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Warum an der Vergänglichkeit leiden?

  • sumedhâ
  • 10. Juni 2011 um 16:55
  • Zum letzten Beitrag
  • Snake_Dance
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    • 10. Juni 2011 um 19:13
    • #26
    Zitat

    hallo Snake_Dance,
    das klingt seher nach konzept, mir ging es hier eher um erfahrungen.

    ....nun das war kein reines Konzept sondern eine Erfahrung meinerseits, die sich auch ganz und gar mit den Schriften aus dem Palikanon deckt.


    Zitat

    ....wie sieht dein widerwillen am sein gepaart mit dem wissen um vergänglichkeit aus? könntest du mir ein konkretes beispiel geben.
    vielen dank

    ...nun ein ständiges beobachten des Geistes, des Körpers usw. (kurz: Khandas). Sobald irgendeine Art von Gefühl gesteht sollte man deren Vergänglichkeit ins Bewusstsein holen eine Art Widerwillen aufbringen und sich auf das speichern des Unterbewusstsein verlassen damit es irgendwann nicht wieder Gefühle hervorbringt....zum Beispiel.

    Durch Daseinslust gefesselt ist die Welt. Ihr Treibwerk das ist der Gedanke.
    Wenn man Begehren läßt, kann vom Nibbāna man dann sprechen.

  • Hanzze
    Gast
    • 10. Juni 2011 um 19:17
    • #27

    Denkst du Widerwille (aversion) ist etwas das nicht leidvoll ist? Was sollte dir das Gefühl tun, wenn du es kennst?

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (10. Juni 2011 um 19:18)

  • Snake_Dance
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    • 10. Juni 2011 um 19:18
    • #28
    Hanzze:

    Snake_Dance,

    Ich kenne das Nihilismusproblem speziell der Suttra- Freaks zu genüge. Kennst du es auch? *schmunzel*

    ...nein kenne ich nicht.

    Durch Daseinslust gefesselt ist die Welt. Ihr Treibwerk das ist der Gedanke.
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  • sumedhâ
    Gast
    • 10. Juni 2011 um 19:18
    • #29
    monika1995:

    Hallo sumedhâ, also ich denke das irdische dinge auf jedenfall leid hevorrufen, das kann man jetzt natuerlich sehen wie man will ob man sagt das leid produziert wird wenn man anhaftet oder wenn man sagt leid entsteht immer. Ich bin da ehr auf nem mittel weg und sage: Leid entsteht nicht immer aber irdisches glueck ist auch nicht auf dauer befridigend.
    So sehe ich das eben das kann man jetzt auch wider nehmen wie man es will aber angenommen ich freue mich total weil ich eine gute note bekommen habe (bin 15. Bitte beruecksichtigen :lol: ) aber sobald der naechste test ansteht beginnt der stress von neuem und ich frage mich warum habe ich fuer den letzten test so viel gelehrnt wenn doch diese wichtiger ist oder schwesrer. Und dann beginnt dieses leiden. Ich war zwar froh darueber das ich eine gute note bekommen habe aber ich sehe ein das der stress und das lernen wider aufs neue beginnt. Das heisst jetzt natuerlich nicht das ich aufhoeren werde zu lernen das heist nur das ich aufhoeren werde meine noten als "Gut" oder "schlecht" zu verurteilen sie akzeptieren und mich beim naechsten mal mehr anzustrengen oder einfach weiter machen wie immer. Das ist zum beisspiel unbefriedigendes glueck. Aber leid ist dann etwas komplett anderes. Leid ist wenn ich an etwas festhalte. Das kann jetzt eine person sein die gestorben ist, eine person mit der ich mich damals gut verstanden habe und heute spricht sie kein wort mit mir aber das kann auch etwas ganz anderes sein. Das kann der ferlust eines gegenstandes sein oder auch einfach unsicherheit fuer die zukunft. Desswegen bin ich dabei zu lernen solche weltlichen dinge nicht als "Gut" und nicht als "Schlecht" zu beurteilen. Ich sehe das als schicksaal oder karma an (Je nach dem) und versuche immer weiter zu lernen. Man hat nie ausgelehrnt. Egal wie alt man ist. Wenn ich jetzt 60 waere und denken wuerde ich hab alles im leben erlebt ich weiss alles ich kann alles dann muss ich irgendwann einsehen das es nicht so ist. Denn auch ich werde irgend wann mit Alter krankheid und tod konfontiert. Also sollte man den mund nicht zu foll nehmen und ehr bescheiden bleiben und weltliche dinge zur seite schieben und sich auf das wesentliche konzentrieren: Auf das erwachen. ok.. das war meine meinung. Lg


    liebe Monika,
    ich danke dir für die Antwort.
    du bist in der tat noch sehr jung, schön das du dich mit diesen sachen beschäftigst.
    es ist zu beginn sicher gut sich an konzelpte zu orientiern doch sollte man den zeitpunkt nicht verpassen seine eigenen erfahrungen zu machen. meines wissens hat Buddha genau das getan.
    ich bin 60 und könnte an meinen falten im gesicht leiden wenn das für mich eine bedeutung hätte. ich könnte mich hinsetzten und heulen weil ich schmerzen habe, ich ziehe es vor mich an dem zu freuen was ich im ramen meiner jetzigen möglichkeiten erleben kann und nicht trübsal blasen weil ich mit 20 beweglich und jung war.

    Zitat

    Man hat nie ausgelehrnt.


    sehr klug....

    Zitat

    Also sollte man den mund nicht zu foll nehmen und ehr bescheiden bleiben und weltliche dinge zur seite schieben und sich auf das wesentliche konzentrieren: Auf das erwachen.


    und das noch klüger :)

    "bleib dir treu" - so verabschiedete mich mein vater bevor er starb.
    ich wünsche dir alles gute für deinen weg :)

  • Snake_Dance
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    • 10. Juni 2011 um 19:21
    • #30
    Hanzze:

    Denkst du Widerwille (aversion) ist etwas das nicht leidvoll ist? Was sollte dir das Gefühl tun, wenn du es kennst?


    ...wenn es Gefühle hervorbringt ist es vorerst leidvoll....doch das Gefühl wird irgendwann verschwinden weil man durch den Widerwillen irgendwann sein Bewusstsein dazu gebracht hat nicht mehr jenen Zustand hervorzubringen. Kennen reicht nicht aus um ein Problem zu lösen, sondern eben ein Kennen gepaart mit Handeln dagegen.

    Durch Daseinslust gefesselt ist die Welt. Ihr Treibwerk das ist der Gedanke.
    Wenn man Begehren läßt, kann vom Nibbāna man dann sprechen.

    Einmal editiert, zuletzt von Snake_Dance (10. Juni 2011 um 19:24)

  • Hanzze
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    • 10. Juni 2011 um 19:22
    • #31

    Weder anhaften noch ablehnen, ist was der Buddha lehrt und auch nicht ignorieren. Kommen lassen, erkennen (bzw. bekannt machen) und wieder ziehen lassen. Wenn man weiß das Gefühle nicht sicher sind, lässt man sie, wenn man mit ihnen bekannt ist, wieder gehen. Wenn du aversion entwickelst, ist das nur ein anderes und unheilsames Gefühl. Das ist die Gefahr des Nihilismus.
    Ablehnung hat nichts mit loslassen zu tun. Ablehnung erfolgt immer aus einer Aversion.

  • sumedhâ
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    • 10. Juni 2011 um 19:25
    • #32
    Snake_Dance:

    ...nun ein ständiges beobachten des Geistes, des Körpers usw. (kurz: Khandas). Sobald irgendeine Art von Gefühl gesteht sollte man deren Vergänglichkeit ins Bewusstsein holen eine Art Widerwillen aufbringen und sich auf das speichern des Unterbewusstsein verlassen damit es irgendwann nicht wieder Gefühle hervorbringt....zum Beispiel.


    vielen Dank.
    ich will mein leben nicht in wiederwille leben aber in achtsamkeit.
    diese achtsamkeit ist quelle für freude die vergehen darf ohne das ich ihr nachtrauere, wenn es aber doch mal passiert hilft sie mir zu erkennen das vergänglichkeit mein ständiger begleiter ist, wir gehen sozusagen hand in hand durchs leben, als freunde nicht als feinde.

  • Snake_Dance
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    • 10. Juni 2011 um 19:27
    • #33
    Hanzze:

    Weder anhaften noch ablehnen, ist was der Buddha lehrt und auch nicht ignorieren. Kommen lassen, erkennen (bzw. bekannt machen) und wieder ziehen lassen. Wenn man weiß das Gefühle nicht sicher sind, lässt man sie, wenn man mit ihnen bekannt ist, wieder gehen. Wenn du aversion entwickelst, ist das nur ein anderes und unheilsames Gefühl. Das ist die Gefahr des Nihilismus.
    Ablehnung hat nichts mit loslassen zu tun. Ablehnung erfolgt immer aus einer Aversion.

    ....nun dieses "ziehen lassen" ist nur ein Wunschgedanken, wer garantiert das es nicht wieder kommt? Die Garantie kann man nur sich selbst geben in dem man auch was dagegen unternimmt. Wissen alleine reicht in diesem Zusammenhang nicht aus.

    Durch Daseinslust gefesselt ist die Welt. Ihr Treibwerk das ist der Gedanke.
    Wenn man Begehren läßt, kann vom Nibbāna man dann sprechen.

  • Hanzze
    Gast
    • 10. Juni 2011 um 19:30
    • #34
    Snake_Dance:
    Hanzze:

    Weder anhaften noch ablehnen, ist was der Buddha lehrt und auch nicht ignorieren. Kommen lassen, erkennen (bzw. bekannt machen) und wieder ziehen lassen. Wenn man weiß das Gefühle nicht sicher sind, lässt man sie, wenn man mit ihnen bekannt ist, wieder gehen. Wenn du aversion entwickelst, ist das nur ein anderes und unheilsames Gefühl. Das ist die Gefahr des Nihilismus.
    Ablehnung hat nichts mit loslassen zu tun. Ablehnung erfolgt immer aus einer Aversion.

    ....nun dieses "ziehen lassen" ist nur ein Wunschgedanken, wer garantiert das es nicht wieder kommt? Die Garantie kann man nur sich selbst geben in dem man auch was dagegen unternimmt. Wissen alleine reicht in diesem Zusammenhang nicht aus.


    Ich garantiere dir, dass sie noch lange vielleicht das ganze Leben lang noch aufkommen. Das ist vollkommen normal, wenn du sie kennst, werden sie dich nicht berühren. Du weist es ist ein Gefühl und es ist vergänglich. Also warum solltest du es für wahr nehmen. Es geht so schnell wie es gekommen ist, wenn du es entdeckst, wenn du achtsam bleibst.

    Wenn du mit dem Widerwillen, unterdrücken meinst, gebe ich dir recht. Das ist der erste Schritt um unheilsamen Gefühlen Herr zu werden, aber man sollte nicht versuchen seine Gefühlwelt abzutöten. Ums bekanntmachen und Verstehen der Gefühle geht es.

    Wenn du sie verstehst, kannst du im zweiten Stadium sogar lachen, wenn du Ablehnung in dir entdeckst. Und wenn du einen weiteren Schritt hast machen können, kommt Ablehnung und andere unheilsame Gefühle erst gar nicht mehr auf.

  • sumedhâ
    Gast
    • 10. Juni 2011 um 19:30
    • #35
    Snake_Dance:
    Hanzze:

    Denkst du Widerwille (aversion) ist etwas das nicht leidvoll ist? Was sollte dir das Gefühl tun, wenn du es kennst?


    ...wenn es Gefühle hervorbringt ist es vorerst leidvoll....doch das Gefühl wird irgendwann verschwinden weil man durch den Widerwillen irgendwann sein Bewusstsein dazu gebracht hat nicht mehr jenen Zustand hervorzubringen. Kennen reicht nicht aus um ein Problem zu lösen, sondern eben ein Kennen gepaart mit Handeln dagegen.


    jetzt bin ich nur noch plat :oops:
    wie sieht dieser wiederwille gegen das gefühl aus?

  • Snake_Dance
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    • 10. Juni 2011 um 19:32
    • #36
    sumedhâ:
    Snake_Dance:

    ...nun ein ständiges beobachten des Geistes, des Körpers usw. (kurz: Khandas). Sobald irgendeine Art von Gefühl gesteht sollte man deren Vergänglichkeit ins Bewusstsein holen eine Art Widerwillen aufbringen und sich auf das speichern des Unterbewusstsein verlassen damit es irgendwann nicht wieder Gefühle hervorbringt....zum Beispiel.


    vielen Dank.
    ich will mein leben nicht in wiederwille leben aber in achtsamkeit.
    diese achtsamkeit ist quelle für freude die vergehen darf ohne das ich ihr nachtrauere, wenn es aber doch mal passiert hilft sie mir zu erkennen das vergänglichkeit mein ständiger begleiter ist, wir gehen sozusagen hand in hand durchs leben, als freunde nicht als feinde.


    ....wenn du dich mit diesen gelegentlichen "nachtrauern" angefreundet hast ist das ja okay aber wenn die Zeit kommt und du dich nicht mehr damit anfreunden kannst und möchtest dann kannst du dich vielleicht wieder an meine Worte erinnern.

    Durch Daseinslust gefesselt ist die Welt. Ihr Treibwerk das ist der Gedanke.
    Wenn man Begehren läßt, kann vom Nibbāna man dann sprechen.

  • Hanzze
    Gast
    • 10. Juni 2011 um 19:33
    • #37
    sumedhâ:

    diese achtsamkeit ist quelle für freude die vergehen darf ohne das ich ihr nachtrauere, wenn es aber doch mal passiert hilft sie mir zu erkennen das vergänglichkeit mein ständiger begleiter ist, wir gehen sozusagen hand in hand durchs leben, als freunde nicht als feinde.


    Das ist ein sehr schöner Satz!

  • Geronimo
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    • 10. Juni 2011 um 19:35
    • #38

    Das kann man erst ganz verstehen wenn man die groben Freuden durch immer feinere ersetzt hat, und dann geht einem erst richtig auf wie unbefriedigend die gröbsten Freuden doch tatsächlich waren, jedoch sieht man dann auch das selbst der tiefste Frieden nicht von Dauer ist.

    Und so bleibt man im Leben ein ewig Getriebener, da man nie wirklich zur Ruhe kommt. Immer "fehlt" irgendetwas und man muss handeln, solange bis man es hat. Und nach nur ein paar Minuten, Stunden oder Tagen macht man sich wieder auf die Suche nach ganz der selben Sache. Immer und immer wieder.

    Aus der Sicht des allerhöchsten Friedens ist das natürlich eine sehr leidvolle, da letztlich müßige Angelegenheit.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Kusala
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    • 10. Juni 2011 um 19:35
    • #39

    Datt schlimme hier ist, dass meist alles in einen Topf geschmissen wird. :lol:

    Erst einmal, "Ekel/Abneigung" gegen etwas zu entwickeln, kann für manche unter bestimmten Bedingungen eine Übung sein. (asubha-saññā Anguttara Nikaya X 60)
    Aber auch "Ekel/Abneigung" wird man dann aus Erkenntnis heraus irgendwann los lassen und überwinden.

    Liebe Sumi,
    sich in Sicherheit wiegen kann zu Lässigkeit führen und dann ist vielleicht irgendwann dukkha doppelt groß.

    Einen schönen Abend wünscht
    Kusala

  • lagerregaL
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    • 10. Juni 2011 um 19:41
    • #40
    Zitat

    Warum an der Vergänglichkeit leiden?


    "Was aber vergänglich, ist das weh' oder wohl?"

    "Weh', o Herr!"

    Zitat

    Wäre schön wenn die Antworten nicht ausschließlich aus Zitaten aus dem Pali Kanon bestünden :D


    :P

  • Snake_Dance
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    • 10. Juni 2011 um 19:46
    • #41
    Zitat

    jetzt bin ich nur noch plat
    wie sieht dieser widerwille gegen das gefühl aus?

    ....das ist ein kompliziertes Thema. Zuerst sollte man wissen wie das Gefühl entstanden ist und vor allem wodurch. Dabei der Ursache auf den Grund gehen und dafür sorgen das es nicht wieder zustande kommt. Karma bedingt wird es sicher hier und da immer Gefühle entstehen doch mit zunehmender Praxis wird irgendwann eben "nichts" mehr entstehen was dann mit dem hohen Ziel des Nibbana gleichzusetzen ist.

    Durch Daseinslust gefesselt ist die Welt. Ihr Treibwerk das ist der Gedanke.
    Wenn man Begehren läßt, kann vom Nibbāna man dann sprechen.

  • sumedhâ
    Gast
    • 10. Juni 2011 um 19:47
    • #42
    Snake_Dance:


    ....wenn du dich mit diesen gelegentlichen "nachtrauern" angefreundet hast ist das ja okay aber wenn die Zeit kommt und du dich nicht mehr damit anfreunden kannst und möchtest dann kannst du dich vielleicht wieder an meine Worte erinnern.


    gestern habe ich meinen mann zum flughafen gebracht, ich werde ihn in 3 monaten erst wieder sehen. nun ich war gestern nicht gerade glücklich und ein leichter "katzenjammer" hatte ich auch. aber ich habe der tatsache das es so ist ins gesicht geschaut und bin in den garten, hier holte ich mir kraft und freute mich an dem was da war. natürlich habe ich meinen mann dadurch nicht hergezaubert aber der "katzenjammer" war weg. wir haben es in "der hand" wie wir mit uns und den dingen umgehen. :)
    hast du schon mal regenblasen bestaunt?

  • Hanzze
    Gast
    • 10. Juni 2011 um 19:53
    • #43

    Und was ist, wenn er nicht mehr wieder kommt?

  • Snake_Dance
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    3. Juni 2007
    • 10. Juni 2011 um 19:57
    • #44
    sumedhâ:
    Snake_Dance:


    ....wenn du dich mit diesen gelegentlichen "nachtrauern" angefreundet hast ist das ja okay aber wenn die Zeit kommt und du dich nicht mehr damit anfreunden kannst und möchtest dann kannst du dich vielleicht wieder an meine Worte erinnern.


    gestern habe ich meinen mann zum flughafen gebracht, ich werde ihn in 3 monaten erst wieder sehen. nun ich war gestern nicht gerade glücklich und ein leichter "katzenjammer" hatte ich auch. aber ich habe der tatsache das es so ist ins gesicht geschaut und bin in den garten, hier holte ich mir kraft und freute mich an dem was da war. natürlich habe ich meinen mann dadurch nicht hergezaubert aber der "katzenjammer" war weg. wir haben es in "der hand" wie wir mit uns und den dingen umgehen. :)
    hast du schon mal regenblasen bestaunt?

    ....so kann man damit auch umgehen und es ist sicher der bessere Weg als in Depressionen zu verfallen. Das ist klar, nur damit löst man das Problem nicht vom Kern. Auf deine Art wird man nach jedem "down" ein "up" suchen oder gar erfinden um das andere zu überwinden. Erstens kann das auf Dauer Stress verursachen und zweitens sind diese "positiven" Gefühle wieder ein Keim ins Unterbewusste (wie vorhin schon erklärt).

    Regenblasen....nun Schaumblasen kenne ich....was ist damit?

    Durch Daseinslust gefesselt ist die Welt. Ihr Treibwerk das ist der Gedanke.
    Wenn man Begehren läßt, kann vom Nibbāna man dann sprechen.

    Einmal editiert, zuletzt von Snake_Dance (10. Juni 2011 um 19:58)

  • sumedhâ
    Gast
    • 10. Juni 2011 um 19:57
    • #45
    Geronimo:

    Das kann man erst ganz verstehen wenn man die groben Freuden durch immer feinere ersetzt hat, und dann geht einem erst richtig auf wie unbefriedigend die gröbsten Freuden doch tatsächlich waren, jedoch sieht man dann auch das selbst der tiefste Frieden nicht von Dauer ist.


    ich weiss nicht was tiefer und tiefster friede ist, ich kenne meinen frieden der mal länger da ist und mal vorbei huscht, an dauerhaft hab ich nie gedacht

    Zitat

    Und so bleibt man im Leben ein ewig Getriebener, da man nie wirklich zur Ruhe kommt. Immer "fehlt" irgendetwas und man muss handeln, solange bis man es hat. Und nach nur ein paar Minuten, Stunden oder Tagen macht man sich wieder auf die Suche nach ganz der selben Sache. Immer und immer wieder.


    :? das ist in der tat traurig

  • sumedhâ
    Gast
    • 10. Juni 2011 um 19:59
    • #46
    Hanzze:

    Und was ist, wenn er nicht mehr wieder kommt?


    dann ist es so
    und glaube nicht ich beantworte diese frage zum ersten mal :)

  • Hanzze
    Gast
    • 10. Juni 2011 um 20:02
    • #47

    *schmunzel*

  • sumedhâ
    Gast
    • 10. Juni 2011 um 20:04
    • #48
    Kusala:


    Liebe Sumi,
    sich in Sicherheit wiegen kann zu Lässigkeit führen und dann ist vielleicht irgendwann dukkha doppelt groß.

    Einen schönen Abend wünscht
    Kusala

    Liebe Kusi,
    wo ist hier von sicherheit die rede?
    ich versuche nur zu verstehen warum "vergänglichkeit auf teufel komm raus leidvoll sein muss" :)
    auch einen schönen abend

  • Snake_Dance
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    • 10. Juni 2011 um 20:04
    • #49
    Hanzze:
    Snake_Dance:

    ....nun dieses "ziehen lassen" ist nur ein Wunschgedanken, wer garantiert das es nicht wieder kommt? Die Garantie kann man nur sich selbst geben in dem man auch was dagegen unternimmt. Wissen alleine reicht in diesem Zusammenhang nicht aus.


    Ich garantiere dir, dass sie noch lange vielleicht das ganze Leben lang noch aufkommen. Das ist vollkommen normal, wenn du sie kennst, werden sie dich nicht berühren. Du weist es ist ein Gefühl und es ist vergänglich. Also warum solltest du es für wahr nehmen. Es geht so schnell wie es gekommen ist, wenn du es entdeckst, wenn du achtsam bleibst.

    Wenn du mit dem Widerwillen, unterdrücken meinst, gebe ich dir recht. Das ist der erste Schritt um unheilsamen Gefühlen Herr zu werden, aber man sollte nicht versuchen seine Gefühlwelt abzutöten. Ums bekanntmachen und Verstehen der Gefühle geht es.

    Wenn du sie verstehst, kannst du im zweiten Stadium sogar lachen, wenn du Ablehnung in dir entdeckst. Und wenn du einen weiteren Schritt hast machen können, kommt Ablehnung und andere unheilsame Gefühle erst gar nicht mehr auf.


    ....die Balance ist natürlich zu wahren. Der Widerwille kann stark oder schwach aufgebracht werden....je nach Lage und persönlichem Fortschritt in der Sache.

    Durch Daseinslust gefesselt ist die Welt. Ihr Treibwerk das ist der Gedanke.
    Wenn man Begehren läßt, kann vom Nibbāna man dann sprechen.

  • Aiko
    Gast
    • 10. Juni 2011 um 20:06
    • #50
    Geronimo:


    Und so bleibt man im Leben ein ewig Getriebener, da man nie wirklich zur Ruhe kommt. Immer "fehlt" irgendetwas und man muss handeln, solange bis man es hat. Und nach nur ein paar Minuten, Stunden oder Tagen macht man sich wieder auf die Suche nach ganz der selben Sache. Immer und immer wieder.

    Aus der Sicht des allerhöchsten Friedens ist das natürlich eine sehr leidvolle, da letztlich müßige Angelegenheit.

    Wer die Lehre noch nicht vollkommen in Körper und Geist aufgenommen hat, meint, dass er ihr bereits genüge. Wenn die Lehre Körper und Geist ganz ausfüllt, dann merkt einer, dass noch etwas fehlt.
    Dôgen im Genjôkôan

    _()_

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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