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"Du meditierst wahrscheinlich noch nicht sehr lange, wenn du

  • Geronimo
  • 17. August 2011 um 18:29
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  • Maybe Buddha
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    • 1. April 2012 um 16:05
    • #51

    Wenn man sich während alledem immer wieder klar-macht, das es ein "Ich" gar nicht gibt, sondern das es nur Gedanken sind, Vorstellungen sind, Gefühle sind, Emotionen sind, die da bewusst werden und das eine diese nicht an ein ein Ich, eine Persönlichkeit, eine Seele gekoppelt sind, dann bringt mich das ganze nur noch zum schmunzeln. Alles nur bedingte Entstehung. Nix dabei. Ist nur zu durch-schauen und nicht weiter zu kultivieren.

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • Simo
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    • 1. April 2012 um 16:30
    • #52
    Maybe Buddha:

    Wenn man sich während alledem immer wieder klar-macht, das es ein "Ich" gar nicht gibt, sondern das es nur Gedanken sind, Vorstellungen sind, Gefühle sind, Emotionen sind, die da bewusst werden und das eine diese nicht an ein ein Ich, eine Persönlichkeit, eine Seele gekoppelt sind, dann bringt mich das ganze nur noch zum schmunzeln. Alles nur bedingte Entstehung. Nix dabei. Ist nur zu durch-schauen und nicht weiter zu kultivieren.

    Genau :D aber man muss sich auch eingestehen dass es eine Gewohnheit des Geistes ist, seine vergänglichen Zustände ernst zu nehmen. Und zwar eine, die er seit Anfang an hat. Einfach zum Ich zu sagen: "Dich gibt es nicht" is nicht. Man muss das erfahren und zwar richtig. Erst wenn "Stein auf Knochen" trifft kann man sagen man hat das erfahren. Vorher gibt man sich mit intellektuellen Spielchen zufrieden.

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • Maybe Buddha
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    • 1. April 2012 um 16:38
    • #53
    Simo:
    Maybe Buddha:

    Wenn man sich während alledem immer wieder klar-macht, das es ein "Ich" gar nicht gibt, sondern das es nur Gedanken sind, Vorstellungen sind, Gefühle sind, Emotionen sind, die da bewusst werden und das eine diese nicht an ein ein Ich, eine Persönlichkeit, eine Seele gekoppelt sind, dann bringt mich das ganze nur noch zum schmunzeln. Alles nur bedingte Entstehung. Nix dabei. Ist nur zu durch-schauen und nicht weiter zu kultivieren.

    Genau :D aber man muss sich auch eingestehen dass es eine Gewohnheit des Geistes ist, seine vergänglichen Zustände ernst zu nehmen. Und zwar eine, die er seit Anfang an hat. Einfach zum Ich zu sagen: "Dich gibt es nicht" is nicht. Man muss das erfahren und zwar richtig. Erst wenn "Stein auf Knochen" trifft kann man sagen man hat das erfahren. Vorher gibt man sich mit intellektuellen Spielchen zufrieden.


    Wie das bei "mir" ist, wirst du wohl schlecht beurteiln können... 8) .
    Natürlich ist es eine Gewohnheit. Wie fast alles. Und alles was Gewohnheit ist, rechnet man seinem Ego zu "So bin ich" etc.
    Ist das durchschaut und man geht nicht mehr darauf ein, bzw erkennt nach kurzem darauf-eingehn die Sinnlosigkeit, ist man sehr gelassen. Zumindest bei mir ist das so. Man versucht vielleicht ein Problem zu lösen und stellt man plötzlich fest, "ach ja :idea: ".
    Es muss gar kein Problem gelöst werden, denn das Problem ist gar nicht da.

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
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  • Simo
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    • 1. April 2012 um 16:42
    • #54

    Ich hab das oben in keiner Weise auf dich bezogen. Das warst du :D
    Aber natürlich hast du Recht. Ich verbeuge mich vor deiner Verwirklichung. :grinsen:

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • Maybe Buddha
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    • 1. April 2012 um 16:46
    • #55
    Simo:

    Ich hab das oben in keiner Weise auf dich bezogen. Das warst du :D
    Aber natürlich hast du Recht. Ich verbeuge mich vor deiner Verwirklichung. :grinsen:


    Ok, ich hatte es so verstanden, da es als Antwort auf meinen Post von dir zitiert wurde.
    "Meine Verwirklichung"...? Mich gibts nicht, da ist nix zum "vor verbeugen" 8)

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  • Simo
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    • 1. April 2012 um 16:54
    • #56

    Diejenigen die denken, die Dinge seien wirklich, sind dumm wie das liebe Vieh.
    Diejenigen die denken, die Dinge seien unwirklich, sind noch dümmer.

    Saraha.

    Die Lehre von Anatman ist meines Erachtens nur dazu gedacht, sich von der Anhaftung an die Illusion eines Iches zu lösen und somit den Kreislauf des Leidens zu beenden. Danach ist sie ebenfalls loszulassen.

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • Maybe Buddha
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    • 1. April 2012 um 17:02
    • #57
    Simo:

    Diejenigen die denken, die Dinge seien wirklich, sind dumm wie das liebe Vieh.
    Diejenigen die denken, die Dinge seien unwirklich, sind noch dümmer.

    Saraha.

    Die Lehre von Anatman ist meines Erachtens nur dazu gedacht, sich von der Anhaftung an die Illusion eines Iches zu lösen und somit den Kreislauf des Leidens zu beenden. Danach ist sie ebenfalls loszulassen.


    Ist das ich überwunden (bzw die Illusion vom Ich), ist nix mehr da zum festhalten, da es niemanden gibt der festhalten könnte.

    Du hast mit deinem Zitat oben vollkommen recht. Ich habe auch nichts gegenteiliges behauptet.

    Mir gefällt folgendes Zitat vom Buddha noch besser:
    "Für den aber, der in der Welt das Entstehen, der Wahrheit gemäß, in rechter Weisheit betrachtet, gibt es kein Nichtsein in der Welt, und für den, der in der Welt das Vergehen, der Wahrheit gemäß, in rechter Weisheit betrachtet, gibt es kein Sein in der Welt."

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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