Hallo,
durch "Zufall" (oder doch nicht?) fand ich nur ca. 10 km von mir entfernt ein buddhistisches Zentrum. Auf der Webseite steht etwas von "Karma Kagyü Linie" und "Diamantweg". Wovon ich bisher noch keinen Plan habe, was das bedeutet.
Machen die verschiedenen Richtungen (Zen, Tibetsch, etc,...) inhaltlich einen relevanten Unterschied? Oder überwiegen die Ähnlichkeiten? Den Bezug auf die Lehren (Achtfacher Pfad, Sila, etc.) werden alle gemeinsam haben.
Ich frage deshalb, weil ich mich emotional hin- und her gerissen fühle.
Seit ich anfing mich für das Thema Buddhismus zu interessieren, wünsche ich mir (so bis 20-30 km Umkreis) eine Schule, eine Gruppe oder einen Lehrer, realen Ansprechpartner, von dem ich lernen kann. Mir ist das wichtig auf meinem Weg. Diese Möglichkeit hätte ich jetzt nach ca. 10 Jahren endlich in diesem Zentrum.
Andererseits möchte ich "meine" Richtung wählen, und nicht eine Richtung praktizieren, weil es ein Zentrum in der Nähe gibt.
"Hingehen. Angucken" okay. Ich habe aber Angst vor einer möglichen Enttäuschung, wenn ich so greifbah nah endlich die Chance auf einen Lehrer hätte, dann aber merken sollte das die Kagü Linie / Diamantweg nichts für mich wäre. Momentan scheint mir das vermeiden einer möglichen Enttäuschung sogar wichtiger, als die Chance zu nutzen das es mir zusagen könnte.
Daher meine Frage, ob die verschiedenen Richtungen relevante Unterschiede haben.