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Wie 'Persönlichkeitsglaube' überwinden?

  • Geronimo
  • 29. August 2011 um 15:29
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  • Geronimo
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    • 29. August 2011 um 15:29
    • #1

    Ich denke mal das einfaches nachdenken dabei nicht genügt, da intellektuelle Erkenntnisse ja relativ flüchtig sind und normalerweise erstmal nicht viel im Herzen verändern.

    Was ist mit Persönlichkeitsglaube in den Schriften genau gemeint, und überwindet man ihn ausschließlich in der Meditation?

    Wäre einfaches nachdenken ausreichend wäre Stromeintritt ja fast ein Klacks, was es aber offensichtlich nicht ist.

    Vielen Dank im voraus!

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Hanzze
    Gast
    • 29. August 2011 um 15:37
    • #2

    Ich denke dazu ist Vipassana erforderlich, davor aber ein gutes Niveau an Tugend, da sonst der Klarblick nicht funktioniert. *schmunzel* Wieder etwas spekulativ: So wie du dich um die Lebensweise bemühst, wäre ein gutes Retreat sicher schon sehr angesagt und sicher auch Früchte bringend.

    Im Grunde geht es darum die 4 Edlen Wahrheiten selbst zu erkennen und in gewisser maßen zu verinnerlichen, auch wenn sie heute in der gewöhnlichen Denkweise schon vollkommen klar erscheinen.

    Hier vielleicht noch was gegoogeltes *schmunzel*

    ditthi

    Rechte Ansicht, so das das achtspeichige Rad sich von selber beginnt zu drehen ist der Punkt.

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (29. August 2011 um 15:42)

  • Elliot
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    • 29. August 2011 um 15:40
    • #3
    Geronimo:

    Was ist mit Persönlichkeitsglaube in den Schriften genau gemeint, ...

    Zitat

    "Ehrwürdige, auf welche Weise entsteht die Persönlichkeitsansicht?"

    "Freund Visākha, ein nicht unterrichteter Weltling, der die Edlen nicht beachtet und in ihrem Dhamma nicht bewandert und geschult ist, der aufrechte Menschen nicht beachtet und in ihrem Dhamma nicht bewandert und geschult ist, betrachtet Form als Selbst, oder Selbst als Form besitzend, oder Form als im Selbst enthalten, oder Selbst als in Form enthalten. Er betrachtet Gefühl als Selbst, oder Selbst als Gefühl besitzend, oder Gefühl als im Selbst enthalten, oder Selbst als im Gefühl enthalten. Er betrachtet Wahrnehmung als Selbst, oder Selbst als Wahrnehmung besitzend, oder Wahrnehmung als im Selbst enthalten, oder Selbst als in der Wahrnehmung enthalten. Er betrachtet Gestaltungen als Selbst, oder Selbst als Gestaltungen besitzend, oder die Gestaltungen als im Selbst enthalten, oder Selbst als in den Gestaltungen enthalten. Er betrachtet Bewußtsein als Selbst, oder Selbst als Bewußtsein besitzend, oder Bewußtsein als im Selbst enthalten, oder Selbst als im Bewußtsein enthalten. Auf diese Weise entsteht die Persönlichkeitsansicht." (http://www.palikanon.com/majjhima/zumwinkel/m044z.html)

    Geronimo:

    ... und überwindet man ihn ausschließlich in der Meditation?

    Zitat

    "Er erwägt weise: 'Dies ist Dukkha'; er erwägt weise: 'Dies ist der Ursprung von Dukkha'; er erwägt weise: 'Dies ist das Aufhören von Dukkha'; er erwägt weise: 'Dies ist der Weg, der zum Aufhören von Dukkha führt' [5]. Wenn er auf solche Art weise erwägt, werden drei Fesseln in ihm überwunden:

    •Persönlichkeitsansicht,
    •Zweifel, und
    •Anhaften an Regeln und Ritualen.

    Diese nennt man die Triebe, die durch Sehen überwunden werden sollten [6]." (http://www.palikanon.com/majjhima/zumwinkel/m002z.html)

    Zitat

    "Es gibt einen Pfad, Ānanda, einen Weg zum Überwinden der fünf niedrigeren Fesseln; daß irgendjemand, ohne zu jenem Pfad, zu jenem Weg zu gelangen, die fünf niedrigeren Fesseln kennen oder sehen oder überwinden wird - dies ist nicht möglich. ... "Und was, Ānanda, ist der Pfad, der Weg zur Überwindung der fünf niedrigeren Fesseln? In Abgeschiedenheit von jeglicher Vereinnahmung [4], mit der Überwindung unheilsamer Geisteszustände, mit der völligen Stillung körperlicher Trägheit tritt da ein Bhikkhu ganz abgeschieden von Sinnesvergnügen, abgeschieden von unheilsamen Geisteszuständen, in die erste Vertiefung ein, die von anfänglicher und anhaltender Hinwendung des Geistes begleitet ist, und verweilt darin, mit Verzückung und Glückseligkeit, die aus der Abgeschiedenheit entstanden sind."

    "Was auch immer darin an Form, Gefühl, Wahrnehmung, Gestaltungen und Bewußtsein existiert, er sieht diese Zustände als vergänglich, als Dukkha, als eine Krankheit, als ein Geschwür, als einen Stachel, als ein Unglück, als Leid, als fremd, als etwas, das sich auflöst, als leer, als Nicht-Selbst [5]. Er wendet seinen Geist von diesen Zuständen ab und lenkt ihn so zum todlosen Element: 'Dies ist das friedvolle, dies ist das höchste, nämlich die Stillung aller Gestaltungen, das Loslassen aller Vereinnahmung, die Vernichtung allen Begehrens, die Lossagung, das Aufhören, Nibbāna.' Auf dieser Grundlage erlangt er die Vernichtung der Triebe. Aber wenn er die Vernichtung der Triebe nicht erlangt, dann wird er aufgrund jener Begierde nach dem Dhamma, jenes Entzückens über das Dhamma, mit der Vernichtung der fünf niedrigeren Fesseln, einer, der dazu bestimmt ist, spontan (in den Reinen Bereichen) wiederzuerscheinen und dort Nibbāna zu erlangen, ohne je von jener Welt zurückzukehren. Dies ist der Pfad, der Weg zur Überwindung der fünf niedrigeren Fesseln." (http://www.palikanon.com/majjhima/zumwinkel/m064z.html)

    Viele Grüße
    Elliot

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    Elliot

  • Geronimo
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    • 29. August 2011 um 16:05
    • #4

    Danke für die ausführlichen Antworten.

    Nun, zumindest habe ich die Triebbefriedigung als letztlich unbefriedigend durchschaut und lebe auch danach, und ich beschäftige mich Tag ein Tag aus mit dem Dharma.

    Aber was Persönlichkeitsglaube nun so genau sein soll habe ich für mich bisher noch nicht herausfinden können, da ich eigentlich nie davon ausgegangen bin ein Selbst zu besitzen. Ich sehe nur Ursache und Wirkung und habe darüber hinaus eigentlich auch keine Ansichten oder Vermutungen...

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
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  • Geronimo
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    • 29. August 2011 um 16:09
    • #5

    Ob ein Ich existiert oder nicht existiert, das hat mich bisher nicht sonderlich interessiert und tut es auch heute nicht wirklich, um ehrlich zu sein. Von daher ist das garnicht so leicht für mich zu verstehen was eine Persönlichkeit letztlich überhaupt sein soll... und diese dann auch noch überwinden...

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
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  • Elliot
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    • 29. August 2011 um 16:15
    • #6

    Der Pali-Begriff ist "sakkaya-ditthi". Warum er ausgerechnet mit "Persönlichkeits-Ansicht" übersetzt wird, ist mir auch nicht ganz klar.

    Zitat

    sakkāya = 'Seinsgruppe',
    meist mit Persönlichkeit übersetzt, wird in den Kommentaren erklärt als sat + kaya die 'seiende Gruppe'.
    Nach den Suttentexten (z.B. M. 44) werden so die 5 Daseinsgruppen (khandha) bezeichnet:
    »Die 5 Anhaftungsgruppen (khandha), Bruder Visakha, wurden vom Erhabenen als die 'Seinsgruppe' bezeichnet, nämlich die Anhaftungsgruppen: Körperlichkeit, Gefühl, Wahrnehmung, Geistesformationen, Bewußtsein.«
    Hiernach erscheint mir die Übersetzung 'Persönlichkeit' nicht ganz einwandfrei. - (http://www.palikanon.com/wtb/sakkaya.html)

    Viele Grüße
    Elliot

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    Elliot

  • Hanzze
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    • 29. August 2011 um 16:19
    • #7

    "Triebbefriedigung als letztlich unbefriedigend durchschaut -> ich beschäftige mich Tag ein Tag aus mit dem Dharma."

    Was verstehst du unter mit dem Dharma beschäftigen? *schmunzel*

  • Geronimo
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    • 29. August 2011 um 16:24
    • #8
    Hanzze:

    "Triebbefriedigung als letztlich unbefriedigend durchschaut -> ich beschäftige mich Tag ein Tag aus mit dem Dharma."

    Was verstehst du unter mit dem Dharma beschäftigen? *schmunzel*

    Ich bin ununterbrochen darum bemüht die geistigen Hemmungen zu überwinden, durch (Atem-)Achtsamkeit, ich halte mich gänzlich an die 5 Tugenden und ich studiere die Lehrreden.

    Das zur Basis.

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  • Hanzze
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    • 29. August 2011 um 16:34
    • #9

    Na dann, ab zu Vipassana *schmunzel* Dann löst sich der Rest und du bist nicht mehr so eckig und verstimmt und rollst endlich rund.

  • Grund
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    • 29. August 2011 um 16:43
    • #10
    Geronimo:

    Was ist mit Persönlichkeitsglaube in den Schriften genau gemeint, und überwindet man ihn ausschließlich in der Meditation?

    Der Begriff sollte kritisch hinterfragt werden:

    Zitat

    samyojana
    'Fesseln'. Es gibt 10 die Wesen ans Dasein kettende Fesseln, nämlich:
    1. Persönlichkeitsglaube (sakkāya-ditthi, siehe ditthi),

    http://palikanon.com/wtb/samyojana.html

    ABER

    Zitat


    "There are these ten fetters. Which ten? Five lower fetters & five higher fetters. And which are the five lower fetters? Self-identity views,
    http://www.accesstoinsight.org/tipitaka/an/an…0.013.than.html

    Self-identity views = Konzeptuelle (philosophische) Ansichten die auf der Identifizierung eines "Selbst" mit den Aggregaten beruhen; die affektive, also nicht nur kozeptuelle Form von Ansicht, ist das Betrachten der Aggregate als "mein" (Aneignung) oder "ich" ("das was ich fühle, denke, wahrnehme etc 'macht mich aus'").


    Grüße
    TM

    Einmal editiert, zuletzt von Grund (29. August 2011 um 16:45)

  • Geronimo
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    • 29. August 2011 um 16:45
    • #11
    Hanzze:

    Na dann, ab zu Vipassana *schmunzel* Dann löst sich der Rest und du bist nicht mehr so eckig und verstimmt und rollst endlich rund.

    Ich persönlich halte vipassana eher für ein Ergebnis denn als Praxis, aber okay.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
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    Einmal editiert, zuletzt von Geronimo (29. August 2011 um 16:48)

  • Geronimo
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    • 29. August 2011 um 16:47
    • #12
    TMingyur:
    Geronimo:

    Was ist mit Persönlichkeitsglaube in den Schriften genau gemeint, und überwindet man ihn ausschließlich in der Meditation?

    Der Begriff sollte kritisch hinterfragt werden:

    Zitat

    samyojana
    'Fesseln'. Es gibt 10 die Wesen ans Dasein kettende Fesseln, nämlich:
    1. Persönlichkeitsglaube (sakkāya-ditthi, siehe ditthi),

    http://palikanon.com/wtb/samyojana.html

    ABER

    Zitat


    "There are these ten fetters. Which ten? Five lower fetters & five higher fetters. And which are the five lower fetters? Self-identity views,
    http://www.accesstoinsight.org/tipitaka/an/an…0.013.than.html

    Self-identity views = Konzeptuelle (philosophische) Ansichten die auf der Identifizierung eines "Selbst" mit den Aggregaten beruhen; die affektive, also nicht nur kozeptuelle Form von Ansicht, ist das Betrachten der Aggregate als "mein" (Aneignung) oder "ich" ("das was ich fühle, denke, wahrnehme etc 'macht mich aus'").


    Grüße
    TM

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    Und wenn man derlei Anwandlungen überhaupt nicht besitzt? Spielen die sich dann einfach unbewusst ab und man muss ihnen dort auf die Schliche kommen?

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
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  • Hanzze
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    • 29. August 2011 um 16:48
    • #13
    Geronimo:
    Hanzze:

    Na dann, ab zu Vipassana *schmunzel* Dann löst sich der Rest und du bist nicht mehr so eckig und verstimmt und rollst endlich rund.

    Ich persönlich halte vipassana eher für ein Ergebnis denn als Praxis.

    Ja, das kommt vom Persönlichkeitsglauben *schmunzel*

  • Grund
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    • 29. August 2011 um 16:50
    • #14
    Geronimo:

    Und wenn man derlei Anwandlungen überhaupt nicht besitzt? Spielen die sich dann einfach unbewusst ab und man muss ihnen dort auf die Schliche kommen?

    Achtsamkeit und Vipassana.

    Die philosophische Form ist leicht zu widerlegen (per Rationalität), aber nicht die affektive Form.


    Grüße
    TM

  • Geronimo
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    • 29. August 2011 um 16:52
    • #15
    Hanzze:
    Geronimo:

    Ich persönlich halte vipassana eher für ein Ergebnis denn als Praxis.

    Ja, das kommt vom Persönlichkeitsglauben *schmunzel*

    Ich wollte damit sagen da diese Art der Praxis für mich tatsächlich ungeeignet ist, wie ich desöfteren feststellen durfte.

    Ich sehe zwar und kann die Dinge dabei auch geistig nachvollziehen, aber es ändert an meinem tiefsten Verständnis rein gar nichts.

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  • Hanzze
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    • 29. August 2011 um 16:59
    • #16

    TM beschreibt das gerade sehr sachlich, das ist weil eben die Person noch im Weg steht. *schmunzel*

  • Geronimo
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    • 29. August 2011 um 17:12
    • #17
    Hanzze:

    TM beschreibt das gerade sehr sachlich, das ist weil eben die Person noch im Weg steht. *schmunzel*

    Na da beißt sich doch der Hund in den Schwanz. Wie räumt man denn die Person überhaupt erst mal aus dem Weg, wenn sie sich selbst bei vipassana im Weg steht?

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
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    • 29. August 2011 um 17:17
    • #18
    Geronimo:

    Na da beißt sich doch der Hund in den Schwanz. Wie räumt man denn die Person überhaupt erst mal aus dem Weg, wenn sie sich selbst bei vipassana im Weg steht?

    Es geht um die affektive Identifizierung, vergiss "Person", das ist irreführend. Die affektive Identifizierung unterbleibt durch Beobachten derselben zum Zeitpunkt des Entstehens nach entsprechender Belehrung und unter Konzentration.


    Grüße
    TM

  • Elliot
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    • 29. August 2011 um 17:20
    • #19
    Geronimo:

    Ich persönlich halte vipassana eher für ein Ergebnis denn als Praxis, aber okay.

    Ja, da ist was dran:

    Zitat

    "Und welche Dinge sollten mit höherer Geisteskraft (abhiññā) entfaltet werden? Ruhe (Samatho) und Einsicht (vipassanā). Dies sind die Dinge, die mit höherer Geisteskraft entfaltet werden sollten." (http://www.palikanon.com/pali/majjhima/maj149.htm)

    Viele Grüße
    Elliot

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  • Hanzze
    Gast
    • 29. August 2011 um 17:29
    • #20

    Vipassana ist die "letzte" Stufe der Praxis zum Erreichen des achtfachen Pfades. *schmunzel* Die Erfüllung er ersten gesamten Runde sozusagen, das es mit ausreichend rechter Ansicht rund weiter geht.

  • Grund
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    • 29. August 2011 um 17:37
    • #21
    Hanzze:

    Vipassana ist ...

    "ist"???

    Es mag sein, dass der Begriff "Vipassana" in bestimmten Kontexten so verstanden wird, in anderne Kontexten bezeichnet er aber auch einfach einen Meditationstypus.


    Grüße
    TM

  • Hanzze
    Gast
    • 29. August 2011 um 17:52
    • #22

    Du hast natürlich recht. Hellblick ist der Weg zu rechten Ansicht und wird als "ganz gezielte Technik" auch als solches Praktiziert. Also ohne Schnick Schnack. Und auch Geronimo hat recht, wenn er sagt, das Vipassana aus der Praxis entsteht.
    Ich sehe Vipassana zwischen dem achten und dem ersten Glied. Die ganze Runde ist auch Vipassna. Also immer der Sprung zur Rechten Ansicht, in steigernder Weise. Einmal gänzlich gedreht, dreht es sich nur mehr sieben mal.

    Sonst bleibt es immer ein holpern. 1,2,3,4,5,6,7 ai... 1,2,3,4,5,6,7 ai...1,2,3,4,5,6,7,8 ahh!
    Meist ist es aber ein 2,7,2,7,2,7 *schmunzel*

  • Elliot
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    • 29. August 2011 um 20:38
    • #23
    Hanzze:

    Ich sehe Vipassana zwischen dem achten und dem ersten Glied.

    So ist es. Richtige Achtsamkeit ist eine Vorbereitung zu Richtiger Konzentration (siehe zum Beispiel MN 125). Richtige Konzentration führt zu höheren Geisteskraft (abhiññā) und zur Entfaltung von (Geistes-)Ruhe (Samatho) und Einsicht (vipassanā, siehe zum Beispiel MN 111 und MN 149), Ruhe und Einsicht wiederum sind Faktoren für Richtige Ansicht:

    Zitat

    "Freund, Richtige Ansicht wird von fünf Faktoren unterstützt, wenn sie die Herzensbefreiung als Frucht, die Herzensbefreiung als Frucht und Nutzen hat, wenn sie die Befreiung durch Weisheit [6] als Frucht, die Befreiung durch Weisheit als Frucht und Nutzen hat. Freund, Richtige Ansicht wird hier von Sittlichkeit, Lernen, Erörterung, Ruhe und Einsicht (vipassanā) unterstützt. Richtige Ansicht, die von diesen fünf Faktoren unterstützt wird, hat die Herzensbefreiung als Frucht, die Herzensbefreiung als Frucht und Nutzen, hat die Befreiung durch Weisheit als Frucht, die Befreiung durch Weisheit als Frucht und Nutzen." (http://www.palikanon.com/majjhima/zumwinkel/m043z.html)

    Viele Grüße
    Elliot

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    Elliot

  • Onyx9
    Gast
    • 29. August 2011 um 23:12
    • #24

    Wie wärs denn erstmal mit ner anständigen Psychotherapie, Geronimo ?
    Erstens kann man da weinen und zweitens rückt es die Persönlichkeit in ein rechtes, sanftes Licht.
    Und denn is auch das Loslassen in der Medi leichter.
    Ohne Medi gehts absolut nicht mit dem Abfall vom Persönlichkeitsglaube.
    Achtsamkeit, Achtsamkeit,Achtsamkeit.
    Und vergiss die Nasenspitze, die macht ne Mordsdickschädel-Persönlichkeit.
    Hara, Hara,Hara - (nicht zu verwechseln mit Hare Rama Hare Krishna ) :D

  • Onyx9
    Gast
    • 29. August 2011 um 23:15
    • #25

    Achh ja: und wie heißt es so schön wahrhaftig ?:

    Awaken the Heart by Opening the Mind

    Vonwegen weil du die Berührung des Herzens suchst. Nennt man Bodhigeist.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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