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Erfahrungen und Erklärungen

  • shokanska
  • 8. Januar 2022 um 09:56
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  • shokanska
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    8. Januar 2022
    • 9. Januar 2022 um 16:17
    • #26
    void:
    shokanska:

    Leider fehlt mir irgendwie der Schlüssel zur Ruhe und inneren Leere die ich eben ein paar mal in den letzten Wochen erreicht habe und wieder erreichen möchte. Oft denke ich mir dass ich es einfach zu sehr forciere und deshalb nicht weiter komme.

    Der Wunsch vergangene Zustände reproduzieren zu wollen, produziert ja selber Stress und Unruhe. Das wichtigste ist das, man da eine Routine aufbaut und durchzieht. Und das hast du doch gut gemacht.

    Oft kann man selber nicht wirklich sehen, was ein Fortschritt ist. Man braucht da viel Geduld mit sich.

    ok damit kann ich viel anfangen und habs mir so ähnlich schon öfters gedacht. bisher hab ichs auch ohne pause jeden Tag praktiziert bin nur ein wenig traurig, irritiert dass ich es die letzten paar Tage nicht weit geschafft habe. Liegt vl an der (falschen) Annahme dass wenn man etwas trainiert man konstant besser darin wird. In diesem Fall verhält es sich wohl anders und ich sollte einfach weitermachen und Geduld üben. bzw es so wenig zu bewerten wie möglich.

  • shokanska
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    8. Januar 2022
    • 9. Januar 2022 um 16:20
    • #27
    User19823:

    Du weißt einfach noch nicht, was normal ist ;).

    Wir schlagen uns alle mit Gedanken rum. Es geht darum, genau das auch während der Meditation akzeptieren zu lernen und nur dann lassen sie langsam nach. Natürlich haben wir alle mal Glückssträhnen, wo alles wie von alleine läuft, aber die halten nicht an. (Wobei noch die Frage ist, ob man in den Glückssträhnen die Gedanken nicht einfach nur verdrängt.)

    Erstmal geht es darum, immer wieder wahrzunehmen, was gerade da ist und dann versuchen, das loszulassen. Oft kommt schon ein paar Sekunden später der nächste Gedanke, dann wieder wahrnehmen-annehmen(!)-loslassen.

    Das ist ein jahrelanges Training, das aber gleichzeitig auch das Annehmen der Realität trainiert.

    Nur Geduld,

    das wird schon ^^

    :mediw: User19823

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    ok das mit dem annehmen ist noch schwierig. ich werde es versuchen neutral anzunehmen und mich nicht leicht darüber zu ärgern wie ich es die letzten tage gemacht habe.

  • User19823
    Gast
    • 9. Januar 2022 um 16:34
    • #28
    shokanska:

    bisher hab ichs auch ohne pause jeden Tag praktiziert bin nur ein wenig traurig, irritiert dass ich es die letzten paar Tage nicht weit geschafft habe. Liegt vl an der (falschen) Annahme dass wenn man etwas trainiert man konstant besser darin wird. In diesem Fall verhält es sich wohl anders und ich sollte einfach weitermachen und Geduld üben. bzw es so wenig zu bewerten wie möglich.

    Meditation ist keine Sportübung und kein Leistungssport, es gibt keine gleichmäßig durchgehenden Fortschritte, das hängt ja auch ab von dem Zustand, in dem wir die Meditation beginnen.

    Das mit dem Annehmen dauert Jahre und auch ich, die ich seit meiner Jugendzeit meditiere, ärgere mich zwischendurch auch noch wie Bolle. Manchmal bin ich total genervt, wenn ich mich nicht mal 3 Minuten konzentrieren kann. Dann wechsel ich zur Gehmeditation oder mache QiGong Übungen oder ich breche ab und versuche es zur anderen Zeit neu oder ich versuche genau das, was jetzt gerade ist, also auch den Ärger, anzunehmen.

    Allein der immerwährende Versuch, das was ist anzunehmen, wird sich schon positiv auf deinen Alltag auswirken.

  • shokanska
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    8. Januar 2022
    • 9. Januar 2022 um 16:38
    • #29
    User19823:
    shokanska:

    bisher hab ichs auch ohne pause jeden Tag praktiziert bin nur ein wenig traurig, irritiert dass ich es die letzten paar Tage nicht weit geschafft habe. Liegt vl an der (falschen) Annahme dass wenn man etwas trainiert man konstant besser darin wird. In diesem Fall verhält es sich wohl anders und ich sollte einfach weitermachen und Geduld üben. bzw es so wenig zu bewerten wie möglich.

    Meditation ist keine Sportübung und kein Leistungssport, es gibt keine gleichmäßig durchgehenden Fortschritte, das hängt ja auch ab von dem Zustand, in dem wir die Meditation beginnen.

    Das mit dem Annehmen dauert Jahre und auch ich, die ich seit meiner Jugendzeit meditiere, ärgere mich zwischendurch auch noch wie Bolle. Manchmal bin ich total genervt, wenn ich mich nicht mal 3 Minuten konzentrieren kann. Dann wechsel ich zur Gehmeditation oder mache QiGong Übungen oder ich breche ab und versuche es zur anderen Zeit neu oder ich versuche genau das, was jetzt gerade ist, also auch den Ärger, anzunehmen.

    Allein der immerwährende Versuch, das was ist anzunehmen, wird sich schon positiv auf deinen Alltag auswirken.


    annehmen bedeutet es neutral zu betrachten oder? Es wahrzunehmen, neutral, objektiv, rational zu betrachten und damit den gedanken loslassen zu können.

    verstehe ich das richtig?

  • User19823
    Gast
    • 9. Januar 2022 um 16:54
    • #30

    "Ja, es darf sein wie es ist", das ist für mich annehmen, eine der wichtigsten Einstellungen gegenüber der Meditation. Alles andere ist nur "sich selber Druck machen".

  • shokanska
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    • 9. Januar 2022 um 17:37
    • #31
    User19823:

    "Ja, es darf sein wie es ist", das ist für mich annehmen, eine der wichtigsten Einstellungen gegenüber der Meditation. Alles andere ist nur "sich selber Druck machen".

    ja es darf sein wie es ist, weil man kann dagegen sowieso nichts machen dass die gedanken kommen und gehen, jetzt verstehe ichs :)

  • Himmelsbaum
    Gast
    • 9. Januar 2022 um 18:15
    • #32
    shokanska:
    User19823:

    "Ja, es darf sein wie es ist", das ist für mich annehmen, eine der wichtigsten Einstellungen gegenüber der Meditation. Alles andere ist nur "sich selber Druck machen".

    ja es darf sein wie es ist, weil man kann dagegen sowieso nichts machen dass die gedanken kommen und gehen, jetzt verstehe ichs :)

    Sei dir aber bewusst, dass dies nur eine Herangehensweise ist. Es gibt auch andere. Hier gibt es einen Faden zur Rechten Anstrengung, da wird deutlich, dass nicht generell gilt "es darf sein wie es ist". Und die rechte Anstrengung ist im Achtpfad der Praxisschritt vor der Meditation.

  • xiaojinlong
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    • 9. Januar 2022 um 21:22
    • #33
    Leuchtende Birke:

    Sei dir aber bewusst, dass dies nur eine Herangehensweise ist. Es gibt auch andere. Hier gibt es einen Faden zur Rechten Anstrengung, da wird deutlich, dass nicht generell gilt "es darf sein wie es ist". Und die rechte Anstrengung ist im Achtpfad der Praxisschritt vor der Meditation.

    Das ist aber nichts, das sich gegenseitig ausschließt, sondern sich sogar gegenseitig ergänzt.

    Dinge sein zu lassen wie sie sind, heißt auch, dass man nicht auf diese reagiert sondern sie vergehen lässt. In dieser "passiven Haltung" steckt also durchaus eine Anstrengung. In dieser Anstrenung kann man zur Erkenntnis gelangen, dass unheilsames aufsteigt, wieder vergeht und umso weniger man darauf reagiert, umso weniger davon kommt auf. Gleichzeitig kann man erkennen, dass heilsames aufsteigt und sich das heilsame manifestiert. Jede(r) der mal länger auf dem Kissen gesessen hat kann bezeugen, dass das kein leichter Akt ist und ein "Kämpfen" dabei notwendig ist um das auszuhalten und sitzen zu bleiben, obwohl der Boden unter einem weggezogen wird.

    _()_

    小金龍

  • Igor07
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    • 10. Januar 2022 um 19:15
    • #34

    shokanska .

    Ich würde dir raten, mehr dich zu "erden". Die Methoden dafür sind echt genug.

    LG.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • Sven
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    • 15. Januar 2022 um 07:14
    • #35
    shokanska:

    Der Grund für mein Posting ist aber ein anderer:

    Vorweg, ich konnte schon seit ich mich erinnere ein gewisses Gefühl in meinen Beinen hervorrufen dass einem Kribbeln ähnelt. Ich wusste und weiß bis heute nicht um welches Phänomen es sich dabei handelt und was es eigentlich ,,bringt,,. Dieses Gefühl ist nicht nur angenehm sondern auch ein wenig anstrengend und es kann intensiv werden.

    Dieses Gefühl kann ich (selten) in meinen Übungen auf meinen Oberkörper ausbreiten... lassen. oder wie auch immer. Manchmal, wenn mein Kopf sehr frei ist, funktioniert es besser.

    Ich dachte immer ich müsste etwas forcieren um es hervorzurufen, seit ein paar Tagen kommt mir aber vor dass der Schlüssel dazu einfach nur ,,der freie, leere Kopf,, ist. Es entsteht dann von alleine. Ein sehr fremdes Gefühl am ehesten vergleichbar mit, wie gesagt, einem kribbeln. Achja, ein Hinderniss, dieses Gefühl zu ,,erhalten,, ist es dass ich dabei meist zum atmen aufhöre (für die paar Sekunden eben) und wenn ich wieder Luft hole ist das ,, kribbeln,, weg. Ich kann sozusagen dabei nicht weiteratmen, wie komisch sich dass auch anhört. Aus diesem Grunde kann ich das Gefühl nur für wenige Sekunden halten.

    Dieses Kribbeln funktioniert bei mir viel besser im sitzen als im liegen, als zusätzliche Information.

    Schau dir mal deinen Zeigefinger eine Weile an (1-bis 2 min) und versuche auszumachen, was das Fingergefühl ausmacht, woraus es im Einzelnen besteht, also bevor es im Bewusstsein als statisch erscheint. Na, sollte dir bekannt vorkommen?

    Jetzt seh' mal nach, ob du so ein einzelnes Ding kontrollieren kannst (anatta), ob es irgendwie statisch ist oder sich ständig ändert (anicca), und ob das Ding irgendwie zufriedenstellend sein kann (dukkha).

    Das Kribbeln sind die ursprünglichen Körperformationen, die wohl physiologisch bedingt im entspannten körperliche Zustand verstärkt werden. Man kann daran schön und ganz einfach die Drei Daseinsmerkmale erkennen.

    Letztendlich wirst du feststellen, dass nicht nur das Körpergefühl sich in Kribbeln auflösen lässt, sondern auch die ganze andere Welt. Also zu guter Letzt alles von deinem Geist von diesem "Kribbeln" ausgehend konstruiert wird.

    Gruß

    Sven

  • Igor07
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    • 15. Januar 2022 um 18:50
    • #36
    Sven:

    Letztendlich wirst du feststellen, dass nicht nur das Körpergefühl sich in Kribbeln auflösen lässt, sondern auch die ganze andere Welt. Also zu guter Letzt alles von deinem Geist von diesem "Kribbeln" ausgehend konstruiert wird.

    Das ist sehr gut! Die Welt des Kribbelns und die ganze Welt!(:

    Ich nehme doch an, das Problem liege auf so keiner so "globalen" Ebene.

    LG.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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