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  1. Buddhaland Forum
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Lüge im Alltag aus buddhistischer Sicht

  • Lauscher
  • 16. August 2011 um 16:52
  • Zum letzten Beitrag
  • Lauscher
    Gast
    • 24. August 2011 um 15:03
    • #226
    Hanzze:

    Denkst du, du und deine Schwester würden heute genau so leiden, wenn sie der Gestapo wirklich nur Wahrheit erzählt hätte und ausschließlich rechte Rede geführt hätte? *schmunzel*


    Ich kenne Menschen die bis Rest ihres Lebens nachts geschrieen hatten, wegen der Gestapo. Achte auf deine Worte, du geschwätziger unwissender!
    Und zum schmunzeln gibt es da schon gar kein Raum!

    _()_

  • sumedhâ
    Gast
    • 24. August 2011 um 15:42
    • #227

    als 21 jährige habe ich ein einzigen beschützer gegen die rumänische securitate gehabt, es war die wahrheit und die sicherheit die daraus wuchs.

    kurz nach dem krieg kamen die russen nach siebenbürgen und trafen da auf die ersten deutschen. alles was zwischen 18-40 jahre war wurde deportiert. sie haben vergewaltigt und geplündert. meine mutter und ihre jüngere schwester haben sich versteckt. meine oma wurde zur polizei gerufen und sie hat ihre töchter verraten, weil sie nicht lügen konnte. da das bekannt war, wurden die mädels in abwesenheit meiner oma (in der zeit als sie bei der polizei war) in ein anderes versteck gebracht. ich kenne keinen gleichmütigeren und liebevolleren menschen als es meine oma, aber sie konnte nicht lügen....

    mir hat das nicht lügen "freiheit" beschert. ich war ein überaus lebhaftes kind und jugendliche, hab ne menge angestellt, nie bösartig, aber es gab immer was was beim spielen passieren konnte, scheiben flogen beim ballspielen ein usw. es gab eine abmachung in meinem elternhaus: wenn du was anstellst, bitte komm nachause und sag es. das machte ich mir zur gewohnheit, denn ich wurde nie dafür bestraft wenn was kaput ging und das passierte wirklich nicht selten. egal was ich anstellte, ich sagte zuhause bescheid, es gab keine glückwünsche aber auch keine strafe.
    ich stellte fest das "nicht lügen" viel einfacher ist als mir zu merken was ich gelogen habe und dann auch noch die angst die lüge würde auffliegen. mit der zeit hab ich bewusst auch auf ausreden verzichtet, denn ich fragte mich: was kann so wichtig sein um in konflikt mit mir selbst zu geraten? in der regel verwendete ich ausreden aus "rücksicht" anderen gegenüber.
    es ist oft anstrengend nicht zu lügen, aber viel anstrengender mit der lüge zu leben, also wählte ich das einfacher für mich.

  • Hanzze
    Gast
    • 24. August 2011 um 15:44
    • #228
    Lauscher:
    Hanzze:

    Denkst du, du und deine Schwester würden heute genau so leiden, wenn sie der Gestapo wirklich nur Wahrheit erzählt hätte und ausschließlich rechte Rede geführt hätte? *schmunzel*


    Ich kenne Menschen die bis Rest ihres Lebens nachts geschrieen hatten, wegen der Gestapo. Achte auf deine Worte, du geschwätziger unwissender!
    Und zum schmunzeln gibt es da schon gar kein Raum!

    _()_

    Lieber Lauscher,

    Was du alles kennst. *schmunzel* Frag mich, warum dieses kennen schmerzt. Oder handelt es sich dabei um eine Vorstellung? Vorstellungen und Nichtwissen schmerzen meistens.

    Wenn da das böse nur Verschwinden würde. Verdrängen ist nun mal nicht verzeihen... verstehen. So tragt man die Lügen fort, von Generation zu Generation. Da kommen sogar die Dummen "modernen" Menschen und bringen den anderen bei, dass es wichtig ist die "Wahrheit" festzustellen und machen dann auch noch Tribunale und verschwenden so ihre Zeit und Geld.

    Dharma ist nicht leicht zu verstehen und das liegt wohl am verstehen des Wortes "just". Nur dort entsteht die Lüge, und wer das nicht erkennt, tragt sie stets weiter und verbreitet immer noch mehr und mehr Leid. *schmunzel*

  • Lauscher
    Gast
    • 24. August 2011 um 15:54
    • #229
    Hanzze:
    Lauscher:


    Ich kenne Menschen die bis Rest ihres Lebens nachts geschrieen hatten, wegen der Gestapo. Achte auf deine Worte, du geschwätziger unwissender!
    Und zum schmunzeln gibt es da schon gar kein Raum!

    _()_

    Lieber Lauscher,

    Was du alles kennst. *schmunzel* Frag mich, warum dieses kennen schmerzt. Oder handelt es sich dabei um eine Vorstellung? Vorstellungen und Nichtwissen schmerzen meistens.

    Wenn da das böse nur Verschwinden würde. Verdrängen ist nun mal nicht verzeihen... verstehen. So tragt man die Lügen fort, von Generation zu Generation. Da kommen sogar die Dummen "modernen" Menschen und bringen den anderen bei, dass es wichtig ist die "Wahrheit" festzustellen und machen dann auch noch Tribunale und verschwenden so ihre Zeit und Geld.

    Dharma ist nicht leicht zu verstehen und das liegt wohl am verstehen des Wortes "just". Nur dort entsteht die Lüge, und wer das nicht erkennt, tragt sie stets weiter und verbreitet immer noch mehr und mehr Leid. *schmunzel*

    Alles anzeigen

    Verstehe.

    Deine Art ist rücksichtslos, ob gefragt oder nicht, DEINE Wahrheit die Leute ins Gesicht zu knallen.
    Das nenne ich Dukkha vergrößern.
    Nun – dich von irgendetwas abzuhalten, macht kein Sinn.
    Dann nur zu, mach weiter so.

    Was du machst ist viel schlimmer als lügen.

    So meine Ansicht, die du bestimmt nicht teilst.

    _()_

  • Hanzze
    Gast
    • 24. August 2011 um 16:06
    • #230

    Deshalb ist es auch immer besser sich mit der Gegenwart zu beschäftigen und sich nicht um Thema der Vergangenheit und der Zukunft zu befassen. Auch den Tip hast du denke ich schon gepostet. *schmunzel*

    Aber ich weiß, ohne Vergangenheit und Zukunft, lässt sich kaum ein "ich" "wir" "meins" "unser" konstruieren und erhalten. Wer will das aber schon aufgeben, da wollen wir lieber um unsere Wahrheit kämpfen und gegen jene die uns etwas angetan haben. *schmunzel*

    Den Film lässt man nicht so schnell los. Da macht man doch lieber aus dem "just" ein "justice", so erhält man stets die Welt.

    So richtig wütend werden oder mal so richtig weinen, kann auch viel lösen, wenn man es nicht zwei Minuten später wieder ergreift.

  • Lauscher
    Gast
    • 24. August 2011 um 16:33
    • #231
    Hanzze:

    Deshalb ist es auch immer besser sich mit der Gegenwart zu beschäftigen und sich nicht um Thema der Vergangenheit und der Zukunft zu befassen. Auch den Tip hast du denke ich schon gepostet. *schmunzel*

    Aber ich weiß, ohne Vergangenheit und Zukunft, lässt sich kaum ein "ich" "wir" "meins" "unser" konstruieren und erhalten. Wer will das aber schon aufgeben, da wollen wir lieber um unsere Wahrheit kämpfen und gegen jene die uns etwas angetan haben. *schmunzel*

    Den Film lässt man nicht so schnell los. Da macht man doch lieber aus dem "just" ein "justice", so erhält man stets die Welt.

    So richtig wütend werden oder mal so richtig weinen, kann auch viel lösen, wenn man es nicht zwei Minuten später wieder ergreift.

    Hanzze, du hast völlig Recht! Das ist ja das >schlimme< dabei.
    NUR:
    Geh doch zu einem Trauerzug und erzähle denen was vom >ohne Vergangenheit und Zukunft<, von >es gibt kein >Ich< und kein Grund zum Trauern< usw.
    Willst du mir sagen, dass das angebracht ist?
    Du kennst ja die Texte und auch die Stellen, die das nicht empfehlen.

    Ich empfinde deine Art als Arrogant und rücksichtslos.
    Die Wahrheit alleine reicht nicht aus, um frei zu werden.
    Schau dir dein Arroganz an – wenn ich dir auch mal ungefragt ein Rat geben darf.

    _()_

  • Hanzze
    Gast
    • 24. August 2011 um 16:42
    • #232

    Stimmt, als ich meine Tochter begraben habe, hab ich mich mit einer Heliumgasflasche und Luftballons ans Friedhofstor gestellt. Und wie die Leute schockiert waren, nach einiger Zeit sind aber die Kinder gekommen und danach auch ein paar andere und am Schluß hatten alle einen Luftballon. *schmunzel* Du magst auch nicht glauben wie schockierend eine Lotusblüte statt einem Kreuz auf einem Friedhof sein kann. Auch das war reines Leiden am Anfang *schmunzel*

    Soviel Freude hat der Ort noch nie erlebt.

    Wach auf! Da ein Luftballon. Ich sag dir aber gleich, dass er irgendwann platz. Das haben Luftballons so an sich, die Freude kann man aber mitnehmen und hängt ja nicht am Luftballon fest. *schmunzel*

    Da gibt es natürlich Kinder die sich lieber an die Lüge gewöhnen oder ständig weinen wenn wieder ein Lufballon zerplatzt. Und so lernen sie wie man sich die Lügen erkauft.

  • Kusala
    Gast
    • 24. August 2011 um 16:52
    • #233
    Lauscher:

    Die Wahrheit alleine reicht nicht aus, um frei zu werden.

    Da hast Du recht. Es muss auch karmisch passen, dass man die Wahrheit versteht. Aber aus Rücksicht muss man nicht deshalb die Unwahrheit sagen, sprich A-Dhamma sprechen.

    Da wäre falsch verstandenes Metta. Der "Buddhismus" muss nicht missionieren und "Schäfchen" gewinnen.

    Liebe Grüße
    Kusala

  • monikamarie
    Gast
    • 24. August 2011 um 18:29
    • #234
    Hanzze:

    Denkst du, du und deine Schwester würden heute genau so leiden, wenn sie der Gestapo wirklich nur Wahrheit erzählt hätte und ausschließlich rechte Rede geführt hätte? *schmunzel*

    Mit mir hat das nicht viel zu tun, es war nur ein Beispiel, warum ich verstehen kann, dass eine Lüge in einem solch bedrohlichen Fall u. U. besser gewesen wäre, weil die Wahrheit einem Menschen das Leben gekostet hat. Aber die Angst um das eigene Leben hat halt dazu geführt. Was ist also wohl besser? Wer weiß also schon?

    Was Lauscher über Dich schreibt, empfinde ich auch so. Du bist rücksichtslos und in diesem Fall sogar ein dummer Affe, denn Du scheinst meine anderen Beiträge ja nicht gelesen zu haben, und pickst Dir nur das raus, was Deiner Schmunzelneurose offenbar Futter gibt.
    _()_ Monika

  • Hanzze
    Gast
    • 24. August 2011 um 18:43
    • #235

    Und warum leidet deine Schwester noch immer? Meinst du, weil sie mußte? Oder weil sie noch immer darüber nachdenkt, ob es so richtig war? Und warum denkt sie noch immer darüber nach?
    *schmunzel*

    Und warum denkst du darüber nach?
    Dazu vielleicht mit dieser Geschichte:

    Zitat

    Ich lade Sie jetzt ein zu einer Reise zurück in die Vergangenheit, wie wenn Leute nach Jahren sich noch einmal aufmachen, um dorthin zurückzukehren, wo damals Entscheidendes geschah.

    Doch diesmal lauert keine Gefahr, alles ist schon überstanden. Eher ist es, wie wenn alte Kämpfer, nachdem schon lange Frieden ist, noch einmal über jenes Schlachtfeld schreiten, auf dem sie sich bewähren mussten. Lange wächst schon wieder Gras darüber, und Bäume blühen und tragen Frucht. Vielleicht erkennen sie sogar den Ort nicht wieder, weil er nicht so erscheint, wie sie ihn im Gedächtnis hatten, und sie brauchen Hilfe, um sich zurechtzufinden.

    Denn merkwürdig ist, wie unterschiedlich wir Gefahr begegnen. Ein Kind, zum Beispiel, steht starr vor Schreck vor einem großen Hund. Dann kommt die Mutter, nimmt es auf den Arm, die Spannung löst sich, und es beginnt zu schluchzen. Doch bald schon dreht es seinen Kopf und schaut, nun aus der sicheren Höhe, unbefangen auf das fürchterliche Tier.

    Ein anderer, wenn er sich geschnitten hat, kann nicht mit ansehen, wie sein Blut fließt. Sobald er aber wegschaut, fühlt er nur wenig Schmerz.

    Schlimm ist es also, wenn alle Sinne zusammen im Geschehen gefangen sind, sie nicht mehr einzeln und getrennt zum Zuge kommen können und der Einzelne dann von ihnen überwältigt wird, so dass er nicht mehr sieht und hört und fühlt, was wirklich ist.

    Wir gehen jetzt auf eine Reise, bei der ein jeder, wie er will, das Ganze zu Gesicht bekommt, doch nicht auf einmal. Und auch das Ganze miterlebt, doch mit dem Schutz, den er sich wünscht. Bei der er auch verstehen mag, was zählt, eins nach dem anderen. Wer will, der mag sich auch vertreten lassen wie einer, der es sich gemütlich macht in seinem Sessel und dann die Augen schließt und träumt, er sehe sich die Reise machen, und der, obwohl er doch zu Hause bleibt und schläft, es alles miterlebt, als wäre er dabei.

    Die Reise geht in eine Stadt, die einmal reich war und berühmt, doch jetzt schon lange einsam ist und leer, wie eine Geisterstadt im Wilden Westen. Man sieht die Stollen noch, in denen Gold gegraben wurde. Die Häuser sind noch fast intakt. Sogar das Opernhaus ist noch zu sehen. Doch alles ist verlassen. Schon lange gibt es hier nichts mehr als nur Erinnerung.

    Wer auf diese Reise geht, der sucht sich einen Kundigen, dass er ihn führe. Und so kommt er zu dem Ort, und die Erinnerung wird wach. Hier also war es gewesen, was ihn so sehr erschüttert hatte, was er auch heute noch nur schwer erinnern will, weil es so schmerzlich war. Doch jetzt scheint Sonne über der verlassenen Stadt. Wo einmal Leben war, Gedränge und Gewalt, ist Ruhe eingekehrt, fast Frieden.

    Sie wandern durch die Straßen, und dann finden sie das Haus. Er zögert noch, ob er es wagen will, hineinzugehen, doch sein Begleiter will zuerst allein voraus, um es schon vorher anzusehen und um zu wissen, ob der Ort nun sicher sei, und ob noch etwas übrig ist von damals.

    Inzwischen schaut der andere draußen durch die leeren Straßen, und Erinnerungen kommen hoch an Nachbarn oder Freunde, die es dort gegeben hatte. Erinnerungen an Szenen, in denen er glücklich war und heiter, voll Lebenslust und Tatendrang, wie Kinder, die durch nichts zu bremsen sind, weil sie nach vorne drängen, zum Neuen hin, zum Unbekannten, Großen, Weiten, zu Abenteuer und zu bestandener Gefahr. So vergeht die Zeit.

    Dann winkt ihm sein Begleiter, nachzukommen. Er tritt nun selber in das Haus, kommt in den Vorraum, schaut sich um und wartet. Er weiß, welche Menschen ihm damals hätten helfen können, damit er es ertragen hätte, Menschen, die ihn liebten und die auch stark und mutig waren und wissend. Ihm ist, als wären sie nun hier, als höre er ihre Stimme und spüre ihre Kraft. Dann nimmt ihn sein Begleiter bei der Hand, und beide öffnen sie die eigentliche Tür.

    Da steht er nun und ist zurückgekehrt. Er fasst die Hand, die ihn hierher geführt, und schaut sich ruhig um, damit er sehe, wie es wirklich war, das eine und das andere, das Ganze. Seltsam, wie anders er es wahrnimmt, wenn er gesammelt bleibt und an der Hand des Helfers. Wenn er auch das erinnert, was lange ausgeklammert war, wie wenn sich endlich fügt, was auch dazugehört. So wartet er und schaut, bis er es alles weiß.

    Dann aber überkommt ihn das Gefühl, und hinter dem, was vordergründig war, spürt er die Liebe und den Schmerz. Ihm ist, als sei er heimgekommen und schaue auf den Grund, wo es kein Recht mehr gibt und keine Rache. Wo Schicksal wirkt und Demut heilt und Ohnmacht Frieden stiftet. Sein Helfer hält ihn bei der Hand, dass er sich sicher fühle. Er atmet tief und lässt dann los. So fließt es ab, was sich so lange angestaut, und ihm wird leicht und warm.

    Als es vorbei ist, schaut ihn der andere an und sagt: „Vielleicht hast damals du dir etwas aufgebürdet, was du hier liegen lassen musst, weil es dir nicht gehört noch zugemutet werden darf. Zum Beispiel angemaßte Schuld, als müsstest du bezahlen, was andere genommen haben. Leg es hier ab. Auch das, was sonst dir fremd sein muss: der anderen Krankheit, oder Schicksal, oder Glauben und Gefühl. Auch die Entscheidung, die zu deinem Schaden war, lass sie jetzt hier zurück.“

    Die Worte tun ihm gut. Er kommt sich vor wie jemand, der schwere Last getragen hat und sie nun niederlegt. Er atmet auf und schüttelt sich. Ihm ist zuerst, als sei er federleicht.

    Der Freund beginnt noch mal zu reden: „Vielleicht hast damals du auch etwas abgelegt und aufgegeben, das du behalten musst, weil es zu dir gehört. Zum Beispiel eine Fähigkeit, ein inniges Bedürfnis. Vielleicht auch Unschuld oder Schuld, Erinnerung und Zuversicht. Den Mut zum vollen Dasein, zur dir gemäßen Tat. Nun sammle es wieder ein, und nimm es mit in deine Zukunft.“

    Auch diesen Worten stimmt er zu. Dann prüft er, was er weggegeben und jetzt sich wieder nehmen muss. Als er es nimmt, fühlt er den Boden unter seinen Füßen und spürt sein eigenes Gewicht.

    Dann führt der Freund ihn ein paar Schritte weiter und kommt mit ihm zur Tür im Hintergrund. Sie öffnen sie und finden ... das Geheimnis, das versöhnt.

    Nun hält es ihn nicht länger an dem alten Ort. Er drängt zum Aufbruch, dankt dem freundlichen Begleiter und macht sich auf den Weg zurück.

    Zu Hause angekommen, braucht er noch Zeit, um sich zurechtzufinden mit der neuen Freiheit und der alten Kraft. Doch heimlich plant er bereits die nächste Reise, diesmal in neues, unbekanntes Land

    Der Abschied

    Alles anzeigen
  • monikamarie
    Gast
    • 24. August 2011 um 19:38
    • #236
    Hanzze:

    Und warum leidet deine Schwester noch immer? Meinst du, weil sie mußte? Oder weil sie noch immer darüber nachdenkt, ob es so richtig war? Und warum denkt sie noch immer darüber nach?
    *schmunzel*

    Und warum denkst du darüber nach?
    Dazu vielleicht mit dieser Geschichte:

    Danke Hanzze für die Geschichte. Nachdem ich meinen Unmut Dir gegenüber geäußert hatte, wurde mir auch schon klar, dass ich mich auf einer falschen Fährte bei meiner Bewertung befand.

    Meine Schwester ist jetzt 90 Jahre, hat vieles erlebt und sieht heute vieles davon anders. Sie fühlt sich schuldig. Aber auch das war einmal, inzwischen ist sie mit diesem Thema offensichtlich nicht mehr so beschäftigt wie sie es mal war.
    Da sie sich nicht mit Ursache und Wirkung auseinandersetzt und nicht an Buddhas Lehre interessiert ist, hat sie auch keinen Zugang zur Befreiung. Das ist die eine Seite.

    Ich habe nicht darüber nachgedacht, sondern über diesen Thread und die unterschiedlichen Antworten, dabei fiel mir lediglich dieses Beispiel ein. Nicht dies, nicht das. Keine Extreme, nur die Mitte suche ich zu gehen. Das ist alles.
    _()_ Monika

  • Hanzze
    Gast
    • 24. August 2011 um 19:45
    • #237

    Erzähl ihr die Geschichte oben. *schmunzel* Die hat ein "Christ" geschrieben. Lade sie auf eine Reise ein.

  • monikamarie
    Gast
    • 24. August 2011 um 22:02
    • #238

    Danke für Deine Tipps, Hanzze.
    _()_ Monika

Ausgabe №. 137: „Sorgen entsorgen?"

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