Vielleicht passt es nicht hierher, dann bitte verschieben.
Vorgestern ging ich zur Cafeteria des KH, da der Cafe auf der Station knapp an vorsätzliche Vergiftung grenzt.
Ich trat aus dem Lift und sah vor der kardiologische Intensivstation ein ältere Frau sitzen und weinen. Andere gingen vorüber. Ich setzte Mich neben sie und hielt ihre Hand. Der Blick, den sie mir gab, war leer, da sie mich nicht einordnen konnte.
Ich musste nicht fragen, wieso sie weint. Wenige Tage zuwar lag ich dort. Wir sprachen - über Sie, das sie 51 Jahre verheiratet sind, über die Kinder. Über die Zukunft.
Als ich mehr als 15 Minuten später wieder in den Lift stieg (ohne Cappu) sah ich immer noch Tränen in ihren Augen, doch auch das Leuchten der Liebe zu ihrem Mann und das leichte Lächeln der Zuversicht auf ihren Wangen.
Als ich wieder in meinem Krankenzimmer war wollte ich mich mich in meinen gerade wieder aufgekommen Schmerz des Brustbeines versenken.
Und es durchzuckte mich die Wahrheit : hey Alter Mann, du musst nicht Meditieren - das hast Du gerade mit der Frau getan - metta in seiner schönsten Form.