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Hishiryō... was dann ?

  • xxx
  • 15. August 2011 um 14:28
  • Zum letzten Beitrag
  • xxx
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    • 15. August 2011 um 14:28
    • #1

    Gibt es im Zen ein Ziel jenseits des Ziels ?

  • wu senn
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    17. April 2011
    • 15. August 2011 um 16:57
    • #2

    Im Zen gibt es kein Ziel


    Mu...

    Nichts...

    "Einzig und allein dein Denken lass schweigen - nur darauf kommt es an"

  • Aiko
    Gast
    • 15. August 2011 um 17:31
    • #3
    Bakram:

    Gibt es im Zen ein Ziel jenseits des Ziels ?

    http://dogen-zen.de/cgi-bin/zen?content=show_text&nr=14

    Das ist der Text aus dem Shobogenzo in dem Dôgen hishiryô erläutert.
    Es gibt im Zen weder ein Ziel, noch ein jenseits des Ziels. Es geht immer weiter.

    _()_

  • xxx
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    • 15. August 2011 um 18:39
    • #4

    Aikido, Vielen, vielen ........ vielen Dank !!

    Die Konversation zwischen Jiangxi Daji und Nanyueh Dahui ist das schönste was ich bisher erfahren durfte !

    :( Der anschlissend plumpe Kommentar offenbart aber leider auch, dass die "Message" nicht für die Ohren des Kommentierenden bestimmt war. Er würde dem Buddhawerden einen grösseren Dienst erweisen den Text kommentarlos zu verbreiten ohne diesen behlerenden Ton betreffend Sitzmedidation zum Abschluss. Es gibt nämlich tatsächlich etwas jenseits des Zazens resp. des Herzenssiegels. Dies lässt sich aber nicht mehr allein mit Sitzen erreichen, was aber eben nicht heisst, dass man dies nun aufgeben kann. :idea:


    Danke Danke das Du mir diesen wahrhaft weisen Text gezeigt hast.

    Gruss Bakram

  • Onyx9
    Gast
    • 15. August 2011 um 20:10
    • #5

    Ihr vergesst die Absicht. Aber macht ja nix. Zen taugt für viele dafür den Esel von hinten aufzuzäumen.

  • berndschneider
    Gast
    • 15. August 2011 um 20:14
    • #6
    Zitat

    Es geht immer weiter.

    Nee, mit dem Tod ist Schluss. Wenn du stirbst, stirbt die ganze Welt mit dir. (Sawaki)
    Das Ziel ist wie bei allen anderen Menschen nicht zu ändern, es ist der Tod. Das können wir uns nicht aussuchen.

  • xxx
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    • 15. August 2011 um 21:02
    • #7
    Onyx9:

    Ihr vergesst die Absicht. Aber macht ja nix. Zen taugt für viele dafür den Esel von hinten aufzuzäumen.


    Ab einem gewissen Punkt verlieren sich solche Dinge im nichts. Braucht ein Apfel der vom Baum fällt eine Absicht ? Es ist der Beobachter, der sich solches überlegt: Warum fällt der Apfel ? Steckt eine Absicht dahinter ? Ist die Absicht recht, ist sie gar heilsam ? Gibt es einen Sinn oder gar einen Plan, dass der Apfel vom Baum fällt ?

    Solche Üüberlegungen sind ja gut und recht. Ohne dieses Denken gebe es kein ipad, kein Internet und ich könnte jetzt nicht mit Euch schreiben. Man kann und soll deshalb auch berechnen wann, wie schnell und unter welchen Bedingungen ein Apfel vom Baum fällt. All das, ändert aber nichts an der Tatsache, dass der Apfel vom Baum fällt.

    Gruss Bakram

  • xxx
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    • 15. August 2011 um 21:04
    • #8
    berndschneider:
    Zitat

    Nee, mit dem Tod ist Schluss. Wenn du stirbst, stirbt die ganze Welt mit dir. (Sawaki)
    Das Ziel ist wie bei allen anderen Menschen nicht zu ändern, es ist der Tod. Das können wir uns nicht aussuchen.


    Es geht eben nicht nur um uns, es geht um uns :D

  • xxx
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    • 15. August 2011 um 21:06
    • #9

    :) Lieber Aiko.

    Ich bin fleissig am Ziegel polieren :P

  • Onyx9
    Gast
    • 15. August 2011 um 22:39
    • #10
    Bakram:
    Onyx9:

    Ihr vergesst die Absicht. Aber macht ja nix. Zen taugt für viele dafür den Esel von hinten aufzuzäumen.


    Ab einem gewissen Punkt verlieren sich solche Dinge im nichts. Braucht ein Apfel der vom Baum fällt eine Absicht ? Es ist der Beobachter, der sich solches überlegt: Warum fällt der Apfel ? Steckt eine Absicht dahinter ? Ist die Absicht recht, ist sie gar heilsam ? Gibt es einen Sinn oder gar einen Plan, dass der Apfel vom Baum fällt ?

    Solche Üüberlegungen sind ja gut und recht. Ohne dieses Denken gebe es kein ipad, kein Internet und ich könnte jetzt nicht mit Euch schreiben. Man kann und soll deshalb auch berechnen wann, wie schnell und unter welchen Bedingungen ein Apfel vom Baum fällt. All das, ändert aber nichts an der Tatsache, dass der Apfel vom Baum fällt.

    Gruss Bakram

    Also, die Natur ist voller Absichten. Der Apfel fällt weil er seine Samen einbringen will.
    Es ist auch eine Absicht dahinter zu sagen, Zen hätte kein Ziel oder Zen hat ein Ziel, selbst wenn die Absicht nicht gedacht wird, was auch wieder quatsch ist, denn der Lebenswillen allein schon ist eine unbewußte Absicht. Und Zen beabsichtigt nicht das Nicht-Denken.
    Genau das ist "den Ziegelstein zu einem Spiegel polieren". Es ist nicht möglich.

  • xxx
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    • 15. August 2011 um 23:05
    • #11

    Nun wenn Du meinst es brauche eine Absicht mag es so sein.

    Die Dinge bleiben aber dieselben, auch wenn Du die Absicht weglässt.
    Wir Menschen vermuten oder suchen in allen Dingen immer eine Absicht, vielleicht weil unser eigenes Tun immer von unseren Absichten geleitet wird.

    Zitat

    Der Apfel fällt weil er seine Samen einbringen will.

    Diese Ansicht erscheint mir doch als eine ziehmlich starke Vermenschlichung des Apfels. Ein Zen-Buddhist könnte nun auch fragen ob nicht eher der Samen den Apfel fallen lässt oder ob der Samen die Absicht hat in den Boden zu gelangen und deshalb den Apfel fallen lässt. Egal es wird so oder so ein neuer Baum wachsen.
    Mathematisch betrachtet kann man die Absicht ruhig herauskürzen.

    Es geht hier nicht um Zen oder nicht Zen, schon gar nicht um ein Ziel, auch nicht um eine Absicht, eher um einen Auftrag. Eben Ziegel polieren ! Dies ist weder einfach noch rasch zu verwirklichen aber nicht nur möglich sondern auch nötig.


    Gruss Bakram

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    • 15. August 2011 um 23:18
    • #12
    Bakram:

    Gibt es im Zen ein Ziel jenseits des Ziels ?

    Kann es ein Ziel jenseits des Ziels geben?
    Nicht-Denken?
    Was soll das sein?
    Ich sag es Dir!
    Alles ist ein Tanz jede Bewegung wird gemacht ohne daran zu Denken was sie bewirkt.
    Jede Bewegung ist einfach so wie sie gemacht werden muss.
    Kein denken an vergangene Folgen, kein Denken an zukünftige Folgen.
    Jede Bewegung erdacht und gemacht aus
    der Kunst des Augenblicks.
    Hishiryo ist die unerträgliche Leichtigkeit des Seins.
    Die Unerträglichkeit der Zeit in der alles einfach so geht wie es geht.

    Zen ist DAS Ziel, denn es ist alle nur möglichen Ziele, darum gibt es IM Zen keine Ziele nur ein-kein-alle Ziel.

  • xxx
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    • 15. August 2011 um 23:22
    • #13
    Ellviral:

    Hishiryo ist die unerträgliche Leichtigkeit des Seins.
    Die Unerträglichkeit der Zeit in der alles einfach so geht wie es geht.

    Ist dies ein Tippfehler ? Ich glaube Du meinst die unglaubliche Leichtigkeit ?

    Und so einfach ist es dann doch nicht. Mit der Zeit erwächst daraus auch eine Verantwortung....

  • zenbo
    Gast
    • 16. August 2011 um 09:31
    • #14
    wu senn:

    Im Zen gibt es kein Ziel


    Mu...

    Nichts...

    ha! nichtstunzen! das ziel ist satori, du hast es leider nie erlebt, deshalb behauptest du es gibt kein ziel.

    lieber gruss robo

  • sumedhâ
    Gast
    • 16. August 2011 um 10:16
    • #15
    robozo:

    das ziel ist satori


    guckst du mal was Kodo dazu sagt.... :grinsen:

    Zitat

    Als junger Mönch setzte ich alles daran, Satori zu bekommen. Da gab mir Fueoka Ryoun Roshi eine Lehre für den Rest meines Lebens: "Kein Grund zur Hektik, Kodo. Du bist so wie einer, dem ein Stück Scheiße an der Nase hängt und trotzdem fragt: 'Wer hat hier gefurzt!?' - So lang du auf diese Weise nach Satori suchst, wirst du es nie finden."
    Wer will Satori? "Ich!" An einem Satori, bei dem es um dieses "ich" geht, ist nichts dran.
    "Ich bin ein Schüler von Meister Soundso!" Solchen Leuten geht es nur um den Namen ihres Meisters. Die Verpackung ist ihnen wichtiger als der eigene Inhalt.
    Die Menschen versuchen, es selbst beim Zazen noch zu etwas zu bringen. Selbst auf dem Buddhaweg machen sie sich selbst Stress.


    ich weiss nicht ob er recht hat, aber es gefällt mir was er schreibt. in den spruchsammlungen gibt es auch noch aufschlussreichere beispiele zum Satori, kannst mal lesen wenn du lust hast.
    einen sonnigen gruß aus hamlesch

  • wusheng
    Gast
    • 16. August 2011 um 10:28
    • #16
    robozo:
    wu senn:

    Im Zen gibt es kein Ziel


    Mu...

    Nichts...

    ha! nichtstunzen! das ziel ist satori, du hast es leider nie erlebt, deshalb behauptest du es gibt kein ziel.

    lieber gruss robo

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    Grüße, Wusheng

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    • 17. August 2011 um 00:20
    • #17
    Bakram:
    Ellviral:

    Hishiryo ist die unerträgliche Leichtigkeit des Seins.
    Die Unerträglichkeit der Zeit in der alles einfach so geht wie es geht.

    Ist dies ein Tippfehler ? Ich glaube Du meinst die unglaubliche Leichtigkeit ?

    Und so einfach ist es dann doch nicht. Mit der Zeit erwächst daraus auch eine Verantwortung....

    Ein Tippfehler bei einem ganzen, verständlichen Wort?
    Dein Hinweis auf "Verantwortung" macht klar das es die Unerträglichkeit heißen muss.
    Das erwachsen der Verantwortung macht es ja so unerträglich dieser Leichtigkeit kann ja nur Illusion sein. Da MUSS doch noch was sein.

  • thigle
    Gast
    • 8. September 2011 um 13:55
    • #18

    Hishiryo... was dann? Dann darf man ruhig Kontemplieren. Denn dabei denkst du ja, ohne zu denken. Dabei kontemplierst du, ohne zu kontemplieren, am Grunde. Darf also ruhig sein. Das kernlose Hishiryo-Ich darf z.b. über das Abfallen von Körper und Geist kontemplieren. Es darf auch gerne Körper und Geist abwerfen. Fällt relativ einfach, zumindest leichter, als wenn das ein vermeindliches Kernselbst versucht, denn der 'Grund' ist in Hishiryo ja schon klar. Aber da sind eben immer noch kernlose Erscheinungen und ein kernloses Selbst. All das unterscheidet sich dann wohl kaum von Buddhas Herangehensweise im Anapanasati der vierten Tetrade. Nur-Sitzen oder Nur-Atmen, macht eben keinen Unterschied, Hishiryo wird so oder so offenbar. Zum Atem während dem Sitzen, hat Shunryu Suzuki ja auch einen schönen Text im 'Zen-Geist, Anfänger-Geist' geschrieben. Ein hervorragender chog-zhag, um alles zu belassen, wie es ist, inklusive der Kontemplation, welche sein darf. Im Mahashandi-Kontext nutzt man somit strahlendes rigpa (Hishiryo) für den Durchbruch zum essentiellen rigpa (Shinjin Datsuraku). Aber mir ist bewusst, dass diese Herangehensweise im Zen nicht gerne gesehen wird.

    7 Mal editiert, zuletzt von Anonymous (8. September 2011 um 23:31)

  • pali
    Gast
    • 8. September 2011 um 18:52
    • #19
    Aiko:

    Es gibt im Zen weder ein Ziel, noch ein jenseits des Ziels. Es geht immer weiter.

    _()_

    ... weil Zazen sich selbst genügt ...
    ;)

  • thigle
    Gast
    • 8. September 2011 um 19:14
    • #20
    pali:
    Aiko:

    Es gibt im Zen weder ein Ziel, noch ein jenseits des Ziels. Es geht immer weiter.

    _()_

    ... weil Zazen sich selbst genügt ...
    ;)

    ... bis irgendjemand in deiner Nähe irgendwas von wegen 'Abfallen von Körper und Geist' plappert. So erging es zumindest dem Dōgen :lol: . Diesen Input hat Hishiryō-Dōgen wohl doch noch gebraucht. Dann war da auch kein Zazen mehr. Sich selbst genügend, klingt irgendwie recht aus-schließlich und somit recht Selbstbild-haft, auch wenn dieses kernlos ist, es erscheint ja doch noch als Zazen. Lass sich auch das abwerfen.

  • xxx
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    • 10. September 2011 um 09:47
    • #21
    Zitat

    Maka Hannya Haramita Shingyô
    Herz-Sutra von der Vollkommenheit der höchsten Weisheit

    KAN JI ZAI BO SATSU
    GYO JIN HAN-NYA HA RA MI TA JI
    SHO KEN GO ON KAI KU
    DO IS-SAI KU YAKU

    Der Bodhisattva Avalokiteshvara
    hatte sich in die Übung der tiefen Weisheit versenkt und kam zu klarer Erkenntnis:
    Alle fünf Skandhas sind Leerheit.
    So gelangte er über alles Leiden hinaus.

    SHA RI SHI
    SHIKI FU I KU
    KU FU I SHIKI
    SHIKI SOKU ZE KU
    KU SOKU ZE SHIKI
    JU SO GYO SHIKI
    YAKU BU NYO ZE

    O Sariputra!
    Form unterscheidet sich nicht von Leerheit,
    Leerheit unterscheidet sich nicht von Form,
    Form ist Leerheit,
    Leerheit ist Form
    und Form sind auch
    die Empfindung, das Denken, der Wille und das Bewusstsein.

    SHA RI SHI
    ZE SHO HO KU SO
    FU SHO FU METSU
    FU KU FU JO
    FU ZO FU GEN

    O Sariputra!
    Alle Dinge sind in ihrem Wesen Leerheit,
    nicht entstanden, nicht vergangen,
    weder rein noch unrein,
    weder Zunahme noch Abnahme.

    ZE KO KU CHU
    MU SHIKI MU JU SO GYO SHIKI
    MU GEN NI BI ZES-SHIN NI
    MU SHIKI SHO KO MI SOKU HO
    MU GEN KAI NAI SHI
    MU I SHIKI KAI
    MU MU MYO
    YAKU MU MU MYO JIN
    NAI SHI MU RO SHI YAKU
    MU RO SHI JIN
    MU KU SHU METSU DO
    MU CHI
    YAKU MU TOKU
    I MU SHO TOKU KO

    Daher gibt es in der Leerheit auch
    keine Form, keine Empfindung, keine Wahrnehmung,
    keinen Willen und kein Bewusstsein.
    Kein Auge, Ohr, Nase, Zunge, Körper und Geist,
    nicht sehen, hören, riechen, schmecken, fühlen und denken.
    Keine Unwissenheit und keine Auslöschung der Unwissenheit.
    Da gibt es weder Alter und Tod
    noch das Ende von Alter und Tod.
    Da gibt es kein Leiden,
    kein Entstehen von Leiden
    und kein Vergehen von Leiden,
    keinen Weg,
    der zum Ende des Leidens führt.
    In der Leerheit ist kein Erkennen und kein Erreichen.

    BO DAI SAT-TA
    E HAN-NYA HA RA MI TA KO
    SHIN MU KEI GE
    MU KEI GE KO
    MU U KU FU
    ON RI IS-SAI TEN DO MU SO
    KU GYO NE HAN

    Die Bodhisattvas
    folgen dieser tiefen Weisheit,
    ohne Behinderungen des Herzens.
    Unbehindert,
    ohne Furcht.
    Jenseits aller Illusionen
    haben sie Nirvana erreicht.

    SAN ZE SHO BUTSU
    E HAN-NYA HA RA MI TA KO
    TOKU A NOKU TA RA
    SAN MYAKU SAN BO DAI

    Alle Buddhas der Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft,
    folgen dieser tiefen Weisheit
    und erreichen höchstes,
    vollkommenes Nirvana.

    KO CHI HAN-NYA HA RA MI TA
    ZE DAI JIN SHU
    ZE DAI MYO SHU
    ZE MU JO SHU
    ZE MU TO DO SHU
    NO JO IS-SAI KU
    SHIN JITSU FU KO
    KO SETSU HAN-NYA HA RA MI TA SHU
    SOKU SETSU SHU WATSU

    Daher erkenne, dass das Prajnaparamita
    das große Sutra,
    das Weisheitssutra,
    das unvergängliche Sutra,
    das höchste Sutra ist,
    das alle Leiden stillt.
    Das ist die vollkommene Wahrheit.
    So verkündet das Sutra
    von der höchsten Weisheit:

    GYA TEI GYA TEI
    HA RA GYA TEI
    HARA SO GYA TEI
    BO JI SOWA KA

    HAN-NYA SHIN GYO

    Lasst uns darüber hinaus gehen,
    darüber hinaus
    und noch jenseits des Darüber-Hinaus,
    laßt uns Nirvana erreichen.

    Alles anzeigen

    Zen /Zazen ist eben darüber hinaus gehen ! Wer die vollkommene Weisheit nicht erreicht hat, das Herzsutra nicht erfahren hat, wird im Zen nur Streicheleinheiten für sein Ego finden

  • Aiko
    Gast
    • 10. September 2011 um 13:15
    • #22
    pali:
    Aiko:

    Es gibt im Zen weder ein Ziel, noch ein jenseits des Ziels. Es geht immer weiter.

    _()_

    ... weil Zazen sich selbst genügt ...
    ;)

    Ja - das ist deine Einstellung. Es gibt überhaupt kein Zazen. Wirf es weg.

    _()_

  • thigle
    Gast
    • 10. September 2011 um 15:25
    • #23

    Darum heisst es ja auch

    Dogen:

    Sich selbst ergründen heißt sich selbst vergessen [Anm: Zazen zazt]. Sich selbst vergessen heißt von den zehntausend Dingen bezeugt werden [Anm: Hishiryō]. Von den zehntausend Dingen bezeugt werden heißt Körper und Geist von sich selbst und den anderen fallen lassen. [Anm: Shinjin Datsuraku]

    Sowie

    Dogen:

    Wenn die Buddhas allesamt wahrhaft Buddhas sind, haben sie nicht das Bewusstsein, Buddhas zu sein. Dennoch sind sie bezeugte Buddhas, die fortfahren, Buddha zu bezeugen.

    2 Mal editiert, zuletzt von Anonymous (10. September 2011 um 16:04)

  • Brücke
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    • 10. September 2011 um 15:27
    • #24

    Nanu?

    Zitat

    Lasst uns darüber hinaus gehen,
    darüber hinaus
    und noch jenseits des Darüber-Hinaus,
    laßt uns Nirvana erreichen.

    Das ist doch eine etwas eigenwillige Übersetzung. Üblicherweise wird es im Imperfekt und nicht als Aufforderung übersetzt:

    Gegangen, gegangen, hinüber gegangen, ganz hinüber gegangen.
    Erwachen, Heil!*


    *(≈so sei es)!

    Scheint mir auch angemessener, als dieser Wahn, das Nirvana "erreichen" zu wollen..

    _/\_ Brücke

  • xxx
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    • 10. September 2011 um 22:38
    • #25
    Brücke:

    Scheint mir auch angemessener, als dieser Wahn, das Nirvana "erreichen" zu wollen..

    Das Problem liegt darin, dass sich jeder unter Nirvana etwas anderes vorstellt.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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