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Achtsamkeit Gedankenkreisen

  • SolarFall
  • 7. Juli 2022 um 21:36
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  • Tai
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    • 10. Juli 2022 um 21:11
    • #26
    SolarFall:

    Ich frage mich nun ist das ein "Fortschritt", oder lediglich eine Imagination meines Verstands

    Das passiert nach einer Weile, wenn du mit offenen, aber entspannten Augen beim Zazen vor dich auf einen Punkt schaust und dich sammelst. Das Ergreifen von Gedanken geht dagegen mit einer deutlich fokussierteren, ruheloseren Art des Sehens einher. Deswegen ist es so wichtig, beim Zazen auch das Sehen zu entspannen (ohne allerdings die Augen zu schließen) weil mit deinen Augen auch dein Geist ruhiger wird.

  • Himmelsbaum
    Gast
    • 10. Juli 2022 um 21:22
    • #27
    SolarFall:

    an die leuchtende Birke. Also nach einer Depression fühlt es sich nicht an, viel mehr danach dass das Leben mit all seinen Reizen eine innerliche Sehnsucht in mir nicht befriedigen kann.

    Dies hier - "dass das Leben mit all seinen Reizen eine innerliche Sehnsucht in mir nicht befriedigen kann" - ist eine buddhistische Wirklichkeitsbeschreibung. Im Leben, wenn es gut für einen läuft, gibt es flüchtiges Glück, aber nichts dauerhaftes. Die Frage ist dann, wie reagiere ich auf diese Erkenntnis. Man kann da auch depressiv darauf reagieren, wie 'macht eh alles keinen Sinn mehr' o.ä. Was bei dir glücklicherweise nicht der Fall zu sein scheint.

  • SolarFall
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    7. Juli 2022
    • 11. Juli 2022 um 18:28
    • #28

    Hallo nochmal,

    Habe heute einfach mal aus dem Fenster gesehen nach dem Meditieren und bin dann plötzlich einfach komplett in meinen Körper "gerutscht" und bin nurnoch da gewesen ohne Gedanken, also sozusagen nur Körper mit den Wahrnehmungen.

    Irgendwie macht die Anstrengung zu Meditieren jetzt gar keinen Sinn mehr für mich, weil das alles irgendwie nur Gedanken erzeugt und die Stille zerstört.

    Ist das bereits das Ende?

  • Noreply
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    • 12. Juli 2022 um 01:02
    • #29
    SolarFall:

    Hallo nochmal,

    Habe heute einfach mal aus dem Fenster gesehen nach dem Meditieren und bin dann plötzlich einfach komplett in meinen Körper "gerutscht" und bin nurnoch da gewesen ohne Gedanken, also sozusagen nur Körper mit den Wahrnehmungen.

    Irgendwie macht die Anstrengung zu Meditieren jetzt gar keinen Sinn mehr für mich, weil das alles irgendwie nur Gedanken erzeugt und die Stille zerstört.

    Ist das bereits das Ende?

    Das ist der Anfang. Jetzt weißt du, das Meditation immer schon keinen Sinn hatte. Doch nun ist es genau so, du kannst einfach etwas wirklich, ganz bewusst Sinnloses machen. Einfach weil du es kannst.

  • SteFo
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    12. Juli 2022
    • 12. Juli 2022 um 02:00
    • #30
    SolarFall:

    Das Problem an der Sache dass ich inzwischen einen großen Teil meiner ursprüngliche Lockerheit/Spontanität und spaßigen Haltung dem Leben gegenüber verloren habe. Speziell im Bezug zur Achtsamkeit macht mir das zu schaffen. Zum Beispiel wenn ich ein Glas umwerfe oder ähnliches, kommt immer direkt ganz automatisch der Gedanke "wäre ich nur vorsichtiger/achtsamer gewesen". Früher hätte ich mit den Schultern gezuckt und einfach die Scherben aufgeräumt. Inzwischen löst sowas jedes Mal eine kleine sinnkrise aus.

    Hallo miteinander! :)


    Verstärkt wird das ganze noch mit einem sehr unwohlem Gefühl, dass ich aber nicht genau erklären kann. Und zwar geht es darum dass ich das Gefühl habe mein ganzes Leben schon tausende Male gelebt zu haben, und immer wieder die selben kleinen Fehler mache. Der Witz ist es handelt sich dabei immer um kleine Bagatellen wie sich die Hand anschlagen, essen verkleckert etc, also wirklich nichts worüber ich mir früher überhaupt Sorgen gemacht hätte. Inzwischen ist es so dass der Gedanke auftaucht "Mist, mir ist das schon hunderte male passiert, wenn ich nur achtsam gewesen wäre müsste ich nicht die selben Fehler wie in meinen früheren Leben wiederholen."

    Versteht das bitte richtig, es ist wirklich etwas was mich derzeit sehr quält und mich davon abhält entspannt im hier und jetzt zu leben und das Leben zu genießen, weil gefühlt alles zu einer Achtsamkeitspflicht geworden ist, selbst essen zu kochen oder mal spazieren zu gehen. Ich habe schon versucht meine Gedanken wieder zu entspannen nach dem Motto "komm runter, entspann dich nimm das nicht so ernst", aber diese Gedanken zwängen sich trotzdem immer wieder auf und nehmen mir so langsam die Freude am Leben.

    Ich hoffe irgendwer hat Erfahrungen mit sowas und kann mir hier weiterhelfen, scheinbar bin ich in einer Art Achtsamkeitsfalle getappt.

    Viele liebe Grüße! SolarFall

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    Ehrlich gesagt bin ich überfordert mit deiner Mitteilung. Ich müsste mir viele Gedanken machen, um auf jeden deiner Gedanken antworten zu können. Aber dadurch hätte ich das Gefühl, nur zu befeuern, was dein Problem ist. Ich bin ratlos.

    mankind ... must act and reason and believe; though they are not able, by their most diligent enquiry, to satisfy themselves concerning the foundation of these operations, or to remove the objections, which may be raised against them [Hume]

  • SolarFall
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    7. Juli 2022
    • 12. Juli 2022 um 11:25
    • #31

    Hallo ihr,

    Ich denke so langsam werde ich mir bewusst was bei mir nicht stimmt. Gestern hatte ich eine ganz merkwürdige Erfahrung, beim Film schauen hatte ich das Gefühl das sich plötzlich in meiner Brust etwas geöffnet hatte, hat sich angefühlt als wäre eine Quelle aus Trauer daraus hervorgegangen. Leider war ich etwas abgelenkt und bin nicht weiter darauf eingegangen und hab es nicht ganz passieren lassen.

    Ist sowas auch bekannt unter buddhistischen kreisen? Ansonsten glaube ich nämlich das ich einfach irgendwie ein trauma oder so erlebt habe und deswegen irgendwas in mir unterdrücke.

    Jedenfalls vielen lieben dank euch allen, habt mir sehr geholfen bisher. Ich hoffe das ist nicht zu abwegig das alles was ich hier von mir gebe.

    Schönen Tag!

    Grüße

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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