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Umgang mit Wut & Aggressionen

  • Dragonfly
  • 24. März 2020 um 19:02
  • Zum letzten Beitrag
  • Dragonfly
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    • 25. März 2020 um 17:00
    • #26
    Monikadie4.:

    Das empfinde ich überhaupt nicht als ähnliche Entwicklung, denn weder war ich zuvor wirklich wütend und habs nur ignoriert, noch brauchte ich Alkohol, um mich zu artikulieren. Ich war ganz im Gegenteil sehr impulsiv und spontan (aber auch naiv), aber ich wurde nicht wütend.

    Ok. Ich hatte es falsch verstanden. Dachte, bei Dir wäre es unterdrückte Wut gewesen.

    Wie auch immer, es scheint, dass Du Deinen Weg gefunden, einen sehr reifen & guten Umgang mit der Impulsivität gefunden hast. Das wünsche ich mir in meinem Fall auch :)

    An den Menschen lasse ich es eigentlich nicht aus. Ärgerte mich aber im Nachhinein auch schon, dass ich meine Wut oder Unmut nicht zum Ausdruck gebracht habe. Ich denke, Wut ist nicht schlimmes. Es ist ja eigentlich ein Signal, aber eigentlich auch ein zu lautes Signal. Es ist oft auch ein unangemessenes Gefühl. Ich tue mich schwer, das 'richtige Mass' zu finden. Aber glaube, dass man seinen Ärger auch kundtun sollte. Ich ermuntere meine nahen Mitmenschen immer dazu, dass sie mir zeigen und sagen können, was sie stört - das auch gerne mit Emotionen. Auch wenns Ärger oder überzogener Grant ist. Damit kann ich in den meisten Fällen gut umgehen.

    Aber wie gesagt, ich würde mir einen Weg für mich wünschen, dass ich auch an diesem Thema wachsen und reifen kann/darf und ich möchte nicht unbedingt in dieser 'kleines Mädchen' Wut stecken bleiben. ^^

  • Aravind
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    • 25. März 2020 um 17:20
    • #27
    Dragonfly:

    Aber wie gesagt, ich würde mir einen Weg für mich wünschen, dass ich auch an diesem Thema wachsen und reifen kann/darf und ich möchte nicht unbedingt in dieser 'kleines Mädchen' Wut stecken bleiben. ^^

    super! Dann sei mal verständnisvoll und liebevoll mit dem kleinen Mädchen!

    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Bhavanga
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    • 25. März 2020 um 17:38
    • #28

    Also ich bin kein impulsiver oder aggressiver Mensch. Aber ich denke jeder kennt diese innere Wut, ich kenne sie noch von früher, aus meiner Jugend. Mir hilft im Umgang mit latenter Abneigung andere Personen gegenüber, oder Wut oder Aggression oder dergleichen...mich mit der Situation und den Gründen auseinanderzusetzen. Also gleich wenn ich es merke einen Schritt zurück innerlich, und dann erstmal ruhig werden und beurteilen, was eigentlich passiert gerade, was bedeutet das für jeden einzelnen Beteiligten. Oft finde ich, dass ich in meiner Haltung und meinen Handlungen gar nicht so unbeteiligt bin an dem Gefühl, was mich da auf jemanden zutreibt.

    Mir hilft auch, mich dann einfach mal in den anderen zu versetzen. Und mir zu sagen, ich bin halt auch nicht perfekt und will akzeptiert werden, dann kann ich auch andere mal akzeptieren, die Schwächen haben genau wie ich welche habe. Wie ich Geduld mit mir erwarten würde, versuche ich mit anderen geduldig zu sein. Manchmal hilft auch einfach nachgeben dem Frieden zuliebe, wenn es um nichts wichtiges geht dabei. Oder ein paar klärende Worte, die vielleicht nicht nur einen selbst sondern auch andere beteiligte einen besseren Ausgang der Situation erleben lassen können.

    Manchmal fällt mir auch in dem Moment des Abstands eine rationale Lösung ein, die die Situation befrieden kann. Vor allem wenn mir das Problem überhaupt erst dabei bewusst wird, auch als Problem, das nicht nur ich sondern auch andere genauso wie ich haben in dem Moment, tritt die Wut schnell in den Hintergrund und überlässt anderen Akteuren die Bildfläche. Ich sehe Wut als schnelle, einfache Lösung, die sich aber genauso schnell beiseite bewegt, wenn etwas befähigenderes sie mit dem richtigen Plan mal eben so beiseite schieben kann.

  • jianwang
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    5. Mai 2017
    • 25. März 2020 um 18:02
    • #29

    Wut und Aggression - was ist dies wenn das Ego schweigt ?

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
    Wenn im Totenkopf keine Sinne mehr sind
    wird erst das Auge klar.

    jianwang 健忘 = sich [selbst] vergessend

  • Ereignis
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    26. Februar 2020
    • 25. März 2020 um 18:22
    • #30

    Aravind

    Wenn ich erkenne, dass das Feuer unterm Topf das Wasser heiß macht und das Zeug zum Kochen bringt brauche ich keine tiefgreifende Analyse um den Vorgang zu unterbrechen :erleichtert:

    Beobachten und erkennen können schon ineinander gehen.

    Aber im Prinzip denke ich sind wir uns durchaus einig

  • Aravind
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    • 25. März 2020 um 18:48
    • #31
    Ereignis:

    Aravind

    Wenn ich erkenne, dass das Feuer unterm Topf das Wasser heiß macht und das Zeug zum Kochen bringt brauche ich keine tiefgreifende Analyse um den Vorgang zu unterbrechen :erleichtert:

    Beobachten und erkennen können schon ineinander gehen.

    Aber im Prinzip denke ich sind wir uns durchaus einig

    Genau. Das sage ich doch.

    Die (spätere?) Erkenntnis bezieht sich beispielsweise darauf, in welchen Situationen ich so reagiere. Oder was das mit meiner Egoillusion zu tun hat, wie xiaojinlong oben bemerkt hat.

    Die achtsame und liebevolle Betrachtung des Puzzleteils hat das Puzzleteil im Blick, verändert aber das ganze Puzzle. (PS: Hach, das ist ein schöner Satz; den merke ich mir :) ).

    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Ereignis
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    • 25. März 2020 um 19:11
    • #32

    Aravind

    Der Satz ist tatsächlich schön und es ergeben sich für mich gerade schöne Assoziationen zu Nagarjuna und Quantenphysik begleitet von einem Soundtrack von Pink Floyd :D

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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