Da sollte man sich auch schwertun, denn eine Unterscheidung in Richtungen und in Religionen dienen der Abgrenzung, welche wiederum "Verkaufsförderung" der Religion dient. Wichtig dabei ist eigentlich zu erkennen, welche Meditation für die eigene Person am förderlichsten ist. Dies kann man schlicht nur durch Ausprobieren erfahren. Alles andere ist eben nur Verpackung.
Für mich würde allerdings die Meditation im Fliegen interessieren, Hast du da Kontatkte oder einen Link?
Grüße
Bishafu
Nightrainmonk:Vielleicht noch einige abschließende Worte:
Ich tue mich mit dem Begriff 'Meditation' etwas schwer, weil damit alles mögliche gemeint sein kann - von Visualisierungen über die klassische Sitzmeditation bis zur Konfusion mit der christlichen Terminologie, wo Ruhe-/Achtsamkeitsmeditation meistens unter 'contemplatio' fällt, während 'meditatio' eher die 'buddhistische' Kontemplation ist...
Was ich hier empfohlen habe, sind Bücher, die sich mit der Entwicklung von Achtsamkeit beschäftigen - im Sitzen, im Liegen, im Stehen, im Kriechen und im Fliegen. Mir ist bewusst, dass die meisten Buddhisten Wert darauf legen, dass ihre Meditation (abweichend von anderen Traditionen) bestimmte Ziele verfolgt, etwa das Erkennen der Unbeständigkeit oder Einsicht in die Leere des Ichs. Trotzdem bin ich der Auffassung, dass es genauso wenig eine 'buddhistische Meditation' (immer im Sinne der Achtsamkeitspraxis!) gibt, wie einen 'islamischen Hammer' oder einen 'jüdischen Schraubenzieher'...