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Hund griff Vogel an und verletzte diesen!

  • User13144
  • 21. Mai 2021 um 14:45
  • Zum letzten Beitrag
1. offizieller Beitrag
  • User13144
    Gast
    • 21. Mai 2021 um 14:45
    • #1

    Namaste 🙏 ihr Lieben 🥰,


    mein Hund find im Garten heute einen Vogel. Kurz bevor ich Rasen mähen wollte lies ich die Hunde in den Garten. Als mein Hund nicht kam schaute ich. Ich dachte er würde sich wälzen. Dann sah ich aber das er sich einen kleinen Vogel gefangen hat und diesen Riss. Der Vogel schrie das tat mir sehr weh. Hatte großes Mitgefühl und auch Mitleid gehabt. Ich konnte meinen Hund davon nicht abhalten den Vogel loszulassen. Ich holte 2 Rechen aus dem Schuppen um einen über den Vogel zu legen und mit dem anderen den Hund zu vertreiben. Dies geling mir auch. Ich da mit den schreienden Vogel an. Sah das mein Hund einige Federn schon rausgerissen hat und der Vogel stark blutete. Ich sah das es nicht mehr möglich war diesen Vogel zu retten. Ein Loch war im Hals. Mir blieb nichts mehr übrig als den Vogel von seinem Leiden zu befreien und diesen endgültig zu töten im Anschluss dann das Nembutsu gesprochen um ihn die Wiedergeburt im Reine Land zu Buddha Amida zu erleichtern.

    Trotz das Ich sah, das nichts mehr möglich war, frag ich mich ob ich es richtig gemacht habe. Ich hätte keinen Tierarzt in der Nähe gehabt und so wie der Vogel ausgesehen hat, hätte er es nicht überlebt.

    🙏Namu-Amida-Butsu🙏
    Mein Beileid 💐 für den Vogel 🦅 :cry:

    Einmal editiert, zuletzt von User13144 (21. Mai 2021 um 15:01)

  • Obladi Oblada
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    • 21. Mai 2021 um 16:43
    • #2

    Du hast aus Mitgefühl gehandelt und das Leiden des Vogels verkürzt. Ich sehe darin nichts Verwerfliches und hätte es vermutlich auch so gemacht. _()_

    Living is easy with Eyes closed

  • Phoenix
    Gast
    • 21. Mai 2021 um 17:31
    • #3

    Wenn du Mantras für den toten Vogel machst und in Zukunft darauf achtest, das dein Hund wenig Gelegenheit zum jagen hat,

    machst du alles richtig.

    _()_

  • Thorsten Hallscheidt
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    • 21. Mai 2021 um 18:09
    • Offizieller Beitrag
    • #4

    Wie viele Insekten und auf welche grauenvolle Weise sterben beim Rasenmähen... (Kein Scherz)

    Auch das Sterben ist eine Phase des Lebens, die wichtige Erkenntnisse und Erlebnisse für den Weg bringen können. Vielleicht auch für einen Vogel. Darum ist es aus buddhistischer Perspektive möglicherweise eine nicht so eindeutige Sache mit dem "Leiden verkürzen".

    Das ist denn doch nur der Abendwind, der heute mit ordentlich verständlichen Worten flüstert.

  • gabi.voelkel
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    • 21. Mai 2021 um 18:10
    • #5

    Hallo Jyotish

    ja indem Du mit Mitgfühl gehandelt hast und den Vogel aus seinem Leiden erlöst hast und noch für ihn gebetet hast, ist das in Ordnung.

    Habt Ihr denn zur Zeit viele Jungvögel in Eurem Garten ? Dann ist es besser die nächsten Tage erstmal alleine in den Garten zu gehen um nach zu schauen ob nicht ein Jungtier irgendwo sitzt , wo ihn der Hund erreichen kann.

    Lieben Gruß

    Gabi

    "Das bin ich nicht, das gehört mir nicht, das hat für mich kein Selbst"

  • User13144
    Gast
    • 21. Mai 2021 um 18:30
    • #6

    Namaste 🙏 liebe gabi.voelkel ,


    eigentlich nicht. Wenn dann hoch in den Bäumen. Dieser Vogel war ein ausgewachsener.

    Mit dem Hund ist es schwer. Denn zum einem ist es ein Jagt Hund. Dackel. Außerhalb des Gartens, ist es schwer. Die Hündin vom meinem Mann ist blind. Mit der Leine lässt sie sich nicht mehr führen. Sie geht nur in den Garten. Mein Hund der Rüde (Jäger) geht daher auch in den Garten. Groß genug ist der Garten. 1000 qm2. Ob er ihn gefangen hat oder der Vogel war abgestürzt, konnte ich nicht sehen. Sah nur das mein Hund den Vogel schon hatte. Werde aber vor dem raus gehen achten ob Vogel da sind und ggf. Warten.


    🙏Namu-Amida-Butsu🙏

  • gabi.voelkel
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    • 22. Mai 2021 um 11:57
    • #7

    Lieber Jyotish,

    was mich noch wundert ist, dass es eigentlich einem gesunden erwachsenen Vogel möglich sein muss, rechtzeitig zu fliehen, egal ob Hund oder Mensch. Also wenn man Vögel beobachtet , die z.B. auf der Erde etwas aufpicken , oder auch wenn man auf sie zugeht oder läuft, sind sie meistens im Stande rechtzeitig weg zu fliegen. Meistens gibt es ja dann auch von anderen Vögeln Warnungen, wenn sich jemand nähert. Die Meisen , die zur Zeit bei uns brüten, meckern auch immer wenn wir im Hof erscheinen.:grinsen:

    Lieben Gruß

    Gabi

    "Das bin ich nicht, das gehört mir nicht, das hat für mich kein Selbst"

  • CCC
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    • 22. Mai 2021 um 12:19
    • #8

    Das habe ich auch gedacht.

    Vielleicht war der Vogel schon vorher verletzt oder krank.

    Ein Hund schleicht sich ja nicht so an, wie eine Katze.

    🙏

  • Sili
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    • 25. Mai 2021 um 21:01
    • #9

    _()_

    Sehe ich auch so wie einige die hier schon geantwortet haben.

    eine tat aus mitgefühl wird kein schlechtes karma geben (schlimstenfals neutrales)

    wäre der Vogel gesund gewesen hätte der Hund den Vogel nie erwist.

    Das erinert mich an 2 Ente und Meinen wasserscheuen Hund. Die beiden sahen meinen Hund kommen und flogen genau so weit weg das der Hund einen neuen angrif nahm. Das ganze wiederholte sich 5-10 mal, dan landeten die Enten an einer kannte wo es zum See hin ging (wer weiss das ein Hund beim jagen oft einen tubelblick bekommt der kann es erahnen;)) mein Hund konnte 2 mm vor dem Wasser eine Notbremsubg machen und die Enten haben im See geschnatert als wollten sie lachen:grinsen:_()_

  • gabi.voelkel
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    • 26. Mai 2021 um 12:11
    • #10
    Sili:

    _()_

    Sehe ich auch so wie einige die hier schon geantwortet haben.

    eine tat aus mitgefühl wird kein schlechtes karma geben (schlimstenfals neutrales)

    wäre der Vogel gesund gewesen hätte der Hund den Vogel nie erwist.

    Das erinert mich an 2 Ente und Meinen wasserscheuen Hund. Die beiden sahen meinen Hund kommen und flogen genau so weit weg das der Hund einen neuen angrif nahm. Das ganze wiederholte sich 5-10 mal, dan landeten die Enten an einer kannte wo es zum See hin ging (wer weiss das ein Hund beim jagen oft einen tubelblick bekommt der kann es erahnen;)) mein Hund konnte 2 mm vor dem Wasser eine Notbremsubg machen und die Enten haben im See geschnatert als wollten sie lachen:grinsen:_()_

    Na ja nicht jeder Hund hat Angst vor Wasser - unser Englischer Setter damals (1973)den mein Bruder aus Frankreich mitbrachte, war begeistert vom Wasser !

    "Das bin ich nicht, das gehört mir nicht, das hat für mich kein Selbst"

  • User13144
    Gast
    • 26. Mai 2021 um 12:16
    • #11
    Sili:

    _()_

    Sehe ich auch so wie einige die hier schon geantwortet haben.

    eine tat aus mitgefühl wird kein schlechtes karma geben (schlimstenfals neutrales)

    wäre der Vogel gesund gewesen hätte der Hund den Vogel nie erwist.

    Das erinert mich an 2 Ente und Meinen wasserscheuen Hund. Die beiden sahen meinen Hund kommen und flogen genau so weit weg das der Hund einen neuen angrif nahm. Das ganze wiederholte sich 5-10 mal, dan landeten die Enten an einer kannte wo es zum See hin ging (wer weiss das ein Hund beim jagen oft einen tubelblick bekommt der kann es erahnen;)) mein Hund konnte 2 mm vor dem Wasser eine Notbremsubg machen und die Enten haben im See geschnatert als wollten sie lachen:grinsen:_()_

    Namaste 🙏,


    vor Regen und Wasser draußen haben meine Hunde keine Scheu. Nur vor der Dusche :D

  • Kaffeebohne
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    • 26. Mai 2021 um 12:37
    • #12
    Sili:

    _()_

    Sehe ich auch so wie einige die hier schon geantwortet haben.

    eine tat aus mitgefühl wird kein schlechtes karma geben (schlimstenfals neutrales)

    Bin ich mir nicht sicher. Klar ist es ein Unterschied, ob ich denke "blöder Vogel, du störst mich" und ihn töte oder ob ich sein Leiden sehe, Mitgefühl habe und ihn töte. "Erlösen" würde ich es nicht nennen, einfach weil ich nicht weiß, ob er denn sterben will. Aus UNSERER Sicht ist es besser, er leidet nicht mehr. Aus seiner Sicht... wer kann es schon wissen?

    Zweiter Punkt: Wenn ich für mich ausschließe, dass es Wiedergeburt gibt, dann ist dieser Punkt natürlich egal. Wenn ich es nicht ausschließe - weiß ich denn, ob so ein zusätzlicher Gewaltakt den Übergang nicht erschwert? Ob der Vogel nicht im langen Abschied einen "besseren" Tod hat?

    Dritter Punkt: Einem Soldaten sagt der Buddha: "Wer in der Schlacht stirbt, kommt in die Hölle. Seine Gedanken sind darauf gerichtet: Diese Wesen sollen sterben!"

    Auch wenn ich aus Mitgefühl denke "Armes Viech, ich mache es Dir leichter" - da ist auch der Gedanke, die Absicht und auch die Tat von "dieses Wesen soll vernichtet werden".

    Das ist keine Kritik an Dir, Jyotish, oder jemand, der es anders sieht. Es ist lediglich mein persönlicher Standpunkt, der mich davon abhält, halbzerquetschte Schnecken, Regenwürmer und andere Tierchen ganz zu töten, obwohl sie mir leid tun und ihr Ende absehbar sind.


    Achja: Vierter Punkt: Ich persönlich möchte ganz gern gefragt werden, ehe man mich umbringt :D Das spreche ich auch anderen zu :)

    Anmerkung: Aus meiner Sicht sagt der Buddhismus nicht, der Zweck heiligt die Mittel.

    Es gibt da die nette Geschichte des Abts, der mit ein paar Mönchen von Räubern gefangen wird. Der Abt, sein Freund, sein Feind, der faule Mönch und der invalide Mönch sitzen da. Der Räuberhauptmann sagt: "Abt, du musst einen auswählen, der stirbt. Sonst müsst ihr alle sterben." Wen wählt der Abt?

    In der Geschichte: niemand. Er opfert sich auch nicht selbst, wie in in meiner christlichen Prägung spontan angenommen habe. Er sagt: "Ich kann für niemand entscheiden zu sterben."

    Leider sagt die Geschichte nicht, wie es weiterging :D Vermutlich wurde die Räuberbande erleuchtet. Oder die Mönche getötet. Naja, oder die US Kavallerie hat alle gerettet :D

  • Sili
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    • 26. Mai 2021 um 16:20
    • #13

    _()_

    Ob es für den Vogel besser ist oder ob es gerechtvertigt ist usw das hat niemand gesagt lediglich das aus mitfühlender absicht kein negatives karma entsteht aber woher soll ich das den wissen. Danke für deine sicht der dinge :grinsen:_()_

  • NightCat
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    • 15. Juni 2021 um 20:48
    • #14

    Ein interessantes Thema, da ich in den vergangenen 14 Tagen zweimal zu der traurigen Situation kam, auf totkranke leidende Insekten und Würme zu treffen. Allerdings habe ich danach kein Gebet gesprochen - weil ich keines kenne - sondern mir gedacht gut dass es für das unschuldig leidende Wesen jetzt so schnell vorbei war.

    Leidende Tiere zu töten (allerdings blitzschnell und human mit völliger Gehirnzerstörung damit Leiderzeugung und Schmerz unmöglich ist, durch Drauftreten) ist ein Zeichen von Mitgefühl.

    Ich habe dies auch schon einige male getan, z.b. eine stark verletzte Biene die über den Asphalt getorkelt ist und nicht mehr fliegen konnte, oder ein Regenwurm der sich am glühenden Asphalt gewunden hat und schon stark verfärbt war, und wo eine Heilung und Weiterleben nicht mehr möglich war, wenn man ihn ins kühle nasse Gras gelegt hätte.

    Da gibt es keine Rettung mehr, sondern nur noch den einen Weg.

    Einmal bin ich auf einen verwundeten Vogel getroffen, das war 2015.

    Es ist daran gescheitert ihn aufzuheben, und mit zu nehmen.

    Auch tötlich verwundete Tiere können noch sehr schnell sein, einen verwundeten Vogel der offensichtlich nicht fliegen konnte, zum Tierarzt bringen, ist fast unmöglich - wie die laufen können, wenn man die versucht einzufangen!

    Ich habe ihm ein Wasserschälchen und kleine Apfelbrocken zur letzten Stelle bevor er ins Unterholz und in Hecken gelaufen ist, hin gebracht falls es sich nur um eine Flügelverstauchung gehandelt hat, doch er war in den Tagen darauf unauffindbar - und drei Tage später hat man aus der Hecke unverkennbaren Geruch von Verwesung gerochen.

    Rettungsversuch kläglich gescheitert, ohne Netz war er unmöglich zu fangen.

    Glücklicherweise kam es noch nie zu einer Situation, wo ein grösseres eindeutig unheilbar tötlich verwundetes Tier, dass nur noch röchelnd da liegen kann, anzutreffen - denn bei grösseren Säugetieren ist blitzschnelle Bewusstseinsausschaltung durch Drauftreten ja logischerweise mal nicht möglich.Ohne Tierarzt wäre notwendig dieses mit zu nehmen und eine Einschläferungskammer aus Tupperware Decken und Helium zu improvisieren (Inertatmosphäre führt zu keinen Erstickungsreaktionen und erzeugt keine Angst keinen Todeskampf keine Atemnot), oder alternativ dazu einen Tierarzt finden, der humanes Einschläfern mit als ersten Schritt eine klassische Krankenhaus-Vollnarkose und danach Nembutal durchführt.

    Da grössere verwundete Tiere aber meist zu unmöglichen Zeiten aufgefunden werden, z.b. nach Autounfällen nachts wo jemand einfach weitergefahren ist, ist für den Helfenden irgendwann um zehn Uhr abends leider kein Tierarzt mehr griffbereit.

    Und dann kommt die schwierige Situation abzuschätzen, ob man das Tier in einem Karton mitnehmen und erst am nächsten Morgen zum Tierarzt bringen kann, ob es zeitnah erlöst werden muss oder ob es überleben könnte, und falls ja ob man ein Schmerzmittel im Haus hat, dass für Tiere verträglich ist (denn die meisten Tiere vertragen kein Paracetamol, Novalgin wird jedoch vertragen und es muss anhand des Tiergewichtes berechnet werden, wieviele Tropfen gereicht werden.)


    Cfant:

    Zweiter Punkt: Wenn ich für mich ausschließe, dass es Wiedergeburt gibt, dann ist dieser Punkt natürlich egal. Wenn ich es nicht ausschließe - weiß ich denn, ob so ein zusätzlicher Gewaltakt den Übergang nicht erschwert? Ob der Vogel nicht im langen Abschied einen "besseren" Tod hat?

    Nein ein langsamer, schmerzhafter Tod (möglicherweise tagelanges Herumliegen und elendig Verrecken) ist kein "herrlicher idyllischer Abschied" sondern einfach nur ein ständiger panischer traumatischer sich immer mehr zuspitzender Todeskampf.

    Man darf nie die Grausamkeit des Todes idyllisieren wie "Abschied" und "das gehört dazu" und "das ist die Natur es gibt einfach Beutegreifer und Fleischfesser" - denn für das Opfer ist das eine extrem traumatisierende Sache, und totale Todesangst und mit immer mehr Panik und Todesangst ankämpfen gegen die versagenden Körperfunktionen.


    Cfant:

    Auch wenn ich aus Mitgefühl denke "Armes Viech, ich mache es Dir leichter" - da ist auch der Gedanke, die Absicht und auch die Tat von "dieses Wesen soll vernichtet werden".

    Zu versuchen echte offensichtliche Ethik durch Erlösung, mittels Wortdrehereien und Satzbauspielchen umzubiegen und dahingehend den offensichtlichen Sinn irgendwie zu ändern, bringt in diesem Fall nichts. Denn es ist die tatsächliche alleinige Absicht ist, nur das Leiden zu beenden. ;)

    Das Karma weiss es, und es wird nur Passivität und Gleichgültigkeit bestrafen, nicht aber die zwingend notwendige ethisch richtige gute Tat.


    Cfant:

    Es ist lediglich mein persönlicher Standpunkt, der mich davon abhält, halbzerquetschte Schnecken, Regenwürmer und andere Tierchen ganz zu töten, obwohl sie mir leid tun und ihr Ende absehbar sind.

    Nicht zu handeln und durch Passivität elendiges Leid Höllenqualen und Todeskampf zuzulassen, ist kein ethischer Standpunkt.


    Cfant:

    Achja: Vierter Punkt: Ich persönlich möchte ganz gern gefragt werden, ehe man mich umbringt :D Das spreche ich auch anderen zu :)

    Angenommen man liegt irgendwo halb zerquetscht - würde man nicht ALLES tun und in Kauf nehmen, damit es endlich endet? Auch den Tod?

    Ein abrupter Übergang in die ewige Ruhe wäre der grösste Segen in so einer Situation.

    Passivität die dadurch Leiden erzeugt, erzeugt negatives Karma. Du solltest verwundeten Tierchen stets helfend beiseite stehen.

  • Sili
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    • 16. Juni 2021 um 06:12
    • #15

    _()_

    Nur kurz dazwischen:

    Bei verwundeten grossen Tieren die sofortige hilfe brauchen bitte die polizei aufbieten. In der schweiz hat immer ein kantonstierarzt piket der dan aufgeboten wird_()_

  • Kaffeebohne
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    • 16. Juni 2021 um 08:38
    • #16

    NightCat: Du hast bei Deinen Kritikpunkten vergessen dazuzuschreiben: "Meiner Meinung nach" ;) Und ja, kann man so sehen. Bin aber aus oben genannten Gründen etwas skeptisch. Zudem versuche ich, mein Leben an der Lehre Buddhas auszurichten. Soweit ich weiß gibt es keine Stelle "In diesem oder jenem Fall ist das Töten von Lebewesen karmisch nicht unheilsam".

    Muss natürlich jeder für sich entscheiden, wie immer. Ich möchte aber dezidiert darauf hinweisen, dass ich NICHT sicher bin, dass einschläfern lassen oder das Töten von leidenden Insekten karmisch (im Sinne von für den Geist) unbedenklich ist. Und für das "erlöste" Lebewesen tatsächlich immer das beste ist. Ganz zu Schweigen von der Möglichkeit menschlicher Fehlurteile.

    Ich meine es also ganz sicher nicht im Sinne von "es steht in einem alten Buch" oder einem romantisierenden "der Regenwurm macht seinen Frieden mit der Welt" :)

  • Sili
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    • 17. Juni 2021 um 18:37
    • #17

    _()_

    Das töten der lebewesen hmmmmmm.

    geschicht es aus einer wohlwolenden absich (z.b. ich will eine fliege mit einem glas fangen und sie in sicherheit bringen, zerquetsch das arme tier aber aus versehen mit dem rand) dan ist das sixher karmisch nicht so wild. Wenn ich ein tier töte um ihm leid zu ersparen dan ist das karmisch wohl auch neutral.:grinsen:

    so ubd nun zu einer anderen frage:tötest du das tier weil es leidet und es dich quasi darum bittet oder tötest su das tier eher weil DU sein leiden nicht mehr ertragen kannst und helfen willst? Kannst du überhaupt helfen? Wen du bei jeder einzelnen tötung diese fragen durchkaust bevor du tötest wird das tier verstorben sein bevor du dir sicher bist.:moon:_()_

  • NightCat
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    • 22. Juni 2021 um 04:16
    • #18
    Sili:

    so ubd nun zu einer anderen frage:tötest du das tier weil es leidet und es dich quasi darum bittet oder tötest su das tier eher weil DU sein leiden nicht mehr ertragen kannst und helfen willst? Kannst du überhaupt helfen?

    Tja du hast mich durchschaut... ich ertrage es nicht ein Tierchen leiden zu sehen, die stets unschuldig und niedlich sind, und ich ertrage es auch nicht einfach tatenlos weg zu gehen....

    Es ist genauso mein Problem als Betrachter und ethisch zu Hilfe verpflichtend, wie auch für das Opfer selbst.


    Cfant:

    Und für das "erlöste" Lebewesen tatsächlich immer das beste ist.

    Nein ist es nicht - die wirklich beste Lösung anstatt es aktiv zu töten wäre ein starkes Schmerzmittel der Morphin-Klasse, und es entweder heilen versuchen, oder in einer laufenden und aufrechterhaltenen OP-Vollnarkose (kein Dämmerschlaf oder ähnliches, sondern wirklich eine Operations-Vollnarkose!) von selbst sterben zu lassen.

    Diese Optionen stehen mir finanziell und gerätetechnisch nicht zur Verfügung, da derartige Medikamente extrem teuer sind, ich keine Veterinärkenntnisse bzw. Praxis habe.

    Da ich glücklicherweise nie in die Situation kommen werde, auf verwundete grössere Tiere zu treffen, muss ich darüber jetzt nicht genauer nachdenken ;)


    Sili:

    Bei verwundeten grossen Tieren die sofortige hilfe brauchen bitte die polizei aufbieten. In der schweiz hat immer ein kantonstierarzt piket der dan aufgeboten wird _()_

    Nun ja.

    Das ist extrem problematisch, Tierärzte verwenden nämlich eine Substanz namens Natriumpentobarbital zum Einschläfern von Tieren.

    Auch Dignitas verwendet diese Substanz, und darüber gibt es hier grauenhafte Infos:

    Schwere Vorwürfe gegen Sterbehilfeorganisation Dignitas in zwei Fällen

    Das Ammenmärchen vom "friedlich einschlafen" wird immer wieder gerne gelogen, von Altenheimen bis zu Suizidmethoden, überall im Internet und unter medizinischen Laien kursiert die Lüge des "friedlich einschlafens wenn man dieses oder jenes Zeug nimmt..."

    Leider wissen die wenigsten Leute, wie grauenhaft der Tod wirklich ist.

    Denn dass Tierärzte human einschläfern ist nicht korrekt, da sich der Körper bis zuletzt mit grauenhaften Todeskämpfen wehrt und kämpft, und der Tod ist stets scheusslich.

    Ausschliesslich durch zwei Verfahren ist bewusstlos-werden ohne Todeskampf möglich, durch eine Operationseingriffsvollnarkose mit Sevofluran, Desfluran und N2O, oder durch eine Zufuhr von N2 oder H mit vollständiger Ableitung des ausgeatmeten CO2.

    Xenon ist ebenfalls hervorragend geeignet als Narkosemittel:

    Xenon löscht traumatische Erinnerungen - Spektrum der Wissenschaft

    Darum würde ich niemals einen Tierarzt mit seinem Nembutal an ein geliebtes Haustier, oder ein verwundetes Tier dass er dann in Anführungszeichen "einschläfert", heranlassen.

    So einen schrecklichen Todeskampf darf niemand erleben.

    Da wäre es deutlich besser und humaner, wenn die Polizei einen Jäger herbei holt der einen Schuss ins Mittelhirn und Hirnstamm setzen würde wenn z.B. ein tötlich verwundeter Hirsch am Strassenrand liegt, als wenn der Tierarzt dieses scheussliche Medikament anwenden würde. Da meist ein Jäger und kein Tierarzt in so einem Fall hinzu gezogen wird, passiert dies aber eh.

    (Um Unfälle mit Wildschaden zu vermeiden, damit es gar nicht erst zu all sowas kommt, empfielt es sich auf Reflektionen am Strassenrand zu achten, das deutet auf im Gebüsch stehende Rehe und Hirsche hin deren Augen man nachts reflektieren sieht im Fernlicht. Und nachts im Auto relativ laut die Musik aufdrehen bewahrt zuverlässig vor Wildschäden, denn dann wird von diesen Tieren ein Auto durch den Dopplereffekt nicht von weiter vorn betrachtet als fast völlig geräuschlose mysteriöse undefinierbare Lichtquelle die zum sofortigen Überqueren der Strasse aufmuntert während es gerade so schön hell ist, wahrgenommen.)

  • Sili
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    • 22. Juni 2021 um 06:12
    • #19

    _()_

    Liebe NightCat

    das einzige was du sicher wissen kannst ist das es für DICH ein problem ist wen da ein Tier verwundet im sterben liegt, ob das tier die schnerzen überhaupt noch wahrnimmst oder ob der Körper so fiel adrenalien und DMT herstellt das das Tier nichts mehr merkt ist dir nicht bekannt in dem Moment.

    daher Tötest du das Tier eher weil du es nicht mit ansehen kannst als um dem tier das Leiden zu ersparen?:?

    Leiden und Sterben gehört zum Leben da kann man nicht fiel dagegen tun, des weiteren wissen wir nur das nach gewisen habdlungen der Körper keine funktionen mehr ausführt (zb genickbruch) ob das Bewustsein jedoch auch erlist oder ob es ohne den beim Sterben üblichen hormon koktail und ohne die möglichkeit sich zu bewegen noch mehr leidet das wissen wir nicht:?

    _()_

  • NightCat
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    • 22. Juni 2021 um 21:52
    • #20

    Das stimmt, das Gehirn ist nach einem Genickbruch oder einer Enthauptung vollständig autark dazu in der Lage, ca. 25 bis 35 Sekunden lang relativ volles Bewusstsein zu haben. Dies wurde von Dr Beaurieux zu zeiten der Guillotine getestet, und aktuelle Forschungen bestätigen dies zumindest 19 Sekunden lang.

    Deshalb würde ich niemals einen Genickbruch an einem zu erlösenden Tier durchführen, da nicht nur die Überwindung das zu tun viel zu hoch wäre, sondern da dies ein sehr grausamer Tod ist der grosse Schmerzen wie ein Bandscheibenvorfall (nur weiter oben) oder hunderte Wurzelbehandlungen zugleich, verursacht. Wenn nicht anders möglich, sollte man mit Heliumatmosphäre vollständig narkotisieren und schlussendlich erlösen.

    Sinn so einer Handlung ist schliesslich, das Leiden zu beenden und Leid zu verhindern, nicht neues (und möglicherweise sogar noch schlimmeres Leid) zu erzeugen.

    Das ist aber alles nur eine theoretische Situation, da die meisten glücklicherweise niemals in die Situation kommen werden, ein tötlich verwundetes Säugetier aufzufinden.

    Ausser... einmal....

    Das war mitte 2014, im Hochsommer.

    Ich empfand das eigentlich sogar als Psychopathie und wahrscheinlich das sadistische hohnhafte Gefühl von Überlegenheit gegenüber dem kleinen niedlichen Tierchen, gemischt mit eiskalter Gleichgültigkeit gegenüber dem Wert anderer Lebewesen, was der Fahrer da abgezogen hat. Ein angefahrenes Tier einfach nur in der Sommerhitze am heissen Asphalt liegen zu lassen, und einfach nur gar nichts zu tun.

    Mitte 2014 habe ich ein frisch überfahrenes Eichhörnchen gefunden, geprüft ob man es zum Tierarzt bringen kann, und dann schlussendlich beerdigt.

    Ein unsagbar schönes und edles Tier war das, dass sich total samtig und weich angefühlt hat. Sehr niedlich. Vielleicht hatte es sogar Babies, die in irgendeinem Nest vergeblich gewartet haben.

    Der eiskalte Teufel hatte nichtmal gebremst dafür (man hätte sonst zumindest, auch mit ABS, irgendwo 5 bis 10 Meter davor rudimentäre Ansätze von kurzen, nur einige cm lange Bremsspuren in Intervallen am trockenen Asphalt gesehen, da zumindest ein bis zweimal das Rad ganz kurz für einige Zentimeter Rutschphase blockiert, bevor das ABS eingreift. Daran erkennt man deutlich, dass nicht gebremst wurde.)

    Aber fürgewöhnlich kommt man ja glücklicherweise eigentlich nicht in die Situation, höhere Säugetiere tötlich verwundet aufzufinden.


    Sili:

    ob das tier die schnerzen überhaupt noch wahrnimmst oder ob der Körper so fiel adrenalien und DMT herstellt

    Nur ein schwerer Schock zum Beispiel durch einen Unfall ist dazu in der Lage, den Schmerzreiz (für eine bestimmte, relativ kurze Zeit) abzuschalten, doch auch dieser Schock tritt nicht immer auf nach Unfällen.

    Jedes Lebewesen ist auf eine identische Art und Weise dazu in der Lage, Schmerz als extrem unerträgliche Körperschutzfunktion zu verarbeiten, und es gibt leider keine körpereigenen Hormone um das wirklich zu lindern oder abzustellen.

    Darum sollte man als höherentwickelte Lebensform mit technischen und pharmazeutischen Mitteln, helfend eingreifen und das oberste ethische Ziel sollte stets sein, jegliches Leid zu vermeiden. :)

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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