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ZaZen - Was kann es?

  • Poscaenium
  • 9. September 2009 um 01:41
  • Zum letzten Beitrag
1. offizieller Beitrag
  • Poscaenium
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    • 9. September 2009 um 01:41
    • #1

    Ich denke diese Frage klingt etwas merkwürdig und unwissend, jedoch würde mich interessieren, wie weit ich durch Meditationen meinen Geist kontrollieren kann. Damit meine ich im Näheren, die Kontrolle Schmerz "abzuschalten", oder Körperfunktionen zu kontrollieren (konzentriert Muskelregionen zu entspannen).

    Also auf den Punkt gebracht, wie stark ist die Kraft von ZaZen, oder besser gefragt, was kann es und was nicht?

  • thecap
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    • 9. September 2009 um 02:27
    • #2

    Hallo Poscaenium

    Die Ausuebung des Zazen kann dir natuerlich nach viel Uebung die Faehigkeit verleihen, das Schmerzempfinden voruebergehend auszuschalten. Aber darum brauchst du dir zu diesem Zeitpunkt keine Erwartungen machen. Viel einfacher ist es, bei Bedarf einzelne Koerperregionen zu entspannen, auch bekannt als "mentale Massage" (ich weiss nicht, ob das nun strikt unter Zazen faellt): indem du deine ungeteilte Aufmerksamkeit auf die Koerperregion und gleichzeitig auf die Atmung lenkst. Geschieht ja eigentlich von selbst. Was du mit nur Zazen alleine nicht kannst: ununterbrochene Aufmerksamkeit oder Erleuchtung erreichen, weil mensch schliesslich aufstehen und fuer kleine Buddhis muss, was definitiv nicht unter Zazen (Sitz-Meditation) faellt, ausser man befindet sich von vornherein. . . ja gut, lassen wir das. :o Dafuer gibt's den Achtfachen Mittelpfad. Gute Arbeit!

  • Padma
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    • 9. September 2009 um 07:18
    • #3
    Poscaenium:

    Ich denke diese Frage klingt etwas merkwürdig und unwissend, jedoch würde mich interessieren, wie weit ich durch Meditationen meinen Geist kontrollieren kann.


    Beeinflussen. Du kannst den Geist mittels des gleichen Geistes beeinflussen, aber nicht kontrollieren. Du kannst seine Aktivitäten lenken (falls du das unter "kontrollieren" verstehst?). Das ist der Sinn einer jeden Meditation und hat nichts mit nur einer bestimmten Form der Meditation zu tun. Die Zielsetzung dieser Beeinflussung ist unterschiedlich und so unterscheiden sich auch die Formen der Meditation.

    Poscaenium:

    Damit meine ich im Näheren, die Kontrolle Schmerz "abzuschalten", oder Körperfunktionen zu kontrollieren (konzentriert Muskelregionen zu entspannen).


    Natürlich geht das.

    Poscaenium:


    Also auf den Punkt gebracht, wie stark ist die Kraft von ZaZen, oder besser gefragt, was kann es und was nicht?


    Ob "ZaZen" was kann und wenn ja was, weiß ich nicht. Aber es gibt viele Formen der Meditation und diese können vielfältige Dinge bewirken.

  • Ji'un Ken
    Gast
    • 9. September 2009 um 10:17
    • #4
    Poscaenium:

    Ich denke diese Frage klingt etwas merkwürdig und unwissend, jedoch würde mich interessieren, wie weit ich durch Meditationen meinen Geist kontrollieren kann. Damit meine ich im Näheren, die Kontrolle Schmerz "abzuschalten", oder Körperfunktionen zu kontrollieren (konzentriert Muskelregionen zu entspannen).

    Also auf den Punkt gebracht, wie stark ist die Kraft von ZaZen, oder besser gefragt, was kann es und was nicht?

    Moin Poscaenium

    Natürlich kannst du durch Meditation deinen Geist kontrollieren, theoretisch jedenfalls. :D
    Ob es in der Praxis klappt, musst du ausprobieren. Und ob es ZaZen sein muss oder kann, kannst du auch nur selbts herausfinden.

    Vielleicht hilft dir auch das hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Progressive_Muskelentspannung

    Alles Liebe,
    Ji'un Ken

  • bel
    Gast
    • 9. September 2009 um 14:26
    • #5
    Poscaenium:

    Ich denke diese Frage klingt etwas merkwürdig und unwissend, jedoch würde mich interessieren, wie weit ich durch Meditationen meinen Geist kontrollieren kann. Damit meine ich im Näheren, die Kontrolle Schmerz "abzuschalten", oder Körperfunktionen zu kontrollieren (konzentriert Muskelregionen zu entspannen).


    Kein Ahnung.

    Poscaenium:

    Also auf den Punkt gebracht, wie stark ist die Kraft von ZaZen, oder besser gefragt, was kann es und was nicht?


    Auf den Punkt gebracht finde ich das nun gerade nicht, denn alles was Du oben alles gerne "kontrollieren" möchtest, findest Du nun gerade nicht im Zazen. Auf den Punkt gebracht, Zazen ist zu nix nütze.

    _()_

  • Poscaenium
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    • 10. September 2009 um 02:50
    • #6

    Der Auffassung, dass ZaZen zu nichts nütze ist, teile ich aufgrund der vorherigen Posts nicht.
    Auf alle Fälle ist meine Frage somit beantwortet und ich danke Jedem, der mir hier so rasch eine Antwort gegeben hat :)

  • Padma
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    • 10. September 2009 um 06:52
    • #7
    Poscaenium:

    Der Auffassung, dass ZaZen zu nichts nütze ist, teile ich aufgrund der vorherigen Posts nicht.


    Es kann natürlich sein, dass ZaZen tatsächlich zu nichts nütze ist. Aber solche Aussagen von Leuten, die es praktizieren, sind nur Ausdruck ihrer Irrationalität. Ihr Herz hängt an unsinnigen Sprachregelungen.

  • Isis
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    • 10. September 2009 um 09:24
    • #8
    Padma:


    Es kann natürlich sein, dass ZaZen tatsächlich zu nichts nütze ist. Aber solche Aussagen von Leuten, die es praktizieren, sind nur Ausdruck ihrer Irrationalität. Ihr Herz hängt an unsinnigen Sprachregelungen.


    Setzt man die eigene Ansicht und Art der Konvention als absolut, kann man zu solchen Schlüssen kommen. Im Bezug auf das Absolute gibt es eine Frage der Sinnhaftigkeit bestimmter Sprachregelungen nicht.

    Das Anhaften an Sprachregelungen -

    Zitat

    avidya - Unwissenheit
    asmita - Identifizierung, Ego
    raga - Wunsch
    dvesha - Abneigung
    abhinivesha - Furcht

    Liebe Grüße Isis

    _()_
    Das aber verkünde ich, o Freund: in eben diesem klafterhohen, mit Wahrnehmung und Bewusstsein versehenen Körper, da ist die Welt enthalten, der Welt Entstehung, der Welt Ende und der zu der Welt Ende führende Pfad.
    BUDDHA

  • bel
    Gast
    • 10. September 2009 um 10:06
    • #9
    Padma:
    Poscaenium:

    Der Auffassung, dass ZaZen zu nichts nütze ist, teile ich aufgrund der vorherigen Posts nicht.


    Es kann natürlich sein, dass ZaZen tatsächlich zu nichts nütze ist. Aber solche Aussagen von Leuten, die es praktizieren, sind nur Ausdruck ihrer Irrationalität. Ihr Herz hängt an unsinnigen Sprachregelungen.

    Es ist eher wahrscheinlich, daß Leute die kein Zazen praktizieren, weder wissen, was Zazen ist und auch nicht, was mit "zu nichts nütze" gemeint ist - nichts Verborgenes oder eine "unsinnige Sprachregelung", sondern etwas ganz Offensichtliches - wenn man Zazen praktiziert. Aber das möchten sie nicht gerne glauben, weil sie ganz in ihre eigenen Zweckbestimmungen verliebt sind. Nix dagegen, aber mich fasziniert dann doch, wieso das dann ausgerechnet bei Zazen suchen und nicht bei einer anderen "Meditation".

    _()_

  • Isis
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    • 10. September 2009 um 11:07
    • #10

    "Männlein im Kopf anderer" oder "das Herz anderer" - was ist das eigentlich...
    Wer produziert diese Vorstellung?
    :D

    _()_
    Das aber verkünde ich, o Freund: in eben diesem klafterhohen, mit Wahrnehmung und Bewusstsein versehenen Körper, da ist die Welt enthalten, der Welt Entstehung, der Welt Ende und der zu der Welt Ende führende Pfad.
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  • void
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    • 10. September 2009 um 12:08
    • Offizieller Beitrag
    • #11

    Die Fähigkeit zur geistigen Sammlung (samādhi), also die Fertigkeit den unruhigen und abschweifenden Geist zu kontrollieren, kann für alles Mögliche nützlich sein. Ein Spitzensportler, der ganz bei der Sache ist, räumt bestimmt mehr Medaillien ab, als einer der sich von seinem schmerzenden Knie ablenken lässt. Man kann da bestimmt auch ein augeglichener Pokerspieler oder Kampfsportler sein. Oder wie ein Yogi jahrelang den Arm hochheben bis er verdorrt. Auch unabgelenkt Töten kann man dadurch, wie das Beispiel der Samurais zeigt.

    Im buddhitischen Kontext geht es aber nicht um Sammlung als Selbstzweck sondern als rechte Sammlung. Und rechte Sammlung muss ja befreit von Zweck und Nützlichkeit sein. Deswegen muss man wirklich sagen dass Zazen zu nichts nützt aber angenehme Seiteneffekte haben kann.

    • Nächster offizieller Beitrag
  • Dorje Sema
    Gast
    • 10. September 2009 um 12:20
    • #12

    Grüß Dich ganz recht herzlich void,

    wurdest Du mit diesem Wissen geboren? Und wie siehts mit der tatsächlichen Erfahrung aus?

    Mit ganz lieben und herzlichen Grüßen
    Dorje Sema

  • bel
    Gast
    • 10. September 2009 um 13:38
    • #13
    void:

    Und rechte Sammlung muss ja befreit von Zweck und Nützlichkeit sein.


    Insbesondere von ständigen Ich-Zentrierung: kann ich, darf ich, soll ich, was war ich gewesen, was werde/kann/sollte ich sein.

    void:

    Deswegen muss man wirklich sagen dass Zazen zu nichts nützt aber angenehme Seiteneffekte haben kann.


    Wenn man sie nicht weiter beachtet :P

    _()_

  • Isis
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    • 10. September 2009 um 16:02
    • #14
    TUMO:


    Es produziert sich selber (ein Selbstläufer (Imago) zur Überwindung der strukturellen Zerbrechlichkeit).......... :oops:;)


    ... Tragik und Komik zugleich. 8)

    _()_
    Das aber verkünde ich, o Freund: in eben diesem klafterhohen, mit Wahrnehmung und Bewusstsein versehenen Körper, da ist die Welt enthalten, der Welt Entstehung, der Welt Ende und der zu der Welt Ende führende Pfad.
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  • crazy-dragon
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    • 13. September 2009 um 19:27
    • #15

    Man kann das Eins-Sein erfahren und so kommts, daß ich Tumo liebe wie mich selbst... :D * Knuddel *

    Lieber Gruß,
    crazy dragon

    Tag für Tag ein guter Tag

  • bel
    Gast
    • 14. September 2009 um 14:34
    • #16
    crazy-dragon:

    Man kann das Eins-Sein erfahren und so kommts, daß ich Tumo liebe wie mich selbst... :D * Knuddel *

    Und, hat das dann auch identische Taten zur Folge :lol: ?

  • crazy-dragon
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    • 14. September 2009 um 21:21
    • #17
    bel:

    Und, hat das dann auch identische Taten zur Folge :lol: ?

    Ja klar...Ich nehm mich ja auch selbst nicht allzu ernst... :P Und sag manchmal zu mir: Bin ich ein Rindvieh...

    Lieber Gruß,
    crazy dragon

    Tag für Tag ein guter Tag

  • void
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    Buddh. Richtung
    Zen
    • 17. September 2009 um 15:53
    • Offizieller Beitrag
    • #18
    crazy-dragon:


    Und, hat das dann auch identische Taten zur Folge :lol: ?
    Ja klar...Ich nehm mich ja auch selbst nicht allzu ernst... :P Und sag manchmal zu mir: Bin ich ein Rindvieh...

    Lieber Gruß,
    crazy dragon

    Viellicht sollte bei den zehn Ochsenbildern, "Ochse" durch "Rindviech" ersetzten.

    "Es ist kein Ort mehr,
    dahin sich das Rindviech
    entziehen könnte."

    • Vorheriger offizieller Beitrag
  • brigitte
    Gast
    • 22. September 2009 um 20:13
    • #19

    Zazen praktiziere ich seit einem halben Jahr.
    Es ist einfach nur Sitzen :!:
    Es bewirkt auf leisen Sohlen eine innere Gelassenheit,
    eine aufrechte Haltung,
    die eine Gesundheit garantiert.
    Keine Rücken- und Nackenbeschwerden mehr.
    Weder Husten noch Schnupfen oder sonstige
    Wehwechen.
    Und ich muss es wissen, ich arbeite
    6 Stunden am Computer.
    Meine Einstellung wandelt sich von innen heraus.

    Um es mit Zen-Worten auszudrücken: Ich sitze nur und es bewegt sich ALLES

  • raterZ
    Gast
    • 9. November 2009 um 01:27
    • #20

    Chögyam Trungpa schreibt, dass es beim Zazen hauptsächlich um Langeweile geht. Durch die totale Langeweile öffnet sich der Geist für den Raum und Weisheit kann hervortreten. Deshalb sind seiner Meinung nach die Zen Klöster perfekt durchstrukturiert: um die totale Langeweile zu erzeugen. Deshalb darf Zen auch nichts sein - weil es dann nicht mehr langweilig wäre.

  • bel
    Gast
    • 9. November 2009 um 10:28
    • #21
    raterZ:

    Chögyam Trungpa schreibt, dass es beim Zazen hauptsächlich um Langeweile geht. Durch die totale Langeweile öffnet sich der Geist für den Raum und Weisheit kann hervortreten. Deshalb sind seiner Meinung nach die Zen Klöster perfekt durchstrukturiert: um die totale Langeweile zu erzeugen. Deshalb darf Zen auch nichts sein - weil es dann nicht mehr langweilig wäre.

    Weder Langeweile noch Kurzweil hat etwas mit Zazen zu tun. Ich wundere mich immer wieder, daß Leute, die nun wirklich nix damit zu tun haben, sich genötigt fühlen, darüber zu reden.
    Aber wahrscheinlich hat er auch tiefschürfende Belehrungen über die Silas/Kais, oder wie es bei den Tibetern heißen mag, gegeben.

    _()_

  • crazy-dragon
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    • 9. November 2009 um 19:14
    • #22

    Wie kann bei einem Tag im Zen-Kloster Langeweile aufkommen? :oops:

    Der Besagte sollte das mal paar Tage durchexerzieren- dann ist ihm nicht langweilig, sondern er ist k.o....

    Lieber Gruß,
    crazy dragon :(

    Tag für Tag ein guter Tag

  • Benkei
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    8. Mai 2008
    • 9. November 2009 um 19:34
    • #23

    Namaste!

    crazy-dragon:

    Wie kann bei einem Tag im Zen-Kloster Langeweile aufkommen? :oops:

    Der Besagte sollte das mal paar Tage durchexerzieren- dann ist ihm nicht langweilig, sondern er ist k.o....


    Ich fürchte in der Gestalt des Chögyam Trungpa wird daraus nix mehr - der Besagte ist 1987 verstorben.

    Am Alltag in Zen-Klöstern sehe ich persönlich allerdings auch nichts, was nun mehr "langweilig" wäre, wie an einem gewöhnlichen Alltag eines "Normalbürgers".

    Was ist "Langeweile"? Wo beginnt sie und wo hört sie auf?
    Viele würden bestimmt sagen, dass es langweilig ist vor einer weißen Wand zu sitzen; ich finde schoppen absolut langweilig! Der eine findet eben dieses interessant, der andere jenes; Ansichtssache!

    Ich denke mal, ein "Alltag" lässt sich gestalten; Langeweile lässt sich vermeiden.

    < gasshô >

    Benkei

    "Allmorgendlich beginne ich meinen Tag damit, den Spiegel zu polieren;
    Täglich türme ich neue Staubschichten auf;
    Allabendlich beende ich meinen Tag damit, weiter zu polieren;
    Und scheinbar wirbelt auch ein Schlafender noch Staub auf."
    HôShin

  • brigitte
    Gast
    • 10. November 2009 um 23:20
    • #24

    Das ist Langeweile !
    Sitzen im Zazen, niemals, das ist die größte Spannung

  • komyo
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    29. Oktober 2009
    • 13. November 2009 um 13:04
    • #25

    Wenn es Chögyam Trungpa so geschrieben hat, dann war das ziemlich klug.
    Man mag ja versucht sein, die Spannung in diesem Nichtstun aufrecht zu erhalten, aber letztlich, ist da nicht viel mit los.
    Und man wird an einen Punkt gelangen, wo es überhaupt nicht spannend, auch nicht quälend, sondern vielleicht einfach langweilig ist.
    Und sehr unbefriedigend.
    Das ist unser Leben, oder?
    Du kannst auch jeden Tag aufstehen und sagen, oh, der Himmel ist fantastisch, aber selbst das wird mit der Zeit langweilig werden.
    Wie Shunryu Suzuki sagt: Es ist nicht immer so.
    Mag sein, dass es Sinn macht, das Ganze aus der Perspektive der Langeweile zu betrachten. Das ist sehr enttäuschend.

    Die Ausgangsfrage ist sehr interessant!
    Was kann Zazen?
    Was kann Fuball?
    Was kann Geschirrspülen?
    Was kann Besaufen?

    Liebe Grüße

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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