Wir leben ja auch vielleicht gerade nicht in einer goldenen Blütezeit, sondern eher mitten im soundsovielten Jammertal des spirituellen Zerfalls. 😫😁
Da muss man besonders gut hinschauen! 🤔
Wir leben ja auch vielleicht gerade nicht in einer goldenen Blütezeit, sondern eher mitten im soundsovielten Jammertal des spirituellen Zerfalls. 😫😁
Da muss man besonders gut hinschauen! 🤔
Ich kann jedem nur empfehlen, sich auf die Übungsweise zu konzentrieren und die Frage nach einem Meister als nebensächlich anzusehen. Ich wäre wohl nie zum Zen gekommen, wenn ich nach einem Meister gesucht hätte. Mit Zazen bin ich immer zusammen - und wer ist denn der Meister, wenn nicht ich selbst.
Ich sehe die Aufgabe eines Meisters sowieso darin, zu begreifen, dass es gilt, den Meister in sich selbst aufzuspüren.
Das ist allerdings eine Aufgabe, die vermutlich nicht einfach ist.
Das ist allerdings eine Aufgabe, die vermutlich nicht einfach ist.
Und erst das Paradoxon - Ein Meister der nicht bei sich selbst ist, weil er anderen hilft/ helfen will ... es jedenfalls publiziert, so nach dem Motto irgendwas müsste getan werden...
Achso, war etwas verwundert, weil hier kaum was von Kapitalismus oder Kommunismus steht - dieser Einheit, die es zu erreichen gäbe so als könnte man dazu konsumieren, oder sich etwas entledigen. Wer würde von sich selbst schon behaupten, er sei perfekt? Oder immer genau das, alles? Schade ist das nicht... es ist so oder so was es ist - mit Meister, mit ohne Meister, ohne Meister, ohne mit Meister, mit ohne ohne Meister, ohne mit ohne Meister... wer hat noch Lust?
Ich sehe die Aufgabe eines Meisters sowieso darin, zu begreifen, dass es gilt, den Meister in sich selbst aufzuspüren.
Das ist allerdings eine Aufgabe, die vermutlich nicht einfach ist.
Das ist doch ein System, das sich irgendwann mal etabliert hat, um dem System Dauer zu geben - da wird einer als Nachfolger ausgesucht, vom Vorgänger, aber auch von der Sangha, der den bis dahin angesammelten Besitz übernimmt - "Robe und Schale" als Symbole für den ganzen Klosterkrempel - und, um da nochmal Sheng yen zu bemühen: dort ist jede Menge Besitz. Das ist sogar ein Kriterium bei Sheng yen, was die Authentizität eines Meisters anbetrifft. In Hoofprints of the Ox schreibt er im 10. Kapitel What it means to be an Chan Master und zählt da einige Kriterien auf, wie materielle Potenz.
Solange du was in dir selbst aufspüren willst, Meister, Buddha, Ego, bist du gespalten. Das ist also eine sinnlose Aufgabe.
@seinistsein
Eine kurze Geschichte von fast allem?
Das ist nix mehr für mich! Hat sich nicht bewährt... 🤔🙂
Solange du was in dir selbst aufspüren willst, Meister, Buddha, Ego, bist du gespalten. Das ist also eine sinnlose Aufgabe.
Ja. Jetzt sei doch nicht so sprachlich überkorrekt! 😁
Huch, war da was im Angebot?
Ich hab's leider verpasst.