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Warum an der Vergänglichkeit leiden?

  • sumedhâ
  • 10. Juni 2011 um 16:55
  • Zum letzten Beitrag
  • sumedhâ
    Gast
    • 10. Juni 2011 um 16:55
    • #1

    Natürlich weiß ich das Vergänglichkeit ein Aspekt ist den Buddha als Ursache von Leiden angibt und ich habe auch darunter gelitten, dennoch stelle ich mir die Frage warum ist es so?
    Eine der Erklärungen ist sicher das Anhaften, würde ich an dem was jetzt ist und mir zuspricht nicht anhaften, könnte es „dahin gehen“ ohne Leid zu verursachen.
    Ich glaube das Leid aus der Vergänglichkeit auch daher ruht das Dinge nicht zu dem Zeitpunkt gemacht werden an dem sie gemacht werden sollten; „oh...hätte ich doch lieber so....oder anders..oder überhaupt“ …
    Ich kenne mittlerweile zustände die trotz ihrer Vergänglichkeit kein Leid in mir hervorbringen, ich freue mich an dem was heute ist in dem wissen das es morgen anders sein kann oder auch sicher anders ist... Dadurch hat Vergänglichkeit zum Großteil die „Macht“ über mich verloren :)

    Wie geht ihr damit um?
    Wäre schön wenn die Antworten nicht ausschließlich aus Zitaten aus dem Pali Kanon bestünden :D

  • Hanzze
    Gast
    • 10. Juni 2011 um 17:17
    • #2

    Warum soll die Wirklichkeit leidvoll sein. Leidvoll ist nur, wenn man die falsche Ansicht hat und an den Dingen festhält.

    Vielleicht sind diese zwei Gleichnisse hier nochmal gut *schmunzel*

    Zitat
    Zitat

    Rivers

    It's like rivers that flow down to the lowlands. They flow down in line with their nature. The Ayutthaya River, the Muun River — whatever the river: They all flow downhill. None of them flow uphill. That's the way they ordinarily are.
    Suppose there were a man standing on the bank of a river, watching its current flow swiftly downhill, but his thinking is wrong. He wants the river to flow uphill. He's going to have to suffer. He won't find any peace. Sitting, standing, walking, lying down, he won't find any peace. Why is that? Because his thinking is wrong.


    Flüsse

    Wie Flüsse die hinab ins Flachland fließen. Sie fließen hinunter entsprechend ihrer Natur. Der Ayutthaya Fluß, der Muun Fluß - welcher Fluß auch immer: Sie alle fließen bergab. Keiner fließt bergauf. So verhalten sie sich gewöhnlich.
    Angenommen da wäre ein Mann am Ufer des Flusses und er beobachtet seinen stetigen Strom bergab, angenommen seine Ansichten wären falsch. Er möchte den Strom beraufwärts strömen wissen. Er wird darunter leiden. Er würde keinen Frieden finden. Im Sitzen, Stehen, Gehen, Hinlegen, er würde kein bisschen Frieden finden. Warum ist das so? Weil seine Sichtweisen falsch sind.

    Zitat

    The Broken Glass

    You may say, "Don't break my glass!" But you can't prevent something breakable from breaking. If it doesn't break now, it'll break later on. If you don't break it, someone else will. If someone else doesn't break it, one of the chickens will! The Buddha says to accept this. He penetrated all the way to seeing that this glass is already broken. This glass that isn't broken, he has us know as already broken. Whenever you pick up the glass, put water in it, drink from it, and put it down, he tells you to see that it's already broken. Understand? The Buddha's understanding was like this. He saw the broken glass in the unbroken one. Whenever its conditions run out, it'll break. Develop this attitude. Use the glass; look after it. Then one day it slips out of your hand: "Smash!" No problem. Why no problem? Because you saw it as broken before it broke. See?

    But usually people say, "I've taken such good care of this glass. Don't ever let it break." Later on the dog breaks it, and you hate the dog. If your child breaks it, you hate him, too. You hate whoever breaks it — because you've dammed yourself up so that the water can't flow. You've made a dam without a spillway. The only thing the dam can do is burst, right? When you make a dam, you have to make a spillway, too. When the water rises up to a certain level, it can flow off safely to the side. When it's full to the brim, it can flow out the spillway. You need to have a spillway like this. Seeing inconstancy is the Buddha's spillway. When you see things this way, you can be at peace. That's the practice of the Dhamma.

    Das zerbrochene Glas

    Man sagt oft, "Zerbrich nicht mein Glas!" Aber du kannst nichts zerbrechliches vor dem zerbrechen schützen. Wenn es nicht jetzt bricht, bricht es später. Wenn du es nicht zerbrichst, wir es jemand anderer zerbrechen. Das Glas das noch nicht zerbrochen ist, hat er uns als bereits zerbrochen zu verstehen gegeben. Wenn du ein Glas nimmst, Wasser einfüllst, von ihm trinkst und es wieder nieder stellst, erklärt er, schon als zerbrochen anzusehen. Verstanden? Buddhas Verständnis war in dieser weise. Er sah das zerbrochene Glas in dem nicht zerbrochenen. Wann immer seine Beschaffenheit zu Ende geht, zerbricht es. Entwickle diese Haltung. Benutze das Glas, achte darauf. Wenn es eines Tages aus deiner Hand gleitet: "Klirr!" Kein Problem. Warum kein Problem? Weil du es schon als zerbrochen gesehen hast, bevor es zerbrach. Klar?

    Normalerweise meinen die Leute jedoch, "Ich hab so gut auf das Glas aufgepasst. Lass es niemals zerbrechen." Danach zerbricht es der Hund und du hasst den Hund. Wenn es dein Kind zerbricht, hasst du es ebenfalls. Du hasst, wer immer es auch zerbricht - du hast dich so abgeschottet, das das Wasser nicht mehr fließen kann. Du hast einen Damm ohne Überlauf errichtet. Das einzige was der Damm nun machen kann ist bersten, stimmt's? Wenn du einen Damm errichtest, musst du auch für einen Überlauf sorgen. Wenn das Wasser bis zu einem bestimmten Level ansteigt kann es sicher seitlich ablaufen. Wenn es zum Anstand voll ist kann es über den Überlauf abfließen. Du brauchst eine Überlauf wie diesen. Die Vergänglichkeit zu sehen ist der Überlauf Buddhas. Wenn du es in dieser Weise siehst, kannst zu Frieden kommen. Das ist die Praxis im Dhamma.

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  • accinca
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    • 10. Juni 2011 um 17:25
    • #3
    Hanzze:

    Warum soll die Wirklichkeit leidvoll sein. Leidvoll ist nur, wenn man die falsche Ansicht hat und an den Dingen festhält.


    Genau wie diese. Wer die nämlich hat, der hat 1. falsch Ansicht und
    2. hält er an den Dingen fest. - und merkt es nicht einmal.

  • sumedhâ
    Gast
    • 10. Juni 2011 um 17:27
    • #4
    accinca:
    Hanzze:

    Warum soll die Wirklichkeit leidvoll sein. Leidvoll ist nur, wenn man die falsche Ansicht hat und an den Dingen festhält.


    Genau wie diese. Wer die nämlich hat, der hat 1. falsch Ansicht und
    2. hält er an den Dingen fest. - und merkt es nicht einmal.


    ich verstehe dich mal wieder :D nicht

  • accinca
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    • 10. Juni 2011 um 17:49
    • #5
    sumedhâ:
    accinca:


    Genau wie diese. Wer die nämlich hat, der hat 1. falsch Ansicht und
    2. hält er an den Dingen fest. - und merkt es nicht einmal.


    ich verstehe dich mal wieder :D nicht


    Was gibt es da denn nicht zu verstehen ? Wer glaubt die Wirklichkeit
    (also das was wirkt und vergänglich ist) nicht Leidvoll ist, der hat natürlich
    falsche Ansicht und hält damit natürlich an ihr fest. Ist doch ganz einfach oder?

    Einmal editiert, zuletzt von accinca (10. Juni 2011 um 17:52)

  • sumedhâ
    Gast
    • 10. Juni 2011 um 17:52
    • #6
    accinca:

    Was gibt es da denn nicht zu verstehen ?


    na dies....

    accinca:

    Genau wie diese. Wer die nämlich hat, der hat 1. falsch Ansicht und
    2. hält er an den Dingen fest. - und merkt es nicht einmal.

  • accinca
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    • 10. Juni 2011 um 17:53
    • #7
    sumedhâ:
    accinca:

    Was gibt es da denn nicht zu verstehen ?


    na dies....

    accinca:

    Genau wie diese. Wer die nämlich hat, der hat 1. falsch Ansicht und
    2. hält er an den Dingen fest. - und merkt es nicht einmal.

    Hat sich überschnitten:

    Was gibt es da denn nicht zu verstehen ? Wer glaubt die Wirklichkeit
    (also das was wirkt und vergänglich ist) nicht Leidvoll ist, der hat natürlich
    falsche Ansicht und hält damit natürlich an ihr fest. Ist doch ganz einfach oder?

  • Hanzze
    Gast
    • 10. Juni 2011 um 17:59
    • #8

    *schmunzel*

  • sumedhâ
    Gast
    • 10. Juni 2011 um 18:00
    • #9
    accinca:

    Wer glaubt die Wirklichkeit
    (also das was wirkt und vergänglich ist) nicht Leidvoll ist, der hat natürlich
    falsche Ansicht und hält damit natürlich an ihr fest. Ist doch ganz einfach oder?


    warum accinca? ich erlebe es, es ist keine "ansicht" es ist so.
    soll ich nun leiden um die "die richtige ansicht" zu haben?
    erlebst du vergänglichkeit immer als leidvoll?

  • accinca
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    • 10. Juni 2011 um 18:05
    • #10
    sumedhâ:
    accinca:

    Wer glaubt die Wirklichkeit
    (also das was wirkt und vergänglich ist) nicht Leidvoll ist, der hat natürlich
    falsche Ansicht und hält damit natürlich an ihr fest. Ist doch ganz einfach oder?


    warum accinca? ich erlebe es, es ist keine "ansicht" es ist so.


    Das man das denkt ist eben typisch für falsche Ansicht.

  • Hanzze
    Gast
    • 10. Juni 2011 um 18:08
    • #11

    Das bin nicht ich, das gehört mir nicht, das ist nicht meins. *schmunzel*

  • accinca
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    • 10. Juni 2011 um 18:18
    • #12
    Hanzze:

    Das bin nicht ich, das gehört mir nicht, das ist nicht meins.


    Naja, wer nicht an den Leidvollen Dingen hängt hat damit ja auch nichts zu tun.
    Wo niemand mit ihnen zu tun hat, leidet auch keiner unter den leidhaften Dingen.

  • Hanzze
    Gast
    • 10. Juni 2011 um 18:23
    • #13

    Versuch es mal mit der Mitte oder mit dem mantra:

    *schmunzel* *schmunzel* *schmunzel*

    Mit Wörtern wird das nichts mehr *schmunzel*

  • sumedhâ
    Gast
    • 10. Juni 2011 um 18:26
    • #14
    accinca:
    sumedhâ:


    warum accinca? ich erlebe es, es ist keine "ansicht" es ist so.


    Das man das denkt ist eben typisch für falsche Ansicht.


    ich erlebe es, dann ist da kein denken und keine ansicht, kannst du, oder willst du es nicht verstehen?
    wenn ich am kloo sitze denke ich nicht "ich muss jetzt was machen"....es sei denn ich leide unter versopfung.
    auch dann ist es keine "ansicht" sondern eine fehlfunktion unter der ich leiden kann oder auch nicht :D
    ich bin kein robotter oder PC der mit informationen gefütter wird die er dann zu gegebner zeit "ausspuckt".
    glaube auch nicht das ich das einzige menschliche wesen bin das nicht immer unter vergänglichkeit leidet, wenn es doch so sein sollte.... wauw... dann bin ich einmalig :grinsen:

    dir eine gute zeit, accinca

  • Hanzze
    Gast
    • 10. Juni 2011 um 18:29
    • #15

    Sumedhâ die einmalige, endlich ist sie entdeckt *schmunzel*

  • sumedhâ
    Gast
    • 10. Juni 2011 um 18:31
    • #16
    Hanzze:

    Sumedhâ die einmalige, endlich ist sie entdeckt *schmunzel*


    war auch höchste zeit....warten wir aber ab, das ist nur eine ansicht..... :grinsen:

  • accinca
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    • 10. Juni 2011 um 18:42
    • #17
    sumedhâ:
    accinca:


    Das man das denkt ist eben typisch für falsche Ansicht.


    ich erlebe es, dann ist da kein denken und keine ansicht, kannst du,
    oder willst du es nicht verstehen?


    Erleben ist Erleiden.

  • Hanzze
    Gast
    • 10. Juni 2011 um 18:46
    • #18

    Ignorieren ist leiden, die Wurzel des Leidens. *schmunzel* Und noch schlimmer die Ignoranz der Ignoranz. Gerade um leben geht es, und wirklich leben ist ohne Leid. Leben ist in der Gegenwart, wo soll da Leiden in der Gegenwart sein. *schmunzel*
    In der Gegenwart vergeht nichts, da ist immer alles da und auch in der nächsten und in der nächsten... *schmunzel* Was du als Leidvoll empfindest sind die Standbilder, die sind vergänglich und auch nicht real.

  • Snake_Dance
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    • 10. Juni 2011 um 18:52
    • #19
    Zitat

    Ich kenne mittlerweile zustände die trotz ihrer Vergänglichkeit kein Leid in mir hervorbringen, ich freue mich an dem was heute ist in dem wissen das es morgen anders sein kann oder auch sicher anders ist...

    ....nun nicht jeder Zustand ruft unmittelbar Leid hervor, oft ist es so dass es den Keim für "späteres" Leid einsetzt. Zum Beispiel deine Freude an dem was heute ist, wird sich irgendwann bewusst oder unbewusst in Leid umwandeln.....und warum ist das so? Weil auch die Freude irgendwann untergehen und vernichtet wird und der Geist darüber bewusst oder unbewusst enttäuscht sein wird. Das Wissen über die Vergänglichkeit alleine reicht nicht aus sondern nur das Wissen gepaart mit dem Widerwillen am "Sein".

    Durch Daseinslust gefesselt ist die Welt. Ihr Treibwerk das ist der Gedanke.
    Wenn man Begehren läßt, kann vom Nibbāna man dann sprechen.

  • sumedhâ
    Gast
    • 10. Juni 2011 um 18:54
    • #20
    accinca:
    sumedhâ:


    ich erlebe es, dann ist da kein denken und keine ansicht, kannst du,
    oder willst du es nicht verstehen?


    Erleben ist Erleiden.


    ich bin sprachlos....

  • Hanzze
    Gast
    • 10. Juni 2011 um 18:56
    • #21

    Na heute outen sich aber die Selbstgeißler *schmunzel* "Widerwille am sein" wo hast du den Spruch her, und sag nicht von accinca *schmunzel

    Da fängt doch glatt die Schlange im Korb an zu tanzen. *schmunzel*

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (10. Juni 2011 um 18:57)

  • Snake_Dance
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    • 10. Juni 2011 um 18:56
    • #22
    Hanzze:

    Ignorieren ist leiden, die Wurzel des Leidens. *schmunzel* Und noch schlimmer die Ignoranz der Ignoranz. Gerade um leben geht es, und wirklich leben ist ohne Leid. Leben ist in der Gegenwart, wo soll da Leiden in der Gegenwart sein. *schmunzel*
    In der Gegenwart vergeht nichts, da ist immer alles da und auch in der nächsten und in der nächsten... *schmunzel* Was du als Leidvoll empfindest sind die Standbilder, die sind vergänglich und auch nicht real.


    ......als kleine Leselektüre


    S.12.61. Von dem Ununterrichteten

    http://www.palikanon.de/samyutta/sam12_70.html#s12_61

    Durch Daseinslust gefesselt ist die Welt. Ihr Treibwerk das ist der Gedanke.
    Wenn man Begehren läßt, kann vom Nibbāna man dann sprechen.

  • monika1995
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    • 10. Juni 2011 um 18:57
    • #23
    sumedhâ:

    Natürlich weiß ich das Vergänglichkeit ein Aspekt ist den Buddha als Ursache von Leiden angibt und ich habe auch darunter gelitten, dennoch stelle ich mir die Frage warum ist es so?
    Eine der Erklärungen ist sicher das Anhaften, würde ich an dem was jetzt ist und mir zuspricht nicht anhaften, könnte es „dahin gehen“ ohne Leid zu verursachen.
    Ich glaube das Leid aus der Vergänglichkeit auch daher ruht das Dinge nicht zu dem Zeitpunkt gemacht werden an dem sie gemacht werden sollten; „oh...hätte ich doch lieber so....oder anders..oder überhaupt“ …
    Ich kenne mittlerweile zustände die trotz ihrer Vergänglichkeit kein Leid in mir hervorbringen, ich freue mich an dem was heute ist in dem wissen das es morgen anders sein kann oder auch sicher anders ist... Dadurch hat Vergänglichkeit zum Großteil die „Macht“ über mich verloren :)

    Wie geht ihr damit um?
    Wäre schön wenn die Antworten nicht ausschließlich aus Zitaten aus dem Pali Kanon bestünden :D


    Hallo sumedhâ, also ich denke das irdische dinge auf jedenfall leid hevorrufen, das kann man jetzt natuerlich sehen wie man will ob man sagt das leid produziert wird wenn man anhaftet oder wenn man sagt leid entsteht immer. Ich bin da ehr auf nem mittel weg und sage: Leid entsteht nicht immer aber irdisches glueck ist auch nicht auf dauer befridigend.
    So sehe ich das eben das kann man jetzt auch wider nehmen wie man es will aber angenommen ich freue mich total weil ich eine gute note bekommen habe (bin 15. Bitte beruecksichtigen :lol: ) aber sobald der naechste test ansteht beginnt der stress von neuem und ich frage mich warum habe ich fuer den letzten test so viel gelehrnt wenn doch diese wichtiger ist oder schwesrer. Und dann beginnt dieses leiden. Ich war zwar froh darueber das ich eine gute note bekommen habe aber ich sehe ein das der stress und das lernen wider aufs neue beginnt. Das heisst jetzt natuerlich nicht das ich aufhoeren werde zu lernen das heist nur das ich aufhoeren werde meine noten als "Gut" oder "schlecht" zu verurteilen sie akzeptieren und mich beim naechsten mal mehr anzustrengen oder einfach weiter machen wie immer. Das ist zum beisspiel unbefriedigendes glueck. Aber leid ist dann etwas komplett anderes. Leid ist wenn ich an etwas festhalte. Das kann jetzt eine person sein die gestorben ist, eine person mit der ich mich damals gut verstanden habe und heute spricht sie kein wort mit mir aber das kann auch etwas ganz anderes sein. Das kann der ferlust eines gegenstandes sein oder auch einfach unsicherheit fuer die zukunft. Desswegen bin ich dabei zu lernen solche weltlichen dinge nicht als "Gut" und nicht als "Schlecht" zu beurteilen. Ich sehe das als schicksaal oder karma an (Je nach dem) und versuche immer weiter zu lernen. Man hat nie ausgelehrnt. Egal wie alt man ist. Wenn ich jetzt 60 waere und denken wuerde ich hab alles im leben erlebt ich weiss alles ich kann alles dann muss ich irgendwann einsehen das es nicht so ist. Denn auch ich werde irgend wann mit Alter krankheid und tod konfontiert. Also sollte man den mund nicht zu foll nehmen und ehr bescheiden bleiben und weltliche dinge zur seite schieben und sich auf das wesentliche konzentrieren: Auf das erwachen. ok.. das war meine meinung. Lg

    Ich bekenne mich voll und ganz zum Buddhismus und freu mich ueber jede hilfreiche erfahrung in meinem jetzigem sein.

  • Hanzze
    Gast
    • 10. Juni 2011 um 18:59
    • #24

    Snake_Dance,

    Ich kenne das Nihilismusproblem speziell der Suttra- Freaks zu genüge. Kennst du es auch? *schmunzel*

  • sumedhâ
    Gast
    • 10. Juni 2011 um 19:01
    • #25
    Snake_Dance:
    Zitat

    Ich kenne mittlerweile zustände die trotz ihrer Vergänglichkeit kein Leid in mir hervorbringen, ich freue mich an dem was heute ist in dem wissen das es morgen anders sein kann oder auch sicher anders ist...

    ....nun nicht jeder Zustand ruft unmittelbar Leid hervor, oft ist es so dass es den Keim für "späteres" Leid einsetzt. Zum Beispiel deine Freude an dem was heute ist, wird sich irgendwann bewusst oder unbewusst in Leid umwandeln.....und warum ist das so? Weil auch die Freude irgendwann untergehen und vernichtet wird und der Geist darüber bewusst oder unbewusst enttäuscht sein wird.


    hallo Snake_Dance,
    das klingt seher nach konzept, mir ging es hier eher um erfahrungen.

    Zitat

    Das Wissen über die Vergänglichkeit alleine reicht nicht aus sondern nur das Wissen gepaart mit dem Widerwillen am "Sein".


    und das? wie sieht dein wiederwillen am sein gepaart mit dem wissen um vergänglichkeit aus? könntest du mir ein konkretes beispiel geben.
    vielen dank

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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