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  1. Buddhaland Forum
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Nirvikalpa Samadhi, die Vertiefungen, Satori, Kensho was ist was

  • Hingabe
  • 22. Juni 2022 um 12:52
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    • 13. September 2022 um 00:33
    • #51

    Hingabe Ja das solltest du machen, in den Schriften lesen um zu verstehen. Leider ist es mir so geschehen, dass ich auch die Schriften gelesen habe um zu verstehen. Doch heute ist es wirklich so, dass ich die Schriften lese und sie versteh, aber ganz anders als früher. Alle meine „Bearbeitungen“ sind verloren und sinnlos, es steht alles darin in den Schriften, genauso wie ich das heute verstehe. Kein Wort zu viel und keines zu wenig.

    Alle meine Gedanken waren Notwendig, auch alles Leiden an den Worten, auch meinen hier im Forum, alles Zweifeln am Buddha war notwendig.

    Über das 4, Jhana hinaus, gibt es nichts mehr zu erkennen oder zu erfahren oder zu denken. Nicht nur wortlos. Nicht nur Leere. Nichts, absolut nichts. Kein ich kein du, kein Nirvana.

  • Sven
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    • 13. September 2022 um 09:25
    • #52
    Ellviral:

    Über das 4, Jhana hinaus, gibt es nichts mehr zu erkennen oder zu erfahren oder zu denken. Nicht nur wortlos. Nicht nur Leere. Nichts, absolut nichts. Kein ich kein du, kein Nirvana.

    Zur Vervollständigung:

    Das Bewusstsein ist zwar immer dieselbe Kategorie, aber die erkannten Objekte können sich noch verfeinern.
    Im Buddhismus gibt es vier Stufen von "unendlicher Raum" bis zur "weder Wahrnehnung noch nicht-Wahrnehmung"

    Dann gibt es noch die überweltlichen jhana die Pfad- und Fruchtmomente mit nibbana als Objekt.

    Und tatsächlich noch etwas darüber Hinausgehendes nämlich nirodha samapatti. Die Abwesenheit von Wahrnehmung und Gefühl.
    Dies kann aber natürlich nicht direkt erfahren werden, sondern erst im Nachhinein erkannt werden.

  • Sven
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    • 13. September 2022 um 09:50
    • #53
    Rigpa:
    Sven:

    Am besten mal im Abhidhammatthasangaha nachschauen.

    Danke für Deine Antwort :) und für den Hinweis. :like: Ja, ich werde versuchen da mal rein zu lesen. Noch so ein Kenner.

    Was ich faszinierend finde ist, dass die Tradition des Buddhismus so viele Erfahrungen kennt, sie studiert hat, Namen ausgedacht, Beschreibungen der Erfahrungen mit der Zeit entstanden sind. So das jemand der etwas in der Art erfahren hat es nachlesen kann. ( Was war das ? )

    Im Yoga ist es sicher auch so...

    Eigentlich eher nicht. Yoga war immer ein wenig Geheimlehre mit Einweihung etc. Die Theravada-Buddhisten haben versucht eine fast wissenschaftliche Beschreibung zu hinterlassen. So ist deren Weg so gut wie für alle zugänglich. Natürlich gibt es auch hier Fehler, aber ihre Beschreibung reicht vollkommen aus, um sich nicht in den Sutten zu verirren.

  • Noreply
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    • 13. September 2022 um 11:20
    • #54
    Sven:
    Ellviral:

    Über das 4, Jhana hinaus, gibt es nichts mehr zu erkennen oder zu erfahren oder zu denken. Nicht nur wortlos. Nicht nur Leere. Nichts, absolut nichts. Kein ich kein du, kein Nirvana.

    Zur Vervollständigung:

    Das Bewusstsein ist zwar immer dieselbe Kategorie, aber die erkannten Objekte können sich noch verfeinern.
    Im Buddhismus gibt es vier Stufen von "unendlicher Raum" bis zur "weder Wahrnehnung noch nicht-Wahrnehmung"

    Dann gibt es noch die überweltlichen jhana die Pfad- und Fruchtmomente mit nibbana als Objekt.

    Und tatsächlich noch etwas darüber Hinausgehendes nämlich nirodha samapatti. Die Abwesenheit von Wahrnehmung und Gefühl.
    Dies kann aber natürlich nicht direkt erfahren werden, sondern erst im Nachhinein erkannt werden.

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    Das Erkennen des Buddha ist, dass dieses alles innerhalb der Skandha dieses fühlenden Wesens ist. Nichts davon ist außerhalb dieser Skandha, außerhalb ist nur Samsara.

    Wenn diese Skandha dieses fühlenden Wesens nicht existieren, ist all das nicht zu erkennen. Es ist eine Fata Morgana, dass es davon irgendetwas außerhalb der Skandha dieses fühlenden Wesens gibt.

  • Noreply
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    • 13. September 2022 um 21:10
    • #55

    Heißt ganz einfach: alles ist in dir. Etwas außerhalb von dir kann niemals du sein.

  • Hingabe
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    • 1. Juli 2023 um 14:09
    • #56

    Hallo ihr,

    ich muss oder wollte das Thema wieder aufgreifen, da ich vorgestern in einem Video ( Samadhi der Film Teil 2 ) gehört habe, das Nirvikalpa S. die höchte Form des Samadhis darstellt.

    In einem Vortrag von Zen Lehrer H. Polenski heißt es, dass Nirvikalpa S. auch ein Anfänger ausüben kann / dazu fähig ist darin zu verweilen.

    Da frage ich mich, wie das zusammen passt.

    In dem Film, wurde Nirvi. Samadhi so beschrieben : Weder Wahrnehmung noch Nichtwahrnehumg. Wäre 8. Vertiefung oder ?

    H. Polenski gibt hervorragende geleitete Mediationen, aber dass er die Begriffe manchmal so durcheinander wirft, ist anstrengend.

    Weil man das alles dann nicht mehr versteht, sich verzetteln kann oder unsicher wird. ( Was ist nun was ). Da er kurz danach sagte, Kensho sei dann noch im Vorlauf.


    In dem Film wurde gesagt, dass Nirvikalpa Samadhi Verwirklichung sei und dann wieder dass sie es nicht sei. Also so habe ich das verstanden.

    Ich weiß, dass es nicht mit dem Verstand zu verstehen ist, was vor sich geht in bestimmten Seinszuständen.

    Nur eine Orientierung oder Ahnung können unterschiedlichen Begriffe geben.

    Der Weise, der, auf Sittlichkeit gestützt,

    Den Geist entfaltet, sich in Weisheit übt,

    Ein solch entschlossener und weiser Jünger

    Mag dieses Lebens Wirrsal einst entwirren.

    (Diese Verse finden sich im Samyutta-Nikāya).



    3 Mal editiert, zuletzt von Hingabe (1. Juli 2023 um 14:22)

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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