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Das Leben findet in der Bewegung statt.....

  • Kaiman
  • 6. Mai 2020 um 18:18
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  • Noreply
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    • 10. Mai 2020 um 17:23
    • #51

    „Zwei Extreme sind, ihr Mönche, von Hauslosen nicht zu pflegen. Welche zwei?

    Bei den Sinnendingen sich dem Anhaften am Sinnenwohl hingeben, dem niederen, gemeinen, gewöhnlichen, unedlen, heillosen;

    und sich der Selbstqual hingeben, der schmerzlichen, unedlen, heillosen.

    Diese beiden Extreme vermeidend, ist der Vollendete zum mittleren Vorgehen erwacht, das sehend und wissend macht, das zur Beruhigung, zum Überblick, zur Erwachung, zum Nirvāna führt.

    Und was ist dieses mittlere Vorgehen?

    Es ist der edle achtfältige Pfad, nämlich rechte Erkenntnis (Erkenntnis), rechte Gesinnung, rechte Rede, rechtes Handeln, rechter Lebensunterhalt, rechte Anstrengung, rechte Achtsamkeit, rechte Einigung. Das ist, ihr Mönche, das mittlere Vorgehen, zu dem der Vollendete erwacht ist, das sehend und wissend macht, das zur Beruhigung, zum Überblick, zur Erwachung, zum Nirvāna führt." SN 56,11

    Da steht nicht Extreme vermeiden, da steht nicht Anhaften und Sich nicht hingeben. Dieser beide Extreme vermeidend ist der Vollendete zum mittleren Vorgehen erwacht,... Heißt doch wohl das er gelernt hat diese zu vermeiden. Das ist ein Lernprozess die beiden Extreme zu vermeiden. das sehend und wissend macht, Das vermeiden von Extremen das zur Beruhigung, zum Überblick, zur Erwachung, zum Nirvāna führt.

    Man muss erkennen das man an Extreme anhaftet oder sich ihnen hingibt erst dann wirkt der achtfache Weg. Wer die Extreme aus Wissen dieser Worte vermeidet wird wieder in Anhaften oder sich Hingeben gezwungen. "Diese Extreme muss ich vermeiden." Dabei muss ich das Anhaften und mich Hingeben an diese Sinnendinge, Sinneswohl, Selbstqual erkennen um den achtfachen Weg gehen zu können. Den achtfachen Weg kann ich nur gehen wenn ich erkenne WO ich Anhafte, mich Hingebe.

  • Kaiman
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    • 10. Mai 2020 um 17:49
    • #52
    xiaojinlong:

    Mein Beileid zum Tod deines Freundes.

    Danke, ich denk noch ab und zu an Ihn .Er hatte all das was sich so manche wünschen . Ein sympathisches attraktives Äußeres, ein intaktes Familienleben, sportlich , finanziell abgesichert.... etc. Leider war ich ihm keine Stütze . Er hat es mehr oder weniger angekündigt, was er vor hatte. Da ich im selben Zeitraum ebenfalls an Depression litt, war ich nicht in der Lage zu handeln. Ein schlechtes Gewissen hab ich komischerweise trotzdem nicht., was mich manchmal ein wenig stützig macht. Ich denke wie Buddha gesagt hat jedes Lebewesen hat sein Maaß an Leid, manchmal ist es gerade dieses , welches ein erwachen erwirkt. Damit will ich sagen , wenn DUKKHA zu stark wird , ist der Tod wohl eine Erlösung .

  • Aravind
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    • 11. Mai 2020 um 07:39
    • #53
    antelatis:

    Hier zum Beispiel 3 Wiki Seiten:

    Mittlerer Weg – Wikipedia

    Edler Achtfacher Pfad – Wikipedia

    Achtfacher Pfad – Yogawiki

    Steht zum Teil ganz oben in den ersten Sätzen, sonst einfach nach "Extrem" suchen. Da findet man dann: "Im weiteren Sinne wird er im Buddhismus als Grundsatz verstanden, Extreme zu meiden.", "Buddhas Weg ist ein Weg der Mitte, der alle Extreme meidet.", "... es geht im Wesentlichen darum, alle Arten von Extremen zu meiden ..."

    Vielen Dank für die detaillierte Klärung! Den ersten Artikel hatte ich gelesen, auf den hatte ich mich oben inhaltlich bezogen (ohne Zitat).

    Mir fällt auf, dass Du Deine Meinung über einen wichtigen buddhistischen Begriff hier im wesentlichen auf Deine Interpretation eines Satzes in einem Wikipedia-Artikel stützt, obwohl in dem selben Artikel doch erläutert ist, was darunter verstanden wird:

    SN 56.11 (Ablehnung extremer Askese und extremer Sinnesfreuden), das ich oben zitiert habe, dazu

    Gier und Hass:[lz]

    Neben der äußerlichen Extreme zwischen Zerstörung und Überförderung, bezieht sich das Vermeiden auf die Wurzeln dieser Auswüchse, die geistigen Aspekte, und hier sind die beiden Extreme von Gier (lobha bzw. raga) und Hass (dosa) gemeint. So ist Ablehnung wie Zuneigung abseits vom „Mittleren Weg“.[5][/lz]


    und das Gleichnis der Lautensaite, was meines Wissens nach oft in Zusammenhang mit der Intensität der Konzentration beim Meditieren verwendet wird (zu viel Konzentration statt offener Achtsamkeit führt zu Erschöpfung und eher nicht zu Fortschritt). Und allgemein in Bezug auf "zu viel zu schnell wollen".

    Der zweite Artikel beinhaltet praktisch den gleichen Satz und zitiert den ersten Artikel als Beleg.

    Wenn Du Dich nicht mit den Schriften selbst auseinandersetzen willst, sondern Sätze aus Wikipediaartikeln als Grundlage Deiner Praxis siehst, dann gibt es, so fürchte ich, keine Grundlage, um weiter zu diskutieren. Melde Dich gerne wieder, wenn Du Lust hast, falls Du einschlägig Textstellen in den Lehrtexten findest!

    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Aravind
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    • 11. Mai 2020 um 07:43
    • #54
    Fred1234:

    Ein schlechtes Gewissen hab ich komischerweise trotzdem nicht.,

    Das ist eine hervorragende "Idee"! Kein Mensch kann die Verantwortung für das Leben eines anderen Menschen übernehmen.

    Du weißt gar nicht, was passiert wäre, wenn Du eine Stütze gewesen wärst. In einer schweren Depression oder tiefer Verzweiflung kann leichte Stabilität dazu führen, dass man jetzt erst die Energie findet, seine Selbsttötungs-Absichten umzusetzen, nur so als Beispiel.

    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Kaiman
    Themenautor
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    • 11. Mai 2020 um 16:49
    • #55
    Aravind:

    Das ist eine hervorragende "Idee"! Kein Mensch kann die Verantwortung für das Leben eines anderen Menschen übernehmen.

    Ja ich denke in seinem Fall schon . Ich hatte das Gefühl , dass er sich relativ autonom für den Suizid entschieden hat. Anders wäre es wohl gewesen wenn er von anderen durch mobbing oder Ausgrenzung , den Suizid gewählt hätte. Da hätt ich dann schon versucht was zu unternehmen... So was kann ich nicht sehen...

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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