Lieber thingle
Tut mir Leid, ich wollte Dich nicht beleidigen.
Geh einfach Deinen Weg weiter und kümmere Dich nicht um die Meinungen Anderer, lass Dich nicht provozieren und vorallem:
GIB NICHT AUF !!!!!!
Gruss Bakram
Lieber thingle
Tut mir Leid, ich wollte Dich nicht beleidigen.
Geh einfach Deinen Weg weiter und kümmere Dich nicht um die Meinungen Anderer, lass Dich nicht provozieren und vorallem:
GIB NICHT AUF !!!!!!
Gruss Bakram
Bakram:Lieber thingle
Tut mir Leid, ich wollte Dich nicht beleidigen.
Geh einfach Deinen Weg weiter und kümmere Dich nicht um die Meinungen Anderer, lass Dich nicht provozieren und vorallem:GIB NICHT AUF !!!!!!
Gruss Bakram
Na doch, ich hab' endlich aufgegeben
GIB AUF !!!!!!
Nur Spass. Alles Gute.
Bakram:Liebe Monika
Ich verstehe, dass Du so denkst. Was hälst Du übrigens vom Amithaba-Buddhismus ?
Du musst zugeben, dass es Religionen gibt die Anhaftungen eher fördern und Religionen gibt die Anhaften eher vermindern, wobei die Grenzen fliessend sind (s. Amithaba-Buddhismus)Gruss Bakram
OFF TOPIC
Danke lieber Bakram!
Amithaba-Buddhismus? Keine Ahnung. Ich interessiere mich nicht mehr für bestimmte Richtungen, ich bin nicht mehr auf der Suche . Eigentlich bin ich ziemlich nüchtern geworden und verliere immer mehr die Lust am Spekulieren. Falls mich also jemand erwischt dabei, bin ich dankbar, darauf hingewiesen zu werden
Monika
Liebe Monika
Zitatich bin nicht mehr auf der Suche. Eigentlich bin ich ziemlich nüchtern geworden und verliere immer mehr die Lust am Spekulieren
Vielleicht komme ich auch wieder zur Ruhe. Aber weisst Du, mein persönliches Dhukka ist, dass mein Geist auf jede Antwort immer wieder eine neue Frage gebiert. Auch eine Art Samsara. Und da ich hier im Forum so schnell so gute Antworten erhalte - oft gar unerwartet - dreht sich das Rad immer schneller. Hanzze meint mal: pass auf, dass das Rad nicht berstet *schmunzel*
Ich muss tatsächlich aufpassen, dass ich dabei nicht den Verstand verliere.
Ich glaub ich brauche wiedereinmal eine Pause, damit sich die Dinge setzen können.
Gruss Bakram
Aiko:... denn Ama Samy hängt irgendwie wurzellos in der Luft.
Verehrte Aiko, Heute Mittag im herrlichen Wetter am Vierwaldstätter-See den Text von Stefan Matthias nochmals eingehend studiert. Aus meiner Sicht bringt er die Dinge und die Wiedersprüche des "Christlichen Zen" sehr gut Inhaltlich auf den Punkt.
Wenn du schreibst, das Ama Samy "irgendwie wurzellos" in der Luft hängen würde, könntest du das etwas differenzierter Begründen (vielleicht im Kontext seiner Thesen ? )
Herzlichen Dank
_( )_
pali: Aiko:... denn Ama Samy hängt irgendwie wurzellos in der Luft.
Verehrte Aiko, Heute Mittag im herrlichen Wetter am Vierwaldstätter-See den Text von Stefan Matthias nochmals eingehend studiert. Aus meiner Sicht bringt er die Dinge und die Wiedersprüche des "Christlichen Zen" sehr gut Inhaltlich auf den Punkt.
Wenn du schreibst, das Ama Samy "irgendwie wurzellos" in der Luft hängen würde, könntest du das etwas differenzierter Begründen (vielleicht im Kontext seiner Thesen ? )
Herzlichen Dank
_( )_
von Ama Samy habe ich für mich persönlich etwas Wunderbares entdeckt:
Aus einem Brunnen,
der nicht gegraben ist
plätschert es aus einer Quelle,
die nicht fließt,
gemand ohne Gestalt und Schatten
schöpft dort Wasser.
aus: das ursprüngliche Gesicht, Ama Samy
Bakram:
Das dies nichts aber auch gar nichts mit Buddhismus zu tun hat muss wohl nicht weiter erläutert werden. Von der Erkenntnis des Herzsutras ganz zu schweigen. Diese erkenntnis kann eben nicht von einem Gott erbeten werden, ganz gleich wie stark man sich dabei anstrengt.
Was soll denn im Herzsutra erkannt werden? Ich würde sagen: "Entstehen in Abhängigkeit." Es ist die Geschichte von der Beziehung zwischen Form und Leerheit. Das nichts aus sich selbst entsteht und alles bedingt ist. Das, dass Eigen-Sein auf das wir uns so viel einbilden, Illusion ist.
Das Christentum erzählt eine andere Geschichte, die teilweise parallel läuft, teilweise nicht. Nämlich, das nicht aus sich selbst und für sich entsteht sondern alles in seiner Bedingtheit in Gott gesehen werden muss. Wobei "Gott" natürlich ein vielschichte Variable ist. Setzt man da als Buddhist die "Wahre Natur der Wirklichkeit" ein, kann man sich sehr wiederkennen, während sich natürlich auch Wörter wie "oberstes Alphatier" oder rüpeliger Patriarch" anbieten. Im Bezug aug spiritueller Praxis, ist es wohl am konstruktivsten es mit ersterem zu versuchen.
Bakram:Das Christentum ist eine Heilsreligion. Der Mensch ist seit Geburt schon Sünder, allein weil er Mensch ist (Erbsünde). Diesen nicht selbstverschuldeten Makel kann er nicht selber beseitigen. Als unmündiges Wesen ist er auf die Gnade Gottes angewiesen, der Sühne, Demut und Unterwürfigkeit fordert. Wenn man gehorcht wird zur Belohnung später ewiges Leben versprochen resp. mit ewiger Verdammnis gedroht. Selbständiges Denken, welches zu einer Art Erwachen oder zur Erleuchtung führen könnte ist nicht nur unnötig, sondern auch unerwünscht. Eine Verantwortlichkeit im Handeln erschöpt sich im Gehorsam.
Die Erbsüde ist im Christentum die Auflehnung des Menschen gegen Gott. Der Versuch ein Eigen-Sein zu errichten, in dem es nicht heisst "dein wille geschehe" sondern "mein Wille geschehe".Der Weg des Menschen ist es nun laut dem Christentum "umzukehren" und sich wieder Gott zu überlassen. ("Wahre Natur der Wirklichkeit" einsetzten nicht "Aphatier") Dazu ist natürlich Erkenntnis notwendig. Vor allem Erkenntnis der eignen Sündhaftigkeit und der Abhängigkeit von Gott. Dazu ist ein stetiges Ringen notwendig. Um sich ganz zu öffnen und seine Sündhaftigkeit vor Gott zu bringen. ("Wahre Natur der Wirklichkeit" einsetzten nicht "Aphatier")
Im Buddhismus klingt das alles wenig autoritär und unterwürfig. Aber man kan es natürlich als einen ähnlichen Weg der Umkehr ansehen in der Stück für Stück den eigenen, verblendete Wünschen entsagt wird und man sich der Wirklichkeit unterordnet. Indem man die Fall Höhe zur Wirklichkeit verringert, veringert sich das Leiden. Je weniger man sich selbst als solide und als Mass der Dinge ansieht und als bedingt und vergänglich erlebt, desto weniger rennt man mit dem Kopf an die Wand. Das ist auch ein Prozess des sich Einfügens und der Demut.
Dein interpretationsmuster sieht im ersteren christlichen Prozess ein sich-Unterdenen und Unfrei-Werden, während du im zweiteren Prozess den Aspekt der Selbst-Befreiung und Emanzipation betonst.
Bakram:
Zen-Buddhismus ist was für Fortgeschrittene. Er ist untrennbar mit dem erkennen des Herzsutras verbunden. Dies muss aber mit intelektueller Eigenleistung geschehen und kann nicht vermittelt werden. Ohne diese Erkenntnis oder eigene Anstrengung sie zu erlangen, die über reines erbetteln hinausgeht, kommt beim Zen aber nicht viel mehr heraus als beim autogenen Training oder beim Saunagang.
In der Rolle zu seinem Gott setzt ich der Christ in eine Position der Bedingtheit und Geschöpflichkeit. Beten ist wenn es über eins ehr volkstümliches Verständnis hinausgeht kein reines Betteln sondern ein zum "Bettler-werden". Ein Akt der Hingabe.
Zen-Praxis ist u.a. Loslassen von Anhaftung. Herzsutra ist u.a. Loslassen von Dinglichkeit. Gerade weil sich sehr von intelektueller Erkenntnis und Kontrolle geprägt bin, wird mir immer mehr schmerzlich bewusst, wie viel Hingabe und Vertrauen da notwenig ist. Mir kommt immer weniger vor, als sei das ein Weg den "ich schaffe" , sondern ein aufgeben von Ich und Kontrollversuchen. Von daher finde ich Terminologien wie "Gnade" zwar immer noch seltsam aber viel weniger absurd.
Es gibt ja bein den Zen-Texten nicht nur das Herzsutra sondern auch Anrufungen aller möglchen Buddhas und Bodhisattvas. Das erinnert mich schon stark an die Heiligenlisten zu Allerheiligen, bei denen ich als Kind wegen der lustigen Namen dauernd lachen musste. Und jetzt steht ich mit noch viel seltsameren Namen da.In meine ganzen eingebildeten emanzipierten Fortgeschrittenheit.
thigle:Alles anzeigen Bakram:Ich verstehe, dass Du so denkst. Was hälst Du übrigens vom Amithaba-Buddhismus ?
Du musst zugeben, dass es Religionen gibt die Anhaftungen eher fördern und Religionen gibt die Anhaften eher vermindern, wobei die Grenzen fliessend sind (s. Amithaba-Buddhismus)Wie sieht es mit dem Zen von Bakram aus...das mit dem Anhaften...daran...und so...
Zen-Buddhismus ist was für Fortgeschrittene.
Huu....
Dies muss aber mit intellektueller Eigenleistung geschehen
Haa...
Ohne diese Erkenntnis
Hii...
oder eigene Anstrengung sie zu erlangen,
Hui...
die über reines erbetteln hinausgeht,
Shin...
kommt beim Zen aber nicht viel mehr heraus
Hou...
als beim autogenen Training oder beim Saunagang.
Da bist du sicherlich natürlicher und spontaner, als während deiner ultrabrutalharten Zen-Praxis. Irgendwann wirst auch du auf-geben müssen. Früher oder später. Manche eben früher, manche später.
Der Mensch ist seit Geburt schon Sünder,
Er ist ein bedingtes Wesen in einer bedingten Welt und leidet.
allein weil er Mensch ist
Er ist ein bedingtes Wesen in einer bedingten Welt und leidet.
(Erbsünde)
Diesen nicht selbstverschuldeten Makel kann er nicht selber beseitigen.
Ein bedingtes Wesen will sich aus dem bedingten Sumpf selbst herausziehen. Das geht auch nicht. Aber dein Wille, sich-selbst da raus-ziehen-zu-wollen, wird sowieso im Laufe deiner vielen vielen Leben gebrochen. Aber du hast gutes Karma, denn du bist nun im Zen gelandet. Vorläufig. Da lernst du das u.a. - das auf-geben. Hat dann eben einen anderen Namen, oder kommt versteckt in Form einer Praxis daher.
Ps: Reue hat noch niemanden geschadet. Ganz im Gegenteil. Aber es ist sicherlich einfacher, etwas anderes sein zu wollen als man ist, das man dann erlangen und werden kann, wie zum Beispiel sowas wie offene Weite ;).
Du solltes das auf das sich deine Anworten beziehen noch einmal genau lesen!
void: Bakram:
Das dies nichts aber auch gar nichts mit Buddhismus zu tun hat muss wohl nicht weiter erläutert werden. Von der Erkenntnis des Herzsutras ganz zu schweigen. Diese erkenntnis kann eben nicht von einem Gott erbeten werden, ganz gleich wie stark man sich dabei anstrengt.Was soll denn im Herzsutra erkannt werden? Ich würde sagen: "Entstehen in Abhängigkeit." Es ist die Geschichte von der Beziehung zwischen Form und Leerheit. Das nichts aus sich selbst entsteht und alles bedingt ist. Das, dass Eigen-Sein auf das wir uns so viel einbilden, Illusion ist.
Das Christentum erzählt eine andere Geschichte, die teilweise parallel läuft, teilweise nicht. Nämlich, das nicht aus sich selbst und für sich entsteht sondern alles in seiner Bedingtheit in Gott gesehen werden muss. Wobei "Gott" natürlich ein vielschichte Variable ist. Setzt man da als Buddhist die "Wahre Natur der Wirklichkeit" ein, kann man sich sehr wiederkennen, während sich natürlich auch Wörter wie "oberstes Alphatier" oder rüpeliger Patriarch" anbieten. Im Bezug aug spiritueller Praxis, ist es wohl am konstruktivsten es mit ersterem zu versuchen.
Dieses Spiel mit Worten um Religionen anzunähern ist bei mir voll daneben gegangen. Zen macht dem sehr schnell ein Ende.
Ich bin seitdem bemüht die Worte in dem Kontext, in der Form, wie sie in diesem Kontext gebraucht werden zu benutzen.
Das austauschen von Grundbegriffen ist ein erster Schritt sich von aller Religion zu befreien doch kann es auch dazu führen von GLÄUBIGEN nicht mehr verstanden zu werden und bringt im schlimmsten Fall zu schmerzhafte Ausgrenzung.
Ellviral:
Dieses Spiel mit Worten um Religionen anzunähern ist bei mir voll daneben gegangen. Zen macht dem sehr schnell ein Ende.
Ich bin seitdem bemüht die Worte in dem Kontext, in der Form, wie sie in diesem Kontext gebraucht werden zu benutzen.Das austauschen von Grundbegriffen ist ein erster Schritt sich von aller Religion zu befreien doch kann es auch dazu führen von GLÄUBIGEN nicht mehr verstanden zu werden und bringt im schlimmsten Fall zu schmerzhafte Ausgrenzung.
Dem kann ich nur beipflichten. Im Rahmen einer Diskussion wie der diesen, kann es sinnvoll sein unterschiedliche Herangehensweisen zu beleuchten, um etwas mehr an Verständnis zu wecken. Aber jenseits dieses Andeuten auf doch recht unverbindlcher Ebene kommt man recht schnell zu einem Punkt wo das nicht mehr geht. Es ist schön, abstrakt Gemeinsamkeiten zwischen Rollschuhfahren und Eislaufen zu sehen aber sich dann mit Rollschuhen aufs Eis oder mit Schlittschuhen auf den Asphalt zu wagen führt leicht zu elendiger Wachligkeit und schlimmstenfalls zu herben Brüchen.
In Metadiskussionen wo es explizit um den Vergleich unterscheidlcher Kontexte geht, macht es wenig Sinn rein innerhalb dieser Kontexte zu operieren. Ansonst macht das leicht meschugge.
pali:Verehrte Aiko, Heute Mittag im herrlichen Wetter am Vierwaldstätter-See den Text von Stefan Matthias nochmals eingehend studiert. Aus meiner Sicht bringt er die Dinge und die Wiedersprüche des "Christlichen Zen" sehr gut Inhaltlich auf den Punkt.
Das ist schön.
Zitat
Wenn du schreibst, das Ama Samy "irgendwie wurzellos" in der Luft hängen würde, könntest du das etwas differenzierter Begründen (vielleicht im Kontext seiner Thesen ? )
Das könnte ich begründen - aber das will ich nicht begründen. Dazu ist der verlinkte Aufsatz auch garnicht geeignet.
Seine Thesen sind seine Thesen - mich interessiert nicht Zen als Transfermittel - sein Beitrag 2005 (!) zeigt mir, dass er Zen nicht tief realisiert hat - sonst könnte er nicht ernsthaft glauben, was er da geschrieben hat - ihm geht es um Identitätswechsel - so wie man eine Robe mal anzieht und/oder eine Sutane - das ist Maskerade was er da als Zen praktiziert. Auf dieser Ebene von halbtot sehe ich ihn - ein Gespenst - mal Zen-Meister mal Priester der Eucharistie - da war Paulus erheblich weiter - wenn man nicht jeglicher Identität gestorben ist - ist man noch nicht im "Zen" angekommen.
Aiko: pali:Verehrte Aiko, Heute Mittag im herrlichen Wetter am Vierwaldstätter-See den Text von Stefan Matthias nochmals eingehend studiert. Aus meiner Sicht bringt er die Dinge und die Wiedersprüche des "Christlichen Zen" sehr gut Inhaltlich auf den Punkt.
Das ist schön. Zitat
Wenn du schreibst, das Ama Samy "irgendwie wurzellos" in der Luft hängen würde, könntest du das etwas differenzierter Begründen (vielleicht im Kontext seiner Thesen ? )
Das könnte ich begründen - aber das will ich nicht begründen. Dazu ist der verlinkte Aufsatz auch garnicht geeignet.
Seine Thesen sind seine Thesen - mich interessiert nicht Zen als Transfermittel - sein Beitrag 2005 (!) zeigt mir, dass er Zen nicht tief realisiert hat - sonst könnte er nicht ernsthaft glauben, was er da geschrieben hat - ihm geht es um Identitätswechsel - so wie man eine Robe mal anzieht und/oder eine Sutane - das ist Maskerade was er da als Zen praktiziert. Auf dieser Ebene von halbtot sehe ich ihn - ein Gespenst - mal Zen-Meister mal Priester der Eucharistie - da war Paulus erheblich weiter - wenn man nicht jeglicher Identität gestorben ist - ist man noch nicht im "Zen" angekommen.
Wie wahr !
void:
eine intressante und nachvollziehbare herangehensweise. Ich denke der grosse Unterschied ist das die Bibel falsch verstanden falsch ausgelegt und nicht wirklich tiefgründig durchleuchtet wurde. Deswegen bleibt bei dem Volk nur der libe/böse Gott hängen. Und die Institution Kirche hat das wunderbar für ihren Nutzen, Macht und Kontrolle ausgenutzt und ins absurde verdreht. Es steckt sicher viel wahres in der Bibel wenn man richtig interpretiert.
Die Lehre des Buddha ist zum Glück (oder eher aus Weisheit) so dargelegt das sie nicht ganz so leicht falsch gedeutet werden kann. Dafür hat Buddha gesorgt. Deshalb gibt es auch im Buddhismus mehr die sich mit dem wirklichen Wert und Sinn der Lehre beschäftigen als nur Buddha anzubeten und auf seine Gnade zu hoffen.
Maybe Buddha:void:
eine intressante und nachvollziehbare herangehensweise. Ich denke der grosse Unterschied ist das die Bibel falsch verstanden falsch ausgelegt und nicht wirklich tiefgründig durchleuchtet wurde. Deswegen bleibt bei dem Volk nur der libe/böse Gott hängen. Und die Institution Kirche hat das wunderbar für ihren Nutzen, Macht und Kontrolle ausgenutzt und ins absurde verdreht. Es steckt sicher viel wahres in der Bibel wenn man richtig interpretiert.
Die Lehre des Buddha ist zum Glück (oder eher aus Weisheit) so dargelegt das sie nicht ganz so leicht falsch gedeutet werden kann. Dafür hat Buddha gesorgt. Deshalb gibt es auch im Buddhismus mehr die sich mit dem wirklichen Wert und Sinn der Lehre beschäftigen als nur Buddha anzubeten und auf seine Gnade zu hoffen.
Zu denken, das Christentum ein durch "Gottesverehrung enstellter Buddhimus" halte ich aber auch nicht für passend. In der Bibel wird ja ein bestimmter Weg nahgelegt, der Spiritualität als eine personale Beziehung zu einem Gott sieht. So ein Ansatz hat sicher viel Kraft, da er erlaubt da die ganze Kraft zwischenmenschlicher Bindungen hineinzuwerfen.
Der Nachteil ist natürlich, dass umgekehrt soziale Metaphern ("Vater-Kind", "Liebender-Gelibeter", "Herr-Diener", "Mutter- Kind) auf die Spiritualität zurückwirken. Und sich dann soziale und spirituelle Belange vermischen.
Das hat Ähnlichkeiten und Unterschiede zum Buddhismus und auch ich bin ja Buddhist, weil mir das nicht so recht geheuer ist, da Elternbezierhungen mit allen ihren Projektionen reinzubringen. (Wobei es da ja auch bei uns gibt, z.B in einer tiefen Beziehungen zu einem Lehrer, aber auch da ist es mir nicht so recht geheuer dieses komplette Öffnen.)
Der entscheinde Punkt für mich ist, inwieweit man fähig ist all dies als Metapher und Weg zu etwas zu vertstehen, was unser ganzen Denken unermesslich übersteigt, oder ob man es als gefundene, für alle verbindliche Wahrheit versteht. Was mir in obigen Artikel gefallen hat ist foglendes Zitat von Perry Schmidt-Leukel:
„Wie John Hick in all seinen religionstheologischen Schriften ausgeführt hat, bildet diese von den Religionen selbst auf die ein oder andere Art vollzogene Unterscheidung zwischen der transzendenten Wirklichkeit in ihrer unbegreifbaren und unbeschreibbaren Unendlichkeit und unseren durch endliche Begriffe und Vorstellungen konstituierten gedanklichen Annäherungen an diese Wirklichkeit die entscheidende Grundlage einer pluralistischen Religionstheologie. Denn es ist diese Unterscheidung, die eine Lösung des Problems der divergierenden Wahrheitsansprüche ermöglicht. Unter der Voraussetzung dieser Unterscheidung kann es sich nämlich bei dem, was die großen Religionen über die transzendente Wirklichkeit sagen, nicht um gegensätzliche und einander ausschließende Beschreibungen handeln, sondern um unterschiedliche sprachliche Annäherungen an eine Wirklichkeit, die nach Auffassung dieser Religionen jede Beschreibbarkeit übersteigt. Wir stehen daher gar nicht in der Situation, dass wir fragen müssten, ob die transzendente Wirklichkeit nun eher durch eine impersonale, durch eine personale oder durch eine dreipersonale Vorstellung auf die zutreffendste Art und Weise beschrieben und begriffen ist. Nach den hermeneutischen Grundsätzen aller großen Religionen darf keine dieser Vorstellungen als eine adäquate Beschreibung oder gar als ein adäquates Begreifen der transzendenten Wirklichkeit missverstanden werden. Vielmehr sind alle diese Vorstellungen nur insofern zutreffend, als sie über sich hinaus auf die Unvorstellbarkeit und Unsagbarkeit der transzendenten Wirklichkeit verweisen.“
void:Der entscheinde Punkt für mich ist, inwieweit man fähig ist all dies als Metapher und Weg zu etwas zu vertstehen, was unser ganzen Denken unermesslich übersteigt, oder ob man es als gefundene, für alle verbindliche Wahrheit versteht. Was mir in obigen Artikel gefallen hat ist foglendes Zitat von Perry Schmidt-Leukel:
„Wie John Hick in all seinen religionstheologischen Schriften ausgeführt hat, bildet diese von den Religionen selbst auf die ein oder andere Art vollzogene Unterscheidung zwischen der transzendenten Wirklichkeit in ihrer unbegreifbaren und unbeschreibbaren Unendlichkeit und unseren durch endliche Begriffe und Vorstellungen konstituierten gedanklichen Annäherungen an diese Wirklichkeit die entscheidende Grundlage einer pluralistischen Religionstheologie. Denn es ist diese Unterscheidung, die eine Lösung des Problems der divergierenden Wahrheitsansprüche ermöglicht. Unter der Voraussetzung dieser Unterscheidung kann es sich nämlich bei dem, was die großen Religionen über die transzendente Wirklichkeit sagen, nicht um gegensätzliche und einander ausschließende Beschreibungen handeln, sondern um unterschiedliche sprachliche Annäherungen an eine Wirklichkeit, die nach Auffassung dieser Religionen jede Beschreibbarkeit übersteigt. Wir stehen daher gar nicht in der Situation, dass wir fragen müssten, ob die transzendente Wirklichkeit nun eher durch eine impersonale, durch eine personale oder durch eine dreipersonale Vorstellung auf die zutreffendste Art und Weise beschrieben und begriffen ist. Nach den hermeneutischen Grundsätzen aller großen Religionen darf keine dieser Vorstellungen als eine adäquate Beschreibung oder gar als ein adäquates Begreifen der transzendenten Wirklichkeit missverstanden werden. Vielmehr sind alle diese Vorstellungen nur insofern zutreffend, als sie über sich hinaus auf die Unvorstellbarkeit und Unsagbarkeit der transzendenten Wirklichkeit verweisen.“
Das ist nur die eine Seite - die andere Seite ist eben, dass die Wirklichkeit konkret in einer immanenten Weise gelebt werden "muss" und es dort Entscheidungen gibt, die auch konkret getroffen werden wollen. In unserer toleranten Kultur kann die Lösung hinsichtlich Religion scheinbar ausgeklammert werden, wie das ja auch in Japan der Fall ist und dort multireligiös gelebt wird. Da ist dann eine relativ oberflächliche Beziehung zum Shinto oder Buddha oder zu Sekten, die dann doch mehr Verbindlichkeit einfordern. Spätestens wenn man sich in einen konkreten Weg begibt und diesbezüglich Entscheidungen trifft, wird es dann schon geschlossen - die Unterscheidung führt zu einer Entscheidung für das eine oder andere. Man kann dann zwar wieder Bindungen lösen - aber das stellt letztlich nicht zufrieden.
Die Unvorstellbarkeit und Unsagbarkeit der transzendenten Wirklichkeit verbleibt nicht in der Vorstellung, sondern stellt sich ganz konkret für jeden einzelnen in seinen Weg. Und dadurch werden sie überhaupt zutreffend.
Daher ist ja sowohl im Buddhismus, als auch im Christentum von der Nachfolge die Rede. Jeder einzelne Schritt ist da konkret und muss getan werden.
Beitrag von Aiko
Das ist nur die eine Seite - die andere Seite ist eben, dass die Wirklichkeit konkret in einer immanenten Weise gelebt werden "muss" und es dort Entscheidungen gibt, die auch konkret getroffen werden wollen. In unserer toleranten Kultur kann die Lösung hinsichtlich Religion scheinbar ausgeklammert werden, wie das ja auch in Japan der Fall ist und dort multireligiös gelebt wird. Da ist dann eine relativ oberflächliche Beziehung zum Shinto oder Buddha oder zu Sekten, die dann doch mehr Verbindlichkeit einfordern. Spätestens wenn man sich in einen konkreten Weg begibt und diesbezüglich Entscheidungen trifft, wird es dann schon geschlossen - die Unterscheidung führt zu einer Entscheidung für das eine oder andere. Man kann dann zwar wieder Bindungen lösen - aber das stellt letztlich nicht zufrieden.
Die Unvorstellbarkeit und Unsagbarkeit der transzendenten Wirklichkeit verbleibt nicht in der Vorstellung, sondern stellt sich ganz konkret für jeden einzelnen in seinen Weg. Und dadurch werden sie überhaupt zutreffend.
Daher ist ja sowohl im Buddhismus, als auch im Christentum von der Nachfolge die Rede. Jeder einzelne Schritt ist da konkret und muss getan werden.
Es ist völlig uninteressant ob Buddhismus oder Christentum
entscheidend ist der Schritt , sein Selbst zu opfern,
zu erkennen, daß es ein dienendes , in Demut und Hingabe
gelebtes Leben ist.
Dem Leben sich zu öffnen heißt, die Verletzlichkeit und das Leiden
zu erkennen, sich nicht davor zu verschließen, sondern es in allen
Zellen anzunehmen und zu transformieren.
Dem einzelnen Menschen kann ich nur begegnen, indem ich ihm
meine eigene Verletzlichkeit und Trauer zeigen kann,
ich kann es nicht negieren,
NEIN,
ich lebe es mit dem anderen Menschen aus
und verbinde mich damit mit ihm und bin ihm eine
Stütze und Kraftquelle.
LG
Jesus wurde am Kreuz zu sowas, wie einem Buddhisten. Sein Glaube an ein Selbst, hat ihn immer tiefer in die Hölle geführt. Sein Drang, etwas anderes sein zu wollen, als er wirklich ist. Wie z.b. sowas wie Gottes Sohn, der das Schwert bringt. Ein unglaublicher Kampf mit Mara. Aber immer geführt, durch das absolute Vertrauen, durch das absolute Mitgefühl, woraus die Welt gemacht ist. Alle Wesen befreien. Nicht eher ruhen.
„Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“
[Auf-gabe]
„Mich dürstet.“
[Rück-kehr zum natürlichen Zustand]
„Es ist vollbracht.“
[Ansteckender Bodichitta-Same wurde erfolgreich gelegt. Der hl. Geist.]
Etwas ähnliches kennt ihr auch. Wenn ihr am Boden liegt. So richtig. Nichts mehr geht. Wenn ihr sogar mit dem Gedanken spielt, euer Leben zu beenden. Jeder hat das im Laufe seiner unzähligen Leben. Ihr gebt auf. Und plötzlich ist da was. Der ganze Krampf und Kampf befreit sich von selbst. Er ist kern-los. Da ist ein Licht. Es ist absolutes Mitgefühl. Da ist ein Lächeln von Nirgendwo auf euren Lippen. Ihr steht endlich wieder auf, und macht weiter. Leider vergesst ihr dieses Licht schnell wieder, und sucht weiter nach sowas wie Erleuchtung, die ihr euch er-kämpfen könnt. Derweil seid ihr bereits gut, so wie ihr seid. Das ist klar, wenn das Licht scheint. Aber es wird schnell wieder vergessen, wenn sich deine Wolken davor schieben. Sicher ist: es wirkt durch euer Leben hindurch. Weil das Licht euer Leben ist. Weil das der natürliche Zustand ist. Dieses absolute Vertrauen, diese absolute befreite Weisheit, dieses absolute Bodichitta. Das will nur eins. Alle Wesen befreien. Nicht eher ruhen. Auch dich. Und hörst du auf zu kämpfen, und lässt dieses Licht wie es ist, dann willst auch du nichts anderes mehr. Ist das Licht offen, gib es weiter. Es geht gar nicht anders.
Fällt da nochwas ein. Es ist eine persönliche Nachricht an jemanden, in einem gewissen privaten Kontext. Es geht u.a. um das Verzeihen. Etwas, das mir sehr schwer gefallen ist. Wie auch immer:
"Das Leben, was nichts anderes ist, als absolutes Mitgefühl, zwingt dich zum Aufgeben, das absolute Vertrauen leitet dich dahin. Dann wirst du plötzlich wissen, dass es schon immer da war, und dass es genau das war, was dich - nachdem du durch die Hölle gegangen ist, um endlich aufzugeben - schon immer zu ihm selbst und durch die Hölle geführt hat. Wie bei mir. Erst jetzt ist klar, dass das, was mich zu xxxx getrieben hat, und weshalb ich durch die Hölle gehen musste, um es zu finden, nichts anderes war, als dieses absolute Vertrauen in meinem Herzen. Kein Wunder, denn es will den Menschen befreien. In Anbetracht von damals, mag es sich für mich als alles mögliche maskiert haben, selbst als Begehren, aber im Lichte von heute war es schon von Anfang an dieses reine absolute Vertrauen, und niemals dieses Begehren. Im Lichte von heute, hat es sich nicht verändert- es war schon damals so, wie es jetzt ist. Und das ist gut. Dein dreckiges Karma ist nun klar, oder im christlichen Sinne: die Sünden sind dir vergeben. Im Licht von heute, hast du sie niemals begangen. So ist das Nembutsu nur noch Ausdruck der Dankbarkeit, welche sich nicht vom absoluten Vertrauen (das nicht gemacht wird) unterscheidet. Man (und Andere) ist bereits gut und war es schon immer. Schon immer war es offen, genau wie jetzt, was gäbe es da noch xxxx (dann auch noch von mir) extra zu verzeihen? Ich bin nicht gross-mütig. Kein K(r)ampf mehr.
Aiko:... zeigt mir, dass er Zen nicht tief realisiert hat - sonst könnte er nicht ernsthaft glauben, was er da geschrieben hat - ihm geht es um Identitätswechsel - so wie man eine Robe mal anzieht und/oder eine Sutane - das ist Maskerade was er da als Zen praktiziert. Auf dieser Ebene von halbtot sehe ich ihn - ein Gespenst - mal Zen-Meister mal Priester der Eucharistie - da war Paulus erheblich weiter - wenn man nicht jeglicher Identität gestorben ist - ist man noch nicht im "Zen" angekommen.
Verehrte Kokoro, also da gits mal eine Leute aus dem Christentum, die einen auf "Zen" machen. Da gibts einen Pater Lasalle, der das Zen versucht so zu biegen, das es (Mundgerecht) "Christengerecht" wird (humorvolle Ironie meinerseits). Doris Zölls z.B. fährt auf der gleichen Schiene und entstellt einige wesentliche Aussagen des Buddha, um das Zen ebenfalls Mundgerecht zur Inkulturation für Christen vorzubereiten (Willigis + Gundula lassen grüssen). Auch Johannes Kopp macht da keine Ausnahme und sieht das Problem nicht. Ama Samy ist zugute zu halten, das er diese "Inkulturation" einen Etikenntenschwindel nennt und dies auch begründet. Du kritisiertest Ama Samy und ich fragte dich, OB du dies inhaltlich begründen könntest .... leider muss ich zur Kentniss nehmen, das du die Person von Ama Samy angehst und NICHT auf seine Argumentation. Ich finde seinen Versuch dieses "Hinübergleitens" auch etwas merkwürdig, so wie du, aber DARUM geht es eigentlich nicht. Meine Frage, WARUM du Ama Samy unterstellst, das er "alleine dastehen würde", diese Frage bezog sich auf sein Anliegen in diesem Text, und nicht auf seine Person. Natürlich kann man Ama Samy kritisieren, so wie du es gemacht hast, UND/GENAUSO könnte/kann man auch Kopp oder Willigis oder Zölls kritisieren für ihre etwas doch sehr eigenartige Sicht des Zen ... Es gingmir aber NICHT meiner Frage an dich um die persönliche Praxis von Ama Samy ...
_( )_
Hast du Konzentrationsprobleme oder weshalb verwechselst du hier Namen?
pali:
Verehrte Kokoro,
Zitat
also da gits mal eine Leute aus dem Christentum, die einen auf "Zen" machen.
Das ist wohl im Westen weit verbreitet, aber auch im Osten, wie man so aus Japan hört.
Zitat
Da gibts einen Pater Lasalle, der das Zen versucht so zu biegen, das es (Mundgerecht) "Christengerecht" wird (humorvolle Ironie meinerseits).
Lassalle ist schon lange tot - ich finde deinen Humor an dieser Stelle einfach verfehlt - schon allein, weil kaum einer dem Pater Lassalle das Wasser reichen kann, was sein Engagement für den Zen in Europa anbetrifft.
Zitat
Doris Zölls z.B. fährt auf der gleichen Schiene und entstellt einige wesentliche Aussagen des Buddha, um das Zen ebenfalls Mundgerecht zur Inkulturation für Christen vorzubereiten
Sie ist Zen-Lehrerin der Sanbo Kyodan - Beschwerden sind an den Abt zu richten. Ich kenne ihre Arbeit nicht, habe nichts von ihr gelesen und auch ihr Kochbuch nicht gekauft. Sie interessiert mich eigentlich nicht. Ich habe sie mal bei Scrobel gesehen und fand sie angenehm zurückhaltend.
Zitat(Willigis + Gundula lassen grüssen)
Grüße schön zurück! ich kenne Gundula Meyer nicht persönlich, aber sie hat ein bekanntes Zendo. Sie gehört zu den führenden Leuten von Sanbo Kyodan, gewissermaßen zum Vorstand der Laienvereinigung.
Willigis Jäger ist Zen-Meister und Roshi und kann eine eigene Abzweigung machen - wie es ihm gefällt. Das machte ja Ama Samy bereits nach dem Yamada Koun gestorben war. Da hat er sich ja schon von der Sanbo Kyodan getrennt.
Zitat
. Auch Johannes Kopp macht da keine Ausnahme und sieht das Problem nicht.
Hast du mit ihm gesprochen? Hast du seinen Beitrag gelesen, den er als Entgegnung auf Ama Samy veröffentlicht hatte?
Zitat
Ama Samy ist zugute zu halten, das er diese "Inkulturation" einen Etikenntenschwindel nennt und dies auch begründet.
Also der Ausdruck Etikettenschwindel ist in seinem Aufsatz nicht zu finden. Stefan Matthias verwendet allerdings den Ausdruck. Mir ist beim Lesen dann aufgegangen, dass der Original-Beitrag von Ama Samy eine andere Intention verfolgt, als der von Matthias. Und ich lass mir auch nicht gerne von einem anderen erzählen, was ein anderer gesagt hat, zumal ich ja den selber lesen kann. Was Matthias z.B. über Lassalle schreibt, zeugt von ziemlichen Lücken.
Ama Samy schreibt von Inkulturation in seinem Aufsatz, aber in Bezug auf den Versuch eines Benediktiners das Christentum in die Indische Kultur und Religion einzuführen. Das nimmt Samy als Beispiel für seine Schlußfolgerungen zum Zen. Darüber kann man reden und auch anderer Ansicht sein.
Zitat
Du kritisiertest Ama Samy und ich fragte dich, OB du dies inhaltlich begründen könntest .... leider muss ich zur Kentniss nehmen, das du die Person von Ama Samy angehst und NICHT auf seine Argumentation.
Lies doch den Aufsatz, seine Bücher auch und bilde dir deine eigene Meinung.
Zitat
Ich finde seinen Versuch dieses "Hinübergleitens" auch etwas merkwürdig, so wie du, aber DARUM geht es eigentlich nicht. Meine Frage, WARUM du Ama Samy unterstellst, das er "alleine dastehen würde", diese Frage bezog sich auf sein Anliegen in diesem Text, und nicht auf seine Person.
Wir reden über einen Text von Stefan Matthias und er ist der einzige, der überhaupt es der Rede wert findet. Außer der kleinen Debatte vor 6 Jahren in der Zeitschrift der Jesuiten hat das kaum einen interessiert. Also - meine Folgerung - da steht er allein.
Zitat
Natürlich kann man Ama Samy kritisieren, so wie du es gemacht hast, UND/GENAUSO könnte/kann man auch Kopp oder Willigis oder Zölls kritisieren für ihre etwas doch sehr eigenartige Sicht des Zen ... Es gingmir aber NICHT meiner Frage an dich um die persönliche Praxis von Ama Samy ...
Lieber Thomas, man kann alles und jeden kritisieren. Es wird an der Entwicklung des Zen im Kapitalismus nichts ändern und auch nichts daran, was andere damit letztlich für einen Handel treiben. Einzig die Ernsthaftigkeit deiner eigenen Praxis ist entscheidend. Das kann man aus der Geschichte des Zen lernen.
Gruß Therese
Aiko:Hast du Konzentrationsprobleme oder weshalb verwechselst du hier Namen?
Verehrte Aiko, da du in verschiedenen Foren verschiedene Nicks benützt, verwechsle ich hie und da deine Namen, aber das ist ja nicht das erste mal
Aiko:Lassalle ist schon lange tot - ich finde deinen Humor an dieser Stelle einfach verfehlt - schon allein, weil kaum einer dem Pater Lassalle das Wasser reichen kann, was sein Engagement für den Zen in Europa anbetrifft.
Verehrte Aiko, Humor liegt eben öfters mal 8leider) nur im Auge des Betrachters, aber ich hoffe, du wirst es mir nicht zu sehr verübeln Pater Lassalle hat nicht "ZEN" in Europa verbreitet, sondern eine Christliche Adaption des Zen ! Wenn du von Zen sprichst, das er "verbreitet" hat, dann hilf mir ein bisschen und zeige mir mal, wo durch sein Wirken eine Zenlinie entstanden ist, die NICHT mit Christlichen Hintergrund vermischt ist. Trotzdem will ich sein Engagement nicht schmälern, den er hat tatsächlich so eine Art Christliche Spiritualität wiederentdeckt (Kontemplation), bzw. wiedererweckt. Wenn einer gewisse Grundsteine für das Zen gelegt hat, dann war das eher Deshimaru. Aus seinem Wirken sind einige recht gute ZenLinien und Lehrer entsprungen. Über Deshimaru kann man geteilter Meinung sein, er hat zumindest das Zen nicht mit anderen Religionen vermischt und Kodo Sawaki im Westen bekannt gemacht.
Aiko:(Doris Zölls) Sie ist Zen-Lehrerin der Sanbo Kyodan - Beschwerden sind an den Abt zu richten. Ich kenne ihre Arbeit nicht, habe nichts von ihr gelesen und auch ihr Kochbuch nicht gekauft. Sie interessiert mich eigentlich nicht. Ich habe sie mal bei Scrobel gesehen und fand sie angenehm zurückhaltend.
Meine Aussage auf Doris Zölls bezieht sich vermutlich auf die Zitate im Text, auf den ich mich beziehe, kann es im Moment aber nicht nachprüfen, da der Computer, vor dem ich gerade sitze, einge Anwendungsprobelme hat.,
Aiko:Grüße schön zurück! ich kenne Gundula Meyer nicht persönlich, aber sie hat ein bekanntes Zendo. Sie gehört zu den führenden Leuten von Sanbo Kyodan, gewissermaßen zum Vorstand der Laienvereinigung. Willigis Jäger ist Zen-Meister und Roshi und kann eine eigene Abzweigung machen - wie es ihm gefällt. Das machte ja Ama Samy bereits nach dem Yamada Koun gestorben war. Da hat er sich ja schon von der Sanbo Kyodan getrennt.
Verehrte Aiko, was hat das jetzt mit dem Thema als solches zu tun ?
Aiko:(Johannes Kopp) Hast du mit ihm gesprochen? Hast du seinen Beitrag gelesen, den er als Entgegnung auf Ama Samy veröffentlicht hatte?
Verehrte Aiko, ich beziehe mich ausdrücklich auf die Arbeit von Stephan Matthias, und dieser Zitiert Johannes Kopp auf Seite 28 wie folgend;
Johannes Kopp:Die Gefahr liegt hier zweifellos auch in einer Nachahmung, die gerade im Zen verabscheut wird, weil sie nicht dem eigenen wahren Wesen entspricht. Nein, die Aufgabe des Menschen liegt in der Sinnerfüllung, die von der jeweils eigenen Kultur ausgeht und diese übersteigt. Schaut man in die Geschichte, so hat doch von Indien ausgehend das chinesische wie das japanische Zen sich jeweils eine eigene Kultur geschaffen. Das europäische Zen wird sich weder mit indischer noch mit chinesischer oder japanischer Kultur identifizieren, es wird kreativ aus den eigenen kulturellen Wurzeln neue Formen bilden.“
Habe ich das was falsch zitiert oder etwas übersehen ? Die Aussage von Johannes Kopp ist doch sehr klar ! Stefan Matthias antwortet in seiner Arbeit ebenfalls mit einer sehr klaren Aussage zur These von Johannes Kopp.
Stephan Matthias:… sicherlich hat sich der Buddhismus und dann auch der Zen immer in einer gewissen Weise in der neuen z. B. chinesischen, koreanischen oder japanischen Kultur inkulturiert und damit verändert. Aber es war immer Zen-Buddhismus und niemals so etwas wie nicht-buddhistisches Zen, das es niemals gab. Europäisches Zen muss daher auch nicht indisch, chinesisch oder japanisch sein, sondern wird
eine europäische Form finden, aber eben als Buddhismus und nicht als vorgeblich religionslose Erfahrung. Die ureigenen Wurzeln des Zen, von denen Zen nicht zu trennen ist, ist der Buddhismus und natürlich nicht die jeweils kulturelle Färbung, die Zen im Laufe seiner Geschichte in den jeweiligen Ländern und Kulturen angenommen hat, in die er sich verbreitet hat. Man hat beinahe den Eindruck, als wolle man die Position von Pater Ama Samy nicht verstehen, was ja durchaus sein kann, denn dies zöge möglicherweise Konsequenzen nach sich, die man sich vielleicht ersparen möchte.
Auch wenn es nicht ganz das Thema trifft, trifft es vielleicht das wesentliche Thema, dass wir allzu oft durch unsere Anhänglichkeit und Erwartungen vergessen. *schmunzel* (und es geht nicht um das hervor gestrichene Land)
ZitatBrücken bauen
Kambodscha wurde von Tod, Hunger und dem Kampf ums Überleben zerrüttet. Die Menschen wandten sich gegeneinander, der Bruder kämpfte gegen seinen Bruder. Wir erhielten Waffen, die uns dabei helfen sollten, einander zu töten.
Nun gelangen wir wieder zurück in das, was uns allen gemeinsam ist – den mittleren Weg des Dharma. Es gibt für uns keinen anderen Weg. Wir müssen den mittleren Weg miteinander gehen, Schritt für Schritt. Auf unserer Reise streben wir danach, die Buddha-Natur in jedem von uns zu erwecken, das Wesen Christi, das Licht des Friedens. Wir erstreben das gewaltlose Wesen der Kambodschaner. Krieg, Waffen und das Kämpfen haben uns furchtbar leiden lassen. Jetzt ist es Zeit für den Frieden, für eine gewaltlose Lösung aller unserer Probleme. Wir streben danach, die Sangha wieder aufzubauen, die Gemeinschaft der kambodschanischen Buddhisten. Wir möchten buddhistische Mönche und Nonnen unterstützen, damit in Kambodscha und in der ganzen Welt Tempel errichtet werden können. Wir möchten die Brücken zwischen den Menschen unseres Volkes wieder aufbauen, wie groß die Differenzen zwischen ihnen auch sein mögen.
Wir sind vereint durch unsere Buddha-Natur, und mit ihrer Hilfe können wir Brücken der Einheit, des gegenseitigen Verständnisses und des Friedens bauen. Wir werden Kambodscha und jeden anderen Winkel der Welt bereisen, in dem es Buddhisten gibt. Auf dieser Reise wird jeder Schritt ein Gebet sein, und jeder Schritt wird eine Brücke bauen. In unserer Pilgerschaft vereinigen wir uns mit allen Religionen der Welt und ihren religiösen Führern. Die Gebete und Meditationen jedes einzelnen Menschen sind eine machtvolle Schwingung des Friedens für Kambodscha und die ganze Welt.Aus Step by Step
Danke Hanzze. Es trifft das Thema schon.
@pali
Was das Zitat anbetrifft - hat da jemand Angst vor etwas Ungeborenem? Stefan Matthias kann sich nicht vorstellen, dass es Buddha-Dharma ohne Buddhismus gibt? Ist denn Buddha davon abhängig? Oder ist das nicht umgekehrt? Dass es hier in Europa zu einer Verbindung von Christentum und Buddhismus kommen kann als Praxis des Zazen ist durchaus möglich. Aber - viel größer ist die Chance, dass es in den buddhistischen Ländern zu einer Integration von Buddhismus und Christentum kommen kann. Das hast du ja nicht im Blick - die japanischen Christen entdecken die Kraft des Zazen und kommen zu dieser Praxis. Und der japanische Buddhismus hat ja durchaus mit Shinran "christliche" Elemente .
http://www.ekd.de/ezw/42714_im_b…tz_t_suzuki.php
Das Christentum ist ja viel tiefer im Westen verwurzelt, als der Buddhismus im Zen. Ja ich würde sagen - der Westen ist viel tiefer im Osten, als umgekehrt. Das ist Folge des Imperialismus, des Kolonialismus und der Mission. Ich sehe Zen dagegen als universelle Praxis an, die immer verbunden ist mit einer "Religion" - d.h. mit einer Orientierung auf einen Sinn, die sich aber davon auch löst und lösen muss. Andernfalls ist es ein Hängen an Riten und Regeln.
S. Matthias schreibt:
ZitatEuropäisches Zen muss daher auch nicht indisch, chinesisch oder japanisch sein, sondern wird
eine europäische Form finden, aber eben als Buddhismus und nicht als vorgeblich religionslose Erfahrung. Die ureigenen Wurzeln des Zen, von denen Zen nicht zu trennen ist, ist der Buddhismus und natürlich nicht die jeweils kulturelle Färbung, die Zen im Laufe seiner Geschichte in den jeweiligen Ländern und Kulturen angenommen hat, in die er sich verbreitet hat.
1. die Wurzel des Zen ist Zazen und Buddha - nicht der Buddhismus. Buddha - eine Person, der ein Buddhist nachfolgt - im Tun - im Erkennen und in der Praxis des achtfachen Pfades. Buddhismus ist daraus entstanden. Ein Konzept bestehend aus Ritualen, Sutren, Shastras. Eine Art Erinnerungskultur - eben Religion. Wenn man aber das alles aufgibt, diese Krücken des Weges - dann bleibt nur die Praxis, das Gehen.
2. Wer ist Buddha? Da haben chinesischen Zen-Meister originelle Antworten gehabt - Kanshiketsu ! - oder der alltägliche Geist. Oder triffst du Buddha, töte ihn.
3. Erfahrung, die religiös ist, ist immer bereits mit Konzept verbunden. Religiöse Erfahrung ist vor allem eine Vorstellung. Meistens makyo.
Europa hat mit verschiedenen "Religionen" zu tun - schon immer - neben dem Christentum ist da der Islam, das Judentum, inzwischen auch der Buddhismus und der Hinduismus und vor allem der Atheismus, sowie die sogenannten Neuen Religionen der Eso-Szene, die alles miteinander fröhlich mischen.
Zum Schluss zitiert Matthias Ama Samy, der da dann doch sehr versöhnend klingt und sicherich damit keinerlei Widerspruch erntet:
ZitatUm Zen zu üben, muss man jedoch nicht Buddhist in kulturellem oder sozialpolitischem Sinn werden oder einer buddhistischen sozialen Gemeinschaft angehören;noch ist es nötig, die typisch japanischen kulturellen und sozialen Rituale und Praktiken zu imitieren.… Doch sollte man die Mindestanforderung erfüllen und die grundlegenden wie auch allgemein üblichen Übungen von Zen-buddhistischen Sutren, Ritualen und Symbolen aufgreifen. Für die Zen-Übung ist es bedeutsam, ob man nun Erleuchtung sucht oder auch nicht, dass man ins zenbuddhistische Erzählen, in die Rituale, Sutren und Symbole hinein wächst. So entsteht eine Umgebung, die das Zen-Erwachen und die Realisierung unterstützt. Es ist für die interreligiöse Beziehung wichtig und ebenso auch für die Erweiterung und Vertiefung des eigenen Herzens und Geistes. Man lernt, sich zwischen verschiedenen Welten und Sichtweisen zu bewegen und gewinnt die Freiheit des Geistes. Vor allem aber geht es darum, das Anderssein des anderen zu respektieren, darum, den andern anders sein zu lassen. Wenn man Zen aufrichtig üben will, muss Zen in seinem Anderssein respektiert werden. Zen ins Christentum kollabieren zu lassen oder umgekehrt, bedeutet, das eine oder das andere zu zerstören; es bedeutet, das andere zu ‚kolonisieren’. Auch wenn man nicht den ganzen Weg in Zen hineingeht, muss man lernen, Toleranz, Verständnis und Respekt gegenüber dem Anderssein von Zen zu üben und das andere anders sein zu lassen
Da weiß ich nun nicht, wen er damit meint, aber das kann ich nur bestätigen - gerade deshalb ist ja auch im Sanbo-Kyodan das Koan-Studium die Vermittlungsebene, mit der in die Geschichte des Zen und Buddhismus man eingewiesen wird. Was aber dann für Christen noch zu tun ist, dass ist die Praxis auf die christlichen Schriften zu erweitern. Das hat der Jesuit Kakichi Kadowaki - auch ein Zen-Meister - in seinen Schriften zu leisten versucht. Eine interessante Aufgabe für die christlichen Zen-Meister.
Nur - was meint er damit - Zen in seinem Anderssein respektieren? Anderssein von was? Von So-Sein?
Auch etwas weg von Thema, zum Thema führend:
ZitatAlles anzeigenAjahn Chah fragte einen Mönch, der dabei war sich zu verabschieden, ob er wenn er in den Westen zurückkehrt, zu lehren plant. Nein, er habe keine speziellen Pläne Dharma zu lehren, antwortete er, jedoch wenn jemand ihm fragen würde, würde er sein bestes geben um zu erklären wie man praktiziert.
“Sehr gut,” sagte Ajahn Chah, “es ist nützlich über Dhamma zu jenen zu sprechen, die danach fragen. Und wenn du es erklärst“, fuhr er fort, „warum nicht Christlich nennen. Sie würden im Westen nicht verstehen, wenn du irgend etwas von Buddha erzählst.“
“Ich spreche von Gott zu Christen, selbst wenn ich niemals deren Bücher gelesen habe. Ich finde Gott im Herzen. Denkst du Gott ist der Weihnachtsmann, der einmal im Jahr mit Geschenken für Kinder kommt? Gott ist Dharma, die Wahrheit, jener der dies sieht, sieht alle Dinge. Und Gott ist nichts besonderes – nur das.“
“Was wir wirklich lehren ist wie man sich vom Leiden befreit, wie man herzlich und weise und mit Mitgefühl erfüllt ist. Diese Lehre ist das Dhamma, überall in einer anderen Sprache. So nenne es Christentum. Das wäre für einige leichter zu verstehen.“
Aus "A still forest pool" - Learning to Teach
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ZitatAlles anzeigenLearning to Teach
Makkha Puja is an important Buddhist holiday celebrating the coming together of 1,250 enlightened disciples in the Buddha's presence. At this meeting, he told them to "wander forth" spreading the Dharma "for the good, the benefit, and the awakening" of beings everywhere.
To celebrate this holiday, Achaan Chah and his many hundred monks sit up all night in meditation with the village lay supporters. In a typical year the great hall is filled with perhaps a thousand villagers. They sit for an hour, then Achaan Chah or one of his chief disciples, who are all abbots of their own monasteries, gives an inspiring Dharma talk. Again they sit for an hour, alternating sitting and talks all night long.
One of the earliest Western students of Achaan Chah was seated among the group of new monks feeling the inspiration and joy and difficulty of this night long celebration and practice. At the completion of one hour of sitting in the middle of the night, Achaan
Chah announced to the villagers that they would now hear a talk in their native Lao language by the Western monk. The monk was as surprised as the viJ1agers, but having no chance to prepare or to get nervous, he sat in front of the assembly and spoke of
the inspiration that had brought him to ordain and of the new understandings of the Dharma he had gleaned from practice. After this experience, he was rarely ever nervous about speaking before a group.Achaan Chah later explained that Dharma teaching must flow unprepared from the heart and from inner experience. "Sit, close the eyes, and step out of the way," he said. "Let the Dharma speak itself."
On another occasion, Achaan Chah asked Achaan Sumedho, his senior Western monk, to speak. Sumedho talked for a half hour. "Speak a half hour more," said Achaan Chah. A half hour later, Achaan Chah said "Speak more still:' Sumedho continued, becoming increasingly boring. Many of the listeners started to doze. "Surrender to speaking," Achaan Chah cajoled. "Just do it." After struggling on for several hours, SUI11edho had learned to bore his listeners thoroughly and was never again afraid of their judgments when he talked.
Achaan Chah asked a monk who was leaving if he was planning to teach when he got back to the West. No, he had no particular plans to teach Dharma, he replied, although if someone asked, he would do his best to explain how to practice.
"Very good," Achaan Chah said, "it is beneficial to speak about the Dharma to those who inquire. And when you explain it," he went on, "why not call it Christianity. They won't understand in the West if you say anything about Buddha.
"I speak of God to Christians, yet I have not read their books. I find God in the heart. Do you think God is Santa Claus, who comes once a year with gifts for children? God is Dharma, the truth; the one who sees this sees all things. And yet God is nothing special-just this.
"What we are really teaching is how to be free from suffering, how to be loving and wise and filled with compassion. This teaching is the Dharma, anywhere in any language. So call it Christianity. Then it will be easier for some of them to understand."
Achaan Chah had this advice for an aspiring Dharma teacher:
"Don't let them scare you. Be firm and direct. Be clear about your own shortcomings, and acknowledge your limits. Work with love and compassion, and when people are beyond your ability to help, develop equanimity. Sometimes teaching is hard work. Teachers become garbage cans for people's frustrations and problems. The more people you teach, the bigger the garbage disposal problem. Don't worry. Teaching is a wonderful way to practice Dharma. The Dharma can help all those who genuinely apply it in their lives. Those who teach grow in patience and understanding."Achaan Chah encourages his students to share what they learn. "When you have learned the truth, you will be able to help others, sometimes with words but mostly through your being. As for conversing about Dharma, I am not so adept at it. Whoever wants to know me should live with me. If you stay for a long time, you will see. I myself wandered as a forest monk for many years. I did not teach-I practiced and listened to what the masters said. This is important advice: when you listen, really listen. I do not know what else 'to say."
He had said enough to last us a long time.
*schmunzel*
Danke, Hanzze.