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die Konsequenz vom hier und jetzt

  • FloatingLight
  • 29. Dezember 2018 um 13:10
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  • Noreply
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    • 2. Januar 2019 um 14:32
    • #51

    FloatingLight

    Da Du ein fühlendes Wesen bist geht es von da aus, nicht von dem liebenden fühlenden Wesen.

    Ein fühlendes Wesen kennt kein Zuneigen oder Abneigen es tut das was ihm hilfreich erscheint beim fühlend bleiben.

    Das lieben können ist bedingt durch Brutpflege. Diese bezog sich aber nur so lange auf die Brut wie sie Brut war.

    Ein Säugetier erhält nur bis zum Zeitpunkt an dem es selbständig sich versorgen kann Liebe dann geht es zurück in Mitgefühl, Empathie.

    Bei höheren Säugetieren kann das ausgedehnt werden und die Liebe hat mehr Macht die Empathie zur Seite zu schieben und sich nur in Zuneigung zum Geliebten und Abneigung zum nicht Geliebten werden. Menschen merken nicht mehr das sie Lieben anstatt Mitgefühl zu pflegen, das auch mit denen mitfühlt die nicht von mir geliebt werden. Sie leiden nicht darunter das ich sie nicht liebe weil ich immer mit ihnen fühle.

    Zum Thema:

    Durch das Meditieren erfährst Du die Zuneigung zu Dir und darum kannst Du die Zuneigung zu anderen fühlenden Wesen erkennen und leben, weil Du dich selbst liebst, Dir zugewendet bist kannst Du dich in Liebe Zuwenden, sogar zu denen die Du nicht liebst. Doch darunter leidest Du weil Du ja liebst ohne zu lieben.

    Wenn Du die Zuneigung zu Dir in das empfinden von Mitgefühl verändern kannst, dann kannst Du dich auch denen zuwende die Du nicht liebst und weder Du noch der nicht Geliebte leiden. Dann ist nicht Liebe die Basis sondern Mitgefühl. Du bist frei in deinem Zuneigen oder Abneigen weil auch dieses von Mitgefühl getragen ist und nicht von der Verblendung das Du alle fühlenden Wesen liebst.

    Majjhima Nikaya 87

    2 Mal editiert, zuletzt von Noreply (2. Januar 2019 um 14:49)

  • Monikamarie
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    • 2. Januar 2019 um 14:36
    • #52
    FloatingLight:

    gibt es auch liebe die nicht von Neigungen kommt?

    Also sozusagen liebe einfach weil liebe da ist?

    So wie Ellviral schreibt, handelt es sich hierbei um echtes Mit-Gefühl. Das ist ein großer Unterschied zu der gefühlten Liebe. Ob das bei der von Dir beschriebenen Wärme so ist, kann ja keiner hier bestätigen oder verneinen. Das musst Du schon selbst herausfinden. Auf jeden Fall ist echtes Mit-Gefühl nicht gefärbt, sondern wird erlebt durch innere Stille - ist einfach nur da, muss nicht interpretiert werden, hebt nicht hinauf und zieht nicht hinunter, ist nicht begleitet von "ich fühle dies oder das, oh wie schön ...".

    _()_

  • Noreply
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    • 2. Januar 2019 um 14:38
    • #53
    Monikadie4.:
    FloatingLight:

    gibt es auch liebe die nicht von Neigungen kommt?

    Also sozusagen liebe einfach weil liebe da ist?

    So wie Ellviral schreibt, handelt es sich hierbei um echtes Mit-Gefühl. Das ist ein großer Unterschied zu der gefühlten Liebe. Ob das bei der von Dir beschriebenen Wärme so ist, kann ja keiner hier bestätigen oder verneinen. Das musst Du schon selbst herausfinden. Auf jeden Fall ist echtes Mit-Gefühl nicht gefärbt, sondern wird erlebt durch innere Stille - ist einfach nur da, muss nicht interpretiert werden, hebt nicht hinauf und zieht nicht hinunter, ist nicht begleitet von "ich fühle dies oder das, oh wie schön ...".

    _()_

    _()_:hug:_()_

  • Monikamarie
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    • 2. Januar 2019 um 14:41
    • #54
    Ellviral:

    _()_:hug:_()_

    Das fühle ich als echte Zuneigung. Danke Helmut :):heart:

  • CCC
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    • 2. Januar 2019 um 15:55
    • #55
    FloatingLight:

    gibt es auch liebe die nicht von Neigungen kommt?

    Also sozusagen liebe einfach weil liebe da ist?

    Meiner Meinung nach ja.

    Ich habe es erlebt. Gerade weil keinerlei Neigung oder Abneigung da war, spürte ich pure Liebe.

    Es war ein unbeschreibliches Gefühl:heart:

  • FloatingLight
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    • 2. Januar 2019 um 16:09
    • #56

    Ja ich denke wir reden hier vom selben zustand.

    wobei ich die Erklärung von ellviral hilfreich empfand.

    Könnte man das gleich stellen mit bedingungsloser liebe?

    Also Mitgefühl?

    Weil die wäre ja im prinzip an keine Bedingungen geknüpft.

    Sie ist einfach da. Bedingungslos.

  • Monikamarie
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    • 2. Januar 2019 um 16:39
    • #57

    Wie bedingungslos ja sagt: ohne Bedingungen, also ohne spezielle Vor-Lieben oder Ab-Neigungen.

    _()_

  • Lucky Luke
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    • 2. Januar 2019 um 16:55
    • #58

    Das "Hier" (Raum) und das "Jetzt" (Zeit) existieren lediglich in unserem verblendeten Geist als Phänomene, die unabhängig von anderen Phänomenen existieren. Dabei kann man Raum und Zeit ebenso als leer wahrnehmen (zumindest in der Meditation) wie andere Phänomene. Was wäre die Konsequenz? Mitgefühl, liebende Güte (natürlich bedingungslos) für alle Wesen, die Anhaftung für eine bestimmte Vorstellung von Raum und Zeit haben und darunter leiden.

  • FloatingLight
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    • 2. Januar 2019 um 18:47
    • #59
    Sherab:

    Was wäre die Konsequenz? Mitgefühl, liebende Güte (natürlich bedingungslos) für alle Wesen, die Anhaftung für eine bestimmte Vorstellung von Raum und Zeit haben und darunter leiden.

    das check ich nich

  • Monikamarie
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    • 2. Januar 2019 um 19:40
    • #60
    Sherab:

    Das "Hier" (Raum) und das "Jetzt" (Zeit) existieren lediglich in unserem verblendeten Geist als Phänomene, die unabhängig von anderen Phänomenen existieren. Dabei kann man Raum und Zeit ebenso als leer wahrnehmen (zumindest in der Meditation) wie andere Phänomene. Was wäre die Konsequenz? Mitgefühl, liebende Güte (natürlich bedingungslos) für alle Wesen, die Anhaftung für eine bestimmte Vorstellung von Raum und Zeit haben und darunter leiden.

    Verzeih SY, aber das klingt für mich wie aus dem Lehrbuch, einfach nur theoretisch.

    Hier und Jetzt DA zu SEIN ist leer - leer von Vorstellungen.

    _()_

  • Lucky Luke
    Gast
    • 2. Januar 2019 um 19:42
    • #61
    Monikadie4.:
    Sherab:

    Das "Hier" (Raum) und das "Jetzt" (Zeit) existieren lediglich in unserem verblendeten Geist als Phänomene, die unabhängig von anderen Phänomenen existieren. Dabei kann man Raum und Zeit ebenso als leer wahrnehmen (zumindest in der Meditation) wie andere Phänomene. Was wäre die Konsequenz? Mitgefühl, liebende Güte (natürlich bedingungslos) für alle Wesen, die Anhaftung für eine bestimmte Vorstellung von Raum und Zeit haben und darunter leiden.

    Verzeih SY, aber das klingt für mich wie aus dem Lehrbuch, einfach nur theoretisch.

    Hier und Jetzt DA zu SEIN ist leer - leer von Vorstellungen.

    _()_

    Wenn es wie aus einem Lehrbuch klingt, muss es ja nicht falsch sein. ;)

    Aber falls Du denkst, ich hätte es abgeschrieben: Da irrst Du.

  • FloatingLight
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    • 2. Januar 2019 um 19:46
    • #62

    Ich verstehe es doch.

    Im Prinzip wenn man wirklich im hier und jetzt ist gibt es nun welche Zustände .?

    Mitgefühl und Güte ?

  • Monikamarie
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    • 2. Januar 2019 um 19:46
    • #63

    Okay SY, aber ich finde es nun ziemlich irreführend, das Thema derart umzulenken, denn jetzt wird es kompliziert und womöglich chaotisch.

    Aber das ist nur mein Empfinden.

    _()_

  • Lucky Luke
    Gast
    • 2. Januar 2019 um 19:50
    • #64
    Monikadie4.:

    Okay SY, aber ich finde es nun ziemlich irreführend, das Thema derart umzulenken, denn jetzt wird es kompliziert und womöglich chaotisch.

    Aber das ist nur mein Empfinden.

    _()_

    Für mich ist es kein Umlenken des Themas, vielmehr ein zusätzlicher Aspekt, der bisher keine Rolle in diesem Thread gespielt hat.

    Im Mahamudra gibt es Meditationen, die genau das hinterfragen: Was ist Raum und Zeit? Wie setzen sie sich zusammen?

    P.S: Das Y. gibt es nicht mehr bei meinem neuen Nick :grinsen:

    P.S. 2 :eek: Ich muss meine Signatur ändern :lol:

  • Lucky Luke
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    • 2. Januar 2019 um 19:56
    • #65

    @Monikadie4.

    Du hattest recht, ich habe gar nicht gemerkt, dass wir im Anfängerbereich sind. Dafür ist die Sichtweise der Leerheit vermutlich wirklich zu kompliziert. Bin wieder weg :)

  • Noreply
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    • 2. Januar 2019 um 20:36
    • #66
    FloatingLight:

    Ich verstehe es doch.

    Im Prinzip wenn man wirklich im hier und jetzt ist gibt es nun welche Zustände .?

    Mitgefühl und Güte ?

     

    Das sind die Worte die dafür gebraucht, brauchbar sind. Da muss aber noch der Beweis sein das Du weißt das das nur Begriffe sind um es uns mitzuteilen.

    Beispiel: Ich wünsche Arnold einen guten Rutsch! Weil ich das glauben will. Ich weiß das es vollkommener Blödsinn ist doch ich werde mir von niemanden verbieten oder es kritisieren lassen das ich es glauben will, trotz der Wirklichkeit.

    So kann ich mir eine Position des Mitgefühls erhalten obwohl ich weiß das Mitgefühl hier nicht die Wirklichkeit sein kann.

    Wann ist diese Form des Mitgefühl kein Unsinn, unwirklich? Wenn da ein Mensch ist der mir wie auch immer aus, mit Mitgefühl antwortet. Diese Antwort kann dann sogar ein Stinkefinger sein.

    Deine weiteren Fragen ergeben für mich keinen Sinn mehr weil in ihnen die Antworten die in Dir gewachsen sind nicht enthalten sind.

  • Noreply
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    • 2. Januar 2019 um 20:50
    • #67
    Monikadie4.:

    Okay SY, aber ich finde es nun ziemlich irreführend, das Thema derart umzulenken, denn jetzt wird es kompliziert und womöglich chaotisch.

    Aber das ist nur mein Empfinden.

    _()_

    Wenn man nicht gerade Anfänger ist lässt sich das ganz einfach umschiffen. Denn auch da geht es um das nicht in Worte zu fassende Hier und Jetzt, bloß weil es nun "Leere, Leerheit usw" genannt wird wir es ja nicht deutlicher. Das was vor meinen Füßen Hier und Jetzt wahrnehmbar bleibt von solchen Wahrheiten unberührt. Ist immer sofort klar. Meine Katze ist da ganz klar und deutlich möchte sie wissen das ich wirklich da bin, was soll ich tun, sie volllabbern, sie ist taub, Ihr Zeichen geben das ich da bin, sie ist blind oder meine Hand runter lassen? Da braucht es keine Worte um den Stolperstein zu erkennen, Mitgefühl, Güte? Was haben die mit dem zu tun? Die Konsequenz von Hier und Jetzt ist eben genau da, die Tasten sind erkennbar, aber erst wenn sie berührt und gedrückt werden genau dann erkenn ich Hier und jetzt. Der Bildschirm zeigt mit nur Vergangenes Hier und Jetzt, im Hier und Jetzt. Konsequenz: Vergangenes ist nicht mehr, Zukünftiges ist noch nicht. Finde Worte für das dazwischen.

  • Noreply
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    • 2. Januar 2019 um 21:02
    • #68
    Ellviral:
    Monikadie4.:

    Okay SY, aber ich finde es nun ziemlich irreführend, das Thema derart umzulenken, denn jetzt wird es kompliziert und womöglich chaotisch.

    Aber das ist nur mein Empfinden.

    _()_

    Wenn man nicht gerade Anfänger ist lässt sich das ganz einfach umschiffen. Denn auch da geht es um das nicht in Worte zu fassende Hier und Jetzt, bloß weil es nun "Leere, Leerheit usw" genannt wird wir es ja nicht deutlicher. Das was vor meinen Füßen Hier und Jetzt wahrnehmbar bleibt von solchen Wahrheiten unberührt. Ist immer sofort klar. Meine Katze ist da ganz klar und deutlich möchte sie wissen das ich wirklich da bin, was soll ich tun, sie volllabbern, sie ist taub, Ihr Zeichen geben das ich da bin, sie ist blind oder meine Hand runter lassen? Da braucht es keine Worte um den Stolperstein zu erkennen, Mitgefühl, Güte? Was haben die mit dem zu tun? Die Konsequenz von Hier und Jetzt ist eben genau da, die Tasten sind erkennbar, aber erst wenn sie berührt und gedrückt werden genau dann erkenn ich Hier und jetzt. Der Bildschirm zeigt mit nur Vergangenes Hier und Jetzt, im Hier und Jetzt. Konsequenz: Vergangenes ist nicht mehr, Zukünftiges ist noch nicht. Finde Worte für das dazwischen.

    Sterben, wandeln, bedingt entstehende Unbeständigkeit gerade nun.

  • FloatingLight
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    • 3. Januar 2019 um 15:15
    • #69

    Ich bin jetzt raus ich versteh nichts mehr 😂

  • Monikamarie
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    • 3. Januar 2019 um 15:56
    • #70

    Och, nö, Floatinglight, die beruhigen sich wieder, wenn sie merken, dass sie im Anfängerbereich über Dinge quatschen, die nur zu Streit führen.

    Aber im Grunde ist auch alles "gesagt" 8)

    _()_

  • Bewusst-Sein
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    • 3. Januar 2019 um 20:38
    • #71

    Jetzt hätte ich dazu auch noch eine Anfängerfrage:

    wenn ich zb im garten stehe und durch die Gegend schaue ohne zu benennen was ich sehe und mir dabei des Gedankenstroms gewahr werde ohne darauf zu reagieren, dann spüre ich das Zukunft und Vergangenheit nur in diesem Strom existieren, darunter aber das Bewusstsein oder wie ich es nennen soll liegt. Bin ich in diesem Moment im hier und jetzt? Quasi sind Gedanken da aber ich bin nicht identifiziert, demnach bleibt doch nur noch das hier und jetzt sein oder?

  • Niemand
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    • 3. Januar 2019 um 23:39
    • #72
    Bewusst-Sein:

    wenn ich zb im garten stehe und durch die Gegend schaue ohne zu benennen was ich sehe und mir dabei des Gedankenstroms gewahr werde ohne darauf zu reagieren, dann spüre ich das Zukunft und Vergangenheit nur in diesem Strom existieren, darunter aber das Bewusstsein oder wie ich es nennen soll liegt. Bin ich in diesem Moment im hier und jetzt? Quasi sind Gedanken da aber ich bin nicht identifiziert, demnach bleibt doch nur noch das hier und jetzt sein oder?

    ja, schon.

    Kurz drauf wirds aber spannend.

    Denkst man dann "boah, ich war voll im Hier und Jetzt", oder "endlich kann mich die sogenannte Realität der Alltagswelt mal kreuzweise", oder "ich bin sowas von erleuchtet - look at me now".?

    ...oder lässt man es einfach geschehen und auch wieder vorüber gehen und schaut sich sein Leben an, was diesem Gewahrsein üblicherweise im Wege steht und begibt sich auf die Reise, indem man dem Leben mehr und mehr erlaubt, einfach nur zu sein, ohne nach einem warum zu fragen und sich wegen dem was passiert besonders vorzukommen.

    Das ist mMn etwas ganz entscheidendes, wie man diese Momente interpretiert. Sind sie bloße Selbstbestätigung, oder Hinweise, die ohne Aktionismus, Hast und Aufgeblasenheit Raum greifen dürfen - egal wie lange es dauert und wohin die Reise geht.

  • Noreply
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    • 3. Januar 2019 um 23:44
    • #73
    Bewusst-Sein:

    Jetzt hätte ich dazu auch noch eine Anfängerfrage:

    wenn ich zb im garten stehe und durch die Gegend schaue ohne zu benennen was ich sehe und mir dabei des Gedankenstroms gewahr werde ohne darauf zu reagieren, dann spüre ich das Zukunft und Vergangenheit nur in diesem Strom existieren, darunter aber das Bewusstsein oder wie ich es nennen soll liegt. Bin ich in diesem Moment im hier und jetzt? Quasi sind Gedanken da aber ich bin nicht identifiziert, demnach bleibt doch nur noch das hier und jetzt sein oder?

    Das ist dann so. Du solltest Dir dessen aber bewusst sein und auch bewusst sein das Du weder gewollt denkst noch gedenkst irgendwie einzugreifen.

    Dann, wenn Du ganz bewusst nur ein fallendes Blatt bewusst beobachtest und dann wieder davon ablässt wird Dir ein vorher nicht bemerkter Unterschied klar und dann kannst Du mit diesem erkannten Unterschied üben. Wann bin ich identifiziert wann nur.

  • FloatingLight
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    • 4. Januar 2019 um 00:12
    • #74

    Und wenn man eines der genannten Dinge versucht ist dieser Moment von hier und jetzt weg.

    Den Look at me now , hatte ich auch schon 😂

    Der bringt dich dann ganz schnell wieder weg von deinem Look at me now Gefühl.

  • User19823
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    • 4. Januar 2019 um 02:29
    • #75
    Niemand:

    Kurz drauf wirds aber spannend.

    Denkst man dann "boah, ich war voll im Hier und Jetzt", oder "endlich kann mich die sogenannte Realität der Alltagswelt mal kreuzweise", oder "ich bin sowas von erleuchtet - look at me now".?

    ...oder lässt man es einfach geschehen und auch wieder vorüber gehen und schaut sich sein Leben an, was diesem Gewahrsein üblicherweise im Wege steht und begibt sich auf die Reise, indem man dem Leben mehr und mehr erlaubt, einfach nur zu sein, ohne nach einem warum zu fragen und sich wegen dem was passiert besonders vorzukommen.


    Das ist mMn etwas ganz entscheidendes, wie man diese Momente interpretiert. Sind sie bloße Selbstbestätigung, oder Hinweise, die ohne Aktionismus, Hast und Aufgeblasenheit Raum greifen dürfen - egal wie lange es dauert und wohin die Reise geht.

    :like::like::like:

    Ganz wunderbar erklärt!

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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