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Vorstellungslos - Das Animittapañhā Sutta

  • Stawrogin
  • 22. Februar 2019 um 14:10
  • Zum letzten Beitrag
  • Stawrogin
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    • 22. Februar 2019 um 14:10
    • #1

    Ich bin im Samyutta Nikaya auf eine interessante Sutta gestossen bei der ich sofort an Zazen denken musste. Wie würdet ihr das interpretieren?

    S.40.9 Vorstellungslos - 9. Animittapañhā Sutta

    "Vorstellungslose Einigung des Gemütes, vorstellungslose Einigung des Gemütes, sagt man. Was ist nun vorstellungslose Einigung des Gemütes? Da schenkt der Mönch allen Vorstellungen keine Aufmerksamkeit und weilt in der vorstellungslosen Einigung des Gemütes. Das nennt man vorstellungslose Einigung des Gemütes.

    Und ich schenkte, ihr Brüder, allen Vorstellungen keine Aufmerksamkeit und weilte in der vorstellungslosen Einigung des Gemütes. Als ich in solchem Verweilen verweilte, folgte das Bewußtsein wieder Vorstellungen nach. Da nun kam der Erhabene, ihr Brüder, durch magische Macht zu mir und sprach: 'Moggallāno, Moggallāno, sei nicht lässig, Brahmane, in der vorstellungslosen Einigung des Gemütes, eine das Herz in der vorstellungslosen Einigung des Gemütes, einige das Herz in der vorstellungslosen Einigung des Gemütes'. Nach einiger Zeit, ihr Brüder, schenkte ich allen Vorstellungen keine Aufmerksamkeit und weilte in der vorstellungslosen Einigung des Gemütes.

    Wenn man, ihr Brüder, von jemandem mit Recht sagen könnte: 'Vom Meister unterstützt, hat der Jünger großen Überblick gewonnen', dann könnte er es mit Recht von mir sagen: 'Vom Meister unterstützt, hat der Jünger großen Überblick gewonnen"'.

  • Stawrogin 22. Februar 2019 um 14:12

    Hat den Titel des Themas von „Vorstellungslos - Die Animittapañhā Sutta“ zu „Vorstellungslos - Das Animittapañhā Sutta“ geändert.
  • Benkei
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    • 22. Februar 2019 um 18:09
    • #2

    Namaste!

    Ja, das klingt nach dem idealen Geisteszustand während des Zazen.

    < gasshô >

    Benkei

    "Allmorgendlich beginne ich meinen Tag damit, den Spiegel zu polieren;
    Täglich türme ich neue Staubschichten auf;
    Allabendlich beende ich meinen Tag damit, weiter zu polieren;
    Und scheinbar wirbelt auch ein Schlafender noch Staub auf."
    HôShin

  • Tai
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    • 9. März 2019 um 11:10
    • #3

    Ja, das bringt es auf den Punkt.

    (Da du nach unserer/meiner Interpretation fragst:)

    Käme ich allerdings zu meinem Meister mit dem Satz "nach einiger Zeit schenkte ich allen Vorstellungen keine Aufmerksamkeit und weilte in der vorstellungslosen Einigung des Gemütes" so würde er mir dies aus gutem Grund rechts und links um die Ohren schlagen.

    _()_

    Tai

  • Rudolf
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    • 9. März 2019 um 13:17
    • #4

    Und was folgt darauf?

    Mahā-Moggallāno konnte es später doch nicht lassen, wieder Vorstellungen zu haben, und welch grandiose Vorstellungen!

    Gleich nach S.40.9 gibt es zu lesen:

    S.40.10-11 Sakko II

    Zu einer Zeit weilte der Ehrwürdige Mahā-Moggallāno in Sāvatthi, im Siegerwalde, im Garten Anāthapindikos. Da verschwand nun der Ehrwürdige Mahā-Moggallāno, gleichwie ein kräftiger Mann den eingezogenen Arm ausstrecken oder den ausgestreckten Arm einziehn mag, aus dem Siegerwald und erschien bei den Göttern der Dreiunddreißig

    I.

    Da nun begab sich Sakko, der Götterkönig, mit 500 Göttern zum Ehrwürdigen Mahā-Moggallāno, begrüßte ihn ehrfurchtsvoll und stellte sich zur Seite hin. Zur Seite stehend, sprach nun der Ehrwürdige Mahā-Moggallāno zu Sakko, dem Götterkönig:

    "Gut ist, o Götterkönig, zum Erwachten, zur Lehre, zur Jüngerschaft Zuflucht zu nehmen. Weil man solche Zuflucht nimmt, o Götterkönig, darum gelangen da manche Wesen beim Zerfall des Körpers nach dem Tode auf gute Fährte, in himmlische Welt".

    "Gut ist, Herr Moggallāno, zum Erwachten, zur Lehre, zur Jüngerschaft Zuflucht zu nehmen. Weil man solche Zuflucht nimmt, Herr Moggallāno, darum gelangen da manche Wesen beim Zerfall des Körpers nach dem Tode auf gute Fährte, in himmlische Welt".

    Und Sakko, der Götterkönig, begab sich mit 600 Göttern, mit 700 Göttern, mit 800 Göttern, mit 1.000 Göttern zum Ehrwürdigen Mahā-Moggallāno und führte dasselbe Gespräch .

    II.

    Da nun begab sich Sakko der Götterkönig, mit 500 Göttern zum Ehrwürdigen Mahā-Moggallāno, begrüßte ihn ehrfurchtsvoll und stellte sich zur Seite hin. Zur Seite stehend, sprach nun der Ehrwürdige Mahā-Moggallāno zu Sakko, dem Götterkönig:

    "Gut ist es, o Götterkönig, wenn man beim Erwachten mit vollkommener Klarheit ausgestattet ist: 'Das ist der Erhabene, Heilige, vollkommen Erwachte, der Wissens- und Wandelsbewährte, der Willkommene, der Welt Kenner, der unvergleichliche Leiter der Menschenherde, der Meister der Götter und Menschen, der Erwachte, der Erhabene'.

    Gut ist es, o Götterkönig, wenn man bei der Lehre mit vollkommener Klarheit ausgestattet ist: 'Wohl kundgetan ist vom Erhabenen die Lehre, die ersichtliche, zeitlose, anregende, einladende, den Verständigen von selbst verständlich'.

    .................

    Samyutta Nikaya 40


    :rainbow:

  • Stawrogin
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    • 9. März 2019 um 16:00
    • #5
    Rudolf:

    Und was folgt darauf?


    Mahā-Moggallāno konnte es später doch nicht lassen, wieder Vorstellungen zu haben, und welch grandiose Vorstellungen!

    Nun, vielleicht hat es sich ja wirklich so zu getragen! :lol:

  • Rudolf
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    • 10. März 2019 um 19:54
    • #6

    "Gut ist, o Götterkönig, zum Erwachten, zur Lehre, zur Jüngerschaft Zuflucht zu nehmen. Weil man solche Zuflucht nimmt, o Götterkönig, darum gelangen da manche Wesen beim Zerfall des Körpers nach dem Tode auf gute Fährte, in himmlische Welt".

    Dies ist eine Vorstellung.

    ;)

    :rainbow:

  • Noreply
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    • 11. März 2019 um 17:51
    • #7
    Rudolf:

    "Gut ist, o Götterkönig, zum Erwachten, zur Lehre, zur Jüngerschaft Zuflucht zu nehmen. Weil man solche Zuflucht nimmt, o Götterkönig, darum gelangen da manche Wesen beim Zerfall des Körpers nach dem Tode auf gute Fährte, in himmlische Welt".

    Dies ist eine Vorstellung.

    ;)

    Nein das ist eine Anweisung, in welche himmlischen Welten sollte denn der Götterkönig hinein wieder geboren werden, wenn der Körper des Götterkönigs zerfällt? Wie kann ein Mensch an einen Götterkönig glauben wenn auch der zerfällt und wieder geboren werden kann wenn er nicht sich in den Strom zum Nibbana wirft?

  • Niemand
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    • 12. März 2019 um 13:39
    • #8
    Stawrogin:

    vorstellungslose Einigung des Gemütes

    das würde ich als Sammlung interpretieren

    Stawrogin:

    einige das Herz in der vorstellungslosen Einigung des Gemütes

    und da kommt dann ein Hineinspüren in die offene Weite hinzu und aus dem Betonpfosten wird ein Schilfrohr

    ist aber jetzt nur meine spontane Interpretation

  • Noreply
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    • 12. März 2019 um 16:01
    • #9
    Niemand:
    Stawrogin:

    vorstellungslose Einigung des Gemütes

    das würde ich als Sammlung interpretieren

    Stawrogin:

    einige das Herz in der vorstellungslosen Einigung des Gemütes

    und da kommt dann ein Hineinspüren in die offene Weite hinzu und aus dem Betonpfosten wird ein Schilfrohr

    ist aber jetzt nur meine spontane Interpretation

    Das sind gleiche Aussagen um den achten Teil des achtfache Pfades. Du liegst also richtig nur ist es keine Interpretation , es sind andere Worte.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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