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  1. Buddhaland Forum
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weder-weh-noch-wohl

  • Yoni
  • 19. Mai 2011 um 23:48
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    • 20. Mai 2011 um 20:40
    • #26
    monikamarie:

    Schön, dass Du das nochmal korrigiert hast mit dem Zitat. Leider hast Du trotzdem etwas Kauderwelsch geschrieben, ich verstehe nicht, worauf Du hinaus willst.

    monikamarie:


    Schön, dass Du das nochmal korrigiert hast mit dem Zitat. Leider hast Du trotzdem etwas Kauderwelsch geschrieben, ich verstehe nicht, worauf Du hinaus willst.

    Hallo Monika

    Nun ich bin schon ein bisschen enttäuscht von Deinen anderswo gemachten Andeutungen ich würde Drogen nehmen (hab es jedenfalls so empfunden).
    Ich nehme es dir aber nicht übel, denn man könnte durchaus auf den Gedanken kommen, v.a. wenn man mit Vorurteilen behaftet ist, da ich
    mal Stanislaw Grof erwähnte. Er hat übrigens ein neues Buch geschrieben, ich teile seine Schlüsse aber überhaupt nicht, trozdem lese ich gerne die Erlebnisse seiner "Versuchspersonen", sie helfen mir diese "fremden" Inhalte beim Meditieren in mir wiederzufinden und, wie Buddha es fordert, selber zu erfahren.

    Offenbar gibt es verschiedne Arten des Meditierens, wenn ich von Meditieren spreche meine ich immer die Form, die Anapasanti genannt wird (ich habe eine entsprechende Anleitung hier im Forum gefunden und mich sofort damit identifizieren können). Also nicht etwa autosuggestive Entspannungsmethoden o.ä.

    Nun eben, beim "Kauderwelsch" handelt es sich in diesem Sinne um lückenhaft oder ungenügend übersetzte Inhalte meines Unterbewusstseins. Leider sind sprachliche Kommunikationsformen hierzu ungenügend und wirken quasi als Nadelöhr, dabei geht eben auch manches verloren. Ausserdem muss ich in Bildern sprechen und da diese nur im spirituellen Bereich universal sind besteht das Risiko, dass sie vom Empfänger (als von Dir) unterschiedlich interpretiert werden.

    Jemand hat mich hier mal kritisiert weil ich die Anonymität im Internet schätze. Nun nur hier ist es mir möglich so persönlich aufzutreten und über Gefühle zu sprechen ohne meine Reputation zu verlieren weil ich falsch verstanden werde. Ausserdem wird man in unserer Gesellschaft, mal abgesehen bei Psychiatern oder Psychologen (die diesbezüglich aber zu sehr in krankhaft/gesund kategorisieren) entweder nicht ernstgenommen oder überfordert sein Gegenüber, wenn man über seine "Gefühle" spricht. (Blockt ab, da es die Konfrontation mit den eigenen Gefühlen scheut, meint es müsse trösten, wird neidisch o.ä)

    Sogar hier im Buddhaland verspüre ich bei einigen solche Reaktionen, gewisse scheinen sogar eigentlich eine Phobie vor den eigenen Gefühlen entwickelt zu haben und ziehen sich vollständig in den "Verstand" zurück. In diesem Sinne könnte das Wohl als "Verstand" und das "Weh" als Gefühl interpretiert werden. Natürlich könnte man auch "Stolz" als Wohl und "unerfüllte Liebe" als Weh bezeichnen. Ich gaube aber letzteres sind meine persönlichen "Schlüsselgefühle" und bei Anderen lösen andere "Vorstellungen" diese Emotion aus.
    Streng genommen sind wohl und wehe ja auch keine Gefühle sondern lediglich mit "Errinnerung" verknüpfte Emotionen. Aber jetzt wirds kompliziert und ich drohe beim "Nachdenken resp beim erfahren" wieder ins "Kauderwelsch" abzutauchen. Aber keine Angst Buddha spricht ja auch von der Fähigkeit der rechten Konzentration auf eine Sache.
    Irgendwo gibt es im Palikanaon eine Geschichte wo Buddha darauf hinweist, dass es eben nicht nur 2 oder 3 Gefühle gibt sondern unendlich viele. Wie es eben im Gehirn unendlich viel Verknüpfungsmuster gibt.

    gleich gehts weiter

  • accinca
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    • 20. Mai 2011 um 20:47
    • #27
    monikamarie:


    Ja, ich verstehe, was Du schreibst. ..
    Vergleichbar dem Gefühl der Wut, da betrachte ich nicht das Anhaften, sondern das Gefühl und seinen Ursprung. Mit zunehmender Erkenntnis kann sich nämlich herausstellen (stellt sich immer wieder heraus), dass dieses Gefühl seine Ursache in der eigenen Konditionierung hat, in festen Vorstellungen, Stolz, Machtansprüchen ... und nicht in der vermeintlichen äußeren Ursache. Ist die Wut verschwunden, gibt es auch kein Anhaften.


    Ganz genau, die Ursache des Gefühls war Anhaften. Ist Anhaften
    weg, ist auch dieses Gefühl weg. Ist alles Anhaften überwunden,
    dann ist auch jedes Gefühl überwunden und selbst wenn noch
    eine Zeit einige Gefühle durch früheres Wirken entstehen, sind
    auch diese überwunden und werden auch nicht angenommen.

  • monikamarie
    Gast
    • 20. Mai 2011 um 21:08
    • #28

    Hallo Bakram,

    monikamarie:

    Schön, dass Du das nochmal korrigiert hast mit dem Zitat. Leider hast Du trotzdem etwas Kauderwelsch geschrieben, ich verstehe nicht, worauf Du hinaus willst.

    Zitat

    Nun ich bin schon ein bisschen enttäuscht von Deinen anderswo gemachten Andeutungen ich würde Drogen nehmen (hab es jedenfalls so empfunden). Ich nehme es dir aber nicht übel, denn man könnte durchaus auf den Gedanken kommen, v.a. wenn man mit Vorurteilen behaftet ist, da ich mal Stanislaw Grof erwähnte.

    In keiner Weise habe ich so etwas behauptet, würde ich auch nicht tun, und schon gar nicht anderswo. Zitiere das bitte mal ganz genau und in welchem Thread?

    Zitat

    Er hat übrigens ein neues Buch geschrieben, ich teile seine Schlüsse aber überhaupt nicht, trozdem lese ich gerne die Erlebnisse seiner "Versuchspersonen", sie helfen mir diese "fremden" Inhalte beim Meditieren in mir wiederzufinden und, wie Buddha es fordert, selber zu erfahren.

    Diese Erfahrungen habe ich auch gemacht, und zwar Seminare für "holotropes Atmen nach Grof". Deshalb konnte ich Dir ja auch darauf antworten. Wieso also sollte ich Vorurteile haben? Ich habe erlebt und erfahren, und das ist 20 Jahre her.

    Zitat

    Nun eben, beim "Kauderwelsch" handelt es sich in diesem Sinne um lückenhaft oder ungenügend übersetzte Inhalte meines Unterbewusstseins. Leider sind sprachliche Kommunikationsformen hierzu ungenügend und wirken quasi als Nadelöhr, dabei geht eben auch manches verloren. Ausserdem muss ich in Bildern sprechen und da diese nur im spirituellen Bereich universal sind besteht das Risiko, dass sie vom Empfänger (als von Dir) unterschiedlich interpretiert werden.

    Hier habe ich nicht interpretiert. Hier habe ich nur festgestellt, dass das für mich nicht verständlich geschrieben ist, ohne sinnvolle Interpunktion u.dergl. Wer soll sich das denn zusammenreimen? Und auch ohne Zusammenhang.

    Lies doch noch mal folgendes Zitat:

    Zitat

    Wer dabei Schmerz ? ( ev. soger Kopfschmerzen) ist auf dem richtigen weg. ???Die beiden (Flamme und Schwert) auf ewig zu vereinigen und muss die Dinge nicht mehr von "beiden Seiten" betrachtet werden müssen um zu Erkenntnis zu kommen, dies geht nun automatisch. Der Verstand (ver)arbeitet nun niocht mehr ???seriell sondern wie das Unterbewusstsein paralell.

    Soviel zum Bewusstsein Maschine etc. gel Bel :P ???
    [/quote]

    Zitat

    Jemand hat mich hier mal kritisiert weil ich die Anonymität im Internet schätze. Nun nur hier ist es mir möglich so persönlich aufzutreten und über Gefühle zu sprechen ohne meine Reputation zu verlieren weil ich falsch verstanden werde. Ausserdem wird man in unserer Gesellschaft, mal abgesehen bei Psychiatern oder Psychologen (die diesbezüglich aber zu sehr in krankhaft/gesund kategorisieren) entweder nicht ernstgenommen oder überfordert sein Gegenüber, wenn man über seine "Gefühle" spricht. (Blockt ab, da es die Konfrontation mit den eigenen Gefühlen scheut, meint es müsse trösten, wird neidisch o.ä)

    Ja, das kenne ich auch sehr gut, deshalb verstehe ich Dich ja andererseits auch.

    Zitat

    Sogar hier im Buddhaland verspüre ich bei einigen solche Reaktionen, gewisse scheinen sogar eigentlich eine Phobie vor den eigenen Gefühlen entwickelt zu haben und ziehen sich vollständig in den "Verstand" zurück. In diesem Sinne könnte das Wohl als "Verstand" und das "Weh" als Gefühl interpretiert werden. Natürlich könnte man auch "Stolz" als Wohl und "unerfüllte Liebe" als Weh bezeichnen. Ich gaube aber letzteres sind meine persönlichen "Schlüsselgefühle" und bei Anderen lösen andere "Vorstellungen" diese Emotion aus.

    Ja, auch dem kann ich folgen und zustimmen.

    Zitat

    Streng genommen sind wohl und wehe ja auch keine Gefühle sondern lediglich mit "Errinnerung" verknüpfte Emotionen. Aber jetzt wirds kompliziert und ich drohe beim "Nachdenken resp beim erfahren" wieder ins "Kauderwelsch" abzutauchen. Aber keine Angst Buddha spricht ja auch von der Fähigkeit der rechten Konzentration auf eine Sache.
    Irgendwo gibt es im Palikanaon eine Geschichte wo Buddha darauf hinweist, dass es eben nicht nur 2 oder 3 Gefühle gibt sondern unendlich viele. Wie es eben im Gehirn unendlich viel Verknüpfungsmuster gibt.

    Glaub mir, ich kenne das. In Hoch-Zeiten habe ich seitenweise für mich klare, aber für späteres Nachlesen kauderwelschartige Erkenntnisse hervorgesprudelt. Darum habe ich sie auch niemandem gezeigt, das war mir zu intim. Ich weiß darum, worum es Dir geht.

    Zitat

    gleich gehts weiter

    Na, das kann ja heiter werden - nimm's nicht so ernst, lass ruhig ein bisschen Humor mit hinein :D !

    _()_ Monika
    [/quote]

  • monikamarie
    Gast
    • 20. Mai 2011 um 21:46
    • #29
    accinca:
    monikamarie:


    Ja, ich verstehe, was Du schreibst. ..
    Vergleichbar dem Gefühl der Wut, da betrachte ich nicht das Anhaften, sondern das Gefühl und seinen Ursprung. Mit zunehmender Erkenntnis kann sich nämlich herausstellen (stellt sich immer wieder heraus), dass dieses Gefühl seine Ursache in der eigenen Konditionierung hat, in festen Vorstellungen, Stolz, Machtansprüchen ... und nicht in der vermeintlichen äußeren Ursache. Ist die Wut verschwunden, gibt es auch kein Anhaften.

    Ganz genau, die Ursache des Gefühls war Anhaften. Ist Anhaften
    weg, ist auch dieses Gefühl weg. Ist alles Anhaften überwunden,
    dann ist auch jedes Gefühl überwunden und selbst wenn noch
    eine Zeit einige Gefühle durch früheres Wirken entstehen, sind
    auch diese überwunden und werden auch nicht angenommen.

    Alles anzeigen

    Nach einiger Verwirrung und mehrmaligem Lesen und Hin- und Herschaukeln habe ich begriffen, was Du beschreibst. Glaube ich jedenfalls ;) .

    Ich habe eine feste Vorstellung, das ist die Anhaftung. Diese erzeugt Gefühle entweder der Freude oder der Verteidigung z. B. Ich muss also, wie Onda ja auch beschreibt, nicht das Gefühl bekämpfen, sondern ich untersuche das Gefühl nach seiner Ursache. Dann finde ich die Anhaftung - wenn ich ehrlich genug forsche - und verabschiede mich von dieser. So verschwindet das Gefühl logischerweise, weil ja der Anlass verschwunden ist.
    Andererseits habe ich durch mein Karma noch Muster in mir, die Gefühle an die Oberfläche bringen, deren Ursachen mir gar nichts mehr bedeuten (wahrscheinlich), sondern eben Konditionierungen z. B. aus der Kindheit. Da gehe ich jedoch so vor, dass ich diese Muster als "Altlasten" akzeptiere und diese Gefühle mit der Zeit verblassen und ihre Macht verlieren.

    _()_ Monika

  • xxx
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    • 20. Mai 2011 um 21:48
    • #30

    Ah Accina, genau ich sags doch anhaften = mit Gefühl verknüpfte Emotion.

    Nun weiter gehts

    Man darf nun nicht der Illusion verfallen die Lösung wäre Verdrängen also Wegreden der Emotion und flucht in den Verstand, denn verführerischerweise existieren im Verstand keine Emotionen. Nur leider wird dies nicht geligen auch wenn man "es sich" noch solange einredet. Es gibt nur eine Möglichkleit die "Anhaftung" respektive die Anhaftung zu lösen und zwar an ihrem Ursprung.
    Ich habe hier mal gesagt ich wolle nicht auf die ups und downs der Gefühle verzichten. ich brauche diese nämlich um zu "meditieren". Ich brauche ein "Gefühl", welches mich in die Tiefe des Unterbewusstseins führt, am besten das, welches ich "Schlüsselgefühl" nenne, es löst die stärkste Emotion aus (ist bei jedem glaub ich anders). Nun konzentriert man sich auf die Emotion/Gefühl und lässt sich führen. Nun besteht eben die Schwierigkeit darin sich nicht ablenken zu lassen, da dies nicht direkt geschiet so wie an einem Seil, sondern eher so wie "wenn das Leben an einem vorbeilaufen würde". Man ist wird dann natürlich versucht, andere Episoden (Verknüpfungen) zu erforschen. Nun wenn man dann am Schlüsselgefühl angelangt ist, wird man der Ursache gewahr und die Verknüfpung ist auf ewig gelöscht. Nun kann man das zwanzig Jahre lang machen und alles löschen. Nun ist man aber immer noch nicht emotionslos, denn auch wenn alles gelöscht ist sind da ja noch die Ebene der Triebe, die Ebene der Spiritualität und schliesslich das Selbst. Und dann ja dann etwas das eigentllich noch warten kann.....ich nenne es mal die kosmische Ebene.
    Mit Hilfe meines Schlüsselgefühl "Unerfüllte Liebe = Schmerz" (wobei es sich dabei, um Missverständnissen vorzubeugen um bereits als Säugling empfundenes, völliges fehlen von Mutterliebe handelt ! Man wird auf diesem Weg u.U. resp sicher auf den ersten Blick unerfreuliches finden aber nur wenn dies den "Blick versperrende" entfernt wird ist der Weg frei. Nun seit ich dies erkannt habe, habe ich auch überhaupt keine emotionalle Bindung mehr zu meiner Mutter ! Als in der Computersprache quasi einen totalen Reset durchgeführt.) Mit diesem Wegweiser kehre ich gerne auf die Ebene der Spirituaität zurück, es ist für mich die spannenste, man hat das Gefühl ins Weltganze zu sehen und entwickelt eben eine tiefe Verbundenheit und Verständnis mit den Lehren Buddhas, z.t. auch mit dem neuen Testament (eigentlich auch eine Religion, die keinen regierenden/strafenden/lenkenden Gott benötigte, Jesus spricht ja eigentlich immer vom Gott "im eigenen Innern" so verstehe ich persönlich jedenfalls seine Aussagen "Ich bin Gott" und "ich bin Gottes Sohn" Leider wurde diese Religion bereits im Ansatz politisch verkorkzt und jeglicher Spirituaölität beraubt aber dies ist ein anderes Thema)

    nun ich weiss nicht ob ich weiter erzählen soll, vielleicht schreibe ich mal ein Buch.

    Nun liebe Monikaamarie, der Hinweis auf die Plastizität des Gehirns sollte eben dies allees und noch viel mehr ausdrücken, es ist eben recht viel im Nadelöhr stecken geblieben.
    Ich denke Dorije schreibt jeweiols auch direkt aus dem Unterbewusstsein, wom ist sie eigentllich ? Schaut gut auf sie !

  • monikamarie
    Gast
    • 20. Mai 2011 um 22:07
    • #31

    Ja, danke, lieber Bakram, für die Offenbarung Deiner derzeitigen Ein-Sichten.

    Aber auch mit diesen Fragmenten habe ich so meine Schwierigkeit. :badgrin:

    Ich denke Dorije schreibt jeweiols auch direkt aus dem Unterbewusstsein, wom ist sie eigentllich ? Schaut gut auf sie !

    Vielleicht kannst Du sie nochmal übersetzen.

    _()_ Monika

  • xxx
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    • 20. Mai 2011 um 22:35
    • #32

    Ah Dorje ist aufgetaucht.

    Monika ich bin Dir noch was schuldig:

    Zitat

    Vielen Dank für Deine guten Wünsche. Ich fürchte jedoch, falls Du Dich später mal an diese Texte erinnerst, machst Du eine innerliche und äußerliche Kneippsche Kur durch.
    Jedenfalls wünsche ich Dir kein zu hartes Erwachen.

    _()_ Monikam

    Ich habe halt alles aus den verschiedenen Threads zusammengemischt, etwas verwirrlich, eben Folge der paralellen Verarbeitung:

    Der Hinweis auf Bel bezog sich auf seine Diskussion in einem anderen Thread bezüglich Bewusstsein und insbesondere der Abhandlung ob es möglich oder gar sinnvoll sei eine Maschine mit Bewusstsein zu bauen :lol::lol:


    Nun da ich mich soweit geöffnet habe habe ich hier auch keinen Platz mehr und verabschiede mich. Vielleicht werde ich später wieder mal vorbeischauen.

    Eines möchre ich zumabschluss noch Los werden.

    Der Stand der Entwicklung unseres Gehirn hinkt den technischen Möglickeiten die uns unser Verstand ermöglicht in krasser Weise hinterher. Ist dies ev sogar so weil wir den "Verstand" zu stark bevorzugen (aus den oben erwähnten Versuchungen) und das "Gefühl" vernachlässigen ?
    Dabei hätte das Gefühl doch viel die grössere Rechenpower da es paralell (d.h. gleichzeitig) prozessiert und der Verstand, jedenfalls meiner, seriell (d.h.nacheinander).
    Hattendie Hippies am Ende doch recht (anspielung an Age of Aquarius). Na ich bin jedenfalls Jahrgang 68 (Thema Inkarnation :lol: )

    Viel Erfolg beim lösen der Anhaftungen. Vielleicht hängt davon sogar die (Weiter)existenz der Natur, der Dinge und alles darumherum ab, wer weiss...

    Einmal editiert, zuletzt von xxx (20. Mai 2011 um 23:16)

  • brigittefoe
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    • 20. Mai 2011 um 22:37
    • #33
    monikamarie:
    brigittefoe:

    Ich habe das Gefühl
    ich bestehe NUR aus Gefühl.
    Wenn ich kein Gefühl mehr habe
    oder nicht daran hafte,
    bin ich ein Neutrum.

    LG

    Ich glaube, liebe Brigitte, dass es darum nicht geht. Ich fühle mich sehr lebendig und habe viel zu lachen. Ein Neutrum war ich, als ich Angst vor Gefühlen hatte.
    LG MM

    Denke heute schon den ganzen Tag nach über diesen Thread:
    Sind Gefühle eigentlich gleichzusetzen mit Empfindungen ?
    Eher nicht, oder ?
    Gefühle resultieren aus Gedanken, Berührungen, Gerüche, Vorstellungen.
    Sitzt Empfinden nicht tiefer ?

    LG

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

  • Yoni
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    • 20. Mai 2011 um 22:38
    • #34

    ...vergess dein Handtuch nicht, Bakram :lol: *winkt hinterher*

    Einmal nur noch möcht ich wandern, in der großen Wanderschaft,
    Einsam, ohne einen andern, bis verhaucht die letzte Kraft.
    Sterbend möcht den Blick ich lenken auf das Schneeland himmelhoch,
    Sterbend noch des Lehrers denken und der Lehre, die nie trog.

  • xxx
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    • 20. Mai 2011 um 22:58
    • #35

    Noch ein letztes Monika:

    Ich bin nur fähig in mein Unterbewusstsein zu sehen, jedes Gehirn ist individuell und zudem veränderlich. Da ja bekanntlich alles Verändrlich ist, im gleichen Mass wie sich Anhaftungen lösen, bilden sich auch immer wieder neue .. nun das führt nun aber wirklich zu weit.

    Seine eigenen Gedanken übersetzen muss schon jeder selbst. Ist halt mühsam, da der Verstand langsam ist und keine Geistesblitze liefert.

    Betreffend Dorje habe ich eben folgendes Statement im Thema Wieso Buddhismus dahingehend interpretiert aber keineswegs verstanden, und eben gerade deshalb so interpretiert.

    Zitat

    Das ErrEr-Reichen das dem Er-Kennen Selbst -genügend erscheint wobei das Selbst sich nicht als Selbstbefreiend schlussendlich erkennt ?

    Kein Samasara -> Kein Nirvana und doch nicht ohne Buddha Kein Buddha -> SO - SEIN im vollkommenen Gleichgewicht über jeden Zweifel erhaben [?]
    in der tat samsara ist nirvana
    nirvana ist samsara
    nirvana und samsara ununterscheidbar untrennbar
    samsara und nirvana ununterscheidbar untrennbar

    Einsamkeit ick fröhne dir !!!!!!!!!

    Was liebe monikamarie würdest Du sagen das ich gar nicht an der Tastatur sitze und schreibe ?
    Beim nächsten mal wirklich anonym komplett ohne IP und Mac noch Netzwerkkartenangabe ?

    Siehst Du bei Nagarjuna mag man offensichtlich ne menge lernen aber es muss überdies hinaus auch
    wirklich wahrhaft überprüfbar verwirklicht werden.
    Gedanken als zu denkendes gedachtes nützen hier überhaupt gar nichts.
    Weil und warum ?
    Gedanken sowie die ganze gedachte und zu denkende Wirklichkeit ihrem eigenen selbst verwirklichtem Konzept zugrunde liegt.
    Nämlich dem des Vergänglichem.
    Wer oder Was denkt und empfindet all dies bewusst gegenüber der Bewusstheit dessen Bewusstsein der welcher meint dies oder das habe ICH als ICH jetzt so oder so bewusst zeitlich und räumlich so oder so wahrgenommen [vijnanna Skandha] ?
    Sind Gedanken und Gefühle nicht bloß nur interaktiv zusammen gesetzt sondern haben auch sie eine spürbare merkbare relative wirklichkeitsbezogene und empfundene bedingte Zusammenwirkung,
    zu- auf, mit und untereinander usw. . [namarupa]
    Sind Gedanken als dann deren Gefühle [vedana skhanda] interaktives ineinander miteinander gegenwärtiges Geschehen und geschahenem als geschehenes zum jeweils zu jeweils möglichem geschehbarem aktuellem Zeitpunkt wann und wo aktuell gegenwärtiges Geschehen ?
    -Teilhaber ohne teilhabe- ?????
    Für wen -wodurch wann wo und wie alsdann auch durch bitte was ?
    Würde man alleine durch den für sich empfundenen Gedanken frei,
    vom sich als Selbst empfindenden zusammengesetzten Gedanken und deren sich selbst aus sich heraus empfindenden emotionalen gedachtem Daseins,
    dann ... ja dann ... eben dann !!!

    Fragt sich nur noch für wen ????

    LAMA LA KYAB SUN CHIO
    SANGYÄ LA KYAB SUN CHIO
    CHÖ LA KYAB SUN CHIO
    SANGYÄ LA KYAB SUN CHIO

    Sarva mangalam

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    2 Mal editiert, zuletzt von xxx (20. Mai 2011 um 23:54)

  • mirco
    Gast
    • 20. Mai 2011 um 23:31
    • #36

    Hallo Yoni,

    Yoni:

    Hab mal eine, zwei, drei Verständnissfrage(n) über die "3 Gefühle", bzw. explizit die dritte Art, die "Weder Wohl noch Weh"-Gefühle betreffend. Wir sind ja ziemlich dualistisch konditioniert. Die 3. Art der Gefühle macht den Eindruck einer Befreiung von den 2 "üblichen" Arten von Gefühlen - positiv/negativ/neutral(?) Gilt es, jenes neutrale auch zu überwinden? Was ist genau damit gemeint? ...und wie bewerkstelligt mensch eine Überwindung von Neutralität? :?


    Weder-angenehme-noch-unangenehme-Gefühle verursachen Gleichgültigkeit/Vernachlässigung und ERZEUGEN so UNWISSENHEIT.

    Zuerst einmal ist es kein Gefühl, sondern eine Empfindung (vedana) :)
    Man bewerkstelligt die Überwindung der Empfindung, wie alles, durch verstehen/sehen/erkennen WIE sie funktioniert, entsteht, vergeht.
    Das geschieht mit Achtsamkeit. Die Bewegung des Geistes beobachten.

    Zitat


    WIE ERZEUGT EINE NEUTRALE MPFINDUNG UNWISSENHEIT?

    A: Das Objekt erzeugte Kontakt und wird Vernachlässigt, da es nicht angenehm ist...
    Weil es das ist, erzeugt es keine Anziehung.
    Jeder Geist/Verstand sucht nach Angenehmem und vernachlässigt DESHALB diese Empfindung und das Objekt, welches die weder-angenehme-noch-unangenehme Empfindung entstehen lies...
    Wenn das Objekt NICHT mit Aufmerksamkeit UNTERSUCHT wird, entsteht UNWISSENHEIT.

    B: Das Objekt erzeugte Kontakt und wird Vernachlässigt, da es nicht unangenehm ist..
    Da die neutrale Empfindung nicht unangenehm ist, alarmiert es nicht die Aufmerksamkeit.
    Jeder Geist/Verstand flüchtet vor Unangenehmem, so VERNACHLSSIGT er das OBJEKT, welches die weder-angenehme-noch-unangenehme Empfindung erzeugte...
    Wenn das Objekt nicht durch BETRACHTUNG erkannt wird, entsteht Unwissenheit.

    Angenehme Empfindungen erzeugen Gier...
    Unangenehme Empfindungen erzeugen Hass...
    Weder-angenehme-noch-unangenehme Empfindungen erzeugen Vernachlässigung & erzeugen so Unwissenheit...

    Neutral Neither-painful-nor-pleasant Feeling creates Ignorance!

    Alles anzeigen

    Hoffe, es wa eine kleine Hilfe.


    Mit den besten Grüßen,
    :) _()_

  • Yoni
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    • 21. Mai 2011 um 00:10
    • #37
    Zitat


    Hoffe, es wa eine kleine Hilfe.

    eher eine große :D

    besten Dank, lieber mirco! _()_

    Einmal nur noch möcht ich wandern, in der großen Wanderschaft,
    Einsam, ohne einen andern, bis verhaucht die letzte Kraft.
    Sterbend möcht den Blick ich lenken auf das Schneeland himmelhoch,
    Sterbend noch des Lehrers denken und der Lehre, die nie trog.

  • accinca
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    • 21. Mai 2011 um 09:59
    • #38
    brigittefoe:


    Gefühle resultieren aus Gedanken, Berührungen, Gerüche, Vorstellungen.
    Sitzt Empfinden nicht tiefer ?


    Ohne Gedanken/Vorstellungen und Berührungen gibt es weder Gefühle noch
    kann was empfunden werden, mögen diese Berührungen körperlich oder
    geistig sein.

  • Hanzze
    Gast
    • 21. Mai 2011 um 10:22
    • #39

    Sind sie letztlich nicht immer geistiger Natur?
    *schmunzel*

  • accinca
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    • 21. Mai 2011 um 11:07
    • #40
    Hanzze:

    Sind sie letztlich nicht immer geistiger Natur?
    *schmunzel*


    Letztlich schon aber hier findet nama im Begriff seinen Bezug zu den
    sechs Sinnesgrundlagen.

  • Hanzze
    Gast
    • 21. Mai 2011 um 11:48
    • #41

    Der Begriff ist weder durch nama (die Erscheinung ist im Grunde das selbe wie Begriff) noch durch die sechs Sinnesgrundlagen direkt bedingt und bedarf weiterer Glieder um zu entstehen, zu erscheinen und zu vergehen.

    Die vermutete Ursache (was brigittefoe vielleicht sucht, oder ihr fehlt) von etwas tieferen, ist dadurch denke ich nicht gut erklärt.
    Ich denke, dass du den vollständigen Vorgang gut erklären kannst.

  • brigittefoe
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    • 21. Mai 2011 um 11:50
    • #42
    Hanzze:

    Der Begriff ist weder durch nama (die Erscheinung ist im Grunde das selbe wie Begriff) noch durch die sechs Sinnesgrundlagen direkt bedingt und bedarf weiterer Glieder um zu entstehen, zu erscheinen und zu vergehen.

    Die vermutete Ursache (was brigittefoe vielleicht sucht, oder ihr fehlt) von etwas tieferen, ist dadurch denke ich nicht gut erklärt.
    Ich denke, dass du den vollständigen Vorgang gut erklären kannst.

    Ich wäre sehr dankbar !
    Gefühle, wie die entstehen und vergehen ist mir schon klar,
    doch die Empfindung, z.B. aus der Vergangenheit, die kann ich nicht auslöschen;
    diese sind so tief eingegangen, daß sie immer präsent sind (Tod des kindes und Mutter,
    aber auch Freude, Seligkeit).
    Liebe Grüße

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

  • Hanzze
    Gast
    • 21. Mai 2011 um 12:13
    • #43

    Liebe brigittefoe,

    Die Entstehen in gleicher Weise, wie die durch physische Berührung nur das diese Berührung eine Geistige ist.

    Zitat

    2. Und der Erhabene überdachte während der ersten Nachtwache in seinem Geiste vorwärts und rückwärts die Kette der bedingten Entstehung (paticca-samuppada):

    Aus dem Nichtwissen entstehen die Karma-Formationen (sankhāra),
    aus den Karma-Formationen das Bewußtsein,
    aus dem Bewußtsein Geistiges und Körperliches,
    aus Geistigem und Körperlichem der sechsfache Sinnen-(bereich) (ayatana),
    aus den sechsfachen Sinnen-(bereich) der Bewußtseinseindruck (phassa),
    aus dem Bewußtseinseindruck das Gefühl,
    aus dem Gefühl das Begehren,
    aus dem Begehren das Anhaften,
    aus dem Anhaften der Werdeprozess (bhava),
    aus dem Werdeprozess die Geburt,
    aus der Geburt Alter, Tod, Kummer, Trauer, Unheil, Mißstimmung und Verzweiflung.

    So verhält es sich mit dem Ursprung dieser ganzen Masse von Leid.

    Durch das gänzliche Aufhören und Verschwinden des Nichtwissens nun hören die Karma-Formationen auf,
    durch das Aufhören der Karma-Formationen das Bewußtsein,
    durch das Aufhören des Bewußtseins Geistiges und Körperliches,
    durch das Aufhören von Geistigem und Körperlichem der sechsfache Sinnen-(bereich),
    durch das Aufhören des sechsfachen Sinnen-(bereich) der Bewußtseinseindruck,
    durch das Aufhören des Bewußtseinseindrucks das Gefühl,
    durch das Aufhören des Gefühls das Begehren,
    durch das Aufhören des Begehrens das Anhaften,
    durch das Aufhören des Anhaftens der Werdeprozess,
    durch das Aufhören des Werdeprozesses die Geburt,
    durch das Aufhören der Geburt Alter, Tod, Kummer, Trauer, Unheil, Mißstimmung und Verzweiflung.

    Alles anzeigen

    An den Mündern des Durstes sind es sechs: Auge, Mund, Nase, Ohren, Körperlichkeit und Geist

    Accinca, korregiere mich bitte, wenn ich etwas falsch erzähle.

    Wenn wir das nun Anhand von der Trauer eines Kindes durchspielen, kommt dies durch einen Auslöser, meistens durch die physischen Münder - Auge nimmt Bild des Kindes (z.B.) war mit den festgehaltenen Erinnerungen und Vorstellungen entsteht ein Bewusstsein, aus dem Bewusstsein entsteht das Gefühl, aus dem Gefühl entsteht das Gebehren oder Ablehnen (im Fall von Trauer ist es Begehren), aus dem Begehren entsteht die Anhaftung (kann man vielleicht als einbrennen wie ein Bild sehen), aus dem Anhaften folgt das Werden ("realwerden") und dadurch die Geburt, das Entstehen von Geburt Alter, Tod, Kummer, Trauer, Unheil, Mißstimmung und Verzweiflung.

    Die dem Berührenden Vorausgehenden Ursachen und Wirkungen, habe ich ausgelassen, aber sind denke ich leicht dazu zufügen.

    Diese Prozesse spielen sich in unheimlich großer Anzahl unbemerkt in unserem Geist ab. Und sind natürlich sehr komplex und ineinander Vermischt, wenn auch im einzelnen Betrachtet ganz klar.

    Hätte sich nie ein Begriff ein Bild eingebrannt (Karma) wäre die Kette für diesen Fall überwunden.

    Ganz kurz gesagt, gibt es keine unwahren Dinge wie z.B. Trauer ohne die falsche Vorstellung eines "Ich"s. Ich nenne sie daher ganz Schicht auch wenn es komisch klingen mag Selbstmitleid.

  • xxx
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    • 21. Mai 2011 um 13:22
    • #44
    brigittefoe:

    Ich wäre sehr dankbar !
    Gefühle, wie die entstehen und vergehen ist mir schon klar,
    doch die Empfindung, z.B. aus der Vergangenheit, die kann ich nicht auslöschen;
    diese sind so tief eingegangen, daß sie immer präsent sind (Tod des kindes und Mutter,
    aber auch Freude, Seligkeit).
    Liebe Grüße

    Liebe Brigitte

    Die Antwort ist nicht 42 aber ähnlich banal, die Schwierigkeit liegt in der Frage (warum ?)


    Du hast wahrscheinlich (eigentlich kann ich ja immer nur über mein eigenes Ich sprechen und nehme einfach mal an Es sei bei Dir ähnlich).

    Du hast Dein Erlebnis (Verlust) mit dem, wie ich es nenne "Urgefühl" Existenzangst verknüpft. Immer wenn Du an den "Verlust" denkst steigt diese Emotion auf, deren einzige "normale" Reaktion weglaufen oder kämpfen wäre um sie zu vertreiben. Nun ist dies eben nicht möglich respektive führt nicht zur "Befreiung"

    Die Schwierigkeit besteht nun darin wie Du Dich selber davon überzeugen kannst:

    A. dass dieses Gefühl wirklich "Existenzangst" ist und B. Der Verlust Deiner Angehörigen zwar furchtbar ist aber Deine Existenz dadurch nicht bedroht ist.

    Gruss

  • monikamarie
    Gast
    • 21. Mai 2011 um 14:34
    • #45

    Das Bild mit dem Einbrennen finde ich sehr hilfreich. Es (die Erfahrung) ist nämlich tatsächlich als Spurrille im Gehirn eingebrannt - wie z. B. Schmerzen. Sie kann aus meiner Sicht nur dann verschwinden, wenn wir den gesamten Prozess "durchdrungen" haben, und bis wir ihn voll durchdrungen haben, ist es hilfreich "Ja" dazu zu sagen.

    Ich gehe sogar soweit, dass ich behaupte, ich hänge an dem hervorgerufenen Gefühl fest, weil es mir eine gewisse Daseinsberechtigung gibt. Und wenn ich das erkenne, sage ich zu dem Gefühl "Tschüß". So wie Hanzze es treffend beschreibt. Es ist eine Form des Selbstmitleids: "Ach ich Arme. Schaut her, wie schwer ich es hatte ..." Entschuldige Brigitte, ist nicht so ironisch gemeint wie es klingt - so spreche ich lediglich mit mir selbst.

    Meine Tochter hat das unglaubliche Glück, jetzt ganzheitliche Schmerztherapien zu erlernen. Durch das Leid der Patienten, dem auch psychologisch etwas auf den Grund gegangen wird, erlebt sie plötzlich all ihre eigenen schweren Kindheitserinnerungen. Aus meiner Sicht waren die nicht so schwer. Aus ihrer Sicht so schwer, dass sie sich nicht sicher ist, ob sie auf diesem Gebiet weitermachen kann, weil alles aus der Tiefe wieder herausgeholt wird und ihr manchmal abends im Bett die Tränen runterlaufen und sie verzweifelt ist.
    Andererseits hat das auch wieder Auswirkungen auf mich, weil es auch bei mir zu "flashbacks" führt und ich mich wiederum noch intensiver dieser Erinnerung widme, aus Liebe zu meiner Tochter und weil ich erkenne, dass ich mich dadurch noch besser erkenne. Ich durchdringe meine Irrtümer immer tiefer und sehe, welche Welt ich mir gebastelt habe.

    Deshalb freue ich über das Wissen, über den Austausch hier im Forum, was mir dabei sehr behilflich ist.

    _()_ Monika

  • mirco
    Gast
    • 21. Mai 2011 um 17:21
    • #46
    Yoni:
    Zitat

    Hoffe, es wa eine kleine Hilfe.

    eher eine große :D, besten Dank, lieber mirco! _()_


    Findet sich in den Sechsergruppen (M148) unter 'Neigungen'.


    Alles Gute, :)_()_

  • brigittefoe
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    • 21. Mai 2011 um 22:56
    • #47

    @hanzze, bakram, monikamarie

    Selbstmitleid trifft es -
    das Verlorene, daß ich gerne wiederhätte;
    und damit binde ich mich unweigerlich an das
    Rad des Karmas.

    Ich danke Euch für die Antworten !

    Namaste

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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