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Wenn Oktopoden träumen

  • KarmaHausmeister
  • 10. Mai 2023 um 09:54
  • Zum letzten Beitrag
  • KarmaHausmeister
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    • 10. Mai 2023 um 09:54
    • #1

    Neuere Erkenntnisse über die Intelligenz, Rationalität und höheres Bewusstsein von Tieren werfen ethische Fragen auf: Wie gehen wir mit diesen Mitlebenwesen um?

    Verblüffende Erkenntnisse zur Intelligenz von Tieren werfen ethische Fragen auf
    Lange Zeit trauten wir anderen Spezies nur wenig zu. Neue Studien enthüllen erstaunliche Fähigkeiten – mit Folgen für uns Menschen
    www.derstandard.at

    "Es gibt nur eine falsche Sicht: Der Glaube, meine Sicht ist die einzig richtige."

    Nagarjuna / 塞翁失馬 – 焉知非福

  • Anna Panna-Sati
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    • 10. Mai 2023 um 14:18
    • #2

    Vielen Dank für das Einstellen dieses interessanten Artikels, KarmaHausmeister ! :like: _()_

    Mir fällt dazu das bekannte Zitat von Jeremy Bentham ein:

    "Die Frage ist nicht: Können sie denken? Oder: Können sie sprechen? Sondern: Können sie leiden?"

    Auch die (ggf. bejahten) Fragen: "Haben sie ein Bewusstsein? Können sie träumen?" ändern nichts daran, dass es letztlich um die Leidensfähigkeit der Lebewesen geht, die wir (endlich mehr) zu beachten haben.

    Leider dauert es immens lange, bis Forschungsergebnisse und ethische Erkenntnisse im Bewusstsein der Menschen ankommen und noch länger, bis sie im praktischen Umgang mit den Tieren Konsequenzen haben (wenn es überhaupt Änderungen gibt!).

    Traurige Tatsache: Hochintelligente leidensfähige "Nutztiere" werden weiter gequält, weil wirtschaftliche Erwägungen (Effizienz) als höherwertig gelten. Auch Wildtiere mit "Ich-Bewusstsein" wie Delfine, werden in bestimmten Regionen der Welt rücksichtslos hingemetzelt, uvm. ....

    Fische verfügen ebenfalls über ein Schmerzempfinden, aber niemand scheint in Betracht zu ziehen, sie zu betäuben (z.B. durch elektr.Fischernetze o.ä.), bevor sie an Deck der Trawler krepieren....usw.

    Aber was will man auch erwarten, wenn sogar die eigenen "Artgenossen"/Mitmenschen, z.B. in Kriegen, ohne Mitleid ermordet werden, mit Waffen, bei denen die Effizienz, und nicht etwa eine humane Tötungsart, eine Rolle gespielt hat?

    "...Dieser edle achtfache Pfad aber ist der zur Aufhebung des Leidens führende Weg..." (AN.VI.63)

    "In dieser Stunde hörte Siddhartha auf, mit dem Schicksal zu kämpfen, hörte auf zu leiden. Auf seinem Gesicht blühte die Heiterkeit des Wissens, dem kein Wille mehr entgegensteht, das die Vollendung kennt, das einverstanden ist, mit dem Fluss des Geschehens, mit dem Strom des Lebens, voll Mitleid, voll Mitlust, dem Strömen hingegeben, der Einheit zugehörig." (H.Hesse)

  • SpektrumRot
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    Westlicher
    • 11. Mai 2023 um 23:52
    • #3

    Es wurde oft behauptet, das Oktopoden sich nicht als „dominate“

    Spezies durchsetzten weil, die nicht sozial fähig wären.

    Aber in Gebieten bei denen der Lebensraum zerstört wird, haben sich Gemeinschaften gebildet.

    Dazu kommt dass die Oktopoden, bis auf wenige Ausnahmen, nach ca. 4 Jahren sterben, nach dem sie sich gepaart haben. Aber innerhalb den 4 Jahren lernen sie so schnell und niemand weiß wie schlau sie wirklich sind. Und es zeigte sich das die Wissen über Generationen hinaus weiter beibringen.

    Aber wenn ein „gewöhnlicher“

    Oktopus die Geschlechtsorgane raus genommen wurde, können diese statt 4 Jahre 30

    Jahre alt werden. Und wenn diese „Weisen“ den anderen Oktopoden Wissen beibringen, wer weiß vll werden sie uns zur Konkurrenz werden.

    Aber vielleicht sind sie von Anfang nicht nur schlau sondern weise genug, nicht so einen Dreck anzufangen wie wir Menschen :D

  • SpektrumRot
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    • 12. Mai 2023 um 20:30
    • #4

    Ich persönlich finde es sehr beruhigend, dass es „eventuell“ Wesen gibt die schlauer sind als wir.

    Niemand weiß wie schlau Oktopoden sind. Wie ich erwähnte die lernen sehr schnell, wenn die mehr Zeit hätten, wie nicht nach der Ei-Ablage sterben (es gibt Ausnahmen) dann wären die vielleicht schon lange die dominante Spezies, aber wie gesagt vll haben die einfach keine Lust darauf…

    Und was wir als intelligent bezeichnen, ist auch nur aus menschlicher Sicht definiert.

    Es gibt Tiere die uns weit mit Eigenschaften überlegen sind, aber als dumm bezeichnet werden. Weil wir fast nur das logische Denken, als intelligent bezeichnen… und was wir als „logisch“ bezeichnen, muss nicht immer logisch sein

    Einmal editiert, zuletzt von SpektrumRot (12. Mai 2023 um 20:37)

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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