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Neuer Höhepunkt menschlicher Weisheit!

  • Thorsten Hallscheidt
  • 26. November 2020 um 11:28
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  • Thorsten Hallscheidt
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    • 26. November 2020 um 11:28
    • Offizieller Beitrag
    • #1

    Was für ein Bild – und was für ein Symbol!

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    -> Quelle

    Das ist denn doch nur der Abendwind, der heute mit ordentlich verständlichen Worten flüstert.

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    • 26. November 2020 um 11:32
    • #2

    *umpf* :silent::cry:

    Living is easy with Eyes closed

  • CCC
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    • 26. November 2020 um 12:38
    • #3

    :cry:

  • Rudolf
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    • 26. November 2020 um 15:17
    • #4

    Nein, der Höhepunkt menschlicher Weisheit war schon vorher erreicht: wenn sie nicht getötet worden wären, ging es diesen Nerzen jetzt immer noch so:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    :rainbow:

  • Thorsten Hallscheidt
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    • 26. November 2020 um 15:36
    • Offizieller Beitrag
    • #5

    Rudolf

    Ja, da hast Du leider Recht.

    Das ist denn doch nur der Abendwind, der heute mit ordentlich verständlichen Worten flüstert.

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    • 26. November 2020 um 16:14
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    • #6

    In Dänemark gibt (gab) es nur deswegn so viele Nerze, weil sehr viele Länder in Europa sich entscheiden habe, diese Tierquälerei zu beenden.

    nationalgeographic.:

    Viele europäische Länder haben in den letzten Jahren ihre Pelzfarmindustrien eingestampft – nicht selten zugunsten des Tierschutzes. Österreich, Belgien, Luxemburg, Slowenien, Kroatien, die Tschechische Republik, die Slowakei und das Vereinigte Königreich haben die Pelztierhaltung verboten. In Irland wird das Verbot aktuell noch auf den Weg gebracht. Und in Bulgarien und Litauen wurden kürzlich Legislativvorschläge zur Beendigung der Pelztierzucht vorgetragen.

    Deutschland hat zwar kein Verbot der Pelztierzucht erlassen, dafür aber strenge Tierschutzbestimmungen eingeführt, die die Branche wirtschaftlich unrentabel machten, sagt PJ Smith, Direktor für Modepolitik bei der Humane Society International. Alle verbleibenden Pelzfarmen im Land wurden im vergangenen Jahr effektiv zur Schließung gezwungen.

    Der Widerstand gegen die Pelztierzucht beschränke sich aber nicht auf die EU, sagt Smith. „Direkt hinter unseren EU-Grenzen haben Norwegen, Serbien, die Republik Mazedonien und Bosnien und Herzegowina ebenfalls die Pelzproduktion verboten.“ Und mit der Schließung des niederländischen Nerzsektors werden vier Millionen Pelze weniger auf dem Markt sein.

    Ich hoffe, die Nerzzucht jetzt auch in viel an Rückhalt verloren und dass viel Betriebe pleite gehen und und diese barbarische Praxis auch dort abgeschafft wird.

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    • 26. November 2020 um 17:16
    • #7

    Mich würde die Buddhistische Perspektive darauf

    interessieren.

    Hier wird ja gern gesagt, dass man die Realität falsch

    sieht und deswegen leidet.

    Hatten die Nerze schlechtes Karma?

    denn alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht, drum besser wär's, dass nichts entstünde.

    (Goethes Faust)

  • Sili
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    • 26. November 2020 um 19:01
    • #8
    dukkha:

    Mich würde die Buddhistische Perspektive darauf

    interessieren.

    Hier wird ja gern gesagt, dass man die Realität falsch

    sieht und deswegen leidet.

    Hatten die Nerze schlechtes Karma?

    _()_

    Nein. Die Nerze wurden geboren haben gelitten und sind gestorben. Nix Karma nix schade nix toll einfach nur Tatsache, das bewerten in schlimm oder gut oder schade oder unmenschlich geschiht im Geist. Mögen all die kleinen Nerze Frieden finden.


    _()_

  • dukkha
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    • 26. November 2020 um 19:23
    • #9

    Als Buddhist sollt man nicht bewerten und alles akzeptieren.

    Aber es gelingt den meisten nicht (mir auch nicht), sonst würde man

    sich an solchen Themen nicht reiben.

    denn alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht, drum besser wär's, dass nichts entstünde.

    (Goethes Faust)

  • Online
    xiaojinlong
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    • 26. November 2020 um 19:37
    • #10
    dukkha:

    Als Buddhist sollt man nicht bewerten und alles akzeptieren.

    Auch als Buddhist kommt man am Bewerten nicht vorbei. Vorher aber sollte erst einmal ein Akzeptieren stattfinden. Dass das vorher stattfindet ist ein wichtiger Punkt.

    _()_

    小金龍

  • Lucky Luke
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    • 26. November 2020 um 19:50
    • #11

    Mein Lehrer sagt, dass man Gleichmut nicht mit Gleichgültigkeit ("alles akzeptieren") verwechseln sollte.

    Man kann sich durchaus auch als Buddhist engagieren, eine Ausprägung des Buddhismus nennt sich sogar "engagierter Buddhismus".

  • Rudolf
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    • 26. November 2020 um 19:57
    • #12

    Wenn wenigstens einige Menschen nicht bewerten würden, das es Leiden ist, wenn man Tiere in engen Käfigen einsperrt, dann würden noch mehr Tiere leiden........ ist meine Bewertung.

    Uebrigens ist das kein Grund, Tiere zu quälen, sebst wenn der Buddha uns sagen würde, dass diese Nerze in früheren Leben unheilsame Handlungen begangen haben.

    :rainbow:

  • Sili
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    • 26. November 2020 um 21:01
    • #13
    Rudolf:

    Wenn wenigstens einige Menschen nicht bewerten würden, das es Leiden ist, wenn man Tiere in engen Käfigen einsperrt, dann würden noch mehr Tiere leiden........ ist meine Bewertung.

    Uebrigens ist das kein Grund, Tiere zu quälen, sebst wenn der Buddha uns sagen würde, dass diese Nerze in früheren Leben unheilsame Handlungen begangen haben.

    _()_

    Ich gebe dir Recht das niemals ein Tier ein solches Schicksal erleiden solte. Doch das Leben ist nun Mal nicht wie wir es uns vorstellen:cry:. Das nächste ist leider noch das niemand Fon uns weiß wie sich die Nerze fühlen und ob sie das leid bemerken oder ob sie (da sie es nicht anders kennen) glauben das es so sein soll:cry:. Und es einfach akzeptieren.

    Kann einer Fon uns jetzt indiesemmoment etwas ändern leid der Tiere ändern? Nein? Dan ist es sinnlos darüber nach zu denken, es kostet nur unglaublich fiel Kraft und Dan haben wir die Kraft nicht mehr etwas zu ändern das wir ändern können. Wichtiger scheint mir, das wir in dem Moment indem wir etwas tun können (zb kein Pelz einer solchen Farm zu kaufen) auch das heilsamste tun zudem wir im Stande sind. Welche Bedingungen dazu geführt haben das die Tiere dort so leiden weiss ich nicht, wenn ich sie den einst komplet durchschauen solte so werde ich sie nach Möglichkeit ändern._()_

  • Donner
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    • 26. November 2020 um 21:18
    • #14

    es heisst aber auch im Buddhismus genauso dass man alles in Frage stellen soll

    die Herkunft der Dinge bestimmen

    Go and Love Yourself_()_:like:

    Der Weg des Bogens, wer hält den Bogen?:dao:

  • Deepa
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    • 26. November 2020 um 22:27
    • #15
    Sili:

    Kann einer Fon uns jetzt indiesemmoment etwas ändern leid der Tiere ändern? Nein? Dan ist es sinnlos darüber nach zu denken,…

    Sehe ich anders. Indem wir uns darüber austauschen und auf das Leid der Tiere aufmerksam machen, rufen wir es uns ins Bewusstsein; wir können das auch auf andere Mitgeschöpfe transferieren - Stichwort: Massentierhaltung.


    Wir können auch darüber nachdenken und uns darüber austauschen, welche Möglichkeiten wir haben, so etwas nicht zu unterstützen.

    Wir können überlegen, wie wir unsere Mitmenschen für das Thema sensibilisieren und Alternativen aufzeigen können.

    Mir fällt da ne Menge ein...

    Das ist etwas anderes, als sich in Gedankenkreisen zu verlieren - Zeit und Energie in etwas zu investieren, was tatsächlich SO nicht verändert werden kann.

    Zu meinen Beiträgen: So sehe ich es.

    Viele Wege führen ins Nirvana.

    Deepa

    Einmal editiert, zuletzt von Deepa (26. November 2020 um 22:37)

  • Deepa
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    • 26. November 2020 um 22:49
    • #16
    dukkha:

    Als Buddhist sollt man nicht bewerten und alles akzeptieren.

    Aber es gelingt den meisten nicht (mir auch nicht), sonst würde man

    sich an solchen Themen nicht reiben.

    Es gibt (z.B.) „Rechtes Handeln“.

    Wie würdest Du den Begriffe „Rechtes […]“ definieren?

    Gibt es demnach nicht auch „Unrechtes […]“?

    Und wie @Sherab schon schrieb: Akzeptanz (die zu Gleichmut führt) ist von Gleichgültig zu unterscheiden. Das sind unterschiedliche Qualitäten, denen eine unterschiedliche innere Einstellung zugrunde liegt.

    Zu meinen Beiträgen: So sehe ich es.

    Viele Wege führen ins Nirvana.

    Deepa

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    • 27. November 2020 um 06:02
    • #17
    Deepa:
    Sili:

    Kann einer Fon uns jetzt indiesemmoment etwas ändern leid der Tiere ändern? Nein? Dan ist es sinnlos darüber nach zu denken,…

    Sehe ich anders. Indem wir uns darüber austauschen und auf das Leid der Tiere aufmerksam machen, rufen wir es uns ins Bewusstsein; wir können das auch auf andere Mitgeschöpfe transferieren - Stichwort: Massentierhaltung.


    Wir können auch darüber nachdenken und uns darüber austauschen, welche Möglichkeiten wir haben, so etwas nicht zu unterstützen.

    Wir können überlegen, wie wir unsere Mitmenschen für das Thema sensibilisieren und Alternativen aufzeigen können.

    Mir fällt da ne Menge ein...

    Das ist etwas anderes, als sich in Gedankenkreisen zu verlieren - Zeit und Energie in etwas zu investieren, was tatsächlich SO nicht verändert werden kann.

    Alles anzeigen

    _()_

    Was du Vorschlägst würde beireitsseit 1970 spätestens gemacht. Und ja es hat sich etwas verändert, die geografische Lage. Und ja man sieht weniger Leute mit Pelzmäntel kann aber auch einfach am Preisliegen und der intensiven Pflege die solche Mäntel brauchen._()_

  • Deepa
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    • 27. November 2020 um 07:01
    • #18
    Sili:
    Deepa:
    Sili:

    Kann einer Fon uns jetzt indiesemmoment etwas ändern leid der Tiere ändern? Nein? Dan ist es sinnlos darüber nach zu denken,…

    Sehe ich anders. Indem wir uns darüber austauschen und auf das Leid der Tiere aufmerksam machen, rufen wir es uns ins Bewusstsein; wir können das auch auf andere Mitgeschöpfe transferieren - Stichwort: Massentierhaltung.


    Wir können auch darüber nachdenken und uns darüber austauschen, welche Möglichkeiten wir haben, so etwas nicht zu unterstützen.

    Wir können überlegen, wie wir unsere Mitmenschen für das Thema sensibilisieren und Alternativen aufzeigen können.

    Mir fällt da ne Menge ein...

    Das ist etwas anderes, als sich in Gedankenkreisen zu verlieren - Zeit und Energie in etwas zu investieren, was tatsächlich SO nicht verändert werden kann.

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    _()_

    Was du Vorschlägst würde beireitsseit 1970 spätestens gemacht. Und ja es hat sich etwas verändert, die geografische Lage. Und ja man sieht weniger Leute mit Pelzmäntel kann aber auch einfach am Preisliegen und der intensiven Pflege die solche Mäntel brauchen._()_

    Alles anzeigen

    (Hervorhebung von mir)

    Was genau meinst Du?

    Mir geht es im Kern um Deine Aussage „Kann einer Fon uns jetzt indiesemmoment etwas ändern leid der Tiere ändern? Nein? Dan ist es sinnlos darüber nach zu denken,…“

    Zu meinen Beiträgen: So sehe ich es.

    Viele Wege führen ins Nirvana.

    Deepa

  • Rudolf
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    • 27. November 2020 um 09:04
    • #19
    Sili:

    Ich gebe dir Recht das niemals ein Tier ein solches Schicksal erleiden solte. Doch das Leben ist nun Mal nicht wie wir es uns vorstellen :cry: . Das nächste ist leider noch das niemand Fon uns weiß wie sich die Nerze fühlen und ob sie das leid bemerken oder ob sie (da sie es nicht anders kennen) glauben das es so sein soll :cry: . Und es einfach akzeptieren.

    Man muss es nicht "wissen" wie die Tiere sich fühlen. Wenn man es erahnen, vermuten kann, reicht das auch schon aus um Mitgefühl zu empfinden.

    Es geht bei solchen Berichten auch einfach erst mal nur um die Wahrnehmung, um die Erkenntnis was es für Leiden gibt, was Menschen anderen Lebewesen antun, Wie groß die Unwissenheit, Egoismus und Gier und Hass ist.

    Dies hat den Wert, das wir öfter daran erinnert werden, wie es um die Welt steht, und dass wir achtsamer werden in unserem eigenen Handeln.

    Dieser Aspekt steht dem nicht entgegen, dass wir dagegen etwas tun können, was in unserer Macht steht.

    :rainbow:

  • CCC
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    • 27. November 2020 um 09:15
    • #20

    Dass die Tiere leiden, ist doch offensichtlich. Man muss den Tieren nur mal in die Augen gucken.

    Da gibt's doch nichts zu diskutieren.

  • CCC
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    • 27. November 2020 um 09:29
    • #21

    Tiere im Buddhismus

  • Deepa
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    • 27. November 2020 um 16:56
    • #22

    Würdest Du das

    Rudolf:

    Wenn wenigstens einige Menschen nicht bewerten würden, das es Leiden ist, wenn man Tiere in engen Käfigen einsperrt, dann würden noch mehr Tiere leiden........ ist meine Bewertung.

    bitte umformulieren?

    Den Satz habe ich mehrmals gelesen und das Fragezeichen bleibt.

    Bist Du der Meinung, dass Nerze in engen Käfigen nicht leiden?


    Zu meinen Beiträgen: So sehe ich es.

    Viele Wege führen ins Nirvana.

    Deepa

  • TinyNight13076
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    • 27. November 2020 um 18:30
    • #23

    Billionen von Tieren, und Millionen von Menschen werden innerhalb meines Lebens grausam zu Tode kommen.

    Ich habe mich deshalb so hilflos gefühlt, und in mir ist Hass entstanden.

    Deshalb habe ich mich und andere verletzt.

    Das hat jetzt nichts mit meiner Praxis zu tun, aber ich bin der festen Überzeugung, dass Samsara ein hoffnungsloser Fall ist.

    Deshalb habe ich mich ein paar Jahre von der Welt abgesondert.

    Ich habe dem Buddha vertraut, obwohl ich nicht so clever bin wie die anderen. Das Studium der Schriften hätte mir am Anfang nichts gebracht.

    Ich war schwach, aber mir wurde klar, dass ich nur in mir, Frieden und Freiheit finden kann.

    Nach ein paar Wochen und Monaten, hatte ich Samadhi als Rettungsanker.

    Das ist zwar noch ein sehr fragiler und vergänglicher Frieden, aber die notwendige Basis, um den Weisheit-bedingten Frieden zu erlangen.

    Diese ganzen Kontemplationen, dieses ständige beobachten und studieren von den Erscheinungen dieser Welt, bringt uns zu einem Punkt, wo es niemanden gibt, der stirbt und geboren wurde.

    Als Kind hatte ich furchtbar Angst vor dem weißen Hai (Film).

    Ich hatte keine Erfahrung und Weisheit, deshalb hatte ich sogar Angst davor, in einem See zu schwimmen.

    So ähnlich ist es mit dem Leben.

    Die Sicht auf Anatta, zerstört die uns bekannte Welt.

    Darum hebe ich immer die Wichtigkeit der Meditation hervor.

    Unser Leben ist bedingt durch Unwissenheit, durch Erziehung, Bildung. Wir sehen die Welt nicht wie sie wirklich ist.

    Da ist Leiden, und eine Ursache für das Leiden, und das ist ein Ausweg.

    Das hat, und hatte für mich immer Priorität.

    Mich habe ich nie hinterfragt, bis ich in der Meditation gesehen hatte, dass mein Selbstverständnis eine kompletter Irrtum war.

    Und mit diesem fehlenden Ich, ist meine Trauer und Freude verschwunden.

    Frieden ist übrig geblieben.

    Ich kann diese Tiere nicht retten, aber ich kann ein heilsames Leben führen, und den Schaden für mich und die Welt reduzieren.

    Das Mitleid wandelt sich in Mitgefühl.

    Gleichgültigkeit, glücklich sein, traurig sein wandelt sich in Gleichmut.


    Samsara ist kein sicherer Ort, unser Leiden multipliziert sich ins unendliche wenn wir aber daran glauben.

    Jemand der Pfad und Frucht verwirklicht hat, ist frei.

    Aber diese Dinge kann man schwer erklären. Für die meisten Menschen gibt es einen Weg in die Freiheit, aber für die Befreiten gibt es niemanden der diesen Weg gehen könnte.

    Relativ und Absolut, sind Dinge die man eigentlich nicht verstehen kann, bis man sie im Herzen erkennt.

    Ich möchte natürlich nicht, dass irgend ein Tier leiden muss und stirbt.

    Aber mein Einfluß darauf ist sehr begrenzt.

    Aber ich kann dafür sorgen, dass ich nicht mehr leiden muss, unter dem Leben mit seinen üblen Begleiterscheinungen.

    Diese Freiheit ist schon zu Lebzeiten möglich. Man muss sich nicht mit zukünftigen Existenzen auseinandersetzen.


    Mögen wir alle Frieden finden!

  • void
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    Buddh. Richtung
    Zen
    • 27. November 2020 um 19:33
    • Offizieller Beitrag
    • #24
    Martin1980:

    Billionen von Tieren, und Millionen von Menschen werden innerhalb meines Lebens grausam zu Tode kommen.

    Was an dem obigen Bild so krass ist, ist dass es eben keine individuellen Nerze mehr sind sondern es fast wie ein Fluss aussieht. Ein Fluss aus Körper, aus Blut. Tausenfachred Leid, tausendfache Grausamkeit die aber auch wieder aus Furcht kommt. Aus Furcht vor Ansteckung, aus Sorge, dass sich Mitmenschen, Alte, Kinder nicht infizieren und am Leben bleiben. Das Hängen am Leben und das Vernichten von Leben ist da ganz schmerzhaft sichtbar gemacht.

    • Vorheriger offizieller Beitrag
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  • Rudolf
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    • 27. November 2020 um 20:43
    • #25
    Deepa:

    Würdest Du das

    Rudolf:

    Wenn wenigstens einige Menschen nicht bewerten würden, das es Leiden ist, wenn man Tiere in engen Käfigen einsperrt, dann würden noch mehr Tiere leiden........ ist meine Bewertung.

    bitte umformulieren?

    Den Satz habe ich mehrmals gelesen und das Fragezeichen bleibt.

    Bist Du der Meinung, dass Nerze in engen Käfigen nicht leiden?

    Es gibt wenigstens einige Menschen, die bewerten, dass es Leiden ist, wenn man Tiere in engen Käfigen einsperrt. Wenn sie es nicht tun würden, dann würden noch mehr Tiere leiden........ ist meine Bewertung.

    Entschuldigung, die erste Version ist wirklich komisch formuliert.

    :rainbow:

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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