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Lesegruppe 03.06 - 09.06: Mumonkan Fall 20 - Ein Mann von großer Kraft

  • xiaojinlong
  • 3. Juni 2020 um 18:03
  • Zum letzten Beitrag
  • Sili
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    • 15. Juli 2020 um 14:03
    • #101
    Ellviral:
    Schmu:
    Leonie:

    "Partielle" Erleuchtung - wie kommst du da drauf? Ist aber sehr kreativ, der Ausdruck. 8)

    Ja, nicht wahr, eine lustige Vorstellung!? ;)

    Es gab mal einen, der war ein Gelegenheitserleuchteter. Wenn er morgens aufwachte, war er erleuchtet. Er ging als erstes raus an die frische Luft, um den Tag zu begrüßen. "Wer weiß, ob ich morgen wieder aufwache" war seine Devise, und so wollte er dem Tag seine Ehre erweisen.

    Einmal kackte ihm ein Vogel auf den Kopf, da war es mit der Erleuchtung erstmal wieder vorbei. :shock: Die herunterlaufende Vogelkacke im Gesicht hatte ihn geärgert und er hatte schlechte Laune bekommen. Nächstes Mal wollte er besser aufpassen und die Erleuchtung nicht so schnell wieder verlieren! :x

    Eine Erleuchtung die verloren werden kann ist keine Erleuchtung.

    _()_

    Wen sich alles immer ändert wido fan nicht die erleuchtung?_()_

  • Noreply
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    • 15. Juli 2020 um 14:12
    • #102

    Es gibt keine Erleuchtung, das ist nur ein Begriff und Begriffe ändern sich.

  • Helmut
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    • 15. Juli 2020 um 15:16
    • #103
    Ellviral:

    Es gibt keine Erleuchtung, das ist nur ein Begriff und Begriffe ändern sich.

    Wenn es keine Erleuchtung gibt, dann macht es auch keinen Sinn darüber nachzudenken, ob es eine teilweise Erleuchtung oder eine vergängliche Erleuchtung gibt. Das ist wie das Reden über die Haarfarbe des Kindes einer unfruchtbaren Frau; oder wie das Reden über die Farbe und Größe eines Hasenhorns.

    Wenn es keine Erleuchtung gibt, dann macht auch der Begriff Erleuchtung keinen Sinn. Er wäre bedeutungslos, weil es sich auf nichts beziehen kann was ihm entspricht. Dann ist es auch egal, ob er sich trotzdem verändert oder nicht und die Debatte hierüber wäre genauso nutzlos.

    Wenn es keine Erleuchtung gibt, dann gibt es auch die dritte edle Wahrheit nicht. Auch die vierte edle Wahrheit kann es dann nicht geben, weil ein Übungspfad, der kein Ziel hat, unsinnig ist.

    Wenn es die dritte und vierte edle Wahrheit nicht geben kann, weil es keine Erleuchtung gibt, dann machen auch die ersten beiden edlen Wahrheiten keinen Sinn, denn man wüsste ja nicht wie man die Leidensursachen überwinden könnte und dann macht es auch keinen Sinn, sich über die erste edle Wahrheit Gedanken zu machen.

    Gruß Helmut

    Als Buddhisten schätzen wir das Leben als höchst kostbares Gut.

  • void
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    Buddh. Richtung
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    • 15. Juli 2020 um 16:40
    • Offizieller Beitrag
    • #104

    [lz]

    Wenn es keine Erleuchtung gibt, dann macht auch der Begriff Erleuchtung keinen Sinn. Er wäre bedeutungslos, weil es sich auf nichts beziehen kann was ihm entspricht. Dann ist es auch egal, ob er sich trotzdem verändert oder nicht und die Debatte hierüber wäre genauso nutzlos.[/lz]

    Es ist einfach nur eine Umkehrung des Referenzpunktes. Statt sich einen Weg vom Unbefreiten zum Befreiten vorzustellen, wird Befreiung an den Anfang gestellt. Praxis bedeutet dann nicht mehr wo anders hinzugelangen, sondern am ursprünglichen Ort zu bleiben. Also einfach nur nicht jeden Moment einer an sich befreiten Welt neu Ketten anlegen. Einfach darauf verzichten, mit jedem Atemzug neu anzueignen. Wenn man kein ich hervorbringt ist da Befreiung. In so einer Sicht verliert das Wort "Befreiung" natürlich seinen Charakter als Wegweiser der auf einen fernen Ausgang weißt.

    Aus der Idee der Buddha-Natur entwickelte sich ein Denkrichtung ( japanisch hongaku) die davon ausgeht, dass Befreiung unsere ureigenste Natur ist - wir aber das nicht merken.

    Wiki (Hongaku):

    Hongaku (Chinese: 本覺; pinyin: běnjué; Korean pronunciation: bongak) is an East Asian Buddhist doctrine often translated as "inherent", "innate", "intrinsic" or "original" enlightenment and is the view that all sentient beings already are enlightened or awakened in some way. It is closely tied with the concept of Buddha-nature.

    ...

    The doctrine of innate enlightenment was developed in China out of the Buddha-nature doctrine. It is first mentioned in the Awakening of Faith in the Mahayana scripture.[1] According to Jacqueline Stone, The awakening of faith in the Mahayana sees original enlightenment as "true suchness considered under the aspect of conventional deluded consciousness and thus denotes the potential for enlightenment in unenlightened beings."[2] In medieval China, the doctrine developed from the Huayan school and also influenced Chan Buddhism.

    The doctrine is also a common theme of the Platform Sutra of Huineng and was taught by Chinese Chan masters as "seeing original nature". Inherent enlightenment was often associated with the teachings of sudden enlightenment and contrasted with the "gradual" approach and the idea of “acquired enlightenment” or shikaku. The first Japanese to write of this doctrine was Kūkai (774–835), founder of Shingon Buddhism.

    Das Hongaku-Gedankengut war insbesondere in der japanischen Tendai-Schule sehr bedeutend, wobei sich da auch ein Widerspruch darin auftat, wie das genau umzusetzten ist. Wenn wir "eigentlich befreit" sind, dann scheint einerseits kontinuierliche Praxis einerseits irgendwie unnötig andererseits steht man wie der Ochs vorm berg, wie man denn zu dieser naheliegenden befreiten Sicht vorstoßen soll. Das Hongaku Konzept war sowohl für Nichtiren als auch für Shinran als eben auch für Dōgen wichtig und es kein zufall das alle drei zunächst Tendai-Mönche waren. Bei allen dreien scheint es darauf hinauszulaufen, dass die Praxis selbst ( bei Dōgen Zazen) selbst ein Ausdruck der befreiten Sicht ist.

    Natürlich kann man die Idee dass Befreung schon da ist - in ihrer Light Variante Buddha-Natur und in ihrer Extrem-Variante Hongaku als ein geschicktes Mittel ähnlich einem Koan sehen.

  • Sili
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    • 15. Juli 2020 um 18:36
    • #105

    _()_

    Naja befreit ist man ja eigentlich immer den wenn man an etwas anhaftet und dadurch leid erzeugt dan muss man ja erst mit der anhaftung beginnen, wen kleine Kinder zur welt kommen ist ja noch nicht fiel unheilsames da. Die fesseln legen wir uns später immer selber an.

    Kann auch sein das ich mich irre:erleichtert:_()_

  • Noreply
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    • 15. Juli 2020 um 18:37
    • #106

    Wie schön das sehr viele nicht verstehen, sonst gäbe es nichts mehr zu lesen.

  • Sili
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    • 15. Juli 2020 um 18:39
    • #107
    Ellviral:

    Wie schön das sehr viele nicht verstehen, sonst gäbe es nichts mehr zu lesen.

    _()_

    Und nichts mehr zu sagen und zu lernen.

    Wie schön das auch ich nicht verstehe so darf ich immer dazu lernen^^

    _()_

  • Schmu
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    • 15. Juli 2020 um 18:47
    • #108

    Das Nicht-Verstehen ist das Bemerkenswerteste an uns Menschen. Es ist so ausgeprägt, dass damit fast alles gesagt ist. ;)

    Ob wir einen ureigensten Kern haben, der bereits versteht und erleuchtet ist, oder ob das ein Zustand ist, der erreicht werden kann, ist eine interessante Frage.

    Andererseits, es läuft eigentlich auf dasselbe hinaus: Es gibt viel zu tun... :)

  • Donner
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    • 4. Januar 2021 um 02:50
    • #109

    dieser Koan

    entspricht meinen Überlegungen in letzter Zeit hier in der Notunterkunft

    und zwar Wort für Wort

    Nicht allen Überlegungen, sondern Themen wie Kampf und Verteidigung, Training und Yoga

    Ich habe dadurch gemerkt, dass ich sinnloserweise dachte Gewalt sei eine Tugend

    Gewalt ist KEINE TUGEND

    ----------

    als ich ein kleiner Junge war, gab es im Wormser Zoo einen Stier und ein Junges

    Ich habe vor 2 Wochen erfahren, dass ein Stier von der Kuh das Männchen ist

    Ich dachte ein Stier sei ein Stier und ein Widder ein Widder

    ----------


    Warum hebt ein Mann von großer Mann sein Bein nicht?

    VIELLEICHT ist er ja ein Wrestler und die Kämpfe entsprechen einer Choreographie. Wenn der Wrestler ein spiritueller Kämpfer ist, würde er seine Kraft nicht sinnlos verschwenden


    Wie spricht jemand ohne die Zunge zu bewegen?

    ich habe zuerst geschrieben etwas wie "wer zuletzt lacht, lacht am Besten" - Man sollte überlegen, wie man Lachen definiert. :ani-heart:


    ----

    direkt nach dem Schreiben überkamen mich Erinnerungen dass mir meine Mutter ständig Stier Hoden, gespaltene Schafs Schädel servierte

    beim letzten mal wo ich mich Zwang einen gespaltenen Schafs Kopf zu essen, spritzte ich versehentlich Hirn durchs ganze Zimmer

    Go and Love Yourself_()_:like:

    Der Weg des Bogens, wer hält den Bogen?:dao:

    3 Mal editiert, zuletzt von Donner (4. Januar 2021 um 03:12)

  • Xyz
    Gast
    • 4. Januar 2021 um 04:57
    • #110

    Blutiges Rindersteak, Soßen mit Alkohol, verschimmeltes Brot oder eben Nichts als Grundlage sind für ein Kinderkörper nahrhaft oder langfristig verträglich.Langzeitfolgen durch Mangelernährung sind allg.bekannt.

    Viele lieben diese blutigen Zubereitungen ja sehr.

    Ob auch als einzige Mahlzeit am Tag um den Körper zu erhalten ist dabei jedoch selten eine Frage.

    Kinder sind ebensowenig darunter oder mir noch nicht begegnet.

    Zum Glück sind wir heute erwachsen, leben noch, haben überlebt und das Dhamma kennengelernt, müssen diese Art der Nahrung nicht annehmen.

    Erleben durch Erfahrung.

    Verstehen welch großes Glück wir heute erleben.

    Abneigungen, Ekel und Mangel zur Befreiung um Anderen beiseite stehen zu können, zu helfen.

    Dankbar all den Menschen die mir halfen, von denen ich lernen durfte, bis heute.

    Um für Andere ebenso da zu sein, aufzuzeigen, welche körperliche und welche geistige Nahrung uns tatsächlich nährt, Frieden und Heil bringt.

    Das lernt nicht jeder.Das Jann nicht jeder lernen.

    Doch manchmal lernen sogar Eltern..❤️🙏

  • Samten
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    19. Oktober 2011
    • 4. Januar 2021 um 10:13
    • #111
    Sudhana:

    "Better not say too much"

    Externer Inhalt www.youtube.com
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    _()_

    :rad:

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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