Ich möchte euch heute ein Buch vorstellen, das mich auf eine ganz besondere Weise begleitet hat: Die Kuh, die weinte von Ajahn Brahm.
Ich hatte beim Lesen immer wieder dieses schöne Gefühl, dass mir jemand mit viel Herzenswärme eine Geschichte erzählt und mich dabei ganz nebenbei auf etwas Wesentliches aufmerksam macht.
Ajahn Brahm schreibt so wunderbar leicht und humorvoll. Manche Geschichten haben mich zum Lachen gebracht, andere haben mich nachdenklich werden lassen. Und bei einigen musste ich das Buch tatsächlich kurz zur Seite legen, weil in wenigen Worten plötzlich so viel Wahrheit steckte.
Was mich besonders berührt, ist, dass es in diesen Geschichten nicht darum geht, ein „perfekter Buddhist“ zu sein. Im Gegenteil. Es geht um ganz menschliche Dinge: um unsere Erwartungen, unsere Fehler, unsere Ängste, unsere Vorstellungen davon, wie etwas sein sollte – und um die Freiheit, die entstehen kann, wenn wir lernen, nicht alles so furchtbar ernst zu nehmen.
Ich glaube, genau das ist es, was ich aus diesem Buch mitgenommen habe: Wir dürfen das Leben auch leichter nehmen.
Nicht oberflächlich. Nicht gleichgültig. Sondern mit mehr Freundlichkeit uns selbst und anderen gegenüber.
Manchmal reicht eine kleine Geschichte, um die eigene Sichtweise ein Stück zu verändern. Manchmal bringt sie uns zum Schmunzeln. Und manchmal trifft sie genau den Punkt, den wir gerade brauchen.
Für mich ist Die Kuh, die weinte deshalb eines dieser Bücher, zu denen ich immer wieder gerne zurückkehre. Nicht unbedingt, um etwas Neues zu „lernen“, sondern um mich an etwas zu erinnern, das ich eigentlich längst weiß – aber im Alltag so leicht vergesse.
Vielleicht kennt ihr das auch: Ein Buch liegt schon lange im Regal, und irgendwann schlägt man es wieder auf … und plötzlich liest man eine Geschichte mit ganz anderen Augen als noch vor ein paar Jahren.
Kennt ihr das Buch? Und welche Geschichte von Ajahn Brahm ist euch besonders im Herzen geblieben? 🙏🌿