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Andere Meditationsobjekte

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  • 8. Oktober 2022 um 18:10
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    • 8. Oktober 2022 um 18:10
    • #1

    Hallo in die Runde,

    ich wollte fragen, warum meistens ( in Videos, in den Lehrreden ) der Atem als Objekt genommen wird.

    Habt ihr schon Erfahrung mit anderen Objekten ( außer Metta ) ?

    Der Buddha soll doch 40 Meditationsobjekte gelehrt haben wenn ich das richtig verstanden habe. Warum wird aber meistens nur der

    Atem gelehrt ??

    LG

    Der Weise, der, auf Sittlichkeit gestützt,

    Den Geist entfaltet, sich in Weisheit übt,

    Ein solch entschlossener und weiser Jünger

    Mag dieses Lebens Wirrsal einst entwirren.

    (Diese Verse finden sich im Samyutta-Nikāya).



  • Thorsten Hallscheidt 8. Oktober 2022 um 18:37

    Hat das Thema freigeschaltet.
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    • 8. Oktober 2022 um 20:33
    • #2

    Der Atem ist eines der fruchtbarsten Objekte. Wenn ich nicht "richtig" sitze kommt Der Atem der nur atmet nicht. Sitze ich richtig bin ich oft überwältigt von den einfach so Atmen.

    Anguttara Nikaya I.34-37

    Hier hast du weit mehr als 40 Objekte der Meditation. Buddha ist glaube ich sogar der Ansicht, dass jedes zur Befreiung führt.

    Hab mal schnell gezählt 101, das reicht doch wohl als Auswahl von Buddha selbst,

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    • 9. Oktober 2022 um 14:45
    • #3
    Ellviral:

    Hab mal schnell gezählt 101, das reicht doch wohl als Auswahl von Buddha selbst,

    Und wie bist du zu dieser Zahl gekommen, ab welcher Stelle hast du angefangen zu zählen in dieser Sutra ? Ab A.1.35 Wege der Meditation bis 37. Betrachtung über den Körper ?

    Also es sind viele und es sind nicht nur Objekte, die man betrachten kann, welche man sehen, fühlen kann, sondern auch Objekte welche eher mit sich erinnern oder vorstellen, hoch geholt werden ins Bewusstsein. Es ist eine Entfaltung einer Betrachtung.

    Zitat

    (Zehn Betrachtungen (siehe A.I.26), anussati) Oder er entfaltet die Betrachtung über den Erwachten, die Lehre, die Mönchsgemeinde, die Sittlichkeit, die Freigebigkeit, die Himmelswesen, Ein- und Ausatmung, den Tod, den Körper, den Frieden.

    Was ganz anderes wäre eine Eigenschaft zu entfalten ( nicht betrachten) :

    Zitat

    Oder er entfaltet die mit der ersten, zweiten, dritten oder vierten Vertiefung verbundenen Fähigkeiten und Kräfte, nämlich Vertrauen, Willenskraft, Achtsamkeit, Sammlung und Weisheit.

    Oder er entfaltet die mit Güte, Mitleid, Mitfreude oder Gleichmut verbundenen Fähigkeiten und Kräfte.

    Wenn ein Mönch in solcher Weise auch nur für einen Augenblick übt, so sagt man von ihm, daß er sich nicht vergebens vertieft, daß er der Satzung des Meisters folgt, seiner Weisung gemäß handelt und nicht unwürdig die Almosenspeise des Landes verzehrt. Was soll man da erst von jenen sagen, die dies häufig üben? (S. A.I.35)

    Ist mit dem Körper betrachten, denn immer den Atem zu betrachten gemeint ? :) Oder ist damit gemeint, man kann alles her nehmen, könnte auch nur seinen Fuß betrachten und als Meditationsobjekt hernehmen ?

    Der Weise, der, auf Sittlichkeit gestützt,

    Den Geist entfaltet, sich in Weisheit übt,

    Ein solch entschlossener und weiser Jünger

    Mag dieses Lebens Wirrsal einst entwirren.

    (Diese Verse finden sich im Samyutta-Nikāya).



  • Noreply
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    • 9. Oktober 2022 um 15:13
    • #4

    Wenn es dir hilft, nimm nur den Fuß. Ich hab meist nur den Atem genommen und bin gescheitert. Erst als ich beim Betrachten andauernd das Objekt gewechselt habe, bin ich von allen Objekten schneller frei gekommen. Mein Erfahren ist, das auch das nur ein Objekt betrachten, Wollen eben Festhalten ist.

    Das Ziel von Meditation ist sich von jedem Objekt, auch von sich selbst zu befreien. Man nimmt ein Objekt der Betrachtung, um zu lernen, nicht mehr nach einem Objekt zu greifen.

    Das Ergebnis ist, dass außerhalb der Meditation ich viel besser aus einem Zentrum der Ruhe handeln kann. Meine Aufmerksamkeit flippt nicht mehr rum.

  • Wu°
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    • 9. Oktober 2022 um 23:30
    • #5

    Das hat verschiedene Gründe. Verwesende Leichname als Meditationsobjekt ist in unserer Kultur schwierig, andere, wie die Kasinas wurden propagiert, aber das Interesse war kaum vorhanden. Vieles ist einfach Teil des Zeitgeistes.

    Aber letztlich: Solange da kein Meditationssubjekt da ist, ist alles in Ordnung.

    "Von der Waschschüssel der Geburt

    bis zur Waschschüssel des Bestatters -

    nur Geschwafel"

    Ikkyû Sôjun

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    • 15. Oktober 2022 um 21:06
    • #6

    Zu meiner Frage zur Metta- Meditation vs. Atem-Konzentration/ Meditation im Faden Sammlungsgruppe hat ja leider keiner geantwortet.

    Es scheint so, dass man durch die Metta- Entfaltung, auch einen konzentrierten , gesammelten Geist kriegt, oder sogar in eine Vertiefung dadurch gehen kann. Aber das weiß ich nicht.

    Nun habe ich eben durch Zufall das hier gelesen, und wollte fragen, ob euch das etwas sagt :

    Zitat

    Vis. IX. 1. Die Entfaltung der Güte (mettā-bhavanā)

    Der der Übung beflissene Anhänger, der von den unmittelbar nach den zehn Betrachtungsübungen aufgezählten vier (..)

    Ob euch die zehn Betrachtungsübungen etwas sagen.

    Der Weise, der, auf Sittlichkeit gestützt,

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Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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