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Der Buddha ist ins Netz gegangen

  • void
  • 30. Juni 2020 um 09:54
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  • mukti
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    • 10. Juli 2020 um 10:25
    • #51
    PhenDe:

    Vielen Dank für diesen Beitrag. Ich sehe es sehr ähnlich. Die Frage stellt sich natürlich wieso jemand in die Hauslosigkeit ziehen sollte, wenn er heutzutage jeglichen Komfort zur Verfügung hat, welcher ihm ein einigermaßen gutes Leben gewährt.

    Kurz vor dem Tod hat man heutzutage Morphium oder Valium oder andere Drogen die sogar den Tod ertragbar machen.

    Für die Hauslosigkeit Bedarf es schon einer inneren starken Motivation. Das könnte ein langer Leidensweg sein oder aber eine motivierte starke innere Überzeugung.

    Zu Zeiten des Buddha denke ich, war die Welt weniger "komfortabel" als sie es heute ist. Vielleicht ist auch das ein Grund, warum damals mehr Menschen nach der Wahrheit suchten als heutzutage. Dort bestand noch die reale Gefahr von Tieren gefressen zu werden, an Zahnschmerzen zu sterben, oder sonstige große Leiden. Wer in Deutschland muss sich heutzutage noch vor diesen Gefahren schützen?

    Der Komfort lässt kaum die Motivation für ein Leben als Bettelmönch oder Asket aufkommen, es besteht wohl auch ein Zusammenhang zwischen Aufklärung und Industriealisierung. Aber mir scheint dass es noch einen Faktor für den Niedergang konsequenter Wahrheitssuche gibt, nämlich einen naturgemäßen Gesinnungswandel. So gab es eine Zeit in der die meisten Kulturen der Menschheit wesentlich von Spiritualität bestimmt waren, jetzt werden sie von Materialismus bestimmt. Auf die geistige Entwicklung durch die Zeitalter hindurch haben wir keinen Einfluss.

    Der Buddha hätte ein Leben voll Komfort und Macht vor sich gehabt und hat darauf verzichtet, was heutzutege wohl kaum mehr vorkommt. Ich glaube die Annahme dass der Mensch in geistiger Hinsicht degeneriert, ist nicht allzu verstiegen. Unter "geistig" meine ich über die großen Fragen des Daseins bewusst zu werden und Lösungen auf eine Art zu suchen, die nicht im Wesen sinnlich-empirischer Wissenschaft liegt.

    So ist ja auch oft überliefert, dass wir uns in einer Zeit des Abstiegs befinden. Etwa nach dem Hinduismus befänden wir uns im Kaliyuga, dem letzten von vier Zeitaltern und im Palikanon ist auch eindeutiig von Degeneration die Rede, wie auch andere Kulturen von einem vergangenen goldenen Zeitalter berichten.

    Möglicherweise hat die Menschheit nach dem Gesetz von Werden - Sein - Vergehen den Höhepunkt bereits überschritten, obwohl wir denken die Errungenschaften von Wissenschaft und Technik wären ein Zeichen des Fortschritts. Überschritten in dem Sinn, dass der Mensch eine höhere Bestimmung hätte als seine Lebensumstände zu verbessern und seine sinnlichen Möglichkeiten voranzutreiben.

    Mit Metta, mukti.


  • Noreply
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    • 10. Juli 2020 um 10:40
    • #52

    Buddha hatte auch als Buddha ein Leben in Komfort. Er hatte mehrere Menschen die seine Aufwärter waren, Roben und was nicht alles und wenn er mit seiner Schale unterwegs war musste er und seine ihn umgebenden Mönche garantiert nie Hunger leiden. Er wusste das, wenn er sich keine Schlafstelle machte eben meist schon eine fertig war. Er hat sich auch immer wochenlange Auszeiten von diesem Leben genommen und ist in den Dschungel gegangen um allein zu Üben, um sich von diesem Ganzen Kram zu befreien. Er hielt eben nicht daran fest und lies es zu das Menschen ihn wie einen Heiligen verehrten und es ging ihn nichts an und er entzog sich nicht.

    Was wisst ihr eigentlich von dem Menschen Buddha? Das steht doch alles in den Sutra. Buddha hat nie irgendetwas von sich gegeben ohne die Umgebung und seine Lebensumstände mit einzubeziehen. Ihr lest und behaltet immer nur das was ihr für wichtig haltet, was euch dient eure Lampe Hoch zu halten. Was eurer Eitelkeit dient sei es Der Erleuchtete zu sein oder auf ewig zu versagen.

  • mukti
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    • 10. Juli 2020 um 10:41
    • #53
    Ellviral:

    Wie kann man aus dem Ganzen DAS schließen?

    [lz]

    Weil wir aber ohnehin die vollkommene Befreiung oder Erleuchtung nicht erreichen werden, ist es nicht wichtig ob man sowas wörtlich nimmt

    [/lz]

    Nur weil da Mönch und edler Jünger steht? Das sind alles einschließlich Buddha, nur Menschen. Reißt ihnen die Kleider runter und es gibt keinen Unterschied mehr.

    Da wäre zu bedenken dass der Unterschied nicht nur an den Kleidern liegen könnte.

    Mit Metta, mukti.


  • mukti
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    • 10. Juli 2020 um 10:42
    • #54
    Ellviral:

    Was wisst ihr eigentlich von dem Menschen Buddha? Das steht doch alles in den Sutra. Buddha hat nie irgendetwas von sich gegeben ohne die Umgebung und seine Lebensumstände mit einzubeziehen. Ihr lest und behaltet immer nur das was ihr für wichtig haltet, was euch dient eure Lampe Hoch zu halten. Was eurer Eitelkeit dient sei es Der Erleuchtete zu sein oder auf ewig zu versagen.

    Ach rutsch mir doch den Buckel runter.

    Mit Metta, mukti.


  • Noreply
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    • 10. Juli 2020 um 10:44
    • #55

    Nicht Buddha ist ist Netz gegangen der glaubende Buddhismus ist ins Netz gegangen und es gibt nur wenige die das Netz nicht nutzen um Menschen zu fischen.

  • Noreply
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    • 10. Juli 2020 um 10:45
    • #56
    PhenDe:
    Ellviral:

    Gier, Hass, Das glaub ich eben

    :D:D

    Das ist überhaupt nicht komisch. Das ist die gesamte Masse des Leidens. Verblendung hört sich nur geiler an und "Ich verblende ja nicht!!!" ich bin ja nur von dieser Meinung überzeugt.

  • PhenDe
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    • 10. Juli 2020 um 11:29
    • #57
    Ellviral:
    PhenDe:
    Ellviral:

    Gier, Hass, Das glaub ich eben

    :D:D

    Das ist überhaupt nicht komisch. Das ist die gesamte Masse des Leidens. Verblendung hört sich nur geiler an und "Ich verblende ja nicht!!!" ich bin ja nur von dieser Meinung überzeugt.

    Für mich aber, ob dir das passt oder nicht!

    :buddha: Es geht immer darum, sich in die Unannehmlichkeiten des Lebens hineinzulehnen und sich diese ganz genau anzuschauen. :buddha:

  • Stille.
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    • 21. Juli 2020 um 22:10
    • #58

    Ich finde es toll, dass der im Eröffnungspost eingetragene Artikel über das Buddhaland verfasst wurde. Den Eindruck, den der Autor dort beschreibt, hatte ich sehr ähnlich, als ich die ersten Stunden hier verbracht habe (nun, er ist bisher geblieben). Ganz breit gefächerte, bunte Diskussionen, mal bleibt's eng beim Thema, mal driftet man stärker ab, aber das passiert in Diskussionen unter Menschen generell (meine Beobachtung). Dass hier alle möglichen Traditionen und Richtungen vertreten sind, davon profitiere ich als ernsthaft Interessierte ebenso, denn so lese ich manchmal von einer Richtung, denke "Oh, worum geht es denn da? Wie unterscheidet sich das?", recherchiere und habe wieder Wissenszuwachs.
    Ich wusste nicht, dass die Form des Forums auf einem absteigenden Ast ist, aber ich bin auch altmodisch. Ich mag es hier, es ist kuschelig und gleichzeitig auch nicht, denn es gibt ebenso genügend zum Nachdenken und Anregungen für den Geist, teilweise die eigene Praxis. Persönlich hoffe ich, dass das Forum noch einige Zeit erhalten bleibt. Es ersetzt keine buddhistische Gruppe vor Ort, aber es ist dennoch eine unkomplizierte Ergänzung, wenn man mit anderen Praktizierenden in den direkten/indirekten Kontakt treten will, über Theme lesen will, mit denen sich Nicht-Interessierte eben nicht beschäftigen (ich zum Beispiel habe keine Freunde, die sich zum Buddhismus hingezogen fühlen).
    Ich mag Facebook nicht. :)

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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