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wann hat Buddha sich entschieden einer zu werden

  • gabi.voelkel
  • 11. August 2011 um 10:55
  • Zum letzten Beitrag
  • gabi.voelkel
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    • 11. August 2011 um 10:55
    • #1

    Hallo
    ich habe mal eine Frage dazu, wann der Buddha sich entschlossen hat Buddha zu werden, in seinen früheren Leben.
    Oder war das Thema schonmal da? Ich meine jetzt im Theravada -Bereich. Denn irgendwann muss er doch diesen Entschluss gefasst haben. Oder sehe ich das falsch.

    lg.
    gabi

    "Das bin ich nicht, das gehört mir nicht, das hat für mich kein Selbst"

  • Hanzze
    Gast
    • 11. August 2011 um 11:11
    • #2

    Liebe Gabi,

    mit dem Erkennen der ersten edlen Wahrheit und dem Umstand, dass keiner ihm eine Lösung geben konnte.

    Denke ich.
    *schmunzel*

    Gute Frage, traf er doch auch in einem seiner Vorleben einen Buddha, so wird es zumindest erzählt.

  • monikamarie
    Gast
    • 11. August 2011 um 11:11
    • #3

    Hat er sich dazu entschlossen oder entschließen müssen? Ich meine (ist eben nur ne Meinung und kein Wissen), dass es Siddharta um das Beenden des Leidens ging und nicht darum, ETWAS zu werden - alles Andere sind Nebenwirkungen.
    _()_ Monika

  • Hanzze
    Gast
    • 11. August 2011 um 11:14
    • #4

    Monika,
    soweit ich die Frage verstanden habe, geht es um den Entschluss in seinen Vorleben die Absicht ein Buddha zu werden.

  • gabi.voelkel
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    • 11. August 2011 um 11:22
    • #5

    ja Hannzze genau, das meine ich ! :D

    lg.
    gabi

    "Das bin ich nicht, das gehört mir nicht, das hat für mich kein Selbst"

  • monikamarie
    Gast
    • 11. August 2011 um 11:25
    • #6

    Ja, und genau das meine ich auch. Was für ein Entschluss? Jetzt will ich Buddha werden?
    Ich glaube eher, er war von Mitgefühl überwältigt und suchte eine Lösung.
    _()_ Monika

  • Lauscher
    Gast
    • 11. August 2011 um 11:36
    • #7
    Zitat

    1./ Dann, nachdem sich der Erhabene nach sieben Tagen aus dieser Einigung erhoben hatte, ging er vom Baum Königsstätte zum Feigenbaum "Geißhüter." Dort verweilte der Erhabene am Fuße des Feigenbaumes "Geißhüter."

    2./ Da entstand im Geiste des in Einsamkeit verweilenden Erhabenen der Gedanke: .Die von mir erkannte Lehre ist tief, schwierig zu verstehen, schwer zu durchschauen, friedvoll, erhaben, blossem logischem Denken nicht zugänglich, fein, und nur den Weisen zugänglich. Dem Begehren hingegeben ist die Menschenwelt, findet Gefallen am Begehren, erregt sich am Begehren. Für die dem Begehren hingegebene, am Begehren Gefallen findende, am Begehren sich erregende Menschenwelt ist diese Lehre schwer zu verstehen, nämlich: der kausale Zusammenhang durch die bedingte Entstehung. Und auch diese Lehren sind schwer zu verstehen, nämlich: die Beruhigung aller Aktivitäten, das Aufgeben der zu Wiedergeburt führenden Dinge, die Auslöschung des Durstes, die Leidenschaftslosigkeit, die völlige Erlöschung, das Nibbana. Wenn ich diese Lehre verkünde, würden die anderen mich nicht verstehen, es werde für mich nur erschöpfend und anstrengend sein.

    3./ Da gingen dem Erhabenen diese nicht zu verwundernden 3 Verse auf, die vorher noch nie zu hören waren: Was unter Mühen ich erkannt , dies zu verkünden wär ' umsonst Nicht zu verstehen ist diese Lehre für Gier und Hassbefallene Weil sie ganz fein stromaufwärts geht , tief , schwer zu sehen , innig zart Seh'n sie die Giergereitzten nicht , in lauter Finsterniss gebannt .

    4./Und aus dieser Sicht neigte das Herz des Erhabenen sich zur Inaktivität, zur Nichtdarlegung der Lehre. Da erkannte Brahma Sahampati im Gemüt den Gedankengang des Erhabenen und dachte . .Ach, die Welt geht zugrunde, ach, die Welt geht völlig zugrunde, wenn nämlich das Herz des Vollendeten, Heiligen, vollkommen Erwachten sich zur Inaktivitit neigt, zur Nicht-verkündung der Lehre. "

    5./Da verschwand Brahma Sahampati aus seiner Brahma-Welt, so schnell, wie ein kräftiger Mann einen gebeugten Arm streckt oder einen gestreckten Arm beugt und erschien vor dem Erhabenen.

    6./Und Brahma Sahampati legte sein Obergewand über die Schulter, beugte das rechte Knie zur Erde, erwies dem Erhabenen mit zusammengelegten Händen seine Verehrung und sprach: ,Möge der verehrungswürdige Erhabene die Lehre verkünden, möge der Vollkommene die Lehre verkünden. Es gibt Lebewesen, die von Natur aus wenig Staub auf den Augen haben, wenn sie die Lehre nicht hören, gehen sie wieder abwärts; es werden Versteher der Lehre da sein.

    7./ So sprach Brahma Sahampati, und fügte hinzu: Bisher trat bei den Maghadern hervor unreine Lehre, von Befleckten ausgedacht. Tu auf dies Tor zu der Unsterblichkeit, lass sie die Wahrheit hör'n, entdeckt vom Reinen! Dem, der auf höchstem Felsengipfel steht,das ihn das Volk von allen Seiten sehen kann, gleichst du, Wahrheitgewordener und Weiser, zur Zinne Aufgestiegener, Allauge. Bedrängt von Sorgen, Sorgenfreier, sieh das Volk, geburts- und altersunterworfen. Oh mach dich auf, Held, Sieger in der Schlacht. als Menschenf'ührer, schuldenfrei, geh' durch die Welt! Die Wahrheit zeige auf, Erhabener, es werden sich Versteher finden!"

    8./ Als der Brahma Sahampati so gesprochen hatte, sprach der Erhabene: " Bei mir Brahma, kam jener Gedanke auf: Die von mir erkannte Lehre ist tief, schwer zu verstehen, schwer zu durchschauen, friedvoll, erhaben, bloßem logischem Denken nicht zugänglich, fein und nur den Weisen zugänglich... Wenn ich diese Lehre verkünde, werden die anderen mich nicht verstehen, es würde für mich nur erschöpfend und anstrengend sein. 'Also gingen mir oh Brahma, diese nicht zu verwundernden Verse auf die vorher noch nie zu hören waren... Da neigte sich bei mir oh Brahma , das Herz zur Inaktivität, zur Nichtdarlegung der Lehre."

    9./Zum zweiten Male sagte Brahma Sahampati zum Erhabenen: ",Die Wahrhet zeige auf, Erhabener, es werden sich Versteher finden . Zum zweiten Male sagte der Erhabene zu Brahma Sahampati die Obgenanten Worte .

    10./Und zum dritten Male sagte Brahma Sahampati zum Erhabenen: "Die Wahrheit zeige auf, Erhabener, es werden sich Versteher finden!" Auf das Flehen des Brahma und aufgrund des Mitleids mit den Wesen betrachtete der Erhabene mit dem Buddhaauge die Welt und sah: Es gibt Wesen mit wenig Staub auf den Augen, mit viel Staub auf den Augen, mit vielen Fähigkeiten, mit wenigen Fähigkeiten, mit guten Veranlagungen, mit schlechten Veranlagungen, den Belehrungen gut zugänglich, den Belehrungen schlecht zugänglich; einige wenige sehen die Gefahren der bloßen Vertröstung auf eine andere Welt.

    11./Gleichwie in einem Teich mit blauem oder rotem oder weißem Lotus die blauen oder roten oder weißen Lotuspflanzen im Wasser entstanden, im Wasser gewachsen, dem Wasser angepaßt, sich unterhalb des Wasserspiegels ernähren; einige wenige Lotuspflanzen, im Wasser entstanden, im Wasser gewachsen, gleichauf mit dem Wasserspiegel stehen; einige wenige blaue oder rote oder weiße Lotuspflanzen im Wasser entstanden, im Wasser gewachsen, über den Wasserspiegel hinauswachsen, durch das Wasser unberührt dastehen.

    12./ So sah der Erhabene, mit dem Buddhaauge die Welt betrachtend, Lebewesen mit wenig beschränktem Geist, mit stark beschränktem Geist, mit vielen Fähigkeiten, mit wenigen Fähigkeiten, mit guten Veranlagungen, mit schlechten Veranlagungen, den Belehrungen gut zugänglich, den Belehrungen schlecht zugänglich; einige wenige, die die Gefahren der bloßen Vertröstung auf eine andere Welt sehen. Als er es so gesehen hatte, richtete der Erhabene diesen Vers an Brahma Sahampati: Geöffnet ist zur Todfreiheit das Tor für Hörer , mögen sie Vertrauen schenken . Der Last bewußt, hab ich nicht ohne Weit'res die höchste Lehre kundgetan den Menschen. "

    13./ Nachdem Brahma Sahampati wußte: Der Erhabene verkündet die Lehre, verehrte er den Erhabenen, drehte sich rechts herum und verschwand von dort.

    Alles anzeigen

    http://www.theravada.ch/index.php?id=beitrge0202309

  • Hanzze
    Gast
    • 11. August 2011 um 11:50
    • #8
    monikamarie:

    Ja, und genau das meine ich auch. Was für ein Entschluss? Jetzt will ich Buddha werden?
    Ich glaube eher, er war von Mitgefühl überwältigt und suchte eine Lösung.
    _()_ Monika


    Sicherlich Monkia, aber entsprechend vieler Überlieferungen, hatte unser historischer Buddha schon in vielen Leben zuvor den Entschluß gefasst ein Buddha zu werden.
    Die Frage ist, warum entschließt sich jemand Buddha zu werden, warum geht jemand den Bodhisattva-Weg? Im speziellen, warum ist unser historischer Buddha diesen Gegangen?

  • sand
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    • 11. August 2011 um 12:12
    • #9
    Zitat

    The story goes back incalculable numbers of aeons ago to when there lived an ascetic called Sumedha (the future Buddha Shakyamuni) who encountered the buddhaDipamkara. This meeting affected Sumedha in such a way that he too aspired to becoming a buddha. Sumedha thus set out on the path of the cultivation of the "Ten Perfections."

    http://orias.berkeley.edu/visuals/buddha/Life.html

    ... leider nur in Englisch.

  • Kusala
    Gast
    • 11. August 2011 um 12:32
    • #10

    Laut Legende kann nur jemand ein Lehr-Buddha (sammā sambuddha) werden, wenn er vorher das Bodhisattva-Versprechen (ein nach Erleuchtung strebender) vor einem lebenden Buddha abgegeben hat und dieser ihm bestätigt, dass er ein Buddha wird.

    Zitat


    Bodhisattva-Versprechen Buddha Shakyamunis

    Buddha Shakyamuni soll in einer früheren Inkarnation, zur Zeit des Buddha Dīpaṃkara, zu dessen Füßen, das Bodhisattva-Versprechen abgelegt haben. Daraufhin prophezeite ihm Dīpaṃkara, dass er im nächsten glücklichen Zeitalter als Buddha mit Namen Shakyamuni („Der Weise aus dem Geschlecht der Shakya“) erleuchtete Lehren in die Welt setzen würde.

    Die Lebenszeit des Dīpaṃkara lässt sich ungefähr auf das 3./4. Jahrtausend v. Chr. vermuten und soll 1000 Jahre gedauert haben.

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (11. August 2011 um 12:34)

  • GaliDa68
    Gast
    • 11. August 2011 um 12:32
    • #11
    Zitat

    13./ Nachdem Brahma Sahampati wußte: Der Erhabene verkündet die Lehre, verehrte er den Erhabenen, drehte sich rechts herum und verschwand von dort.

    Warum ausgerechnet rechts herum? "Von wo" ist er verschwunden?

  • Kusala
    Gast
    • 11. August 2011 um 12:38
    • #12
    GaliDa68:

    Warum ausgerechnet rechts herum?

    Das war zur damaligen Zeit ein Achtungserweis. Von rechts ansprechen, etwas rechts herum umwandeln usw.
    Heute haben deswegen Theravada Ordinierte die rechte Schulter frei, sprich die Robe wird über die linke Schulter gelegt.

    ()

  • accinca
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    • 11. August 2011 um 13:15
    • #13
    Kusala:

    Laut Legende kann nur jemand ein Lehr-Buddha (sammā sambuddha) werden, wenn er vorher das Bodhisattva-Versprechen (ein nach Erleuchtung strebender) vor einem lebenden Buddha abgegeben hat und dieser ihm bestätigt, dass er ein Buddha wird.


    Es mag wohl spätere Schriften geben in denen das behauptet
    wird. Vom Buddha selber ist sowas aber nicht überliefert.
    Aber auch von der Lehre her ist das grober Unfug wie die
    ganze Bodhisattvaverwirrungen die es so gibt. Warum?:
    Entweder derjenige hat zum Zeitpunkt seinem angeblichen
    geübte überhaupt nicht verstanden was er da redet. In
    einem solchen Fall hätte sein "Gelübde" zu was auch immer
    eh keine Rolle gespielt oder er wäre Strom eingetreten gewesen.
    Dann wäre er auch kein Buddha geworden.
    Das einzige was daran wahr ist, ist das ein Buddha nur ein Buddha
    werden kann wenn er ohne die Lehre von einen anderen Buddha
    gehört zu haben selber auf diese Wahrheit kommt und dann selber
    Buddha wird.

  • Kusala
    Gast
    • 11. August 2011 um 13:19
    • #14

    Deswegen schrieb ich ja L-e-g-e-n-d-e lieber accinca. :)

  • Noreply
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    • 11. August 2011 um 13:33
    • #15

    Die Entscheidung ein Buddha zu werden ist eine Anhaftung.
    Das Aufgeben dieser Anhaftung ist die Endscheidung befreit zu werden.
    Befreit von dem Kreislauf immer wieder durch eigene Vorstellungen zu leiden.
    "Ich hab Kreislauf!" "Dann Zieh doch den Nagel den Du Dir durch den Fuss in den Boden geschlagen hast raus!"

    Genau da liegt das Problem! Den Nagel habe ich in gutem Glauben irgendwann eingeschlagen.
    "Das tut man nicht!" "Sei Still!" "Rede nur wenn Du gefragt wirst!" "Lass mich in Ruhe!" "Was willst Du schon wieder!"
    Dem wollte ich ausweichen und heute weiss ich das mein Nagel nur noch an der Oberfläche, auf meinem Fuss ist, doch dieser konnte fast ganz heil werden.
    liebe Grüsse
    Helmut

  • Hanzze
    Gast
    • 11. August 2011 um 13:34
    • #16

    Soweit ich mich erinnern kann *schmunzel* hat er kein Gelübte abgelegt, sondern der damalige Buddha hat ihm gesagt, dass er aufgrund seiner Tat eines tages ein Buddha sein wird.

  • Hanzze
    Gast
    • 11. August 2011 um 13:40
    • #17
    Zitat

    Sumedha, der Bodhisatta zur Zeit des Dīpankara Buddha:

    Er war ein sehr reicher Brahmin in Amaravatī der das normale Leben verlassen hat und im Himalaya ein Askete mit besondern Kräften wurde. Auf einer Reise nach Rammma-nagara sah er Menschen die Straße für Dīpankara Buddha schmücken und er entschloss sich dazu auch einen Teil der Straße herzurichten. Buddha erreichte die Stelle jedoch bevor er fertig wurde und Sumedha legte sich in eine Fahrrille um Buddha über ihn gehen zu lassen. Er entschloß, dass auch er ein Buddha werden würde und Dīpankara, in die Zukunft sehend, sah, dass dieser Wunsch in Erfüllung gehen werde. Dies war der Beginn für Buddha Gotama's Qualifikation zur Erleuchtung.
    J.i.2ff.; DhA.i.68; Bu.ii.5ff.; SNA.i.49; in Chinesischen Aufzeichnungen wird er Megha genannt. Die Dvy. (p.247) nennt ihn Sumati.
    frei übersetzt von sumedha
    Die Erzählung von Sumedha Sumedhakatha

    Aus Sumedha - Bodhisatta und Arahant

  • Kusala
    Gast
    • 11. August 2011 um 13:41
    • #18
    Hanzze:

    Soweit ich mich erinnern kann *schmunzel* hat er kein Gelübte abgelegt, sondern der damalige Buddha hat ihm gesagt, dass er aufgrund seiner Tat eines tages ein Buddha sein wird.

    Er hat sich schon angeblich entschieden ein Bodhisattva, ein nach Erleuchtung strebender zu sein. Bodhisattva ist nun in diesem Fall nicht mit dem Bodhisattva im Mahayana zu vergleichen.

    Und darum gibt es ja die vielen schönen Jātaka (Wiedergeburtsgeschichten), die in Asien sehr beliebt sind.
    Die man aber auch nicht als historisch belegt betrachten sollte. ;) Sind aber nette Geschichten für den Nachttisch.

    ()

  • accinca
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    • 11. August 2011 um 13:55
    • #19
    Kusala:


    Er hat sich schon angeblich entschieden ein Bodhisattva, ein nach Erleuchtung strebender zu sein. Bodhisattva ist nun in diesem Fall nicht mit dem Bodhisattva im Mahayana zu vergleichen.


    Aber doch. Es ist sogar anzunehmen, das diese Schriften durch den Mahayana beeinflußt
    oder sogar daher kommen. Wer diese abwegigen Schriften ließt wird feststellen,
    das es ja nicht nur diese Stelle alleine ist die haarsträubend sind. Auch andere Stellen
    sind völlige Ausgeburten von bunter Phantasie. Das betrifft in diesen Schriften alle
    bekannten Nachfolger der führenden Mönche des Buddha bis zu Anuruddha der sich
    bei früheren Buddha geschworen hätte besonders "Hellsichtig" zu werden und aus
    schon damals mal geübt hätte und sich aus diesen Grunde schon mal eine Lampe
    auf den Kopf gebunden hat und damit immer herumgelaufen sei. Das hätte dann
    seine spätere Hellsichtigkeit begründet.

  • Hanzze
    Gast
    • 11. August 2011 um 13:59
    • #20
    Kusala:
    Hanzze:

    Soweit ich mich erinnern kann *schmunzel* hat er kein Gelübte abgelegt, sondern der damalige Buddha hat ihm gesagt, dass er aufgrund seiner Tat eines tages ein Buddha sein wird.

    Er hat sich schon angeblich entschieden ein Bodhisattva, ein nach Erleuchtung strebender zu sein. Bodhisattva ist nun in diesem Fall nicht mit dem Bodhisattva im Mahayana zu vergleichen.

    Und darum gibt es ja die vielen schönen Jātaka (Wiedergeburtsgeschichten), die in Asien sehr beliebt sind.
    Die man aber auch nicht als historisch belegt betrachten sollte. ;) Sind aber nette Geschichten für den Nachttisch.
    ()


    Was ich nicht verstehe ist, dass man doch an dem angeblich beharren möchte aber sich gleichzeitig über die Geschichten lustig macht. Also ist diese Begegnung historisch belegbar aus deiner Sicht? *schmunzel*

  • Lauscher
    Gast
    • 11. August 2011 um 14:19
    • #21
    Hanzze:

    Also ist diese Begegnung historisch belegbar aus deiner Sicht?


    Ja, genau so wie die Existenz Buddha.

    _()_

  • Hanzze
    Gast
    • 11. August 2011 um 14:24
    • #22

    Es gibt schon "bessere" und "schlechtere" Quellen, wenn sie auch alle nicht perfekt sind, ist es doch nicht unbedingt klug sie alle in den Eimer zu werfen. Auch aus einer unklaren Erzählung kann man sich etwas für sich selber (und um das geht es ja) herausholen. Denkst du nicht? *schmunzel*

    Ich weiß, manche fürchten sich mit der Lehre eines Buddhas zusammen zu treffen, könnte ja ihre Absicht selber einer zu werden ins Auge gehen. Ich denke aber nicht das der Buddha als Bodhisattva so eine Haltung pflegte. Karriere war sicher nicht sein Ziel.

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (11. August 2011 um 14:28)

  • Lauscher
    Gast
    • 11. August 2011 um 14:28
    • #23
    Hanzze:

    Es gibt schon "bessere" und "schlechtere" Quellen, wenn sie auch alle nicht perfekt sind, ist es doch nicht unbedingt klug sie alle in den Eimer zu werfen. Auch aus einer unklaren Erzählung kann man sich etwas für sich selber (und um das geht es ja) herausholen. Denkst du nicht? *schmunzel*


    Was wir ja haben, ist die Lehre. Alles anderes kann man drehen und wenden wie man will, es werden immer nur Meinungen bleiben.


    Zitat

    "Vaccha, 'spekulative Ansicht' ist etwas, was vom Tathagata beseitigt worden ist. Denn der Tathagata, Vaccha, hat dies gesehen:
    'So ist Form, so ihr Ursprung, so ihr Verschwinden;
    so ist Gefühl, so sein Ursprung, so sein Verschwinden;
    so ist Wahrnehmung, so ihr Ursprung, so ihr Verschwinden;
    so sind Gestaltungen, so ihr Ursprung, so ihr Verschwinden;
    so ist Bewußtsein, so sein Ursprung, so sein Verschwinden.'

    Daher, sage ich, mit der Vernichtung, dem Lossagen, dem Aufhören, dem Aufgeben und Loslassen aller Vorstellungen,
    aller Gedankengebäude, allen Ich-Machens, allen Mein-Machens und der zugrundeliegenden Neigung zum Ich-Dünkel, ist der Tathagata durch Nicht-Anhaftung befreit.
    "

    Alles anzeigen

    _()_

  • Hanzze
    Gast
    • 11. August 2011 um 14:29
    • #24

    Aus Sicht der rechten Absicht, finde ich das Thema dennoch gut, aber danke für deinen Hinweis. Deswegen fühlen wir dem ganzen ja für uns auf den Zahn. *schmunzel*

  • Kusala
    Gast
    • 11. August 2011 um 15:36
    • #25

    Lieber Hanzze,
    ich mache mich nicht über die Wiedergeburtsgeschichten lustig.

    Viele sind sehr erhellend und können durchaus motivierend sein.

    Hanzze:

    Also ist diese Begegnung historisch belegbar aus deiner Sicht? *schmunzel*


    Natürlich nicht. Diese Begegnung fällt wie die Wiedergeburtsgeschichten unter Sagen und Legenden.

    Zitat

    Ein Jātaka (Sanskrit जातक, eigentlich "Geburtsgeschichte") ist eine moralisch lehrreiche Geschichte im Sinne eines Märchens aus dem Leben des Buddha. Im ursprünglichen Sinn umfasste der Begriff nur Geschichten aus dem Leben des historischen Buddha, Siddhartha Gautama, später jedoch wurden mehr und mehr moralische Lehrgeschichten eingefügt, die sich auf frühere Existenzen und andere Daseinsformen des Buddha beziehen. Es handelt sich daher heute um ein eigenes Genre von Erzählungen, von denen einige von anderen Religionen "entliehen" wurden; einige Jātaka-Geschichten finden sich in ganz anderen Geschichtensammlungen wieder.

    Eine Sammlung von 547 Jātaka-Erzählungen liegt im Suttapitaka (Sammlung Khuddaka-Nikaya) als Teil des Pali-Kanons des Theravada-Buddhismus vor. Darüber hinaus existieren Übersetzungen ins Sanskrit und ins Tibetische und in andere Sprachen des gelebten Buddhismus. Die Überlieferung folgt in der Regel älteren Vorlagen, meist den Erzählung die der Überlieferung nach auf Ananda, einen Jünger des Buddha zurückgehen.

    Insbesondere wenn die Akteure als Tiere auftreten, erinnert ein Jātaka oft an eine Fabel der europäischen Erzählgeschichte. Hierzu ist zu erwähnen, dass Tiere nach buddhistischem Verständnis dem Menschen im Prinzip gleichgeordnet sind, und sie sich nur auf einer unterschiedlichen Stufe der Erkenntnisleiter befinden. Sie mit menschlichen Eigenschaften zu versehen liegt also nahe.

    Nach Auffassung einiger Forscher dienten die buddhistischen Jātakas als Modell für das Pancatantra ("Meer der Geschichten"), sowie im weiteren auch, über Umwege, als Modell für europäische Erzählungen ähnlicher Art. Sicher ist jedoch, dass sich zumindest Pancatantra und Jātakas in einer Übergangsphase gegenseitig befruchteten.

    In asiatischer Kunst sind Motive aus den Geschichten weit verbreitet.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Jataka

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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