geburt da war und auch nach dem Tod überdauert (korrigier mich wenn ich dich falsch einschätze, aber durch deine Fragen und antworten macht das für mich am meißten sinn).

    die letzten fragen bleiben halt unbeantwortet, jedenfalls seh ich das so.

    lg zenbo

  • Maybe Buddha
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    • 13. September 2011 um 15:46
    • #95
    zenbo:
    Maybe Buddha:

    Ich denke Zenbo's "Problem" mit diesen Fragen ist, das er an ein dauerhaftes Ich glaub, an eine Seele, die schon vor der Geburt da war und auch nach dem Tod überdauert (korrigier mich wenn ich dich falsch einschätze, aber durch deine Fragen und antworten macht das für mich am meißten sinn).

    die letzten fragen bleiben halt unbeantwortet, jedenfalls seh ich das so.

    lg zenbo


    Was soll das jetzt heissen? Das hat doch jetzt gar nichts mit meinem Post zu tun. Dann frage ich nochmal direkt: Du glaubst an eine Seele?

    Es geht ja auch nicht um die Antworten... Es geht um die ständige Zweifelsucht des Ego's. Bekommst du eine Antwort auf deine Fragen (zb "woher kommt alles"), würdest du selbst wenn die Antwort stimmen würde, am nächsten Tag wieder dran zweifeln. Oder wirst Fanatiker bzw Fundamentalist. So funktionirt das Ego.... Zweifel (schwanken zwischen den extremen) oder Extreme. Buddha lehrt den mittleren Weg...

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • zenbo
    Gast
    • 13. September 2011 um 15:59
    • #96
    Maybe Buddha:


    Was soll das jetzt heissen? Das hat doch jetzt gar nichts mit meinem Post zu tun. Dann frage ich nochmal direkt: Du glaubst an eine Seele?

    Es geht ja auch nicht um die Antworten... Es geht um die ständige Zweifelsucht des Ego's. Bekommst du eine Antwort auf deine Fragen (zb "woher kommt alles"), würdest du selbst wenn die Antwort stimmen würde, am nächsten Tag wieder dran zweifeln. Oder wirst Fanatiker bzw Fundamentalist. So funktionirt das Ego.... Zweifel (schwanken zwischen den extremen) oder Extreme. Buddha lehrt den mittleren Weg...

    wenn es eine seele gibt dann hat sie auf dieser welt keinen bestand, es ist ja alles vergänglich. aber vieleicht ist diese welt die wir sehen nicht alles was es gibt, vieleicht löst sich die seele erst mal auf, um dann in alter frische vor einem schöpfergott, rechenschaft ablegen zu müssen.

    lg zenbo

  • Maybe Buddha
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    • 13. September 2011 um 16:15
    • #97
    zenbo:
    Maybe Buddha:


    Was soll das jetzt heissen? Das hat doch jetzt gar nichts mit meinem Post zu tun. Dann frage ich nochmal direkt: Du glaubst an eine Seele?

    Es geht ja auch nicht um die Antworten... Es geht um die ständige Zweifelsucht des Ego's. Bekommst du eine Antwort auf deine Fragen (zb "woher kommt alles"), würdest du selbst wenn die Antwort stimmen würde, am nächsten Tag wieder dran zweifeln. Oder wirst Fanatiker bzw Fundamentalist. So funktionirt das Ego.... Zweifel (schwanken zwischen den extremen) oder Extreme. Buddha lehrt den mittleren Weg...

    wenn es eine seele gibt dann hat sie auf dieser welt keinen bestand, es ist ja alles vergänglich. aber vieleicht ist diese welt die wir sehen nicht alles was es gibt, vieleicht löst sich die seele erst mal auf, um dann in alter frische vor einem schöpfergott, rechenschaft ablegen zu müssen.

    lg zenbo

    Okey Dokey, ich bin dann mal raus hier... Vielleicht solltest du wirklich eher im Philosophie Forum, oder unten auf der Seite im Unterforum Philosophie bzw in der Plauderecke deine Fragen stellen...

    Spricht nix dagegen. Vor 10 Jahren hab ich auch so angefangen wie du jetzt. Und letztendlich bin ich endgültig bei der Lehre des Buddha gelandet (da mir alle anderen Lehren und philosophen auch nie ausreichende Antworten geben konnten). Wie gesagt hab ich früher auch gerne philosophiert und herumdiskutiert. Das bringt dich aber zu nichts ausser noch mehr verwirrung. Allerdings ist es grade für Grübler, Skeptiker und Philosophen (so wie ich damals), nicht damit getan wenn einem jemand diesen Rat gibt, denn an dem Rat zweifelt man natürlich auch ;). Man muss es selber erfahren... Ich hoffe es ist bald soweit und ich wünsch dir viel Glück und Erfolg das du es auch bald erfährst (vom damaligen Skeptiker an den jetzigen ;))

    liebe Grüße :D

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    Buddha

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    Buddh. Richtung
    Zen
    • 13. September 2011 um 18:38
    • Offizieller Beitrag
    • #98
    Maybe Buddha:

    Spricht nix dagegen. Vor 10 Jahren hab ich auch so angefangen wie du jetzt. Und letztendlich bin ich endgültig bei der Lehre des Buddha gelandet (da mir alle anderen Lehren und philosophen auch nie ausreichende Antworten geben konnten). Wie gesagt hab ich früher auch gerne philosophiert und herumdiskutiert. Das bringt dich aber zu nichts ausser noch mehr verwirrung. Allerdings ist es grade für Grübler, Skeptiker und Philosophen (so wie ich damals), nicht damit getan wenn einem jemand diesen Rat gibt, denn an dem Rat zweifelt man natürlich auch

    Skepsis bedeutet ja zunächst einmal nicht zu vertrauen sondern in Frage zu stellen. Allerdings kann das dazu führen, das man von Hunderste ins Tausendste gelangt.

    Was man mit seinen Fragen ja wirklich ersehnt ist ein Punkt, wo man "zufrieden" sein kann - wo man sagt "ah das macht Sinn" und nicht das Bedürfnis hat weiterzufragen. Aber wie Faust versagt man sich ja genau das.

    Eben weil man - du vielleicht früher zenbo vilelicht jetzt - ein tiefes Gefühl dafür hat, das alle Antworten nur unzureichende Konstrukte sind und die Wirklichkeit so porös und fraktal ist, dass sie sich nicht mit einfachen Antworten einfangen lässt.

    Im Zen gibt es das Konzept des "Grossen Zweifels". Also nicht Zweifel beiseitezuscheiben, sondern an dessen Wurzel zu gehen. So radikal zu zweifeln (nicht intelketuell sondern mit dem ganzen Wesen) , dass man sich selbst in Frage stellt und in Erleuchtung umstülpt.

    • Vorheriger offizieller Beitrag
  • Maybe Buddha
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    • 14. September 2011 um 10:01
    • #99
    nyalaana:


    Es gibt glaube ich eine Lehrrede Buddhas, in der er gefragt wird, wie denn die Welt erschaffen wurde? Ob es tatsächlich so sei wie in der hinduistischen Lehre beschrieben? Wenn ich mich nicht irre war seine Antwort in etwa wie folgt: Es lohne sich nicht mit einer Antwort auf diese Frage zu beschäftigen, da man jedwede Antwort nicht selbst überprüfen könne.

    Mir hat dieser Ansatz sehr geholfen. Glaubensinhalte anderer Religionen, "Was wäre wenn"-Fragen etc, man kann darüber herrlich spekulieren, manchmal machen solche Gedankenspiele auch Spass, aber mir sind die Antworten darauf nicht mehr so wichtig, bzw ich weiß, dass ein Anderer sehr leicht andere Ansichten haben kann, und das ist dann auch gut so.

    aus einem anderen Thread, aber passt hier auch gut!

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • Maybe Buddha
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    • 14. September 2011 um 10:34
    • #100

    Un das nächste Zitat was wunderbar passt:

    accinca:


    So direkt wüßte ich jetzt nicht wo er so gefragt oder geantwortet
    hätte zumal es damals den Begriff des "Hinduismus" noch gar nicht
    gegeben hat. Es gab aber eine Vielzahl von Lehrer und Lehren die
    zum Teil sehr widersprechende Ansichten über die Welt hatten. Aber
    richtig ist auf alle Fälle, das es Ansichten in der Welt gibt, über die
    es sich nicht einmal lohnt nachzudenken.

    Die Gründe dafür mögen verschieden sein, z.B. weil sie völlig unsinnig,
    und falsch oder unheilsam sind als wie auch, das nicht jeder dazu befähigt
    ist sie zu verstehen, selbst wenn man es ihm sagen würde oder weil der
    Gegenstand Frage nicht vorhanden ist. So kann man aus grundsätzlichen
    Erwägungen eine Frage nach der Ursache der Welt nicht beantworten,
    da jede mögliche Antwort wieder eine neue Frage nach dessen Herkunft
    aufwerfen würde. Würde man sie aber beantworten gleich die nächste
    Frage nach dessen Herkunft auf käme. Es wäre eine Kette unendlicher
    Fragen für die es niemals ein Ende geben könnte.
    Solche nicht zu beantwortenden Fragen sind abzuweisen weil der
    Gegenstand nach dem Gefragt wird nicht vorhanden ist, als auch der
    Sinn der Frage.
    Es wäre wie einer der einen Alptraum hat und glaubt ein Löwe würde
    ihn verfolgen und nun wissen will wo diese Löwen immer Herkommen.
    Solange er nicht aus diesem Traum erwacht wird es für ihn keine Antwort
    geben und wenn er daraus erwacht, wird er erkennen wie unsinnig seine
    mit der Erwartungshaltung verbundene Frage war.

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    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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