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Merkwürdiger Zustand

  • Maik361
  • 9. Februar 2019 um 09:40
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1. offizieller Beitrag
  • Maik361
    Themenautor
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    9. Februar 2019
    • 9. Februar 2019 um 09:40
    • #1

    Hallo Liebe gemeinde,

    Ich habe mich seit kurzer Zeit dazu entschlossen mit einer Meditation anzufangen.

    Ich habe bereits Erfahrung mit Psychedelischen Bewusstseins zuständen durch Halluzinogene (anderes Thema..)

    So zum Thema: Ich habe mich dann auf einem Kissen im Schneidersitz es mir bequem gemacht. Mit Kopfhörern Progressiv Trance Musik gehört und angefangen zu entspannen. Ich war sehr entspannt, aber ca. nach 10 Minuten merkte ich wie mein Körper immer leichter wurde und ich kein Körpergefühl mehr hatte, hat sich so angefühlt als exzestiere ich nur in meinen Kopf. Als ich mich mehr auf meine Atmung konzentrierte merkte Ich wie die Luft in meinen ganzen Körper floss( Total befreiend irgendwie ..?!) Nach wenigen Sekunden spürte Ich dann eine Glücklichkeit wie ich es selten kannte..als ob ich grade erleuchte oder als ob Geburtstag und Weihnachten zu gleich wäre...unbeschreiblich...

    So jetzt kommt der Moment an dem ich dachte das wird mir dann zu viel..

    :angel::angel::angel:

    Ich verlor immer und immer mehr das Gefühl für meinen Körper, meine Gedanken waren total unterdrückt und es kamen mir total komische Gedanken in den Verstand ...schwer zu defienieren... Zeit war irrelevant sowie in dem Raum wo ich sass...fühlte mich so hammer doll mit irgendetwas verbunden..aber was das weis ich nicht...

    im nächsten und letzten Moment öffnete sich vor meinen Augen wie ein Vorhang und alles war in einem kalten Blau ton.

    Auf einmal fühlte sich alles so irreal an und kalt.. und ich war wie in meinem Unterbewusstsein...und was ich fühlte waren Hammer dolle Angstgefühle...hass und Einsamkeit..

    heisst das jetzt das es so in meinen Inneren aussieht?

    Ich bin total verwirrt..ist das jetzt alles Meditation was ich beschrieben hab, oder ein tiefer Trance Zustand..?!?! :?

    Wäre lieb, wenn Ihr wisst, was das war..

    liebe Grüße aus dem Osten

  • void 9. Februar 2019 um 09:42

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • void 9. Februar 2019 um 09:44

    Hat das Thema aus dem Forum Meditation nach Anfängerbereich verschoben.
  • Useless
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    • 9. Februar 2019 um 10:47
    • #2

    Mit (buddhistischer) Meditation hat das imho nichts zu tun, eher (da Du das Thema ja zu Anfang selber ansprichst) mit einem Flashback.

    Ich halte es für relativ sinnlos, die Zustände, die Du beschreibst, jetzt im Einzelnen zu analysieren (das werden andere noch zur Genüge tun...), würde Dir aber, solltest Du an Meditation wirklich interessiert sein, zur Arbeit mit einem kompetenten Lehrer raten.

  • Maik361
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    9. Februar 2019
    • 9. Februar 2019 um 11:12
    • #3

    Hallo Axel,

    vielen dank für die Antwort.

    Das obeen beschriebene ist bereits aber 6 jahre her.

    Deswegen würde es mich sehr wundern...

  • Useless
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    • 9. Februar 2019 um 11:31
    • #4

    Was ist sechs Jahre her? Die Halluzinogene? Da kann es nach vielen Jahren zu Flashbacks kommen. Ist aber auch nur eine Vermutung von mir, weil die beschriebenen Zustände gut dazu passen.

    Einmal editiert, zuletzt von Useless (9. Februar 2019 um 11:36)

  • Grashuepfer
    Gast
    • 9. Februar 2019 um 12:22
    • #5

    Ich würd mal das Thema mit den Psychedelika da nicht mit reinnehmen, da ist hier aus der Entfernung viel Spekulation dabei. Viele Leute kommen über psychedelische Erfahrungen zur Meditation. :angel:

    Was du beschreibst, könnte etwas tranceartiges gewesen sein. Aber ich stimme Axel insofern zu, als dass das mit buddhistischer Meditation nicht viel gemeinsam hat. Ich würde vorschlagen: Lass die Erfahrung einfach mal so ruhen, und beginne mit einer Achtsamkeitsmeditation:

    Eine typische Einsteigermeditation wäre: Ohne Musik hinsetzen, zur Ruhe kommen, die Atmung beobachten. Egal, welche Gedanken dir kommen und welche Gefühle, die dürfen alle da sein. Aber fang nicht an drüber nachzudenken - lass sie vorbeistreichen, und beobachte das mit etwas Abstand.

    Klingt leicht, ist es aber nicht. Man lässt sich immer wieder von den Eindrücken einwickeln. Dann kommt man zur Atmung zurück, immer und immer wieder. Mit der Zeit wird sich eine gewisse Ruhe einstellen, und der Geist wird klarer.

    Hier, mal eine ganz knappe Anleitung:

    achtsamkeitsmeditation.pdf

    Das Thema Meditation ist riesig, es gibt viele Techniken und Ausprägungen. Aber das von mir genannte wär ein guter Einstieg. Mach das mal ein paar Wochen lang möglichst regelmäßig, das wird schon einiges bringen. Danach kann man schauen, ob du mit einer weiterführenden Technik beginnen willst.

    Einmal editiert, zuletzt von Grashuepfer (9. Februar 2019 um 12:40)

  • jianwang
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    • 9. Februar 2019 um 12:32
    • #6

    Seit wann hat buddhistische Meditation etwas mit Entspannung bei "psychodelischer Musik" zu tun?

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
    Wenn im Totenkopf keine Sinne mehr sind
    wird erst das Auge klar.

    jianwang 健忘 = sich [selbst] vergessend

  • Festus
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    • 9. Februar 2019 um 13:44
    • #7
    Maik361:

    Ich bin total verwirrt..ist das jetzt alles Meditation was ich beschrieben hab, oder ein tiefer Trance Zustand..?!?!

    Vergiß das alles.

    Wenn du an buddhistischer Meditation interessiert bist, solltest du dir, wie Axel schon sagte, einen Lehrer suchen und mit ihm üben.

    Ohne eine lange Zeit grimmiger Kälte,
    die Dir in die Knochen fährt –

    wie könnten die Pflaumenblüten

    dich erfüllen mit ihrem durchdringenden Duft?
    (Obaku)

  • jianwang
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    • 9. Februar 2019 um 14:47
    • #8
    Festus:
    Maik361:

    Ich bin total verwirrt..ist das jetzt alles Meditation was ich beschrieben hab, oder ein tiefer Trance Zustand..?!?!

    Vergiß das alles.

    Wenn du an buddhistischer Meditation interessiert bist, solltest du dir, wie Axel schon sagte, einen Lehrer suchen und mit ihm üben.

    und Alles vergessen, was Du bisher darüber angenommen hast.

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
    Wenn im Totenkopf keine Sinne mehr sind
    wird erst das Auge klar.

    jianwang 健忘 = sich [selbst] vergessend

  • Grashuepfer
    Gast
    • 9. Februar 2019 um 15:01
    • #9

    Ich persönlich finde nicht, dass du das alles vergessen musst, was du da erlebt hast.


    Du solltest halt wissen, dass es mit buddhistischer Meditation nichts zu tun hat. Wenn man beginnt, zu meditieren, dann treten solche Dinge schon auch manchmal auf, dass man seltsame Sinneseindrücke bekommt usw.. Man wird fast immer nichts darauf geben, und in Ruhe weitermeditieren, daher kommen diese Ratschläge mit dem Vergessen.

    Aber ja - wenn du jemanden vor Ort hast, der kundig ist und Meditationsunterricht anbietet, dann ist das auf jeden Fall der beste Weg. Falls nicht, so kannst du, wie von mir beschrieben, mit einer einfachen Achtsamkeitsmeditation beginnen.

  • Hope223
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    • 9. Februar 2019 um 15:48
    • #10

    ich Stimme @Grashuepfer zu :)

    Trotzdem würde ich über deine Beschreibung: Angst, Einsamkeit... nachdenken, vllt meditierst du mal darüber ^^. Verliere dich aber nicht in den Gedanken, schaue sie dir an, ohne zu bewerten.

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 9. Februar 2019 um 19:27
    • #11
    Zitat

    Wäre lieb, wenn Ihr wisst, was das war...

    Das war wohl einfach erstmal zu viel.

    Besonders, wenn Du Erfahrung mit halluzinogenen Drogen hattest, ist es wichtig, das Meditieren in regelmäßigen Kleinstschritten anzufangen. Man muss erstmal langsam daran arbeiten, stabiler zu werden. Erst eine Wurzel ausbilden, dann in den Himmel wachsen - so macht es jeder Keimling.

    Halluzinogene Erfahrungen destabilisieren - was für den ein oder anderen vielleicht erstmal eine gute Sache ist. Aber danach ist es wichtig stabil zu werden. Ganzheitlich voranschreiten, sich im Ganzen mitnehmen. Das braucht mehr Zeit. Empfehlenswert ist auch, etwas für den Körper zu tun: Yoga, Chi Gong oder was Dir liegt. So baust Du Dir ein stabiles Fahrzeug.

    Und Meditation nach Musik mag ganz zu Anfang ein guter Einstieg sein, aber wenn Du so doll drauf reagierst, würd ich das eher lassen. Man meditiert da nicht richtig im eigenen Sein, sondern buttert sich die Synapsen zu. Eine Art Fremdbestimmung.

    Besser für den Anfänger ist ein Betrachten des eigenen ruhigen, freien Atems.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • void
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    Buddh. Richtung
    Zen
    • 9. Februar 2019 um 22:52
    • Offizieller Beitrag
    • #12
    Maik361:

    So jetzt kommt der Moment an dem ich dachte das wird mir dann zu viel..

    Ich glaube, dass ist der Punkt. Meditation kann ja ein Loslassen sein, was Glück und Friede bedeuten kann. Aber wenn das nicht teil einer stetigen Praxis ist, dann kann genau das Loslassen dann wieder Ängste aktivieren.

    So eine Art Jojo-Effekt wie bei jemand der nicht stetig abnimmt sondern so eine Diät macht wo er ruckartig total viel Gewicht verliert und dann den Fressflash kriegt der ihn umso heftiger zurück katapultiert.

  • User19823
    Gast
    • 10. Februar 2019 um 05:31
    • #13

    Hallo Maik361

    Ein herzliches Willkommen hier bei uns! :sunny:

    Die anderen haben zu deinen Fragen ja schon vieles gesagt.

    Ich habe noch eine andere Idee:

    Hast du denn schon mal buddhistische Meditationsmethoden kennengelernt und ausprobiert? Falls die dich interessieren, mir hat am Anfang ein Buch von Martine Batchelor sehr geholfen, die einen gut verständlichen Überblick über die verschiedenen Meditationsmethoden der unterschiedlichen buddhistischen Richtungen gibt. Und von der Körperhaltung bis zur Rolle des Lehrers oder wie man während der Meditation mit störenden Gedanken umgehen kann etc. steht in diesem Buch fast alles, was man als Anfänger für buddhistische Meditationen erstmal braucht. Aber das Wichtigste ist, daß es am Ende eines jeden Kapitel zum jeweiligen Thema eine angeleitete Meditation gibt, die so gestaltet und erklärt ist, daß du sie als Anfänger auch alleine machen kannst. (Trotz der vielen hochwertigen Fotos kostet das Buch nur 10€.)

    Falls das was für dich ist, schau mal hier:

    Meditation: Amazon.de: Martine Batchelor, Stephen Batchelor: Bücher

    Es lohnt sich wirklich, das mal auszuprobieren, sich ein paar Grundlagen anzulesen, aber wenn das nichts für dich ist, ist das auch OK. Es gibt auch andere Wege und gute Meditationsmethoden gibt es in allen Weltreligionen.

    Ich würde mich freuen, wieder von dir zu hören

    _()_ User19823

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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