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Meine Erfahrung mit Kundalini

  • Danny1994
  • 13. Januar 2021 um 23:15
  • Zum letzten Beitrag
  • Danny1994
    Themenautor
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    Mitglied seit
    13. Januar 2021
    • 13. Januar 2021 um 23:15
    • #1

    Hey,

    Vor dem schlafen gehen wollte ich mich mit einigen Leuten austauschen die vielleicht durch das selbe gehen wie ich. Es geht um Kundalini. Vor ein Einhalb Jahren hatte ich die Schnauze voll von Panikattacken und habe dann auf eine meditiert. Danach war alles anders. Meine Erfahrung hat sich so stark verändert, dass ich sie nicht beschreiben kann. Es ist eine Energie die von unten nach oben aufsteigen will. Bei mir drückt sie gegen mein Hals und mein Gesicht. Sie löst alle unverarbeiteten Emotionen auf und jeden Tag fühle ich mich etwas erfüllter. Ich habe versucht dass jemanden in meinem Freundeskreis oder meiner Familie zu erklären aber bei ihnen ist das nicht so und sie können damit auch nicht viel anfangen. Mittlerweile habe ich es aufgegeben mit ihnen darüber zu reden. Ich habe andere Menschen damals immer für toller und weniger toll gesehen aber jetzt sehe ich sie nur als bewusst oder unbewusst. Mich würde mal interessieren ob jemand durch das selbe geht und wie er damit umgeht wenn andere es nicht sehen.
    leider bin ich nicht glückselig aber hoffentlich komme ich dem so schnell wie möglich näher. Habe alles mit dem Handy geschrieben deswegen verzeiht mir Schreibfehler.

    Gruß

    Danny

  • kilaya 14. Januar 2021 um 01:13

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • monkeymind
    Gast
    • 14. Januar 2021 um 06:26
    • #2

    Ich rate dir zu Vorsicht.

    Ohne einen Meister mit den sexuellen Energien zu spielen kann gefährlich werden.

    Es ist wie wie wenn du große Mengen Strom durch zu schwache Leitungen jagst.

    Es gibt sichere Methoden mit Panikattacken umzugehen.

    Mit und ohne Hilfe.

    Willkommen hier im Buddhaland _()_

  • Monikamarie
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    • 14. Januar 2021 um 09:13
    • #3

    Guten Morgen Danny und herzlich willkommen,

    ich hatte Ende 1989/Anfang 1990 monatelang aufsteigende Kundalinischübe. Damals habe ich sofort gewusst, das ist etwas Spirituelles, von Kundalini wusste ich zunächst noch nichts. Sie begann unter an der Wirbelsäule und stieg täglich immer weiter hoch. Sie fühlte sich an wie ein heißer Kupferdraht. Ich war ganz und gar aus dem Häuschen, denn ich dachte, jetzt bin ich erleuchtet. Denn ich hatte auch viele Lichterscheinungen und andere übersinnliche Auswirkungen.

    Als das Aufsteigen über meinen Kopf zur Nase "wanderte", bekam ich Zweifel, falls es bis zum Herzen geht, ob ich das überhaupt aushalte, weil ich mir klar war, dass mein Herz noch nicht "rein" war.

    Danny1994:

    Vor ein Einhalb Jahren hatte ich die Schnauze voll von Panikattacken und habe dann auf eine meditiert.

    Ich vermute, dass solche Schübe, wenn sie nicht willentlich herbeigeführt werden, durch große innere Umwälzungen bzw. schwere traumatische Erlebnisse hervorgerufen werden. Du hattest Panikattacken und Dich entschlossen, damit sei es jetzt zu Ende und darauf meditiert. Ich hatte andere tiefgehende Erfahrungen und mich entschlossen "ich trage Wasser, ich hole Brennholz" - was mit großem Loslassen verbunden war.

    Ich habe dann Bücher darüber gelesen, z.B. Kundalinienergie von Lee Sanella, und Bücher von Stanislav Grov "spirituelle Krisen" u.a.

    Heute gibt es darüber viel Literatur.

    Auch ich konnte mit kaum jemandem darüber sprechen, habe aber meine Hausärztin informiert, weil ich mir manchmal ziemlich an der Grenze zum Verrücktwerden vorkam. Ich wollte die Einweisung in eine Klinik zumindest so steuern lassen, dass ich unter "spirituelle Krisen falle".

    Da love-Ananda beschreibt den Zustand so, als ob man mit einer bis zum Rand gefüllten heißen Hühnerbrühe durch eine unruhige Menschenmenge balancieren muss. Ich habe nächtelang nicht geschlafen, weil ich so voller Energie war, dass ich Bilder malte, Tagebücher schrieb. Für meine Umgebung war es sicher nicht immer einfach, ich hab mich aber auch trotz allem noch ganz gut kontrollieren können, um ins Büro zu gehen. Meine Arbeit habe ich nie besser erledigt, weil meine Konzentration unglaublich hoch war - ich sah buchstäblich Alles, auch im voraus.

    Dieser Zustand ließ nach einiger Zeit immer mehr nach. Zuerst war ich traurig, denn ich habe mich in meinem ganzen Leben noch nie so sehr GANZ gefühlt, und noch nie so sehr gesehen, was alles in mir steckt. Ich sah mein Potential. Ich las dann aber, dass es normal ist, wenn dieser Zustand wieder verschwindet und hab es akzeptiert. Außerdem war er auch sehr, sehr anstrengend.

    Dieses hat sich in den 90er Jahren hin und wieder wiederholt im Kleinen.

    Ich hatte dann einen Traum: Mit einem Kleinflugzeug wurde ich von Bad Reichenhall auf den Watzmann geflogen und konnte die Aussicht genießen. Dann flog der Pilot mit mir wieder zurück und sagte: Nun musst Du diesen Weg zu Fuß beschreiten.

    Das habe ich begriffen.

    _()_

  • Sili
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    • 15. Januar 2021 um 22:22
    • #4

    _()_

    Willkommen im Buddhaland.

    Tee?:tee:

    :grinsen:

    _()_

  • Lirum Larum
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    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 16. Januar 2021 um 19:50
    • #5
    Danny1994:

    Hey,

    Vor dem schlafen gehen wollte ich mich mit einigen Leuten austauschen die vielleicht durch das selbe gehen wie ich. Es geht um Kundalini. Vor ein Einhalb Jahren hatte ich die Schnauze voll von Panikattacken und habe dann auf eine meditiert. Danach war alles anders. Meine Erfahrung hat sich so stark verändert, dass ich sie nicht beschreiben kann. Es ist eine Energie die von unten nach oben aufsteigen will. Bei mir drückt sie gegen mein Hals und mein Gesicht. Sie löst alle unverarbeiteten Emotionen auf und jeden Tag fühle ich mich etwas erfüllter. Ich habe versucht dass jemanden in meinem Freundeskreis oder meiner Familie zu erklären aber bei ihnen ist das nicht so und sie können damit auch nicht viel anfangen. Mittlerweile habe ich es aufgegeben mit ihnen darüber zu reden. Ich habe andere Menschen damals immer für toller und weniger toll gesehen aber jetzt sehe ich sie nur als bewusst oder unbewusst. Mich würde mal interessieren ob jemand durch das selbe geht und wie er damit umgeht wenn andere es nicht sehen.
    leider bin ich nicht glückselig aber hoffentlich komme ich dem so schnell wie möglich näher. Habe alles mit dem Handy geschrieben deswegen verzeiht mir Schreibfehler.

    Gruß

    Danny

    Ich hatte mal eine Zeitlang war ähnliches. Es wurde durch eine bestimmte Meditation verstärkt und lässt sich nur als "körperliche Glücksgefühle" beschreiben - allerdings trifft es das nicht genau, weil es mir zu viel wurde und ich es als zu stark empfand. Also, es hat mich gestört, weil das Gefühl so extrem einnehmend war.

    Ich hab mich mit niemandem drüber unterhalten, weil mir klar war, dass es falsch verstanden werden muss und dann nur schäbige Witze drüber gemacht worden wären.

    Also, im Ganzen alles eher unangenehm und ich hätte eine tiefe Meditation ohne dieses dramatisch starke Gefühl mehr geschätzt. Ich hatte den Eindruck, da reinigt sich was raus.

    Jedenfalls hab ich meinen Lehrer gefragt, so allgemein, ohne das Gefühl nun groß zu beschreiben, und er meinte, der klassische Ratschlag bei egal was für Phänomenen, die einem in oder durch die Meditation widerfahren, ist, ruhig zu bleiben. Nichts großes draus machen, annehmen, hindurchgehen, cool bleiben und weitermachen.

    Also hab ich den Rat befolgt und das Ganze sozusagen abgewettert. Die Meditation, mit der es zu tun hatte, hab ich weitergemacht, nicht abgebrochen, aber ich hab sie ein wenig modifiziert, bin durch den Ablauf ein wenig zügiger durch.

    Dann ging es zu meiner Erleichterung weg.

    Erleuchtet bin ich nicht. Es gibt da keinen Schalter und schnipp ist man erleuchtet. Ich rechne mit einem Prozess über mehrere Leben wahrscheinlich, hoffentlich. Und diese Sache war Teil dieses Prozesses.

    Annehmen, cool bleiben und weitermachen ist immer ganz wichtig - egal was passiert.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


    Einmal editiert, zuletzt von Lirum Larum (16. Januar 2021 um 19:58)

  • Monikamarie
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    • 16. Januar 2021 um 23:32
    • #6

    Hi Danny,

    wie geht es Dir jetzt?

    LG Monika

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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