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  • Alex Gruber
  • 21. Mai 2011 um 23:20
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  • fotost
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    • 23. Mai 2011 um 15:31
    • #76
    mirco:

    Hallo Alex,

    bestimmt kannst Du hiermit etwas anfangen:

    Alles Gute :) _()_

    Grüße Mirco,

    danke für den Link. Das ist eine schöne Darstellung der Gedanken, das hilft weiter 8)

  • nyalaana
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    • 23. Mai 2011 um 15:35
    • #77

    Ist Selbstsucht eine Geistesbeschmutzung?
    Beispiel: Du willst auf die andere Seite einer Wiese. Um die Wiese herum führt ein zemetierter Weg, auf dem man die Insekten leicht sehen kann und deswegen kann man es vermeiden auf sie zu treten, wenn man aufpasst. Da Du aber schnell rüber willst rennst Du über die Wiese. Aus selbstsüchtigen Motiven ( Du willst halt schnell auf die andere Seite), nimmt man den Tot der Insekten in kauf, bzw denkt schon garnicht erst darüber nach dass man dabei Wesen töten kann/wird. Weil es Dir von nutzen ist sterben andere Lebewesen. Ok Du hast dabei nicht gedacht, "doofes Insekt Dich zertrete ich" , aber das ist auch schon alles...
    Wie oft nimmt man die Wiese anstelle des zementierten Weges? Oder aber man schlendert über eine Wiese weil es einfach schön ist in der Natur zu sein, aus genusssucht, weil es Dir Spass macht, stirbt dann das Insekt... und wer schaut schon unter jeden Grashalm bevor er einen Fuss vor den anderen setzt. Ich wil ja jetzt garnicht sagen, dass ich sowas verlangen würde... Ich für mich sage halt: Ich lebe, und dadurch werden andere Lebewesen sterben. Ich kann versuchen die Zahl meiner Opfer gering zu halten, aber oft versuche ich nicht einmal das... traurig aber wahr. Und das obwohl in vielen Textstellen verlangt wird :" Töte keine Lebewesen." Ich habe diesen Schwur auch schon mehrfach mitrezitiert. Es scheint ja auch relativ einfach, ich renne ja nicht rum und will hier rumschlachten. Aber als ich dann genauer darüber nachdachte habe ich gemerkt wie schwehr, oder gar unmöglich - will man ein normales Leben führen - ist das eigentlich. Und das bei sowas klarem wie dem nicht-töten. Wieviel schwerer ist da dann nicht stehlen, nicht lügen... Es geschieht so schnell .... und oft verdeckt....

  • fotost
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    • 23. Mai 2011 um 15:52
    • #78
    brigittefoe:
    fotost:


    Eher unheimlich empfinde ich heute viele Christen, die mit einem 'Liebe Deinen Nächsten (wie Dich selbst)' Gedanken arbeiten. Wenn ich sehe, wie verkniffen und verhärmt viele davon wirken möchte ich denen sagen - "bitte tut uns das nicht an.." :lol:
    ...

    Wie recht Du hast !
    Christen zu treffen, sind verknitterte und verhärmte Gesichter zu sehen und sich das letzte Gericht herbei zu wünschen. Zum Kotzen.
    Die Botschaft wurde überhaupt nicht kapiert, wäre das der Fall, würde das Licht gesehen, die Schneise, die Christus geschlagen hat und Freude, ja Tat und Handeln folgen unweigerlich.

    Da ich als einer der wenigen Christen (oder es gibt fast gar keine) an den Kreis der Wiedergeburten glaube, an Ursache und Wirkung mit dem Wort Christi ausgedrückt: "Was ihr sät werdet ihr ernten", so ist das ein unerbittliches Gesetz.

    Da können ganze Völker in ein dunkles Karma stürzen.
    ...

    Jesus ist nicht als Sühneopfer anzusehen (wie hirnig und überheblich), sondern ist auf die Erde gekommen um einen Weg aufzuzeigen aus der Finsternis, um Menschen wieder den Weg ins Licht zu zeigen, sich durch seine Saat, die er in sich legt, zu keimen, zu wachsen, und aufzusteigen in lichte Höhe.
    ...

    Nein, tanzen wir lieber um unser eigenes EGO, beuten wir aus, machen wir uns zu Herren über die ganze Welt.
    Was für ein übles Karma !
    LG

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    Liebe Grüße Brigitte,

    verzeih mir, falls ich deinen Anteil am Zitat beim Kürzen sinnentstellend verändert haben sollte.

    Es ist mir nur wichtig zu betonen, daß ich keineswegs alle Christen in diese Ecke stellen wollte. Ich habe gute Freunde, die Christen sind und bei denen ich einen Satz wie 'Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst' richtig gut aufgehoben sehe :D

    Schade, daß die meisten Christen so wenig vom Buddhismus wissen.. Sonst wüssten sie, daß das was Du Tanz ums eigene EGO nennst (schöner Begriff nebenbei) ein Tanz um ein absolutes Nichts ist.. 8)

  • Alex Gruber
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    21. Mai 2011
    • 23. Mai 2011 um 16:00
    • #79
    nyalaana:

    Ist Selbstsucht eine Geistesbeschmutzung?
    Beispiel: Du willst auf die andere Seite einer Wiese. Um die Wiese herum führt ein zemetierter Weg, auf dem man die Insekten leicht sehen kann und deswegen kann man es vermeiden auf sie zu treten, wenn man aufpasst. Da Du aber schnell rüber willst rennst Du über die Wiese. Aus selbstsüchtigen Motiven ( Du willst halt schnell auf die andere Seite), nimmt man den Tot der Insekten in kauf, bzw denkt schon garnicht erst darüber nach dass man dabei Wesen töten kann/wird. Weil es Dir von nutzen ist sterben andere Lebewesen. Ok Du hast dabei nicht gedacht, "doofes Insekt Dich zertrete ich" , aber das ist auch schon alles...
    Wie oft nimmt man die Wiese anstelle des zementierten Weges? Oder aber man schlendert über eine Wiese weil es einfach schön ist in der Natur zu sein, aus genusssucht, weil es Dir Spass macht, stirbt dann das Insekt... und wer schaut schon unter jeden Grashalm bevor er einen Fuss vor den anderen setzt. Ich wil ja jetzt garnicht sagen, dass ich sowas verlangen würde... Ich für mich sage halt: Ich lebe, und dadurch werden andere Lebewesen sterben. Ich kann versuchen die Zahl meiner Opfer gering zu halten, aber oft versuche ich nicht einmal das... traurig aber wahr. Und das obwohl in vielen Textstellen verlangt wird :" Töte keine Lebewesen." Ich habe diesen Schwur auch schon mehrfach mitrezitiert. Es scheint ja auch relativ einfach, ich renne ja nicht rum und will hier rumschlachten. Aber als ich dann genauer darüber nachdachte habe ich gemerkt wie schwehr, oder gar unmöglich - will man ein normales Leben führen - ist das eigentlich. Und das bei sowas klarem wie dem nicht-töten. Wieviel schwerer ist da dann nicht stehlen, nicht lügen... Es geschieht so schnell .... und oft verdeckt....


    Ich denke da muss jeder selbst entscheiden...wie weit er "geht".
    Naja ich denke (für mich persönlich), wenn man jetzt von dem angeführten Beispiel ausgeht, man sollte sich schon für
    gewisse Dinge Zeit lassen. Man sollte ruhig und gelassen sein, und seine Taten und Handlungen sollten auch so sein.
    Klar, wirst du dir jetzt denken, die heutige Zeit ist so hektisch geworden, wie soll man wenn man ruhig und gelassen ist, überhaupt
    ein normales Leben führen? Aber wir leben in der Gegenwart...je achtsamer du einen Apfel isst, je gelassener du einen Weg gehst, desto
    zufriedener wirst du sein. Und die Wiese und die Natur ist doch erst schön, wenn man die ganzen Facetten dieser Natur aufnimmt und
    das geht nur wenn man aufmerksam ist. Die Aufmerksamkeit ist zugleich ein Garant das du nur sehr wenige Lebewesen tötest.
    Aber ich kann genauso gut verstehen, wenn du es anders machst, denn spreche ich von mir ganz persönlich...
    _()_

  • Hanzze
    Gast
    • 23. Mai 2011 um 16:07
    • #80
    Alex Gruber:


    Und ich gebe dir Recht Moha ist die eigentliche Geistesveruntrübung, sie ist aber auch die, die am schwersten zu überwinden ist.
    _()_


    Desto mehr dieses verschwindet und Klarheit entsteht, desto besser kannst du anderen helfen und ihnen erklären. Das ist doch dein eigentlicher Grund, deine Traurigkeit. Nimm dich einfach darum an. Die Voraussetzungen sind ja schon ideal.

  • accinca
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    • 23. Mai 2011 um 16:10
    • #81
    nyalaana:

    Ist Selbstsucht eine Geistesbeschmutzung?
    Aus selbstsüchtigen Motiven ( Du willst halt schnell auf die andere Seite), nimmt man den Tot der Insekten in kauf, bzw denkt schon garnicht erst darüber nach dass man dabei Wesen töten kann/wird.


    Wer will auch schon selbstsüchtige Motive.
    Selbstsüchtige Motive sind immer schlecht.
    Die Motive sind nach dem Buddha das Entscheidende
    für die Wirkung einer Tat in Gedanken, in Worten oder
    in Taten und dafür braucht man auch gar keine Insekten.
    Wenn du jemand mit dem Auto aus selbstsüchtigen Motiven
    umfährst ist das (versuchter) Mord. Du mußt aber nicht zu
    Hause im Haus sitzen bleiben, nur weil es sein könnte, das
    du jemand umfahren könntest.

  • Alex Gruber
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    21. Mai 2011
    • 23. Mai 2011 um 16:13
    • #82
    Hanzze:
    Alex Gruber:


    Und ich gebe dir Recht Moha ist die eigentliche Geistesveruntrübung, sie ist aber auch die, die am schwersten zu überwinden ist.
    _()_


    Desto mehr dieses verschwindet und Klarheit entsteht, desto besser kannst du anderen helfen und ihnen erklären. Das ist doch dein eigentlicher Grund, deine Traurigkeit. Nimm dich einfach darum an. Die Voraussetzungen sind ja schon ideal.

    Du hast Recht...ein Ratschlag den ich zutiefst gebraucht habe. Danke!

    _()_

  • Hanzze
    Gast
    • 23. Mai 2011 um 16:13
    • #83
    Zitat

    Wer will auch schon selbstsüchtige Motive.
    Selbstsüchtige Motive sind immer schlecht.
    Die Motive sind nach dem Buddha das Entscheidende
    für die Wirkung einer Tat in Gedanken, in Worten oder
    in Taten und dafür braucht man auch gar keine Insekten.
    Wenn du jemand mit dem Auto aus selbstsüchtigen Motiven
    umfährst ist das (versuchter) Mord. Du mußt aber nicht zu
    Hause im Haus sitzen bleiben, nur weil es sein könnte, das
    du jemand umfahren könntest.

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    Du kannst auch achtsam zufuß gehen *schmunzel* aber dafür musst du zuerst an deiner Gier arbeiten. *schmunzel*

  • nyalaana
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    • 23. Mai 2011 um 16:25
    • #84

    Aus einem :

    Alex Gruber:


    Kein Lebewesen wird durch meine Hand verletzt, oder getötet werden.


    ist ein :

    Alex Gruber:

    ..nur sehr wenige Lebewesen tötest.


    geworden.

  • Hanzze
    Gast
    • 23. Mai 2011 um 16:30
    • #85
    Alex Gruber:
    Hanzze:


    Desto mehr dieses verschwindet und Klarheit entsteht, desto besser kannst du anderen helfen und ihnen erklären. Das ist doch dein eigentlicher Grund, deine Traurigkeit. Nimm dich einfach darum an. Die Voraussetzungen sind ja schon ideal.

    Du hast Recht...ein Ratschlag den ich zutiefst gebraucht habe. Danke!

    _()_


    Freut mich!

    Vielleicht sagt dir Goenka (da er sehr nüchtern und sehr "unreligiös" den eigentlichen Kern des Buddha Dhammas erklärt) zu und kann dir einen Eindruck über Vipassana vermitteln Introduction to Vipassana

  • Alex Gruber
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    21. Mai 2011
    • 23. Mai 2011 um 16:39
    • #86
    nyalaana:

    Aus einem :

    Alex Gruber:


    Kein Lebewesen wird durch meine Hand verletzt, oder getötet werden.


    ist ein :

    Alex Gruber:

    ..nur sehr wenige Lebewesen tötest.


    geworden.

    Das ist eine sehr grobe Zusammenfassung dessen was ich gesagt habe. :D

    Aber ich erkläre es dir noch einmal. "durch meine Hand"...Handlung
    Ich meine damit die Handlung selbst.
    Der Tod selbst...ist nicht das auschlaggebende, ist der Tod doch nur die Brücke zwischen dieser und einer anderen Existenzebene, aber
    meiner Meinung nach ist der Akt des Leidzufügens das wirkliche, was schadet.

    Wenn ich auf der Wiese spazieren gehe und unabsichtlich Lebewesen zum Tod bringe, obgleich es mir leid tut, so handle ich nicht in bösen Absichten ( handle also nicht auf Grund einer Geistesbeschmutzung) so werden diese Wesen es nicht als Bösartigkeit empfinden und bin daher nicht "befleckt".

    Aber wenn es trotzdem, obwohl ich sehr achtsam durch die Wiese gehe, dann zum tot eines Wesens kommt, dann ist es nicht "durch meine Hand".

  • Hanzze
    Gast
    • 23. Mai 2011 um 16:44
    • #87

    Aber durch den Fuß *schmunzel*

    Nur keine Sorge, gerade im Gras sind unsere Geschwister gut geschützt wenn wir achtsam gehen und unbegraste Wege gibt es ja schon zu Hauf. Da töten wir mehr wenn wir hier noch viel Energie um Geld beim Philosophieren verschwenden *schmunzel*

  • accinca
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    • 23. Mai 2011 um 16:47
    • #88
    Schmunzler:


    Du kannst auch achtsam zufuß gehen *schmunzel* aber dafür musst du zuerst an deiner Gier arbeiten. *schmunzel*


    Ja, wenn die Gier nur groß genug ist geht es auch zu Fuß. :roll:

  • Hanzze
    Gast
    • 23. Mai 2011 um 16:53
    • #89

    *schmunzel* lustige Sachen gibt's, dass könnte auch ein nobles Verlangen nach Befreiung sein. Diese Art von Verlangen ist nicht unbedingt unheilsam *schmunzel*

  • xxx
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    • 23. Mai 2011 um 17:05
    • #90

    http://www.palikanon.com/majjhima/zumwinkel/m048z.html

  • Hanzze
    Gast
    • 23. Mai 2011 um 17:15
    • #91

    Wie wahr! wie wahr!
    Willst du damit etwas ausdrücken oder hattest du einfach einen Eindruck? *schmunzel*

  • xxx
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    • 23. Mai 2011 um 17:21
    • #92

    Wollte nur vom Thema ablenken. War das erstbeste was ich zum thema googelte, passt qaber nicht schlecht (habe aber nmoch nicht alles bis ins Detail gelesen)

    also einen Eindruck.....

  • xxx
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    • 23. Mai 2011 um 19:17
    • #93

    :lol::lol::lol:

    hanzze, jetzt habe ich Dein Wortspiel erst richtg verstanden schmunzel

  • Dorje Sema
    Gast
    • 23. Mai 2011 um 19:44
    • #94

    Majjhima Nikāya 48 Die Kosambier

    Was wohl wie,
    wenn Devadatta solches zu Ohren bekommen hätte ?
    Gehörte der zu dem gegenwärtigen ->Einmal hielt sich der Erhabene bei Kosambī in Ghositas Park auf.
    ->Zeitpunkt eigentlich noch zum Mönchsorden ?

    5. "Ihr Bhikkhus, was meint ihr? Wenn ihr in Streit und Zank verfallt und euch in Streitgespräche vertieft, bei denen ihr euch gegenseitig mit Worten, die Dolchen gleichen, verletzt, haltet ihr dann bei jenem Anlaß gegenüber euren Gefährten im heiligen Leben Handlungen der Liebenden Güte mit Körper, Sprache und Geist ein, in der Öffentlichkeit und im Privaten?"

    „Ja ehrwürdiger Herr!“

    añjalī अञ्जलि
    Dorje Sema

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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