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  1. Buddhaland Forum
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Der Wert der Sangha

  • Geronimo
  • 31. Mai 2011 um 12:18
  • Zum letzten Beitrag
1. offizieller Beitrag
  • Geronimo
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    • 31. Mai 2011 um 12:18
    • #1

    Ich muss sagen das ich früher nie sonderlich das Bedürfnis hatte mich über den Dharma auszutauschen. Heute jedoch merke ich wie sich die Gesprächsthemenwahl zunehmend verschiebt und ich immer weniger gewillt bin über "unbedeutendes" Worte zu verlieren.

    Ich sage das nicht mit Abneigung, ich meine das ganz sachlich. Die Themen der Welt verlieren für mich zunehmend an Bedeutung gegenüber dem Dharma. Ich stelle mich aber auch nicht quer und versuche so gut es geht sinnvolles über nicht ganz so sinnvolles zu sagen, oder eben zart zu schweigen, was auch ganz gut gelingt.

    Nur wird die Sogwirkung der Lehre immer größer und daher bin ich sehr dankbar das es Orte wie diese gibt!

    Gasho

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Hanzze
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    • 31. Mai 2011 um 13:06
    • #2

    Deine Wertschätzung ist nicht zuletzt in deinen Posts und Engagement zu sehen und mit dem teilen fällt es dir in keiner Weise schwer. Freu mich *schmunzel*

  • Geronimo
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    • 31. Mai 2011 um 13:09
    • #3
    Hanzze:

    Deine Wertschätzung ist nicht zuletzt in deinen Posts und Engagement zu sehen und mit dem teilen fällt es dir in keiner Weise schwer. Freu mich *schmunzel*

    likewise

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Hanzze
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    • 31. Mai 2011 um 13:13
    • #4

    Zu dem Sog den du beschrieben hast.

    Zitat

    A Kiln

    Try to see these things clearly in yourself: That's called paccattam. Whatever outside object comes in and makes contact, it'll always be paccattam without stop. To put it in simple terms, it's like firing charcoal or bricks. Have you ever seen a kiln for firing charcoal or bricks? They build a fire about a meter outside the mouth of the kiln, and the kiln draws the smoke and the fire inside itself. Look at it in that way. It's clear in that way. This is a comparison. If you build your kiln for firing charcoal or bricks in the right way, to the right specifications, you build a fire about a meter or a meter and a half outside the mouth of the kiln. When the smoke starts coming up, it'll all get drawn into the kiln, without any left outside. The heat goes in, builds up in the kiln, and doesn't escape outside. The heat goes in and burns things very quickly. That's the way it is.
    The same with the feelings of a person who practices: There's a feeling that everything gets drawn into being right view. The eye sees forms, the ear hears sounds, the nose smells aromas, the tongue tastes flavors, and all of them get drawn into being right view. There will be a contact that gives rise to discernment that way continually at all times.


    Ein Brennofen

    Versuche Dinge in dir selbst klar zu sehen: Das nennt man paccattam. Was immer an äußeren Objekten ankommen und Kontakt geben, ist es stets paccattam, ohne zu stoppen. Hast du jemals einen Ofen für Holzkohle oder Ziegel gesehen? Sie machen Feuer etwas einen Meter vor dem Maul des Ofens und der Ofen zieht den Rauch und das Feuer selbst hinein. Betrachte es wie dies. Es ist verständlich in dieser Weise. Es ist ein Vergleich. Wie wenn du einen Ofen für Holzkohle oder Ziegel in passender Weise, mit den richtigen Spezifikationen baust, und ein Feuer einen Meter oder einenhalb Meter außerhalb vor dem Maul des Ofen machst. Wenn der Rauch aufkommt, zieht es alles in den Ofen, ohne das etwas außen bleibt. Die Hitze zieht hinein, baut sich im Ofen auf und verliert sich nicht Außen. Die Hitze zieht hinein und brennt die Dinge rasch. In dieser Weise ist es.
    Das selbe ist mit Gefühlen einer Person die praktiziert: Da ist ein Gespür, daß alles zu rechter Sichtweise hineingezogen wird. Das Auge sieht Form, das Ohr hört Klänge, die Nase richt Gerüche, die Zunge schmeckt Geschmack - und alles wird in eine richtige Sichtweise gezogen. Da wird stets Berührung sein, die in dieser Weise Aufkommen von Einsicht gibt.

    108 Dharma Gleichnisse

  • Geronimo
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    • 31. Mai 2011 um 13:25
    • #5
    Hanzze:

    Zu dem Sog den du beschrieben hast.

    Zitat

    A Kiln

    Try to see these things clearly in yourself: That's called paccattam. Whatever outside object comes in and makes contact, it'll always be paccattam without stop. To put it in simple terms, it's like firing charcoal or bricks. Have you ever seen a kiln for firing charcoal or bricks? They build a fire about a meter outside the mouth of the kiln, and the kiln draws the smoke and the fire inside itself. Look at it in that way. It's clear in that way. This is a comparison. If you build your kiln for firing charcoal or bricks in the right way, to the right specifications, you build a fire about a meter or a meter and a half outside the mouth of the kiln. When the smoke starts coming up, it'll all get drawn into the kiln, without any left outside. The heat goes in, builds up in the kiln, and doesn't escape outside. The heat goes in and burns things very quickly. That's the way it is.
    The same with the feelings of a person who practices: There's a feeling that everything gets drawn into being right view. The eye sees forms, the ear hears sounds, the nose smells aromas, the tongue tastes flavors, and all of them get drawn into being right view. There will be a contact that gives rise to discernment that way continually at all times.


    Ein Brennofen

    Versuche Dinge in dir selbst klar zu sehen: Das nennt man paccattam. Was immer an äußeren Objekten ankommen und Kontakt geben, ist es stets paccattam, ohne zu stoppen. Hast du jemals einen Ofen für Holzkohle oder Ziegel gesehen? Sie machen Feuer etwas einen Meter vor dem Maul des Ofens und der Ofen zieht den Rauch und das Feuer selbst hinein. Betrachte es wie dies. Es ist verständlich in dieser Weise. Es ist ein Vergleich. Wie wenn du einen Ofen für Holzkohle oder Ziegel in passender Weise, mit den richtigen Spezifikationen baust, und ein Feuer einen Meter oder einenhalb Meter außerhalb vor dem Maul des Ofen machst. Wenn der Rauch aufkommt, zieht es alles in den Ofen, ohne das etwas außen bleibt. Die Hitze zieht hinein, baut sich im Ofen auf und verliert sich nicht Außen. Die Hitze zieht hinein und brennt die Dinge rasch. In dieser Weise ist es.
    Das selbe ist mit Gefühlen einer Person die praktiziert: Da ist ein Gespür, daß alles zu rechter Sichtweise hineingezogen wird. Das Auge sieht Form, das Ohr hört Klänge, die Nase richt Gerüche, die Zunge schmeckt Geschmack - und alles wird in eine richtige Sichtweise gezogen. Da wird stets Berührung sein, die in dieser Weise Aufkommen von Einsicht gibt.

    108 Dharma Gleichnisse

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    Sehr interessant!

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • monikamarie
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    • 31. Mai 2011 um 16:13
    • #6
    Hanzze:

    Deine Wertschätzung ist nicht zuletzt in deinen Posts und Engagement zu sehen und mit dem teilen fällt es dir in keiner Weise schwer. Freu mich *schmunzel*

    Ja, Geronimo, ich bin auch angenehm berührt von Deiner Art, Dich auszudrücken und zu teilen.
    :D Monika

  • monikamarie
    Gast
    • 31. Mai 2011 um 16:15
    • #7

    Ein tolles Gleichnis, Hanzze, Danke!

  • Geronimo
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    • 31. Mai 2011 um 16:43
    • #8
    monikamarie:
    Hanzze:

    Deine Wertschätzung ist nicht zuletzt in deinen Posts und Engagement zu sehen und mit dem teilen fällt es dir in keiner Weise schwer. Freu mich *schmunzel*

    Ja, Geronimo, ich bin auch angenehm berührt von Deiner Art, Dich auszudrücken und zu teilen.
    :D Monika

    Ich bin doch auch nur hier weil ihr da seid. :D

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  • crazy-dragon
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    • 31. Mai 2011 um 19:38
    • #9
    Geronimo:

    ... Die Themen der Welt verlieren für mich zunehmend an Bedeutung gegenüber dem Dharma. Ich stelle mich aber auch nicht quer und versuche so gut es geht sinnvolles über nicht ganz so sinnvolles zu sagen, oder eben zart zu schweigen, was auch ganz gut gelingt.
    Nur wird die Sogwirkung der Lehre immer größer...
    Gasho

    Freut mich enorm für Dich- aber Du solltest das nicht überbewerten, das geht jedem Anfänger so- man bestellt sich schon bei ebay den Heiligenschein... :D Wart mal ab, bis Dir einer sagt, was Du für ein Armleuchter bist- leider bin ich da nicht dabei, wenn Du dann " zart " schweigst und gütig wie Buddha lächelst oder wie der Affe schmunzelst. Oder ihm in den Hintern trittst... :P
    Wäre aber auch eine akzeptable Reaktion, oder nicht?
    Aber dann erst merkst Du, ob die Sogwirkung der Lehre tatsächlich funzt. Klartext: Ich will Dich nicht verspotten, sondern meine das aus liebendem Mitgefühl: Die Situation prüft uns immer anders als man denkt...

    _()_ c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • monikamarie
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    • 31. Mai 2011 um 20:36
    • #10

    Hi cd,
    ich vermute mal, Du hast noch nicht viel von Geronimo gelesen, oder? Er erscheint mir absolut nicht als Anfänger, ganz im Gegenteil, eine Bereicherung für dieses Forum. In letzter Zeit haben sich so einige wieder zu Wort gemeldet und zu guten Diskussionen beigetragen.
    _()_ Monika

  • Geronimo
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    • 31. Mai 2011 um 20:39
    • #11
    crazy-dragon:
    Geronimo:

    ... Die Themen der Welt verlieren für mich zunehmend an Bedeutung gegenüber dem Dharma. Ich stelle mich aber auch nicht quer und versuche so gut es geht sinnvolles über nicht ganz so sinnvolles zu sagen, oder eben zart zu schweigen, was auch ganz gut gelingt.
    Nur wird die Sogwirkung der Lehre immer größer...
    Gasho

    Freut mich enorm für Dich- aber Du solltest das nicht überbewerten, das geht jedem Anfänger so- man bestellt sich schon bei ebay den Heiligenschein... :D Wart mal ab, bis Dir einer sagt, was Du für ein Armleuchter bist- leider bin ich da nicht dabei, wenn Du dann " zart " schweigst und gütig wie Buddha lächelst oder wie der Affe schmunzelst. Oder ihm in den Hintern trittst... :P
    Wäre aber auch eine akzeptable Reaktion, oder nicht?
    Aber dann erst merkst Du, ob die Sogwirkung der Lehre tatsächlich funzt. Klartext: Ich will Dich nicht verspotten, sondern meine das aus liebendem Mitgefühl: Die Situation prüft uns immer anders als man denkt...

    _()_ c.d.

    Anfänger *lach*

    Gut 10 Jahre beschäftige ich mich nun auch schon mit dem Dharma.

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  • crazy-dragon
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    • 31. Mai 2011 um 20:43
    • #12

    Was sind 10 Jahre? Ich steh vor Ehrfurcht stramm...Wenn Du " perfekt " bist, wirf meinen post in Papierkorb, da habe ich kein Problem damit... :P

    _()_ c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • monikamarie
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    • 31. Mai 2011 um 20:45
    • #13

    Siehst Du Geronimo,
    das ist der Wert der Sangha, da wird uns allen immer wieder schnell auf die Beine geholfen, während ein anderer schubst. :badgrin:

  • Geronimo
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    • 31. Mai 2011 um 21:18
    • #14

    *lach*

    Jeder nach seinem Gusto.

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  • Alephant
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    • 1. Juni 2011 um 00:45
    • #15

    Hi Geronimo,

    Es ist viel Ego hier. Viel.

    Aber auch viele Texte, die einen weiterbringen können. Ich finde es verwirrend: viele Posts hier, die mich stiller machen, den Wert des Schweigens klarer machen, aber auch dermaßen viel Aneinandervorbeigerede, ein beständiges Zeigen: "schaut her, da bin ich.", nehmt mich (meine Meinung) wahr. Was ein unheilvolles Anhaften, was ein Maß aber an Inspiration auf der anderen Seite. Ein Hoch auf dieses Forum!

    Gruß an alle

    P.S Mit meiner indirekten Kritik nehme ich mich -klar- nicht aus.

  • monikamarie
    Gast
    • 1. Juni 2011 um 09:51
    • #16
    pops:

    Hi Geronimo,

    Es ist viel Ego hier. Viel.

    Aber auch viele Texte, die einen weiterbringen können. Ich finde es verwirrend: viele Posts hier, die mich stiller machen, den Wert des Schweigens klarer machen, aber auch dermaßen viel Aneinandervorbeigerede, ein beständiges Zeigen: "schaut her, da bin ich.", nehmt mich (meine Meinung) wahr. Was ein unheilvolles Anhaften, was ein Maß aber an Inspiration auf der anderen Seite. Ein Hoch auf dieses Forum!

    Gruß an alle

    P.S Mit meiner indirekten Kritik nehme ich mich -klar- nicht aus.

    Guten Morgen pops,
    inzwischen bin ich sehr dankbar für die Egos hier, weil ich mich da besser erkennen kann :grinsen: !
    :badgrin: Monika

  • Erdmaus
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    • 1. Juni 2011 um 10:45
    • #17
    Zitat

    Heute jedoch merke ich wie sich die Gesprächsthemenwahl zunehmend verschiebt und ich immer weniger gewillt bin über "unbedeutendes" Worte zu verlieren.

    zu Beginn war ich auch so drauf. Mittlerweile sind mir triviale Details des Alltages wieder viel wichtiger geworden.
    Heute ist mir das korrekte Binden eines Schnürsenkels (Metapher für banale Handlungsstränge) , ein gutes Essen, ein Lächeln oder ein Witz aus dem Munde eines Kumpels viel wichtiger als es jemals zuvor der Fall war. Gespräche über "Sinnloses" und zweckfreie Alberei habe ich erst so langsam zu schätzen gelernt. Zu Beginn war ich der Meinung das Gespräche doch tiefgründig sein müssen und nicht selten mit einer gewissen Verachtung auf "Small Talk Akrobaten" geblickt. Mittlerweile quatsche ich auch mal ganz gerne nur noch Belangloses.

    Das ganze Leben besteht nämlich nicht aus etwas Großem, sondern aus ganz vielen kleinen Dingen. Wenn man sich an den kleinen Dingen nicht erfreuen kann, ist das ganze Leben trostlos.

    gruß
    maus

  • void
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    Buddh. Richtung
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    • 1. Juni 2011 um 11:17
    • Offizieller Beitrag
    • #18
    Erdmaus:

    Zu Beginn war ich der Meinung das Gespräche doch tiefgründig sein müssen und nicht selten mit einer gewissen Verachtung auf "Small Talk Akrobaten" geblickt. Mittlerweile quatsche ich auch mal ganz gerne nur noch Belangloses. Das ganze Leben besteht nämlich nicht aus etwas Großem, sondern aus ganz vielen kleinen Dingen. Wenn man sich an den kleinen Dingen nicht erfreuen kann, ist das ganze Leben trostlos.

    Die Denkweise kann ja die sein, dass man meint, wenn man sich mit den tiefen und wichtigen Fragen beschäftigt, selbst ganz unglaublich wichtig und belangvoll zu werden. Während man die, die sich mit oberflächlchen und belanglosem Zeug beschäftigen selber nur so als Pillepalle ansehen kann.

    Dabei kann es ja genau umgekehrt sein: Wenn man mit dem Leben einfach so klar kommt, muss man nicht so viel denken. Aber wenn man mit dem Kopf gegen eine Wand rennt und psychische Wunde zu flicken hat, kann das dazu führen, dass man immer komplexer und unalltäglicher denken muss. Das sieht man ja bei vielen Philosophen, die ein grosses Unglück auf ihrer Seele lasten hatten und durch Denken versuchten das zu lösen. Die Krankheit, den Tod naher Menschen und Einsamkeit erlebten und dann dann versuchten dass zu verarbeiten. Und dbaie dann ganz tiefegründig geworden sind. Jemand anderes ist wohl über den glechen Schmerz einfach durch Holzhacken, Beten oder Lächeln hinweggekommen. Hatte als das tiefgründige Denken nicht nötig. Weil er das selbe in ganz was einfachem gefunden hatte. Vielleicht sogar in der Verbundenheit mit dem Nachbar im Smalltalk über das Wetter.

  • Alephant
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    • 1. Juni 2011 um 11:36
    • #19
    monikamarie:
    pops:

    Hi Geronimo,

    Es ist viel Ego hier. Viel.

    Aber auch viele Texte, die einen weiterbringen können. Ich finde es verwirrend: viele Posts hier, die mich stiller machen, den Wert des Schweigens klarer machen, aber auch dermaßen viel Aneinandervorbeigerede, ein beständiges Zeigen: "schaut her, da bin ich.", nehmt mich (meine Meinung) wahr. Was ein unheilvolles Anhaften, was ein Maß aber an Inspiration auf der anderen Seite. Ein Hoch auf dieses Forum!

    Gruß an alle

    P.S Mit meiner indirekten Kritik nehme ich mich -klar- nicht aus.

    Guten Morgen pops,
    inzwischen bin ich sehr dankbar für die Egos hier, weil ich mich da besser erkennen kann :grinsen: !
    :badgrin: Monika

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    ...das würde ich gerne verstehen, was du da meinst, monikamarie. Zu meiner Anfangseuphorie ist mittlerweile ein guter Schuß Resignation hinzugekommen.

    Gruß

  • monikamarie
    Gast
    • 1. Juni 2011 um 11:58
    • #20
    pops:


    ...
    Guten Morgen pops,
    inzwischen bin ich sehr dankbar für die Egos hier, weil ich mich da besser erkennen kann :grinsen: !
    :badgrin: Monika

    ...das würde ich gerne verstehen, was du da meinst, monikamarie. Zu meiner Anfangseuphorie ist mittlerweile ein guter Schuß Resignation hinzugekommen.
    ...
    [/quote]

    Hi pops,
    hierzu s. auch den obigen Text von Erdmaus und void.

    Natürlich war ich auch anfangs in einer "oh, wie schön, hab hier was gefunden"-Euphorie. Dabei hatte ich aber noch nicht erkannt, dass dies nur ein Spiegel ist, denn da war ich ja offen und positiv eingestellt. Im Laufe der Zeit wurden mir die gruseligsten Spiegel vorgehalten, die ich alle für die anderen hielt. Inzwischen habe ich erkannt, dass ich das alles bin, und zwar durch meine Konditionierung. Bin ich auf Krawall gebürstet, begegnet mir auch überwiegend Krawall sowohl hier als auch um mich herum.
    Öffne ich mich aber und lese genauer, achte präziser auf das, wie es wohl gemeint sein mag, selbst wenn es mir im Moment völlig abwegig und vom Thema ab vorkommt, versuche ich mich auch, eine andere Betonung als meine eigene Energie da hineinzulegen, so öffnen sich ganze Räume, die ich zuvor einfach nicht sehen konnte.
    Durch dieses wiederum wird mir klar, dass ich voreingenommen war, verurteilend und ständig bewertend nach meinem eigenen Schema. So trete ich noch ein Stück zurück und siehe da, es öffnen sich wiederum neue Räume.
    So geht es mir mit meinem Mann, meiner Schwester, meiner Tocher, meiner Freundin usw.
    Es tritt eine völlige Entspannung ein, die dazu führt, nicht mehr wie ein Huhn auf dem Hühnerhof mit einem Auge zu plieren, sondern das ganze Feld abzuschauen wie ein Adler. :D

    Was Deine Resignation anbelangt, ist diese absolut sinnvoll, um in die Mitte zu kommen, muss ich erstmal vom Felsen stückchenweise runterspringen.
    _()_ Monika

  • Geronimo
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    • 1. Juni 2011 um 12:35
    • #21

    Nicht denken, nicht urteilen. Sinnloses ist nicht "schlecht" per se. Es ist nur einfach nicht zweckdienlich. Da hält sich niemand für besonders oberhalb, nur weil sein Bedürfnis nach Ruhe ausgeprägter ist.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold... und Denken meist Rost.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Geronimo
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    • 1. Juni 2011 um 12:41
    • #22

    Und um es mit einem Zen Zitat zu sagen:

    "Wir müssen in einen Zustand des Nicht-Denkens eintreten!"

    Die Wertschätzung der Sangha schließt eine Wertschätzung des Alltags überhaupt nicht aus, sondern gehört zum spirituellen Leben wie die Blätter zum Baum.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
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  • Erdmaus
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    • 1. Juni 2011 um 14:27
    • #23
    Zitat

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold... und Denken meist Rost.

    Alle drei sind gleichermaßen bedeutsam. Lediglich der Kontext und die Dosis bestimmen über Silber, Gold und Rost.

  • Hanzze
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    • 1. Juni 2011 um 15:57
    • #24

    Wenn es um den Kontext gehen würde, könnte man so eine Behauptung durchaus stehen lassen *schmunzel* Dinge entstehen immer nur aus einem Kontext heraus.

  • Alephant
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    • 1. Juni 2011 um 17:41
    • #25

    Hallo monikamarie,

    danke für die Antwort, konnte damit durchaus etwas anfangen. Vor allem "das mit der Mitte", das ist eine Sache, die mir hier im Forum (in der Sangha?) nocheinmal viel klarer geworden ist.

    Ich finde auch die Erklärung zum "Spiegel" treffend. Es ist ein fortwährendes "Abstand von sich selbst" nehmen. Die Welt wird weiter und interessanter. (?)

    Dennoch finde ich es immernoch auf eine Weise bedrückend zu sehen, wenn Menschen (gerade auch buddhistische) Einsichten präsentieren, im Moment der Präsentation aber eben gerade nicht diese Einsichten praktizieren.

    Gruß an alle

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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